CH260630A - Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes bei Grammophonen mit selbsttätiger Plattenwechslung. - Google Patents

Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes bei Grammophonen mit selbsttätiger Plattenwechslung.

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CH260630A
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CH
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arm
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tonearm
control arm
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description


      Vorrichtung   <B>zum Schwenken des Tonarmes bei Grammophonen mit</B>     selbsttätiger          Plattenwechslung.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Vorrichtung zum Schwenken des       Tonarmes    bei Grammophonen mit selbsttä  tiger     Plattenwechslung,    bei denen der Ton  arm vor dem Abspielen einer jeden Platte  mittels eines vom Antriebsmechanismus     des     Plattentellers betätigten Steuerorganes, z. B.

    einer rotierenden Steuerscheibe und eines mit  ihm zusammenwirkenden Steuerarmes, in eine  bestimmte Ausgangslage bezüglich der abzu  spielenden Platte geführt wird, wobei die  Verstellung des Steuerarmes ausschliesslich  durch die unveränderliche Form des     Steuer-          organes    bedingt ist.  



  Die Erfindung bezweckt, Mittel zu schaf  fen, durch welche der Tonarm     selbsttätig    und  in Abhängigkeit von der Grösse der jeweils       abzuspielenden    Schallplatte derart geführt  wird, dass die Nadel der Schalldose sich  gerade über dem     rillenfreien    Rand der  Schallplatte befindet und heruntergelassen  wird, bevor sie in die erste     Abspielrille     eintritt.  



  Nach der Erfindung ist zu diesem Zwecke  der mit dem Tonarm fest verbundene Steuer  arm mit zwei Elementen (z. B. Rollen oder  Gleitschuhen) versehen, wobei das eine Ele  ment derart angebracht ist, dass es vom  Steuerorgan betätigt wird, um den Tonarm  nach dem Abspielen einer Platte in eine erste       Ausgangslage    zurückzuführen, während das  andere Element derart angebracht ist, dass es    bei Betätigung durch das Steuerorgan den  Tonarm aus der     erwähnten    ersten Ausgangs  lage einwärts in eine bezüglich der Anfangs  rille der abzuspielenden Platte vorbestimmte  zweite Ausgangslage schwenkt, wobei ferner  das letztere Element in solcher Weise nach  giebig mit dem Steuerarm verbunden ist, dass  die     Einwärtsschwenkung    des Tonarmes un  terbrochen werden kann,

   auch wenn das  Steuerorgan für die Durchführung der  erwähnten Schwenkung noch wirksam ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung     ist    ein  Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  Vorrichtung schematisch dargestellt, und  zwar zeigt       Fig.    1 eine Unteransicht der Vorrichtung,       Fig.    2 dasselbe Bild wie     Fig.    1, jedoch bei  anderer Stellung der Einzelteile, und       Fig.    3 eine Seitenansicht eines     Details.     Der Tonarm 1 des Grammophons und die  abzuspielende Platte 2 sind in den     Fig.    1 und  2 nur mit einer gestrichelten Linie darge  stellt.

   Die     Seitwärtsbewegüng    des Tonarmes 1  wird vor dem Abspielen einer jeden Platte  von einem mit dem Tonarm fest verbundenen  Steuerarm 3, welcher die Form eines Winkel  hebels besitzt, herbeigeführt. Atü diesem  Steuerarm wirkt ein vom     Grammophonmotor     angetriebenes Steuerorgan in Form einer  Steuerscheibe 4, welche mit einer Führungs  bahn 7 unveränderlicher Form versehen ist,      die mit zwei auf dem Steuerarm 3 angebrach  ten Rollen 5 und 6     zusammenwirkt.     



  Die Rolle 6     wird    von     einem        Arm    8 des  Steuerarmes 3 getragen, welcher seinerseits  auf dem letzteren     schwenkbar    gelagert ist  und ferner mit ihm mittels     einer    Feder 9  verbunden ist, welche die Neigung hat,     einen          Stift    10 des     Armes    8 an den Steuerarm 3 zur       Anlage    zu     bringen.     



