CH260954A - Verfahren zur Regelung der Leistung eines Heissgasmotors. - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Leistung eines Heissgasmotors.

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CH260954A
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pressure
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/045Controlling
    • F02G1/05Controlling by varying the rate of flow or quantity of the working gas

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Description


  Verfahren zur Regelung der Leistung eines Heissgasmotors.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur Regelung der Leistung  eines Heissgasmotors mit geschlossenem Kreis  prozess. Unter einem Heissgasmotor versteht  man eine Maschine zur Umwandlung von  kalorischer Wärme in mechanische Arbeit. Bei  Heissgasmotoren ist eine Menge Gas oberhalb  eines Kolbens in einem Zylinder abgesperrt.  Durch Verstellung eines zweiten Kolbens, der  sich entweder im erstgenannten Raum oder  in einem mit diesem Raum in Verbindung  stehenden zweiten Raum befindet, wird dieses  Gas einem Erhitzer zugeführt, in dem die  Temperatur des Gases steigt, wodurch also  der Gasdruck zunimmt. Dieses Gas, dessen  Druck zugenommen hat, setzt einen Kolben  in Bewegung, dehnt sich aus und leistet dabei  Arbeit.

   Infolge der Ausdehnung kühlt sich  das Gas ab; durch eine weitere Bewegung der  Kolben strömt das Gas durch einen Kühler,  in dem die noch vorhandene Wärme abge  geben wird. Das abgekühlte Gas wird zu  sammengepresst, und der Kreisprozess kann  wieder aufs neue anfangen. Zwischen dem  Erhitzer und dem Kühler befindet sieh im  allgemeinen noch ein Regenerator, in dem ein  Teil der Wärme des aus dem Erhitzer strö  menden Gases aufgenommen wird; beim Zu  rückströmen des Gases wird diese Wärme wie  der an das Gas abgetreten und geht also  nicht im Kühler für den Arbeitsprozess ver  loren.    Gemäss einem bereits vorgeschlagenen Ver  fahren zur Regelung der Motorleistung durch  Änderung der Menge umlaufenden Mittels  wird ein getrennter Raum veränderlichen In  haltes während des Regelvorganges dauernd  mit dem Zylinder in offene Verbindung ge  setzt.

   Eine solche Regelung beeinträchtigt  aber die     Motorleistung    während dieses Regel  vorganges, weil das Gas im Verbindungskanal  zwischen dem Motorzylinder und diesem ge  trennten Raum hin und her fliesst. Hierdurch  entstehen     Strömungsverluste    im umlaufenden  Mittel, welche die Motorleistung herabsetzen.  Ausserdem ist während des Regelvorganges  das oberhalb des     Zylinders    eingesperrte Vo  lumen     um    den Inhalt des     hinnigeschalteten,     getrennten Raumes vergrössert; da das Hub  volumen des Kolbens gleich bleibt, nimmt das  Kompressionsverhältnis zeitweise ab, so dass  auch der Wirkungsgrad abfällt.  



  Die Leistungsregelung erfolgt bei der vor  liegenden Erfindung durch Regelung des mitt  leren Druckes im     Motorzylinder,    wobei die  am     Kreisprozess        teilnebmende    Gasmenge ge  ändert wird. Gemäss der vorliegenden Erfin  dung erfolgt die Leistungsregelung derart,  dass automatisch und periodisch und während       je        eines        Teils        der        Zeit,        in     je eines Teils der Zeit, in welchem sieh ein  Arbeitsspiel abspielt, der Motor     zylinderraiun     mit einem Hilfsraum verbunden wird, wobei  eine Regelvorrichtung bei einer Leistungs  änderung derart wirkt,

   dass der Zeitpunkt der      Verbindung     während    des Arbeitsspiels ge  ändert wird. Vorzugsweise wird auch der  Druck im Hilfsraum automatisch geändert.  Auf diese Weise kann zur Regelung der be  nötigten indizierten Leistung der ganze Druck  verlauf im Zylinder geändert werden. Wird  eine Verbindung mit dem Raum in einem  Augenblick hergestellt, in welchem der Druck  in diesem Raum höher ist als im     Zylinder-          raun,    so strömt je Arbeitsspiel eine gewisse  Menge des Mittels in den Motorzylinder. Der  ganze     Druckverlauf    kommt in diesem Fall all  mählich auf ein höheres Niveau zu liegen, und  die indizierte Motorleistung nimmt zu.

