Automatisches Geschütz. Gegenstand vorlie-ender Erfindung ist ein automatisches Geschütz.
Gegenüber bekannten Geschützen der an- geiülirten Art unterscheidet sich derjenige ge mäss vorliegender Erfindung dadurch, dass ein mit dem einen Rücklauf ausführenden Rohr verbundener Rahmen vorgesehen ist, auf welehem ein Organ entgegen der Wirkung einer Feder so verstellbar an(,eordnet ist, dass es sich bei jedem Rücklauf unter einem An- sehlam eines mit mehreren,
in gleiehmässigen Abständen voneinander angeordneten An sehlägen versehenen Patronenmagazins hin- durchbewert und dabei entgegen der @@- ir- kunr, der Feder versehwenkt wird, während es sieh beim Vorlauf des Rahmens teilweise über diesen Anschlag schiebt und denselben und mit ihm das Magazin reehtwinklig, zur eig=enen Verschiebun--srichtung verschiebt,
-%vo- bei das Organ einen Teil aufweist, der genau zwischen zwei aufeinanderfolgende Anschläge passt.
In der Zeielinung sind beispielsweise Aus führungsformen des rrfindunasgenenstandes sehematiseh dargestellt, und zwar zeit: Fi. 1 einen perspektivisehen Längsschnitt durch die.
Wiege und einen Teil der darauf angebrachten Teile des Gesehützes in An sieht von links in bezug auf die Sehussrieh- tunL, Fig. ? einen analogen Längsschnitt in An sieht von rechts in bezog auf die Sehussrich- tung, Fig. 3 einen teilweisen- Axialschnitt durch den Verschluss in grösserem Massstab,
Fig. -1 und 5 Querschnitte nach den Linien IV-IV bzw. V-V der Fig. 3; Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 3 mit einigen strichpunk tiert dargestellten Teilen in einer andern Stellung;
Fig. 7 bis 9 zeigen in schematischer Dar stellung die Steuerung des auch als Ladeorgan dienenden Verschlusszy linders vor der Sehuss- abgabe bei Beendigung des Rücklaufes des Rohres, bei beinahe in die Schussstellung rückgelangtem Rohr, und am Ende der Rück laufbewegung des Verschlusszylinders; Fig. 10 bis 13 sind schematische Längs schnitte durch das Magazin und die an-ren- zenden Teile bei verschiedenen Stellungen des Ersteren;
Fig. 14 und 15 zeigen einen schematisehen Schnitt durch das hintere Rohrende zur Er läuterung der Bewegung des VerschlusszyIin- ders; Fig. 16 zeigt in scheinatiseher und per spektivischer Darstellung die Steuerorgane für Verschluss- und Ladeorgane; Fig. 17 und 18 zeigen eine Variante der in den Fig. 7 bis 9 gezeigten Teile in zwei verschiedenen Stellungen.
<I>A.</I> Konstruktion.
Das Geschütz weist eine Wiege 31 von im allgemeinen rechteckigem Querschnitt auf, in welcher das Rohr 6 unterzebraeht ist. Das hintere Rohrende ist von einem Zvlinder 130 umgeben. dessen Hinteres Ende das Boden stück 133 bildet. Das vordere Ende des Zv- linders 130 ist mit einer Büelise <B>131</B> ver- sellraubt, deren hinteres Ende sieh gegen einen Bund 13? des Rohres 6 abstützt.
Der ZB-linder 130 ist mittels . in der Zeichnung nicht dargestellter Führungsorl--ane an den Gleitbahnen 5-1 geführt, -welch letztere an bei den Seiten der Wieg-e 31 angebracht sind.
Zur Rücklaufbremsun- dient eine an sich bekannte und daher hier nicht näher be- sellriebene livdraulische Bremse 52: die - an sich ebenfalls bekannte und deshalb nicht näher beschriebene Vorholeinrichtung ist mit 53 bezeichnet.
<I>1. Der</I> 1'erschhih (Fig. 3 bis 6 und 1-l, 15). -Mit 133 ist das Bodenstüel: des Geschütz rohres 6 bezeichnet, das mit einer in der Rohr- aehse liegenden Ausbohrung 134 versehen ist.