  Die am Arm     3a    des Steuerarmes 3 ange  brachte Rolle 5     wird    von der     Führungsbahn    7  derart gesteuert, dass der Steuerarm und der  mit ihm fest     verbundene    Tonarm vor dem  Abspielen einer jeden Platte auswärts in eine  erste Ausgangslage     geschwenkt    werden. Die  Rolle 6     wird    durch die     Führungsbahn    7 be  dient, um     mittels    des Steuerarmes den Ton  arm von der ersten Ausgangslage einwärts     in     eine bezüglich der     Anfangsrille    der abzuspie  lende Platte vorbestimmte zweite Ausgangs  lage zu schwenken.  



  Für die Unterbrechung der     Einwärts-          schwenkung    des Steuerarmes 3 wird ein  Halteorgan verwendet.     Dieses    Halteorgan  bildet den zweiten Arm 12 eines dreiarmigen       Hebels    (siehe     Fig.    3), dessen erster Arm als       Tastorgan    11 ausgebildet ist, welches durch  die bei der     Plattenwechslung    herunterfal  lenden Schallplatten     mit    einem grösseren  Durchmesser als der     Durchmesser    der klein  sten Platte, für welche das     Grammophon    ein  gerichtet ist, beeinflusst wird.

   Hierbei wird  der dreiarmige Hebel von der in     Fig.    3 mit  einer gestrichelten     Linie    dargestellten Lage  in die in derselben Figur mit einer ausgezo  genen Linie dargestellte Lage     verschwenkt,    in  welch     letzterer    Lage der das Halteorgan bil  dende zweite Arm 12 des Hebels     eine    solche  Lage einnimmt, dass er die durch die Füh  rungsbahn 7     bewirkte        Schwenkung    des  Steuerarmes 3 unterbricht     (vergl.        Fig.    2) ;

   die  Führungsbahn 7 wirkt aber noch immer auf  die Rolle 6 ein, so dass der Arm 8     in    bezug  auf den Steuerarm 3 geschwenkt und die Fe  der 9 (siehe     Fig.    2) gespannt wird, während  der Steuerarm 3     und    der Tonarm festgehalten  werden. Darauf stösst eine am Steuerorgan 4  angeordnete Führungsbahn 13 an einen drit-         ten        Arm    14 des     dreiarmigen    Hebels, so dass  letzterer in die mit einer gestrichelten Linie  in     Fig.    2 dargestellte Ausgangslage zurück  geführt wird.  



  Die Vorrichtung ist ferner mit einer       Klinke    15 versehen, welche in ihrer Sperr  lage den Steuerarm     3a    in     einer    solchen Lage  festhält, dass ein Abspielen einer Platte     aus-          geschlossen    ist. Die Klinke kann von Hand  oder selbsttätig von der in     Fig.    1     mit    einer  ausgezogenen Linie dargestellten Lage in die  mit     einer    gestrichelten Linie dargestellte  Sperrlage     umgelegt    werden.

   Für die selbst  tätige     Umlegung    lässt sich eine mit der  Klinke 15 kombinierte     Vorrichtung    ver  wenden, welche die     Klinke    nach der     Wechs-          lung    der letzten Platte des Plattenstapels in  die Sperrlage überführt.  



       Einer    der Vorteile der beschriebenen Vor  richtung besteht darin, dass infolge der Ver  wendung     eines    Steuerorganes, dessen Form  unveränderlich ist, die von ihm angetriebenen  Teile     in    sehr einfacher Weise als gerade He  bel ausgebildet werden können und daher in  verhältnismässig einfacher Weise gegenseitig  und mit den andern     Teilen    der Vorrichtung       zusammenwirken    können. Die Gestehungs  kosten der     Vorrichtung    sind daher gleich  zeitig verhältnismässig niedrig.

