CH260960A - Verfahren und Vorrichtung zum Entfeuchten in Kühlräumen unter Verwendung einer Bodenheizung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfeuchten in Kühlräumen unter Verwendung einer Bodenheizung.

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CH260960A
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evaporator
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floor heating
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Therma Fabrik Fuer Elektris Ag
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Therma Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D21/00—Defrosting; Preventing frosting; Removing condensed or defrost water
    • F25D21/04—Preventing the formation of frost or condensate
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D17/00—Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Entfeuchten in Kühlräumen unter Verwendung  einer Bodenheizung.    In     Kühlräumen    muss meistens neben der  Erhaltung einer bestimmten Kühltemperatur  auch eine bestimmte relative Luftfeuchtigkeit  eingehalten werden.     Das    Kühlsystem, welches  für     maximale    Verhältnisse dimensioniert ist       und    meistens unter der Decke angeordnet wird,  hat die Luft zu kühlen und die überflüssige  Feuchtigkeit auszuscheiden.

   Diese     Feuchtig-          keitsausscheidung    ist auch abhängig von der  variablen     Kühlleistun-    des Verdampfers und  der Laufzeit des     Kühla-gregates.    In kalter  Jahreszeit und je nach der\ örtlichen Lage  des Kühlraumes wird die Kühlleistung des  Verdampfers stark reduziert, eventuell gänz  lich unterbunden; dadurch wird aber auch  die     Feuchtigkeitsaussclieiclun.-        beeinflusst,     und es wird zu wenig Feuchtigkeit aus     dein     Kühlgut ausgeschieden;     dasKühlgut    hält sich  schlecht.

   Damit die     Kühlleistuns    des Ver  dampfers und damit. die     Feuchtigkeitsaus-          scheidung    wieder in     normalem        -Masse    einsetzt,  muss die fehlende Wärme     dein    Raum zuge  führt werden. Man hat daher Heizvorrich  tungen in die Kühlräume gesetzt, um die  Laufzeit des Kühlaggregates bei     niedrigen     Aussentemperaturen     züi    verlängern,     wodurch     eine vermehrte     Feuclztigkeitsaussclieidung     bei konstanter     Raumtemperatur    erzielt wird.

    Bei den     Heizeinrichtungen    in Kühlräumen  waren bisher die Heizkörper an verschiedenen  Orten des Raumes, z. B. unter der Decke ge  genüber dem Verdampfer, auch direkt unter  dem Verdampfer, ferner an den Wänden    unten     angeordnet;    befriedigende Luftzirkula  tion in Verbindung mit den Aussenwand  temperaturen ergab sich aber nicht, so dass  schädliche örtliche Feuchtigkeitsunterschiede       auftraten,    die einerseits grosse Gewichtsver  luste, anderseits     Schäden    am Kühlgut verur  sachten; Wandheizkörpern war das Kühlgut  zu stark ausgesetzt. Auch hat man versucht,  durch Ventilatoren die Kühlraumluft in Zir  kulation zu bringen und so die Verhältnisse  zu bessern.

   Es hat sieh aber     herausgestellt,     dass diese mechanischen     Zirkulationseinrich-          tungen    nicht befriedigen können, denn alle  Teile eines Raumes auf diese Weise gleich  mässig zu erfassen, ist eine nicht     zii    lösende  Aufgabe; die genannten Übelstände blieben  bestehen. Überdies ist eine solche Ventilations  einrichtung in der Anordnung kompliziert,  in Anschaffung und Betriebskosten kostspie  lig. Diese Übelstände können durch das Ver  fahren gemäss vorliegender Erfindung besei  tigt werden.

   Dieses besteht darin,     da.ss    über  mindestens einem Teil der     Kühlraumboden-          fläebe,    der ausserhalb der Vertikalprojektion  des Verdampfers liegt, durch Bodenheizung  eine horizontal ausgedehnte Luftauftriebs  zone im Raum erzeugt wird, das Ganze der  art, dass die Luft einen     Zirkulationsweg    aus  führt und nach ihrer Abkühlung und     Ent-          feuehtung    am Verdampfer im Fallen sowie  auch im Steigen nach dem Erwärmen über  der     Bodenheizung-    infolge der dadurch be  wirkten Abnahme ihrer relativen Feuchtig-           keit        aufnahmefähig    für Feuchtigkeit ist.

