Elektrische Steuerungseinrichtung an Textilmaschinenanlagen mit einem Aufwickelbaum. Die vorliegnde Erfindung betrifft eine elektrische Steuerungseinrichtung an Textil maschinenanlagen mit einem Aufwickelbaum, z. B. an Scher- und Aufbäumeanlagen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der elektrischen Steuerung von Scher- oder Aufbäumeanlagen gegenüber den bisher üblichen elektrischen Steuerungen sol cher Anlagen.
Die erfindungsgemässe elektrische Steue- rungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie ein automatisches elektrisches Steue rungsmittel enthält, das während des Auf wickelvorganges im Schnellaufbetrieb in Ab hängigkeit vom zunehmenden Durchmesser der Wicklung auf dem Baum eine solche Ver änderung der Arbeitsgeschwindigkeit des den Baum antreibenden Elektromotors auf elek trischem Wege verursacht, dass die Laufge schwindigkeit der Kettfäden im Verlaufe die ses Schnellaufbetriebes höchstens um 10 % von derjenigen zu Beginn des Aufwickelvor- ganges abweicht.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes veran- schaulieht und im folgenden beschrieben.
In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Scheranlage, die ein Gatter, eine Aufbewahrungsvorrich tung, eine Sektionalschermaschine und ein Wechselstrommotor - Gleichstromgenerator - Aggregat enthält, wobei von dem Gatter nur der Endteil desselben dargestellt ist, Fig. 2 ein Schaltbild der elektrischen Steue- rungseinr ichtung der in Fig.1 dargestellten Scheranlage, wobei die von den Magneten der Relais gesteuerten Schalter in der Lage dar gestellt sind, die sie bei stromlosen Relais einnehmen, Fig.
3 teilweise eine Seitenansicht und teil weise ein Schnitt einer Aufbäumeanlage, die ein Gatter und eine ein Wechselstrommotor- Gleichstromgenerator - Aggregat aufweisende Aufbäumemasehine enthält, wobei von dem Gatter nur der Endteil desselben darge stellt ist, Fig. -t ein Schaltbild einer elektrischen Steuerungseinriehtung der in Fig.3 darge stellten Aufbäumeanlage, wobei die von den Magneten der Relais gesteuerten Schalter in der Lage dargestellt sind, die sie bei strom losen Relais einnehmen.
In Fig.1 ist mit 20 allgemein die Scher maschine, mit 22 allgemein die sogenannte Aufbewahrungsvorrichtung, mit 24 allgemein das Gatter und mit 26 allgemein das Wechsel- strommotor - Gleichstromgenerator - Aggregat: bezeichnet. Die Aufbewahrungsvorrichtung 22 ist mittels Schrauben 28 mit der Scher maschine 20 verbunden. Das Gatter 24 ist in einem geeigneten Abstand von der Aufbewah rungsvorrichtung angeordnet.
Das Wechsel strommotor - Gleichstromgenerator - Aggregat 26 wird über das Kabel 30 von einer (nicht dargestellten) elektrischen Stromquelle mit Wechselstrom gespeist und liefert durch ein Mehrleiterkabel 32 Gleichstrom zu den ver schiedenen elektrischen Vorrichtungen der Scheranlage.
Während der normalen Arbeitsweise der Scheranlage laufen die Kettfäden 34 von den im Gatter angebrachten Spulen 36 durch den zwischen einem feststehenden Greifelement 38 und einem beweglichen Greifelement 40 der Aufbewahrungsvorrichtung 22 vorhandenen Raum und von dort durch ein Scherblatt 42 zu einem Baum 44, der in die Schermaschine 20 eingesetzt ist und von einem am Rahmen der Schermaschine angebrachten Gleichstrom- Elektromotor 46 angetrieben wird.
Wenn ein Fadenbruch irgendwo zwischen dem Gatter und dem Baum eintritt, kann die Aufbewahrungsvorrichtung 22 für eine vor übergehende Abwicklung eines Teils der Kette 34 vom Baum 44 benutzt werden. Zu diesem Zwecke kann das bewegliche Greifelement 40 mittels eines an ihm angebrachten und mittels eines Umkehrschalters 496 gesteuerten Wech selstrommotors 480 von seiner mit voll aus gezogenen Linien dargestellten unwirksamen Lage in seine mit strichpunktierten Linien dargestellte wirksame Lage 40' verschoben werden.
Nach dem Knüpfen der gerissenen Enden des Fadens oder der Fäden kann das bewegliche Greifelement mittels des Umkehr motors 480 wieder in seine normale unwirk same Lage zurückgebracht werden.
Die Konstruktion und Arbeitsweise der Aufbewahrungsvorrichtung 22 und der Schermaschine 20 sind ausführlich in dem USA.-Patent Nr. 2302700 und dem USA.-Pa tent Nr. 2324612 beschrieben und dargestellt.
Gemäss dem in Fig. 2 dargestellten Schalt bild der elektrischen Steuerungseinrichtung wird der Wechselstrommotor 352 des Wechsel strommotor- Gleichstromgenerator-Aggregates 26 nach Schliessen des Handschalters 354 über die Leitungen 30 mit Wechselstrom von einer (nicht dargestellten) elektrischen Stromquelle gespeist.
Der Gleichstromgenerator 356 ist in dem folgenden Hauptmotorstromkreis angeordnet: Die Klemme 358 des Generators 356 ist über die den Elektromagnet 364 eines den Motor feldwiderstand 258 überwachenden Relais 366 enthaltende Leitung 362 mit der Klemme 360 des Gleichstromelektromotors 46 der Scher maschine verbunden. Die Klemme 368 des Generators 356 ist mit der Klemme 370 des Elektromotors 46 durch die Leitung 372 ver bunden, welche den Pol M1 des durch den Relaiselektromagneten 374 gesteuerten drei-, poligen Hauptschalters M, das Solenoid 376 eines Überstromrelais und das Serienfeld 380 des Elektromotors 46 enthält.
Aus dem Vorherstehenden ergibt sich ohne weiteres, dass der Elektromotor 46 der Scher maschine durch Schliessen des Pols M1 des Hauptschalters M1 angelassen werden kann. Dieser Pol 1111 kann durch Erregung des Relaiselektromagneten 374 geschlossen wer den, der in dem folgenden Motoranlassstrom- kreis angeordnet ist:
Klemme 454 des Er regers 456, Leitung 452, Knotenpunkt 448, Relaiselektromagnet 374, Leitung 386, Kon taktbrücke 378 des Überstromrelais 376, Lei tung 384, Klemmen des Anlassdruckknopf- schalters 382 (siehe den rechten Teil der Fig. 2), Leitungen 398, 478, 462, Klemme 458 des Erregers 456.
Eine Leitung 388 führt vom Knotenpunkt 448, der mit der Klemme 454 des Erregers 456 über die Leitung 452 ver bunden ist, zu dem beweglichen Kontaktfinger 390 eines automatischen ,Vlotorfeldregelwider- standes 258, der an der Schermaschine 20 an gebracht ist und durch das bewegliche Press- rollenaggregat 132, 142 und den Steuerungs- mechanismus 170, 172, 174, 176 während der Arbeit der Schermaschine in Abhängigkeit von der Zunahme des Durchmessers der Wick lung 134 auf dem Baum 44 automatisch ge steuert wird, wie es in dem USA.-Patent Nr.
2324612 näher beschrieben und dargestellt ist. Die Wicklung 392 des automatischen Motorfeldregelwiderstandes ist mit dem einen; Ende des Erregerfeldes 394 des Elektromotors 46 durch eine Leitung 396 verbinden. Das andere Ende des Erregerfeldes 394 ist mit einem Knotenpiuikt 476 und dadurch über die Leitungen 478 und 462 mit der Klemme 458 des Erregers 456 verbunden.
Der Anlassdruck- knopfsehalter 382, welcher in der am Rahmen der Schermaschine 20 angebrachten Anhalte- Anlass-Station 600 angeordnet ist, wird nor malerweise durch die Wirkung einer (nicht dargestellten) Feder in seiner offenen Lage gehalten. Sobald der oben beschriebene Motor- anlassstromkreis durch Herabdrücken des An lassdruckknopfes 382 geschlossen wird, wird der Relaiselektromagnet 374 erregt, so dass dieser den Hauptsehalter M schliesst, der über den Pol M1 seinerseits den oben beschriebenen Hauptmotorstromkreis zum Anlassen des Elek tromotors 46 schliesst.
Wenn der Relaiselektromagnet 374 durch Schliessen des Motoranlassstromkreises mittels des federbelasteten Anlassdruckknopfes 382 erregt wird, wird auch der Pol M2 des Haupt schalters M geschlossen; hierdurch wird in einer weiter unten beschriebenen Weise ein den Relaiselektromagneten des Hauptschalters enthaltender Hauptschalterhaltestromkreis ge schlossen, so dass nach einem späteren Loslas sen des federbelasteten Anlassdruekknopfes der Hauptschalter in seiner geschlossenen Lage bleibt. Dieser Hauptschalterhaltestrom kreis verläuft in der folgenden Weise: Klemme 454 des Erregers 456, Leitung 452, Leitung 388, Relaiselektromagnet 374 des Hauptsehalters M, Leitung 386, Brücke 378 des Überstromrelais 376, Leitungen 400, 398, 478, 462, Klemme 458 des Erregers 456.
Die Leitung 400 enthält den Pol M2 des Haupt schalters 3I, den Schalter 402 eines durch ein Zählwerk 98 indirekt gesteuerten Anhalte relais 404, den Schalter 406 eines Ketten bremsrelais 408, den Elektromagnet 410 eines Zeitrelais 412, und einen in der Anhalte-An lass-Station 600 angeordneten und normaler weise durch eine (nicht dargestellte) Feder in geschlossener Lage gehaltenen Anhalte druckknopfschalter 414. Der Erreger 456 er zeugt eine gleichbleibende Klemmenspannung.
Der Hauptsehalter M wird geöffnet, und die Zufuhr von Gleichstrom zu dem Elektro motor 46 wird an dem Pol M1 unterbrochen, sobald der oben beschriebene, den Relaiselek- tromagneten 374 enthaltende Hauptschalter haltestromkreis entweder an dem Anhalte druckknopfschalter 414 oder an dem Strom- kreisunterbrechungsschalter 406 des Ketten bremsrelais 408 oder an dem Stromkreisunter- brechungsschalter 402 des Anhalterelais 404 unterbrochen wird. Die Öffnung des feder belasteten Anhaltedruckknopfschalters 414 tritt ein, wenn die Schermaschine aus irgend einem Grund von Hand angehalten wird.
Die Öffnung des Schalters 406 tritt ein, wenn ein oder mehrere Fadenwächter 416 des Gatters infolge eines Fadenbruches herabfallen und einen weiter unten zu beschreibenden Faden wächterstromkreis schliessen. Die Öffnung des' Schalters 402 tritt ein, wenn der normaler weise geschlossene Schalter 418 eines an der Schermasehine 20 angeordneten Abschalte zählwerkes 98 in einer weiter unten beschrie benen Weise nach der Durchführung einer vorherbestimmten Anzahl von Umdrehungen des Baumes geöffnet wird.
Irgendeine der oben erwähnten Unterbre chungen des Hauptschalterhaltestromkreises verursacht eine Erregung eines Bremsen solenoides 318, das auf die Baumbremse 294, 296 und die Pressrollenbremse 322, 326 wirkt, die durch einen Bowdenzug 344 miteinander gekuppelt sind, wie es in dem USA.-Patent Nr. 2324612 näher beschrieben und in Fig.1 dargestellt ist.
