CH261353A - Maschine zur Herstellung von Artikeln aus plastischen Massen. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Artikeln aus plastischen Massen.

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CH261353A
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Limited Sandall Precis Company
Walter Barker Alfred
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Sandall Precision Company Limi
Walter Barker Alfred
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/22Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length

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Description


  
 



  Maschine zur Herstellung von Artikeln aus plastischen Massen.



     Gegenstand    vorliegender Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Artikeln,   inshesondere    Zuckerwaren aus plastischen Massen. Bekannte Maschinen dieser Art weisen ein Paar zusammenwirkende Druekrollen auf, welchen das plastisehe Material zugeführt und zwischen welchen es in die erforderliche Form gepresst wird. Die Rollen oder Walzen sind zwischen zwei Seitenwänden eines Maschinenrahmens angeordnet und in Lagern, die an den Seitenwänden angebracht sind, gelagert. Diese Maschinen stellten einer raschen und leichten Auswechslung der Walzen, die oft erforderlich ist, um den an denselben   festklebenden    Zucker zu entfernen, grosse Schwierigkeiten entgegen, da es nötig war, die vollständigen   Walzen    aus der Maschine abzuheben.

   Den gleichen   Schwierig-    keiten wurde begegnet, wenn die Walzen ausgewechselt werden mussten, um anders geformte Bonbons herstellen zu können.



   Die erfindungsgemässe Maschine vermeidet nun diesen Nachteil dadurch, dass jede Druekwalze mit einem in axialer Richtung abziehbaren Mantel versehen ist und dass der Maschinenrahmen wenigstens auf einer Seite geöffnet werden kann, um das Abziehen des Zylindermantels durch eine Seitenwand zu ermöglichen, ohne die   Walzenkerne    entfernen zu müssen.



   Es ergibt sich daraus, dass nunmehr nicht mehr die vollständigen   Walzen    abgehoben werden müssen. Zum Auswechseln der Zy  lindermäntel    allein genügt aber die Kraft des zur Bedienung dieser   Maschine    üblicherweise verwendeten weiblichen Bedienungspersonals.



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll nun an Rand einer beispielsweisen Ausführungsform, die in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, näher   eiläutert    werden. In dieser Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Bonbonmaschine,
Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach den Li   nien II-II, bezw. III-III der Fig. : 1 bzw. 2.   



   Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht des Auslassendes   der Maschhie    gemäss den Fig. 1 bis 3, wobei einzelne Teile weggelassen sind, um das Auswechseln der Zylindermäntel zu erläutern.



   Fig. 5 ist eine teilweise Seitenansicht der   Maschine,    wobei wiederum einzelne Teile entfernt sind.



   Fig. 6 ist ein Schnitt durch ein Detail.



   Die dargestellte Maschine umfasst Seitenwände 1 und 2, die durch eine starre Strebe gegeneinander abgestützt sind und zusammen mit dieser einen Rahmen bilden.



   Dieser Rahmen sitzt auf einem Fundament 4, das hohl ausgeführt und aus   Metall-      goss    hergestellt sein kann. Auch die Seitenwände 1 und 2 werden vorteilhaft aus Gusseisen hergestellt. Die Seitenwand 2 ist nahe dem Auslassende 26 der   Alasehine    mit einem Aussehnitt 5 von rechteckiger Form versehen, der oben am obern Rand der   Seitenwand    2  offen ist. Die vertikalen Seitenwände 6 und 7 des Ausschnittes 5 verlaufen parallel zuein  ander    und erstrecken sich vom obern Rand der Seitenwand 2 weg nach unten, aber nicht ganz bis zum untern Ende der Seitenwand, wie sich dies deutlich aus der Zeichnung ergibt.



   Die in horizontaler Richtung gemessene Breite des Ausschnittes ist etwas grösser als die   Aitssendurchmesser    der Presswalzen 8 und 9, die im folgenden noch beschrieben werden sollen. Es sind entfernbare Führungsstücke 10 und 11 vorgesehen, die sich in den Ausschnitt 5 einführen und an den vertikalen Seitenflächen 6 und 7 desselben anlegen lassen.