   Um  gekehrt     würde    das Verbinden des Zylinder  raumes mit einem Raum, in dem der Druck in  diesem Augenblick niedriger ist als im Zy  linderraum, den ganzen Druckverlauf und  infolgedessen die Motorleistung herabsetzen.  Ein dauerndes Hin- und Herströmen des Ar  beitsmittels im Verbindungskanal und die  dadurch verursachten Strömungsverluste und  eine verzögerte Regelung sind vermieden.

      Die erfindungsgemässe Art der Regelung  bedingt eine allmählich verlaufende Lei  stungsregelung, da ja die Druckverlaufände  rung im Zylinder je Arbeitsspiel, das heisst  <B>je</B> vollständige     Umdrehung    der     Kurbelwelle,     nur gering ist     und    bei jedem nachfolgenden  Arbeitsspiel sich nur wenig von der Verände  rung im vorhergehenden Arbeitsspiel unter  scheidet. Eine raschere Regelung ist dabei  immerhin möglich, indem man das überströ  men in einem Augenbliek stattfinden lässt, in  dem ein relativ grosser Druckunterschied zwi  schen dem Zylinderdruck und dem zur Ver  fügung stehenden Regeldruck herrscht, so dass  je Arbeitsspiel die Zu- oder Abfuhr des Ar  beitsmittels grösser wird.  



  Während eines vollständigen Arbeitsspiels  im Zylinder, das heisst während einer voll  ständigen Kurbelwellenumdrehung, wechselt  der Druck im Zylinder zweimal zwischen  einem Mundest- und einem Höchstwert. Wenn  im Augenblick, in dem ein Überströmen er  folgen kann, der zur Verfügung stehende Re  geldruck vom Zylinderdruck verschieden ist,    so findet Leistungsregelung statt. Falls beide  Drücke in diesem Augenblick genau gleich  sind, so erfolgt trotz des Vorhandenseins  einer offenen Verbindung des Zylinderraumes  mit dem Regelraum keine Gasströmung. Strö  mungsverluste sind also bei Nichtregelung  ausgeschlossen.  



  Es ist bekannt, die Regelung in einem in  bezug auf den Kurbelkreis festen Zeitpunkt  stattfinden     zu    lassen, aber mit Hilfe eines  regelbaren Druckes im Hilfsraum. Nach der  Erfindung ist es nun gleichfalls möglich, die  beiden genannten Regelungsarten vereint auf  treten zu lassen. Im allgemeinen kann man  auf diese Weise einen grösseren Regelungs  bereich bekommen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird  nachstehend an Hand einiger in der beiliegen  den Zeichnung dargestellter Ausführungsbei  spiele der Einrichtung zur Durchführung des  Verfahrens beispielsweise erläutert.  



  In Fig. 1 ist ein Diagramm des     Druck-          verlaufes    im Zylinder bei einer vollständigen       Kurbelwellenumdr        ehung    für verschiedene Lei  stungen dargestellt.  



  Die     Fig.    2 und 3 stellen verschiedene Bei  spiele der Einrichtung nach der Erfindung  dar.  



  In     Fig.    1 sind die Diagramme des     Druck-          verlaufes    im Zylinder entsprechend der Kol  benstellung, und zwar für verschiedene indi  zierte Leistungen, dargestellt. Die ausge  zogene Linie 10 zeigt das     Diagramm    bei mitt  lerer Leistung. Der mittlere Druck im Zy  linder ist hier     Putlo.    Dieser mittlere Druck  bestimmt, zusammen mit der     Umdrehungs-          gesehwindigkeit    des Motors, die     indizierte    Lei  stung. Für eine grössere Leistung hat das  Diagramm z.

