CH261138A - Vorrichtung zum Auswählen von Karten für Karteien mit Lochkarten und Wählstäben. - Google Patents

Vorrichtung zum Auswählen von Karten für Karteien mit Lochkarten und Wählstäben.

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CH261138A
CH261138A CH261138DA CH261138A CH 261138 A CH261138 A CH 261138A CH 261138D A CH261138D A CH 261138DA CH 261138 A CH261138 A CH 261138A
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    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

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Description


  Vorrichtung zum Auswählen von Karten für Karteien mit Lochkarten und Wählstäben.    Es sind Karteien mit Lochkarten und  Wählstäben bekannt, deren Lochkarten min  destens zwei     Loehgruppen    mit sinngemäss an  geordneten Schlitzen zwischen bestimmten Lö  chern aufweisen, die paarweise in     naehste-          hend    noch beschriebener Weise miteinander  korrespondieren.

   Diese Karteien besitzen einen  als     Kartenwählvorrichtung    dienenden, zwei  teiligen, nach oben offenen Kasten, dessen  Teile gegeneinander verschiebbar sind und  dessen Innenraum, wenn die beiden Teile des  Kastens vollständig zusammengeschoben sind,  so bemessen ist,     dass    die Lochkarten gerade in  ihm Platz finden und somit genau aufein  ander ausgerichtet werden.

   Die     Vorder-    und  Rückwand der beiden Teile des Kastens wei  sen<B>je</B> eine     Loehung    auf, die den miteinander  korrespondierenden     Loehgruppen    der Loch  karten entsprechen, derart,     dass    die Wähl  stäbe durch     Vorder-    und Rückwand der Teile  des Kastens und den zwischen diesen     befind-          liehen    Stapel von Lochkarten gesteckt wer  den können. Nach einem festgelegten Schlüs  sel sind alle bestimmenden Merkmale einer  Lochkarte, bei einer Personalkartei also z. B.

    Kontrollnummer, Anfangsbuchstabe des Na  mens, Jahrgang, Geschlecht     usw.,    dadurch  wirksam gemacht,     dass    bestimmte Löcher der  in der     RiehtLing,    in welcher die Teile des Ka  stens gegeneinander verschoben werden, lie  genden     Loehreihen    der einen oder andern  Lochgruppe durch Schlitze miteinander ver  bunden sind.

   Durch Einschieben von Wähl  stäben in bestimmte Löcher der Lochungen    der beiden Teile des Kastens kann     nun    der  im Kasten     befindliehe        Lochkartenstapel    in  zwei Teile unterteilt werden, von denen der  eine durch den Wählstab oder die Wählstäbe  im einen und der andere im andern Teil des  Kastens fixiert ist, so     dass    die beiden Teile  des     Loehkartenstapels        duireh        Auseinander-          schieben    der beiden Teile des Kastens     aus-          einandergeschieden    werden können.

   Die Loch  karten des einen Teils des     Lochkartenstapels     weisen das in Frage stehende Merkmal auf  oder können es wenigstens aufweisen, wäh  rend die Lochkarten des andern Teils des       Loehkartenstapels    dieses Merkmal auf keinen  Fall aufweisen können. Durch Wiederholung  derartiger Ausscheidungen können schliess  lich alle Lochkarten, welche ein oder mehrere  gewünschte Merkmale aufweisen, gesucht und  ausgeschieden werden, ohne Rücksicht dar  auf, ob die Lochkarten im Stapel in irgend  einer Weise geordnet sind oder nicht.

   Es sind  Kasten     bzw.        Kartenwählvorrichtungen    für  derartige Karteien bekanntgeworden, bei wel  chen die Verschiebung des einen Teils des  Kastens in     bezug    auf den andern     durcli    Be  tätigen eines     Drehgriffes    bewirkt wird. Es ist  ferner bekannt, die beiden Teile des Kastens  zwecks Erleichterung der Entnahme der aus  geschiedenen Karten so auszubilden,     dass    die  die Karten aufnehmenden Teile nach dem       Auseinandersehieben    nach aussen in eine  Schräglage gekippt werden können.  