   Die   Führungs- oder    Einsatzstüeke 10 und 11 besitzen rechteckigen Querschnitt und sie lassen sich, wie Fig. 1 zeigt, so in den Ausschnitt 5 einführen, dass sie denselben teilweise freilassen, so dass in der Mitte zwischen den   Einsatzstücken    10 und 11 ein vertikaler Schlitz 12 freibleibt, in welchem übereinander die beiden Lagerstücke 13 und 14 untergebracht sind, die an ihren innern und äussern Längsseiten Flansche 15 und 16 aufweisen, und zwischen welche Flansche die ihnen zugekehrten Flächen der Einsatzstücke 10, 11 eintreten können. Dadurch werden die Lagerstücke einwandfrei in der Seitenwand 2 des Maschinenrahmens gelagert. Die fraglichen Lagerstücke 13 und 14 lagern die Wellenenden der Walzen 8, 9 und umgeben dieselben vollständig.



   Die Seitenwand 1 der Maschine ist mit einem vertikalen Schlitz 17 versehen, der zueinander parallele rechteckige Seitenflächen aufweist und der dem Ausschnitt 5 genau gegenüberliegt. In diesen Schlitz 17 sind Lagerstücke 13a und 14a   lmtergebraeht,    die den Lagerstücken 13 und 14 genau entsprechen.



   Der Schlitz 12 in der Seitenwand 2 der Maschine entspricht hinsichtlich seiner Form dem Schlitz 17 in der Seitenwand 1, aber die vertikalen Seitenflächen des Schlitzes 12 werden durch die innern   Vertikalflächen    der entfernbaren Einsatzstücke 10 und 11 bestimmt, während in der Seitenwand 1 die fraglichen   Einsatzstücke    fehlen. Diese letzteren sind also lediglich in der Seitenwand 2 vorhanden und können aber von derselben nach oben abgezogen werden. Um ihre Entfernung und Wiedereinführung zu erleichtern, sind die Einsatzstücke   10    und 11 mit   Handgriff    18 versehen.



   Die untern Enden der entfernbaren Ein  satzstücke    10 und 11 sind mit je einem Querschlitz 19 versehen, der auf der äussern Seite durch eine Platte 20 begrenzt wird. Die Querschlitze 19 der beiden Einsatzstücke dienen zur Aufnahme des obern Teils eines   Verstelü    keils 21, der in einer Nute 22 der Seitenwand 2 verschiebbar ist. Diese Nute 22 zwingt den Keil 21, sich parallel zur Längsfläche der Seitenwand 2 und somit rechtwinklig zur Achse der Walzen 8 und 9 zu bewegen. Gegen die obere geneigte Kante 23 des Keils 21 liegt die   geneigte -Unterseite    24 des   lmtern    Lagerstückes 14. Ein ähnlicher Keil 21 ist auf der andern Seite des Maschinenrahmens vorgesehen und wirkt analog mit der schrägen Unterseite des Lagerstückes 14a zusammen.



   Die beiden Keile 21 sind an den äussern Enden eines Paares von parallel   zueinander    verlaufenden horizontalen Stangen 25 angeordnet, die verschiebbar in den entsprechenden Seitenwänden der Maschine untergebracht sind und die über das Auslassende der letzteren vorstehen. Die Stangen 25 sind an den beiden Enden einer starren horizontalen Quersehiene 27 einstellbar befestigt.



  Die   Querschiene    27 trägt in ihrer Mitte eine horizontale Schraubenspindel 28, die mit einem   Handrad    oder Handgriff versehen ist.



  Die Spindel liegt mit ihrem innern Ende gegen die Aussenfläche eines kreisförmigen   Schnellauslösestückes    30. Dieses letztere ist bei 31 exzentrisch im Auslassende des Ma  schinenfundamentes    gelagert, so dass es nach oben zwischen das innere Ende der Spindel 28 und das Auslassende des Maschinenrahmens geschwenkt werden   kann,    wie in Fig. 3 in vollen Linien dargestellt. Das   Auslösestüek    30 kann aber auch in die in Fig. 3 strich  punktiert    dargestellte Lage verbracht werden. Die Keile 21 dienen zum   13 : eben    und Senken der untern Lagerstücke 14 und 14a  und der Prel3walze 9.

   Um diese Lagerstücke zu heben, wird das   Sehnellauslösestüek    in die in Fig. 3 in vollen Linien eingezeichnete Stellung bewegt und die   Sehraubenspindel    28 so angezogen, dass die Quersehiene 27 vom Schnellanslösestück 30 weggedrückt wird.



   Um die Lagerstücke 14, 14a zu senken, wird die Spindel 28 durch   Versehwenken    des Auslösestückes 30 freigegeben, so dass die Keile 21 durch Einwärtsstossen der Schiene 27 gegen den Masehinenrahmen 4 rasch nach rechts bewegt werden können. Die Spindel   28    ermöglicht daher eine Feineinstellung für die Keile, während das Stück 30 die (Trobeinstellung derselben ermöglieht.