   Die       Abscheidung    von Feuchtigkeit an den     Ver-          dampferkühlflächen    wird durch das Ver  fahren gemäss der     Erfindung    verstärkt. Ge  genstand der     Erfindung    bildet ferner eine  Vorrichtung zur     Ausübung    des genannten  Verfahrens, bei welcher mindestens ein Teil  der     Kühlraumbodenfläche,    der ausserhalb der  Vertikalprojektion des Verdampfers liegt,  derart     verteilt    angeordnete Heizkörper auf  weist, dass eine horizontal ausgedehnte Boden  heizung vorhanden ist.

   Bei grosser Ausdeh  nung der beheizten Bodenfläche kann der       spezifische    Heizeffekt klein gehalten werden,  so dass zwischen Bodenfläche und     Raiun    nur  geringe     Temperaturdifferenzen    auftreten und  das Kühlgut nicht wie bei direkt in den       Kühlraiun    eingebauten elektrischen Heiz  körpern durch     zi-i    hohe örtliche     Temperaturen     Schaden nehmen kann. Die Heizkörper kön  nen im Boden     eingebaut    werden, so dass der  Verkehr und auch das Stapeln     und    Aufhän  gen der Waren, z. B. von Fleisch, im Kühl  raum nicht behindert wird.

   Die Heizkörper       können    auch flach so     auf    dem Boden verlegt  und überdeckt werden, dass der Verkehr  nicht behindert wird, wenn nur immer die  Verteilung der Heizkörper sinngemäss erfolgt.  



  Die Heizkörper sind     vorzugsweise    elektri  sche Heizkörper oder Heizkabel, welche bei  spielsweise direkt in die     Betonaufgussmasse    des       Kühlraiunbodens    eingegossen     sind;

      auch ist es       möglich,    an Stelle der     .elektrischen    Heizkör  per ein von der     Kühlmaschine    aus mit heissem  Hochdruckgas oder mit dem warmen Ab  wasser des     Kondensators        gespiesenes    Röhren  system in die     Betonaufgussmasse    einzubauen,  so dass die     Entfeuchtung    überhaupt ohne  Aufwendung von Fremdenergie bewerkstel  ligt werden     kann.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel     einer    Vorrichtung für die       Ausübung    des Verfahrens gemäss der Erfin  dung schematisch dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1     einen    senkrechten Schnitt durch       einen        Kühlraiun    nach der Linie     I-I    in     Fig.    3       und            Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch  den Bodenteil bei anderer Ausführung der       Heizeinrichtung,

            Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie       II-II    der     Fig.    1.  



  Es ist 1 der Kühlraum, in dessen Boden  2 über eine ausgedehnte Fläche, die ausser  halb der Vertikalprojektion des Verdampfers  4     liegt,    elektrische Heizkabel 3 eingegossen  sind, so dass eine relativ grosse, horizontal  ausgedehnte Auftriebszone der Luft entsteht;  unter dem Verdampfer 4 ist das     Wasserauf-          fangblech    5 mit     Ableitrinne    6 angeordnet.

    7 ist ein Heizkörper, der durch Anwärmen  der Falluft deren     Aiünahmefähigkeit    für  Feuchtigkeit steigert, 8 ist ein     Hy        grostat    Zur  automatischen Steuerung der Bodenheizkör  per, 9 ist im Raum aufgehängtes     Kühlgut.     In     Fig.    2 ist gezeigt, wie die Bodenheizkörper  über dem Boden als     Flachrohr-Heizkörper    10,  die mit begehbaren Planken 11 überdeckt  sind, angeordnet werden können. Die Pfeile  zeigen schematisch den     Zirkulationsweg    der  Luft im Kühlraum.

