Ruhemöbel. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ruhemöbel mit einem einen Sitz, eine Rücken lehne, einen obern und einen vordern Lenker enthaltenden Gelenkvieleek, das an einem zusammenklappbaren Traggestell sehwingbar angebracht ist, wobei eine der Gelenkvieleck- seiten durch einen Steuerungsineehanismus am Traggestell geführt wird.
Erfindungsgemäss wird beim Zusammen klappen und Aufstellen des Ruhemöbels der obere Endteil eines an seinem untern Endteil an einem Zwischenpunkt der Rüekenlehne an- gelenkten hintern Verbindungslenkers gegen über dem obern Lenker verschoben, während beim aufgestellten belasteten Ruhemöbel der Verbindungslenker und der obere Lenker gegeneinander unbeweglich bleiben, wodurch dann alle Seitenlängen des Gelenkvieleckes gleichbleiben.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht eines verstell baren Klappstuhles, Fig. 2 in grösserem Massstab einen senk rechten Schnitt durch eine Armlehne oder einen obern Verbindlingslenker des in Fig. <B>1</B> dargestellten Stuhles, Fig. <B>3</B> eine Vorderansicht des in Fig. <B>1</B> dargestellten Stahles, wobei ein Teil des Pol sters weggebrochen ist,
Fig. 4 in grösserem Massstabe einen Schnitt nach Linie 4-4 durch den in Fig. <B>1</B> darge stellten Stuhl Fig. <B>5</B> einen Schnitt nach Linie<B>5-5</B> durch den in Fig. <B>1</B> dargestellten Stuhl, Fig. <B>6</B> in grösserem Massstabe einen Schnitt nach Linie<B>6-6</B> durch den in Fig. <B>1-</B> dar gestellten Stuhl, Fig. <B>7</B> einen Schnitt nach Linie<B>7-7</B> der Fig. 4, Fig. <B>8</B> eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
des Stuhles nach Fig. <B>1,</B> worin jedoch die beweglichen Elemente des Stuhles in die äusserste z-Lirüekgeneigte Lage gebracht sind, Fig. <B>9-12</B> schematische Darstellungen des in Fig-. <B>1</B> dargestellten Stuhles, wobei versehie- dene Stufen während des Zusammenklappens und Aufstellens des Stuhles veranschaulicht sind, Fig. <B>13</B> einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform einer Armlehne oder eines obern Verbindungslenkers eines Stuhles,
Fig. 14 einen senkrechten Schnitt durch eine Armlehne Lind den obern Teil des Stän ders einer andern Ausführungsform, Fig. <B>15</B> einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführun-sform einer Armlehne nach Linie<B>15-15</B> der Fig. <B>16,</B> Fig. <B>16</B> einen Schnitt nach Linie<B>16-16</B> der Fig. <B>15,</B> Fig. <B>17</B> einen Schnitt nach Linie<B>17-17</B> der Fig. <B>15,</B> Fig. <B>18</B> eine Ansicht, teilweise im Schnitt,
einer andern Ausführungsform eines Verbin- d-LLugselementes des Stuhles, das mit einem federbelasteten Schnappanschlag versehen ist, um die Rückenlehne in ihrer Lage zu halten, Fig. <B>19</B> einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform.
der Armlehne und des Steuerungsgleitelementes eines Stuhles, Fig. 20 eine Seitenansicht einer Verbin- dl-uig zwischen der Armlehne und der Rücken lehne eines Stuhles, Fig. 21 einen Schnitt nach Linie 21-21 der Fig. 20, Fig. 22 eine Seitenansicht einer andern Ausführungsform eines verstellbaren Klapp- stuffiles,
Fig. <B>23</B> und 24 schematische Veranschau lichungen zweier Stufen während des Zusam- menklappens des in Fig. 22 dargestellten Stuhles, Fig. <B>25</B> einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform des obern Teils der Ständer eines Stuhles.
In den Fig. <B>1,</B> 2,<B>3, 7</B> und<B>8</B> ist das zusam menklappbare Traggestell eines verstellbaren Klappstuhles allgemein mit 20 bezeichnet. Die ses Traggestell 20 besitzt auf jeder Seite des Stuhles einen hintern Ständer 22, wobei diese hintern Ständer durch ein Versteifungsele ment 24 fest miteinander verbunden sind. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Alisfüh- rungsform bestehen diese hintern Ständer 22 und das Versteilungselement 24 aus einem U-förinigen Rohrstück.
Ferner besitzt dieses Traggestell 20 auf jeder Seite des Stuhles einen vordern Ständer<B>26,</B> wobei diese vordern Ständer durch ein Versteifungselement 28 miteinander verbunden sind. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform bestehen diese vordern Ständer<B>26</B> und das Versteifungselement<B>28</B> aus einem U-förmigen Rohrstück. Jeder vordere Ständer<B>26</B> besitzt an seinem obern Ende ein Paar Verlängerun gen<B>30,</B> die eine Gabel bilden. Die Verlänge rungen<B>30</B> sind in einem Winkel zur Längs achse des vordern Ständers<B>26</B> gebogen und an der Stelle<B>32</B> am hintern Ständer 22 an- gelenkt, so dass der vordere Ständer<B>26</B> um die Achse<B>32</B> schwingen kann.
Am obern Ende des vordern Siänders <B>26</B> ist eine Schulter 34 zwischen den Verlängerungen oder Armen<B>30</B> geformt. Diese Schulter 34 bildet einen An schlag zum Eingriff mit dem hintern Stän der 22, wenn sieli die hintern und vordern Ständer in der in Fig. <B>1, 7</B> und<B>8</B> dargestell ten Spreizlage befinden, so dass die hintern und vordern Ständer automatisch in dieser Spreizlage gehalten werden, wenn der Stuhl aufgestellt ist. Diese Haltemittel 34 erfordern keine besondere Handhabe zur Entsperrung, wenn der Stuhl zusammengeklappt werden soll.
