CH260575A - Verfahren zur Herstellung eines Stilbenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Stilbenfarbstoffes.

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CH260575A
CH260575A CH260575DA CH260575A CH 260575 A CH260575 A CH 260575A CH 260575D A CH260575D A CH 260575DA CH 260575 A CH260575 A CH 260575A
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B56/00Azo dyes containing other chromophoric systems
    • C09B56/04Stilbene-azo dyes

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Stilbenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man wertvolle  neue     Stilbenfarbstoffe    erhält, wenn man     iso-          oder        heterocy        clische    Amine, worunter auch  
EMI0001.0007     
    kondensiert.

   In dieser Formel bedeuten:  A einen Benzol- oder     Naphthalinrest    mit  mindestens einer     löslichmaehenden    Gruppe,  wie einer     COOH-    oder     S03H-Gruppe,    welche  Reste im übrigen noch weiter substituiert sein  können, und  X     Wasserstoff    oder eine     Alkyl-,        Alkoxy-,          Sulfonsäure-    oder     Carboxylgruppe    oder  Halogen.  



  Die bisher nicht bekanntgewordenen       Stilben-bis-triazole    können vorteilhaft z. B.  durch Kupplung von     4-Nitro-4'-diazo-stilben-          2,2'-disulfonsäure    mit     5-Amino-2-aryl-1,3-benz-          triazolen    und Oxydation der Kupplungspro  dukte     mit    geeigneten Oxydationsmitteln zu  den     Bis-triazolen    hergestellt werden. Als Oxy  dationsmittel seien z. B. erwähnt:     Cuprisalze     in alkalischer Lösung,     Bleisuperoxyd,    Braun  stein, gegebenenfalls auch     Natriumhypo-          chlorit    usw.

   Die neuen     Stilben-bis-triazole     sind offenbar als     anguläre        Bis-triazole    zu  formulieren. Wie P. Schmidt und A. Hagen-         Aminoazofarbstoffe    verstanden werden, in  alkalischer Lösung mit     Nitrostilben-bis-tri-          azolen    von der wahrscheinlichen allgemeinen  Formel         böcker    (Berichte der deutschen chemischen  Gesellschaft 54, 2201) sowie K. Fries und .

    G.     Walnitzki    (Annalen der Chemie 511, 267)  nachweisen konnten, kuppeln die     5-Amino-2-          phenyl-1,3-benztriazole     
EMI0001.0038     
    in     4-Stellung;    es entsteht demgemäss bei der  Oxydation des     Azofarbstoffes    aus     Diazobenzol     und     5-Amino-2-phenyl-1,3-benztriazol    das     Bis-          (2-phenyl-1,2,3-triazolo)        -benzol    :

       5s     
EMI0001.0047     
    las kann deshalb den neuen     Stilben-bis-tri-          azolen,    besonders da sie ja auch bei besetzter       6-Stellung    des     Benztriazols    darstellbar sind,      mit grösster     Wahrscheinlichkeit    die oben for  mulierte, allgemeine Formel, die einen     an-          gulären        Tricyclus    enthält, zugeschrieben  werden.  



  Aus der grossen Zahl der     erfndiungsge-          mäss    als Kondensationskomponenten verwend-  
EMI0002.0007     
  
EMI0002.0008     
  
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EMI0002.0010     
  
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    baren     Stilben-bis-triazole    seien die folgenden  Beispiele hervorgehoben, die je     dureh        Kupp-          lung    von     4-Nitro-4'-diazostilben-2,2'-disulfon-          säure    (St) mit     5-Amino-2-aryl-1,3-benztri-          a7,oleu        -uxi-d.    Oxydation des     Azofarbstoffes    er  halten werden.

      aus St     ->        5-Amino-          2    -     (4'-sulfophenyl)        -1,3-          benztriazol       aus St     ->        5-Amino-          2    -<B>(W-</B>     carboxyphenyl)-          1,3-benztriazol       aus St     ->        5-Amino-          2-        (2',5'-        disulfophenyl)-          1,

  3-benztriazol       aus St<U>></U>     5-Amino-          2    - (4'-     oxy    - 3'-     carboxy-          phenyl)        -1,3-benztriazol       aus St     ->        5-Amino-          2    - (4'-     oxy    - 3'- carboxy       phenyl)-.1,

  3-benztriazol-          6-sulfonsäure       
EMI0003.0001     
  
EMI0003.0002     
  
EMI0003.0003     
  
EMI0003.0004     
  
EMI0003.0005     
  
EMI0003.0006     
    aus St     ->        5-Amirio-          2    - (4'-     oxy    - 3'-     carboxy-          5'-        sulfophenyl)        -1,

  3-          benztriazol       aus St     ->-        5-Amino-          2    - (4'-     oxy    - 3'-     carboxy-          5'-        sulfophenyl)    -1,3     -          benztriazol-ö    -     sulfon-          säure       aus St     ->-        5-Amino-          2    - (2'-     oxy    - 3'-     carboxy-          5'-sulfophenyl)        -1,