Eine Erregung des Bremsen- solenoides 318 verursacht eine sofortige Anle- gung der Schermaschinenbremsen gleichzeitig mit der oben beschriebenen eintretenden Unterbrechung der Gleichstromzufuhr zum Elektromotor 46 infolge des öffnens des Ilauptschalters JI. Das Bremsensolenoid ist in dem folgenden Bremsenstromhreis angeord net:
Eine am Knotenpunkt 422 von einer ersten Leitung der 'V1Techselstromzufuhrleitung abgezweigte Leitung 420 führt zu einem Schal ter 424 des Zeitrelais 412 und von dort zum einen Ende des Bremsensolenoides <B>318.</B> Das andere Ende des Bremsensolenoides 318 ist mit dein Knotenpunkt 426 einer zweiten Lei tung der Wechselstromzufuhrleitung durch eine Leitung 428 verbunden, die den Brems- steuerungssehalter 430 eines Brenissteuerungs- relais 432 enthält. Eine einstellbare Drossel spule 433 ist mittels einer von der Leitung 420 abzweigenden Leitung 421 parallel zum Schal ter 424 des Zeitrelais 412 angeordnet.
Der den Bremssteuerungsschalter 430 des Bremsstete- rungsrelais 432 steuernde Elektromagnet 434 ist in dem folgenden Bremssteuerungsstrom kreis angeordnet: Teil der Leitung 388 vom Knotenpunkt 448 zum Knotenpunkt 438, Lei tung 436, Elektromagnet 434, die diesen Elektromagneten mit dem Knotenpunkt 440 verbindende Leitung 442, Leitung 386, Kon taktbrücke 378 des Überstromrelais 376, Pol M2 des Hauptschalters M und weiter über die Leitung 400.
Somit wird, sobald der Hauptschalterhaltestromkreis, welcher den Relaiselektromagneten 374 einschliesst, an dem Anhaltedruckknopfschalter 414 oder dem Schalter 406 oder dem Schalter 402 unter brochen wird, der oben beschriebene Brems- steuerungsstromkreis ebenfalls unterbrochen, so dass der Elektromagnet 434 stromlos ge macht und der Bremssteuerungsschalter 430 geschlossen wird. Gleichzeitig wird der Elektromagnet 410 des Zeitrelais 412, der in dem den Relaiselektromagneten 374 ent haltenden Hauptschalterhaltestromkreis an geordnet ist, ebenfalls stromlos gemacht.
Infolge der Verzögerungswirkung des Zeit relais 412 bleibt jedoch der Schalter 424 für eine kurze Zeitspanne, beispielsweise zwei Sekunden, in der mit strichpunktierten Linien dargestellten geschlossenen Lage 424', so dass der das Bremsensolenoid 318 enthaltende Bremsenstromkreis geschlossen wird und die ses Bremsensolenoid 318 eine kräftige Anle gung der Bremsen 294, 296 und 322, 326 der Schermaschine 20 verursacht, sobald der Elek tromagnet 434 des Bremssteterungsrelais 432 stromlos gemacht und dessen Bremssteue- rungsschalter 430 geschlossen wird,
Nach die ser kurzen Zeitspanne von beispielsweise zwei Sekunden kommt jedoch der Schalter 424 des stromlos gemachten Zeitrelais 412 in die mit voll ausgezogenen Linien dargestellte offene Lage, so dass nunmehr die einstellbare Drosselspule 433 in dem das Bremsensolenoid 318 enthaltenden Bremsenstromkreis einge- schlossen ist, wodurch die Erregung des Brem- sensolenoides 318 automatisch auf ein vorher bestimmtes Mass verringert wird,
um nur eine schwache Anlegung der Bremsen der Scher maschine zu verLirsachen. Somit besteht nach einer kurzen Zeitspanne einer kräftigen An- legung der Bremsen zum Zwecke eines sofor tigen Anhaltens des Balunes eine schwache Anlegung der Bremsen so lange, wie die Zu fuhr von Gleichstrom zu dem Elektromotor 46 unterbrochen ist und der letztere angehalten wird.
Sobald der Elektromotor 46 in einer weiter unten beschriebenen Weise wieder an gelassen wird, wird der parallel zum Relais elektromagneten 374 angeordnete Elektro magnet 434 erregt, so dass der Bremsstete- rumgsschalter 430 geöffnet und das Bremsen solenoid 318 zum Zwecke eines sofortigen Los lassens der Bremsen der Schermaschine strom los gemacht wird.
Es mag nebenbei noch be merkt werden, dass das *#Viederanlassen des Elektromotors 46 eine Erregung des Elektro magneten 410 des Zeitrelais 412 verursacht, der in dem Hauptschalterhaltestromkreis an geordnet ist, so dass der Schalter 424 wieder um geschlossen wird, um den Bremsenstrom- kreis für den nächsten Bremsvorgang in der oben beschriebenen Weise bereitzumachen.
Die oben beschriebene schwache Anlegung der Bremsen der Schermaschine während des Still standes des Motors 46 kann mittels der Dros selspule 433 in einem solchen Masse eingestellt werden, dass die Abwicklung eines Teils der Baumwicklung durch die Aufbewahrungsvor richtung 22 zwar möglich ist, aber eine uner wünschte Weiterdrehung des Baumes nach Anhalten der Aufbewahrungsvorrichtung zur Beendigung eines Abwicklungsvorganges ver hindert wird. Gegebenenfalls können jedoch die Leitung 421 und die einstellbare Drosselspule 433 weg gelassen werden.
Unter solchen Umständen würde das Bremsensolenoid 318 stromlos ge macht werden, sobald der Schalter 424 des Zeitrelais 412 in seine offene Lage kommt., d. h. die Schermaschinenbremsen würden be reits nach einer kurzen Zeitspanne ihrer An- legung entsprechend der Verzögerungswir kung des Zeitrelais gelöst werden.
Das automatische elektrische Steuerungs mittel oder der Motorfeldregelwiderstand 258, welcher durch die Pressrolle 132 in Abhängig keit von der Zunahme der Wicklung 134 auf dem Baum 44 gesteuert wird, dient der Her beiführung einer automatischen Verringerung der Arbeitsgeschwindigkeit des Elektromotors 46 von einem vorherbestimmten normalen Mass auf ein geringeres Mass, so dass während des Betriebes der Schermaschine eine im wesent lichen gleichbleibende Laufgeschwindigkeit der Kettfäden erhalten wird, welche im Ver laufe des Schnellaufbetriebes höchstens um 10 % von derjenigen zu Beginn des Auf wickelvorganges abweicht und die eine im wesentlichen gleichbleibende Spannung der Kettfäden zur Folge hat.
Die normale Lauf geschwindigkeit der Kettfäden wird durch diese vorherbestimmte normale Betriebsge schwindigkeit des Elektromotors 46 zu Beginn des Schervorganges bestimmt. Verschiedene Fäden von verschiedener Stärke und/oder aus verschiedenem Material verlangen verschie dene Laufgeschwindigkeiten, um die richtige Fadenspannung zu erhalten. Zu diesem Zwecke ist ein zusätzliches elektrisches Ein stellmittel oder ein Handregelwiderstand 350 am Rahmen der Schermasehine 20 angeordnet, um diese vorherbestimmte normale Arbeits geschwindigkeit des den Baum 44 antreiben den Elektromotors 46 von Hand einzustellen.
Dieser Handregelwiderstand 350 ist in dem folgenden Normalgeschwindigkeitssteterstrom- kreis angeordnet: Eine Leitung 444 führt von dem Ende 445 der Wicklung 446 des Genera- torfeldhandregelwiderstandes 350 zu dem Pol Ms des Hauptschalters M, der seinerseits mit tels einer Leitung 450 mit dem Knotenpunkt 448 der Leitung 388 verbunden ist. Eine Lei tung 452 führt von diesem Knotenpunkt 448 zu der Klemme 454 des Erregers 456 des Weehselstrommotor-Gleiehstromgenerator- Ag gregates 26.
Die Klemme 458 des Erregers 456 ist durch eine Leitung 462 mit dem einen Ende des Feldes 460 des Gleichstrom- generators 356 verbunden. Das andere Ende des Feldes 460 ist mit dem beweglichen Kontaktarm 464 des Handregelwiderstandes 350 durch eine Leitung 466 verbunden, die den Schalter 468 des Kettenbremsenrelais 408 einschliesst. Das Ende 447 der Wicklung 446 des Handregelwiderstandes 350 ist mit dem Knotenpunkt 470 der Leitung 462 durch eine zum Knotenpunkt 474 führende Leitung 472, durch den den Knotenpunkt 474 mit einem Knotenpunkt 476 verbindenden Teil der Lei tung 398 und durch eine den Knotenpunkt 476 mit dem Knotenpunkt 470 verbindende Lei tung 478 verbunden.
Aus den vorstehend be schriebenen Verbindungen ergibt sich, dass das Generatorfeld 460 durch den Erreger 456 mit Strom versehen wird. Der Erreger 456 speist einen Stromkreis, der einen ersten Teil (den linken Teil in der Darstellung nach Fig.2) der Wicklung 446 des Generatorfeldhand- regelwiderstandes 350 und parallel dazu das Generatorfeld 460 sowie einen zweiten Teil (den rechten Teil) der wicklung 446 des Cleneratorfeldhandregelwiderstandes 350 in Serie mit diesen enthält.
Eine Bewegung des Kontaktarmes 464 über den CTeneratorfeld- handregelwiderstand 350 verursacht eine Ver änderung der an dieses Generatorfeld 460 an gelegten Potentialdifferenz und damit eine Veränderung des durch dieses Generatorfeld während des normalen Betriebes der Scher maschine fliessenden Stromes. Nenn beispiels weise der Kontaktarm 464 nach rechts bewegt. wird, wird die Erregung des Generatorfeldes und der durch dieses Generatorfeld fliessende Strom vergrössert.
Daher ist der durch das Generatorfeld fliessende Strom abhängig von der Einstellung des Kontaktarmes 464 des Handregelwiderstandes 350. Bei grosser In tensität dieses Stromes ergibt sich eine hohe und bei kleiner Intensität. eine niedrige durch den Generator 356 erzeugte Spannung, d. h. die von dem Generator erzeugte Potentialdif ferenz ist. veränderlich.
Die normale Arbeits geschwindigkeit des Elektromotors 46 am Anfang des Schervorganges wird durch die Spannung des dem Elektromotor zugeführten Gleichstromes bestimmt, so dass also die nor male Arbeitsgeschwindigkeit des Elektro- motors leicht mittels des Handregelwiderstan- des eingestellt werden kann. Es hat sich er geben, dass auf diese Weise ein grosser Ge schwindigkeitsbereich des Gleichstromelektro motors 46 erhalten werden kann.
Aus obigem ergibt sich, dass eine Geschwin digkeitsänderung des Elektromotors 46 einer seits durch eine Änderung der vom Generator 356 erzeugten Spannung mittels des Genera- torfeldhandregelwiderstandes 350 und ander seits durch eine Änderung der Erregung des Motorfeldes 394 mittels des automatischen Motorfeldregelwiderstandes 258 erhalten wer den kann, d. h.
der Generatorfeldhandregel- widerstand 350 dient der Einstellung einer vorherbestimmten Anfangsarbeitsgeschwindig- keit des Elektromotors 46 der Schermaschine von Hand, während der durch die Pressrolle 132 der Schermaschine gesteuerte automa tische Motorfeldregelwiderstand 258 zur auto matischen Verringerung der Arbeitsgeschwin digkeit des Elektromotors 46 von dieser vor herbestimmten Grösse auf eine geringere Grösse dient, um während des Schervorganges eine im wesentlichen gleichbleibende Faden spannung und/oder eine im wesentlichen gleichbleibende Fadenlaufgeschwindigkeit zu erhalten.
Im folgenden wird der Betrieb des Elektromotors 46 mit dieser Anfangsarbeits- geschwindigkeit und mit dieser verringerten herabgesetzten Arbeitsgeschwindigkeit als der normale Schnellaufbetrieb des Elektro motors bezeichnet, dies im Gegensatz zu einer sehr langsamen Arbeitsgeschwindigkeit oder einem sogenannten Langsamlaufbetrieb des Elektromotors 46, der in einer weiter unten beschriebenen Weise nur unter gewissen Um ständen wünschenswert ist.