In dieser befindet sieh der Versehlusszvlinder 1, der mit drei Reihen von Gewindebacken la, 1b, 1e mit entsprechenden Gewindebacken des Bodenstückes 133 in Eimgriff stellt,
zwi- sehen -welchen ausnellniungen <I>7</I> 33a bis<B>133e</B> lie-en. Die Gewindegänge ? des Bo < lenstüekes und diejenigen des @Verselillisszvliliders sind in axial verlaufenden Reihen angeordnet, und wie aus Fi;. 5 ersichtlich, so über den Uni fang verteilt, dass sie durch eine Drehung um l20 in und ausser Ein"@riff miteinander gebracht werden können.
Wenn sich die fraglichen Gewindebacken ausser Eingriff mit einander befinden, so kann sieh, wie ohne wei teres aus der Zeichnung ersichtlich, der Ver- sehlusszvlinder 1 axial in bezu@- auf das Bo denstück 6 verschieben.
Der Versehlusszc-linder 1 ist hohl und dient zur Führung des Sehla-körpers 110, der mit tels der -Muffen i und S am genannten Zy linder 1 drehbar und axial verschiebbar ge- fülirt ist. Vorn -weist der Verschlusszylinder 1 eine Sellulterfläelie 7 5 auf, die schrauben- linienförmig ausebildet ist und an einer ent sprechend geformten Cregensehulterfläche des Bodenstückes 133 anliegt.
Der Verschluss- zvlinder 1 ist in an sieh bekannter Weise mit Auszieherle 3 versehen, die zum Ausziehen der Patronenhülsen dienen. Der Sehlag-körper 110 bestellt aus mehreren Teilen, nämlich einem Gewindebolzen 11-1, einem konischen Teil 11 , einem daran anschliessenden zvlill- drisehen Teil -l, einem mit einem steilen,
nicht selbsthenlinenden Gewinde versehenen Teil 12 und einem weiteren zylindr ischen Teil 111, in welchem der Sehlagbolzen 13 in axialer Richtung beweglieh geführt ist. Durch eine Üffnun- 13' kann der Schlagbolzen 13 aus dem Versclilusszvlinder austreten.
Wie ersicht- lieh, stellt der mit Gewinde versehene Teil 12 in Eingriff mit einem entsprechenden Innengewinde des Verschlusszvlinders, wäh rend der koniselie Teil 112 mittels eines Keils 113 in einer axial verlaufenden Keilbahn 113' einer Muffe<B>135</B> gehalten ist.
Diese -Muffe 135 ist über Arme 115 an in der Längsrieh- tunfy des Rohres verlaufenden, fest angeord neten robrförmiaen Führun-en <B>118</B> (Fi-. 2, 3 und 4) verschiebbar geführt, und zwar so, dass sie über Stangen ,22 (Fig. ?) unter der Einwirkung von Federn 21 (Fig. 2) stellt, die bestrebt, sind, sie an den Verschlusszylin- der 1 anzudrücken.
Zum Auffan,en des Stosses der zurückgehenden Teile wirken die Stangen ?? auf durch Federn 89 belastete Puffer 88. Diese Federn 89 dienen gleich- zeitig dazu, den Vorsprung 28 gegen die Klinke 23 (Fit-- 16) zu drücken. Auf dein Gewindebolzen 114 ist eine Mutter 11-1' auf geschraubt, die an der -Muffe 135 anliegt und die Teile 110 und 135 miteinander verbindet.
Der Versehlussz-%rlinder 1 ist mit einem seiner Steuerung dienenden, aus einem Stück mit ihm bestehenden Arm 9 versehen, der an seinem äussern Ende eine Rolle 1.0 trägt. Diese letztere ist mittels einer all der Wie--e fest an-eordneten Führun- ll @;efülirt und überdies ist der drin 9 an einer ain Rohr befestigten Führung 1-l geführt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, weist die Führung 11 einen vordern geraden Teil 11 , einen mitt leren schraubenlinienförmig verlaufenden Teil leb und einen sieh daran anschliessenden hintern geraden Teil lle auf.
Die am Rohr
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liefesti@tc <SEP> Führun < z <SEP> 1-1 <SEP> ist. <SEP> so <SEP> iui--eordnct, <SEP> dass
<tb> ihre <SEP> linke <SEP> Kante <SEP> die <SEP> Verliin-rrun#,- <SEP> der <SEP> untern
<tb> Wand <SEP> des- <SEP> geraden <SEP> hintern <SEP> Teils <SEP> llc <SEP> der <SEP> Füh rung <SEP> 11 <SEP> bildet. <SEP> An <SEP> ihrem <SEP> vordern <SEP> l'iide <SEP> weist
<tb> die <SEP> Führung= <SEP> 1-1 <SEP> eine <SEP> l.üeke <SEP> 1-1a <SEP> (Fig. <SEP> 15) <SEP> auf.
