CH260614A - Optisches Mikrometer. - Google Patents

Optisches Mikrometer.

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CH260614A
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optical
micrometer
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Inventor
Gmbh Ernst Leitz
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Gmbh Ernst Leitz
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Description


  Optisches Mikrometer.    Die Erfindung geht davon aus, dass man  in optischen Geräten, insbesondere     Messinstru-          menten,    zur messbaren Ablenkung von Strah  len aus zwei     Prismenkeilen    bestehende Mikro  meter verwendet.     VorzLlgsweise    werden die  beiden Keile in entgegengesetzter Richtung  um gleiche Beträge gedreht. Für einwandfreie       Messergebnisse    ist hierbei erforderlich, dass die  beiden Keile vollkommen gleich sind und  äusserst genau in das Instrument eingebaut  werden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein optisches Mikrometer, dank welchem  die vorerwähnten Nachteile behoben werden  können. Dieses Mikrometer ist gekennzeich  net durch einen drehbaren Keil und durch  optische Mittel, die das Strahlenbündel der  art ablenken, dass es     den    Keil zweimal in zu  einander höhenverkehrten Zustand durch  läuft, wobei dieser Keil bei seiner Drehung  auf die abbildenden Strahlen die gleiche -Wir  kung hat, wie     zwei    Keile von dem gleichen  Keilwinkel, die in gegenläufiger Richtung  gedreht werden.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Mikrometers nach der  Erfindung dargestellt., und zwar ist dasselbe  in einen Theodoliten eingebaut. Dabei sind  der Teilkreis auf dein Glasring und sämtliche  denselben abbildenden optischen Mittel als       zum    Mikrometer gehörig zu betrachten. Es  zeigen         Fig.    1 einen Schnitt durch den Horizon  talkreis,       Fig.    2 und 3 das Gesichtsfeld in zwei       Messstellungen.     



  Mit dem Dreifuss 1 ist der eine     400 -Tei-          lung    2 tragende Glasring 3 fest verbunden.  In der Hohlachse 4 des Dreifusses ist die  Achse 5 drehbar gelagert, die das Gehäuse 6  trägt, in dem sich die Mittel für die optische       Ablesung    des Teilkreises befinden. Zu diesen  Mitteln gehören zunächst die Objektive 7 und  8, die im Abstand ihrer Brennweite von zwei       --gegenüberliegenden    Teilungsstellen des Teil  kreises 2 angeordnet sind.

   Hinter den     Objek-          i        iven    sind     zwei    rechtwinklige     45 -Prismen    9  und 10, mit einer gemeinsamen Glasplatte 11  verkittet, gelagert, von denen das letztere mit  einer Dachkante versehen ist. In dem durch  das Prisma 9 nach oben abgelenkten Strahlen  gang stehen der kreisscheibenförmige Prismen  keil 12 und das     Porroprisma    13, das eine  Umlenkung des Strahlenganges von 180  be  wirkt. Der     Prismenkeil    12 ist in der durch  den Triebknopf 14 zu betätigenden, mit der  Verzahnung 15 versehenen Hülse gefasst und  trägt auf seiner Stirnfläche 16 eine Unter  teilung für die Hauptteilung des Teilkreises  2.

   Die Unterteilung wird durch das Objektiv  17 über das rhombische Prisma 18 in das  Gesichtsfeld des zur     Ablesung    des Teilkreises  2 bestimmten     Okulares    19 abgebildet. In den       Okularstrahlengang    ist noch das Prisma 20  eingeschaltet, um die abbildenden Strahlen           zur    bequemeren Beobachtung nach oben abzu  lenken.  



  Dadurch, dass das     Strahlenbündel        durch     das     Prisma    13     iun    180  abgelenkt     wird,    durch  setzt das Bündel den     Prismenkeil    12 zweimal.  Durch die     Ablenkung    um 180  verläuft der  Strahl     a        zunächst    in dem     schmalsten    Teil     und     dann     in    den breitesten Teil des Keils 12     und     der Strahl     b        in    den zwei mittleren Abschnit  ten.

