CH261081A - Bauelement. - Google Patents
Bauelement.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C1/00—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
- E04C1/40—Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Finishing Walls (AREA)
Description
<B>Bauelement.</B> Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bauelement, das zum Aufbau von Wänden oder Böden von Gebäuden verwendet werden kann.
Beim Bau eines Hauses wird ein wesent licher Aufwand an Zeit von gelernten Arbei tern benötigt, um die innern Mauerflächen mit einem Pflaster oder Gipsbelag zu bezie hen. Diese Schwierigkeiten werden gerade jetzt besonders empfunden, wo es schwer ist., die nötigen gelernten Arbeiter zur Ausfüh rung dieser Arbeit zu finden.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun eine solche Ausbildung eines Bauelementes, dass die erwähnte Arbeit wenn nicht ganz, so doch in einem wesentlichen Ausmass ver mindert werden kann. Es erübrigt sich gröss tenteils das Übermauern der Wände, bevor Überzüge, z. B. Tapeten oder dergleichen dar auf aufgebracht werden.
('egenstand vorliegender Erfindung ist. ein Bauelement, welches auf mindestens einer Seite mit einem angegossenen Belag versehen ist, der eine solche Oberfläche aufweist, dass er als Unterlage für einen Wandüberzug ge eignet ist. Der Belag, z. B. aus Zement, en det zweckmässig kurz vor den Kanten des Bauelementes, so dass, wenn mehrere Ele mente zu einer Wand zusammengesetzt wer den, z. B. vertikale Kanäle zwischen benach barten Belägen entstehen. Diese Kanäle kön nen mit Zement, Gips oder dergleichen an Ort und Stelle ausgestrichen werden. Diese Arbeit stellt die einzige beim Bau notwendige Arbeit dar, die vor dem Aufbringen eines L: berzuges, z.
B. einer Tapete oder derglei- ehen, nötig ist. Die Bauelemente sind zweck mässig als Hohlformsteine ausgebildet, welche sich leicht handhaben lassen und eine gute Schall- und Wärmeisolation ermöglichen.
Unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung soll nun eine bevorzugte beispiels weise Ausführungsform des Erfindungsgegen standes erläutert werden. Dieselbe ist in der Zeichnung in perspektivischer Ansicht darge stellt. Das in der Zeichnung dargestellte Bau element weist einen hohlen Formkörper 10, z. B. aus Ton, auf, der mit innern Ausneh- mungen 11 versehen ist. Die Seitenflächen 12 und 13 sowie die obern und untern Flächen 15 und 16 sind mit, schwalbenschwanzförmi- gen Nuten 17 versehen, in welche der Ze ment eintritt, wenn die Bauelemente zu Wänden zusammengemauert werden.
Auf wenigstens einer Seite des Elementes, beim dargestellten Ausführungsbeispiel auf zwei Seiten, ist je ein Belag 18 vorgesehen, der auf die beiden Seiten aufgegossen wor den und in den entsprechenden schwalben- sehwanztörmigen Nuten verankert ist. Die Beläge 18 können z. B. aus Zement oder Gips bestehen und werden zweckmässig aufge bracht, nachdem der Formstein 10 gebrannt worden ist. Die Beläge sind etwas schmaler als der Formstein 10, so dass an je zwei Kan ten Falze 19 frei bleiben. Die Oberfläche der Beläge ist derart glatt und eben, dass z. B. Tapeten aufgezogen werden können.
Beim Bau einer Wand unter Verwendung des oben beschriebenen Bauelementes werden diese aufeinander und nebeneinander gesetzt, wobei jedoch zweckmässig nur die aufeinan- derliegenden horizontalen Flächen 15, 16 z. B. mittels Zement miteinander verbunden werden.
Die vertikalen benachbarten Flächen von zwei Bauelementen können lediglich stumpf aufeinanderstossen. In die horizonta len Zementschichten zwischen übereinander- liegenden Bauelementen können Bewehrungs- eisen eingelegt werden. Beispielsweise können solche Eisen nach jeder dritten Reihe einge legt werden.
Beim Bau einer Wand muss sorgfältig beachtet werden, dass die Flächen 18 der Elemente in vertikaler Richtung auf einander ausgerichtet sind. Um. die vertikalen Verbindungsstellen zu benachbarten Bauele menten zu überdecken, werden die durch zwei zusammenstossende Falze 19 gebildeten Kanäle mit Zement, Gips oder dergleichen ausgefüllt. Das ist die einzige Arbeit, die an Ort und Stelle durchgeführt werden muss, um die Wand zur Aufnahme eines Überzuges, z. B. einer Tapete oder dergleichen, vorzu bereiten. Bei der Verwendung der beschrie benen Bauelemente kann auch ein Überzug, z.
B. aus schwerem Gewebe, auf den Belag 18 und auf das Gewebe sodann ein Anstrich oder eine Tapete aufgebracht werden.
Die unterschnittenen Nuten 17 gestatten eine einwandfreie Verankerung der Mörtel beläge, welche übereinanderliegende Bauele mente miteinander verbinden, und sie sichern auch die Beläge fest am Formstein 10.
Aus dieser Beschreibung ergibt sich, dass die Verwendung der beschriebenen Bauele mente ein grosses Ausmass an gelernter Ar beit, die sonst an Ort und Stelle nötig war, erspart.
Der Belag 18 kann aus einem Material, das von demjenigen des Formkörpers 10 ver schieden ist, bestehen. Der Unterschied im Material kann aber auch lediglich darin lie- gen, dass für den Belag ein feineres Ma terial "verwendet wird, als für den Form stein selbst. So kann z. B. ein Betonblock mit einem Belag aus einem Gemisch von Zement und Sand versehen sein. Zweckmässig erfolgt das Aufbringen der Beläge in einer Form, so dass die verschiedenen Bauelemente einander genau gleichen. Der Belag weist zweckmässig eine Dicke von mindestens 6 mm auf.
Wenn. erwünscht, kann nach dem Aufbau der Wand dieselbe mit einem dünnen Über zug aus Zement versehen sein, doch erweist sich dies im allgemeinen als überflüssig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bauelement, dadurch gekennzeichnet, dass es auf wenigstens einer Seite mit einem an gegossenen Belag versehen ist, der eine solche Oberfläche aufweist, dass er als Unterlage für einen Wandüberzug geeignet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Bauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Belag aus Gips besteht. z. Bauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Belag aus Ze ment besteht. 3. Bauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Belag weniger breit ist als die Seite des Formsteins, auf welchem er angebracht ist. 4.Bauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Belag wenig stens 6 mm dick ist. 5. Bauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Beläge auf verschiedenen Seiten eines hohlen Form steins angebracht sind. 6. Bauelement nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seiten des den Belag tragenden Formsteines mit Nuten ver sehen sind und dass der Belag in solchen Nuten verankert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH261081T | 1946-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH261081A true CH261081A (de) | 1949-04-30 |
Family
ID=4473783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH261081D CH261081A (de) | 1946-02-01 | 1946-02-01 | Bauelement. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH261081A (de) |
-
1946
- 1946-02-01 CH CH261081D patent/CH261081A/de unknown
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