<tb> Die <SEP> feststehende <SEP> Führung <SEP> 1.4, <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> er wähnten <SEP> Weise <SEP> auf <SEP> den <SEP> ,-eraden <SEP> Teil <SEP> 11c <SEP> der
<tb> an <SEP> der <SEP> Wiege <SEP> fest <SEP> angeordneten <SEP> Führung <SEP> <B>11</B>
<tb> <B>#</B> <SEP> ius..
<SEP> gerichtet <SEP> ist, <SEP> hat <SEP> die <SEP> Wirkung, <SEP> <B>I</B> <SEP> dass <SEP> der
<tb> Verschluss <SEP> bei <SEP> der <SEP> La(lel)cweg-unr <SEP> offen <SEP> bleibt,
<tb> bis <SEP> die <SEP> Schulterfläche <SEP> 75 <SEP> die <SEP> Ge-ensehulter fläche <SEP> des <SEP> Bodenstückes <SEP> trifft, <SEP> und <SEP> class <SEP> sie
<tb> bei <SEP> dieser <SEP> Bewegun- <SEP> den <SEP> seliraubenlinienför inigen <SEP> Teil <SEP> 11b <SEP> überbrückt.
<tb>
Die <SEP> @tei,@un; <SEP> der <SEP> Gewindebacken <SEP> <I>lca</I> <SEP> bis <SEP> 1c
<tb> ist <SEP> ;gleich <SEP> derjenigen <SEP> der <SEP> damit <SEP> zusammen wirkenden <SEP> Backen <SEP> ?, <SEP> aber <SEP> etwas <SEP> verschieden
<tb> von <SEP> derjenigen <SEP> der <SEP> Schulterfläche <SEP> 75. <SEP> Vber dies <SEP> ist, <SEP> wie <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> zeigt, <SEP> die <SEP> Querschnitt 1'läehe <SEP> der <SEP> Gewindebacken <SEP> lta <SEP> bis <SEP> 1c <SEP> am <SEP> V <SEP> er schluss7,vlinder <SEP> 1 <SEP> kleiner <SEP> als <SEP> die <SEP> Querschnitt.
<tb> Fläche <SEP> der <SEP> Zahnlücken <SEP> zwischen <SEP> aufeinander folgendeii <SEP> Backen <SEP> '3 <SEP> des <SEP> Bodenstiiekes <SEP> 6, <SEP> so
<tb> (lass <SEP> wiihrend <SEP> des <SEP> Öffnen, <SEP> und <SEP> des <SEP> Schliessens
<tb> des <SEP> Verschlusses <SEP> etwas <SEP> Spiel <SEP> hing.
<SEP> des <SEP> Uni risses <SEP> einer <SEP> jeden <SEP> Gewindebacke <SEP> vorhanden
<tb> ist. <SEP> Die <SEP> Lage <SEP> gemäss <SEP> Fim. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> lediglich <SEP> nach
<tb> der <SEP> Beeti < li@"-lui < , <SEP> der <SEP> durch <SEP> Drehen <SEP> erfolgen den <SEP> fichlicl@ücwegun@, <SEP> des <SEP> Verschlusses <SEP> vor handen.
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<I>2 <SEP> Ladcrurrzchtwig</I> <SEP> (FiR. <SEP> 1, <SEP> '? <SEP> und <SEP> 16).
Die Ladevorrichttui. umfasst eine an der über Arm 115 und Platte l0' (Fig. 2) an der Muffe 135 fest angeordnete Zahnstange 15, welche allen Bewegungen der lIuffe <B>135</B> folgt.
Diese Zahnstan@,e kämmt an ihrem vor dern Ende mit einem obern Zahnrad 19, das seinerseits mit einem untern Zaunrad 19 in Eingriff ist (Ph;. '3). Dieses untere Zahnrad wie(leruin kiilinnt mit einer zweiten Zahn- stange <B>18,</B> die auf ihrer Unterseite mit Zäh nen versehen ist, welche auf der Oberseite des untern Zahnrades 19, das zu diesem Zwecke breiter ist als (las obere Zahnrad,
in hinrriff kommen. Die untere Zahnstan(,e <B>18</B> ist in der Wiege 31 durch Führun=gen <B>136</B> verschiebbar geführt.