Der aus Rohrmaterial bestehende Rahmen <B>36</B> der Rückenlehne besitzt auf jeder Seite des Stuhles einen Ansatz<B>38</B> an seinem untern Ende. Gemäss Fig. <B>3</B> ist eine Reihe von feder belasteten Stahlbändern 40 oder dergleichen zwischen den Seitenrahmen der Rückenlehne <B>36</B> gespannt, um ein Polster 42 zu tragen, das in dieser Fig. <B>3,</B> aber nicht in den andern Figuren der Zeiehni-ingen dargestellt ist.
Der Sitz 44 besitzt zwei Seitenrahmen aus rohrförmigem Material, die durch einen Bügel 46 und eine Querstange 48 miteinander ver bunden sind. Die Querstange 48 bildet einen Handgriff für einen weiter unten zu besehrei- benden Arbeitsvorgang. Gemäss Fig. <B>5</B> sind lederbelastete Stahlbänder<B>50</B> zwischen den Seitenrahmen des Sitzes gespannt, um das in Fig. <B>3</B> dargestellte Polster 42 zu tragen. Das hintere Ende des Sitzes 44 ist an der Stelle<B>52</B> an den Ansätzen<B>38</B> der Rückenlehne<B>36</B> und an den hintern Ständern 22 angelenkt.
Der U-förmige Rahmen aus rohrförmigem Material einer Fussstütze 54 ist an der Stelle<B>56</B> am vordern Ende des Sitzes 44 angelenkt. Ge mäss Fig. <B>3</B> wird das Polster 42 von feder belasteten Stahlbändern<B>58</B> getragen, die z-i- sehen den Seitenrahmen der Fussstütze 54 gespannt sind.
Die Fussstütze 54 besitzt auf jeder Seite des Stuhles eine abgeflachte Verlängerung<B>60,</B> die starr mit dem Rahmen der Fussstütze ver bunden ist. Diese abgeflachte Verlängerung<B>60</B> bildet einen vordern Verbindungslenker, der an seinem untern Ende am vordern Teil des Sitzes 44 an der Stelle<B>56</B> angelenkt ist und, der mit der Fussstütze 54 wirksain verbunden ist, um deren Bewegungen uni den Gelenk punkt<B>56</B> in einer weiter unten zu besehrei- benden Weise x-Li steuern.
Auf jeder Seite des Stuhles ist ein allge mein mit<B>62</B> bezeiehneter oberer Verbindungls- lenker angeordnet. Das vordere Ende dieses obern Verbindungslenkers ist nach -unten gebogen und an der Stelle 64 am obern Ende des vordern Verbindungslenkers<B>60</B> angelenkt. Gemäss Fig. <B>1,</B> 2, 4,<B>6, 7</B> tind <B>8</B> besteht jeder obere Verbindungslenker<B>62</B> aus einem hohlen rohrförmigen Material. Eine oben auf dem obern Verbindungslenker ruhende und eine Armlehne bildende Holzstange<B>66</B> ist mittels Schrauben<B>70</B> an Tragelemente<B>68</B> des oberii Verbindungslenkers<B>62</B> befestigt.
Ein Teil des obern Verbind-angslenkers <B>62</B> besitzt an seinem untern Teil einen Lüngssehlitz <B>72.</B> Gemäss Fig. <B>1,</B> 2 und<B>8</B> ist ein Ring 74, der eine Boh rung<B>76</B> besitzt, in das hintere Ende des obern Verbindungslenkers<B>62</B> eingesetzt. Dieser Ring 74, welcher einen Ansehla,- für einen weiter unten zu beschreibenden Zweck bildet, ist durch irgendwelche geeignete (nicht dar gestellte) Mittel an der Wandung des obern Verbindungslenkers befestigt.
In ähnlicher Weise ist ein mit einer Gewindebohrung<B>80</B> versehener Ring oder Anschlag<B>78</B> nahe am Ende des Längssehlitzes <B>72</B> in den obern Ver bindungslenker<B>62</B> eingesetzt und an ihm befestigt. Eine durch die Bohrung<B>76</B> des Ringes 74 gehende Führungsstange 82 ist in die Gewindebohrung<B>80</B> des Ringes<B>78</B> ein geschraubt. Somit befindet sieh diese Füh rungsstange 82 innerhalb des hohlen Teils des obern Verbindungslenkers und wird durch die Wandung dieses obern Verbindun.gslenkers verborgen. Ein hinterer Verbindungslenker oder Block 84 besitzt eine Bohrung<B>86,</B> die mit dieser Führungsstange<B>82</B> in Gleitverbindting steht.
Der Hauptteil dieses hintern Verbin dungslenkers 84 ist verborgen, aber ein Teil dieses Blockes geht durch den Sehlitz <B>72</B> des obern Verbindungslenkers und ist an der Stelle<B>88</B> an der Rückenlehne<B>36</B> angelenkt.
Die Rüekenlehne <B>36,</B> der Sitz 44 tind das Paar Verbindungslenker<B>60, 62</B> bilden auf jeder Seite des Stuhles ein vierseitioes Lenker- sYstem. Dieses vierseitige Lenkersvsteni ist auf jeder Seite des Stuhles an der Stelle<B>52</B> sehwingbar an den hintern Ständern 9-9- an- Olebraelit, so dass es um die Achse dieses Ge lenkpunktes<B>52</B> sehwingen kann.
Wenn der Stuhl in einer der in Fi---. <B>1</B> und <B>8</B> veranschaulichten Weise auf--estellt ist, wer den die Bewegungen der Elemente 36., 44,<B>60</B> <B>62</B> dieses vierseitigen Lenkersvstems durch den folgenden Steuerungsmeehanismus ge steuert: Auf jeder Seite des Stuhles ist ein Steaerungsgleitelement <B>90</B> mit seiner Bohrung, <B>92</B> (siehe Fig. 4) in gleitbarem Eiügriff mit der Führungsstange 82 angeordnet.
