CH261203A - Schaltungsanordnung mit Umformungsmitteln zur Energieübertragung zwischen einem Wechsel- und einem Gleichstromsystem. - Google Patents

Schaltungsanordnung mit Umformungsmitteln zur Energieübertragung zwischen einem Wechsel- und einem Gleichstromsystem.

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CH261203A
CH261203A CH261203DA CH261203A CH 261203 A CH261203 A CH 261203A CH 261203D A CH261203D A CH 261203DA CH 261203 A CH261203 A CH 261203A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

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Description


  Schaltungsanordnung mit Umformungsmitteln zur Energieübertragung  zwischen einem Wechsel. und einem Gleichstromsystem.    Es ist bekannt, in     Umformungsanordnun-          gen    zur Energieübertragung zwischen einem  Wechsel- und einem Gleichstromsystem mit  den Umformungsmitteln, nämlich den     Kon-          takteinrielltungen    eines mechanischen Umfor  mers oder mit den Entladungsstrecken eines  Ventilumformers, zwecks Erleichterung der  Stromunterbrechung Schaltdrosseln in Reihe  zu schalten.

   Die Schaltdrosseln haben vor  zugsweise aus in Ringform flach     übereinan-          dergewiekelten        Eisenbandlagen    bestehende  Magnetkerne, die beim     Nennstromwert    hoch  gesättigt sind und durch ihre     Entsättigung    in  der Nähe des     Stromnullwertes    eine strom  schwache Pause hervorrufen. Es ist ferner  bekannt, die Schaltdrosseln durch eine     Vor-          magnetisierung    ihrer Kerne mit periodisch  veränderlichem Strom zusätzlich magnetisch  zu steuern.

   Soll eine derartige Anordnung  aus dem Ruhezustand in Betrieb genommen  werden, so darf zur Einleitung der Energie  übertragung die     Weehselspannung    nicht ohne  weiteres in voller Grösse eingeschaltet werden.  Der Grund hierfür liegt darin,     dass    beim Ein  schalten der Spannung eine gewisse Zeit nö  tig ist, bis sieh der     Magnetisierungsverlauf     der     Sehaltdrosseln    dem Ablauf der Schalt  vorgänge, der     Kommutierung    und Strom  unterbrechung     angepasst    hat. Wenn in dieser  Zeit der Ausgleichsvorgänge z.

   B. gerade ein    Kontakt geöffnet wird, so besteht die Gefahr,       dass    eine     Rüekzündung    auftritt, weil die       C,     Schaltbedingungen Tür     funkenfreie        Unterbre-          ehting    nicht erfüllt sind. Ebenso ist während  der erwähnten Übergangszeit bei Entladungs  gefässen eine erhöhte     Rüekzündungsgefahr     gegeben. Bei     Kontaktumformern    hat man  deshalb bekanntlich zur Einleitung der Ener  gieübertragung, Wirkwiderstände in den Über  tragungswegen angeordnet, die nach Anlegen  der Wechselspannung in mehreren Stufen       kurzgesehlossen    werden.

   Dieses Verfahren er  fordert bei Kontaktumformern insbesondere  für hohen Nennstrom in der Grössenordnung  von einigen tausend Ampere einen     umlangrei-          ehen    Aufwand, zumal ausser den erwähnten       Wirkleitwiderständen    häufig noch ein beson  derer     überbrückungssehalter    für diese vorge  sehen sein     muss.     



  Mit der vorliegenden Erfindung wird die  Aufgabe gelöst, die Einleitung der Energie  übertragung mit geringerem Aufwand zu     er-          mö-liehen.    Die Erfindung beruht auf der       rkenntnis,        dass    die     Sehaltdrosseln    schon vor  dem Anlegen der     Weehselspannuing    durch       Vormagnetisierung    magnetisch gesteuert wer  den sollten, damit sie im gleichen Takt und  möglichst mit gleicher Geschwindigkeit     und     gleicher Phasenlage gegenüber den Unter  brechungsvorgängen     bzw.    gegenüber den           Sehaltzeitpunkten    der Kontakte ummagneti  siert werden,

   wie dies später nach dem Zu  schalten der Wechselspannung im Normalbe  trieb geschieht, Die Schaltdrosseln haben  dann in jedem beliebigen Augenblick, in     wel-          ehem    die     Wechselspann-ang        migeschaltet    wird,  den richtigen     Magnetisierungszustand,    so     dass     von vornherein die betriebsmässigen erleich  terten Unterbrechungsbedingungen gegeben  sind.