An ihrem vordern
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Ende <SEP> weist <SEP> die <SEP> untere <SEP> Z1111iistailgC <SEP> <B>1.8</B> <SEP> eine
<tb> Nase <SEP> '?0 <SEP> auf, <SEP> die <SEP> mit <SEP> einer <SEP> federbelasteten
<tb> Klinke <SEP> 17 <SEP> zusaninienwirkt. <SEP> Diese <SEP> letztere
<tb> ist <SEP> am <SEP> Rohr <SEP> 6 <SEP> an-ebracht <SEP> und <SEP> macht <SEP> alle <SEP> Be weLningen <SEP> desselben <SEP> mit. <SEP> Ini <SEP> weiteren <SEP> wirkt
<tb> diese <SEP> Klinke <SEP> in <SEP> noch <SEP> zu <SEP> beschreibender <SEP> Weise
<tb> mit <SEP> einem <SEP> an <SEP> der <SEP> Wiege <SEP> 31 <SEP> fest <SEP> anebraeh ten <SEP> Anschlag <SEP> zusammen, <SEP> der <SEP> in <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 1,
<tb> nicht <SEP> ersichtlich <SEP> und <SEP> in <SEP> den <SEP> Fi-.
<SEP> 7 <SEP> bis <SEP> 9
<tb> seheniatisch <SEP> bei <SEP> 29 <SEP> angedeutet <SEP> ist.
<tb>
Eine <SEP> der <SEP> Zalinstangen <SEP> (beim <SEP> dargestellten
<tb> Ausführungsbeispiel <SEP> die <SEP> obere <SEP> Zahnstange <SEP> 15)
<tb> weist <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> Ende <SEP> einen <SEP> Vorsprung <SEP> <B>137</B>
<tb> auf, <SEP> der <SEP> über <SEP> eine <SEP> Schulterfläche <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> in <SEP> den
<tb> vordern <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Zahnstan#-e <SEP> übergeht. <SEP> Auf
<tb> die <SEP> Zahnstange <SEP> wirkt <SEP> eine <SEP> Reibungsbremse
<tb> 5-l, <SEP> 55 <SEP> (vgl. <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> bis <SEP> 9), <SEP> wobei <SEP> diese <SEP> letztere
<tb> auf <SEP> den <SEP> hintern, <SEP> erhöhten <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Zahn stan,#e <SEP> stärker <SEP> bremsend <SEP> einwirkt <SEP> als <SEP> auf <SEP> den
<tb> vordern <SEP> Teil <SEP> derselben.
<tb>
Das-bewe-lielic <SEP> Gebilde, <SEP> welches <SEP> die <SEP> Teile
<tb> 135, <SEP> 11:5, <SEP> 16' <SEP> umfasst, <SEP> besitzt <SEP> einen <SEP> Vorsprung
<tb> 28 <SEP> (Fig. <SEP> ? <SEP> und <SEP> 16), <SEP> welcher <SEP> ani <SEP> Ende <SEP> des
<tb> Rücklaufes <SEP> mit <SEP> Klinken <SEP> 23 <SEP> bis <SEP> 25 <SEP> zusammen wirkt. <SEP> Diese <SEP> Klinken <SEP> ?' <SEP> bis <SEP> 25 <SEP> sind <SEP> auf <SEP> einem
<tb> vertikalen <SEP> Bolzen <SEP> <B>138</B> <SEP> schwenkbar <SEP> an-ebraeht.
<tb> Der <SEP> fragliche <SEP> Bolzen <SEP> 13S <SEP> ist <SEP> in <SEP> nicht <SEP> darge stellter <SEP> Weise <SEP> an <SEP> der <SEP> Wiege <SEP> 31 <SEP> befestigt.
<tb>
Die <SEP> oberste <SEP> zweiarmige <SEP> Klinke <SEP> 21 <SEP> steht
<tb> über <SEP> eine <SEP> Stossstange <SEP> <B>139</B> <SEP> mit <SEP> dein <SEP> doppel armigen, <SEP> von <SEP> Hand <SEP> oder <SEP> elektromagnetisch <SEP> zu
<tb> bct.ätigrenden <SEP> Hebel <SEP> 140 <SEP> in <SEP> Verbindung, <SEP> der
<tb> um <SEP> einen <SEP> an <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 16' <SEP> sitzenden <SEP> Bolzen
<tb> 141 <SEP> schwenkbar <SEP> ist.
