CH260780A - Schuhspannvorrichtung. - Google Patents
Schuhspannvorrichtung.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D3/00—Lasts
- A43D3/14—Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
- A43D3/1425—Devices for sole stretching
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Schuhapannvorrichtung. Im Hauptpatent ist eine Schuhspannvor- richtung beschrieben, die gekennzeichnet ist durch zwei Organe zum Erfassen eines Schu hes von der Aussenseite her, das eine am Ab satz und das andere an der Sohle vor der Schuhspitze, derart, dass das Spannen des Schuhes unter Freihaltung des Schuhinnen raumes erfolgt, zum Zwecke, ein unbehinder tes Ausdünsten und Trocknen zu ermöglichen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Weiterentwicklung dieser Schuh spannvorrichtung und ist dadurch gekenn zeichnet, dass sie zwei voneinander unabhän gige Teile aufweist, von welchen der eine zum Festklemmen der Absätze der beiden Schuhe eines Paares ausgebildet ist, während der andere Teil zwei im Abstand voneinander veränderliche Halteorgane zum Erfassen der Sohlen vor den Schuhspitzen aufweist, von welchen Halteorganen das eine zur Feststel lung seiner Lage in Wirkungsverbindung mit einer Sperrvorrichtung steht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des einen Teils, Fig. 2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Halte organ.
Fig. 4, 5 und 8 zeigen Details.
Fig. 6 und 7 zeigen in Ansicht bzw. im Grundruss den zweiten Teil.
Die Schuhspannvorrichtung weist einen ersten Teil auf, der einen Streifen 1, z. B. aus Blech, aufweist, der einerends zur Bildung eines Halteorganes 2 umgebogen ist, derart dass das letztere mit dem Streifen 1 einen spitzen Winkel einschliesst. Am Halteorgan 2 sitzt ein Fussstück 3. Der Streifen 1 ist mit einer Reihe hintereinander liegender, durch Stege voneinander getrennter Durchbrechun- gen 4 versehen.
Auf dem Streifen 1 ist ein Schiebestück 5 längsverschiebbar, zu welchem Zwecke Seitenteile 6 desselben zur Bildung von Führungen einwärts gebogen sind. Zwi schen je zwei Führungen liegt auf jeder der beiden Längsseiten ein Lappen 7 mit einer Bohrung 8 zur Lagerung eines Schliesshebels 9, an dem ein Haken 10 aasgelenkt ist. Das Schiebestück 5 weist auf der einen Längsseite einen im stumpfen Winkel aufwärts geboge nen, als Halteorgan 11 dienenden Schenkel auf.
Der Haken 10 ist an einem Steg 12 des Schliesshebels 9 aasgelenkt, der hinter den bei den zur Einführung in die beiden Bohrungen 8 dienenden, seitlichen Fortsätzen 13 liegt.
Der zweite, zur Schuhspannvorrichtung gehörende Teil ist aus einem Schraubenbolzen 24 gebildet, an dessen einem Ende eine Klemmbacke 15 sitzt. Eine zweite Klemm backe 16 ist lose auf den Bolzen 14 aufge schoben. Als Klemmmittel ist eine Flügel mutter 17 vorgesehen.
Ein Streifen 18 ist mit einem Schlitz 19 versehen und wie Fig. 1 zeigt, auf den Strei fen 1 geschoben, so dass er zwischen den bei den Halteorganen 2 und 11 liegt. Die Anwendungs- und Wirkungsweise die ser Schuhspannvorriehtung ist'folgende: Die beiden zu spannenden Schuhe werden. so zusammengestellt, dass die Laufflächen ihrer Sohlen 21 und ihrer Absätze 20 ein ander gegenüberstehen, wie in den Fig. 1 <B>Und</B> 6 strichpunktiert angedeutet ist.
Die Ab sätze werden zwischen die beiden Klemm- backen 15 und 16 gelegt@Zmd durch Anziehen der Flügelmutter 17 in diesen gehalten. Die Sohlenspitzen werden bei in der Pfeilrich- tung-umgelegtem. Schliesshebel 9 (Fug. 1) zwi schen die beiden Halteorgane 2 und 11 ge schoben, worauf der Schliesshebel 9 nach Ein hängen des Hakens 10 in eine Durchbreehung 4 in die gezeichnete Lage gebracht wird.
An lässlich der Verschwenkung des Schliesshebels 9 verschiebt sich der Schieber 5 mit dem Halteorgan 11 in Richtung auf das Halte organ 2, so dass die Sohlenspitzen der beiden Schuhe einander genähert und die Schuhe ge spannt werden. Die beschriebene Schuhspann- vorrichtung hat gegenüber bekannten Mitteln den wesentlichen Vorteil, dass der Innenraum der Schuhe völlig frei bleibt und gut ausdün sten und trocknen kann.