Wie weiter oben beschrieben, sind der Schalter 402 des Anhalterelais 404 und der Schalter 406 des Kettenbremsrelais 408 im Hauptschalterhaltestromkreis in Serie ange ordnet. Daher müssen diese beiden Schalter 402 und 406 geschlossen sein oder, mit andern Worten, der Elektromagnet 602 des Anhalte relais 404 und der Elektromagnet 482 des Ket- tenbremsrelais 408 müssen stromlos sein, wenn ein ununterbrochener Betrieb des Elektro- motors 46 mit dem oben erwähnten Schnell- lauf durch ein Betätigen und anschliessendes Loslassen des Anlassdruckknopfes 382 er wünscht ist.
Zunächst werden die das Anhalterelais 404 mit dem Schalter 402 steuernden Stromkreise im nachstehenden beschrieben. Der Elektro- mägnet 602 dieses Anhalterelais 404 ist in dem folgenden Anhalterelaissteuerstromkreis ange ordnet: Eine Leitung 604 verbindet den Elek tromagneten 602 mit der linken Klemme eines durch einen Elektromagneten 606 eines Ab sehaltezählwerkrelais 582 gesteuerten Schal ters 580; eine Leitung 608 führt von der rech ten Klemme dieses Schalters 580 zu dem Kno tenpunkt 610 einer Leitung 550, von der ein Teil derselben zu dem einen Ende einer Se kundärwicklung 546 eines Niederspannungs transformators 548 führt;
eine Leittrog 544 führt von dem andern Ende dieser Sekun- därwicklung 546 zu einem Knotenpunkt 542, der durch eine Leitung 612 mit dem Elek tromagneten 602 verbunden ist. Die Primär wicklung 574 dieses Niederspannungstrans formators 548 ist mit zwei Leitungen der Wechselstromzufuhrleitung über einen Teil.
der Leitung 428 zwischen dem Knotenpunkt 426 und einem Knotenpunkt 510, und die den Knotenpunkt 510 mit dem einen Ende der Primärwicldung 574 verbindende Leitung 576, ferner über den Teil einer Leitung 516 zwischen einem Knotenpunkt 51.4 und einem Knotenpunkt 517, und eine den Knotenpunkt 517 mit dem andern Ende der Primärwick lung 574 verbindende Leitung 578 verbunden. Es ist ohne weiteres verständlich,
dass der Elektromagnet 602 des Anhalterelais 404 er regt und der Schalter 402 zur Unterbrechung des Hauptschalterhaltestromkreises geöffnet werden, sobald der Elektromagnet 606 des Abschaltezählwerkrelais 582 stromlos gemacht wird und ein Schliessen des im oben beschrie benen Anhalterelaissteuerstromkreis angeord neten Schalters 580 verursacht.
Ferner ist ohne weiteres verständlich, dass der Elektro magnet 602 des Anhalterelais 404 im strom losen Zustand bleibt und der Schalter 402 zur Schliessung des Hauptsehalterh.altestromkrei- ses für einen ununterbrochenen Betrieb des Elektromotors 46 in geschlossener Lage bleibt, solange der Elektromagnet 606 des Abschalte zählwerkrelais 582 erregt ist, um den im oben beschriebenen Anhalterelaissteuerstromkreis angeordneten Schalter 580 in seiner offenen Lage zu halten.
Der Elektromagnet 606 des Abschaltezähl werkrelais 582 ist in dem folgenden Wieder- bereitmaehungsstromkreis angeordnet: Eine Leitung 614 verbindet den Elektromagneten 606 mit der rechten Klemme eines Wieder- bereitmaehungsdruckknopfsehalters 616, der in der Anhalte-Anlass-Station 600 angeord net ist und normalerweise durch eine (nicht dargestellte) Feder in der offenen Lage ge halten wird; eine Leitung 618 führt von der linken Klemme des Wiederbereitmachungs- druekknopfschalters 616 zu einem Knoten punkt 552, der mit dem einen Ende der Se kundärwicklung 546 des Niederspannungs transformators 548 durch die Leitung 550 ver bunden ist;
eine Leitung 544 führt von dem andern Ende der Sekundärwicklung 546 zu einem Knotenpunkt 542, der mit der linken Klemme des Schalters 418 des Abschaltezähl werkes 98 durch eine Leitung 540 verbunden ist; die rechte Klemme dieses Schalters 418 ist mit dem Elektromagneten 606 durch eine Lei tung 620 verbunden. Das Abschaltezählwerk 98, das in irgendeiner bekannten Weise aus geführt sein kann, wird in der in dem USA.- Patent Nr. 2324612 näher beschriebenen Weise von dem Baum 44 angetrieben. Vor dem Be ginn eines Schervorganges wird das Abschalte zählwerk auf eine bestimmte Anzahl von Um drehungen eingestellt, die der Baum während des Schervorganges vollführen soll.
Wenn das Abschaltezählwerk auf diese vorherbestimmte Umdrehungszahl eingestellt ist, ist der Schal ter 418 des Zählwerkes geschlossen. Wenn nun der Elektromagnet 606 durch eine Betä tigung des federbelasteten Wiederbereitma- chungsdruckknopfes 616 erregt wird, wird der Schalter 580 geöffnet und der Schalter 402 geschlossen, da der letztere durch den Elektromagnet 602 gesteuert wird, der durch die Öffnung des Schalters 580 stromlos ge- macht wird. Nunmehr ist der Hauptschalter haltestromkreis am Schalter 402 für einen ununterbrochenen Betrieb des Elektromotors geschlossen.
Wenn der Elektromagnet 606 des Ab schaltezählwerkrelais 582 durch Schliessen des oben beschriebenen Wiederbereitmachungs- stromkreises mittels des federbelasteten Wie- derbereitmachungsdruckknopfschalters 616 er regt wird, wird ein ebenfalls durch den Elek tromagneten 606 gesteuerter Schalter 581 ge schlossen, wodurch ein weiter unten beschrie bener, den Elektromagneten 606 enthalten der Abschaltezählwerkrelaishaltestromkreis ge schlossen wird, so dass der Elektromagnet 606 in erregtem Zustand bleibt und der Schalter 402 des Hauptschalterhaltestromkreises in ge schlossener Lage bleibt,
wenn der feder belastete Wiederbereitmachungsdruckknopf- schalter 616 anschliessend losgelassen wird, so lange wie der Schalter 418 des Absehaltezähl- werkes 98 in geschlossener Lage bleibt.
Der Absehaltezählwerkrelaishaltestromkreis ver läuft von der obern Klemme des Elektro magneten 606 in der folgenden Weise: Lei tung 620, Schalter 418 des Abschaltezählwer- kes 98, Leitung 540 bis zum Knotenpunkt 542, die Leitung 544, die Sekundärwicklung 546, die Leitung 550 bis zum Knotenpunkt 610, die diesen Knotenpunkt 610 finit der rechten Klemme des Schalters 581 verbindende Lei tung 608, und eine die linke Klemme dieses Schalters 581. mit dem Elektromagneten 606 verbindende Leitung 622.
Da der oben beschriebene Abschaltezähl- werkrelaishaltestromkreis den Schalter 418 des Abschaltezählwerkes enthält, wird der Elek tromagnet 606 stromlos gemacht und demzu folge der Schalter 580 geschlossen und der Schalter 402 für ein sofortiges Anhalten des Elektromotors 46 und Anlegen der Bremsen 294, 296 und 322, 326 der Schermaschine ge öffnet, sobald der Schalter 418 des Abschalte zählwerkes 98 automatisch geöffnet wird, nachdem der Baum die vorherbestimmte Um drehungszahl, auf die das Abschaltezählw erk zuvor eingestellt war, vollführt hat.
Aus obigem ergibt sich, dass nach einem Anhalten der Schermaschine durch das Ab stellzählwerk 98 ein neuer ununterbrochener Betrieb des Elektromotors 46 durch Drücken und anschliessendes Loslassen des Anlassdruck knopfes 382 nicht erhalten werden kann, wenn der Arbeiter nicht zuerst das Abstellzählwerk auf eine bestimmte vom Baum zu vollführende Umdrehungszahl eingestellt hat und ausserdem nicht das Abschaltezählwerkrelais 582 durch eine Betätigung des Wiederbereitmachungs- druckknopfes 616 wieder bereitgemacht hat.
Um das Anhalten der Schermaschine durch das Abstellzählwerk 98 am Ende eines Scher- vorganges anzuzeigen, ist eine in der An halte-Anlass-Station 600 eingebaute Anzeige lampe 624 im folgenden Anzeigestromkreis angeordnet:
Eine von der linken Klemme der Anzeigelampe 624 zu einem Knotenpunkt 628 der Leitung 604 führende Leitung 626, der von dem Knotenpunkt 628 zum Schalter 580 führende Teil der Leitung 604, der Schalter 580, die Leitung 608 bis zum Knotenpunkt 610, der vom Knotenpunkt 610 zur Sekundär wicklung 546 führende Teil der Leitung 550, die Leitung 544 bis nun Knotenpunkt 542, die Leitung 540 bis zu einem Knotenpunkt 538, eine diesen Knotenpunkt 538 mit einem Knotenpunkt 534 verbindende Leitung 536, eine diesen Knotenpunkt 534 mit einem Kno tenpunkt 530 verbindende Leitung 532, und eine diesen Knotenpunkt 530 mit der rechten Klemme der Anzeigelampe 624 verbindende Leitung 630.
Sobald also die Schermaschine durch das Abstellzählwerk 98 angehalten wird, wodurch der durch den Elektromagneten 606 des Abschaltezählwerkrelais 582 gesteuerte und in dem oben beschriebenen Anzeigestrom kreis angeordnete Schalter 580 geschlossen wird, leuchtet die Anzeigelampe 624 auf, wo durch dem Arbeiter ersichtlich gemacht wird, dass die gewünschte Fadenlänge auf den Baum gebracht worden ist, und dass das Abschalte zählwerk 98 und sein Relais 582 für einen neuen Schervorgang wieder bereitgemacht werden müssen.
Wenn das Abschaltezählwerk und sein Relais durch Einstellen des Zählwer kes und Herabdrücken des federbelasteten Wiederbereitmachungsdruckknopfes 616 wie der bereitgemacht worden sind, wird der Elek tromagnet 606 des Abschaltezählwerkrelais 582 wieder erregt, wodurch der Schalter 580 ge öffnet lind die Anzeigelampe abgeschaltet wird; dieses Erlöschen der Anzeigelampe be deutet für den Arbeiter, dass der Hauptschal terhaltestromkreis am Schalter 402 geschlossen ist und der Elektromotor 46 für einen neuen Schervorgang wieder angelassen werden kann.
Nunmehr werden die Stromkreise beschrie ben, welche das Kettenbremsrelais 408 steuern, das den ebenfalls im Hauptschalterhaltestrom kreis angeordneten Schalter 406 enthält. Der Elektromagnet 482 des den Schalter 406 steuernden Kettenbremsrelais 408 ist in dem folgenden Kettenbremsrelaissteuerstromkreis angeordnet:
Elektromagnet 482, Leitung 568, linke Klemme eines Schalters 566, der durch einen Elektromagneten 556 eines empfind liehen Kettenbremszwischenrelais 558 ge steuert wird, rechte Klemme dieses Schalters 566, Leitung 572, Knotenpunkt 570 der Lei tung 550, Teil der Leiturig 550, der von die sem Knotenpunkt 570 zu dem einen Ende der Sekundärwicklung 546 des Niederspannungs transformators 548 führt, Sekundärwieklung 546, Leitung 544 bis zu dem Knotenpunkt 542, derjenige Teil der Leitung 540, der von die sem Knotenpunkt 542 zu dem Elektromagne ten 482 führt.