   Die Stützflächen 32 und 33 der Keile   21    befinden sieh   in    den Schlitzen 19 in den untern Enden der entfernbaren Einsatzstücke 10 und 11. Sie halten die letzteren ansgerichtet auf die Seitenwand 2 der Maschine.



   Jede Seitenwand 1 bzw. 2 der   Maschine    ist nahe ihrem obern Ende mit einer horizontalen Längsbohrung 34 versehen. Dieselbe erstreckt sich iln Falle der Seitenwand 1 auf beiden Seiten des vertikalen Schlitzes 17 und im Falle der Seitenwand 2 über die beiden vertikalen Flächen des Ausschnittes 5 hinaus.



  Jedes der beiden obern Lagerstücke 13a und 13 ist mit einer ähnlichen horizontalen Bohrung 35 versehen, die mit einem entsprechenden Loch 34 in Übereinstimmung gebracht werden kann. Die Einsatzstücke 10 und 11 sind   in    ähnlicher Weise mit horizontalen Bohrungen 36 verstehen, die in Überein  stimmung    mit den Bohrungen 34 und 35 des benachbarten   Lagerstüekes    13 und der Seitenwand 2 der   Maschine    gebracht werden können.



   Jeder Seitenwand 1 und 2 der   Maschine    ist ein   Siehcruiigsstab    37 zugeordnet, der im Falle der Seitenwand 1 durch die Bohrung 34 derselben eingeführt wird   und    die Bohrung 35 des   Lagerstüekes    13a durchsetzt,   um    das letztere gegen Bewegung im Schlitz 17   zn    sichern. Der Seitenwand 2 ist ein   Sieherungs-    stab 37 zugeordnet, der durch die Bohrung 34 dieser Seitenwand hindurchgeht und auch die Bohrungen 36 in den   Einsatzstüekcn    10 und 11 sowie die Bohrung 35 des obern Lagerstückes 13 durchsetzt, um so alle diese Teile gegen eine Relativbewegung in bezug aufein- ander zu sichern.



   Die Sicherungsstäbe 37 sind an ihren äussern Enden mit je einem Griff 38 versehen und sie weisen auch je eine   Ringniite    39 auf, die mit einem   entfernharen      Sieherungsbolzcn    40 zusammenwirkt. Dieser Sicherungsbolzen ist in ein vertikales Loch 41 der Seitenwand einführbar, um den Stab 37 gegen   axiale    Bewegung   zn      sicheren.   



   Die   Walzen    8 und 9 sind beide ähnlich ausgebildet und   unmittelbar    übereinander   angeordnet.    Ihre Achsen. sind parallel   zuein-    ander. Jede Walze umfasst einen hohlzylindrischen Kern 42 und einen   äussern    Zylindermantel 45. Der erwähnte Kern besitzt am einen Ende einen Ringflansch 43 und sitzt auf der Welle 44, die über die beiden Enden des Kernes vorsteht. Die vorstehenden Enden der obern Walzenachse bilden die Lagerzapfen, die in den Lagerstücken 13 und 13a   gehalten    sind. Die vorstehenden Enden der nntern Walze bilden Lagerzapfen, die in La  gerstücken    14 und 14a gelagert sind.



   Die Zylindermäntel 45 bestehen aus Bronze oder anderem geeigneten   Metall      uiid    sie weisen auf ihrer Oberfläche Vertiefungen 46 von irgendeiner beliebigen Form auf, die derjenigen der herzustellenden Bonbons entspricht. Die beiden Zylindermäntel 45 sind von identiseher   Form    und sind gegen eine Drehung in bezug auf ihren Kern   42    gesichert.   Zn    diesem Zweck sind an den Ringflanschen 43 der Kerne radial nach innen ge  richtete    Zähne 47 vorgesehen, die in entspregehenden Keilbahnen oder Kerben 48 der entsprechenden Enden der Zylindermäntel   ciii-    treten.



