CH260704A - Heissgaskolbenmaschine mit einem im warmen Teil der Maschine gelegenen mantelförmigen Heizkörper. - Google Patents
Heissgaskolbenmaschine mit einem im warmen Teil der Maschine gelegenen mantelförmigen Heizkörper.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
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Description
Hei & gaskolbenmaschine mit einem im warmen Teil der Maschine gelegenen mantelförmigen Heizkörper. Heissgaskolbenmaschinen mit einem im warmen Teil der Maschine gelegenen mantel- förmigen Heizkörper, der eine Anzahl paral lel geschalteter Kanäle für das Wärmezufüh- rungsmittel besitzt, sind bekannt.
Die dem sieh am thermodynamischen Kreisprozess be teiligenden Medium zuzuführende Wärme wird vom Wärmezuführungsmittel durch die Wand der Kanäle auf das zu erhitzende Me dium übertragen. Bei den bekannten Heiss gaskolbenmaschinen erfolgt die Übertragung dieser Wärme auf das zu erhitzende Medium im Zylinder mittels Rippen, zwischen denen dieses Medium zum Umlauf gezwungen wird. Die ganze zuzuführende Wärmemenge muss auf diese Weise durch die Innenwand des mantelförmigen Heizkörpers hindurchgehen, was die Geschwindigkeit der Wärmeübertra- gung nicht erhöht.
Die Wärmeübertragung vom Wärmezu- führungsmittel auf das in der i@Iaschin.e um laufende, zu erhitzende 13ledium wird erfin dungsgemäss dadurch bedeutend verbessert, dass der im warmen Teil der Maschine ge legene Heizkörper gleichfalls eine Anzahl von parallel geschalteten Kanälen für das in der Maschine am thermodynamischen Kreispro zess sich beteiligende, zu heizende Medium enthält, wobei die Kanäle für das Wärmezu- führungsmittel mindestens angenähert paral lel zu der Achse des warmen Teiles verlaufen,
während die Kanäle für das zu erhitzende Medium quer zu dieser Achse verlaufen. Der zu übertragende Wärmestrom wird infolge dessen zwischen den Kanälen für das -Wärme zuführende Mittel und den Kanälen für das zu erhitzende Medium in eine grosse Anzahl parallel geschalteter Ströme geteilt. Jeder Teil dieses Stromes braucht nur einen be schränkten Abstand zwischen einem Kanal für das Wärmezuführungsmittel und einem Kanal für das zu erhitzende 'Medium durch das Ma terial des Heizkörpers hindurch zu durchlau fen. Die Geschwindigkeit, mit der der Wärme austausch erfolgt, wird hierdurch beträcht lich vergrössert.
Auch übt auf diese Weise der Wärmewiderstand des Materials des Heiz körpers einen geringeren Einfluss auf den Wärmeaustausch aus.
Da der Mediumstrom in einer Heissgas niasehine gewöhnlich aus dem warmen Raum durch das die Wärme auf das Medium über tragende Organ zu den weiteren Teilen der Maschine läuft, ist es baulich empfehlenswert, die Kanäle für das zu heizende Medium von der Wand einer im Heizkörper angebrachten Bohrung gemeinsam mit der Aussenwand eines in dieser Bohrung untergebrachten Körpers zu bilden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger in der beiliegenden Zeichnung dar gestellter Ausführungsbeispiele näher erläu tert. Diese Ausführungsbeispiele beziehen sieh auf Heissgaskolbenmaschinen; analoge Bauarten können aber für eine 'N\Tärmepumpe oder Kühlmaschine angewendet werden.
In den Fig. 1 und 2 ist ein mantelför- miger Heizkörper im Längs- und Querschnitt dargestellt.
In den Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 sind einige andere Ausführungsformen der Kanäle zur Führiulg des yfärmezuführungsmittels im Heizkörper dargestellt.