   Zu diesem Zweck sind erfindungsge  mäss zwei     Schalteinriehtungen    für Einzelbe  tätigung vorgesehen, die zwecks Einleitung  der     Energieübertraguing    nacheinander ge  schlossen werden und von denen die zuerst  zu betätigende, einen eine     Sehaltdrosselwick-          lung    enthaltenden     Vormagnetisierungsstrom-          kreis    schliesst     und    die später zu betätigende  in einem nicht     za    jenem     Vormagnetisierungs-          stromkreis    gehörenden Teil des die Um  formungsmittel enthaltenden 'Übertragungs  stromkreises liegt.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsbeispiele der Erfindung schematisch  dargestellt. Nach     Fig.   <B>1</B> vermittelt ein Kon  takt- oder Ventilumformer<B>11</B> die     Energie-          übertragang    von einem Drehstromnetz 12     auf     ein     Gleichstromlietz    mit den Klemmen<B>13</B> und  14, an die zunächst ein     Grundlastverbraueher     <B>15</B> angeschlossen sein möge. In Reihe mit  den in der     Zeiehnung    nicht dargestellten  Kontakteinrichtungen     bzw.        Entladungsstrek-          ken    des Umformers<B>11,</B> von denen z.

   B. sechs  vorhanden sind, die in     dreiphasiger    Brücken  schaltung angeordnet sein mögen, liegen drei       Sehaltdrosseln   <B>16,</B> hinter denen sieh die Über  tragungsleitungen auf<B>je</B> zwei im Gegentakt  arbeitende Umformungsmittel verzweigen. Die  Magnetkerne<B>17</B> der     Schaltdiosseln    sind mit  besonderen     Vormagnetisierungswicklungen   <B>18</B>  versehen. Zwischen den Schaltdrosseln<B>16</B>  und dem     Drebstromnetz    12 ist der übliche       Leistungssehalter   <B>19</B> angeordnet.  



  Die     Vormagnetisierungswicklangen   <B>18</B> sind  über einen besonderen Schalter 20 ebenfalls  an das     Drelistromnetz    12 angeschlossen. Jede  Wicklung<B>18</B> ist mit einem Wirkwiderstand  21- in Reihe geschaltet. Jede dieser Reihen  schaltungen liegt an der verketteten Span-         nung    zwischen der     strornabgebenden    und der  von ihr den Strom übernehmenden Phase.

    Die     Vormagnetisierungskreise    haben, im ge  sättigten Zustand der Kerne<B>17</B> betrachtet  überwiegend     Wirkleitwert;    denn es handelt  sich um eine     sogenannte    spannungsgebundene       Vormagnetisierung,    durch welche den Schalt  drosseln<B>16</B> während der stromschwachen  Pause eine solche Spannung aufgedrückt  wird, die der treibenden Spannung möglichst  genau das Gleichgewicht hält, derart,     dass        im     Unterbrechungsaugenblick Strom und Span  nung an der     Unterbrechungsstelle    den Wert  Null haben (Schweizer Patent     Nr.        2465430)

  .     Zu diesem Zweck müssen der Spannungsab  fall, der in jedem     Vormagnetisierungskreis     durch den     Vormagnetisierungsstrom    an dem       Strombegrenzungswiderstand    21 hervorgeru  fen wird, und die durch die     Streuinduktivi-          täten    dieses Stromkreises, insbesondere durch  die     Luftinduktivität    der     Vormagnetisierungs-          wicklung   <B>18</B> verursachte Streuspannung durch  eine Zusatzspannung gedeckt werden. Das  geschieht z.

   B. in der Weise,     dass        dieWichlung     <B>18</B> mit einer geringeren     Windungszahl        aLis-          geführt    wird als die     Wieklung   <B>16.</B> Die von  der     Wieklung   <B>18</B> auf die Wicklung<B>16</B> in  duktiv übertragene Spannung stimmt dann  zwar hinsichtlich der Phasenlage nicht ge  nau mit der in dieser     Wieklung   <B>16</B> wirk  samen treibenden Spannung überein.

