CH260451A - Amplitudenbegrenzer für Trägerwellensignale. - Google Patents

Amplitudenbegrenzer für Trägerwellensignale.

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CH260451A
CH260451A CH260451DA CH260451A CH 260451 A CH260451 A CH 260451A CH 260451D A CH260451D A CH 260451DA CH 260451 A CH260451 A CH 260451A
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/06Limiters of angle-modulated signals; such limiters combined with discriminators

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  • Amplifiers (AREA)

Description


      Amplitudenbegrenzer    für     Trägerwellensignale.       Die Erfindung bezieht sich auf     Ampli-          tudenbegrenzer    für     Trägerwellensignale.    Von  den zahlreichen vorgeschlagenen Amplituden  begrenzern, dürfte derjenige, welcher mit       Gittergleichrichtung    arbeitende Elektronen  röhren verwendet, wegen seiner zahlreichen  Vorteile der zweckmässigste sein.

   Diese Vor  teile bestehen vor allem in der Schnelligkeit  und Gleichmässigkeit der     Amplitudenbegren-          zung,    in der Einfachheit und der leichten     Ein-          atellbarkeit    der Anordnung, weiterhin darin,  dass die Anordnung selbst die     Gittervorspan-          nung    für die Röhren erzeugt, so dass die mit  verschiedenen Nachteilen verbundene feste       Vorspannung    überflüssig wird, sowie schliess  lich darin, dass die Anordnung keine Neutrali  sation erfordert.  



  Die bekannten     Amplitudenbegrenzer    die  ser Art haben jedoch den Nachteil, dass die       Amplitudenbegrenzung,    obgleich sie schneller  vor sich geht als bei den meisten andern Am  plitudenbegrenzern, doch zeitlich verhältnis  mässig spät wirksam wird, weil der     Gitter-          ableitwiderstand    und der Gitterkondensator  notwendigerweise so gross ist, dass die Anord  nung eine ansehnliche Zeitkonstante erhält.  Daher werden vorübergehende Störspannun  gen einerseits nur unvollkommen begrenzt,  während anderseits die Ausgangsleistung der  Anordnung nach dem Eintreffen einer grossen  kurzzeitigen Störspannung auf längere Zeit  stark herabgesetzt wird.

   Jeder Versuch der  Verminderung der Zeitkonstanten des Gitter-         kondensators    und des     Gitterableitwiderstan-          des    setzt die Empfindlichkeit der Anordnung  im ganzen Bereich ihrer Wirksamkeit herab  und erhöht den Schwellwert der Amplituden  begrenzung.  



  Gemäss der Erfindung sind bei einem Am  plitudenbegrenzer, der zwei im Gegentakt ge  schaltete Elektronenröhren und einen dem  Eingangskreis beider Röhren gemeinsamen  Widerstand aufweist, welcher zu der durch       Gittergleichrichtung    erfolgenden Erzeugung  einer ihre Grösse in Abhängigkeit von der  Amplitude der einkommenden Trägersignale  ändernden     Vorspannung    dient, der Wert     R     des Widerstandes, ferner eine Konstante A,  welche gleich dem Wert des Gitterstromes bei  einer Gittergleichspannung von einem Volt  ist, sowie diejenige     Gittervorspannung        E,,    bei  welcher der Anodenstrom abgeschnitten wird,  derart bemessen,

   dass das Produkt 2     RA   
EMI0001.0027  
    einen Wert zwischen 35 und 40 hat, wobei  Spannungen, Ströme und Widerstände in  Volt bzw. Ampere und Ohm zu messen sind.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeich  nung beispielsweise näher erläutert.  



       Fig.    1 der Zeichnung ist eine teilweise  schematische Darstellung eines Empfängers  für den Empfang     frequenzmodulierter    Trä  gersignale, bei dem ein erfindungsgemässer       Amplitudenbegrenzer    in beispielsweiser Aus  führung angewendet ist.  



       Fig.    2 ist ein Diagramm, welches das Ver  hältnis zwischen Anodenstrom und Gitter-           spannung    für jede der in     Fig.1        dargestellten     Röhren des     Amplitudenbegrenzers        zeigt,    wäh  rend     Fig.    3 die Ausgangscharakteristik des       Amplitudenbegrenzers    veranschaulicht.  