In Fig. 1 bezeichnet 10 einen mantelför- migen zylindrischen Heizkörper, der im war men Teil des Heissgasmotors gelegen ist. Der Wärmeaustausch zwischen dem Wärmezufüh- rungsmittel und dem gasförmigen, im Motor umlaufenden Mittel erfolgt im mantelförmi- gen Heizkörper 10.
In diesem mantelförmigen Körper 10 sind mehrere verschieden gestal tete und verschieden angeordnete Bohrungen 14 bzw. 15 angebracht. Die Bohrungen 14 verlaufen parallel zu der Achse des zylindri schen Körpers von einer der Endflächen bis nicht ganz zur gegenüberliegenden Endfläche. Diese Bohrungen bilden also jede für sich einen blinden Kanal, der aber durch das Einlassen eines Röhrchens 16 aus Metall oder keramischem Material zu einem Kanal für das Ein- und Ausströmen des Gases ausge staltet wird.
Der Kanal für das hinein strömende Gas wird von der Innenwand der Bohrung 14 gemeinsam mit der Aussenwand des Röhrchens 16 gebildet. Der Kanal für das den Heizkörper wieder verlassende Gas ist im Röhrchen 16 enthalten und wird aus- schliesslich von dessen Innenwand gebildet. Verbindung zwischen den Kanälen zum Ein- und Ausströmen erfolgt, indem die Bohrung 14 etwas länger als das Röhrchen 16 ist. Einige Nocken 17 und 18 sichern die richtige Lage in der Bohrung 14.
Für das gasförmige Mittel des Motors sind in radialer Richtung eine Anzahl von Bohrungen 15 im mantelförmigen Körper 10 angebracht. Diese Bohrungen münden auf der Innenseite und auf der Aussenseite des Mantels 10, so dass diese gleichsam die Ver bindung zwischen dem warmen Raum 11 und den weiteren vom Gas zu durchlaufenden Ka nälen im Motor bilden. Der Regenerator 21 umgibt den Mantel 10 und schliesst sich auf diese Weise praktisch ohne schädlichen Raum dem Heizkörper an.
An Stelle eines Regenera- tors kann aber auch aussen um den Mantel 10 herum ein Sammelkanal zur Weiterleitung des Gases angebracht sein.
Um das die Bohrungen 15 durchfliessende Gas möglichst innig mit den Wänden dieser Bohrungen in Berührung zu bringen, sind im Innern dieser Bohrungen zylindrische Keine 19 aus Metall oder keramischem Material an gebracht. Einige über den Umfang dieser Kerne verteilte Nocken 20 bewerkstelligen die richtige Lage der Kerne 19 in den Boh rungen 15, so dass zw isehen der Aussenseite dieses Kernes und der Innenseite der Boh rung, in der ein Kern angeordnet ist, ein schznaler, ringförmiger Schlitz verbleibt.
Je der Kanal für das zu heizende Mittel .wird also von der Innenwand einer Bohrung 15 und der Aussenfläche eines Kernes 19 ge bildet.
Die axial verlaufenden Bohrungen 1-1 und die radial verlaufenden Bohrungen 15 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, abwechselnd neben einander im Mantel 10 angebracht, so dass die zu übertragende Wärme nur den kleinen Abstand zwischen den Wänden dieser Boh rungen durch das Material des Mantels hin durch zurückzulegen braucht. Denn der Ab stand zwischen diesen beiden Bohrungen kann im vorliegenden Fall kleiner sein als für den Fall, dass die Bohrungen parallel angebracht sind, weil man hierbei weniger Rücksicht auf das Verlaufen der Löcher beim Bohren zu nehmen braucht.
Auch ist es leichter, die Ver brennungsgase an der obern Endfläche des Heizkörpers einzubringen und an der Bleiehen Fläche wiederum abzuführen, während der Gasstrom im Motor aus dem warmen Raum 11 radial durch den Heizkörper 10 hindurch die weiteren Teile des Motors, in diesem Falle den Regenerator 21, erreichen kann.
