CH260391A - Treibriemen aus mehreren Lederlagen. - Google Patents

Treibriemen aus mehreren Lederlagen.

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CH260391A
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Schlenker Edwin
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Schlenker Edwin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/28Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


  Treibriemen aus     mehreren    Lederlagen.    Die moderne Antriebstechnik braucht  zweckentsprechende Hilfsmittel, um die Über  tragung mechanischer Kraft auf rationelle  Weise zu     ermöglichen.    Dabei spielt der Treib  riemen eine wichtige Bedeutung, bildet er  doch das geschmeidige Bindeglied und gleich  zeitig das Sicherheitsventil zwischen der  Kraftquelle und dem getriebenen Maschinen  element bzw. der Arbeitsmaschine.    Es hat sich nun aber herausgestellt, dass  normale Treibriemen für die hohe Beanspru  chung an neuzeitlichen Antrieben oft nicht  genügen, weil sie die erforderlichen Eigen  schaften mangels genügender Geschmeidig  keit, Reissfestigkeit, Dehnungswiderstand und  Reibungseffekt nicht besitzen.

   Solch unge  eignete Treibriemen rutschen auf den Rie  menscheiben, strecken sich     zut    stark und sind  die Ursache zahlreicher     Betriebsstörungen     sie verursachen Drehzahl- und     Kraftverluste     und sind wegen zeitraubenden und kostspie  ligen Produktionsausfällen unwirtschaftlich.  



  Zur Behebung dieser Mängel hat man  schon versucht, auf das eigentliche Zugband  Längsstreifen oder     -plättehen    aus Leder auf  zunieten bzw. mittels Ösen am Zugband zu  befestigen.  



  Durch die Erfindung, die einen Treibrie  men zum Gegenstand hat, sollen nun alle diese  Nachteile beseitigt werden.  



  Zu diesem Zweck besteht der Treibriemen  aus mindestens drei miteinander verbundenen  Lederlagen, und zwar aus einem die äusserste    Lage bildenden vollen Zugband ohne     Lo-          eliung    und den restlichen gelochten Leder  lagen, von denen die innerste, zum Anliegen  an die Riemenscheiben kommende Lage aus  einem     Gleitschutz-Reibungsbelag    besteht und  die Zwischenlage zur Verstärkung des Zug  bandes dient.  



  Während sich bisher aus Leder nur     Treib-          r;          einen    aus einer oder zwei Lagen herstellen  liessen, welche eine einigermassen genügende  Biegsamkeit für schnellen Lauf über die Rie  menscheiben aufwiesen, ist es gemäss der Er  findung möglich, mehrschichtige Riemen her  zustellen, die tadellos funktionieren. Schon  bei Doppelriemen nach bisheriger     ungeloch-          ter    Fabrikationsart ist die Leistungsfähigkeit,  verglichen mit einfachen Riemen,     also    Riemen  aus einer einzigen Lederschicht, stark herab  gemindert, da Zugspannung und     Stauchung     beim Biegen einen negativen Einfluss aus  üben.

   Zur Übertragung einer gewissen Last  bei gegebenen Antriebsverhältnissen sind je  doch Einfach- oder Doppelriemen zu schwach;  es fehlt an der notwendigen Substanz zur  Erzielung der einwandfreien Leistung.  



  Gerade hier kommen nun die Vorteile des       Erfindungsgegenstandes    voll zur Geltung. Da  das Riemenmaterial der Zwischenlage und des  Reibungsbelages an den Stellen der Löcher  bei starker Beanspruchung zum Teil in diese       ausweichen    kann, wird die     Stauehung    des an  der Riemenscheibe anliegenden Materials ge  ringer; gleichzeitig leiden die Fasern des Zug  bandes weniger durch Zerrung, wobei aber      sowohl der     Dehnungswiderstand    wie die Ad  häsion voll erhalten bleiben.  