  Der Empfänger gemäss     Fig.1    enthält einen       Hochfrequenzverstärker    10, dessen Eingangs  kreis an die Antennenanordnung 11, 12 an  geschlossen ist und dessen Ausgangskreis mit       einem        Oszillator-Modulator    13 verbunden ist.

    An diesen schliessen sich ein ein- oder mehr  stufiger     Zwischenfrequenzverstärker    14, ein  weiter unten näher beschriebener     Amplitu-          denbegrenzer    15, ein     Frequenzgleichrichter     und selbsttätiger     VerstärkLUigsregler    16, ein  ein- oder     mehrstiüiger        Niederfrequenzverstär-          ker    17 und ein Lautsprecher 18 an.  



  Der selbsttätige     Verstärkungsregler    wirkt  über die Leitung 34 auf den Eingangskreis  einer oder mehrerer der. Vorrichtungen 10,  13 und 14.  



  Die oben erwähnten Teile des Empfängers  sind, mit Ausnahme des     Amplitudenbegren-          zers,    von üblicher Art, so dass es nicht erfor  derlich ist, sie näher zu beschreiben. Es sei  daher nur kurz erwähnt, dass die empfange  nen Signale im     Hochfrequenzverstärker    10  verstärkt und im     Oszillator-Modulator    in       Zwischenfrequenzsignale    umgewandelt wer  den, welche der     Zwischenfrequenzverstärker     14 verstärkt     und    dem     Amplitudenbegrenzer     zuführt.

   Aus diesem gelangen sie zum     Fre-          quenzgleichrichter    16, in welchem die     Ire-          quenzmodulierten    Signale erst in     amplituden-          modulierte    Signale umgewandelt und dann  durch Gleichrichtung     demoduliert    werden,  worauf die so gewonnenen Niederfrequenz  signale über den Verstärker 17 dem Lautspre  cher 18 zugeführt werden.  



  Der     Amplitudenbegrenzer    15 besteht aus  zwei Elektronenröhren 19, 20 mit vorbestimm  ter     Gittergleichrichtungs-Charakteristik    und  ebenfalls vorbestimmter     Eingangsspannung-          Ausgangsstrom-Charakteristik,    welche so be  schaffen ist, dass die Röhren den Anoden  strom beim Erreichen einer bestimmten Git  terspannung ganz plötzlich abschneiden. Die       Eingangselektroden    der Röhren 19 und 20  sind je für sich an einen gesonderten Eingangs-    kreis angeschlossen, der je aus einer Hälfte  der Sekundärwicklung eines Eingangstrans  formators 22 besteht.

   Die     Sekundärwicklung     21 ist     mittels    des Kondensators 23 auf die       Mittelfrequenz    der dem Transformator zuge  führten Signale abgestimmt. Die mit den  einzelnen     Hälften    der Sekundärwicklung 21  des Transformators parallel geschalteten Wi  derstände 24, 24 dienen zur Verbreiterung  der Resonanzkurve des abgestimmten Krei  ses 21, 23.

   Über einen den Eingangskrei  sen beider Röhren gemeinsamen Widerstand  25 entsteht infolge der     Gittergleichrichtung     der     einkommenden    Signale eine von der  Stärke dieser Signale abhängige     Gittervor-          spannung.    Die     Zwischenelektrodenkapazitä-          ten    zwischen den Eingangselektroden der Röh  ren 19, 20 sind durch die gestrichelt gezeich  neten Kondensatoren 26 und 26' angedeutet,  während der gestrichelt gezeichnete Konden  sator 27 die Kapazität der     Mittelanzapfung     der Sekundärwicklung 21 gegen Erde andeu  tet.

   Diese Kapazitäten können allerdings teil  weise auch schon in den verteilten Kapazitä  ten der beiden Eingangskreise inbegriffen  sein.  



  Die Ausgangselektroden der Röhren 19  und 20 sind je für sich an Ausgangskreise an  geschlossen, welche je eine Hälfte der Primär  wicklung 28 eines Ausgangstransformators 29  umfassen, dessen Sekundärwicklung mit dem       Frequenzgleichrichter    16     verbunden    ist. Die  Primärwicklung 28 ist durch den Kondensator  30 auf die Mittelfrequenz der dem     Ampli-          tudenbegrenzer    zugeführten Signale abge  stimmt und die Resonanzkurve dieses abge  stimmten Kreises wird durch die Widerstände  31 und 32 verbreitert, welche mit je einer  Hälfte der     Primärwicklung    28 parallel ge  schaltet sind. Die     Anodenspannung    der Röh  ren 19, 20 liefert eine Spannungsquelle 33.