  3-          benztriazol       aus St     -->        5-Amino-          2    - (2'-     oxy    - 3'-     carboxy-          5'-        sulfophenyl)    - 6 -     me-          thyl-1,        3-benztriazol       aus St     ->        5-Amino-          2        :1'-(4'-sulfonaphthyl)-          1,3-benztriazol       aus St     ->    5-Amino       2:

  2'-(4',8'-disulfo-naph-          thyl)-1,        3-benztriazol         Für die Kondensation mit den     Nitr    o  stüben-bis-triazolen kommen     alle        iso-    oder       heterocyclischen        Amine,    insbesondere diejeni  gen, deren Kondensation mit     Nitrostilben-          derivaten    bekanntgeworden ist, in Frage.

   Be  sonders erwähnt seien     Aminoazofarbstoffe     dieser Gruppen, gegebenenfalls auch solche,  die     verseifbare        Acylaminogruppen,    insbeson  dere. aber     metallisierbare    Gruppen enthalten.  Dabei fallen für die Kondensation und Nach  behandlung alle für die Darstellung von       Nitrostilben-Kondensationsprodukten    bekann  ten     Möglichkeiten    in Betracht. Es seien z. B.  genannt: Kondensation mit oder ohne Druck,  Nachbehandlung mit oxydierenden Mitteln,  mit metallabgebenden Mitteln auf der Faser  oder in Substanz bzw. in Substanz und auf  der Faser.

    
EMI0004.0014     
         mit        4-Amino-4'-oxy-1,1'-azobenzol-3'-carbon-          säure    in     alkalischem    Medium kondensiert  wird. Der neue Farbstoff stellt ein dunkel  braunes Pulver dar, das sich in Wasser mit  gelber Farbe löst und     Cellulosefasern    in gel  ben Tönen färbt. Die gute Wasch- und Was  serechtheit der Färbung wird durch Nachbe  handlung mit     Chromsalzen    noch weiter  verbessert.

      <I>Beispiel:</I>    40 Teile     diazotierte        4,4'-Nitroamino-stilben-          2,2'-disulfonsäure    werden mit 35 Teilen  5     -Amina--2        #    (4'-     oxy-3'-        carboxy-phenyl)-1,3-          benztriazol    gekuppelt.

   Der rote Farbstoff  wird     abfiltriert,    in 3000 bis 4000 Teilen  heissem Wasser mit     Ammoniak    gelöst und mit  einer Lösung von 60 Teilen kristallisiertem  Kupfersulfat und 120 Teilen konzentriertem    Weiterhin sei auch ausdrücklich auf die Mög  lichkeit hingewiesen, Färbungen von Metall  komplexverbindungen mit dem gleichen oder  einem andern als dem zur Komplexbildung  verwendeten Metall nachzubehandeln.  



  Die Färbungen der neuen Farbstoffe auf       Zellulosefasern    zeichnen sich im allgemeinen  durch gute     Nassechtheiten    und     gute    bis sehr  gute Lichtechtheit aus. Dabei können die       Nassechtheiten,    sofern die Farbstoffe     metal-          lisierbare    Gruppen enthalten, durch Nach  behandlung mit Metallsalzen, vor allem den  Salzen des Kupfers und     Chroms,    noch be  trächtlich verbessert werden.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines     Stilbenfarb-          stoffes.    Das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass ein     Nitrostilben-bis-triazol    der  Formel         Ammoniak    bei 95 bis 98  oxydiert. Der  Kupferkomplex des     Bis-triazols    wird durch  Erhitzen mit Salzsäure aufgespalten; nach  dem isolieren erhält man das     Nitrostilben-bis-          triazol    als gelbe Substanz.  



  75,9 Teile dieser     Verbindung    und 25,7  Teile     4-Amino-4'-oxy-1,1'-azo-benzol-3'-carbon-          säure    werden. mit 1600 Teilen Wasser und  400 Teilen Natronlauge 36      B6    15 bis 20 Stun  den     -bei    Siedetemperatur unter     Rückfluss    kon  densiert, nach dem Abkühlen mit Salzsäure  neutralisiert, mit Kochsalz ausgefällt und ab  filtriert.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Stilben- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nitrostilben-bis-triazol der Formel EMI0005.0001 mit 4-Amino-4'-oxy-1,1'-azobenzol-3'-carbon- säure in alkalischem Medium kondensiert wird. Der neue Farbstoff stellt ein dunkel- braunes Pulver dar, das sich in Wasser mit gelber Farbe löst und Cellulosefasern in gel ben Tönen färbt.
CH260575D 1944-11-24 1944-11-24 Verfahren zur Herstellung eines Stilbenfarbstoffes. CH260575A (de)

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