   Derar  tige geringe Abweichungen sind jedoch zu  lässig mit der Massgabe,     dass    Strom und  Spannung an der Unterbrechungsstrecke im       Unterbrechungsaugenblick    unterhalb eines  Grenzwertes liegen, der den Dauerbetrieb der       Umformungsmittel    nicht beeinträchtigt. Bei       Kontaktumformern    ist der erwähnte Grenz  wert beispielsweise dadurch gegeben,     dass    an  den Kontakten keine merkliche Werkstoffwan  derung auftreten darf, durch welche im  Dauerbetrieb die eingestellten Schaltzeiten in  unzulässigem Masse verändert werden.

   Die  Phasenlage der     im        Vormagnetisierungskreis     wirksamen Spannung kann selbstverständlich  mit Hilfe eines Zusatztransformators mit  Phasenkombination oder mit Hilfe eines Dreh  transformators der Phasenlage der treibenden      Spannung besser     angepasst    werden. Der     Vor-          magnetisierungsstroni    hat die gleiche Grössen  ordnung wie der Strom, der in den Schalt  drosseln<B>16</B> ohne     Vormagnetisierung    während  der     strornsehwaehen    Pause fliessen würde; er  beträgt also nur wenige Hundertteile des       Nennstromwertes    oder noch weniger. Der  Schalter 20 ist daher ein verhältnismässig  kleiner Schalter.

      Zum periodischen Antrieb der Kontakte  eines Kontaktumformers oder zur Gittersteue  rung eines Ventilumformers ist noch ein     wei-          t,erer        Hilfsstronikreis    vorgesehen, der über  einen Schalter 22 ebenfalls an das Drehstrom  netz 12 angeschlossen ist Lind einen Dreh  transformator<B>23</B> enthält, mit dem der     Aus-          steuerungsgrad    durch -Änderung der     Phasen-          Jage    des     Sehalttaktes    oder der     Gittervorspan-          nung    verändert werden kann.

   Beim Kontakt  umformer kann bekanntlich der gleiche Zweck  auch durch Verdrehung des Ständers des     Syn-          ehronantriebsmotors    erreicht werden. Bei ihm  müssen sieh selbstverständlich vor Einleitung  der Energieübertragung die Kontakte bereits  betriebsmässig in periodischer Bewegung be  finden. Es wird zunächst vorausgesetzt,     dass     der Umformer     auf    Vollaussteuerung einge  stellt ist.  



       Zur    Einleitung der Energieübertragung,  wird zunächst der Schalter 20 geschlossen. Die       Sehaltdrosselkerne   <B>17</B> werden dann genau wie  im Betrieb periodisch vormagnetisiert. Der  Vorgang spielt sieh innerhalb einer Halb  welle ein, so     da13    unmittelbar darauf die<B>Um-</B>  formungsanordnung durch Schliessen des  Schalters<B>19</B> an die     Weehselspannung    gelegt  werden kann. Der Umformer arbeitet dann  zunächst auf die C     rundlast   <B>15.</B> Das     Zusehalten     weiterer Last erfolgt in gewöhnlicher, an sieh  bekannter Weise.  



  Zur selbsttätigen Steuerung der Schalter  <B>19</B> und<B>' 0</B> in der zur Einleitung der Energie  übertragung erforderlichen Reihenfolge ist  eine     Hilfsanordnun-    mit den Druckknöpfen  24 ( Ein ) und<B>25</B> ( Aus ) vorgesehen, die  von einem beliebigen Gleich- oder Wechsel  stromnetz gespeist werden kann. In vorlie-         ,endem        u        Fall        ist        sie        an        zwei        Phasen        des        Dreh-          stroninetzes    angeschlossen.

   Durch Drücken des  Knopfes 24 wird der Stromkreis der Steuer  spule<B><U>26</U></B> geschlossen und dadurch der Schalter  20 eingeschaltet. Gleichzeitig wird durch einen       Ililfssehalter   <B>27</B> der Stromkreis der Steuer  spule<B>28</B> geschlossen, so     dass    -unmittelbar dar  nach auch der Schalter<B>19</B> eingeschaltet wird.  Die     übri-en    in der Zeichnung dargestellten  <B>C Z,</B>  Hilfskontakte sind     Selbsthaltekontakte,    welche  dafür sorgen,     dass    die Schalter<B>19</B> und 20     ge-          sehlossen    bleiben, wenn der Druckknopf 24  wieder losgelassen wird.

