CH260547A - Bandwebstuhl. - Google Patents
Bandwebstuhl.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D35/00—Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics
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Description
Bandwebstuhl. Die Erfindung betrifft. einen Bandweb stuhl mit feststehender Schussspule, bei dem der Schussfaden mittels eines auf einem schwingbaren Arm sitzenden Gliedes in das Kettfadenfach eingetragen wird, welches Fach jeweils nach jeder vollendeten Vor- und Rück bewegung des Gliedes, also nach jedem Ein tragen zweier Schüsse, gewechselt wird.
Bei bekannten Webstühlen dieser Art er gibt das Verweben der Schussfäden mit den Kettenfäden keine Leiste am einen Gewebe rand. Zweck der vorliegenden Erfindung liegt in der Schaffung von Mitteln zur Herstellung dieser Leiste am zweiten Geweberand.
Gemäss der Erfindung ist auf der der Ein tragsseite des Schussfadens in das Fach gegen überliegenden Seite der Kettenfäden ein hin- und herbewegbares Sehiffchen angeordnet zum Einführen eines Abbindfadens in die mit dem Schussfaden jeweils dort gebildete Schleife, wo der Schussfaden aus dem Fach austritt und in dieses zurückkehrt, wodurch an diesem Rande des Gewebes eine Leiste gebildet wird.
In den Figuren der beiliegenden Zeich nung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Bandweb stuhls in Riehtung des Pfeils A. (Fug. \?) ge sehen, wobei der in Fig. 4 sichtbare Federarm Dl weggelassen ist.
Fig. 2 ist ein Grundruss zu Pig.1. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Webstuhls von der entgegengesetzten Seite als Fig.l gesehen.
Fig. 4 ist ein schematischer Grundruss. Fig.5 ist eine Seitenansicht des Schiff chens zum Eintragen des Abbindfadens sowie der Führung des Schiffchens.
Fig. 6 ist. die Vorderansicht zu Fig. 5. Fig.7 ist ein Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig.6.
Fig. 8 zeigt das Schiffchen und die Schuss- eintragungsnadel im Grundruss, wobei die Schussfadenschlaufe für den Durchtritt des Schiffchens sichtbar ist.
Fig. 9 zeigt in grösserem Massstab die Mit tel zum Zuführen des Schussfadens zum Schussfaden-Eintragsglied.
Die verschiedenen Teile des Webstuhls werden von einer Kurbelwelle 10 aus ange trieben, welche ihrerseits über eine Rolle 11 und einen Riemen von einer Kraftquelle aus angetrieben wird. 12 ist eine Leerlaufrolle.
Das Schussgarn B wird von einer Spule C abgezogen, die von einem Halter cl getragen wird, der an einer vertikalen Säule Cl mon tiert ist, und es wird durch eine gebogene Nadel Dz in das Fach der Kettenfäden 3 ein geführt, welche Nadel an einem Arm 21 sitzt, der drehbar am Rahmen des Webstuhls mon tiert ist und von der Kurbelwelle 10 aus hin- und hergeschwungen wird.
-Wie im sehema- tischen Grundruss nach Fig.4 und in Fig. 9 angedeutet, läuft der Sehussfaden B von der Spule C über eine von der Welle 10 aus angetriebene konische Rolle D, wobei die Drehgeschwindigkeit der Rolle D derart ist, dass für jede Hin- und Herschwingung des Armes 21 ein Garnstück von der Rolle C ab gewickelt wird, das zweimal der Bandbreite entspricht.
Durch eine Veränderung der Lage des Schussfadens auf der Rolle D kann die Garnlänge, welche für jeden doppelten Schuss eintrag von der Spule C abgewickelt wird, je nach der Breite des zu webenden Bandes ver ändert werden. Die Spannrolle c ist zu diesem Zwecke an einem U-förmigen Arm 55 mon tiert, der an einer Gewindestange 57 (Fig. 9) sitzt, welche am Arm 56 des Maschinengestel les befestigt ist, derart, dass der Arm 55 an der Gewindestange verstellbar ist.
Am Arm 55 ist ein Gewicht 58 angehängt, um die Spann rolle c mit der Rolle D in Berührung zu hal ten. Das Garn B läuft, bevor es zur Spann rolle c gelangt, durch eine am Arm 55 ange ordnete Fadenführung 59. Die konische Rolle D wird von der Welle 10 aus über einen Rie men 52 und eine Scheibe 54 angetrieben.