   Bezogen auf die eine obere Austritts  fläche des Keils 12 ist das Strahlenbündel  beim zweiten Durchtritt gegenüber dem ersten  Durchtritt höhenverkehrt. Die     Wirkung    einer       Drehung    des     Prismenkeils    12 ist     also    dieselbe,  wie diejenige zweier Keile vom gleichen     Keil-          winkel,    die in     gegenläufiger        Richtung    gedreht  werden, wobei das     Strahlenbündel    in der Mit  telebene ihrer Hauptschnitte     abgelenkt    ist.  



  Nachdem der     Horizontalkreis    die für. die       Messaufgabe    erforderliche     Stellung    erhalten  hat, erscheinen beim Einblick in das     Okuilar     19 zwei Bilder 22 und 23 der einander dia  metral gegenüberliegenden Kreisstellen über  einander, wobei das eine, 23, höhen- und sei  tenverkehrt gegen das andere, 22, ist, wie auf       Fig.    2     ersichtlich.     



  In der     Nullstellung    des Keils 12 sieht  man bei einer entsprechenden     Einsteilung    des       Vermessungsgerätes    das Bild nach     Fig.    2. Um  nun die     Unterteilungswerte    festzustellen,  wird     mittels        Triebknopf    14 der Keil 12 ge  dreht,     wodurch    der abbildende     Strahlengang          für    die vom     Okular    entfernt liegende Ablese  stelle     eine        Ablenkung        erfährt,

      so dass das       Bild    23 derselben sich     gegenüber    dem Bild 22  der     näher        liegenden        Ablesestelle    verschiebt.  Die     Drehung    erfolgt so lange,     bis    sich     die          Teilstriche    beider     Ablesestellen    decken (siehe       Fig.    3).

   Mit dieser     Drehung    des     Keils    12 ist    die auf der Stirnfläche 16 desselben angeord  nete Unterteilung in dem Ausschnitt 21 wei  tergewandert, und     zwar    infolge entsprechen  der Bemessung des Keils so weit, dass im Aus  schnitt 21 der     Fig.    3 der richtige Untertei  lungswert erscheint. Diese     Unterteilung    ist so  zu lesen:  Die obern Ziffern  6  wiederholen sich  10mal und zu jeder Ziffer gehört unten eine  der Zahlen 1-10. Die obern Ziffern geben  die     zweite    Dezimale nach dem     Komma    und  die untern Ziffern die dritte Dezimale an.  



  Während man in     Fig.    2 den Winkelwert  nur bis zur ersten Dezimale nach dem Komma.  mit 300,3  ablesen konnte, ergibt sich nach       Fig.    3 der volle Wert mit 300,366 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optisches Mikrometer, gekennzeichnet durch einen drehbaren Keil und durch opti sche Mittel, die das Strahlenbündel derart ab lenken, dass es den Keil zweimal in zuein ander höhenverkehrtem Zustand durchläuft, wobei dieser Keil bei seiner Drehung auf die abbildenden Strahlen die gleiche Wirkung hat wie zwei Keile von dem gleichen Keil winkel, die in gegenläufiger Richtung ge dreht werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Mikrometer nach Patentanspruch, zur Erfassung der Unterteilung eines Haupttei- liingsmassstabes, dadurch gekennzeichnet, dass die Werte der Unterteilung auf der Stirn fläche des kreisscheibenförmig ausgebildeten Keils aufgetragen sind. 2. Mikrometer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die optischen Mit tel aus spiegelnden Flächen bestehen.
CH260614D 1942-08-10 1943-08-09 Optisches Mikrometer. CH260614A (de)

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DE260614X 1942-08-10

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CH260614A true CH260614A (de) 1949-03-31

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ID=5970016

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CH260614D CH260614A (de) 1942-08-10 1943-08-09 Optisches Mikrometer.

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