    Wie     aus    der Zeichnung ersichtlich, sind die  Röhren 19, 20 durch die genannten Eingangs  und Ausgangskreise im Gegentakt geschaltet.  



  Es ist offenbar, dass an den Steuergittern  der Röhren 19, 20 in Abwesenheit von ein  kommenden Signalen keine     Vorspannung    liegt.  Wenn nun ein verhältnismässig schwaches      Signal eintrifft, wird durch das Steuergitter  jeder Röhre je eine Halbwelle des Signals  gleichgerichtet, und am Widerstand 25 ent  steht eine negative     Vorspannung.    Diese Vor  spannung, welche die durch die Kondensa  toren 26, 26' und 27 angedeuteten Eigen  kapazitäten auflädt, wächst so lange an, bis  das Gitter eine solche     Vorspannung    erhält,  welche eine     Spitzengleichrichtung    des ein  kommenden Signals zur Folge hat. Dieser  Vorgang nimmt gewöhnlich nur einige Perio  den des einkommenden Signals in Anspruch.  



  Im Diagramm gemäss     Fig.2    ist auf der  Abszisse die     Gittervorspannung    und auf der  Ordinate der Anodenstrom einer der beiden       Röhren    19, 20 aufgetragen. Die Achse 0-0       bezeichnet    die Stelle, an welcher die Gitter  vorspannung den Wert Null hat. Die Ordi  nate     a-a    ist die Schwingungsachse der den  Steuergittern der Röhren zugeführten     Träger-          signale.     



  Diese Achse liegt in einem Abstand von  der Achse 0-0, deren Grösse gleich der am  Widerstand 25 infolge der     Gittergleichrich-          tung    erzeugten     Vorspannung        el    ist. Da die  Amplitude der einkommenden Zeichen den  geraden Teil der     Röhrenkennlinie    nicht über  schreitet, wird das Zeichen linear verstärkt  und erscheint im Ausgangskreise in Form der       i        unverzerrten    Kurve c.

   Die durch die Eigen  kapazitäten 26, 26' und 27 und den Wider  stand 25 bestimmte Zeitkonstante des Ein  gangskreises ist in der Grössenordnung von  1-2 Mikrosekunden und erstreckt sich daher  beispielsweise über 3-5 Perioden des Ein  gangssignals, wenn dessen Frequenz etwa  3     MIIz    beträgt. Infolgedessen kann die am  Widerstand 25 entstehende     Vorspannung    als  innerhalb jedes beliebigen Abschnittes des ein  kommenden Zeichens praktisch konstant ange  sehen werden.  



  Wenn sich nun die Amplitude des einkom  menden Zeichens vergrössert, entsteht am Wi  derstand 25 infolge der     Gittergleichrichtung     ,der Zeichenspitzen eine grössere     Vorspannung.     Zum Beispiel liefert die     Gittergleichrichtung     des durch die Kurve d dargestellten Zeichens  eine     Vorspannung        e.,    welche beide Röhren    während eines Teils jeder Signalperiode  sperrt, so dass nur ein Teil jeder positiven  Halbwelle des Signals verstärkt wird und im  Ausgangskreis jener Röhre daher eine durch  die Kurve e veranschaulichte Schwingung er  scheint.

   Da die Röhren 19 und 20 im Gegen  takt geschaltet sind, haben die Ausgangslei  stungen der Röhren einen Phasenunterschied  von 180 , und infolgedessen erhält man im ab  gestimmten Ausgangskreis 28, 30 ein Signal,  welches aus den Kurven e und e' zusammen  gesetzt ist. Der abgestimmte Kreis sondert c  die Grundfrequenz dieser Schwingung aus,  welche durch die gestrichelte Kurve f darge  stellt ist, und führt diese über den Ausgangs  transformator 29 dem     Frequenzgleiehrichter     16 zu.  



  Sollte sich die Amplitude des einkommen  den Zeichens noch weiter vergrössern, wie  durch die Kurve g dargestellt, dann entsteht  am Widerstand 25 eine noch grössere Vor  spannung     e3,    und infolgedessen erscheinen im,  Ausgangskreis jeder Röhre noch kleinere Teile  dieser positiven Halbwelle des Zeichens, wel  che durch die Kurven<I>h, h'</I> dargestellt sind.  Hierbei wird ebenfalls die durch die Kurve 1c  dargestellte Grundfrequenz dieser Schwin  gung ausgesondert und dem     Frequenzgleieh-          richter    16     zugeführt.     