  Angenommen, ein Treibriemen werde bei  folgenden     Bedingungen    verwendet (Beispiel  aus der     Praxis)    : Durchmesser des Rie  menscheibe 400 mm,     Umschlingungswinkel     120 ,     Umschlingungsstrecke    des Riemens am  Umfang 420 mm,     Riemengeschwindigkeit     v - 20     m/sek.    In diesem Falle hat der Rie  men also nur     '/"o    Sekunde Zeit, um den Weg  auf der Scheibe     zurückzulegen    bzw. sich vom  geraden in den gebogenen und wieder zurück  in den gestreckten Zustand zu begeben.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise       Ausführungsformen    des     Erfindiuigsgegen-          standes    dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine     Ansicht    eines Teilstückes des  ersten     Ausführungsbeispiels    in     Richtung    des       in        Fig.    2 eingezeichneten Pfeils I gesehen,       Fig.    2 einen     Längsschnitt    des Riemens  nach der Linie     II-II    in     Fig.    1,

         Fig.    3 einen Querschnitt des Riemens  nach der     Linie        III-III    in     Fig.    1,       Fig.    4 eine Ansicht eines Teilstückes des  zweiten     Ausführungsbeispiels    in Richtung des       in.        Fig.    5 eingezeichneten Pfeils IV gesehen,       Fig.    5 einen Längsschnitt des Riemens  nach der Linie     V-V    und       Fig.    6 einen Querschnitt des Riemens  nach der Linie     VI-VI.     



  In dem Beispiel nach     Fig.    1 bis 3 bezeich  net 1 das     eigentliche    Zugband aus Leder, 2  den zum Anliegen an die Riemenscheiben be  stimmten     Gleitschutz-Reibungsbelag    aus spe  ziell gegerbtem Chromleder und 3 die zur  Verstärkung des Zugbandes dienende Zwi  schenlage. Alle drei Lederlagen sind     naht-          und        nietenlos    zusammengekittet. Bei diesem  Beispiel besteht der     Gleitschutz-Reibungs-          belag    2 aus einem     einzigen    Stück, das sich  über die ganze Riemenbreite erstreckt.  



  Mit 4 sind kreisrunde Löcher bezeichnet,       die    den     Gleitschutzreibungsbelag    durchsetzen.  Mit 5 sind weitere Löcher bezeichnet, welche  jedoch nicht     nur    den     Gleitschutz-Reibungs-          belag    2, sondern auch noch die Zwischenlage  durchsetzen. Das eigentliche Zugband bleibt  ungelockt.    Die Löcher 4 sind in Reihe     1I=H    ange  ordnet und die Löcher 5 in Reihe<I>H' H',</I>  wobei die Abstände der Löcher in den Rei  hen einander gleich sind; G, G' sind Reihen,  die sowohl Löcher 4     wie    5 aufweisen. Die Lö  cher könnten auch eine längliche Form auf  weisen.  



  Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    4 bis 6 bezeichnet     wieder:    1 das  Zugband; 2 den     Gleitschutz-Reibungsbelag     und 3 die verstärkende Zwischenlage. Im  Gegenstand zu dem     vorbesprochenen    Beispiel  ist. hier der     Gleitschutz-Reibungsbelag    in drei  in Abstand voneinander angeordnete Bänder       2a,    2b, 2e unterteilt, die sämtliche in der Rie  menlängsrichtung verlaufen. Statt dessen  wäre es natürlich auch möglich, die einzelnen  Bänder diagonal, d. h. schräg zur Riemen  längsrichtung     mit    der     Zwischenlage    zu ver  leimen.  



  Auch hier bezeichnen     wieder    : 4 die den       Gleitschutz-Reibungsbelag    durchsetzenden Lö  cher, und 5 weitere     Durchbrechungen,    welche  den Belag 2 und die Zwischenlage 3 durch  setzen. Auch bei diesem Beispiel sind die Lö  cher 4     und    5 in Reihen angeordnet und be  finden sich in diesen Reihen in gleichen Ab  ständen voneinander. Sie könnten statt des  sen aber auch unregelmässig, d. h. nicht in  Reihe und in ungleichmässigen Abständen  voneinander     angeordnet    sein.  



