CH260924A - Verfahren zur Herstellung von Holzbauelementen und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Holzbauelement. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Holzbauelementen und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Holzbauelement.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Holzbauelementen und gemffs diesem Verfahren hergestelltes Holzbauelement. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zur Verstellung von Holz- baueleinenten, z. B. Bodenbelags platten, und auf ein gemäss diesem Verfahren hergestelltes Holzbauelement.
Nach dem Verfahren gemäss der Erfin dung werden Ilolzdralitstüeke parallel zu einander verlaufend aneinandergelegt, mit einem Bindemittel versehen und aneinander gepresst, worauf (las Formstück getrocknet wird.
Das gemäss dein Verfahren hergestellte Holzbauelement kennzeichnet sich dadurch, dass es aus einer Vielzahl von parallel zu einander verlaufenden, mittels eines Binde mittels miteinander vereinigten Holzdralit- stücken zusammengesetzt ist.
In der Zeichnung sind einige Ausfüh- rungs- und Anwendungsbeispiele des nach dem erfindungsgemässen Verfahren leerge stellten Holzbauelementes dargestellt.
Die Fig. 1, 2, 3, 4 stellen verschiedene Ausführunnsbeispiele des Holzbauelemeates in Draufsicht dar.
Fig.5 und 6 zeigen einen Schnitt bzw. die Draufsicht einer weiteren Ausführungs form.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen Randteile weiterer Ausführungsbeispiele, und Fig.10 und 11. stellen im Schaubild Teil stücke von aus platten- bzw. blockförmigen Bauelementen errichteten Wänden dar.
Die Herstellung der dargestellten Holz- Bauelemente erfolgt beispielsweise in folgen der Weise: Es werden Stücke von Il:olzdralit, parallel zueinander verlaufend, aneinander gelegt und, naelidem. zwischen dieselben ein Bindemittel, z. B. Leim, Teer oder Kunst harzkitt, eingebracht wurde, auf mechani schem Wege derart gepresst, dass die Stäbchen miteinander verbunden werden. Hierauf wird der Pressling getrocknet. Der Presslin; kann unmittelbar die Form einer Platte oder eines Blockes erhalten und nach Troclmung aus geebnet und gegebenenfalls poliert werden. Vorzugsweise werden die Stäbchen aufrecht stehend aneinandergelegt.
Die Platten können durch .Auftrennen eines Blockes quer zur Längsrichtung der Ifolzstäbehen erhalten werden.
Der Querschnitt der I3olzstäbchen be stimmt (las Aussehen der Sichtflächen der Platte. Fig.l. zeigt eine Platte, gebildet aus Stäbehen von quadratischem Querschnitt. Fig. 2 zeigt eine Platte, zusammengesetzt aus Stäbehen mit quadratischem und solchen mit reeliteekigem Querschnitt. Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf eine Platte aus im Querschnitt fünfechigen Holzstübchen, und Fig. 4 zeigt eine Platte, deren Stübchen im Querschnitt die Form von unregelmässigen Rhomben ha ben.
Die Pressstücke können zu grösseren Plat ten oder Blöcken zusammengesetzt werden, wie dies z. B. Fig. 2 zeigt, gemäss welcher eine Platte aus quadratischen und streifenförmi- gen Einzelpressstücken zusammengesetzt ist, welche ihrerseits aus Holzstäbehen gebildet sind, wie für eines derselben gezeigt ist.
Fig. 5 und 6 zeigen ein backsteinförmiges Bauelement mit senkrecht zur Plattenober fläche verlaufenden Stäbchen. Damit diese Bauelemente bei der Versetzung im Verband gegenseitig gehalten sind, sind sie mit über die eine Plattenfläche 2 vorstehenden Teilen 4 versehen.
Diese beliebigen Querschnitt auf- @veisenden Teile 4 sind direkt durch Aus stossen einzelner Bündel von Holzdrähten aus der Platte nach dem Leimen und Pressen erhalten, wobei Hohlräume 3 frei werden, in welche die vorspringenden Teile 4 einer Bar überliegenden Platte eingestossen werden kön nen.
