CH260498A - Bauelement. - Google Patents
Bauelement.Info
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- E04F13/02—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
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Description
Bauelement. Der Gegenstand der vorliegenden Erfin dung ist ein Bauelement, bestehend aus einem Brett, welches als Verputzträger auf dem zu verputzenden Baukörper befestigt zu werden bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Brett mindestens auf der mit dem Ver putz zu versehen bestimmten Fläche Nuten aufweist, wobei die Nuten dieser Fläche dazu bestimmt sind, den Verputz zu halten.
Bisher wurde ein Verputz an hölzernen Baukörpern dadurch angebracht, dass man, um ein Haften desselben zu gewährleisten, auf der glatten Fläche des Holzbaukörpers, an welcher ein Verputz nicht halten würde, einen Rost von Leisten anschlug oder die mit einem Verputz zu versehende Fläche mit einer Schilf rohrmatte durch Aufnageln überzog.
Auf beiliegender Zeichnung sind verschie dene Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes dargestellt.
Das Beispiel gemäss Fig. 1 zeigt in einem Brett 1 auf dessen einer Fläche vorgesehene Nuten 2 mit rechtwinkligem Profil. Bei der Verwendung dieses Bauelementes als Verputz- Fig. 2 zeigt ein Brett 1 mit ebenfalls träger wird man die Stellung des Bauelemen tes an der Wand so wählen, dass die genutete Brettfläche die zu verputzende Fläche bildet. und die Nuten 2 in horizontaler Richtung ver laufen. Das Brett 1 wird an seiner Unterlage 3, beispielsweise die Aussenverschalung, aufge- nagelt. Die Köpfe der hierzu verwendeten Nägel sind bei 4 angedeutet.
Das zweite Ausführungsbeispiel gemäss Fig 2 zeigt ein Brett 1 mit ebenfalls recht- eckigen Nuten 2 und gleichzeitig mit senk recht zu diesen verlaufenden dreieckigen Nu ten 5. Durch die Anwendung von Nuten in zwei Richtungen auf einer Brettseite wird die Haftfähigkeit des Verputzes am als Verputz trä-er dienenden Brett erhöht.
Fig. 3 zeigt als weitere Ausführiuigsform des Bauelementes trapezförmige Nuten 6 im Brett 1, auf dessen einer Fläche, welche eben falls wieder, wie im zweiten Beispiel darge legt, von einer weitern Nutenserie gekreuzt. sein können.
Um das als Putzträger zu verwendende, von einem Brett gebildete Bauelement mög lichst leicht zu gestalten und ein Verwerfen desselben zu vermeiden, was durch die Feuch tigkeit des aufgetragenen Mörtels besonders gefördert werden könnte, ist das Bauelement in Fig. 4 auf beiden Brettflächen genutet, wo bei, um ihm die innere Spannung der Holz fasern zu nehmen, die Nuten 6 tiefer als die halbe Dicke des Brettes 1 sind, das heisst die Nuten von beiden Seiten her die Mittelebene, welche durch die strichpunktierte Linie 7 an gedeutet ist, überschreiten.
Fig.5 zeigt endlich ein Ausführungsbei spiel, bei welchem die auf einer Brettfläche vorgesehenen Nuten 8 sches albenschwanzför- miges Profil aufweisen. Hinsichtlich der Haf tung eines auf die genutete Fläche aufge brachten Verputzes dürfte diese Form das günstigste Resultat ergeben, als der aufgetra gene Verputz eingezähnt ist und damit sich von der Unterlage nicht mehr lösen kann. Um einen guten Verband zu gewährleisten, sollen die Nuten auf deren Grund scharfkan tig sein.
Wenn nun z. B. eine Holzwand mit einem Gips-, Kalk- oder Zementverputz versehen werden soll, so wird vorerst diese Wand mit Bauelementen nach einer der beschriebenen Ausführungsformen als Putzträger verkleidet, was zweckmässigerweise durch Aufschrauben oder Aufnageln geschieht und dann die so vor bereitete Wand in normaler Weise verputzt, wobei man besonders darauf achtet, dass das Verputzmaterial gut in die Nuten und insbe sondere in die ganten an deren Grundfläche eindringt, da die Nuten den Verputz halten müssen.
Man wird zweckmässigerweise die von den Bauelementen gebildete Wand vor dem An legen des Verputzes in üblicher Weise mit Mörtelmilch bestreichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bauelement, bestehend aus einem Brett, welches als Verputzträger auf dem zu ver putzenden Baukörper befestigt zu werden be- stimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die-, ses Brett mindestens auf der mit;dem Verputz zu versehen bestimmten Fläche Nuten auf weist, wobei die Nuten dieser Fläche dazu bestimmt sind, um den Verputz zu halten. UNTERANSPRÜCHE 1. Bauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nuten auf dem Grunde scharfe Kanten besitzen. z. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass die Nuten rechteckigen Querschnitt auf weisen. 3.Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten trapezförmigen Querschnitt haben. 4. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH260498T | 1947-10-20 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH260498A true CH260498A (de) | 1949-03-31 |
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|---|---|---|---|
| CH260498D CH260498A (de) | 1947-10-20 | 1947-10-20 | Bauelement. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH260498A (de) |
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1947
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