   Die Zylindermäntel sind   ausweehselbar    auf ihren Kernen 42 gehalten, und zwar vermittels einer Haltescheibe 49, welche am angrenzenden Ende des Zylindermantels anliegt und auf dem Ende des Kernes 42 gesichert ist. Die Verbindung von Kern   iiiid    Halte- scheibe 49 erfolgt durch eine Sehnellauslöseeinrichtung, die Kopfsehrauben 50 umfasst,  welche gebogene Schlitze 51 der   Halteplatte    durchsetzen. Die Schraubenköpfe 42 liegen gegen die innere   schlüssellochförmige    Seitenfläche 53 des Schlitzes 51 an. Die Zylindermäntel können deshalb von ihren Kernen durch Lockern der Schrauben 50 und durch Drehen der Haltescheiben um die Walzenachse, wobei die Schraubenköpfe auf den verbreiterten Teil des Schlitzes 51 zu liegen kommen, axial abgezogen werden.



   Um eine Drehung wenigstens einer der Walzen um die Welle 44 zu ermöglichen und um ihre   Vertiefungen    46 genau auf die  jenigen    der andern Walze auszurichten, sind an der einen Walze Einstellmittel vorgesehen. Dieselben umfassen, wie in der Zeichnung dargestellt, einen Ring 54 an der obern Walze 8. Der Ring 54 ist auf der Welle 44 befestigt   und    besitzt ein Paar voneinander diametral gegenüberliegenden sektorförmigen Flügeln 55, die in eine entsprechend geformte, aber grössere Ausnehmung 56 des benachbarten Endes des   Walzenkernes    42 eintreten.

   Es sind praktisch   tangentialverlan-    fende versenkte Schrauben 57 und 58 in dieses Ende des Walzenkernes eingelassen, um    die Winkelstellung des : Kernes um die Achse    der Welle 44 innert geringen Grenzen regulieren zu können. Diese   Anordnung    ergibt sich deutlich aus der Fig. 5.



   Es ist klar, dass wenn sich die Maschine im normalen Gebrauch befindet, die Lagerstücke 13 und 13a der obern Walze fest sind, während die Lagerstücke 14 und 14a der untern Walze vertikal einstellbar sind, indem die Verstellkeile 21 entsprechend verstellt werden. Die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der untern Lagerstücke 14 und   14a    wird durch das Anliegen der Walzen aneinander begrenzt. Die Einwärtsbewegung   der Keile    21 wird durch Anschlagbolzen 59 begrenzt, die an ihrem innern Ende angeordnet sind. Die   Verstellkeile    sind durch ihre Stützflächen 32 im Maschinenrahmen geführt.



   Die Wellen der obern und der untern Walze sind durch   Stirnräder    60 miteinander in Verbindung gebracht. Diese Zahnräder 60 sind ausserhalb der Seitenwand 1 der Ma  schiene    auf die fraglichen   Wellen    aufgekeilt und ihr Antrieb erfolgt durch ein weiteres Zahnrad 61, das über eine Welle 62, Riemenscheiben 63 und 64 und durch einen Riemen 65 von einem Elektromotor 66 aus erfolgt, der auf dem Fundament 4 der Maschine angebracht ist. Selbstverständlich können auch andere geeignete Antriebsmittel vorgesehen sein.



   Die Maschine ist, wie dies bei Bonbonmaschinen üblich ist, mit einem Paar von übereinanderliegenden Vorformwalzen 67 versehen, die vor den Walzen 8 und 9 angeordnet sind. Diese Vorformwalzen müssen normalerweise nicht aus der Maschine entfernt werden und können daher in bekannter Weise in den Seitenwänden 1 und 2 gelagert sein.



  Ein Blech 68 führt die plastisehe Zuckermasse zu den   Vorformwalzen    und ein weiteres Blech 69 leitet den vorgeformten plastischen Zucker zu den Walzen 8 und 9. Ein geeignetes   Auslassblech    70 dient dazu, die gepressten Bonbons von den Walzen 8 und 9 zu einem endlosen Förderband oder zu einem andern geeigneten Transportorgan zu führen.



   Die Temperatur der Presswalzen 8 und 9 wird zweckmässigerweise mittels durch diese Walzen   zirlmlierenden    Wassers geregelt. Es kann kaltes oder warmes Wasser verwendet werden, je nachdem die Walzen geheizt oder   gekühlt    werden sollen.



   Um eine Wasserzirkulation durch die Walze zu ermöglichen, ist jede der Wellen 44 mit einer axialen Bohrung 71 versehen, die an ihrem freien Ende geschlossen und an ihrem Antriebsende offen ist. Diese axiale Bohrung steht durch zwei axial im Abstand voneinander angeordneten Reihen von radialen Bohrungen 72 und 73 mit den einander gegenüberliegenden Enden einer ringförmigen Innenkammer 74 in Verbindung, die zwisehen dem Kern 42 und der Welle 44 vorgesehen ist. Die   axiale    Bohrung 71 einer jeden Welle 44 ist abgesetzt. Der äussere Teil 75 der Bohrung besitzt nämlich einen grösseren Durchmesser als der innere Teil derselben, in welchen das innere Ende einer starren Röhre 76 eintritt, die koaxial zur Bohrung 71 ange  ordnet ist und die über das Antriebsende der Welle hinausragt.