Der n<B>C kn</B> Hauptteil dieses Steuerungsgleitelementes <B>90</B> ist durch die WandLin- des obern Verbin- dun.-Sienkers <B>62</B> verborgen. Ein Teil dieses Gleitelementes<B>90,</B> der durch den Schlitz<B>72</B> geht und aus diesem lierausragt, besitzt eine Bohrung 94, die mit einem an einer abgeflaeh- ten, nach oben ragenden Verlängerung<B>98</B> des vordern Ständers 22 angebrachten Zapfen<B>96</B> oder dergleiehen in sehwingbarem Eingriff steht.
Wenn die Stuhllehne aufgestellt ist, befindet sieh auf jeder Seite des Stuhles der hintere Verbindun-slenker 84 in Einariff mit C n dem Anschlag 74, wie es aus Ffig. <B>1</B> ersichtlich ist.
Wenn die im Stuhle ruhende Person das Gewicht ihres Körpers gegen die Rüekeillehne <B>36</B> lehnt, schwingt die letztere uni den Zapfen <B>52</B> und wird gleichzeitig die mit der Rücken lehne<B>36</B> durch den hintern Verbindun--sIen- ker 84, Ring 74, obern Verbindungslenker<B>62</B> <B>C</B> und Ring<B>78</B> wirksam verbundene Führungs stange<B>82</B> durch die Bolirung des Steuerun-s- gleitbloekes <B>90</B> gezogen.
Dieser Ste-tieritn---s- gleitbloek <B>90</B> sehwingt um den Zapfen<B>96</B> und steuert gleichzeitig die Bewegungen der Ele mente des vierseitigen Lenkers#-steins, so dass diese Elemente in die in Fig. <B>8</B> dargestellte äusserste zurüek-eneigte Lage gebracht wer- den-können, welche durch den Eingriff des Ansehlages <B>78</B> mit der vordern Kante des gteuerlings,-leitbloekes <B>90</B> begrenzt ist.
Gleich zeitig versehwenkt der starr mit der Fuss stütze 54 verbundene vordere Verbind-Lin--us- lenker <B>60</B> die Fussstütze 54 um ihren Gelenk- punkt <B>56</B> von der in Fig. <B>1</B> dargestellten Lage in die in Fig. <B>8</B> dargestellte, im wesentlichen horizontale Lage.
Die beweglichen Elemente des Stuhles können von der im Stuhl ruhenden Person leicht durch einen kleinen Druck der Füsse auf die Fassstütze 54 von der in Fig. <B>8</B> dargestellten äussersten zurückgeneigten Lage in die in Fig. <B>1</B> dargestellte Sitzlage zurück gebracht werden. Die Sitzlage wird durch den Eingriff des Bügels 46 mit einer zwischen den vordern Ständern<B>26</B> angebrachten Quer- winkeleisenstange <B>100</B> begrenzt.
Gemäss Fig. <B>5</B> berührt der Bügel 46 die Querwinkeleisen- stange <B>100</B> im wesentlichen in der Mitte des Stuhles, so dass Kleidungsstückeder im Stuhl ruhenden Person nicht zwischen die die Sitz lage begrenzenden Elemente eingeklemmt wer den können. Der Lenker 84 bleibt während der Bewegung der beweglichen Elemente des Stah les von der Sitzlage in eine zurückgeneigte Lage und umgekehrt mit dem Anschlag 74 in Eingriff.
Die oben beschriebene verborgene Anord nung der Führungsstange<B>82</B> und der Haupt teile der Gleitblöcke 84 und <B>90</B> gibt dem Stuhl ein ansehnliches Äusseres.
Um die beweglichen Elemente des Stuhles in irgendeiner gewünschten bequemen Lage zu halten, ist die folgende Sperrvorrichtung am Stuhl angebracht: Gemäss Fig. <B>1</B> und 4 besitzt eines der Steuerungsgleitelemente <B>90</B> die Ge stalt einer Klemmschelle. Der- durch die Boh rungen 94 der Enden 102 der Klemmschelle<B>90</B> gehende Zapfen<B>96</B> besitzt einen Kopf 104, der sich gegen die Verlängerung<B>98</B> des hintern Ständers 22 anlegt. Ein vierkantiger Teil<B>106</B> des Zapfens<B>96,</B> der mit einer entsprechenden viereckigen Öffnung der Verlängerung<B>98</B> in Eingriff steht, verhindert den Zapfen<B>96</B> an einer Drehung.
Eine den Zapfen<B>96</B> umge bende Hülse<B>108</B> ist zwischen dem einen Ende 102 der Klemmselielle <B>90</B> und einem auf das mit Gewinde versehene Ende des Zapfens<B>96</B> aufgesehraubten Sperrknopf<B>110</B> angeordnet. Dieser Sperrknopf<B>110</B> besitzt eine Bohrung <B>111,</B> die mit dem zylindrischen Teil<B>113</B> einer Schraube<B>115</B> in Eingriff steht, d#e ihrerseits in eilie QewiiidebQlirung dieses mit Gewinde versehenen Endes des Zapfens<B>96</B> einge schraubt ist.
Wenn der Sperrknopf<B>110</B> sieh in der in Fig. 4 dargestellten Sperrlage be findet, ist der Kopf<B>117</B> dieser Schraube<B>115</B> etwas von der in der Bohrung<B>111</B> des Sperr- Imopfes <B>110</B> gebildeten Schulter<B>119</B> entfernt. Wenn der Sperrknopf<B>110</B> gelöst wird, so dass die Schulter<B>119</B> nach links bewegt wird, kann die Schulter<B>119</B> in Eingriff mit dem Kopf <B>117</B> der Schraube<B>115</B> kommen, wodurch eine unerwünschte Entfernung des Sperrknopfes <B>110</B> von dem Zapfen<B>96</B> verhindert wird.