   Die Stromkreise die  ser     Selbsthaltekontakte    laufen über den in  Ruhestellung geschlossenen Kontakt des  Druckknopfes<B>25</B> und werden zwecks Stillset  zung der Anordnung durch Betätigen     die-es     Druckknopfes geöffnet, so     dass    dann die bei  den Schalter<B>19</B> und 20 gleichzeitig ausge  schaltet werden.  



  In     Fig.    2 ist eine     Kontaktumformeranord-          nun,-    dargestellt, deren     Sehaltdrosseln   <B>16</B> mit  einer     sogenannten    stromgebundenen     Vor-          magnetisierung    ausgestattet sind, bei welcher  der     Vorma-netisierungsstrom    mittels beson  derer Drosseln<B>29</B> von hoher     Induktivität    sta  bilisiert ist. Grösse und Phasenlage des     Vor-          ma-netisierungsstromes    kann mittels der Re  gelwiderstände<B>30</B>     bzw.    eines Drehreglers<B>31</B>  eingestellt werden.

   Da hier im Gegensatz zu  der spannungsgebundenen     Vormagnetisierung,     der unausgeglichene Reststrom, welcher kurz  vor der     Stromunterbreehung    über die Kon  takteinrichtung<B>32</B> fliesst, nicht vom     Vor-          rnagnetisierungsstromkreis    übernommen wer  den kann, sind hier besondere Nebenwege zu  den Kontakteinrichtungen<B>32</B> erforderlich,  die z. B. durch Kondensatoren<B>33</B> und Wider  stände 34 verkörpert werden.

   Zur Einlei  tung der Energieübertragung wird bei     lau-          lender        Antriebsvorriehtung,    die in     Fig.    2  nicht mit dargestellt ist, zuerst der Schalter  20 geschlossen und dadurch die     Vormagneti-          sierung    eingeschaltet. Für das magnetische  Verhalten der     Sehaltdrosseln    ist aber nicht  dieser     Vormagnetisierungsstroni    allein, son  dern auch der über die     -Xebenweoe    fliessende  Strom mitbestimmend, der auch durch die      Schaltdrosseln<B>16</B> fliesst.

   Dies ist bei der für  die Einleitung der Energieübertragung geeig  neten Einstellung des     Vormagnetisierungs-          stromes    in den Wicklungen<B>18</B> zu berücksich  tigen. Nach dem     darauffolgenden    Schliessen  des Schalters<B>19</B> -wird der     Vormagnetisierungs-          strom    in den Wicklungen<B>18</B> erforderlichen  falls entsprechend der folgenden Belastung       nachgestellt.     



  Die periodisch veränderliche     Vormagneti-          sier-Lmg    durch den über die Nebenwege flie  ssenden Strom macht die Erfindung auch  anwendbar für solche Anordnungen, bei denen  die Schaltdrosseln<B>16</B> gemäss     Fig.   <B>3</B> z. B. mit  Gleichstrom vormagnetisiert werden, der einem  Hilfsnetz<B>35</B> entnommen wird. Dies kann  beispielsweise geschehen, wenn die     Umfor-          muno-smittel    nicht in Brückenschaltung ange  ordnet sind und mithin die     Selialtdrosseln   <B>16</B>  immer nur in ein und derselben Richtung  von dem zu übertragenden Strom durchflos  sen werden.

   In     Fig.   <B>3</B> ist als Beispiel einer  derartigen Anordnung eine     Sternpunktschal-          tung    dargestellt. Hier ist ein besonderer  Schalter<B>36</B> mit den periodisch betätigten       Kontakteinrichtungen   <B>32</B> unmittelbar in Reihe  geschaltet, so     dass    er von den Nebenwegen  <B>33,</B> 034 mit überbrückt ist und mithin ausser  halb der über die Nebenwege führenden     Vor-          magnetisierungskreise    liegt.

   -Zur Einleitung  der     Energieübertragung    wird bei laufender  Antriebsvorrichtung und eingeschalteter       Gleichstromvormagnetisierung    zuerst der     Lei-          stmigsschalter   <B>19</B> und kurz darnach der  Schalter<B>36</B> geschlossen.  



  Während bei den     vorbeschriebenen    Aus  führungsbeispielen die gleiche     Vormagneti-          sierung    sowohl zur Einleitung der     Energie-          übe'rtragung    als auch im Dauerbetrieb verwen  det wird, kann für den erstgenannten Zweck  auch ein     Hilismagnetisierungsstromkreis    vor  gesehen sein, der während des Betriebes ab  geschaltet ist.