   Das Wasser wird den äussern Enden der obern und intern Röhre 76 vermittels einer Wasserzuleitung 77 zugeführt, die mit der obern Röhre 76 durch ein T-Stüek 78 in Verbindung steht, während die untere Röhre 76 mittels eines biegsamen   Schlauches    79 angeschlossen ist, der die Anf- und Abwärtsbewegung der untern Walze 9 in keiner Weise beeinträchtigt. Das Wasser wird der Zuleitung 77 von einer Speiseleitung 80 zugeführt, die auch den   Vorforniwalzen    67 Wasser zuführt. Die Regelung des Wassers erfolgt durch geeignete Ventile 81 und 82.



     Die    offenen Enden der Bohrungen 71, die Wellen 44, die Leitung 77 und die damit verbundenen Teile sind an den die   Zahnräder    tragenden Enden der Wellen 44 angeordnet, d. h. auf derjenigen Seite der   Maschine,    die    keine entfernbaren Einsatzstücke 10 und 1    aufweist. In der Nähe der erwähnten   Öffnun-    gen der Wellen 44 sind Ringnuten 83 vorgesehen, welche den Wasserfluss axial längs den Aussenseiten der   Wellen    verhindern, wenn das Wasser aus dem erweiterten Teil der Bohrung 75 austritt.

   Das Wasser, das durch die Röhre 76 zugeführt wird, fliesst längs der Wellen 44, sowie durch die radialen Bohrungen in die   Ringkammern    74 und dann aus den letzteren heraus durch die radialen Bohrungen 73 in die erweiterten Teile 75 der axialen Bohrungen der Wellen.   Hierauf    wird das Wasser von den offenen Wellenenden auf die geneigten Ablenkplatten 84 geleitet, welch letztere bei 85 (Fig. 6) abgekantet sind. Die   Ahlenk : platterl    sind in einem rechteckigen Gehäuse 86   untergebraeht,    das lösbar an der Seitenwand 1 angebracht ist und an   seinen    Boden eine Ablaufleitung 87 aufweist.



   Die Zahnräder 60, 61 und das Gehäuse 86 können alle von einem   Schutblech    88 umgeben sein.



     Die    Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist die folgende:
Es werde angenommen, dass sieh die Maschine im Betrieb befand und dass die   Zy-      lindermäntel    45 ausgewechselt werden müssen, entweder weil sie von anhaftendem Zucker befreit werden müssen oder weil   Aläntel    mit anders geformten Vertiefungen verwendet werden sollen. Um diese Aus  weehslung    herbeizuführen, wird die Maschine abgestellt und die untere Walze gesenkt, indem zuerst die Sehraubenspindel   28    zwecks Freigabe des   Auslösestückes    30 gelöst wird.



  Das Auslösestüek wird dann auf die Seite ge  schwungen    und hierauf die Quersehiene 27 nach einwärts gestossen. Hierauf wird der   Sieherungsstab    37 auf der Seite der Seitenwand 2 weggezogen, so dass die entfernbaren Einsatzstüeke 10 und 11 freigegeben werden.



  Dieselben können aus der Ausnehmung 5 der Seitenwand 2 nach oben herausgezogen werden.



   Nachdem die   Einsatzstüeke    10 und 11 aus der Ausnehmung 5   ausgehoben    und beiseite gestellt wurden, werden die   Lagerstüeke    13 und 14 von den Enden der Wellen 44, zu deren Lagerung sie dienten, abgezogen. Die Enden der Walzen 8 und 9 auf der Seite der Seitenwand 2 sind dann frei zugänglich.



     Nunmehr    werden die Sehraubenbolzen 50, welche die Haltescheiben 49 sichern, gelöst und die Haltescheiben ein wenig um die Wellen 44 der Walze verdreht, so dass die Köpfe der Schrauben 50 in den erweiterten Teil der   sehlüsselloehförnugeu    Schlitze 51 zu liegen kommen.   Hierauf    werden die Haltescheiben in axialer Richtung von den Wellen 44 abgezogen.   Nunmehr    können auch die   Zylinderniäntel    in axialer Richtung von ihrem Kern   abgezogen    werden.