  Der im vorstehenden beschriebene kombi  nierte Treibriemen arbeitet wie folgt: Im ge  streckten Trumm übernimmt das ungelockte  und somit starke Zugband die Kraftübertra  gung, wobei ihm die übrigen Lagen einen si  cheren Halt geben. Ausserdem bieten die ge  lochten innern Lagen dem Zugband eine Ent  lastung, erhöhen seine Zugkraft und seinen  Dehnungswiderstand.  



  Zusammengefasst bietet der an der Rie  menscheibe     anliegende    gelochte     Gleitschutz-          Reibungsbelag,    bestehe er aus einem Stück  auf der ganzen Riemenbreite oder sei er in  mehrere Streifen aufgeteilt, die folgenden  Vorteile  1. die Fasern dieses Belages (sowie der  ebenfalls gelochten Zwischenlage) können      sich beim Lauf des Riemens über die Schei  ben, also im Moment der Biegung in die  Löcher bzw. gegen die Löcher hin verschie  ben, wodurch die     Stauchung    des Materials  herabgemindert wird;

    2. zufolge dieser     Faserv        erschiebungsmög-          lichkeit    wird das     Brüchigwerden    des Werk  stoffes (Leder) vermieden;  3. die zufolge der innern Friktion durch  Zerrung und     Stauchung    der Fasern (Biegung  und Elastizität) entstehende Erhitzung wird  herabgesetzt; die Löcher wirken praktisch wie  vergrösserte Hautporen als Atmungsorgan;  4. die an der Auflaufstelle mitgerissene  Luft kann in die Löcher entweichen;  5. es sind keine den Riemen verhärtende  Kittnester zwischen den einzelnen Lagen vor  handen, da allfällig zu dick aufgetragener  Leim in die Löcher entweichen kann;

    6. der Riemen als Ganzes wird geschmeidi  ger und kann sich den     Poulies    tadellos an  schmiegen;  7. es ergibt sich eine grosse Erleichterung  in der Beschaffung und Auswahl des Mate  rials, indem man beispielsweise für die Her  stellung von dicken Treibriemen nicht auf die  so raren schweren Häute angewiesen ist, son  dern mindestens drei Lagen in normalen Stär  ken verwenden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Treibriemen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus mindestens drei miteinander verbun denen Lederlagen besteht., und zwar aus einem die äusserste Lage bildenden vollen Zugband ohne Lochung, und den restlichen gelochten Lederlagen, von welchen die innerste, mit den Riemenscheiben in Berührung kommende Lage aus einem Gleitschutz-Reibungsbelag be steht und die Zwischenlage zur Verstärkung des Zugbandes dient. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle in dem die Riemenscheiben berührenden Gleitschutz-Rei- bungsbelag vorhandenen Löcher auch durch die Zwischenlage geführt sind. 2.
    Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nur ein Teil der im Gleitschutz-Reibungsbelag vorhandenen Löcher durch die Zwischenlage geführt sind. 3. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gleitschutz- Reibungsbelag aus einem einzigen, sich über die ganze Riemenbreite erstreckenden Stück besteht. 4. Triebriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gleitschutz- Reibungsbelag in mehrere Bänder unter teilt ist. 5.
    Treibriemen nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder des Gleitschutz-Reibungs- belages in der Längsrichtung des Treibrie mens verlaufen. 6. Treibriemen nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder des Gleitschutz-Reibungsbela- ges schräg zur Längsrichtung des Treibrie mens verlaufen. 7. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Löcher im Gleitschutz-Reibungsbelag und in der Zwi schenlage eine kreisrunde Form besitzen. B. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Löcher eine längliche Form besitzen. 9.
    Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Löcher in Rei hen und in den letzteren in gleichen Abstän den voneinander angeordnet sind. 10. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Löcher unregel mässig angeordnet sind. 11. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Lederlagen nietenlos durch Leimung zusam mengekittet sind.
CH260391D 1946-05-03 1946-05-03 Treibriemen aus mehreren Lederlagen. CH260391A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2694834A (en) * 1951-04-17 1954-11-23 Textile Equipment Corp Spiked apron for textile equipment

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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