CH260876A - Optischer Lichtmesser. - Google Patents

Optischer Lichtmesser.

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CH260876A
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Gerhard Dr Schmidt
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Gerhard Dr Schmidt
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01J—MEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00—Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/20—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void intensity of the measured or reference value being varied to equalise their effects at the detectors, e.g. by varying incidence angle
    • G01J1/22—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void intensity of the measured or reference value being varied to equalise their effects at the detectors, e.g. by varying incidence angle using a variable element in the light-path, e.g. filter, polarising means

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Description


  
 



  Optischer Liehtmesser.



   Sowohl für die objektive als auch für die subjektive   Lichtmessung    sind in den letzten Jahrzehnten eine grosse Anzahl von Geräten entwickelt worden. Die objektiven Lichtmesser beruhen meist auf dem Prinzip der Umwandlung von Licht in elektrische Energie durch eine Photozelle, deren Strom mit einem entsprechend geeichten Galvanometer gemessen wird. Die verschiedenen optischen Lichtmesser beruhen meist auf dem Prinzip, dass das eingefallene Licht kontinuierlich durch Verstellung eines farbigen oder grauen Ver  lauffilters    oder diskontinuierlich durch Verschiebung eines grauen oder farbigen Stufenfilters so lange geschwächt wird, bis ein Lichteindruck noch erkennbar ist.

   Sowohl die bisher bekannten objektiven als auch die subjektiven Lichtmesser sind als für die meisten Zwecke hinreichend exakt anzusehen, sofern es sich darum handelt, gleichmässig ausge  leuchtete    Flächen oder Räume auf deren Helligkeit zu prüfen. Sollen jedoch Flächen oder Räume, die verschieden hell beleuchtet sind, gemessen werden, so zeigt die vorliegende umfangreiche Erfahrung, dass mit diesen Instrumenten erhebliche Fehler erzielt werden können. Besonders in der Belichtungsmessung für die Photographie machen sich diese Fehler unangenehm bemerkbar.



  Steht zum Beispiel eine Person, die photographisch aufgenommen werden soll, vor einem sehr hellen Hintergrund, z. B. einem Schneefeld oder dem   Rimmel,    so werden sowohl die bisher bekannten objektiven als auch subjektiven Belichtungsmesser einen Beleuchtungswert angeben, der die erhebliche Helligkeit des Hintergrundes, nicht aber die tatsächliche Helligkeit der aufzunehmenden Person anzeigt. Es kommt daher zwangläufig zu einer viel zu hohen Lichtanzeige und dementsprechend in diesem Falle zur Angabe einer bedeutend zu niedrigen Belichtungszeit, so dass die Aufnahme erfahrungsgemäss stark unterexponiert wird.



   Die vorliegende Erfindung hat nun einen Lichtmesser zum Gegenstand, welcher den angegebenen Nachteil nicht hat. Dieser wird nämlich dadurch beseitigt, dass der optische Belichtungsmesser so eingerichtet ist, dass man das zu messende Objekt bei Betrachtung durch denselben deutlich erkennt, solange nicht durch Verstellung einer im Belichtungsmesser enthaltenen Lichtschwächungsvorrichtung die untere Grenze der Erkennbarkeit erreicht ist. Als Lichtschwächungsvorrichtung dienen zwei polarisierende Aggregate, welche zum Beispiel in zwei Nicolschen Prismen bestehen können. Eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Belichtungsmessers ist in folgendem beschrieben:
Der optische Lichtmesser weist einen kleinen Tubus auf, der zur Vermeidung von Staubeinfall auf beiden Seiten mit einem Glasplättchen abgeschlossen ist.

   In diesen Tubus bringt man eine Vorrichtung, die eine kontinuierliche oder diskontinuierliche Schwächung des einfallenden Lichtes gestattet. Dies  kant   zmn :    Beispiel erreicht werden, indem man zwei Nicolsche Prismen   in    dem Tubus so unterbringt, dass das eine Prisma im Tubus feststeht und das andere gegen dieses um 900 von   aussen    mittels eines Rändelknopfes drehbar ist. Schaut man durch ein solches   Instrument    einen beliebigen   zn    messenden Gegenstand an, so wird man ihn bei der Nullstellung der   Nicolschen    Prismen fast so klar erkennen wie mit dem blossen Auge; eine Schwächung erfolgt lediglich deshalb, weiI ja von den Nicols ein bestimmter Teil des gesamt einfallenden Lichtes absorbiert wird.



  Die Absorption des Lichtes an den Nicolschen Prismen ist gleichzeitig ein Mass für die Emp  findlichkeitsgrenze    des Gerätes. Diese liegt also da, wo der zu messende Gegenstand bei der Nullstellung. der Prismen gerade noch erkennbar ist. Es hat sich gezeigt, dass diese   Empfindlichkeitsgrenze    in der Grössenord  nung    der Empfindlichkeitsgrenze der Photozellen liegt.



   Die   Lichtmesseng    als solche vollzieht sich nunmehr so, dass man den zu messenden Gegenstand anvisiert und durch Betätigung des   Rändellmopfes,    also Verstellung des drehbaren Nicols, die Helligkeit so weit reduziert, dass der Gegenstand gerade noch erkennbar ist. Eine am Rändellmopf angebrachte Marke zeigt nun an einer auf der Aussenseite des Tubus angebrachten Skala den gesuchten Wert an.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optischer Lichtmesser, dadurch gekennzeichnet, dass der zu messende Gegenstand bei Betrachtung durch den Lichtmesser deutlich erkennbar bleibt, solange nicht durch Verstellung der in dem Lichtmesser enthaltenen Lichtschwächungsvorrichtung die untere Grenze der Erkennbarkeit erreicht ist, wobei diese Lichtschwächung durch gegenseitige Verstellung zweier polarisierender Aggregate gegeneinander erreicht wird.
CH260876D 1947-02-17 1947-02-17 Optischer Lichtmesser. CH260876A (de)

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