Wenn der Sperrknopf<B>110</B> gelöst wird und die Sehul- ter <B>119</B> in der obenerwähnten Weise mit dem Kopf<B>117</B> der Schraube in Eingriff steht, kann die Klemmschelle<B>90</B> relativ zur Führungs stange<B>82</B> bewegt werden, so dass die beweg lichen Elemente des Stuhles von einer Lage in eine andere gebracht werden können. Wenn der Sperrknopf<B>110</B> festgezogen wird, wird die Hülse<B>108</B> gegen das Ende 102 der Klemm schelle<B>90</B> gepresst, wodurch die letztere auf der Führungsstange<B>82</B> festgeklemmt wird so dass die beweglichen Elemente des Stuhles in ihrer Lage festgestellt werden.
Gemäss Fig. <B>1</B> und 4 steht ein am Sitz 44 angebrachter Betätigungszapfen 112 von dem Sitz vor; dieser Betätigungszapfen 112 kann vorübergehend mit dem vordern Ständer<B>26</B> in Eingriff kommen, wie es weiter unten be schrieben werden wird. Zweckmässig besitzt das Betätigungselement 112 eine Rolle 114, die drehbar auf einer in eine Gewindebohrun--- des Betätigungselementes 112 eingesehraubte Schraube<B>116</B> angebracht ist.
Zum Zusammenklappen des Stuhles %ver- den die folgenden Arbeitsgänge durehgeführt: Die Sperrvorrichtung<B>110</B> wird gelöst, und die beweglichen Elemente des Stuhles werden in die in Fig. <B>1</B> dargestellte Sitzlage gebracht.
Alsdann wird der Stuhl mit den Händen am obern Ende der Rüekenlehne und an dem durch eine Öffnung<B>118</B> (siehe Fig. <B>3)</B> im Pol ster erreichbaren Handgriff 48 erfasst. Wenn nach dem Erlassen des Stuhles an der Rücken lehne und dem Handgriff 48 der Stuhl um das untere Ende des mit dem Boden in Berührung bleibenden hinterii Ständers 22 gesehwenkt und in die in Fig. <B>9</B> dargestellte Lage ange hoben wird,
schwingt der vordere Ständer<B>26</B> automatiseli dureli sein ei--enes Gewieht von der in Fig. <B>1</B> dargestellten Lage in die in Fig. <B>9</B> dargestellte Lage, worin er mit dein Betätigungszapfen 112 in Berührung kommt, während der Verbindungsgleitbloek 84 mit dem Anschlag 74 in Berührung bleibt.
Wenn der Stuhl weiter angehoben wird, beginnt die Rückenlehne<B>36</B> uni den Zapfen<B>52</B> züi sehwin- gen, während der Verbindungsgleitbloek 84 von dem Anschlag 74 entfernt wird und sieh längs der Führungsstange des obern Verbin dungslenkers<B>62</B> bewegt, wie es aus Fig. <B>1.0</B> ersichtlich ist.
Wenn der Stuhl. noch weiter angehoben wird, wird die Rüekenlehne <B>36</B> noch weiter um den Zapfen<B>56</B> geschwungen, und der Sitz 44 beginnt um den Zapfen<B>52</B> zu schwingen, wodurch der Betätigungszapfen 112 an dem vordern Ständer<B>26</B> entlanggleitet und ein weiteres Schwingen des letzteren unter dein Einfluss seines Eigengewiehtes uni. den Zapfen<B>32</B> gestattet, bis die Elemente des Stuhles die in Fig. <B>11</B> dargestellte zusammen geklappte Lage erreichen.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass keine besondere Handhabe notwendig ist, um die hintern und vordern Ständer 22 und <B>26</B> des Traggestelles in die zusaminengeklappte Lage zu bringen. Durch das oben beschriebene Ergreifen des Stuhles an den beiden erwähnten Punkten wird ein selbsttätiges Zusammenklappen aller Elemente des Stuhles einsehliesslieh der hintern und vordern Ständer des Traggestelles erzielt.
Uin den Stuhl aufzustellen, wird der zu sammengeklappte Stuhl am obern Ende der Rückenlehne und am Handgriff 48 erfasst, wie es in Fig. <B>11</B> dargestellt ist. Das untere Ende des hintern Ständers 22 wird auf den Boden gestellt, und der Sitz 44 wird um den Zap fen<B>52</B> abwärtsaesehwenkt. Während dieser Schwingbewegung des Sitzes 44 berührt der Betätigungszapfen 112 den vordern Ständer <B>26</B> und bringt denselben automatisch in die in Fig. <B>10</B> dargestellte gespreizte Lage.
Ferner wird die Rüekenleline <B>36</B> um den Zapfen<B>52</B> in die in dieser Fig. <B>10</B> dargestellte Lage ge schwungen. Dann wird der ganze Stuhl um das untere Ende des hintern Ständers 22 ge- sellwungen, bis der vordere Ständer<B>26</B> auf den Boden auftrifft, wie es in Fig. 12 mit voll ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Ferner wird die Rüekenlehne <B>36</B> um den Zapfen<B>52</B> geschwenkt, wodurch der Verbindungsgleit- bloek 84 in der in Fig. 1.2 dargestellten Weise mit dem Anschlag 74 in<B>Ei</B> ingriff kommt.
Nun mehr verursacht das Eigengewicht des Stuhles oder ein kleiner Druck gegen die Rücken lehne<B>36</B> ein Entlanggleiten des untern Endes des hintern Ständers 22 auf dem Boden, wobei gleichzeitig der vordere Ständer<B>26</B> um sein unteres Ende, das mit dem Boden in Berüh rung steht, geschwenkt wird, so dass die hin- tern Lind vordern Ständer des Stuhles auto matisch in die in Fig. 12 mit striehpunktier- ten Linien dargestellte Spreizlage gebracht werden,
welche der in Fig. <B>1</B> dargestellten Spreizlage entspricht und durch die mit dem hintern Ständer 22 in Eingriff kommende Schulter 34 des vordern Ständers<B>26</B> begrenzt wird. Es ist ohne weiteres verständlich, dass das Aufstellen des Stuhles keine andere Hand habe erfordert als das Ergreifen des Stuhles an den beiden weiter oben angegebenen Punkten.