Es wird also der Elektromagnet 482 des Kettenbremsrelais 408 zum Öffnen des Schalters 406 erregt, um in der oben beschrie benen Weise ein Anhalten des Elektromotors 46 und ein Anlegen der Sehermaschinenbrem- sen herbeizuführen, sobald der Elektromagnet 556 des empfindlichen Kettenbremszwischen- relais 558 zum Schliessen des Schalters 566 erregt wird.
Der Elektromagnet 556 ist in dem folgen den Fadenwächtersteuerungsstromkreis ange ordnet: Elektromagnet 556, Leitung 630, welche den Elektromagneten 556 mit der einen Klemme einer am Gatter 24 angebrachten Gatterklemmleiste 632 verbindet, Fadenwäch ter 416, eine von der andern Klemme der Gat- terklemmleiste 632 zu dem Knotenpunkt 534 führende Leitung 634, die den Knotenpunkt.
534 mit dem Knotenpunkt 538 verbindende Leitung 536, derjenige Teil der Leitung 540, welcher den Knotenpunkt 538 mit dem Kno tenpunkt 542 verbindet, Leitung 544, die Sekundärwicklung 546 des Niederspannungs transformators 548, Leitung 550 bis zum Kno tenpunkt 552, den Knotenpunkt 552 mit dem Elektromagneten 556 verbindende Leitung 554. Obgleich Fig.2 in schematischer Weise nur einen Fadenwächter 416 an der Gatter klemmleiste 632 angeordnet darstellt, sind in Wirklichkeit eine grosse Anzahl Fadenwächter 416 im Gatter angeordnet, je ein Fadenwäch- ter für jeden von einer Spule 36 abzuziehen den Kettfaden 34.
Die verschiedenen Faden wächter 416 des Gatters sind in mehreren Reihen angeordnet und sind elektrisch parallel zueinander mit der Gatterklemmleiste 632 ver bunden. Wenn daher ein Fadenwächter oder mehrere Fadenwäehter 416 infolge Faden bruches herabfallen, wird der oben besehrie- bene Fadenwächterstromkreis geschlossen, wo durch der Elektromagnet 556 des empfind lichen Kettenbremszwisehenrelais 558 erregt wird, so dass der Schalter 566 geschlossen wird, was seinerseits eine Erregung des Elek tromagneten 482 des Kettenbremsrelais 408 verursacht, die eine Öffnung des Schalters 406 herbeiführt, so dass der Hauptschalter haltestromkreis für ein Anhalten des Elektro motors 46 und ein Anlegen der Bremsen in der oben beschriebenen Weise unterbrochen wird.
Eine Überwachungslampe 636 ist in Serie mit jeder Reihe von Fadenwächtern 416 an geordnet, so dass nach dem Herabfallen eines Fadenwächters infolge eines Fadenbruches diejenige Überwachungslampe, welche mit der den den Fadenwächterstromkreis schliessen den Fadenwächter enthaltenden Fadenwäch- terreihe verbunden ist, aufleuchtet. Der Ein fachheit halber stellt Fig.2 nur eine in der Leitung 630 des Fadenwächterstromkreises angeordnete Überwachungslampe 636 dar, wie sie auch nur einen Fädenwächter 416 zeigt.
In den vorhergehenden Absätzen wurde die Erregung des Elektromagneten 556 des empfindlichen Kettenbremszwischenrelais 558 mittels eines Fadenwächters 416 beschrieben. Eine Erregung des Elektromagneten 556 mit dem Ergebnis einer Öffnung der Schalter 406 und 468, die beide von dem Elektromagneten 482 des Kettenbremsrelais 408 gesteuert wer den, kann auch durch einen Langsamlaufschal ter 490 erreicht werden. Dieser Langsamlauf schalter ist, wie es in dem USA.-Patent Nr.2302700 näher beschrieben ist, an dem beweglichen, die beweglichen Greifelemente 40 tragenden Träger 64 der Aufbewahrungsvor richtung 22 angeordnet. Solange der Träger 64 sich in seiner obern, in Fig.1 mit voll aus gezogenen Linien dargestellten unwirksamen Lage befindet, ist der Langsamlaufschalter490 offen.
Der Langsamlaufsehalter 490 ist mit dem Fadenwächterstromkreis parallel zu den Fadenwächtern 416 durch die folgenden Lei tungen verbunden: Eine von der rechten Klemme des Langsamlaufschalters 490 zu dem einen Ende eines einstellbaren Widerstandes 562 führende Leitung 564, dessen anderes Ende mit dem Elektromagneten 556 durch eine Leitung 560 verbunden ist, eine von der linken Klemme des Langsamlaufsehalters 490 zu dem Knotenpunkt. 530 führende Leitung 528, welcher Knotenpunkt. 530 mit dem Kno tenpunkt 53.1 durch die Leitung 532 verbun den ist.
Somit kann die Erregung der Elektro magnete 556 und 482 auch durch Schliessen des Langsamlaufsehalters 490 nach einer Ab wärtsbewegung des Trägers 64 der Aufbewah rungsvorrichtung herbeigeführt werden. Es wird noch erwähnt, dass der einstellbare Wi derstand 562 auf einen Widerstands-,vert ein gestellt werden kann, der im wesentlichen gleieh dem Widerstand einer in Reihe mit einer Gruppe von Fadenwächtern .116 ange ordneten Überwaehungslampe 636 ist.
Eine Erregung des Elektromagneten 482 des Kettenbremsrelais 408 in der oben be schriebenen -'#%reise durch einen Fadenwächter 416 oder durch den Langsamlaufschalter 490 verursacht ein gleichzeitiges Öffnen der Schal ter 406 und 468. Ein Öffnen des Schalters 406 verursacht, wie oben beschrieben, ein Anhal ten der Schermaschine und ein Anlegen der Bremsen. Der Geschwindigkeitsteuerschalter 468 ist in dem Normalgeschwindigkeitsteuer- stromkreis angeordnet, der das Generatorfeld 460 und den Generatorfeldhandregelwider- stand 350 wie oben beschrieben enthält.
Wenn der Geschwindigkeitsteuerschalter 468 durch eine Erregung des Elektromagneten 482 ge öffnet wird, wird der Generatorfeldhandregel- widerstand 350 von dem Generatorfeld 460 ab geschaltet. Ein einstellbarer Langsamlauf widerstand 484 ist in Reihe mit dem Gene ratorfeld 460 zwischen den Knotenpunkten 486 und 488 der Leitungen 466 und 444 ange ordnet, so dass nach der oben erwähnten Ab schaltung des Generatorfeldhandregelwider- standes 350 von dem Generatorfeld 460 der Strom nunmehr durch den folgenden Lang samlaufsteuerstromkreis fliessen kann: Erreger 456, Leitung 462, Generatorfeld 460, Leitung 466, Langsamlaufwiderstand 482, Leitung 444, Pol M3, Leitungen 450, 452.
Daher wird unter diesen Umständen und nach einem Schliessen des den Pol M3 einschliessenden Hauptschal ters M ein dem kombinierten Widerstand des in Serie miteinander angeordneten Generator feldes 460 und des einstellbaren Langsamlauf widerstandes 484 proportionaler Strom durch das Generatorfeld fliessen, der einen Fluss herbeiführt, der eine für den besonderen Langsamlauf und das geringe Drehmoment des Elektromotors 46 benötigte geringe Span nung erzeugt. Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Fluss, und daher die Spannung und das Drehmoment, umabhängig von der Einstellung des Generatorfeldhandregelwider- standes 350 sind, da der letztere von dem Generatorfeld 460 abgeschaltet ist.
Anderseits wird der Generatorfeldhandregelwiderstand 350 wieder mit dem Generatorfeld 460 ver bunden, und ein weiterer Betrieb des Elektro motors 46 im Langsamlauf wird unmöglich gemacht, sobald der durch den Elektromagne ten 482 des Kettenbremsrelais 408 gesteuerte Geschwindigkeitsteuerschalter 468 nach einer Unterbrechung des Fadenwächterstromkreises durch einen Fadenwächter 416 und/oder durch den Langsamlaufschalter 490 in seine geschlossene Lage zurückgebracht wird.
Wie oben erwähnt, werden die Schalter 406 und 468 gleichzeitig durch den Elektro magneten 482 des Kettenbremsrelais 408 ge öffnet oder geschlossen. Wenn daher der Ge- schwindigkeitsteuerschalter 468 für einen Be trieb des Elektromotors 46 im Langsamlauf durch Herstellung des Langsamlaufsteuer- stromkreises geöffnet wird, wird der im Hauptschalterhaltestromkreis angeordnete Schalter 406 auch geöffnet.
Daher kann der Elektromotor 46 im Langsamlauf nur so lange betrieben werden, wie der den den Haupt schalter M steuernden Relaiselektromagneten 374 enthaltende Motoranlassstromkreis durch Herabdrücken des Anlassdruckknopfes 382 gegen die Wirkung seiner Feder oder durch Schliessen eines an der Aufbewahrungsvor richtung 22 angeordneten Hilfsanlassschalters 492 geschlossen wird.
Dieser Hilfsanlassschal- ter 492 ist parallel ni dem Anlassdruckknopf- schalter 382 mit dem Hotoranlassstromkreis durch den folgenden Hilfsanlassstromkreis verbunden:
Eine Leitung 590 führt von dem Knotenpunkt 588 der Leitung 398 des Motor- anlassstromkreises zur rechten Klemme des Hilfsanlassschalters 492;
eine Leitung 583 ver bindet die linke Klemme des Hilfsanlassschal- ters 492 mit der rechten Klemme eines an der Aufbewahrungsvorrichtung 22 angebrachten Steuerschalters 494, und eine Leitung 584 ver bindet die linke Klemme des Steuerschalters 494 mit dem Knotenpunkt 586 der Leitung 384 des lIotoranlassstromkreises. Da der Hilfs- anlassschalter 492 und der Steuerschalter 494 in Serie angeordnet sind,
setzt der Betrieb des Elektromotors 46 im Langsamlauf durch den Hilfsanlassschalter 492 das Schliessen des Steuerschalters 494 voraus, und der Betrieb des Elektromotors 46 im Langsamlauf wird beendet, sobald der Steuerschalter 49s ge öffnet wird.
Das Steuerelement 495 des Steuerschalters 494 ist auf einem Klemmbrett 110 angebracht, das lose auf dem Träger 64 ruht (siehe Fig. <B>1).</B> Wenn der Träger sich in seiner mit voll aus gezogenen Linien dargestellten unwirksamen Lage befindet, ist der Steuerschalter 494 ge öffnet. Während der Abwärtsbewegung des Trägers 64 wird der Steuerschalter 494 durch sein Steuerelement 495 geschlossen, sobald das Klemmbrett 110 auf einem feststehenden Klemmbrett 102 abgelegt wird und die Kette 34 klemmt.
Während der weiteren Abwärts- bewegung des Trägers 64 in seine mit gestri chelten Linien in Fig. 1 dargestellte wirksame Lage bleibt der Steuerschalter 494 in seiner geschlossenen Lage. Während der Aufwärts bewegung des Trägers 64 von seiner wirk samen Lage wird der Steuerschalter 494 geöff net, sobald das Klemmbrett 110 von dem fest stehenden Klemmbrett 102 und der Kette 34 durch den Träger 64 wegbewegt wird. Dieses Öffnen des Steuerschalters 494 findet, wie weiter unten beschrieben wird, vor dem Öff nen des Hilfsanlassschalters 492 statt.