Der mantelförmige Heizkörper 10 ist wei ter an einer Endfläche mit einem durchge bogenen Deckel 12 versehen, der zum Ver schluss des warmen Raumes 11 dient. An der gleichen Endfläche ist ein Flansch 13 vorge- sehen, der zur Verbindung des Heizkörpers mit den weiteren Teilen des Motors dient. Der Deckel 12 und der Flansch 13 können mit dem zylindrischen Heizkörperteil aus einem einzigen Stück hergestellt oder aber später durch Schweissen an ihm befestigt sein.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungs form des Kanals für das Wärmezuführungs- mittel dargestellt. Hierbei wird vorausgesetzt, dass die durch die Bohrungen 15 gebildeten Kanäle für das Gas des 1-Totors von gleicher Ausbildung wie die in den Fig. 1 und 2 dar gestellten sind. Der Kanal für das Wärme zuführungsmittel besteht in diesem Falle aus drei parallelen, von derselben Endfläche des Mantels 10 aus angebrachten Bohrungen 22, 23 und 24. Diese Bohrungen erreichen die andere Endfläche des Mantels nicht, sind aber nahe diesem Ende durch eine von der Aussenseite dieses Mantels aus angebrachte Querbohrung 25 verbunden.
Die in der Aussenwand gebildete Öffnung wird mit einem Pfropfen 26 verschlossen. Bei den drei genannten Bohrungen bilden die Bohrungen 22 und 23 gemeinsam in Parallelschaltung den Zuführungskanal für das Mittel und die Bohrung 24 allein den Abführungskanal. Der grössere Querschnitt des Zuführungskanals ist begreiflicherweise notwendig, weil das Wärmezuführungsmittel gasförmig ist und bei der dann herrschenden höheren Tempera tur ein grösseres Volumen als das nach Wärmeabgabe abgekühlte Mittel einnimmt. Am obern Teil des Heizkörpers 10 sind die Kanäle 22 und 23 einerseits und der Kanal 24 anderseits durch eine Wand 40 getrennt,
die bei einer zylindrischen Form des Heiz körpers 10 in Form eines Ringes aus Metall blech hergestellt sein kann.
In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Aus führungsform der Kanäle für das Wärme zuführungsmittel dargestellt, bei der wie derum angenommen wird, dass die Kanäle für das Gas des Motors die gleiche Form wie in Fig. 1 haben. Bei dieser Ausführungsform sind von einer einzigen Endfläche des zylin drischen Heizkörpers 10 aus drei Bohrungen 27, 28 und 29 angebracht, die indessen in der Längsrichtung miteinander in Verbindung stehen. In der mittleren Bohrung 28 ist auf einer Strecke kleiner als die Tiefe dieser Bohrung eine Abschlusswand 30 angeordnet.
Diese Absehlusswand ist auf ihrer Länge in zwei von oben nach unten schräg einwärts verlaufenden Nuten 31 und 32 geführt. Auf diese Weise werden zwei Kanäle gebildet, und zwar ein Einströmungskanal durch die Boh rung 27 und den obern Teil der Bohrung 28, und ein Ausströmungskanal durch die Boh rung 29 gemeinsam mit dem untern Teil der Bohrung 28. Der Querschnitt dieser beiden Kanäle nimmt über einen Teil der Länge in Richtung des hindurchströmenden Gases ab, was die Wärmeübertragung des Gases auf die umgebenden Wände verbessert.
In Fig. 6 ist ein mantelförmiger Heiz körper mit den in ihm vorhandenen Kanälen im Längsschnitt dargestellt. Die Kanäle zur Leitung des Gases des Motors sind den in Fig. 1 dargestellten gleich. Die Kanäle für das @Värmezuführungsmittel werden von je zwei in entgegengesetzter Richtung konischen, im Zylindermantel 10 in axialer Richtung angebrachten Bohrungen 33 und 34 gebildet. Diese beiden Bohrungen münden auf einer Seite in eine der Endflächen des Zylinder mantels und auf der andern Seite in einer in der andern Endfläche des Heizkörpers 10 örtlich angebrachten Nut 37 aus.