   In der über den Heiz  körpern 3 bestehenden, horizontal     aiZsgedehn-          ten        Luftauftriebszone    nimmt die Luft, deren  relative Feuchtigkeit infolge der     Erwärmung     gesunken ist, Feuchtigkeit des Kühlgutes auf  und gibt sie bei ihrer     Abkühli-uzg    am Ver  dampfer 4 durch Kondensation wieder ab, so  dass sie beim Fallen wieder aufnahmefähig  für Feuchtigkeit ist.  



  Da bei dieser Einrichtung die relative  Feuchtigkeit überall im Raum praktisch  gleich hoch ist, kann die relative Feuchtig  keit im Kühlraum in     einfacher    Weise auto  matisch reguliert werden, indem z. B. ein  Kontaktzeiger des     Hygrostaten    8 der auf die  relative Feuchtigkeit des Kühlraumes an  spricht, die die Heizkörper des Bodens auto  matisch, eventuell über ein Relais,     elektrisch     steuert. Der in der Nähe des Verdampfers 4  hin und wieder vorhandene Heizkörper 7  kann zwecks Regulieren der Aufnahmefähig  keit der Luft im Fallen belassen werden,  ohne dass     nunmehr    durch ihn die Luftzirku  lation gestört würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE 1. Verfahren zum Entfeueliten in Kühl räumen unter Verwendung einer Boden heizung, dadurch gekennzeichnet, dass über mindestens einen Teil der Kühlraumober- fläche, der ausserhalb der Vertikalprojektion des Verdampfers liegt, durch Bodenheizung eine horizontal ausgedehnte Luftauftriebs zone im Raum erzeugt wird, das Ganze der art,
    dass die Luft einen Zirkulationsweg aus führt und nach ihrer Abkühlung -und Eiit- feuchtung am Verdampfer im Fallen sowie auch im Steigen nach dem Erwärmen über der Bodenheizung infolge der dadurch be wirkten Abnahme ihrer relativen Feuchtigkeit aufnahmefähig für Feuchtigkeit ist..
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentansprueli I, dadurch gekennzeichnet., dass mindestens ein Teil der Kühlraumbodenfläclie, der ausserhalb der Vertikalprojektion des Verdampfers liegt., derart verteilt angeordnete Heizkörper auf weist, dass eine horizontal ausgedehnte Boden heizung vorhanden ist. UNTE.RANSPRVCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper in die Betonaufgussmasse des Kühlraum bodens eingegossen sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Heizkörper flach über dein Boden verteilt angeordnet und für den Verkehr überdeckt sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper durch ein Röhrensystem gebildet sind, das von heissem Hoelidruckgas durchflossen wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper durch ein Röhrensystem gebildet sind, das von warmem Abwasser des Kondensators durch flossen wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Heizkörper des Bodens mittels eines Hygrostaten, der auf die relative Feuchtigkeit des Kühlraumes an spricht, elektrisch gesteuert werden.
CH260960D 1944-12-01 1944-12-01 Verfahren und Vorrichtung zum Entfeuchten in Kühlräumen unter Verwendung einer Bodenheizung. CH260960A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2619204A1 (fr) * 1987-08-07 1989-02-10 Selnor Appareil frigorifique a compartiment pour produits hautement perissables
FR2708091A1 (fr) * 1993-07-02 1995-01-27 Sereth Refrigeration Procédé et dispositif évitant le dépôt de givre sur des produits en cours de congélation.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2619204A1 (fr) * 1987-08-07 1989-02-10 Selnor Appareil frigorifique a compartiment pour produits hautement perissables
EP0306371A1 (de) * 1987-08-07 1989-03-08 Societe D'electromenager Du Nord Selnor Kühlvorrichtung mit einem Raum für sehr verderbliche Produkte
FR2708091A1 (fr) * 1993-07-02 1995-01-27 Sereth Refrigeration Procédé et dispositif évitant le dépôt de givre sur des produits en cours de congélation.

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