   B. die Gestalt gemäss der ge  strichelten Linie 11,. woraus     ein    mittlerer  Druck     Pmll    folgt. Bei einer kleineren Lei  stung verläuft das Diagramm z. B. gemäss  der strichpunktierten Linie 12, die     einen    mitt  leren Druck     Pml,    ergibt. Die Regelung der  indizierten Leistung erfolgt dadurch, dass  allmählich von einem auf das andere Dia  gramm übergegangen wird, und zwar auf die  im folgenden beschriebene Weise.      Die Leistungsregelung ist mit Hilfe eines  gleichbleibenden, verfügbaren Regeldruckes  durchführbar, sofern nur der Augenblick, in  welchem der Zylinderraum diesem Druck aus  gesetzt wird, in bezug auf den Kurbelkreis  verschoben wird.

   Wenn der gleichbleibende  Druck 14 verfügbar ist, kann hiermit die Lei  stung ebenfalls geregelt werden. Wenn     näm-          lieh    der Augenblick, in dem die kurzzeitige  Verbindung zwischen dem Zylinderraum und  dem andern Raum hergestellt wird, vom Punkt  51 im Diagramm 10 nach dem Punkt 53 im  Diagramm 11 oder nach dem Punkt 55 im  Diagramm 12 verlegt wird, so tritt dieser  konstante Druck in den verschiedenen     Dia-          grammnen    an einer andern Stelle auf, so dass  Diagramme mit einem andern mittleren Druck  entstehen.  



  Schliesslich ist es möglich, die beiden ge  schilderten Regelverfahren zu kombinieren,  indem sowohl der verfügbare Druck als auch  der Regelzeitpunkt verändert werden, wo  durch ein grösserer Regelbereich erzielbar ist.  Selbstverständlich erfolgt nur dann eine Än  derung der indizierten Leistung, wenn der  Regeldruck und der Regelzeitpunkt nicht in  gleiehem Sinne verändert werden, das heisst,  wenn der verfügbare Regeldruck nicht dem  im Regelzeitpunkt herrschenden Druck im  Zylinderraum entspricht.    In Fig. 2 ist eine bauliche Ausbildung  einer Einrichtung dargestellt, mittels welcher  ein Heissgasmotor in der geschilderten Weise  geregelt wird. Im Zylinderraum 15 bewegen  sich sowohl der Verdränger 16 als auch der  Kolben 17.

   Beide werden von einer     gemnein-          samen    Kurbelwelle 18 aus angetrieben, und  zwar der Kolben mittels der Kurbel 20 und  der Verdränger mittels des Exzenters 21. Als  Hlilfsraum, in dem eine für die Regelung ver  fügbare     Menge    des Arbeitsmittels unter einem  bestimmten Druck vorhanden ist, dient in die  sem Fall das Kurbelgehäuse 19, das dazu  gasdicht ausgebildet ist. Die Regelung er  folgt im vorliegenden Fall mit einem gleich  bleibenden Druck, dem der Zylinderraum in  einem in bezug auf den Kurbelkreis veränder  <B>n</B>    Zeitpunkt kurzzeitig ausgesetzt wird.  Zwischen dem Zylinderraum 15 und dem  Kurbelkasten 19 ist ein Verbindungskanal  26 und 27 vorhanden.

   Dieser Kanal wird mit  Hilfe eines sich periodisch bewegenden Kol  bens 25 abgeschlossen, der mittels des Exzen  ters 24 von der Kurbelwelle 18 angetrieben  wird. Die Bewegung des Kolbens 25 in bezug  auf den Kanal 27 ist derart, dass nur in der       äussersten        obern    Lage des Kolbens 25 der Kanal  27 während sehr kurzer Zeit mit dem Kanal  26 in Verbindung steht. Während des übri  gen Teils der Bewegung des Kolbens 25 ist  die Verbindung zwischen den Kanälen 26 und  27 stets unterbrochen. Im Augenblick, in  welchem sieh der Kolben 25 in der äussersten  obern Stellung befindet, wird bei Vorhanden  sein eines Druekuntersehiedes zwischen dem  Zylinderraum 15 und dem Kurbelkasten 19  ein     LTberströnien    von Arbeitsmittel aus dem.