Ferner ist, wie in dem USA.-Patent 2302700 näher beschrieben ist, das Steuerelement 493 (Fig. 1) des Hilfsanlassschalters 492 starr mit dem Handgriff 497 des Umkehrschalters 496 verbunden und in einer solchen Weise ausge bildet, dass es den Hilfsanlassschalters 492 nur dann schliesst, wenn der Handgriff 497 des Umkehrschalters in die Lage 497b für Auf wärtsbewegung des Trägers 64 geschwenkt ist. Wenn der Handgriff 497 sich in der in Fig. 1 mit voll ausgezogenen Linien dargestellten neutralen Lage oder in der Lage 497a für Abwärtsbewegung des Trägers 64 befindet, ist das Steuerelement 493 des Hilfsanlassschal- ters 492 ausser Berührung mit dem letzteren, so dass der Hilfsanlassschalter geöffnet ist.
Somit bleibt während der Abwärtsbewegung des Trägers 64 der Hilfsanlassschalter 492 in seiner Offenlage, und, sobald der Handgriff 497 des Umkehrschalters in die Lage 497b für eine Aufwärtsbewegung des Trägers 64 ge schwenkt wird, wird der Hilfsanlassschalter 492 geschlossen. Das Steuerelement 493 des Hilfsanlassschalters 492 besitzt eine solche Länge, dass es den Hilfsanlassschalter kurz vor dem Schliessen des Umkehrschalters 496 für eine Aufwärtsbewegung des Trägers 64 schliesst, so dass die Kettfäden bereits unter einer gewissen Spannung stellen, wenn das Anheben des Trägers 64 beginnt. Der Hilfs- anlassschalter 492 bleibt während der Auf wärtsbewegung des Trägers 64 in geschlosse- ner Lage,
bis am Ende der Aufwärtsbewegung der Handgriff 497 des Umkehrschalters 496 automatisch in die neutrale Lage zurück gebracht wird, wie es in dem USA.-Patent Nr.2302700 näher beschrieben ist. Dieses Zu rückbringen des Handgriffes 497 verursacht ein Öffnen des Hilfsanlassschalters 492, nach dem der Steuerschalter 494 zuvor durch das Anheben des das Steuerelement 495 tragenden Klemmbrettes 110 während der Aufwärts bewegung des Trägers 64 geöffnet worden ist. Es wird darauf hingewiesen, dass während der Aufwärtsbewebung des Trägers in seine oberste unwirksame Lage der Langsamlauf schalter 490 nach dem Öffnen des Steuer schalters 494 und kurz vor dem Öffnen des Hilfsanlassschalters 492 geöffnet wird.
Wie oben erwähnt, dient der Umkehrschal ter 496 zur Steuerung des Umkehrmotors 480, der den Träger 64 mit den beweglichen Greif elementen 40 betätigt. Zu diesem Zwecke sind die folgenden Umkehrmotorstromkreise vor gesehen: \ach Schliessen des Handschalters 354 werden die drei Leitungen der Wechselstrom zufuhrleitung mit den drei Klemmen 500, 502, 504 des Umkehrschalters 496 in der folgenden '\ eise verbunden:
Die erste Leitung von dem Knotenpunkt 422 durch die Leitung 420 zti dem Knotenpunkt 506 und von dort durch die Leitung 508 zur Klemme 502; die zweite Lei tung von dem Knotenpunkt 426 durch die Leitung 428 zu dem Knotenpunkt 510 und von dort. durch die Leitung 512 zur Klemme 504: die dritte Leitung von dem Knotenpunkt 514 durch die Leitung 516 zur Klemme 500. Die Klemmen .515, 518 und 520 des Umkehr schalters 496 sind mit, dem Umkehrmotor 480 durch die Leitungen 522, 524 und 526 ver bunden.
Wenn somit der Handgriff 497 des Umkehrschalters 496 in der in Fig.1 mit voll ausgezogenen Linien dargestellten neutralen Lage steht und die Klemmen 502 und 518 miteinander verbunden sind, stehen der Um kehrmotor 480 und der mit diesem 1Nlotor ver bundene Träger 64 still; wenn der Handgriff 497 in der Lage 497a stellt und die Klemme 50-1 mit der Klemme 515 und die Klemme 500 mit der Klemme 520 verbunden ist, wird der Umkehrmotor 480 in seiner einen Drehrich tung umlaufen, um eine Abwärtsbewegung des Trägers 64 herbeizuführen;
wenn der Hand griff 497 in der Lage 497b steht und die Klemme 504 mit der Klemme 520 und die klemme 500 mit der Klemme 515 verbunden ist, wird der Umkehrmotor 480 in seiner andern Drehrichtung umlaufen, um eine Auf wärtsbewegung des Trägers 64 herbeizuführen.
Wie oben erwähnt, ist unter Umständen eine besondere langsame Geschwindigkeit des den Baum 44 antreibenden Elektromotors 46 erwünscht. Zum Beispiel: Erstens zu Beginn eines Schervorganges, bis einige wenige Lagen der Wicklung auf den Baum gewickelt wor den sind; zweitens nach Eintritt eines Faden bruches im Gatter und Knüpfen der Enden des gerissenen Fadens ohne Benutzung der Aufbewahrungsvorrichtung; drittens nach Eintritt eines Fadenbruches irgendwo zwi schen dem Gatter und dem Baum und dem Knüpfen der gerissenen Fadenenden anschlie ssend an ein vorübergehendes Abwickeln eines Teils der Kette von dem Baum mittels der Aufbewahrungsvorrichtung.
Im ersten Falle soll die Kette auf den Baum in der Scher maschine bei einer sehr niederen Geschwindig keit aufgewickelt werden, bis nach der Auf wicklung einiger weniger Lagen der eigent liche Schervorgang bei normaler grosser Ge schwindigkeit mit Sicherheit begonnen werden kann; im zweiten Falle soll die Kette vom Gatter mit einer sehr geringen Geschwindig keit abgezogen werden, bis der Durchhang des Fadens oder der Fäden aufgehoben ist;
im dritten Falle soll während des Rückganges des die Greifelemente 40 tragenden Trägers 64 durch den Umkehrmotor 480 von seiner untern wirksamen Lage in seine obere unwirk same Lage die in der Aufbewahrungsvorrich tung gefaltete Kette (wie es in Fig.1 mit strichpunktierten Linien dargestellt ist) von dem Baum in der Schermaschine mit einer sehr geringen Geschwindigkeit aufgenommen wer den, bis die Kette durch das Klemmbrett 110 freigegeben wird.
Im ersten Falle, d. h. am Anfange eines Schervorganges, wird zunächst der Träger 64 der Aufbewahrungsvorrichtung von seiner obersten unwirksamen Lage in eine Zwischen lage gesenkt, in der das Klemmbrett 110 noch nicht auf die Kette gelegt ist und der durch das vom Klemmbrett getragene Steuerelement 495 gesteuerte Steuerschalter 494 noch offen ist, in der aber der durch den Träger 64 ge steuerte Langsamlaufschalter 490 bereits ge schlossen ist. Der mit dem Handgriff 497 des Umkehrschalters 496 mechanisch gekuppelte Hilfsanlassschalter 492 ist ebenfalls offen, da sich der Handgriff 497 in seiner neutralen Lage befindet.
Das Schliessen des Langsam laufschalters 490 verursacht eine Erregung der Elektromagnete 556 und 482 mit dem Ergebnis einer Öffnung des Geschwindigkeits steuerschalters 468, wodurch der Langsamlauf- steuerstromkreis hergestellt ist. Nunmehr kann ein Betrieb des Elektromotors 46 im Langsam lauf durch Herabdrücken und Halten des federbelasteten normalen Anlassdruckknopfes 382 in der herabgedrückten Lage so lange als erwünscht erhalten werden, d. h.
bis einige wenige Lagen der Wicklung auf den Baum aufgewickelt worden sind. Alsdann wird der normale Anlassdruckknopf 382 losgelassen, so dass der Elektromotor 46 angehalten wird, da der Motoranlassstromkreis an dem Anlass- druckknopfschalter 382 unterbrochen ist und der Hauptschalterhaltestromkreis an dem Schalter 406 unterbrochen ist,
der sich infolge der durch den geschlossenen Langsamlauf- schalter 490 verursachten Erregung des Elek tromagneten 482 noch in seiner offenen Lage befindet. Nunmehr wird der Träger 64 durch Schwenken des Handgriffes 497 in die Lage 497b in seine oberste unwirksame Lage zu rückgebracht;
diese Verschwenkung des Hand- gTiffes 497 verursacht jedoch keinen Betrieb des Elektromotors 46 durch den mit dem Handgriff 497 gekuppelten Hilfsanlassschal- ter 492, da der Steuerschalter 494, welcher in Reihe mit dem Hilfsanlassschalter 492 an geordnet ist, in seiner offenen Lage steht.
Nach Rückkehr des Trägers 64 in seine oberste unwirksame Lage kann der Elektromotor 46 der Schermaschine mit normaler hoher Be triebsgeschwindigkeit durch kurzzeitiges Her- abdrücken des Anlassdruckknopfes 382 ange lassen werden, da nunmehr der Langsamlauf schalter 490 offen ist, so dass der Elektro magnet 482 stromlos gemacht wird und der im Hauptschalterhaltestromkreis angeordnete Schalter 406 und der im normalen Ge- schwindigkeitssteuerstromkreis angeordnete Geschwindigkeitssteuerschalter 468 geschlos sen sind.
Im zweiten halle, d. h. nach Eintritt eines Fadenbruches im Gatter und Knüpfen der ge rissenen Enden des Fadens oder der Fäden ohne Benutzung der Aufbewahrungsvorrieh- tung befindet sieh der Träger 64 der Auf bewahrungsvorrichtung in seiner obersten un wirksamen Lage, so dass sieh alle Schalter 490, 492 und 494 in der Offenlage befinden. Infolge des Durchhanges des Fadens oder der Fäden, deren gerissene Enden miteinan der verknüpft worden sind, haben ein oder mehrere Fadenwächter 416 noch immer ihren Kontakt 416 geschlossen, so dass der Faden wächterstromkreis immer noch geschlossen ist und infolgedessen der Elektromagnet 482 immer noch erregt ist.
Daher sind der im Hauptschalterhaltestromkreis angeordnete Schalter 406 und der im Normalgeschwindig- keitssteuerstromkreis angeordnete Geschwin digkeitssteuersehalter 468 noch immer offen. Nunmehr kann ein Betrieb des Elektromotors 46 im Langsamlauf durch Herabdrücken und Halten des federbelasteten normalen Anlass druckknopfes 382 erhalten werden.
Sobald der Durchhang in dem zuvor geknüpften Fa den oder den zuvor geknüpften Fäden aufge nommen worden ist, wird der Kontaktschluss an dem Fadenwächter oder den Fadenwäch tern 416 unterbrochen, wodurch der Faden- wäehterstromkreis unterbrochen wird und der Elektromagnet 482 stromlos gemacht wird, so dass die Schalter 406 und 468 geschlossen wer den.
Somit ist der Hauptschalterhaltestrom- kreis wieder geschlossen und ist der Genera- torfeldhandregelwiderstand 350 wieder mit dem Generatorfeld 460 verbunden, so dass die Geschwindigkeit des Elektromotors 46 auto matisch auf die eingestellte Grösse anwäehst und der Elektromotor weiter mit hoher Ar- beitsgeschwindigkeit umläuft; nunmehr kann der Anlassdruckknopf 328 losgelassen werden, da der Hauptschalterhaltestromkreis geschlos sen ist.
Im dritten Falle, d. h. nach dem Eintritt eines Fadenbruches und dem Knüpfen der ge rissenen Fadenenden anschliessend an eine vorübergehende Abwicklung eines Teils der Kette von dem Baum, befindet sieh der Trä ger 64 der Anhaltevorrichtung in seiner un tern, in Fig.1 mit strichpunktierten Linien dargestellten wirksamen Lage, so dass der Langsamlaufschalter 490 und der Steuerschal ter 494 geschlossen sind. In diesem Zeitpunkt ist der Hilfsanlassschalter -I92 offen, da sich der Handgriff 497 in seiner neutralen Lage befindet, wenn der Träger 64 stillsteht.