  So vorteilhaft und zweckmässig diese Kar  teien und die zugehörigen Kartenwählvorriell-           tungen    sind, haftet ihnen doch ein gewisser  Nachteil an. Da nämlich für jedes Merkmal  der Lochkarten mindestens eine, meistens aber  zwei oder mehr Ausscheidungen vorgenommen  werden müssen, ist, um die Lochkarten, wel  che mehrere     bestümute    Merkmale aufweisen,  aus dem     im    Kasten befindlichen     Lochkarten-          stapel    auszuscheiden, eine grössere Anzahl von  Ausscheidungen vorzunehmen, und es     muss     dabei immer das nicht zutreffende     Lochkar-          tenpaket    aus dem Kasten herausgenommen  werden.

   Dieser Nachteil kann durch die, vor  liegende Erfindung behoben werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung zum Auswählen von Karten für  Karteien mit Lochkarten und Wählstäben, bei  welcher die Lochkarten, welche mindestens  zwei miteinander korrespondierende Loch  gruppen aufweisen, in einem aus zwei in der  Verschiebungsrichtung der Lochkarten gegen  einander verschiebbaren Teilen, deren     Vorder-          und    Rückwand<B>je</B> eine der einen Lochgruppe  der Lochkarten entsprechende Lochung be  sitzen, bestehenden Kasten enthalten sind, wo  bei gemäss der Erfindung zur Verschiebung  des einen Teils des Kastens in     bezug    auf den  andern ein Schaltwerk vorgesehen ist,

   dessen  Schaltschritt einer dem Abstand benachbarter  Lochreihen in der Verschiebungsrichtung       entspreclienden    Verschiebung des einen Teils  des Kastens in     bezug    auf den andern     ent-          sprielit.     



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des     Erlindungsgegenstan-          des    schematisch     dargeistellt.    Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Ansicht einer angenähert in       Ausgangsstellung    befindlichen Vorrichtung  zum Auswählen von Karten für Karteien mit  Lochkarten     und    Wählstäben von vorn,       Fig.    2 eine Draufsicht dazu,       Fig.   <B>3</B> und 4<B>je</B> eine Vorderansicht dieser  Vorrichtung in der Stellung nach Vornahme  einer ersten und einer zweiten Ausscheidung  von Lochkarten,

       und          Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> Teilstreifen zweier Loch  karten.  



  Die Vorrichtung besitzt einen Unterteil,  welcher aus zwei Teilen<B>1</B> und 2 besteht. An    der     Vorder-    und an der Rückseite des Teils  2 ist<B>je</B> eine Schiene<B>3</B> fest angeordnet, deren  gegen den Teil<B>1</B> zu über den Teil 2 vorste  hende Teile<B>je</B> zwischen zwei an der     Vorder-          und    an der Rückwand des Teils<B>1</B> angeordne  ten Leisten 4 geführt sind, derart,     dass    die  beiden Teile<B>1</B> und 2 in der Richtung der  Schiene<B>3</B> gegeneinander verschiebbar sind.  Die Vorrichtung besitzt ferner einen Oberteil,  welcher aus zwei Teilen<B>5</B> und<B>6</B> besteht.  Diese Teile<B>5</B> und<B>6</B> sind nach oben und  gegeneinander zu offen.

   Der Teil<B>5</B> ist im  Teil<B>1</B> auf einer Achse<B>7</B> derart gelagert,     dass     er aus der in der Zeichnung dargestellten  vertikalen Stellung in eine Schräglage nach  aussen gekippt werden kann, und in gleicher  Weise ist der Teil<B>6</B> auf einer Achse<B>8</B> im  Teil 2 gelagert.  



  Der aus den Teilen<B>5</B> und<B>6</B> bestehende  Oberteil ist zur Aufnahme der Lochkarten<B>9</B>  bestimmt, und sein Innenraum ist, wenn die  beiden Teile<B>5</B> und<B>6</B> ganz     Yusammengescho-          ben    sind, gerade so breit wie die Lochkarten  <B>9,</B> so     dass    diese im Oberteil ganz genau ausge  richtet     hintereinanderliegen.    Die Lochkarten  <B>9</B> weisen an ihrem untern Teil zwei     nebenein-          anderliegende    Lochgruppen auf, deren     Lö-          eher    in in gleichen Abständen voneinander He  genden horizontalen und vertikalen Reihen  angeordnet sind.