    einen Raum in den andern durch die Kanäle  26 und 27 eintreten. Dieser Augenblick ist  aber verstellbar in bezug auf den Kurbel  kreis und damit in bezug auf die Stellung des  Kolbens 1.7 im     Z@-linderr        aum    15 durch Ver  änderung der Lage des Exzenters     2-I    in bezug  auf die Kurbelwelle 18. Dieser Exzenter 24  ist auf einer verschiebbaren, auf dem Um  fang mit. einer schrägen tut versehenen  Büchse 23 angeordnet, deren Lage unter Ein  fluss eines Regulators 22 steht.

   Dieser     Re-          gulator    22 kann also die relative Lage     zwi-          sehen    der Kurbel 20 und dem Exzenter     2-1     verändern, so dass der Punkt, in dem die       Regelung    der Motorleistung erfolgt, in     bezug     auf die     Kolbenbewe;-ung    veränderlich ist.  



  Wenn die indizierte Leistung mit der ver  langten, abgegebenen     Leistun-    des Motors irr.  Gleichgewicht ist, so ist. der Regulator 22 in  Ruhe, das heisst bei jedem Arbeitsspiel er  folgt stets in demselben Augenblick die kurz  zeitige Verbindung     zwischen    dem Kurbel  kasten 1.9 und dein Zylinderraum 15. Da  jedoch die Drücke in diesem Augenblick       gleieh    sind, findet in den Kanälen 26 und 27  keine Strömung des gasförmigen Mittels statt,  so dass die indizierte Motorleistung auch nicht.  verändert wird.

   Eine Störung dieses Gleich-      gewichtes durch Veränderung der äussern Be  lastung bedingt eine     Veränderung    der Um  drehungsgeschwindigkeit der Kurbelwelle, wo  durch der Regulator 22 betätigt wird     und     sich der Augenblick, in dem die Verbindung  zwischen dem Zylinderraum 15 und dem  Kurbelkasten 19 hergestellt wird, gleichfalls  ändert. Dann kann nun je nach der Be  lastungsänderung entweder Arbeitsmittel aus  dem Zylinderraum abströmen oder in den  selben einströmen, so dass allmählich die indi  zierte Leistung der verlangten äussern Be  lastung angepasst wird.    An Hand von Fig. 3 ist eine Ausführungs  form beschrieben, bei der sowohl der Regel  druck als auch der Regelzeitpunkt in bezug  auf den Kurbelkreis veränderlich sind.

   Im  Zylinderraum 60 bewegen sich der     Verdrän-          ger    61 und der Kolben 62. Der Verdränger  wird von der Kurbelwelle 64 her mittels eines       Exzenters    66 und der Kolben von der glei  chen Kurbelwelle her mittels einer Kurbel  65 angetrieben. Die Kurbelwelle 64 ist in  einem von der Umgebung abgeschlossenen  Kurbelkasten 63 untergebracht, welcher zu  gleich als Raum dient, in dem ein veränder  licher Druck herrschen kann.  



  Die periodische Verbindung zwischen dem  Kurbelkasten 63 und dem Zylinderraum 60  wird mittels eines Rohres 69 hergestellt, das  an einer Seite in den Kurbelkasten ausmündet  und an der andern Seite in einer     Bohrtrog    67  des Kolbens geführt ist. Dieses Rohr 69 ist  am     Kurbelkasten    63     unverschiebbar,    jedoch  tun seine eigene Achse drehbar angeordnet,  so dass sich der Kolben 62 bei seiner     Bewe-          gLing    auf diesem Rohr 69 verschiebt. Das  Rohr 69 ist an dem im Kolben befindlichen  Ende geschlossen und mit einer seitlichen  ,schraubenförmigen Öffnung 70 versehen, die  mit dem Ende     eines    rechtwinkligen Kanals  68 des Kolbenkörpers zusammenarbeiten kann.