Das Schliessen des Langsamlaufsehalters 490 ver ursacht eine Erregung der Elektromagnete 556 und 482 mit dem Ergebnis einer öffnung der Schalter .I06 und 468. Gleichzeitig mit dein Verschwenken des Handgriffes -I97 des Umkehrschalters 496 in die Lage 497b zur 1-Ierbeiführung einer Aufwärtsbewegung des Trägers 64 wird der mechanisch mit dein Handgriff 497 gekuppelte Hilfsanlassschalter 492 geschlossen, so dass infolge des Umstandes, dass der Steuerschalter 494 und der Langsam laufschalter 490 geschlossen sind,
der Elektro motor 46 im Langsamlauf angelassen wird. Sobald während der Aufwärtsbewegung des Trägers und nach dem langsamen Aufnehmen der in der Aufbewahrungsvorrichtung gefal teten Kette der Träger eine Lage erreicht, worin das Klemmbrett 110 von der Kette 34 wegbewegt und der Steuerschalter .194 geöff net ist, wird der Elektromotor 46 angehalten, obgleich der in Serie finit dem Steuerschalter -I94 angeordnete Hilfsanlassschalter 492 noch geschlossen ist.
Die Aufwärtsbewegung des Trägers 64 geht jedoch weiter, und der Hilfs- anlassschalter 492 und der Langsamlaufschal- ter 490 werden automatisch in der obersten un wirksamen Lage des Trägers geöffnet. Nun mehr wird der Elektromagnet 482 stromlos und werden die Schalter 406 und 468 geschlos sen, da nach dem langsamen Aufnehmen der Kette die Fäden nicht mehr durchhängen und die ebenfalls den Elektromagneten 482 steuernden Fadenwächter 416 in Offenlage sind. Nunmehr kann der Elektromotor 46 durch Herabdrücken des normalen Anlass druckknopfes 382 und Loslassen desselben nach einer kurzen Zeit mit normaler hoher Betriebsgeschwindigkeit angelassen werden.
Während des Langsamlaufbetriebes bleibt die Spannung der Fäden konstant unabhängig von der Einstellung des Generatorfeldhand- regelwiderstandes 350 und unabhängig von der bereits auf den Baum gebrachten Faden menge. Dies wird erreicht erstens dadurch, dass der Generatorfeldhandregelwiderstand350 während des Langsamlaufbetriebes vom Gene ratorfeld 460 abgeschaltet ist, und zweitens dadurch, dass das Drehmoment des Elektro motors 46 durch den Aufbau der Kette mittels des durch die Pressrolle 132 gesteuerten auto matischen Motorfeldregelwiderstandes 258 vergrössert wird.
Aus obigem ergibt sich, dass der Elektro motor 46 mit Vollast und mit verschiedenen Geschwindigkeiten angelassen werden muss. Um auf diese sich ändernden Zustände Rück sicht zu nehmen, ist der Elektromagnet 364 des Relais 366 in dem Hauptmotorstromkreis angeordnet, und die Klemmen des durch den Elektromagneten 364 gesteuerten federbelaste ten Schalters 638 sind durch die Leitungen 644 und 646 mit den Knotenpunkten 640 und 642 verbinden. Somit schliesst der Schalter 638 den automatischen Motorfeldwiderstand 258 kurz, wenn die Stärke des durch den Elektromagneten 364 des Relais 366 gehenden Stromes auf einen bestimmten Wert angestie gen ist.
Die mit dem Schalter 638 verbundene Feder bringt denselben in seine offene Lage zurück, sobald die Stärke des durch den Elektromagneten 364 gehenden Stromes unter diesen bestimmten Wert fällt. Die Tätigkeit des Relais 366 setzt sich fort, bis ein stabiler Zustand des Stromes bei einem unter dieser bestimmten Grenze liegenden Wert hergestellt worden ist.
Der Betrieb des Elektromotors 46 der Schermaschine wird automatisch angehalten, sobald der Anhaltedruckknopf 414 von Hand herabgedrückt wird, oder sobald ein oder meh rere Fadenwächter 416 nach einem Faden bruch im Gatter oder irgendwo zwischen dem Gatter und dem Baum herabfallen, oder so bald der Schalter 418 des Abschaltzählwerkes 98 am Ende eines Schervorganges nach dem Aufwickeln einer vorherbestimmten Ketten länge, auf die das Abschaltezählwerk einge stellt war, automatisch geöffnet wird.
Im ersten und zweiten Falle wird der Elektro magnet 606 des Abschaltezählwerkrelais 582 nicht beeinflusst, so dass ein Wiederanlassen des Elektromotors 46 im normalen Schnellauf oder im Langsamlauf durch den Anlassdruck- knopf 382 oder durch den Hilfsanlassschalter 492, wie der Fall liegen mag, ausgeführt wer den kann, ohne dass zuvor gewisse Stromkreise des Steuersystems mittels des Wiederbereit- inachungsdruckknopfes 616 wieder bereitge macht werden.
Im dritten Falle jedoch wird der Schalter 418 des Abschaltezählwerkes 98 automatisch geöffnet, wodurch der den Elek tromagneten 602 steuernde Elektromagnet 606 stromlos gemacht -und der im Hatiptschalter- haltestromkreis angeordnete Schalter 402 ge öffnet wird, so dass das Abschaltezählwerk wieder eingestellt werden muss und der Wie- derbereitmachimgsdruckknopf 616 betätigt werden muss,
bevor ein neuer ununterbroche ner Betrieb des Elektromotors 46 durch eine Betätigung und ein anschliessendes Loslassen des federbelasteten Anlassdruckknopfschalters 382 erhalten werden kann. Wenn das Ab schaltezählwerk nicht wieder eingestellt wor den wäre und/oder der Wiederbereitma- chungsdruckknopf 616 nicht betätigt worden wäre, könnte der Elektromotor 46 im norma len Schnellauf oder im Langsamlauf nur so lange betrieben werden, wie der Anla.ssdruek- knopf 382 in seiner herabgedrückten Lage gehalten wird;
ein Loslassen des Anlassdruek- knopfes würde unter diesen Umständen ein Stehenbleiben des Elektromotors 46 verur sachen. Die mit dem Anhalterelaissteuerstrom- kreis verbundene Anzeigelampe 624 leuehtet nur in dem dritten Falle auf, wenn der Schalter 418 des Abschaltezählwerkes geöffnet ist. In allen drei Fällen werden die durch den Elektromagnet 434 des Bremssteuerungsrelais 432 gesteuerten Bremsen der Schermaschine unmittelbar nach dem Anhalten des Elektro motors 46 angelegt.
Wenn die Drosselspule 433 weggelassen ist, werden die Bremsen nach einer kurzen Zeitspanne durch die Tätigkeit des Zeitrelais 412 wieder gelöst; wenn die Drosselspule 433 in dem Steuersystem vor gesehen ist, verursacht die Tätigkeit des Zeit relais 412 nach einer kurzen Zeitspanne eine Verminderung der Anlegekraft der Bremsen auf ein niederes, durch die Drosselspule be stimmtes Mass, und die Bremsen werden völlig gelöst, sobald der Elektromotor 46 ent weder um Langsamlauf oder im normalen Schnellauf wieder angelassen wird, wie oben näher beschrieben wurde.
Aus obiger Beschreibung der Steuerein richtung ergibt sich, dass der Elektromagnet 482 des Kettenbremsrelais 408 nach Schliessen des Langsamlaufschalters 490 und/oder Schlie ssen eines Kontaktes durch einen Faden wächter 416 erregt wird. Daher bleibt der Geschwindigkeitssteuersehalter 468, welcher durch diesen Elektromagnet gesteuert wird, in seiner offenen Lage so lange, wie ein oder mehrere Fadenwächter 416 einen Kontakt- sehluss herbeiführen, oder, mit andern Wor ten, der Elektromotor 46 kann im Langsam lauf nur so lange betrieben werden, als die Kettfäden sich nicht in der richtigen Lage befinden und Kontaktschlüsse durch die Fa denwächter 416 Hervorrufen.
Ferner wird darauf hingewiesen, dass der ebenfalls durch den Elektromagnet 482 des Kettenbremsrelais 408 gesteuerte und im Hauptschalterhalte stromkreis in Reihe mit dem Elektromagnet 410 des Zeitrelais 412 angeordnete Schalter 406 in seiner offenen Lage bleibt, solange der Zustand für Langsamlaufbetrieb vorherrscht. Daher wird der Hauptschalterhaltestromkreis während des Langsamlaufbetriebes unterbro- ehen, und ein Langsamlaufbetrieb des Elektro motors 46 mittels des federbelasteten Anlass druckknopfes 382 kann nur so lange erhalten werden, wie der Anlassdruekknopf in seiner herabgedrückten Lage gehalten wird.
Ferner bleibt der Elektromagnet 410 des Zeitrelais 412 stromlos, und der Schalter 424 dieses Zeit relais bleibt in seiner offenen Lage während des Langsamlaufbetriebes, da der Hauptschal terhaltestromkreis unterbrochen ist. Daher werden nach der Beendigung eines Langsam laufbetriebs die Bremsen der Schermaschine nicht angelegt, wenn die Drosselspule 433 weg gelassen ist, oder die Bremsen werden in Ab hängigkeit von der Einstellung einer Drossel spule nur leicht angelegt, wenn eine solche Drosselspule in der Steuereinrichtung vor gesehen ist.
Zweekmässigerweise werden das Ketten bremsrelais 408, das empfindliche Ketten bremszwischenrelais 558, das Abschaltezähl werkrelais 582, das Zeitrelais 412, der Nieder spannungstransformator 548, das Anhalte relais 404, das Bremssteuerrelais 432 und das Relais 366 in einem elektrischen Steuerkasten 648 angeordnet, der an dem Rahmen der Schermaschine 20 angebracht ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein normaler Wechsel strom von beispielsweise 220 Volt in der Weebselstromzufuhrleitung, in den Umkehr- motorstromkreisen und in dem Bremsenstrom- kreis benutzt; der Generator 356 des Wechsel strommotor - Gleichstromgenerator -Aggregates 26 erzeugt einen Gleichstrom von 230 Volt, der dem Hauptmotorstromkreis, Motoran lassstromkreis, Hauptschalterhaltestromkreis, Bremsenstromkreis, Normalgeschwindigkeits- steuerstromkreis und Langsamlaufsteuerstrom kreis zugeführt wird;
die Primärwicklung 574 des Niederspannungstransformators 548 wird mit Wechselstrom von 220 Volt gespeist, und die Sekundärwicklung 546 dieses Transfor mators liefert Wechselstrom von 18 Volt an den Wiederbereitniachungsstromkreis, den Ab- schaltezählwerkrelaisstroinkreis, den Anhalte- relaissteuerstronikreis, den Anzeigestromkreis, den Kettenbremsrelaissteuerstromkreis und den Fadenwächterstromkreis.
Fig.4 veranschaulicht eine andere Aus führungsform einer erfindungsgemässen elek- trisehen Steuerungseinriehtung, welche in eine eine Aufbäumemasehine 700 und ein Gatter 2400 (siehe Fig.3) enthaltende Aufbäume- anlage eingebaut ist.
Die Anordnung der ver schiedenen Stromkreise der in Fig.4 dar gestellten elektrischen Steuereinrichtung und deren Arbeitsweise sind im wesentlichen die gleichen wie die Anordnung der Stromkreise und die Arbeitsweise der weiter oben an Hand von Fig. 2 beschriebenen elektrischen Steuer einrichtung, so dass es ausreichend ist, wenn im nachstehenden nur die Unterschiede zwi schen den beiden Einrichtungen beschrieben werden.