   Im dargestellten Falle sind  die horizontalen Lochreihen mit a,<B>b,</B>     c        usw.     und die vertikalen     Lochreihen    mit<B>0, 1,</B> 2,<B>3</B>       usw.    bezeichnet. Jedes Loch der Lochgruppen  kann somit durch einen Buchstaben und eine  Ziffer eindeutig bezeichnet werden.

   Auf der  äussern Seite dieser beiden Lochgruppen, also  bei der links liegenden Lochgruppe links und  bei der rechts liegenden     Lochgruppe    rechts  von dieser, ist noch eine     Hilfslochreilie    vorge  sehen, welche von der benachbarten vertikalen  Lochreihe den gleichen Abstand hat wie     be-          naehbarte    vertikale     Lochreihen.    Diese     Hilfs-          lochreihen    sind     ün    dargestellten Falle mit x  bezeichnet.

   Die     Vorder-    und Rückwände der  Teile<B>5</B> und<B>6</B> weisen Lochungen auf, welche  den     Lochgruppen    und     Hilfslochreihen    x der  Lochkarten<B>9</B> genau entsprechen und auch  gleich wie diese bezeichnet sind, derart,     dass         Wählstäbe<B>10</B>     (Fig.    2) durch ihre Löcher und  die Löcher der Lochkarten hindurchgesteckt  werden können.  



  Die Schiene<B>3</B> besitzt einen in ihrer Längs  richtung verlaufenden Schlitz<B>11,</B> welcher  nach oben durch eine Zahnstange 12 begrenzt  ist. Mit dieser Zahnstange 12 steht ein Zahn  rad<B>13</B> im Eingriff, welches fest auf einer im  Teil<B>1</B> des Unterteils gelagerten Welle 14 sitzt.  Auf dieser Welle 14 ist ferner ein Sperrzahn  rad<B>15</B> fest angeordnet, welches mit einem  Sperrzahn<B>16</B> einer Sperrklinke<B>17</B> zusammen  wirkt. Diese Sperrklinke<B>17</B> ist an einem Zap  fen<B>18</B> am Teil<B>1</B> des Unterteils gelagert und  steht unter der Wirkung einer Feder<B>19,</B>  durch welche sie mit ihrem Sperrzahn<B>16</B> ge  gen das Sperrzahnrad<B>15</B> gedrückt wird. Am  vordern Ende der Welle 14 ist ein Drehgriff  20 angeordnet.

   Das Sperrzahnrad<B>15</B> ist in  der Weise eingestellt und auf der Welle 14  verkeilt,     dass,    wenn die beiden Teile<B>1</B> und 2  des Unterteils     vollständigzusammengeschoben     sind, einer seiner Zähne am Sperrzahn<B>16</B> der  Sperrklinke<B>17</B> anliegt, so     dass    dieser Sperr  zahn<B>16</B> also eine Drehung der Welle 14 ver  hindert.

   Wird nun die Sperrklinke<B>17</B> ent  gegen der Wirkung der Feder<B>19</B> um den  Bolzen<B>18</B> gedreht, so gibt ihr Sperrzahn<B>16</B>  das Sperrzahnrad<B>15</B> frei, so     dass    dieses mit  der Welle 14 und dem Zahnrad<B>13</B> gedreht wer  den kann, bis der nächstfolgende Zahn des  Sperrzahnrades<B>15</B> auf den Sperrzahn<B>16</B> der  wieder in Ausgangslage zurückgekehrten  Sperrklinke<B>17</B> auftrifft und eine Weiterdre  hung verhindert.

