CH260805A - Vorrichtung, um mittels eines geradlinig hin- und herbeweglichen Organes eine Schwenkbewegung eines drehbar gelagerten Organes zu erzeugen. - Google Patents
Vorrichtung, um mittels eines geradlinig hin- und herbeweglichen Organes eine Schwenkbewegung eines drehbar gelagerten Organes zu erzeugen.Info
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- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/02—Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Vorrichtung, <B>um mittels</B> eines geradlinig <B>hin. und</B> herbeweglichen Organes <B>eine</B> Schwenkbewegung <B>eines drehbar</B> gelagerten <B>Organes</B> zu erzeugen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, um mittels eines geradlinig hin- und herbeweglichen Organes eine Schwenkbewegung eines drehbar gelagerten Organes zu erzeugen,
das einen kreisbogenför; mig um seine Drehachse verlaufenden Teil aufweist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein biegsames Zugorgan zwischen dem hin- und herbeweglichen Organ und dem kreisbogen förmigen Teil des drehbar gelagerten Organes vorgesehen ist, wobei das eine Ende des Zug- organes am hin- und herbeweglichen Organ und das andere Ende desselben am drehbar gelagerten Organ befestigt ist, so,
dass es bei einer Hin- und Herbewegung des hin- und herbeweglichen Organes vom kreisbogenförmig verlaufenden Teil des drehbar gelagerten Organes ab- und auf demselben aufläuft.
Im nachstehenden ist eine bevorzugte Aus- führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, welche eine einfache und billige Herstellung sowie eine einfache und genaue Bedienung ermöglicht. In der beiliegenden Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung und Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht 'zu Fig. 1.
Fig. 3 zeigt ein Detail der Vorrichtung gemäss Fig. 1 in einem vergrössertem Mass stab, und Fig. 4 ist eine Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten Details von links gesehen.
Bei der Ausführungsform der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 sind vier jalousie- artig angeordnete Ventilationsklappen 6 vor gesehen, die an ihren Stirnseiten Bolzen 7 aufweisen. Dieselben sind in den Seitenwän den eines rechteckigen Rahmens 8 drehbar gelagert, welcher Rahmen die Klappen um fasst. Diejenige Seite des in nicht dargestell ter Weise in eine Mauer eingelassenen Rah mens 8, die z. B. einem zu belüftenden oder zu beheizenden Raum zugekehrt ist, ist mit einer Rahmenplatte 9 versehen, die sich über den ganzen Umfang des Rahmens erstreckt und Löcher aufweist, durch welche Schrau ben in der Wand verankert werden können, nachdem der Rahmen 8 so angebracht worden ist, dass er in eine Öffnung der Wand ragt.
Die Rahmenplatte 9 erstreckt sich dann rings um diese Wandöffnung.
Jede Klappe 6 ist mit einem Arm 10 ver sehen, der vermittels eines Bolzens 11 an einer Schiene 12 befestigt ist. Wenn diese Schiene 12 in Fig. 1 auf- und abbewegt wird, so dre hen sich alle Klappen 6 gleichzeitig um einen bestimmten Winkel. Der unterste Bolzen 7 (Fig. 1) besitzt eine etwas grössere Länge als die andern Bolzen und ragt um eine gewisse Entfernung über die Aussenseite des Rahmens 8 hinaus. Die zur Verstellung der Klappen dienende Vorrichtung ist insbesonders aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. Sie umfasst einen Arm 13, dessen eines Ende gegabelt ist und den untersten Bolzen 7 übergreift.
Dieser Arin 13 wird vermittels eines Schraubenbolzens 14 und einer Mutter 15 am Bolzen 7 befestigt, wobei sich der erstere durch eine Bohrung 16 des gegabelten Armendes hindurch erstreckt. Das andere Ende des Armes 13 ist mit einem kreisbogenförmigen Teil 17 versehen. Unmit telbar vor diesem letzteren Teil befindet sich eine Schiene 18, die einen Gewindebolzen 19 trägt. Zwei biegsame Eisenbänder 20 und 21 sind unmittelbar nebeneinander zwischen der Schiene 18 und dem Teil 17 angeordnet. Ein Ende des Bandes 20 ist dabei am obern Ende des Teils 17 und sein anderes Ende am untern Ende der Schiene 18 befestigt.
Vom Band 21 ist umgekehrt das eine Ende an der untersten Stelle des Teils 17 und das andere Ende an der obersten Stelle der Schiene 18 befestigt. Die Bänder 20 und 21 verlaufen somit von ihren Befestigungsstellen weg in entgegengesetzten Richtungen längs des kreis bogenförmigen Teils, sind angespannt und lie gen ziun Teil an der Schiene 18 -und teilweise 'auf der kreisbogenförmigen Oberfläche des Teils 17 an.