   Die     unver-          wickelte    Bauart macht ferner die     Verwen-          dung    eines einfachen     Tastmechanismus    mög  lich,     mit    dessen Hilfe das Mass der     Einwärts-          schwenkiung    des Tonarmes in Abhängigkeit.  vom Durchmesser der jeweils     abzuspielenden     Platte     einstellbar    ist.

   Die nachgiebige Anord  nung der die     Einwärtsschwenkung    des Ton  armes bewirkenden Rolle bietet schliesslich  noch den Vorteil, dass die Vorrichtung bei       Verwendung    von grösseren Platten als die,  für welche die Vorrichtung vorher eingestellt  war, nicht beschädigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Schwenken des Ton armes bei Grammophonen mit selbsttätiger Plattenwechslung, bei welchen der Tonarm vor dem Abspielen einer jeden Schallplatte mittels eines vom Antriebsmechanismus des Plattenstellers angetriebenen Steuerorganes und eines mit ihm zusammenwirkenden Steuerarmes in eine bestimmte Ausgangslage bezüglich der abzuspielenden Platte gebracht wird, wobei die Verstellung des Steuerarmes ausschliesslich durch die unveränderliche Form des Steuerorganes bedingt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Tonarm fest verbundene Steuerarm mit zwei Elementen versehen ist, wobei das eine Element derart angebracht ist, dass es vom Steuerorgan betä tigt wird,
    um den Tonarm nach dem Abspie len einer Platte in eine erste Ausgangslage zu bewegen, während das andere derart ange bracht ist, dass es vom Steuerorgan betätigt wird, um den Tonarm aus der erwähnten ersten Ausgangslage einwärts in eine bezüg lich der Anfangsrille der abzuspielenden Platte vorbestimmte zweite Ausgangslage zu schwenken, wobei ferner das letztere Element in solcher Weise nachgiebig mit dem Steuer arm verbunden ist, dass die Einwärtssehwen- kung des Tonarmes unterbrochen wird, auch wenn das Steuerorgan zur Durchführung die ser Einwärtssehwenkung noch wirksam ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Element eine die Einwärtssehwenkung des Steuerarmes be wirkende Rolle<B>(6),</B> auf einem Arm (8) ange bracht ist, der auf dem Steuerarm (3) schwenkbar gelagert ist und ferner mit ihm mittels einer Feder (9) verbunden ist, welche die beiden Arme in einer vorbestimmten gegenseitigen Lage zu halten bestrebt ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein zur Zusam menwirkung mit dem Steuerarm (3) ange brachtes Halteorgan einen ersten Arm (12) eines dreiarmigen Hebels (11, 12, 14) bildet, dessen zweiter Arm (11) als Tastorgan ausge bildet ist, welches von den bei der Platten- weehslung herunterfallenden Schallplatten mit einem grösseren Durchmesser als der Durchmesser der kleinsten Platte, für welche das Grammophon eingerichtet ist, betätigt wird, so dass der erste Hebelarm (12) in eine Lage geführt wird, in der er die Bewegung des Steuerarmes (3) unterbricht. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan mit einem dritten Hebelarm (14) des drei armigen Hebels zusammenwirkende Mittel aufweist, um den dreiarmigen Hebel wieder in seine Ausgangslage zurückzuführen, so dass dessen erster Arm den Steuerarm (3) wie derum freigibt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Klinke (15), welche in ihrer Sperrlage den Steuerarm in einer solchen Lage festhält, dass ein Abspielen einer Platte ausgeschlossen ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Klinke (15) für Handbedienung eingerichtet ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Klinke mit einer Vorrichtung kombiniert ist, welche selbsttätig die Klinke in die Sperrlage um legt, wenn die letzte Platte des Plattensta pels gewechselt worden ist.
CH260630D 1946-06-28 1947-12-11 Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes bei Grammophonen mit selbsttätiger Plattenwechslung. CH260630A (de)

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