Die Konstruktion und Arbeitsweise der Aufbäumevorrichtung 700 sind in dem USA.- Patent Nr.2342151 ins einzelne gehend be schrieben und dargestellt. Im nachstehenden werden nur diejenigen Teile der Aufbäume vorrichtung beschrieben, die zum Verständnis der Anwendung der elektrischen Steuerungs einrichtung in der Aufbäumeanlage notwen dig sind.
Ein am Rahmen der Aufbäumevorrichtung 700 in einer geeigneten Weise angebrachter Elektromotor 4600 treibt die Hauptwelle 702 mittels eines Riemens 704 an, der um eine an der Welle 708 des Elektromotors 4600 be festigte Scheibe 706 und eine auf der Haupt welle 702 befestigte Scheibe 710 gelegt ist. Ein auf der Hauptwelle 702 befestigtes Ritzel 712 treibt den Baum 4400 mittels eines am Baum befestigten Zahnrades 714 an. Eine zur Auf nahme und zum Anheben des Baumes 4400 in dessen Arbeitslage dienende Wiege 716 ist an der Hauptwelle 702 schwingbar angebracht und trägt ein Zahnsegment 718, das mit einem an der ein Schneckenrad 724 tragenden Quer welle 722 befestigten Ritzel 720 kämmt. Das Schneckenrad 724 steht mit einer am untern Ende einer Spindel 728 befstigten Schnecke 726 in Eingriff. Die Spindel 728 besitzt an ihrem obern Ende ein Handrad 730.
Auf jeder Seite der Wiege 716 ist an dem freien Ende der Wiege eine Rolle 732 drehbar angeordnet, gegen welche sich eine am Baum 4400 ange brachte Bremstrommel 734 anlegen kann. Die auf jeder Seite des Baumes angeordneten Bremstrommeln 734 können mit (nicht dar gestellten) Bremsbändern zusammenarbeiten. Um einen Baum in die Aufbäumevorrichtung einzusetzen, wird durch Drehen des Hand rades 730 die Wiege in ihre untere Aufnahme lage bewegt, in der sich die Rolle in der Lage 732' befindet.
Nachdem ein Baum in die Wiege so eingesetzt worden ist, dass seine Trommeln 734 von den Rollen 732 getragen werden, wird das Handrad in entgegengesetz ter Richtung gedreht, um die Wiege und den Baum anzuheben, bis sie die in Fig. 3 mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Arbeitslage erreichen. Ein an der Wiege angebrachter An satz 736 berührt das Steuerelement 651 eines am Rahmen der Aufbäumevorrichtung ange brachten Sicherheitsschalters 650, sobald die Wiege und der Baum sich in ihrer Arbeits lage befinden. Dieser Sicherheitsschalter 650 wird normalerweise durch eine (nicht dar gestellte) Feder in seiner Offenlage gehalten und wird durch Berührung des Ansatzes 736 mit dem Steuerelement 651 geschlossen.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist der Sicherheits schalter 650 in der Leitung 386 des Motor anlassstromkreises und Hauptschalterhalte- stromkreises angeordnet, so dass die Auf- bäumevorrichtiung nur dann angelassen werden kann, wenn sich der Baum unter Schliessung des Sicherheitsschalters 650 in seiner Arbeits lage befindet.
Sobald die Wiege 716 und der Baum 4400 von der Arbeitslage wegbewegt werden, wird der Ansatz 736 ausser Eingriff mit dem Steuerelement 651 des Sicherheits schalters 650 gebracht, so dass der letztere durch seine Feder geöffnet und der Motor anlassstromkreis unterbrochen wird, wodureli ein Anlassen des Elektromotors 4600 unmög lich gemacht wird.
Eine Pr essrolle 1320, die an einem schwing bar am Rahmen der Aufbäumevorrichtung an der Stelle 740 angebrachten Halter 738 dreh bar angebracht ist, wird mit der Wicklun' auf dem Baum 4400 durch die Wirkung ihres Eigengewichtes in Berührung gehalten. Der Halter 738 trägt ein Zahnsegment 744, (las mit einem auf einer ein Kettenrad 750 tragen den Querwelle 748 befestigten Ritzel 746 kämmt. Das Kettenrad 750 ist mittels einer Kette 756 mit einem auf einer Querwelle 754 befestigten Kettenrad 752 verbunden.
Die Querwelle 754 trägt den (nicht dargestell ten) beweglichen Finger oder Kontaktarm des automatischen Motorfeldregelwiderstandes 2580, der mit den Stromkreisen der Steue rungseinrichtung in der gleichen Weise wie der automatische Motorfeldregelwiderstand 258 der Schermaschinenanlage gemäss Fig.1 und 2 elektrisch verbunden ist. Der Halter 738 wird in Übereinstimmung mit der Zunahme des Durchmessers der Wicklung auf dem Baum 4400 während des Aufbäumens bezogen auf die Fig. 3 im Uhrzeigersinn bewegt, so dass der automatische Motorfeldregelwiderstand 2580 vermittels des Zahnsegmentes 744, Kit- zels 746 und Kettentriebes 750, 752, 756 in Abhängigkeit von dem Aufbau der Wicklung auf dem Baum eingestellt wird.
Der Generatorfeldhandregelwiderstand 3500, der mit dem Steuerungsystem in der gleichen Weise wie der Generatorfeldband- regelwiderstand der Scheranlage gemäss Fig.1 und 2 elektrisch verbunden ist, ist am Rahmen der Aufbäumevorrichtung in irgendeiner ge eigneten Weise angebracht.
Das Wechselstrommotor-Gleichstromgene rator-Aggregat 2600 und der Hauptschalter 3540 zur Verbindung der Wechselstromzuführ leitung 30 mit den Stromkreisen der Steue rungseinrichtung sind ebenfalls an der Auf bäumevorrichtung angebracht.
Ferner trägt die Aufbäumevorriehtung den Steuerkasten 6480, welcher die Relais 408, 558, 582, 412 404, 432, 366 und den Trans formator 548 enthält.
Im Gegensatz zu der in Fig. 1 dargestellten Scheranlage ist bei der Aufbäumeanlage nach Fig.3 keine Aufbewahrungsvorrichtung zwi schen der Aufbäumevorriehtung und dem Gatter angeordnet. Deshalb sind der Langsam laufschalter 490, der Hilfsanlasssehalter 492 und der Steuerschalter 494 und ihre Verbin dungen mit den Stromkreisen der in Fig.2 dargestellten Steuerungseinrichtung in der in Fig.4 dargestellten Steuerungseinrichtung weggelassen. Um einen Langsamlauf des Elek tromotors 4600 zu erhalten, ist ein Langsam laufsehalter 4900 an der Aufbäumevorrich tung 700 angebracht. Gemäss Fig.4 ist der Langsamlaufschalter 4900 durch die Leitun gen 652 mit dem Kettenbremsrelaissteuer- stromkreis parallel zum Schalter 566 des emp findlichen Kettenbremszwischenrelais 558 ver bunden.
Der Langsamlaufschalter 4900 wird normalerweise durch eine (nicht dargestellte) Feder in der Offenlage gehalten. Wenn der Langsamlaufschalter von Hand geschlossen wird, wird der Elektromagnet 482 des Ketten- bremsr elais 408 erregt, wodurch der Ge schwindigkeitssteuerschalter 468 für eine Ab schaltung des Generatorfeldhandregelwider- standes 3500 von dem Generatorfeld 460 ge öffnet wird und der Elektromotor 4600 nach Schliessen des Anlasssehalters 3820 im Lang samlauf betrieben werden kann.
Gemäss Fig. 4 sind der Anlassschalter 3820 und der Anhalte schalter 4140 mit den Stromkreisen des Steue rungssystems in der gleichen Weise elektrisch verbunden wie der Anlassdruckknopfschalter 382 und der Anhaltedruckknopfschalter 414 der in Fig.2 dargestellten Scheranlage. Im Gegensatz zu dem Anlassdruckknopfschalter und dem Anhaltedruckknopfschalter der Scheranlage sind jedoch der Anlassschalter 3820 und der Anhalteschalter 4140 der Auf bäumeanlage nicht in einer Anhalte-Anlass- Station zusammen mit dem Wiederbereit- machungsdruekknopf 6160 und der Anzeige lampe 6240 angeordnet.
Der Wiederbereit- machungsdruckknopf 6160 und die Anzeige lampe 6240, welche mit der Steuerungsein richtung in der gleichen Weise wie der Wie- derbereitmachungsdruckknopf 616 und die Anzeigelampe 624 der oben beschriebenen Scheranlage elektrisch verbunden sind, sind in einer gesonderten am Rahmen der Auf- bäumevorriehtung 700 angebrachten Wieder- bereitmaehttngs-Station 654 angeordnet.
Der Anhalteselialter 41.40, der Langsamlaufsehal- ter 4900 und der Anlassschalter 3820 sind in einer gesonderten Anhalte-Lan,Ysamlauf-An- lass-Station 656 angeordnet. 'Wie in dem USA.-Patent Nr.2342151. näher beschrieben ist, dient. eine der Wirkung einer Feder 760 unterworfene und an der Stelle 762 drehbar angeordnete Schaltstange 758 der Steuerung aller drei Schalter 4140, 4900, 3820 durch einen geeigneten allgemein mit 764 bezeich neten Mechanismus in der folgenden Weise:
Fig.3 stellt die Schaltstange 758 und den damit verbundenen Mechanismus in einer neu tralen Lage dar. Wenn die federbelastete Schaltstange 758 von Hand um einen gewis sen Winkel bezogen auf die Fig.3 im Uhr zeigersinn gedreht wird, werden der Langsam laufschalter 4900 und der Anlassschalter 3820 ohne eine Betätigung des Anhalteschalters 4140 geschlossen, so dass der Elektromotor 4600 im Langsamlauf arbeitet, so lange wie die Schaltstange 758 gegen die Wirkung ihrer Feder 760 in dieser Lage gehalten wird.
Wenn die Schaltstange 758 weiter im Uhrzeigersinn gedreht wird, kommt ein von einer Feder be tätigtes und einen Teil des Mechanismus 764 bildendes schwingbares Element 766 ausser Eingriff mit dem federbelasteten Steuerele ment 4910 des Langsamlaufschalters 4900 und verursacht eine automatische Auslösung und Öffnung des Langsamlaufschalters 4900, wäh rend der Anlassschalter 3820 in seiner ge schlossenen Lage bleibt, so dass der Elektro motor 4600 im normalen Schnellauf läuft.
Wenn nunmehr die Schaltstange 758 losge lassen und mittels ihrer Feder 760 in ihre neu trale Lage zurückgebracht wird, wird der Anlassschalter 3820 geöffnet und schwingt das schwingbare Element 766 an dem federbela steten Steuerelement 4910 vorbei, ohne das selbe zu betätigen, d. h. ohne ein Schliessen des Langsamlaufschalters zu verursachen; so mit setzt der Elektromotor 4600 seinen nor malen Schnellauf infolge der Wirkung des oben beschriebenen Hauptschalterhaltestrom kreises fort. Um den Elektromotor 4600 von Hand anzuhalten, wird die Schaltstange 758 von ihrer neutralen Lage, bezogen auf Fig. 3, entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Anhalteschalter 4140 ohne eine Betätigung des Langsamlaufschalters 4900 und des Anlassschalters 3820 geschlossen wird.
Nach einem Loslassen der Schaltstange wird dieselbe vermittels der Feder 760 in ihre neu trale Lage zurückgebracht.
Wie aus dem Schaltbild der Fig. 4 und aus der obigen Beschreibung der Stromkreise der Steuerungseinrichtung hervorgeht, wird der Geschwindigkeitssteuerschalter 468 auch durch die Fadenwächter 4160 des Gatters mittels des empfindlichen Kettenbremszwischenrelais 558 und seinem Schalter 566 gesteuert. Wenn also der Arbeiter die Schaltstange 758 in ihre Endlage dreht, in der der Langsamlaufschal ter 4900 offen ist und der Anlassschalter 3820 allein geschlossen ist, kann der Elektromotor 4600 nur so lange im Langsamlauf arbeiten wie ein oder mehrere Fadenwächter 4160 bei spielsweise infolge Durchhanges der Kett fäden 3400 einen Kontaktschluss herbeiführen. Sobald der Kettfadendurchhang vom Baum aufgenommen worden ist und der Kontakt schluss an den Fadenwächtern 4160 aufge hoben worden ist, läuft der Elektromotor 4600 im normalen Schnellauf.