Diese Nut 37 bildet also eine Verbindung zwischen den beiden Bohrungen 33 und 34. Die ganze Nut wird aber nicht als Verbindungskanal be nutzt, sondern in jede zu je zwei konischen Bohrungen gehörige Nut ist. ein in Fig. 7 dargestelltes Passstück 35 gelegt., in dem eine halbzylindrische Öffnung 36 ausgespart ist.
Diese Öffnung 36 schliesst sich den beiden Bohrungen 33 und 34 an und bildet den Ver bindungskanal zwischen diesen Bohrungen. Die verschiedenen in der Endfläche des Heiz körpers 10 angebrachten Passstüeke 35 werden in ihr mittels eines einzigen Ringes 38 be festigt, der in diese Endfläche eingelassen ist und der durch Schweissen der beiden kreis förmigen Trennfugen 39 im Heizkörper be festigt wird. Dieser Ring 38 hält die Pass- stüeke verschlossen, so dass nicht jedes Pass- stück für sich am Körper 10 angeschweisst zu werden braucht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heissgaskolbenmaschine mit einem im warmen Teil der Maschine gelegenen mantel- förmigen Heizkörper, der eine Anzahl von parallel geschalteten Kanälen für das Wärme zuführende-Mittel und überdies eine Anzahl von parallel geschalteten Kanälen für das zu erhitzende Medium. enthält, dadurch gekenn zeichnet,dass die Kanäle für das Wärme zu- führende Mittel mindestens angenähert paral lel zur Achse des warmen Teils verlaufen, während die Kanäle für das züi erhitzende Medium quer zu dieser Achse verlaufen.UNTERANSPPüCHE 1. Heissgaskolbenmaschine nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal für das zu heizende Mediiun von der Wand einer im- Heizkörper angebrachten Bohrung gemeinsam mit der Aussenwand eines in der Bohrung untergebrachten Kernes ge bildet wird.2. Heissgaskolbenmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal für das Wärmemiführimgsmittel von mehreren im Heizkörper angebrachten Boh rungen gebildet wird, die an ihren einen Enden gegenseitig mit einer Querbohrung verbunden sind. 3. Heissgaskolbenmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal für das Wärmezuführungsmittel von zwei in entgegengesetzter Richtung konisch verlaufenden Bohrungen gebildet wird.4. Heissgaskolbenmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal für das Wärmezuführungsmittel von der Wand einer Bohrung gemeinsam mit der Aussenwand eines in dieser Bohrung unter gebrachten Röhrchens und von der Innen -wand dieses Röhrchens gebildet wird. 5.Heissgaskolbenmaschine nach U nteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwei in der gleichen Richtung verlaufende Boh rungen im Heizkörper auf ihrer von der Zu- und der Abführungsöffnimg abgewendeten Seite in eine für die beiden Bohrungen ge meinsame Aussparung im Heizkörper münden,in die ein Verschhissstück mit einer in ihm ausgesparten Öffnung zur Verbindung dieser beiden Bohrungen eingelassen ist, und die verschiedenen im Heizkörper vorkommenden Verschlussstücke alle mit Hilfe eines gemein samen, diese Verschlussstücke im Heizkörper festlegenden Ringes in diesem Heizkörper be festigt sind.6. Heissgaskolbenmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal für das Wärmezuführungsinittel von zwei im Heizkörper nur in eine Endfläche mündenden Bohrungen gebildet wird, zwi schen denen eine dritte Bohrung vorgesehen ist, die über die ganze Länge eine Querver- bindung zwischen den beiden zuerstgenann- ten Bohrungen bildet und in der über nur einen Teil der Länge eine Abschlusswand ein gepasst ist.7. Heissgaskolbenmaschine nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass diese Abschlusswand auf zwei einander gegenüber gelegenen Seiten in schräg verlaufenden Nuten geführt ist, so dass die von dieser Ab schlusswand begrenzten Kanalteile zumindest über einen Teil ihrer Länge einen in der Strömungsrichtung des Mediums abnehmen den Querschnitt aufweisen.
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