Fig. <B>13</B> veranschaulicht eine andere Aus führungsform des obern Verbindungslenkers, der an Stelle des in Fig. <B>1,</B> 2 und<B>8</B> dargestell ten obern Verbindungslenkers gesetzt werden kann. Gemäss Fig. <B>13</B> besitzt der allgemein mit 62a bezeichnete obere Verbindungslenker einen vordern Teil 120, dessen vorderes Ende an dem (nicht dargestellten) vordern Verbin dungslenker angelenkt ist und dessen hinteres Ende einen Planseh 122 aufweist.
Ein mit einer Gewindebohrung 80a versehenes Begren zungselement 78a ist mittels Schrauben 124 an diesem Flansell 122 befestigt, und das vor dere Ende einer Armlehne 66a ist mittels einer Schraube<B>126</B> an diesem Begrenzungselement oder Block 78a befestigt. Ein mit einer Boh- rund 76a versehenes Begrenzungselement 74a ist mittels einer Schraube<B>128</B> am hintern Ende dieser Arinlehne 66a befestigt. Das mit Gewinde versehene Ende der durch die Boh rung, 76a gehenden Führungsstange<B>82</B> ist in <B>C Z,</B> kl die Gewindebohrung 80a des Blockes 78a ein- geschraubt.
Der mit der Führungsstange<B>82</B> -in Gleitverbindung stehende hintere Verbin dungslenker 84 ist in der gleichen Weise, wie oben an Hand der Fig. <B>1,</B> 2 und<B>8</B> beschrieben, an der Stelle<B>88</B> an der Rückenlehne<B>36</B> an- gelenkt. Ferner ist der an der Stelle<B>96</B> an der Verlängerung des (nicht dargestellten) hintern Ständers angelenkte Steuerungsgleit- block <B>90</B> gleitbar mit dieser Führungsstange 82 verbunden.
Offensichtlich sind bei der Aus- führangsform nach Fig. <B>13</B> die Führungs stange<B>82</B> und die mit ihr in Gleitverbindung stehenden Gleitblöcke nicht verborgen an geordnet.
Fig. 14 veranschaulicht eine andere Aus führungsform des obern Teils des hintern Ständers<B>22b</B> und vordern Ständers<B>26b,</B> die an Stelle der hintern und vordern Ständer des in Fig. <B>1</B> und<B>7</B> dargestellten Stuhles ge setzt werden können. Gemäss Fig. 14 besitzt das obere Ende des hintern Ständers 22b einen -Längsschlitz<B>103;</B> ferner besitzt das obere Ende des vordern Ständers<B>26b</B> eine einzige Verlängerung<B>30b,</B> die durch diesen Schlitz <B>1-30</B> geht und sich in den hohlen Teil des hin- tern Ständers<B>22b</B> erstreckt.
Die Verlängerung Moder der Arm<B>30b</B> ist an der Stelle<B>32b</B> am hintern Ständer<B>22b</B> angelenkt. Das abge flachte und diesen Arm<B>30b</B> bildende Ende des vordern Ständers<B>26b</B> besitzt eine Schulter 34b, welche auf den hintern Ständer<B>22b</B> auf trifft, wenn die hintern und vordern Ständer siel-i in der Spreizlage befinden. Ferner ist im Gegensatz zu den in Fig. <B>1</B> und<B>7</B> dar gestellten Ausführungsformen das obere Ende des in Fig. 14 dargestellten hintern Ständers <B>22b</B> gerade und besitzt keine nach oben ragende Verlängerung, die in einem Winkel zur Längsachse des hintern Ständers steht.
Dagegen ist aber der von dem Schlitz<B>72</B> des obern Verbindungslenkers<B>62</B> vorstehende Teil des Steuerungsgleitelementes <B>90b</B> grösser als der entsprechende Teil des in Fig. <B>1</B> und<B>7</B> dargestellten Steuerungsgleitelementes <B>90.</B> Ge mäss Fig. 14 ist das mit der Führangsstange <B>82</B> in Gleitverbindung stehende Steuerungs- gleitelement <B>90b</B> am obern Ende des hintern Ständers<B>22b</B> an der Stelle<B>96b</B> angelenkt. Ferner ist gemäss Fig. 14 ein Zapfen oder Anschlag<B>132</B> in eine Bohrung der Führungs
stange<B>82</B> eingesetzt, um mit der hintern Kante des Steuerungsgleitelementes <B>90b</B> in Eingriff zu kommen, wenn sich die beweglichen Teile des Stuhles in der Sitzlage befinden, die auf diese Weise begrenzt wird. Ein solcher An schlag<B>132</B> kann in dem Stuhl angeordnet wer den, wenn dessen Dimensionen derart sind, dass während des Zusammenklappens des Stuhles der auf der gleichen Führungsstange<B>82</B> wie das Steuerungsgleitelement <B>90b</B> gleitbar an gebrachte hintere VerbindLingslenker 84 in seiner äussersten rechten Lage auf der Stange <B>82</B> links vom Anschlag<B>132</B> bleibt.
Selbstver ständlich können die in Fig. <B>1</B> dargestellten Begrenzungsmittel 46,<B>100</B> weggelassen wer den, wenn der Anschlag<B>132</B> im Stuhl ange ordnet ist.
Fig. <B>15-17</B> veranschaulichen eine weitere Ausführungsform. eines obern VerbindLings- lenkers, der in diesen Figuren allgemein mit 62c bezeichnet ist. Diese Ausführungsform eines obern Verbindungslenkers 62c ist dann zweckmässig, wenn ein Anschlag 132e mit deni Steuerungsgleitelement <B>90</B> zur Begrenzung dei Sitzlage zusammenarbeiten soll und der Stuhl solche Dimensionen besitzt,
dass während des Zusammenklappens des Stuhles der hintere Verbindungslenker 84e, eine Lage 84c' (siehe Fig. <B>16)</B> erreicht, die weiter rechts liegt als die hintere Kante des Anschlages 132c. Gemäss Fig. <B>15-17</B> besitzt der obere Verbindungslen ker 62c einen im wesentlichen die Gestalt eines umgekehrten<B>U</B> besitzenden Teil 134, der mit dem vordern Teil 120c des obern Verbindungs lenkers durch Schrauben<B>136</B> verbunden ist. Eine die Arn-Jehne des Stuhles bildende Holz stange<B>66c</B> ist mittels Schrauben<B>138</B> an der obern Fläche dieses Teils 134 angebracht.
