CH260517A - Sicherheitsschloss mit flachem Stechschlüssel. - Google Patents

Sicherheitsschloss mit flachem Stechschlüssel.

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CH260517A
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tumblers
security lock
shaft
keyhole
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Ag Bauer
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Ag Bauer
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017Key profiles
    • E05B19/0035Key profiles characterized by longitudinal bit variations

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Sicherheitsschlofi    mit flachem     Stechschlüssel.       Das den Erfindungsgegenstand bildende       Sicherheitsschloss    mit flachem     Steehsehlüssel     besitzt in     bezug    auf eine durch die     Längs-          aehse    des     Sehlüssell   <B>'</B>     oches    gehende Ebene eine  links- und eine     reehtsseitige    'Gruppe von     Zu-          haltungen,

      und es sind am     Sehaft*des        Sehlüs-          sels    auf zwei einander gegenüberliegenden  Seiten, zweckmässig auf beiden Breit-     bzw.     Flachseiten, zum Einstellen der     Zuhaltungen     dienende verschiedenartige     längliehe    Vertie  fungen in derart vertauschter Anordnung  vorgesehen,     dass    der Schlüssel wahlweise in  zwei um<B>1800</B> zueinander versetzten Lagen in  das Schlüsselloch eingeführt werden und das       Schloss    von diesen beiden Lagen aus betätigen  kann.  



  Die Anordnung derartiger, die Permuta  tion bildender Vertiefungen ergibt den we  sentlichen Vorteil,     dass    die länglichen Ver  tiefungen am     Sehlüsselsehaft    es nicht     ermög-          1        ichen,    die Lage der     Zuhaltungs-        bzw.     Sperrst     ifte    am     Schloss    zu ermitteln.

   Durch  Fräsen herzustellende längliche Vertiefungen,  die in     bezug    aufeinander hinsichtlich der  Länge, Tiefe und Breite unterschiedlich sein  können, geben den     weitern    Vorteil,     dass    die       Na.ehahmung        bzw.        Nachmachung    des Schlüs  sels schwieriger ist, als wenn am Schlüssel  schaft ausgebohrte rundliche, der Permutation  dienende Vertiefungen vorgesehen sind.  



  Die Zeichnung dient zur beispielsweisen  Erklärung der Erfindung. Es zeigen-.         Fig.   <B>1</B> in einem     Axialschnitt    das nur teil  weise gezeichnete     Schloss    mit     eingeschobenein     Schlüssel gemäss einem ersten Ausführungs  beispiel,       Fig.    2 in einer entsprechenden Schnittdar  stellung ein zweites Ausführungsbeispiel,       Fig.   <B>3</B> und 4 den Schlüssel von den beiden  Breit-     bzw.        Flaehseiten    -her und       Fig.   <B>5</B> einen Längsschnitt durch den  Schlüssel nach der Linie     V-V    in     Fig.    4.

    Mit<B>A</B> ist das     Schlossgehäuse    bezeichnet,  dessen     zylindriseher    Teil<B>1</B> den zentral ange  ordneten drehbaren Innenzylinder 2 auf  nimmt, welcher das     auf    der einen     Sehmalseite     offen am     Zylinderumfang    auslaufende     Sehlüs-          selloch   <B>3</B> aufweist, das     ini    übrigen durch  gerade Flächen begrenzt ist.

   Links- und  rechtsseitig zum Schlüsselloch<B>3</B> sind in einer  senkrecht     züi    seinen     Flaehseiten    stehenden  Längsebene<B>je</B> vier     Zuhaltungsstifte    4     bzw.   <B>5</B>  angeordnet, die in bekannter Weise einen  nicht gezeichneten zweiten Teil besitzen, an  dem eine Feder wirksam ist, wodurch der be  treffende     Zuhaltungsstift    4     bzw.   <B>5</B> in Rich  tung gegen das Schlüsselloch<B>3</B> gedrückt wird.

    Die links- und rechtsseitig zum Schlüsselloch  <B>3</B> angeordneten zwei Gruppen von     Zuhaltungs-          stiften    4 und<B>5</B> sind in der     Längsriehtung     des     Sehlüsselloehes    zueinander versetzt, und  zwar liegt gemäss     Fig.   <B>1</B> ein     Zuhaltungsstift     <B>5</B> am nächsten bei der Vorderseite des Innen  zylinders 2, während umgekehrt gemäss     Fig.-2         ein     Zuhaltungsstift    4 am nächsten bei der  Vorderseite des     Innenzylinders    2 liegt.

   Mit B       bzw.        C    ist der in das Schlüsselloch<B>3</B> einge  schobene flache     Stechsehlüssel    bezeichnet,  welcher die     Zuhaltungsstifte    4 und<B>5</B> so weit       .urückdrängt,        dass    die Trennstelle der beiden       Stifttei-le    mit der Mantellinie des Innenzylin  ders 2     zusammenfällt,    so     dass    dieser mittels  des Schlüssels- gedreht- werden kann;- der  Innenzylinder 2 überträgt durch     ein-nicht    ge  zeichnetes     Kopistüek    die Drehbewegung auf  den     Schlossriegel.     



