CH261396A - Photographische Kamera mit Irisblende. - Google Patents
Photographische Kamera mit Irisblende.Info
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/02—Diaphragms
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Description
<B>Photographische Kamera mit</B> Irisblende. Bei photographischen Kameras mit Reflex sucher und mit einer Irisblende, welche durch einen drehbar angebrachten Ring (Blenden einstellring) betätigt wird, durch dessen Dre hung die Öffnung der Blende variierbar ist, wurde vorgeschlagen, in der Nähe dieses Rin ges einen drehbaren und in verschiedenen Winkellagen einstellbaren Stellring anzuord nen, wobei die Ringe mit Anschlägen ver sehen sind, welche so zusammenwirken, dass der mögliche Verdrehungswinkel des die Iris betätigenden Ringes in Abhängigkeit von der dem Stellring erteilten Drehlage (Einstell- lage) begrenzt wird.
Bei den bekannten Kameras dieser Art wird dem Stellring zunächst eine geeignete Winkellage entsprechend den Expositions- faktoren, das heisst den jeweiligen Lichtver hältnissen und der gewünschten T"xpositions- dauer, erteilt, worauf die Scharfeinstellung des Objektives bei vollkommen offener Iris er folgt. Hierauf wird der die Iris betätigende Ring im Sinne der Verkleinerung der Iris öffnung so weit gedreht, als dies durch die Einstellage des Stellringes möglich ist, wo durch die durch den Stellring festgelegte Grösse der Irisöffnung erhalten wird und die Kamera zur Exposition bereit ist.
Bei den bisher bekannten Kameras dieser Art ist der Stellring gewöhnlich mit einer Vorrichtung zum Sperren des Ringes in der gewünschten Winkellage versehen. Diese Sperrvorrichtung muss für jeden Wechsel der Winkellage des Stellringes von Hand gelöst werden. Die Erfindung bezweckt, das Einstellen der Iris zu vereinfachen.
Gemäss der Erfindung ist der Stellring mit einem Sperrglied versehen, welches unter der Wirkung einer Feder steht, die bestrebt ist, das Sperrglied in Berührung mit einem festen Ring zu halten, der eine Reihe von Rasten für das Sperrglied aufweist, um den Stellring in der eingestellten Winkellage zu halten, und dass ein Anschlag des die Iris blende betätigenden Ringes mit einer sehrä- gen Fläche versehen ist, welche mit dem Sperrglied zusammenwirkt, um dieses Glied in der Raste zu halten, in der es sich be findet, und dadurch den Stellring am Drehen zu verhindern.
Hierdurch ist es möglich, den Stellring ohne weiteres von Hand in die gewünschte Winkellage zu drehen, in welcher der Stell ring selbsttätig gesperrt wird, da das Sperr- 0 (Y ied durch die erwähnte schräge Fläche am Blendeneinstellring zur Wirkung gelangt, wenn dieser die Iris betätigende Ring beim Einstellen der Irisblende in die durch den Stellring festgelegte Einstellage gelangt. Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung darge stellt.
Fig.1 zeigt teilweise in Seitenansicht, teil weise im, Schnitt, den vordern Teil der Ka mera mit einem Spiegelreflexsucher. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1.
An der Vorderwand des nicht dargestell ten Kameragehäuses ist ein Rohr 1 ange bracht, in dessen vorderes Ende eine Linsen fassung 2 eingeschraubt ist. Auf die Linsen fassung ist ein im Schnitt winkelförmiger Ring 3 aufgeschraubt,. an dessen Umfang mehrere Rasten 4 angebracht sind. In dem Ring 3 sitzt mittels eines zylindrischen Teils 5 ein Blendeneinstellring 6, durch dessen Drehung die Öffnung einer Irisblende in bekannter Weise Qingestellt wird. Auf dem Ring 3 ist ein im Schnitt U-förmiger Ring 8, 9 drehbar angebracht, welcher den Stellring bildet.