Ein einen Anschlag bildender und mit einer Boh rung 76c versehener Block 74r, ist am hintern Ende des Teils 134 innerhalb des letzteren angeordnet und mit demselben durch eine Schraube 140 verbunden. Ferner ist ein mit einer Gewindebohrung 144 versehener Bloek 142 innerhalb des Teils 134 angeordnet und mit dem letzteren durch eine Schraube 146 verbunden.
Das mit Gewinde versehene<B>E</B> nde einer ersten durch die Bohrung<B>76e</B> des Blok- kes 74e gehenden Führungsstange 148 ist in die Gewindebohrung des Blockes 142 eilige- sehraubt. Ein mit zwei Ansätzen<B>1.50</B> ver- sehener Verbindumslenker 84c besitzt Boh rungen in diesen Ansätzen<B>150,</B> die mit dieser ersten F ührungsstange 148 in gleitbarein Ein griff stellen.
Ferner besitzt dieser Verbin- dungslenker 84c eine Bohrung<B>152</B> für eine Glelenkverbindung mit der (nicht dargestell ten) Rüekenlehiie. Weiterhin ist ein mit einer Bohrung 154 versehener Block 132c innerhalb des Teils 134 angeordnet lind mit diesem dureh eine Schraube<B>1.56</B> verbunden; in ähnlicher Weise ist ein mit einer Gewindebohrung<B>80c</B> versehener Block<B>78e</B> innerhalb des Teils 134 angeordnet und mit demselben durch eine Schraube<B>158</B> verbunden.
Diese Blöcke 132c und 78c bilden Anschläge für das Steuerungs- gleitelement <B>90,</B> das gleitbar auf einer zweiten Führungsstange<B>160</B> angebracht ist, die durch die Bohrung 154 geht und in die Gewinde bohrung<B>80e</B> eingesehraubt ist.
Somit sind ge mäss Fi.-. <B>15-17</B> der hintere Verbindungs lenker 84c und das Steuerungsgleitelement <B>90</B> an verschiedenen Führungsstangen 148 bzw. <B>160</B> in einer solchen Weise angeordnet, dass sie sieh bei irgendeiner Bewegung der beweg- liehen Teile des Stuhles gegenseitig nicht stb- ren können.
Ferner werden gemäss Fig. <B>15-17</B> die beiden Führun sstan-en 148 und<B>160</B> sowie die Hauptteile der Gleitelemente durch die Wandung des Teils 134 verborgen.
Fig. <B>18</B> veranschaulicht eine andere Ans- führungsforin eines hintern Verbindungslen kers 84d, das all Stelle des in Fig. <B>15</B> darge stellten hintern Verbindun-slenkers 84e oder <B>C</B> an Stelle des in Fig. <B>1</B> dargestellten hintern Verbinduno,slenkers 84 benutzt werden kann.
n Gemäss Fig. <B>1.8</B> besitzt der hintere Verbin- dungsleilker 84d, zwei mit Bohrungen ver sehene Arme<B>150d;</B> diese Bohrungen der Arme <B>150d</B> stehen in Gleitverbindung mit der Füh- j rungsstange 82(1, des obern Verbindungslen kers<B>62d.</B> Ferner besitzt dieser hintere Verbin dungslenker<B>84d</B> eine Bohrung<B>1.52d,</B> welche den den Lenker<B>84d</B> mit der (in Fig. <B>18</B> nicht dargestellten) Rüekenlehne verbindenden Zap fen aufnimmt.
Weiterhin besitzt der hintere Verbindungslenker<B>84d</B> ein mit einer Längs bohrung 164 versehenes Gehäuse<B>162.</B> Eine Schraube<B>166</B> ist in das mit Gewinde versehene Ende dieser Bohrung 164 eingesehraubt. Eine X-Li-ei <B>168</B> ist am offenen Ende des Gehäuses <B>162</B> gegenüber der Schraube<B>166</B> angeordnet. Eine zwischen der Schraube<B>166</B> und dieser Kugel<B>168</B> angeordnete Feder<B>170</B> ist bestrebt, diese Kugel in eine an der Führungsstange<B>82d</B> angeordnete Ringnut<B>172</B> zu drängen.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass die Elemente <B>166, 170, 168</B> einen federbelasteten Anschlag bilden, welcher mit der Raste<B>172</B> bestrebt ist, die Rüekelilehne in ihrer Lage relativ zum obern Verbindungslenker zu halten, wenn der Stuhl aufgestellt ist. Die Wirkung der ver hältnismässig schwachen Feder<B>1-70</B> kann leicht überwunden werden, wenn beim Zusammen klappen des Stuhles die Rückenlehne und der mit ihr verbundene hintere Verbindungslen ker 84d im Sinne der Fig. <B>18</B> nach rechts be wegt werden.
Fig. <B>19</B> veranschaulicht einen obern Ver- bindungslenker <B>62</B> und ein Steuerungsgleit- element <B>90,</B> deren Anordnung und Konstruk tion im wesentlichen der nach Fig. 2 ent spricht, wobei aber eine Nase 174 an der vor- dern Kante dieses Steuerungsgleitelementes <B>90</B> an-eordnet ist. Der obere Verbind-Linrslenker n zn <B>62</B> besitzt einen Schlitz<B>176,</B> Lind die Armlehne <B>66</B> weist eine Aussparung<B>178</B> auf.
Das eine Ende einer Feder<B>180</B> ist mittels Schrauben <B>182</B> an dem obern Verbindungslenker<B>62</B> be festigt. Ein am andern Ende dieser Feder<B>180</B> angebrachter Anschlag 184 ragt durch diesen Schlitz<B>176</B> in die Bahn der an dem Steue- rungsgleitelement <B>90</B> angebrachten Nase 174. Fi-. <B>19</B> zei-t die Teile des Stuhles in der Sitz lage, welche der in Fig. <B>1</B> dargestellten Sitz- kn <B>C kn</B> lage entspricht.