Von der Rolle D läuft das Schussgarn durch eine feststehende Öse d und dann über eine Öse d1 am Ende eines Federarmes Dl, der zusammen mit dem Arm 21 schwingt, um das Garn gespannt zu halten, und von dort gelangt es in das Öhr d2 der Schusseintrag- nadel D2.
Der Arm 21, welcher die Schusseintrag- nadel D2 trägt, ist am obern Ende einer verti kalen Schwingspindel 22 befestigt, welche in Lagern 23 gelagert ist und von einem Hebel 151 geschwungen wird, der mittels eines Glie des 20 mit der Spindel 22 verbunden ist. Das eine Ende des Gliedes 20 ist mittels des Teils 24 mit der Spindel 22 und das andere -Ende mittels des Blockes 152 mit dem Hebel 151 verbunden.
Die Welle 17 ist im Webstuhlrahmen 18 gelagert und wird von der Kurbelwelle 10 über eine Verbindungsstange 13 verschwenkt, deren eines Ende an einer Kurbel 14 der Welle 10 befestigt und deren anderes Ende am untern Ende eines Schwinghebels 15 an gelenkt ist, wobei das obere Ende des Hebels 15 mittels einer Schraube 16 an der horizon talen Welle 17 befestigt ist.
Der Rietkamm 19 zum Ausrichten der Ket tenfäden und Anschlagen der Schussfäden wird ebenfalls von der Schwingwelle 17 ge tragen, so dass seine Bewegung von der Be wegung der Schusseintragnadel D2 in zeit licher Abhängigkeit verläuft.
Die Kettenfäden A laufen von einem Ket tenbaum oder von mehreren Spulen über den Streichbaum 25 des Webstuhls, und das ge wobene Band läuft über die Walzen 26. Das Fach für den Durchtritt der Nadel D2 zwi schen den Kettenfäden A wird auf übliche Weise durch Schäfte 27 gebildet, die auf be kannte Weise von der Kurbelwelle 10 aus betätigt werden. Die Walzen 26 sind ineinan der verzahnt und werden durch eine Schnecke 27a und ein Schneckenrad 28 von einem Sperrad 29 und einer Klinke 30 angetrieben, welche an einem Arm 31 montiert ist, der über eine Verbindungsstange 32 mit einem Arm 33 der Schwingwelle 22 verbunden ist.
Die Länge des Armes 21 ist derart bemes sen, dass die Öse d2 der Schusseintragnadel D' bei jeder Schwingung der Welle 22 nicht nur vollständig durch das Fach hindurchläuft, sondern, wie es in Fig. 4 angedeutet ist, auf der andern Seite des Faches weit genug über die Kettenfäden hinaus vordringt, dass der Schussfaden B hier eine Schlaufe bilden kann.
Das Fach ändert nach je zwei Schüssen, d. h. die Nadel D2 trägt den Faden jeweils doppelt in das Fach ein, wobei das Fach nur wechselt, wenn die Nadel D2 in ihre Ausgangs stellung zurückgekehrt ist. Um nun beim Ver weben der Schuss- und Kettenfäden an der der eindringenden Nadel entgegengesetzten Seite der Kettenfäden eine Leiste zu bilden, wird ein Abbindfaden a (Fig. 5) in die Schlaufe des Schussfadens B von einer Spule 34 her eingeführt, welche Spule in einem Schiffchen 35 liegt, das auf ähnliche Weise wie das Schiffchen einer Nähmaschine durch die Schussfadenschlaufe dringt.
Das Schiffchen 35 wird jeweils durch einen gegabelten Arm 37 über eine gebogene Füh rungsbahn 36 getrieben, welcher Arm auf einer Schwingwelle 39 sitzt, die in Haltern 40 gelagert ist, welche auf der im Webstuhlrah- inen 18 gelagerten Welle 41 montiert sind.
Die -elle 39 wird mittels eines Bandes 42 jeweils in der einen Richtung verdreht., wel ches Band über ein Gestänge 43 mit einem am Webstuhlrahmen angelenkten Hebel 44 verbunden ist, der eine Rolle 45 besitzt, die auf einem Nocken 46 an der Kurbelwelle 1.0 läuft, und in der entgegengesetzten Richtung mittels eines zweiten Bandes 47, das mit einer am Rahmen 18 des Webstuhls verankerten Feder 48 verbunden ist. Die Führungsbahn 36 ist an einer Säule 38 des Rahmens 18 befestigt.