   Die Zahnteilung des Sperr  zahnrades<B>15</B> ist so gewählt,     dass    einer Dre  hung der W     elle    14 und damit auch des Zahn  rades<B>13</B> um eine Zahnteilung des Sperrzahn  rades<B>15</B> eine Verschiebung der mit dem Zahn  rad<B>13</B> im Eingriff stehenden Zahnstange 12       bzw.    der Schiene<B>3</B> und des fest mit dieser  verbundenen Teils 2, in welchem der Teil<B>6</B>  gelagert ist, um eine Strecke, die dem<B>Ab-</B>  stand zweier benachbarter vertikaler Loch  reihen der Lochungen entspricht, bewirkt.

    Durch kurzzeitiges Auslösen der Sperrklinke  <B>17</B> und Drehen der     Weller    14 mittels des  Drehgriffes 20 kann in dieser Weise eine    schrittweise Verschiebung des Teils 2 mit dem  in ihm gelagerten Teil<B>6</B> und den mittels eines  oder mehrerer Wählstäbe<B>10</B> in diesem letzte  ren fixierten Teil der in die Vorrichtung ein  gesetzten Lochkarten<B>9</B> um<B>je</B> eine dem<B>Ab-</B>  stand zweier benachbarter vertikaler Loch  reihen der Lochungen entsprechende Strecke  bewirkt werden. Auf der Welle 14 ist ferner  ein Sperrad 21 angeordnet, welches mit einer  am Teil<B>1</B> gelagerten, unter der Wirkung  einer Feder stehenden Sperrklaue 22 zusam  menwirkt und welche eine Verschiebung des  Teils 2 in umgekehrter Richtung verhindert.  Die Sperrklaue 22 ist mit einem     Auslösehebel     <B>23</B> versehen.

    



  Die Art und Weise, wie durch Verbinden  bestimmter Löcher der horizontalen     Loehrei-          hen    beider Lochgruppen der Lochkarten  durch Schlitze ein bestimmtes Merkmal     auf     einer Lochkarte<B>9</B> vorgemerkt werden kann, ist  an sieh bekannt und     muss    deshalb nicht weiter  beschrieben werden. Es sind hierbei auch ver  schiedene Variationen möglich.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in den     Fig.   <B>5</B>  und<B>6</B> veranschaulicht. Die Frage, ob ein be  stimmtes Merkmal vorhanden sei oder nicht,  soll dabei z. B. durch Einstecken<B>je</B> eines  Wahlstabes in die Löcher 2a der linken und  der rechten Hälfte beantwortet werden. Die  Lochkarte gemäss     Fig.   <B>5</B> bejaht die Frage  nach diesem Merkmal, und bei ihr ist das Loch  2a auf der rechten Hälfte durch einen Schlitz  nach rechts bis zum nächstfolgenden Loch 3a  erweitert. Die Lochkarte gemäss     Fig.   <B>6</B> ver  neint die Frage nach diesem Merkmal, und bei  ihr ist das Loch 2a auf der linken Hälfte  durch einen Schlitz nach links bis zum vor  angehenden Loch     la    erweitert.

   Werden nun  zwei Wählstäbe durch die Löcher 2a des Teils  <B>5</B> und des Teils<B>6</B> des Oberteils der     Vorrieh-          tung    und des in diesem letzteren befindlichen       Lochkartenstapels    gesteckt und hierauf der  Teil<B>6</B> um einen Lochabstand nach links ver  schoben, so werden alle der     Fig.   <B>5</B> entspre  chenden, die Frage nach dem bestimmten  Merkmal bejahenden Lochkarten, welche  durch den im Loch 2a der linken Hälfte     stek-          kenden    Wählstab am Teil<B>6</B> festgehalten sind,      bei- dessen     Verschiz#bung   <U>mitgenommen,</U> wobei  der das Loch 2a mit dem Loch 3a der linken  Hälfte verbindende Schlitz diesen Lochkarten  .erlaubt,

   sieh auf dein im Loch 2a des Teils<B>5</B>  der Vorrichtung steckenden Wählstab zu ver  schieben. Umgekehrt werden alle der     Fig.   <B>6</B>  entsprechenden, die Frage nach dem bestimm  ten Merkmal verneinenden Lochkarten durch  den in das Loch 2a des Teils<B>5</B> der     Vorrieli-          tung    eingesteckten Wählstab in diesem zu  rückgehalten, wobei sie sieh dank dem das  Loch 2a mit dem Loch     la        ib   <U>Per</U> rechten Hälfte  verbindenden Schlitz auf dem in das Loch 2a  des Teils<B>6</B> der Vorrichtung eingesteckten  Wählstab verschieben können.  