   Wenn die Zylindermäntel gereinigt und wieder zur weiteren Verwendung und zur Montage auf ihren Kernen bereit sind, oder wenn die mit einem neuen Muster versehenen Zylindermäntel zur Montage auf den Kernen bereit sind, werden die   Zylindermäntel    in umgekehrter Reihen folge, wie oben beschrieben, auf die Kerne aufgeschoben.



   Die besehriebene Auswechslung benötigt nur wenige Minuten und lässt sieh ohne   me-      ehanische    Kenntnisse und Geschicklichkeit sowie   Aufwendung      anssergewöhnlieher    phy  sischer Kräfte vornehmen. Es ist auch ersichtlich, dass sich die Zylindermäntel auswechseln lassen, ohne das Wassersystem der Maschine oder andere Teile derselben zu beeinträchtigen. Bei dieser raschen   Auswcehslung    der Zylindermäntel wird verhindert, dass sich der in der Maschine befindliche Zucker während der Auswechslung abkühlt und hart    wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Artikeln, insbesondere Znckerwaren aus plastischen Massen unter Verwendung von Druekwalzen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Druek- walze mit einem in axialer Richtung abziehbaren Mantel versehen ist und dass der Ma schinenrahmen wenigstens auf einer Seite geöffnet werden kann, um das Abziehen der Zylindermäntel durch die Seitenwand zu ermöglichen, ohne dass die Walzenkerne entfernt werden müssen.
    UNTERBNSPRVCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass bei wenigstens einer Seitenwand des Masehinenrahmens ent fernbare Einsatzstücke (10, 11) zur Führung der Walzenlager vorgesehen sind, zum Zwecke, nach ihrer Entfernung die Lagerstücke (13, 14) und die Zylindermäntel (45) axial vom zugehörigen Walzenkern (42) abziehen zn können.
    2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Lagerstüeke (13, 14) je ein entfernbares Einsatzstück (10, bzw. 11) vorgesehen ist.
    3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstücke (13, 14) zwischen den Einsatzstücken (10, 11) so geführt sind, dass sie in Richtung der Walzenachse nicht, senkrecht dazu dagegen verschiebbar sind.
    4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstüeke (13, 14) die in ihnen gelagerten Wellenenden der Walzen vollkommen umgeben und mit Flanschen (15, 16) versehen sind, mittels wel chen sie an den Einsatzstücken (10, 11) geführt sind.
    5. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch - gekeunzeichnet, dass Sicherungsmittel (3437) vorgesehen sind, um die Einsatzstücke (10, 11) in ihrer Lage zu sichern 6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeiehnet, dass die Sieherungs- mittel einen Stab (37) umfassen, der entfernbar in Bohrungen der Seitenwand angeordnet ist und der ein Lagerstück (13) der einen Walze durchsetzt, um auch letzteres in der Seitenwand zu sichern.
    7. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (34-37) vorgesehen sind, um das eine Lagerstüek (13) in seiner Lage in der Seitenwand der Maschine zu sichern, während zur Verstellung der Lagerstücke (14) der andern Walze einstellbare Verstellkeile (21) vorgesehen sind.
    8. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylindermäntel (45) auf den Enden ihrer Kerne durch mittels Sehnellauslösemitteln (50-53) gehaltenen Scheiben (49) gesichert sind.
    9. Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Sehnellauslöse- mittel ein schlüssellochförmiger Schlitz vorgesehen ist, der von einer Kopfschraube (50) durchsetzt ist.
    10. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die eine Walze in bezug auf ihre Welle zu verdrehen, um die Vertiefungen (46) dieser Walze mit denjenigen der andern Walze in Übereinstimmung zu bringen.
    11. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Walzen ein Wasserleitungssystem vorgesehen ist, durch welches Wasser im Innern der Walzen in Umlauf versetzt werden kann, um die Temperatur derselben zn regulieren, das Ganze derart, dass dieses Zirkulationssystem unabhängig von den Zylindermänteln ist und beim Abziehen der letzteren nicht beeinflusst wird.
CH261353D 1946-08-12 1947-12-24 Maschine zur Herstellung von Artikeln aus plastischen Massen. CH261353A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2692239A1 (de) * 2012-07-30 2014-02-05 CHOCOTECH GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Schokoladenkernen

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US9538773B2 (en) 2012-07-30 2017-01-10 Chocotech Gmbh Apparatus and method for producing chocolate cores

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