Die Führungsbahn 36 ist mit Platten 361 versehen, welche festgeschraubt sind und Füh rungen für die Seitenflanschen des Schiff cleens 35 bilden. Quer zur Bewegungsrichtung des Schiffchens ist, wie in Fig. 6 und 7 er sichtlich, in der Führung 36 ein Schlitz 48 für den Durchtritt. der Nadel D2 vorhanden. Nach dem Zurückziehen der Nadel D2 kehrt das Schiffchen jeweils in seine Ausgangsstel lung zurück.
Der Abbindfaden a gelangt von der Spule 34 durch eine Garnführung 49 und zwischen zwei Klemmplatten 50 hindurch durch die Offnung 51 in der Seite des Schiffchens nach aussen und wird bei jeder Verschwenkung des Rietkammes 19 parallel zu den Kettenfäden A gelegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bandwebstuhl mit feststehender Sehuss- spule, bei dem der Scbussfaden mittels eines auf einem schwingbaren Arm sitzenden Glie des in das Kettenfadenfach eingetragen wird, welches Fach jeweils nach jeder vollendeten Vor- und Riiekbewegung des (Tliedes, also naeli jedem Eintragen zweier Schüsse, ge wechselt wird,gekennzeielinet dureli ein auf der der Eintragsseite des Sehussfadens in das Fach gegenüberliegenden Seite vier Ketten fäden angeordnetes hin- und leerbewegbares Schiffchen zum Einführen eines Abbind- fadens in die mit dein Sehussfaden jeweils dort gebildete Schleife, wo der Sehussfaden aus dein Fach austritt und in dieses zurück- kehrt, wodurch an diesem Rande des Gewebes eine Leiste gebildet wird.UNTERAN SPRtrCHE 1. Bandwebstuhl nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein in einer gewölbten Führung bewegliches Schiffchen, in welcher Führung ein Schlitz vorhanden ist, durch wel chen sich das Sehusseintragglied jeweils am Ende seiner Vorwärtsbewegung bewegt, um hinter der Führung des Schiffchens mit dem Sehussfaden eine Schlaufe zu bilden. z.Bandwebstuhl nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiffchen mit einer den Abbind- faden enthaltenden Spule und mit Klemm platten für den Faden ausgerüstet. ist, welche Platten dazu dienen, dem Faden die notwen dige Spannung zu geben. 3.Bandwebstuhl nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Tragarm des Schusseint.rag- gliedes von einer Kurbelwelle aus geschw un- gen wird und dass das den Abbindfaden ein tragende Schiffchen von der gleichen Kurbel welle aus betätigt wird, so dass die Bewegun gen des Schusseintraggliedes und des Schiff ehens in zeitlicher Abhängigkeit voneinander verlaufen. 4.Bandwebstuhl nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Antrieb des Schiffchens ein gegabelter Arm vorgesehen ist, der an einer Schwingwelle montiert ist, welche in der einen Richtung jeweils mit Hilfe eines Bandes verdreht wird, das mit einem von einem auf der Kurbelwelle befindlichen Nocken betätig ten Hebel. verbunden ist, und in der entgegen gesetzten Richtung mittels eines unter dem Einfluh einer Feder stehenden Bandes. 5.Bandwebstuhl nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn- zeielinet, dass die Schäfte, der Rietkamm und eine zum Zuführen des Sehussfadens dienende konische Rolle von der erwähnten Kurbelwelle aus angetrieben sind. 6.Bandwebstuhl nach Patentansprtuch und den Unteranspriiehen 1-5, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Schusseintragglied aus einer gebogenen Nadel besteht, die am einen Ende ein Öhr für den Schussfaden aufweist und deren anderes Ende an dem von der Kurbel welle aus betätigten Schwingarm befestigt ist. 7.Bandwebstuhl nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-6, gekennzeichnet durch einen eine Fadenführung aufweisenden Federarm, der am die Schusseintragnadel tra genden Schwingarm befestigt ist. B.Bandwebstuhl nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-7, dadurch gekenn zeichnet, dass die erwähnte, von der Kurbel welle aus angetriebene konisehe Rolle den Schussfaden von einer feststehenden Garn spule abzieht, so dass von der Lage des Schuss- fadens auf dieser Rolle die Länge des abge wickelten Garnes pro Kurbelwellenumdrehung abhängt.9. Bandwebstuhl nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-8, gekennzeichnet durch Mittel zum Verstellen der Lage des Schussfadens auf der konischen Rolle, so dass die von der feststehenden Garnspule pro Kur belwellenumdrehung abgezogene Länge des Schussfadens gemäss der Breite des herzustel lenden Gewebes verändert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH260547T | 1947-10-04 |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
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1947
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