  Der Widerstand 25 ist, wie oben erwähnt,  im Verhältnis zu gewissen Betriebswerten der  Röhren 19 und 20 so bemessen, dass die Ampli  tude der Grundschwingung der im Ausgangs  kreis der Röhren erscheinenden Signale prak  tisch konstant ist für alle Werte der einkom  menden Zeichen, welche denjenigen Wert  übersteigen, der erforderlich ist, um eine das  Sperren der Röhren während eines Teils jeder  Periode der Zeichen bewirkende     Vorspannung     zu, erzeugen. Infolge dieser Bemessung des  Widerstandes ist die Übertragungscharakteri  stik des Begrenzers im wesentlichen konstant.  für alle Werte des einkommenden Zeichens,  welche den vorhin erwähnten Wert überstei  gen.

   Es wird bemerkt, dass der Faktor 2 in  der eingangs angegebenen Gleichung darauf  zurückzuführen ist, dass der Widerstand 25  theoretisch als aus zwei parallel geschalteten      Widerständen     zusammengesetzt    angesehen  werden muss, von denen je einer     im    Eingangs  kreis jeder der Röhren 19     und    20 liegt.  



  Auf empirischem Wege wurde     gefunden,     dass in dem Fall, dass das     Produkt    2 RA     .lEe     in     welchem.    R der Wert des Widerstandes 25  ist, A eine aus der     Gitterspannung-Gitter-          strom-Charakteristik    der Röhre abgeleitete  Konstante darstellt, deren Grösse gleich dem  Wert des Gitterstromes bei einer     Gittergleich-          spannung    von     einem    Volt ist,     und        E,    diejenige       Gittervorspannung    angibt, bei welcher der  Anodenstrom der Röhren abgeschnitten     wird,

       einen Wert zwischen 35     und    40 hat, der Be  grenzer eine konstante Übertragungscharakte  ristik für alle Werte des     einkommenden        Si-          gnals        zwischen        0,6        E,        und        10        E,    ,     das        heisst          zwischen        -4        db    und     -f-20        db    hat.

   In der  obigen Formel sind die Werte für Spannun  gen, Ströme und Widerstände in Volt bzw.  Ampere bzw. Ohm einzusetzen. m einer kon  kreten Ausführungsform hatten die genann  ten Grössen z. B. die folgenden     Werte-          R    - 50 000  A =<B>2,6.</B>     10-4          E,    - 2,35  Mit Einsetzung dieser Zahlen in den Aus  druck 2 RA     VZ    ergibt sich der entspre  chende Wert desselben zu 39,85.  



  Die an den Enden der     Sekundärwicklung     21 des Eingangstransformators erscheinende       Zeichenspannung    verteilt sich     im    wesentlichen  gleich über die Kapazitäten 26 und 26' des  Eingangskreises, da letztere     annähernd    gleich  sind. Aus diesem Grunde wird die Grösse der  den     Eingangselektroden    der Röhren 19 und 20  zugeführten Signalspannung durch die Ein  schaltung des Widerstandes 25 in dem ge  meinsamen Teil der beiden Eingangskreise  nicht merklich beeinflusst.  



  In     Fig.3        stellt    die ausgezogene Kurve x  die Übertragungscharakteristik des beschrie  benen     Amplitudenbegrenzers    dar. Wie er  sichtlich, steigt die     Ausgangsleistung    des Be  grenzers bis     zum    Punkt m, in welchem die Be  grenzung     einsetzt,    sehr schnell an, bei über  diesen Punkt     hinausgehenden    Signalstärken    bleibt jedoch die     Ausgangsleistung    praktisch  unverändert.

   Der steile     Verlauf    des Teils  <I>o</I>     nt,    der Kurve zeigt, dass der Begrenzer  Zeichen, deren Stärke unterhalb des     Schwell-          wertes    für die Begrenzung bleibt, in grossem  Masse verstärkt, sowie dass die Begrenzung  schon bei einer verhältnismässigen kleinen  Amplitude der     einkommenden    Signale ein  setzt.  