Es ergibt sich ohne weiteres aus Fig. 4, dass die Bänder parallel zueinander verlaufen und dass sie unmittelbar nebenein ander liegen. Fig. 3 zeigt, dass die Bänder sich kreuzen. Es können auch mehr als zwei derartige Bänder vorgesehen sein, während es in andern Fällen genügen kann, nur ein Band anzuordnen. An Stelle von Eisenbän dern können auch Seile, Federn, Fäden oder dergleichen vorgesehen sein, in Verbindung mit einem Gegengewicht oder ohne ein solches.
In Fig. 1 ragt der Gewindebolzen 19 durch einen Schlitz 22 der Rahmenplatte 9. Dieser Schlitz 22 ist aus Fig. 2 deutlich ersichtlich. Auf das Ende des Gewindebolzens 19 ist ein Griff 23 der zur Anlage auf die Rahmenplatte 9 gebracht werden kann. Hierdurch werden diese letztere, der Griff und die Schiene 18 miteinander verklemmt. Die Vorrichtung kann somit durch Befesti gung des Griffes 23 an der Rahmenplatte 9 festgelegt bzw. von derselben gelöst werden. Wenn der Griff 23 nicht angezogen ist, kann die Schiene 18 auf- und abwärts bewegt wer den, Lind zwar gemeinsam mit dem Griff 23.
Hierbei gleitet die Schiene 18 auf der Rah menplatte 9; der Schlitz 22 und der Gewinde bolzen 19 wirken bei dieser Bewegung als Förderungsorgan für die Schiene 18 und die Enden des Schlitzes 22 bilden Anschläge für die Schiene. Wenn die Schiene 18 auf und abwärts gleitet, bewegen die Bänder 20, 21, die dabei auf dem kreisbogenförmigen Teil 17 <B>-</B> und ablaufen, den Arm 13, so dass er <B>t</B> ituf sich um seine Drehachse verdreht, d. h. dass der Arm 13 den untersten Bolzen 7 in Fig. 1 und damit über die Teile 10, 11, 12 alle übri- gen Bolzen bewegt. Der. Griff -23 ist offen sichtlich in jeder beliebigen Stellung sucher bar.
Die Vorrichtung lässt sich leicht bedie nen und in genauer Weise in verschiedene Stellungen einstellen.
Es ist nicht nötig, dass der Arm 13 un mittelbar auf dem untersten Bolzen 7 befestigt wird. Er kann durch irgendein an sich be kanntes Getriebe mit demselben verbunden sein. Die Sicherungsorgane 23, 19 können durch andere Organe ersetzt werden, welche nicht die Schiene 18, sondern einen andern Teil der Vorrichtung, z. B. den Arm 13 oder den Teil 17, verriegeln.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung, um mittels eines geradlinig hin- und herbeweglichen Organes eine Schwenkbewegung eines drehbar gelagerten Organes zu erzeugen, das einen kreisbogen förmig um seine Drehachse verlaufenden Teil aufweist, dadurch gekennzeichnet, da.ss winde.stens ein biegsames Zugorgan zwischen dem hin- und herbeweglichen Organ und dem kreisbogenförmigen Teil des drehbar gelager ten Organes vorgesehen ist, wobei das eine Ende des Zugorganes am hin- -und herbeweg- lichen Organ und das andere Ende desselben am drehbar gelagerten Organ befestigt ist, so, dass es bei einer Hin.- und Herbewegung des hin- und herbeweglichen Organes vom kreis bogenförmig verlaufenden Teil des drehbar gelagerten Organes ab- und auf demselben aufläuft.UN TERAN SPRü CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei biegsame Zugorgane (20, 2l.) vorgesehen sind, von welchen das eine am einen Ende des hin- und herbeweglichen Organes (18) und das andere am andern Ende desselben befestigt ist, wobei die erwähnten biegsamen Zugorgane (20, 21) einander kreuzen und am drehbar gelagerten Organ (13) befestigt sind, so, dass sie von ihren Befestigungsstellen am dreh- baren Organ (13) weg in entgegengesetzten Richtungen längs des kreisbogenförmigen Teils 17 desselben verlaufen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher das hin- und herbewegliche Organ in bezug auf eine ortsfeste Wand bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das hin- und herbewegliche Organ (18) mit einem Gewinde bolzen (19) versehen ist, der sich durch einen Schlitz (22) einer auf der Wand befestigten Platte (9) erstreckt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Gewindebol zen (19) an seinem freien Ende einen Griff (23) trägt, der sieh in angezogenem Zustand an der ortsfesten Wand (9) festklemmt.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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- 1947-11-18 CH CH260805D patent/CH260805A/de unknown
- 1947-11-18 GB GB30622/47A patent/GB635641A/en not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1162055B (de) * | 1957-08-03 | 1964-01-30 | Johnson Brothers Ltd G | Lueftungsvorrichtung |
Also Published As
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