Durch die Anordnung einer Reihe hinter einander liegender Öffnungen 4 im Streifen 1 und durch die Trennung des zum Zusammen halten der Absätze bestimmten Teils von dem jenigen, der an den Schuhspitzen anzuordnen ist, wird erreicht, dass ein und dasselbe Mo dell für alle Schuhgrössen und Sohlenstärken verwendbar ist und sich sowohl für schwere Berg-, Marsch- und Skischuhe als auch für Halbschuhe in gleicher Weise eignet.
Bei be schlagenen Schuhen sind die Sohlen durch die Nägel distanziert, so dass die gespannten Schuhe von allen Seiten, selbst zwischen den Sohlen, von der Luft bestrichen werden kön nen. Bei umbeschlagenen Schuhen kann das selbe erreicht werden, wenn man eine schmale, dünne Holzleiste zwischen die Sohlen legt.
Das Abspringen der Spannvorrichtung, das lediglich bei Schuhen mit schräg auslaufen den Sohlenspitzen oder schräg sitzenden Kap- pennägeln zu befürchten ist, wird durch die Verwendung des Streifens 18 behindert, der in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung zwi- schen den Sohlen 21 eingeklemmt wird.
Die vollständig freie Aufstellung der eingespann ten Schuhe wird dadurch ermöglicht, dass die Spannvorrichtung mit den Schuhen aufstell- bar ist, indem sie sich einerseits auf dem Fuss stück 3 und anderseits auf dem -Schliesshebel 9 abstützt.
Die Aufteilung der beschriebenen Schuh spannvorrichtung in verschiedene Teile hat ausser den genannten Vorzügen betreffend die -universelle- Verwendungsmöglichkeit noch den Vorzug des geringen Materialaufwandes und der Beanspruchung eines kleinen Rau mes, so dass sie auch auf Reisen usw. leicht mitgeführt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schuhspannvorrichtung nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass sie zwei voneinander unabhän gige Teile aufweist, von welchen der eine zum Festklemmen der Absätze der beiden Schuhe eines Paares ausgebildet ist, während der an dere Teil zwei im Abstand voneinander ver- änderliche Halteorgane zum Erfassen der Sohlen vor den Schuhspitzen aufweist, von welchen Halteorganen das eine zur Feststel lung seiner Lage in Wirkungsverbindung mit einer Sperrvorrichtung steht.UNTERANSPRüCHE 1. Schuhspannvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Halten der Sohlen zu verwendende Teil einen Streifen (1) aufweist mit einer Anzahl hintereinander liegender Durchbrechungen (4) und einem Halteorgan (2) sowie einem Fussstück (3) an einem Ende, auf welchem Streifen (1) ein das zweite Halteorgan (11) tragendes Schiebestück (5) längsverschiebbar ist, das seinerseits als Träger eines schwenk baren Schliesshebels (9) mit angelenktem Ha ken (10) ausgebildet ist.2. Schuhspannvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwenkachse des Schliesshebels (9) am Schiebestück (5) ver- schieden von der Schwenkachse des Hakens (10) am Schliesshebel (9) und derart ange ordnet ist, dass beim Verschwenken des Schliesshebels bei eingehängtem Haken das Schiebestück (5) in Richtung auf das andere Halteorgan (2) verschoben wird. 3.Schuhspannvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schliesshebel (9) in der Spannstellung wie das Fussstück (3) vorsteht, damit die Spannvorrichtung mit den eingespannten Schuhen auf diese beiden Teile aufgestellt werden kann.4. Schuhspannvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, dass diese einen auf den Streifen (1) aufschiebbaren und zwischen die Sohlen der zu spannenden Schuhe eiüleg- baren Streifen (18) aufweist, welcher das Ab springen der Spannvorrichtung behindert. 5. Schuhspannvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Festhalten der Absätze dienende Teil eine feste sowie eine lose, mit einem gemein samen Träger (14) verbundene Klemmbacke (15 bzw. 16), aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR836097T | 1937-09-17 | ||
| CH260780T | 1944-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH260780A true CH260780A (de) | 1949-03-31 |
Family
ID=25730331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH260780D CH260780A (de) | 1937-09-17 | 1944-12-12 | Schuhspannvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH260780A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2758325A (en) * | 1951-10-25 | 1956-08-14 | Leager Mfg Company | Ski boot carrier and straightener |
| US2883688A (en) * | 1954-03-05 | 1959-04-28 | Henry J Barreca | Shoe sole straightener and carrying device |
-
1944
- 1944-12-12 CH CH260780D patent/CH260780A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2758325A (en) * | 1951-10-25 | 1956-08-14 | Leager Mfg Company | Ski boot carrier and straightener |
| US2883688A (en) * | 1954-03-05 | 1959-04-28 | Henry J Barreca | Shoe sole straightener and carrying device |
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