'Um eine Verbindung der Platten oder Blöcke unter sich zu ermöglichen, können die Ränder derselben an einer Seite mit Nut und an der gegenüberliegenden Seite mit Feder (Fug. 7) oder die gegenüberliegenden Pänder der Platten können mit überblattungsvor- sprüngen versehen sein (Fig.8) oder durch Schwalbenschwanz, Nut und Feder (Fig.9) ausgebildet sein.
Wie aus der Fig.10 zu ersehen ist, können plattenförmige Elemente 5 mit parallel zu der Plattenebene angeordneten, verleimten und gepressten Holzstäbehen, abwechselnd mit Bauelementen, nach den Fig.5 und 6, zur Bildung von Wänden verwendet werden.
Ebenso können, wie Fig.11 zeigt, Blöcke 6 mit stehend und Blöcke mit liegend angeord neten Holzstäbehen miteinander verbinden verwendet werden, wobei aus den einen Ele menten herausgestossene und in Bohrungen des darunter- oder Barüberliegenden Elemen tes eingetriebene Teile 7 für die gegenseitige Lagensicherung sorgen.
Die Elemente können aus Holzstäbehen verschieden farbiger Holzsorten oder aus ver schieden gefärbten Holzstäbchen hergestellt werden. Dabei können marmor- und mosaik ähnliche oder andere Motive erhalten werden.
Bei Verwendung der Elemente als Boden belagelemente sind diese so zu verlegen, dass eine der gegen Abnützung widerstandsfähi- geren Flächen, die an den Stirnseiten der Holzstäbe liegen, nach oben zu liegen kommt.
Aus den beschriebenen Elementen lassen sich nicht nur Flächenverkleidungen, wie Bo denbeläge, Deckenuntersuchten, Wandbeläge usw., sondern auch Gebäudewände herstellen.
Die zu verwendenden Holzstäbehen kön nen aus jedem Weich- oder Hartholz bestehen. Die beschriebenen Elemente verziehen sich unter Feuchtigkeitseinfluss praktisch nicht, wenn ein wasserfester Kitt oder Leim ver wendet wird, so dass ein Arbeiten der Ele mente unter wechselnder Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht zu befürchten ist.
Das ist verständlich, wenn man berücksichtigt, dass die Holzstäbe nur eine Stärke von Holz draht, das heisst ungefähr Zündholzstärke, haben, so dass eine vollständige Durehträn- kung der Holzstäbehen leicht erreicht werden kann. Wenn die Stäbchen so stark zusam- mengepresst werden, dass die Holzzellen ge schlossen werden, wird auch die Feuchtig keitsaufnahme verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Holz- bauelementen, dadurch gekennzeichnet, dass IIolzdrahtstiicke parallel zueinander verlau fend aneinandergelegt, mit einem Bindemit tel versehen und aneinandergepresst werden, worauf das Pressstück getrocknet wird.II. Holzbauelement, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Vielzahl von parallel zueinander verlaufenden, mittels eines Bindemittels miteinander vereinigten Holzstäbehen zusammengesetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Holzdraht stücke aufrechtstehend aneinandergelegt wer den. 2.Holzbauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es die Form einer rechteckigen Platte hat und an einer Seite eine Nut und an der Gegenseite eine entsprechende Feder aufweist. 3. Holzbauelement nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass es die Form einer rechteckigen Platte hat und an den ge genüberliegenden Seiten mit Überblattungs- vorsprüngen versehen ist. 4. Holzbauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer schnitt des Holzdrahtes quadratisch ist.Holzbauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Holz drahtstücken verschiedenfarbiger Holzsorten zusammengesetzt ist. 6. Holzbauelement nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es aus ver schiedenfarbigen Einzelteilen zusammenge setzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH260924D CH260924A (de) | 1943-06-23 | 1943-06-23 | Verfahren zur Herstellung von Holzbauelementen und gemäss diesem Verfahren hergestelltes Holzbauelement. |
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