  Einem bestimmten Merkmal bestimmter  Lochkarten<B>9</B> sollen nun die Löcher 2a,<B>5b, 3c</B>       resp.    die dort beginnenden Schlitze entspre  chen. Um nun alle Lochkarten<B>9,</B> welche das  in Frage stehende Merkmal aufweisen, aus  dem in die Vorrichtung eingesetzten     Loch-          kartenstapel    auszuscheiden, wird wie folgt  vorgegangen:  Die Vorrichtung     wirdinAusgangsstellung     gebracht. In     Fig.   <B>1</B> der Zeichnung ist die Vor  richtung nicht ganz in Ausgangsstellung dar  gestellt, um eindeutig zu zeigen,     dass    die Teile  <B>1</B>     und    2 sowie<B>5</B> und<B>6</B> gegeneinander ver  schiebbar sind.

   In     Ausgangsstellang    liegen  die Teile<B>1</B> und 2 sowie<B>5</B> und<B>6</B> vollständig  aneinander an.     Nan    wird<B>je</B> ein Wählstab<B>10</B>  durch das Loch 2a sowohl der Lochung des  Teils<B>5</B> als auch derjenigen des     TeB5   <B>6</B> hin  durchgestossen. Dadurch wird nun ein be  stimmter Teil der Lochkarten<B>9</B> am Teil<B>6</B> und  der Rest der Lochkarten<B>9</B> am Teil<B>5</B> fixiert.  Nun wird für einen kurzen Moment die  Sperrklinke<B>17</B> ausgelöst und gleichzeitig der       Drehgrilf    20 der Welle 14 gedreht, bis der  Sperrzahn<B>16</B> der     Sperrklinke   <B>17</B> am nächst  folgenden Zahn des Sperrzahnrades<B>15</B> an  stösst.

   Dadurch ist eine Verschiebung des  Teils 2 und des<B>in</B> diesem gelagerten Teils<B>6</B>  um eine Strecke, welche dem Abstand zweier  benachbarter vertikaler     Lochreihen    der Lo  chungen entspricht, bewirkt worden, und zwi  schen den Teilen<B>1</B> und 2 sowie<B>5</B> und<B>6</B> be  steht ein entsprechend breiter Spalt     (Fig.   <B>3).</B>    Die mittels     desWählstabes    am Teil<B>6</B> fixierten  Lochkarten<B>9,</B> welche in ihrer im Teil<B>5</B> liegen  den Lochgruppe Schlitze aufweisen, die ihre  Verschiebung gegenüber diesem Teil<B>5</B> zu  lassen, werden dabei nach links mitgenommen,

    so     dass    eine erste Zweiteilung der in die     Vor-          riehtung    eingelegten Lochkarten<B>9</B> bewirkt  wird. Beide Teile des     Lochkartenpaketes    wer  den in der Vorrichtung belassen. Hierauf  werden die Wählstäbe<B>10</B> durch die Löcher<B>5b</B>  der Lochungen der Teile<B>5</B> und<B>6</B> durchge  steckt. Hierbei ist jedoch zu beachten,     dass     der Teil<B>6</B> mit dem Teil 2 um eine Strecke,  welche dem Abstand zweier benachbarter ver  tikaler Lochreihen der     Loeliungen    entspricht,       nacli    links verschoben wurde.

   Da der Abstand  zweier entsprechender Löcher der beiden  Lochgruppen immer     gleiehbleibt,    weil sieh  nicht die Lochkarten, sondern     nur    die Ein  stellung der Vorrichtung ändert,     muss    der  Wählstab<B>10</B> im Teil<B>6</B> um ein der Verschie  bung nach links, welche er erfahren hat, ent  sprechendes Mass weiter rechts eingesteckt  werden. Statt in das Loch<B>5b</B> des Teils<B>6</B>     muss     der Wählstab<B>10</B> also in das Loch<B>6b</B> gesteckt  werden.