Gemäss Fig. 3 läuft die Kette 3400 um eine drehbar an der Stelle 770 am Rahmen der Aufbäumevorrichtung angeordnete Messwalze 768. Diese Messwalze treibt das Abschaltezähl- werk 9800 mittels geeigneter (nicht dargestell ter) Zahnräder an. Das Abschaltezählwerk 9800 der Aufbäumevorriehtung ist mit den Stromkreisen der Steuerungseinrichtung in der gleichen Weise elektrisch verbunden und arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie das Abschaltezählwerk 98 der beschriebenen Scher vorrichtung nach den Fig.1 und 2.
Ferner arbeitet der Wiederbereitmaehungsdruclzknopf 6160 der Aufbäumevorrichtung in der gleichen Weise wie der Wiederbereitmachungsdruek- knopf 616 der Schermaschine.
Während die Bremsen der in Fig.1 dar gestellten Schermaschine mittels eines Brem- sensolenoides 318 betätigt werden, werden die Bremsen der in Fig. 3 dargestellten Aufbäume- maschine mittels eines Motors 772 mit einem hohen Anlassdrehmoment betätigt, der in einem solchen Masse belastet werden kann, dass er stehen bleibt, ohne da.ss seine Teile über mässig erhitzt werden.
Der Motor 772, welcher in geeigneter Weise am Rahmen der Auf bäumemaschine befestigt ist., trägt an seiner Welle 774 ein Ritzel 776, das mit einem an einer drehbar in der Aufbäumemaschine an geordneten Welle 780 befestigten Zahnrad- segment 778 kämmt. Ein an der Welle 774 befestigter Arm 782 ist mittels eines an einem feststehenden Teil der Aufbäumemaschine an der Stelle 788 angelenkten Armes 786 mit einem das (nicht dargestellte) Bremsband der Bremse des Baumes 4400 betätigenden Lenker 784 verbunden. Ein mit dem Körper des Zahn segmentes 778 aus einem Stück bestehender Arm ist mit einem die (nicht dargestellte) Bremse der Pressrolle 1320 betätigenden Bowdenzug 792 verbunden.
Ein ebenfalls mit dem Körper des Zahnsegmentes 778 aus einem Stück bestehender Arm 794 ist mit einem die (nicht dargestellte) Bremse der Messwalze 768 betätigenden Lenker 796 verbunden. Wenn also der Motor 772 angelassen wird, werden die Bremsen des Baumes 4400, der Pressrolle 1320 und der Messwalze 768 mittels des Zahn radsegmentes 778 und der mit diesem verbun denen Arme 782, 790 und 794 gleichzeitig an gelegt.
Die Massen der Pressrolle und der Mess- walze bleiben während des Aufbäumens kon stant, während die Masse des Baumes infolge des Aufbaues der Wicklung auf dem Baum vergrössert wird. Wie es in dem USA.-Patent Nr.2342151 ausführlicher dargelegt ist, wird die Wirkung der Bremsen auf die Pressrolle und die Messwalze durch vom Motor 772 aus gelöste Bremsfedern hervorgerufen, während die Wirkung der Bremse auf den Baum durch ein vom Motor 772 gesteuertes Bremsband her vorgerufen wird. Die Bremsfedern üben eine gleichbleibende Kraft auf die gleichbleibende Masse der Pressrolle der Messwalze aus, so dass die Bremszeit der Pressrolle und der Messwalze konstant bleibt.
Um dieselbe gleichbleibende Bremszeit für die mit dem Aufbau der Wicklung auf dem Baum sich ändernde Masse des Baumes zu erhalten, ist ein automatisch einstellbarer Widerstand 658 zur Änderung der Leistung des Motors in Abhängigkeit von dem Aufbau der Wicklung auf dem Baum vorgesehen. Der bewegliche (nicht. dargestellte) Kontaktarm des Widerstandes 658 ist mit. der Querwelle 754 verbunden, die durch die Pressrolle 1320 mittels des Zahnradsegmentes 744, des Ritzels 746 und des Kettentriebes 750, 752, 756 in Abhängigkeit von der Zunahme der Wicklung auf dem Baum gesteuert wird.
Gemäss Fig.4 ist der Motor 772 mit der elektrischen Steuerungseinrichtung in der fol genden Weise verbunden: Eine von dem Kno- tenpunkt 506 zu der Klemme 662 führende Leitung 660, welche den Pol Si eines drei- poligen Schalters S und eine erste Spule des einstellbaren Widerstandes 658 einschliesst;
eine von dem Knotenpunkt 510 zur Klemme 666 führende Leitung 664, welche den Pol S2 des Schalters S und eine zweite Spule des Widerstandes 658 einschliesst; eine von dem Knotenpunkt 517 zur Klemme 670 führende Leitung 668, welche den Pol S3 des Schalters S und eine dritte Spule des Widerstandes 658 einschliesst.
Der dreipolige Schalter S wird von dem Elektromagnet 672 eines Relais 674 gesteuert. Der Elektromagnet 672 ist in dem folgenden von der obern Klemme der Sekundärwicklung 546 des Niederspannungstransformators 548 ausgehenden Bremsenstromkreis angeordnet:
Eine von der obern Klemme der Sekundär wicklung zur linken Klemme des Bremsen steuerschalters 430 des Bremsensteuerrelais 432 führende Leitung 676; eine die rechte Klemme des Schalters 430 mit dem Elektro magneten 672 verbindende Leitung 678; eine den Elektromagneten 672 mit der rechten Klemme des Schalters 424 des Zeitrelais 412 verbindende Leitung 680; und eine die linke Klemme des Schalters 42.1 mit der untern Klemme der Sekundärwicklung 546 verbin dende Leitung 682.
Sobald also der Bremsen steuerschalter 430 in der oben beschriebenen Weise infolge einer Unterbrechung des Haupt- schalterhaltestromkreises geschlossen wird, wird der Elektromagnet 672 erregt, wodurch der dreipolige Sehalter S mit dem Ergebnis eines Anlassens des Motors 772 und einer An- legung der Bremsen der Aufbäumemaschine geschlossen wird.
Nach einer kurzen Zeit sna.nne unterbricht in der oben beschriebenen Weise der Schalter 424 des Zeitrelais 412 den Bremsenstromkreis, wodurch der Elektro magnet 672 stromlos wird, so dass der Schal- ter S geöffnet und der Motor 772 zwecks Loslassens der Bremsen abgeschaltet wird.
Gemäss Fig. 4 ist die elektrische Steuerein richtung für die Aufbäumevorrichtung auch mit einer elektrischen Bremse ausgestattet, die zusätzlich zu den durch den Motor betätigten mechanischen Bremsen der Aufbäumemaschine wirksam wird. Zu diesem Zwecke ist ein ein stellbarer Bremswiderstand 684 mit den Kno tenpunkten 686 und 688 der Leitungen 362 und 372 des Hauptmotorstromkreises mittels einer Leitung 690 verbunden, die einen Schal ter 692 eines Widerstandrelais 694 enthält. Der Elektromagnet 696 des Relais 694 ist mittels Leitungen 698 parallel zum Elektro magnet 434 des Bremsensteuerrelais 432 ge schaltet. Demnach wird der Elektromagnet 696 erregt und bleibt der durch diesen Elek tromagneten gesteuerte Schalter 692 so lange offen, wie der Hauptschalterhaltestromkreis geschlossen ist und der Elektromotor 4600 den Baum antreibt.
Sobald der Hauptschalter haltestromkreis in irgendeiner der oben be schriebenen Weisen unterbrochen wird Lind der Elektromagnet 434 des Bremsensteuer relais 432 und der Elektromagnet 696 des Widerstandsrelais 694 stromlos gemacht wer den, wird der Schalter 692 geschlossen und schliesst seinerseits den Elektromotor 4600 durch den Widerstand 684 kurz, wodurch eine zusätzliche Abbremsung der umlaufenden Massen des mit dem Elektromotor 4600 ver bundenen Baumes erhalten wird.
Gemäss Fig. 3 wird die Aufbäumemaschine 700 von Rollen 798 getragen, welche auf Längswellen 800 befestigt sind, die auf beiden Seiten des Rahmens in geeigneten Lagern drehbar angeordnet sind. Ein Umkehrmotor 4800 ist mit den Wellen 800 mittels eines Kettentriebes 802 verbunden, um die Auf bäumemaschine in der einen oder andern Rich tung nach der Seite zu bewegen, so dass die Aufbäumemaschine mit Leichtigkeit in Linie mit verschiedenen parallel zueinander ange ordneten Gattern gebracht werden kann. Ge mäss Fig.4 sind die elektrischen Verbindun gen des Umkehrmotors 4800 mit den Strom kreisen der elektrischen Steuereinrichtung die gleichen wie die des Umkehrmotors 480 der Aufbewahrungsvorrichtung nach Fig.2.
Der Umkehrmotor 4800 der Aufbäumemaschine wird von einem am Rahmen der Aufbäume vorrichtung angebrachten Umkehrschalter 4960 gesteuert.
Die in Fig.1 dargestellte Schermaschine könnte mit einem Handlangsamlaufschalter versehen sein, der an dem Rahmen der Scher- mäschine angebracht ist. Ein solcher Hand langsamlaufschalter könnte mit den Strom kreisen der elektrischen Steuerungseinrich tung in der gleichen Weise verbunden sein wie der Langsamlaufschalter 4900 der Auf bäumemaschine, oder er könnte mit den Stromkreisen der Einrichtung parallel zum Langsamlaüschalter 4900 der Aufbewah rungsvorrichtung verbunden sein.
Ferner ist bei den Ausführungsformen der in den Fig. 2 und 4 dargestellten elektri- sehen Steuerungseinrichtung angenommen, dass der Generatorfeldregelwiderstand 350 bzw. 3500 ein Handregelwiderstand zur Ein stellung einer vorherbestimmten Anfangsar beitsgeschwindigkeit des Elektromotors 46 bzw. 4600 ist, und dass der Motorfeldregel- widerstand 258 bzw.
2580 ein von der Press- rolle automatisch gesteuerter Regelwiderstand zur Verringerung dieser Anfangsarbeitsge- schwindigkeit in Abhängigkeit von dem Auf bau der Wicklung auf dem Baum ist. Die Fig.1 und 3 stellen die Anordnung dieser Regelwiderstände in der Schermaschine bzw. der Aufbäumemaschine in entsprechender Weise dar.
Gegebenenfalls könnte jedoch der Motorfeldregelwiderstand 258 bzw. 2580 als Handregelwiderstand für die Einstellung der vorherbestimmten Anfangsarbeitsgeschwindig- keit des Elektromotors 46 bzw. 4600 von Hand ausgebildet sein, und der Generatorfeldregel- widerstand 350 bzw.
3500 könnte durch die Pressrolle automatisch gesteuert werden, um eine automatische Verringerung der Anfangs- arbeitsgeschwindigkeit des Elektromotors auf einen geringeren Wert zur Herbeiführung einer im wesentlichen gleichbleibenden Lauf geschwindigkeit der Fäden und/oder im we sentlichen gleichbleibenden Spannung der Fä- den zu erhalten. In einem solchen Falle würde der Generatorfeldregelwiderstand 350 bzw. 3500 und der Motorfeldregelwiderstand 258 bzw. 2580 miteinander in der in Fig.1 dar gestellten Schermaschine bzw. in der in Fig. 3 dargestellten Aufbäumemaschine vertauscht sein.