   Der Aufwand für einen solchen       Hilfsmagnetisierungsstromkreis    ist verhältnis  mässig klein, -weil er nur für sehr kurze Zeit  eingeschaltet ist und infolgedessen an seine       Abgleichung    nicht so hohe Ansprüche gestellt  werden wie an diejenige der betriebsmässi-    <B>g .</B> en     Vormagnetisierung.    Bei Anwendung span  nungsgebundener     Vormagnetisierung    können  zudem während der kurzen Zeit erhöhte Ver  luste im     II.ilfsvormagnetisierungskreis    ohne  weiteres in Kauf genommen werden; es kön  nen also die strombegrenzenden Wirkwider  stände in diesem Kreise verhältnismässig klein  sein, was die     Abgleichung    erleichtert.

   Ausser  dem erlaubt die kurze Einschaltdauer der       Hilfsvormagnetisierung    eine verhältnismässig  hohe Stromdichte in den Leitern dieses Strom  kreises, das heisst einen kleinen Leiterquer  schnitt.  



  In     Fig.    4 ist als     Ausfülirungsbeispiel    eine       Uniformungsanordnung    mit einer besonderen,  nur zur Einleitung der     Euergieübertragung     verwendeten     Hilfsvormagnetisierung    darge  stellt, die grundsätzlich mit der Anordnung  nach     Fig.        1.    übereinstimmt. Zur Einleitung  der     Energieübertragiing    wird hier zuerst der  Schalter 20 und später der Schalter     1.9    ge  schlossen, danach der Schalter 20 gleich wie  der geöffnet.

   Die     Vormagnetisierung    wäh  rend des nun folgenden Dauerbetriebes er  folgt in der Weise,     dass    die hinter dem  Schalter<B>19</B> abgenommene verkettete Span  nung,     mittgls    eines Zusatztransformators<B>37</B>  vergrössert und um den erforderlichen Pha  senwinkel verschoben, der     Schaltdrosselwick-          lung   <B>16</B> unmittelbar als Gegenspannung auf  gedrückt wird. Die Widerstände<B>38</B> dienen zur  Begrenzung des     Vorniagnetisierungsstromes     und verleihen dem     Vormagnetisierungskreis     seine überwiegende     Wirkleitfähigkeit.     



  Damit die Einleitung der Energieüber  tragung nicht nur bei einem einzigen Wert  des     Aussteuerungsgrades,    also etwa nur bei       "oller    Aussteuerung vorgenommen werden  kann, sondern bei verschiedenen     Aussteue-          rungsgraden    möglich ist, kann in dem     Hilfs-          magnetisierungsstromkreis    eine Regeleinrich  tung vorgesehen sein, durch die die     Hilfs-          vorinagnetisierung    dem     Aussteuerungsgrad          angepasst    werden kann.

   Diese Einrichtung  besteht nach     Fig.    4 in einer Regeldrossel<B>39,</B>  mit der sowohl die Höhe als auch die Phasen  lage der     Vormagnetisierung    entsprechend dem      jeweiligen     Aussteuerungsgrad,    bei welchem  die Energieübertragung eingeleitet werden  soll, einstellbar ist. Statt dessen kann auch ein  Drehtransformator verwendet werden, mit  dem in der Regel auch ohne Änderung der  Höhe der     Vormagnetisierung    eine solche  Phasenlage eingestellt werden kann,     dass    ein  für die kurze Einleitung der Energieüber  tragung erforderliche Zeit ausreichender     Ab-          gleich    erzielt wird.

   Die Regeleinrichtung<B>39</B>  wird vorteilhaft mit der Einrichtung<B>23</B> zur  Veränderung des     Aussteuerungsgrades        mecha-          niseh    gekuppelt.  



  Zur selbsttätigen Sicherstellung des     erfor-          derliehen    Ablaufs der Schaltvorgänge kann  die Steueranordnung nach     Fig.   <B>5</B> verwendet  werden. Der den Schalter 20 betätigende  Magnet<B>26</B> ist hier nur mit einem Hilfs  kontakt<B>27</B> versehen, der den     Steuerinacyneten     <B>28</B> des Schalters<B>19</B> einschaltet.