   Hierauf wird wiederum die Sperr  klinke<B>17</B> ausgelöst, durch Drehen des Dreh  griffes 20 eine weitere Verschiebung des Teils  2 und des Teils<B>6</B> um eine gleiche Strecke be  wirkt und dadurch eine Zweiteilung des bei  der ersten Ausscheidung am Teil<B>5</B> fixierten  Teils der Lochkarten<B>9</B> vorgenommen.

   Nach  dieser Ausscheidung befindet sich die Vor  richtung in der in     Fig.    4 dargestellten Stel  lung, in welcher zwischen den Teilen<B>1</B> und 2  sowie<B>5</B> und<B>6</B> ein Spalt, dessen Breite dem  doppelten Abstand benachbarter vertikaler       Lochreihen    der Lochungen entspricht, besteht  und in welcher der Kartenstapel in drei Teile  geteilt erscheint, von welchen einer in der  ursprünglichen Lage sieh befindet, der zweite  um eine dem Abstand zweier benachbarter  vertikaler Lochreihen der Lochungen     entspre-          ellende    Strecke nach links und der dritte um  den doppelten Betrag nach links verschoben  ist.

   Es kann     nun    sofort die dritte Ausschei  dung vorgenommen werden, wozu Wählstäbe  <B>10</B> in die Löcher<B>3c</B> der Lochungen der Teile      <B>5</B> und<B>6</B> eingeführt werden. Es ist jedoch zu  berücksichtigen,     dass    der Teil 2 mit dem Teil  <B>6</B> bereits zweimal um eine dem Abstand zweier  benachbarter vertikaler     Loehreihen    entspre  chende Strecke nach links verschoben wurde,  und im Teil<B>6</B> ist deshalb der Wählstab<B>10</B> in  dasjenige Loch     (5e)    einzuführen, welches sieh  an der Stelle befindet, wo sich in Ausgangs  stellung das Loch     3c    befunden hat. Hierauf  wird die     Ausscheidtuig    wie     vorbesehrieben     vorgenommen.

    



  Um Fehler, die entstehen könnten, weil  die vertikalen Lochreihen der Lochung des  Teils<B>6</B> ihre Bezeichnung nach jeder Aus  scheidung "ändern, zu vermeiden, kann die Be  zeichnung dieser vertikalen Lochreihen der  Lochung des Teils<B>6</B> nicht an diesem selbst,  sondern auf einer Leiste 24 angebracht wer  den, welche am Teil<B>5</B> befestigt ist und welche  über die     Loehung    des Teils<B>6</B> sieh erstreckt,  wie es in der Zeichnung dargestellt ist. Bei  der Verschiebung des Teils<B>6</B> verschieben sich  dabei die vertikalen Lochreihen seiner Lo  chung unter den auf dieser Leiste 24     aulge-          brachten    Bezeichnungen, so     dass    dieselben  immer gültig bleiben.  



  Soll nach einer Ausscheidung eine voll  ständige Trennung der zutreffenden Loch  karten von den     nichtzutreffenden    durch Kip  pen der Teile<B>5</B> und<B>6</B> vorgenommen werden,  so wird ein Wählstab<B>10</B> in ein Loch der       Hilfsloehreihe    x jedes der beiden Teile<B>5</B> und  <B>6</B> eingeführt, wodurch die Lochkarten an die  sen Teilen<B>5</B> und<B>6</B> fixiert werden und nun  mit diesen letzteren um die Achsen<B>7</B>     bzw.   <B>8</B>  gekippt werden können.  



  Mit der beschriebenen Vorrichtung können  mehrere mechanische Auswahlvorgänge un  mittelbar     aneinan#lergereiht    werden, ohne       dass    nach jedem einzelnen Wahlvorgang die  ausgeschiedenen     nichtzutreffenden    Lochkar  ten aus der Vorrichtung entfernt werden  müssen. Dadurch bleibt die ursprüngliche  Reihenfolge der Lochkarten im Stapel erhal  ten. Das jeweilige Endergebnis zweier oder  mehrerer unmittelbar hintereinander vorge  nommener Auswahlvorgänge bleibt jederzeit  sichtbar und physisch     erfassbar.    Die jeweils    ausgeschiedenen Lochkarten können daher  auch, wenn sie für besondere Zwecke benötigt  werden, jederzeit aus der Vorrichtung ent  fernt werden.  