Die Elemente 184,<B>180</B> bilden einen federbelasteten Schnappanschlag, der mit dem Gegenansehlag 17-4 eine selbsttätige Bewegung der beweglichen Teile des Stuhles -unter der Wirkung des Gewichtes der Rüeken- lehne von der in Fig. <B>1</B> dargestellten Sitzlage in die in Fig-. <B>8</B> dargestellte zurliel,-geneigte Lage verhindert, wenn der Benützer des Stuh les aufsteht und vergisst, die Teile des Stuhles mittels des oben beschriebenen Sperrknopfes <B>110</B> in der Sitzlage zu halten.
Selbstverständ- lieh kann die Wirkung der verhältnismässig schwachen Feder<B>180</B> des Schnappanschlages leicht überwunden werden, wenn die im Stuhle ruhende Person das Gewicht ihres Körpers gegen die Rückenlehne lehnt, um. die Teile des Stuhles aus der in Fig. <B>1</B> dargestellten Sitzlage in die in Fig. <B>8</B> dargestellte zLirüek- geneigte Lage zu bringen.
Fig. <B>19</B> veranschaulicht ferner Begren zungsmittel<B>186, 188</B> zur Begrenzung der Sitz lage, die an Stelle des Bügels 46 und der Querwinkeleisenstange <B>100</B> nach Fig.1 ge braucht werden können. Diese Begrenzungs mittel enthalten eine am hintern Ende des Steuer-ungsgleitblockes <B>90</B> angebrachte Nase <B>186,</B> die mit einem# am obern Verbindungs lenker<B>62</B> gebildeten Anschlag<B>188</B> zusammen arbeitet. Wenn die Stuhlteile sieh in der Sitz lage befinden, trifft die Nase<B>186</B> auf diesen Anschlag<B>188</B> auf.
Selbstverständlich brauchen nicht sowohl ,der Schnappanschlag 184,<B>180</B> als aueli die Begpenzungsmittel <B>186, 188</B> nach Fig. <B>19</B> vor handen zu sein. Gegebenenfalls kann nur eine dieser beiden Vorrichtungen an dem Steue- rungsgleitelement <B>90</B> angeordnet sein.
Fig. 20 und 21 veranschaulichen eine mit der Führungsstange<B>82</B> des obern Verbin dungslenkers<B>62c</B> zusammenarbeitende Rolle <B>190.</B> Gemäss Fig. 20 und 21 ist eine Schraube <B>1.92</B> an der Rückenlehne<B>36</B> befestigt; diese Schraube<B>192</B> geht durch eine Bohrung dieser Rolle<B>190</B> und durch Bohrungen einer klam merartigen Führung 194, die diese Rolle<B>190</B> teilweise umgibt. Wenn der Stuhl belastet ist, wird die Führungsstange<B>82</B> gegen die Rille der Rolle<B>190</B> gepresst, so dass die Rolle wäh rend der Bewegungen der beweglichen Ele mente des Stuhles an der Führungsstange<B>82</B> entlang rollen kann.
Die die Führungsstange <B>82</B> undassende Führung 194 verhindert eine unerwünschte Loslösung des Verbind-ungsele- mentes von der Führungsstange<B>82,</B> wenn bei- spielsweise der Stuhl durch Erlassen des obern Verbind-angslenkers angehoben wird. Die Teile 194,<B>192, 190</B> bilden hier den hintern Verbin dungslenker.
Der in Fig. 22 dargestellte verstellbare Klappstuhl entspricht im wesentlichen dem in Fig. <B>1</B> und <B>8</B> dargestellten verstellbaren Klapp stuhl, so dass der Stuhl nicht im einzelnen be schrieben zu werden braueht, insoweit als die Elemente und ihre Arbeitsweisen die gleichen sind wie bei dem in Fig. <B>1</B> und<B>8</B> dargestellten Stuhl. Im nachstehenden werden nur diejeni gen Teile beschrieben, die nicht in Fig. <B>1</B> und<B>8</B> dargestellt sind oder die von entsprechenden in Fig. <B>1</B> und<B>8</B> dargestellten Elementen ab weichen.
Gemäss Fig. 22 bilden der vordere Verbin dungslenker 60f und die Fussstütze<B>54f</B> ge trennte Teile, die nicht starr miteinander ver- b-Lmden sind. Der vordere Verbindungslenker 60f und die Fussstütze<B>54f</B> sind an der Stelle <B>56</B> am vordern Ende des Sitzes 44 angelenkt. Gemäss Fig. 22 besitzt der vordere Verbin dungslenker 60f eine Steuerungsfläehe in der Gestalt eines Steuerungsnockens<B>196,</B> und die Fussstütze 54f wird mittels einer Feder<B>1.98</B> gegen diesen Steuerungsnocken<B>196</B> gedrängt.
Somit werden also, wenn die beweglichen Ele mente<B>36,</B> 44,<B>60f, 62</B> des Stuhles von einer Lage in eine andere gebracht werden, die Be wegungen der Fussstütze<B>54f</B> durch den vor- dern Verbindungslenker<B>60f</B> mittels des Nok- kens196 gesteuert.
Gegebenenfallskannjedoch die Fussstütze 54f von diesem Nocken<B>196</B> ent fernt und beispielsweise in die in Fig. 22 mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage 54f' gebracht werden, worin sie mittels einer An- hebestange 200 gehalten werden kann, die in der an einem am Sitz 44 angebrachten Ansatz <B>203</B> angeordneten Haltevorrichtung 202 ver schiebbar -Lind einstellbar angebracht ist. Die Anhebestange 200 kann mittels eines Sperr- Imopfes 204 in ihrer jeweils eingestellten Lage gehalten werden.