       Letztererist     mit einem     Selbsthaltekontakt    versehen, das     Be-          tätigungsorgau    des Schalters 20 dagegen weist  keinen     Selbstlialtekontakt        auf.    Beim Drücken  des      Ein -Kilopfes    24 schliesst sieh zunächst  der Schalter 20     und    gleich darauf der Schal  ter<B>19.</B> Beim Loslassen des Knopfes 24 fällt  der Schalter 20 wieder heraus.  



  In der Anordnung nach     Fig.   <B>6</B> ist der     Lei-          stungssehalter   <B>19</B> auf der Hochspannungsseite  eines den     Uniformer    speisenden Transforma  tors 40     anueordnet.    In diesem Fall ist der       Hilfsvormagnetisierungskreis    ebenfalls     hoch-          spaniiunlusseiti,-"    angeschlossen, so     dass    ein be  sonderer     Hilfstransformator    41 erforderlich  ist,

   an dessen Sekundärseite auch das den  Antriebsmotor des Kontaktumformers     bzw.    die  Gittersteuerung     desVentilumformers    speisende  Hilfsnetz angeschlossen sein kann. Im übri  gen stimmt die Anordnung mit derjenigen  nach     Fig.    4 überein. Für sie kann daher  auch die     Steuereinriehtung    nach     Fig.   <B>5</B> ver  wendet werden.  



  Mit einem     Hilfsvormagnetisierungskreis     können natürlich auch Umformangsanordnun-    gen mit stromgebundener     Vormagnetisierung     entsprechend den     Fig.    2 und<B>3</B> ausgerüstet wer  den. Gegenüber der Anordnung nach     Fig.   <B>3</B>  ergibt sich dabei der Vorteil,     dass    der neben  dem     Leistangssehalter   <B>19</B> verbundene zweite  Schalter 20 nicht für den vollen zu über  tragenden Hauptstrom, sondern lediglich für  den     Vormagnetisierungsstrom    bemessen zu  sein braucht.

Claims (1)

  1. PA-TENTANSPRUCH- Sehaltanordnung mit Undormungsmitteln zur Energieübertragung zwischen einem Wech sel- und einem Gleichstronisystem und mit in Reihe mit den Umformungsmitteln liegenden, durch periodisch veränderlichen Strom vor magnetisierten Sehaltdrosseln, gekennzeichnet durch zwei zweeks Einleitung der Energie übertragung nacheinander zu schliessende Sehalteinrichtungen,
    von denen die zuerst zu betätigende einen eine Schaltdrosselwieklung enthaltenden -Vormagnetisierungsstromkreis schliesst und die später zu betätigende in einem nicht zu jenem, Vormagnetisierungs- stromkreis gehörenden Teil des die Umfor- man-sinittel enthaltenden Übertragungsstrom kreis liegt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Sehaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet" dass zur Einleitung der Energie-äbertragung ein Hilfsvormagneti- sierungskreis vorgesehen ist, der während des Betriebes abgeschaltet ist.
    2. Sehaltanordnung nach Patentansprueh, mit überwiegend wirkleitfähigem Vormagneti- sierungskreis, dadurch gekennzeichnet, dass der Vormagnetisierungskreis zwecks Einlei- tun,-,- der Energieübertragung bei versehie- denen Aussteaerungslgraden eine Regeldrossel enthält.
    <B>3.</B> Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteransprueh 2, dadurch gekennzeich net, dass das Regelorgan der Regeldrossel mit dem Regelorgan zur Verstellung des Aus- steuerungsgrades mechanisch gekuppelt ist.
CH261203D 1944-03-08 1945-03-06 Schaltungsanordnung mit Umformungsmitteln zur Energieübertragung zwischen einem Wechsel- und einem Gleichstromsystem. CH261203A (de)

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DE261203X 1944-03-08

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CH261203D CH261203A (de) 1944-03-08 1945-03-06 Schaltungsanordnung mit Umformungsmitteln zur Energieübertragung zwischen einem Wechsel- und einem Gleichstromsystem.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022303B (de) * 1952-10-23 1958-01-09 Siemens Ag Anordnung zur Vormagnetisierung von Schaltdrosseln, insbesondere fuer Kontaktumformer

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DE1022303B (de) * 1952-10-23 1958-01-09 Siemens Ag Anordnung zur Vormagnetisierung von Schaltdrosseln, insbesondere fuer Kontaktumformer

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