  Beide     ebengenannten    Eigenschaften des  Begrenzers sind sehr     erwünscht.    Falls der  Wert des Widerstandes 25 zu klein ist, steigt  die     Übertragungscharakteristik    des Begren  zers auch bei höheren Werten der Signal  stärke noch an,     wie    dies durch die Kurve     y     angedeutet ist. Ein zu grosser Wert des Wi  derstandes 25 hat dagegen zur Folge, dass die  Ausgangsleistung des     Begrenzers    nach dem  Einsetzen der Begrenzung sehr schnell abfällt,  wie dies die Kurve z zeigt.  



  Die am Ausgang des Empfängers für     fre-          quenzmodulierte    Trägersignale zur Geltung  kommenden Störungen sind von der Natur  der Störspannung, der Bandbreite und der       Symmetrie    der     Verstärkerstufen    einschliess  lich des     Niederfrequenzverstärkers    von etwai  gen     Ausgleichschaltungen    im Niederfrequenz  verstärker sowie von der Arbeitsweise des       Amplitudenbegrenzers    abhängig. Der Begren  zer ist dann gut, wenn er auch kurzzeitige Stö  rungen nicht überträgt.

   In einem vollständig  ausgeglichenen     Frequenzgleichrichter    rufen       Amplitudenänderungen    in Abwesenheit einer       Frequenzmodulation    keine niederfrequente  Ausgangsleistung hervor, aber während der  die gewünschte     Frequenzmodulation    begleiten  den     Frequenzschwankungen        auftretende    plötz  liche     Amplitudenänderungen    erzeugen eine  Störleistung im Ausgangskreis, deren Grösse  vom Produkt der augenblicklichen Frequenz  abweichung und der     Amplitudenänderung    des  dem     Frequenzgleichrichter    zugeführten Si  gnals abhängt.

   Die Aufgabe des Begrenzers  besteht nun darin, die Ausgangsamplitude des  Trägerzeichens so konstant wie möglich     zu     halten; das Mass der auf den     Frequenzgleieh-          richter    übertragenen     Amplitudenschwankun-          gen    ist     ein    Mass für die Güte des Begrenzers.      Die bekannten     Amplitudenbegrenzer    über  tragen schnelle     Amplitudenänderungen    in  einem ziemlich hohen Masse und verursachen       überdies    sogar zusätzliche hörbare Störungen,  die dann entstehen, wenn die Begrenzung ein  setzt.

   Demgegenüber sind die hörbaren Stö  rungen bei Anwendung des beschriebenen Be  grenzers äusserst gering. Die verbesserte über  tragungscharakteristik des Begrenzers beruht       zum    grössten Teil auf der äusserst kleinen  Zeitkonstanten des Eingangskreises der Röh  ren. Diese Zeitkonstante hängt vom Wider  stand 25 und von den Eigenkapazitäten 26,  26' und 27 ab. Infolgedessen wird die Über  tragungscharakteristik des Begrenzers durch  jede Verminderung der Eigenkapazitäten der  Eingangskreise sehr verbessert, und zum Un  terschied von bekannten Begrenzern kann hier  der mit dem     Gitterableitwiderstand    normaler  weise parallel geschaltete Kondensator ganz  in Fortfall kommen.

Claims (1)

  1. pATENTANSPRÜCII Amplitudenbegrenzer für Trägerwellen signale, welcher zwei im Gegentakt geschaltete Elektronenröhren und einen dem Eingangs kreis beider Röhren gemeinsamen Widerstand aufweist, welcher zu der durch Gittergleich richtung erfolgenden Erzeugung einer ihre Grösse in Abhängigkeit von der Amplitude der einkommenden Signale ändernden Vor spannung dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert R des Widerstandes, ferner eine Konstante A, welche gleich dem Wert des Gitterstromes bei einer Gittergleichspannung von einem Volt ist, sowie diejenige Gittervor- spannung E" bei welcher der Anodenstrom abgeschnitten wird, derart bemessen sind,
    dass das Produkt<I>2 RA</I> VE, den Wert zwischen 35 und 40 hat, wobei die Werte für Spannungen, Ströme und Widerstände in Volt, Ampere und Ohm zu messen sind.
CH260451D 1941-10-28 1946-11-27 Amplitudenbegrenzer für Trägerwellensignale. CH260451A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937653C (de) * 1952-09-14 1956-01-12 Siemens Ag Traegheitslos amplitudenbegrenzende Schaltung mit fallender Charakteristik

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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