  Der Schlüssel<B>D</B> gemäss     Fig.   <B>3</B> bis<B>5</B> be  sitzt auf beiden Breit-     bzw.        Flaehseiten    am       Sehaft    eine mittlere- Längsrinne<B>6.</B> Beidseitig  dieser Längsrinne<B>6</B> ist auf beiden     Plachsei-          ten    des Schlüsselschaftes eine Reihe von Ver  tiefungen<B>E</B>     bzw.   <B>F</B> vorgesehen, welche die       Perm-Litation    bilden, und von denen jede  Reihe zum Zusammenwirken mit der einen  Gruppe der     Zuhaltungsstifte    4     bzw.   <B>' 5</B> be  stimmt ist.

   Die mit<B>E</B> bezeichnete Reihe ist       ;#us    sechs ineinander übergehenden Vertiefun  gen<B>7, 8, 9, 10, 11</B> und 12 gebildet, die in       bezug    aufeinander verschiedene Länge haben  und zum Teil auch verschiedene Breite und  Tiefe besitzen. Die mit<B>F</B> bezeichnete Reihe  ist aus fünf ineinander übergehenden Vertie  fungen<B>13,</B> 14,<B>15, 16</B> und<B>17</B> gebildet, die in       bezug    aufeinander verschiedene Länge haben       und        z-tim    Teil auch verschiedene Breite und  Tiefe besitzen.

      Die auf der einen Flachseite des     Schlüs-          selschaftes    vorhandenen zwei verschiedenen  Reihen von Vertiefungen<B>E, F</B> sind in ihrer  Lage in     bezug    auf diejenigen, welche sieh auf  der andern Flachseite des Schlüsselschaftes  befinden, miteinander vertauscht.

   Es kann  deshalb der Schlüssel, zwecks Zusammenwir  kens mit den beiden Gruppen von     Zuhaltungs-          stiften    4,<B>5,</B> in der einen oder andern     Hoch-          kantlage        bzw.    nach Belieben in zwei -um<B>180'</B>  zueinander versetzten Lagen in das Schlüssel  loch<B>3</B> eingeführt werden und das     Schloss    von  diesen beiden Lagen aus betätigen.  



  Unter Umständen, das heisst bei     Genügend     der Stärke des     Schlüsselsehaftes,    können die    zum Zusammenwirken mit den     Zuhaltungen     bestimmten zwei Reihen länglicher Vertiefun  gen an den beiden Schmalseiten des     Sqhlüssel-          schaftes    vorgesehen werden, statt an dessen  Breit-     bzw.    Flachseiten.  



  Durch die Wahl verschiedener Abstände  von der Vorderseite des     Innenzylinders    2 für  den vordersten Stift jeder Gruppe von     Zu-          haltung,en    kann die     Permutationsmöglichkeit     erhöht werden, ebenso die Sicherheit. Zum       gleielien    Zweck können auch die     Zuhaltungen     nach verschiedenen Teilungen angeordnet  werden; ferner kann selbstverständlich die  Anzahl der     Zuhaltungen    pro Gruppe vari  ieren, sie. kann z.

   B. mehr als vier betragen  zwecks Erhöhung der     Permutationsmöglich-          keit.    Unter Umständen kann diese oder jene  Querbohrung im Innenzylinder 2 ohne     Zu-          haltungsstift    gelassen werden, was wiederum  eine andere Einteilung der Gruppen der     Zu-          haltungen    ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsschloss mit flachem StechschlÜs- sel, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss in bezug auf eine durch die Achse des Schlüs selloches geliende Längsebene eine links- -und eine rechtsseitige Gruppe von Zuhaltungen besitzt und der Schlüssel am Schaft auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten zum Ein stellen der Zuhaltungen dienende verschieden artige längliche Vertiefungen in derart ver tauschter Anordnung aufweist,
    dass der Schlüssel wahlweise in zwei um<B>1800</B> zueinan der versetzten Lagen in das Schlüsselloch eingeführt werden und das Schloss von diesen beiden Lagen aus betätigen kann. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Sicherheitsschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlüssel schaft zum Einstellen der Zuhaltungen vor gesehene Vertiefl-mgen in bezug aufeinander hinsichtlich der Länge, Tiefe und Breite unterschiedlich sind.
    <B>.</B> 2. Sicherheitsschloss nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass am Sehlüssel- schaft auf die beiden Gruppen von Zuhaltun- gen abgestimmte Reihen von ineinander äber- gehenden Vertiefungen vorgesehen sind. <B>3.</B> Sicherheitsschloss nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die längliehen Vertiefungen auf den beiden Breitseiten des Sehlüsselsehaftes vorgesehen sind.
    4. Sicherheitsschloss nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3.</B>
CH260517D 1947-12-16 1947-12-16 Sicherheitsschloss mit flachem Stechschlüssel. CH260517A (de)

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