    Durch Drehung des Rohres 69 um seine Achse  ist es möglich, den Zeitpunkt, in dem das  Ende des rechtwinkligen Kanals 68 der  schraubenförmigen Öffnung 70 gegenüber  steht, also der Zeitpunkt, in dem der Kurbel-    leasten mit dem Zylinderraum 60 in Verbin  dung zu stehen kommt, in bezug auf die Kol  benbewegung zu ändern. Eine solche Verbin  dung     würde    jedoch zweimal je Umdrehung  erfolgen, und zwar in zwei Stellungen sym  metrisch in bezug auf den untern Totpunkt  des Kolbens. Um dies zu verhindern, ist eine  lose Büchse 76, die     in    der Bohrung 67     zwi-          schen    zwei festen Anschlägen durch Massen  trägheitskräfte verschiebbar ist, vorgesehen.

    Diese Büchse schliesst stets beim Kolben  niedergang die Verbindung ab, so dass nur  beim     Kolbenaufgang    die Verbindung in einem  regelbaren Zeitpunkt hergestellt wird. Die  Verdrehung des Rohres 69 kann entsprechend  der zu liefernden Leistung mittels eines im  Kurbellasten angeordneten     Regulators    71, der  unmittelbar an der Kurbelwelle 64 ange  bracht ist, vollkommen selbsttätig erfolgen.  



  Zur     Veränderung    des Druckes im Kurbel  kasten ist ein Kompressor 72 angebaut, der  durch eine Kurbel 73 von der     Kurbelwelle    64  her angetrieben     wird.    Dieser Kompressor ist.  mit einem Saugventil 75 und einem Druck  ventil 74 versehen.  



  Das Saugventil 75 steht ausserdem unter  dem     Einfluss    des     Regulators    71, und zwar der  art, dass dieser - Regulator das Ventil 75  dauernd öffnen kann, was also bedeutet, dass  in diesem Fall der Kompressor ausser Betrieb  gesetzt ist.

   Zur Regelung der Motorleistung       kann    also mittels eines     Regulators    71 durch  Drehung des Rohres 69 und     durch    Verände  rung des Druckes im     Kurbelkasten    durch     In-          und        Ausserbetriebsetzung    des Kompressors  sowohl der     Zeitpunkt,    in dem der Zylinder  raum mit dem Kurbelkasten in Verbindung  gesetzt wird, als auch die Grösse des Druckes  im Kurbelkasten geregelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Regelung der Leistung eines Heissgaskolbenmotors mit geschlossenem Kreisprozess, durch Regelung des mittleren Druckes im Motorzylinder durch Änderung der Gasmenge, welche am Kreisprozess teil nimmt, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Vorrichtung automatisch und periodisch während je eines Teils der Zeit, in welchem sich ein Arbeitsspiel abspielt, der MNotorzylin- derraum mit einem Hilfsraum verbunden wird und dass eine Regelvorrichtung bei einer Leistungsänderung derart wirkt,
    dass der Zeitpunkt der Verbindung während des Ar beitsspiels automatisch geändert wird. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens naeh Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorzylinderraum über einen Kanal mit einem andern Raunm verbunden ist und dass dieser Kanal durch periodisch wirkende Abschlussmittel je wäh rend eines Teils der Zeit, in welchem sich ein Arbeitsspiel abspielt, geöffnet wird und dass die Abschlussmittel unter dem Einfluss eines Regulators zur Regelung der Motorleistung stehen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass neben dem Zeit punkt, in dein die Verbindung zwischen den genannten Räumen stattfindet, auch der Druck ini Hilfsraum automatisch geändert wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsraum mit einem Kompressor und einem Regelorgan zur Änderung des Druckes in diesem Raum versehen ist.
CH260954D 1943-08-25 1944-08-23 Verfahren zur Regelung der Leistung eines Heissgasmotors. CH260954A (de)

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