Die in der Nähe des Ringes 3 befind liche Teil 9 des Ringes 8, 9 ist mit einer radialen Öffnung 10 versehen, in welcher eine den einen Anschlag und das Sperrglied bil dende Kugel 11 radial beweglich ist, deren Durchmesser grösser ist als die Dicke des ringförmigen Teils 9. Die Kugel 11 wird gegen den Umfang des Ringes 3 durch eine Feder 12 gedrückt, welche an dem ringför migen Teil 9 befestigt ist. Durch diese An- ordnung wird, wenn die Kugel 11 sieh in einer Raste 4 befindet, einer Drehbewegung des Ringes 8, 9 ein etwas erhöhter Wider stand entgegengesetzt.
An der Innenseite einer axialen zylindrischen Hülse 13 am Blendeneinstellring 6 befindet sich ein nach innen gegen den Ringteil 9 gerichteter, den andern Anschlag bildender Stift 14, dessen Endfläche 15 schräg und geeignet ist, mit der Kugel 11 zusammenzuwirken.
Wenn der Ring 8, 9 aus der in Fig. 2 dargestellten Lage entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, so dass der Stift 14 mit der in einer -Raste 4 befindlichen Kugel 11 in Berührung gelangt, wird die Kugel durch die schräge Fläche 15 in der Raste gehalten, wodurch eine weitere Drehbewegung des Ringes 8, 9 in der ge nannten Richtung verhindert wird. Mittels einer an der hintern Stirnfläche des Ringes 8, 9 vorgesehenen Skala 17 und eines am Rohr 1 angebrachten Index 16 kann die Grösse der Öffnung der Irisblende entspre chend der Winkellage des Ringes 8, 9 ab gelesen werden.
Zum Einstellen der Irisblende wird zu- nächst der Stellring 8, 9 in eine Winkellage entsprechend der gewünschten Öffnung ge dreht, worauf die Scharfeinstellung des Objektives bei vollkommen geöffneter Iris er folgt. Hierauf wird die Irisöffnung durch Drehen des Blendeneinstellringes 6 verringert, bis der Stift 14 eine weitere Drehung des Ringes 6 durch Auslassen an der Kugel 11 und Blockieren derselben in der beschrie benen Weise verhindert.
Die Kugel 11 kann durch ein in seiner Wirkung gleichwertiges Glied, beispielsweise durch einen in geeigneter Weise geformten Teil der Feder 12, ersetzt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Photographische Kamera mit Irisblende -und zugehörigem, drehbar angeordnetem Ein stellring, und mit einem im Bereich des Ein stellringes gleichachsig mit demselben drehbar angeordneten Stellring, wobei diese beiden Ringe mit Anschlägen versehen sind, die mit einander zusammenwirken, um die Drehbewe gung des die Iris betätigenden Ringes in Ab hängigkeit von der eingestellten Winkellage ; des Stellringes zu begrenzen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stellring (8, 9) mit einem Sperrglied (11) versehen ist, welches unter der Wirkung einer Feder (12) steht, die bestrebt ist, das Sperrglied (11) in Be- ;rührung mit einem festen Ring (3) zu halten, der eine Reihe von Rasten (4) für das Sperr glied (11) aufweist, um den Stellring (8, 9) in der eingestellten Winkellage zu halten, und dass ein Anschlag (14) des die Irisblende be- s tätigenden Ringes (6) mit einer schrägen Fläche (15) versehen ist, welche mit dem Sperrglied (11) zusammenwirkt, um dieses Glied in der Raste (4) zu halten, in der es sich befindet, und dadurch den Stellring am Drehen zu verhindern.UNTERANSPRUCH; Photographische Kamera mit Irisblende s nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass das Sperrglied (11) eine Kugel ist, welche sich in einer Öffnung in der Wand (9) des Stellringes (8, 9) befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE261396X | 1945-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH261396A true CH261396A (de) | 1949-05-15 |
Family
ID=20306454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH261396D CH261396A (de) | 1945-06-15 | 1948-01-28 | Photographische Kamera mit Irisblende. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH261396A (de) |
-
1948
- 1948-01-28 CH CH261396D patent/CH261396A/de unknown
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