  Mit der beschriebenen Vorrichtung kann  ohne weiteres auch die bekannte Wählart, bei  welcher die     nichtzutreffenden    Karten nach  jeder Ausscheidung aus der Vorrichtung ent  fernt werden, durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zuin Auswählen von Karten für Karteien mit Lochkarten und Wählstä- ben, bei welcher die Lochkarten, welche min destens zwei miteinander korrespondierende Loch,-,ru-p-Pen aufweisen, in einem aus zwei in der Versehiebungsrichtung der Lochkarten gegeneinander verschiebbaren Teilen, deren Vorder- und Rückwand<B>je</B> eine der einen Lochgruppe der Lochkarten entsprechende Lochung besitzen, bestehenden Kasten enthal ten sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschiebung.
    des einen Teils des Kastens in bezug auf den andern ein Schaltwerk vorge sehen ist, dessen Schaltschritt einer dem<B>Ab-</B> stand benachbarter Lochreihen in der Ver schiebungsrichtung entsprechenden Verschie bung des einen Teils des Kastens in bezug auf den andern entspricht. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Verschiebung des einen Teils des Kastens in bezug auf den andern in dessen einem Teil eine Welle, auf welcher ein Zahnrad sitzt, gelagert ist und an seinem andern Teil eine Zahnstange, mit wel cher das vorerwähnte Zahnrad im Eingriff steht, fest angeordnet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf der im einen Teil des Kastens ge lagerten, das Zahnrad tragenden Welle ein Sperrzahnrad angeordnet ist, welches mit einer am -leiehen Teil des Kastens gelagerten, unter der Wirkung einer Feder stehenden Sperrklinke zusammenwirkt, welche die Dre hung des Sperrzahnrades Lind seiner Welle im Sinne der Verschiebung begrenzt, wobei die Zahnteilung des Sperrzahnrades so gewählt ist,
    dass einer Verdrehung der Welle um den einer Zahnteilung des Sperrzahnrades ent sprechenden Winkel eine Verschiebung des einen Teils des Kastens in bezug auf den andern um den Abstand benachbarter Loch reihen in Verschiebungsrichtung entspricht, das Ganze derart, dass die Verschiebung des einen Teils des Kastens in bezug auf den andern schrittweise, nach jeweiligem Aus lösen der Sperrklinke, um<B>je</B> eine dem<B>Ab-</B> stand benachbarter Lochreihen der Lochkar ten in Versehiebungsrichtung entsprechende Strecke durch Drehen der Welle bewirkt wer den kann.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüclien <B>1</B> und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein auslösbares Sperrwerk vor gesehen ist, welches eine Zurückverschiebung des einen Teils des Kastens in bezug auf den andern verhindert. 4.
    Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass an der Vorderwand desjenigen Teils des Kastens, in bezug auf welchen der andere Teil des Kastens verschoben wird, eine Leiste, fest angeordnet ist, welche sieh über den andern Teil des Kastens erstreckt und auf welcher die Bezeichnungen der in Verschiebungsrichtung aufeinanderfolgenden Lochreihen der Lochung der Vorderwand die ses Teils angebracht sind, derart- dass diese Lochreihen in jeder Stellung der Vorrichtung in der für die Manipulierung richtigen Weise bezeichnet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964408C (de) * 1953-10-27 1957-05-23 Sortex A G Lochkarten-Kartei und Vorrichtung zum Auswaehlen von gesuchten Lochkarten mittels Waehl- und Manipulierstaeben aus einem Lochkartenstapel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE964408C (de) * 1953-10-27 1957-05-23 Sortex A G Lochkarten-Kartei und Vorrichtung zum Auswaehlen von gesuchten Lochkarten mittels Waehl- und Manipulierstaeben aus einem Lochkartenstapel

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