Die Arbeitsweise und Kon struktion der Haltevorriehtung 202, 204 ent spricht im wesentlichen der weiter oben an Hand der Fig. 4 dargestellten Sperrvorrich- tung <B>90,</B> 110. Das Zusammenklappen des in Fig. 22 dar gestellten verstellbaren Klappstuhles kann im wesentlichen in der gleichen W eise durchge führt werden, wie es weiter oben an Hand der Fig. <B>9-11</B> im Zusammenhange mit dem in Fig. <B>1</B> und<B>8</B> dargestellten Stuhl beschrieben worden ist.
Fig. <B>23</B> veranschaulicht eine Zwischenlage der verschiedenen Teile des in Fig. 22 dar gestellten Stuhles während des Zusammen- klappens. Diese Fig. <B>23</B> entspricht der Fig. <B>10.</B> Gemäss Fig. <B>23</B> steht jedoch die an der An- hebestange 200 anliegende Pussstütze <B>54f</B> in einem Winkel zu dem vordern Verbindungs lenkers<B>60f.</B> Während des weiteren Zusammen- klappens des<B>-</B>Stuhles werden seine Teile von der in <RTI
ID="0009.0017"> Fig. <B>23</B> dargestellten Lage in die in Fig. 24 mit voll ausgezogenen Linien darge stellte Lage gebracht. Alsdann kann die Fuss stütze<B>54f</B> mit der Hand erfasst und in die mit gestrichelten Linien dargestellte Lage 54f" gebracht werden, worauf der zusammenge klappte Stuhl mit der Fussstütze gegen eine Wand gestellt werden kann, so dass die in Fig. 22 dargestellte Feder<B>198</B> die Fussstütze nicht in die in Fig. 24 mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückbringen kann.
Gegebenenfalls können jedoch irgendwelche Haltemittel an einem geeigneten Teil des Stuh les angebracht werden, um die Fussstütze im zusammengeklappten Zustande des Stuhles in der in Fig. 24 mit gestriehelten Linien dar gestellten Lage zu halten.
Wenn der in Fig. 22 dargestellte Klapp stuhl aufgestellt werden soll, wird zunächst die Fussstütze von der in Fig. 24 mit gestri chelten Linien dargestellten Lage 54f" in die in dieser Figur mit, voll aus ezogenen Linien dargestellte Lage<B>54f</B> gebracht., worauf das Aufstellen des Stuhles in der gleichen Weise durchgeführt wird, wie es weiter oben an Hand der Fig. <B>11</B> und 12 im Zusainmenhange mit dem in Fig. <B>1</B> und<B>8</B> dargestellten Stuhl beschrieben worden ist.
Unter Umständen können die Dimensionen des Stuhles bedingen, dass sieh das Element<B>78f</B> <B>kn</B> (siehe Fig. 22) in einem solchen Abstande von dein Steuerungsgleitelement <B>90</B> befindet, dass es nicht als Anschlag zur Begrenzung der äussersten zurüekgeneigten Lage der beweg- liehen Teile des Stuhles benutzt werden kann.
In einem solchen Falle kann beispielsweise gemäss Fig. 22 ein Anschlag<B>206</B> am hintern Ständer 22 angebracht sein, auf den die Rük- kenlehne auftrifft, wenn sie ihre äusserste zurüekgeneigte Lage<B>36'</B> erreicht.
Bei der in Fig. <B>25</B> dargestellten Ausfüh rungsform ist das versehiebbar auf der Füh rungsstange<B>82</B> des obern Verbindungslenkers <B>62</B> angeordnete Steuerungsgleiteleinent Ng an der Stelle<B>96</B> am abgeflachten Ende 210 des vordern Ständers<B>26g</B> angelenkt. Der Sperr knopf ist wiederum mit<B>110</B> bezeichnet. Gemäss Fig. <B>25</B> besitzt der hintere Ständer<B>22g</B> an sei ner untern Seite einen Schlitz 212, in den ein am vordern Ständer<B>26g</B> angebrachter Ansatz 214 tritt.
Dieser Ansatz 214 ist an der Stelle <B>32</B> am hintern Ständer<B>22g</B> angelenkt. Am Ende des hintern Ständers<B>22g</B> ist eine Sehul- ter <B>216</B> angeordnet, die mit dem vordern Ständer<B>26g</B> in Eingriff kommen kann, um die gespreizte Lage der Ständer zu begrenzen, wie es in Fig. <B>25</B> dargestellt ist. Es ist ohne wei teres verständlich, dass der vordere Ständer <B>26g</B> zum Zusaininenklappen des Stuhles um den Drehzapfen<B>32</B> geschwenkt werden kann.
Die in Fig. <B>25</B> dargestellte Ausführungsform kann in dem in Fig. <B>1</B> dargestellten oder in dem in Fig. 22 dargestellten Stuhl angeordnet werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass Ele- inente, die in einer der Figuren dargestellt sind, auch bei in andern Figuren dargestell ten Ausführungsformen angebracht werden können, wo solche Elemente nicht dargestellt sind.
Die Rüekeiileliiie und der Sitz brauchen nicht unbedingt gleiellaehsig an den hintern Ständern des zusammenklappbaren Tragge stelles angelenkt zu sein, wie es in den Zeieh- nun <B>'</B><U>gen</U> dargestellt ist; die Rüekeiilehne kann auch an dem zusammenklappbaren Traggestell an einer Stelle angelenkt sein, die sieh in einem Abstand von der Gelenkverbindung zwi schen dem Sitz und dem zusammenklappbaren Traggestell befindet.
Immer aber ist ein Ge- lenkvieleek. vorhanden mit einem Sitz, einer Rückenlehne, einem vordern und einem obern Lenker, wobei eine Gelenk:vieleekseite <B>62</B> durch einen Steuerungsmechanismus<B>90</B> am Tragge stell geführt wird. Bei aufgestellter, belasteter Lage, des Klappstuhles bleiben der Verbin dungslenker 84 und der obere Lenker immer gegeneinander unbeweglich, wodLirch alle Sei ten des Gelenkvieleckes bis zum erneuten Zu sammenklappen des Traggestelles gleiche Län gen behalten.