<tb>
Ani <SEP> Rohr <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Leiste <SEP> 1-1\3 <SEP> angebracht,
<tb> die <SEP> iin <SEP> letzten <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Vorholbewe@gung <SEP> des
<tb> Rohres <SEP> wieder <SEP> mit <SEP> einem <SEP> doppelarmigen <SEP> Hebel
<tb> 27 <SEP> zusammenwirkt, <SEP> der <SEP> an <SEP> der <SEP> Wiege <SEP> 31
<tb> schwenkbar <SEP> gela < ,-ert <SEP> ist. <SEP> Dieser <SEP> Hebel <SEP> 27 <SEP> steht
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Stange <SEP> 92 <SEP> in <SEP> Verbindung, <SEP> welche
<tb> über <SEP> den <SEP> doppelarmigen <SEP> Hebel <SEP> 1-13, <SEP> Stanse
<tb> 1-1-1 <SEP> und <SEP> Arm <SEP> 1-1:
5 <SEP> die <SEP> fest <SEP> finit <SEP> dein <SEP> Bolzen
<tb> 138 <SEP> verkeilte <SEP> \ocke <SEP> 23 <SEP> im <SEP> Uhrzeigersinn <SEP> ver schwenkt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> diese <SEP> Noeke <SEP> 23 <SEP> den <SEP> Vor sprung <SEP> ?8 <SEP> frei <SEP> gibt.
<tb>
Eine <SEP> (Tritte <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Bolzen <SEP> <B>138</B> <SEP> sitzende
<tb> \oeke <SEP> '5 <SEP> steht <SEP> über <SEP> einen <SEP> Arm <SEP> l-16, <SEP> Stange
<tb> 91 <SEP> 'und <SEP> Hebel <SEP> 147 <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Kolben <SEP> 90 <SEP> in @V11'Izllilgrsverblilduil". Dieser letztere ist an den Führungen 30 für das Magazin ange bracht.
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<I>3. <SEP> Die <SEP> Patrmie7azttfil7ll'tlitg</I>
<tb> (Fig. <SEP> 1, <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 13, <SEP> 76).
Ain Bodenstück 6 ist seitlich eine Stange :50 starr befestigt (Fis. 10 bis 13), welche über eine verstellbare Kupplungshülle 49 mit einem Rahmen 311 verbunden ist. Dieser letz tere ist in Fährunzen -16 der Wiege 31 ver schiebbar geführt.
Der Rahmen 39 trägt einerseits einen als Anschlag dienenden Quer steg -1-1 von kleinerer Höhe als der Rahmen selbst<B>und</B> einen Drehzapfen 40, auf welch letzterem ein Winkelhebel 38, -11 schwenkbar gelagert ist. Dabei steht dieser "Tinkelhebel unter der Wirken; einer in der Zeichnung nicht dargestellten Feder, die bestrebt ist, ihn in der Lagre gelnass Fin. 10 und 11 zu halten.
Hinter dein Zapfen -.10 ist am Rahmen 39 eine zliiselila;fläelie -12 für den Arm -11 des Winkelhebels 3S. -11 vor-esehen, an welcher der Arm -11 unter der Wirkung der erwähn ten Feder in der telleng gemäss zig. 10 und 11 anliest.
Die Ausbildung der Führung 46, deren vorderes Ende mit einer Auflauffläche 120 versehen ist, ergibt sieh ohne weiteres aus den Fig. 10 bis 13. Wie ersichtlich, ist eine obere Führungswand mit einer obern Gleitfläche -15 und mit einer Durehhreehung 121 versehen, hinter -elch letzterer eine nach unten ge neigte Führlingsiliielie -18 angeordnet ist. Mit der erwähnten obern Fülirungs-%vand wirkt eine seitliche Nase .17 des Organes 38 bis 41 in noch zu beschreibender Weise zusammen.
An der Wiege 31 ist eine senkrecht- mi ihrer Läi1!Si'lehtulh verlaufende Führung 30 für die 'Magazine '_'6 vorgesehen. Diese -Maga zine weisen die Patronen von oben teilweise umfassende Halter 33 auf.
Form und Aus- nial3 von zusammengehörenden Schalen 3? und < leg Halter 33 sind derart, dass der Verschluss- zviinder 1 zwischen ihnen frei hindurch;
-chen kann. überdies sind am 'Magazin in gleieh- mässi-en Abständen als Anschlüge wirkende Rollen 36 vorgesehen, die in noch zu beschrei- bender Wise mit dem Arm 38 des Wink( Hebels 38, -11 zusammenwirken. Die A stünde der Rollen 36 voneinander sind derai dass die kleinste Entfernung zwischen ihre Umfängen gleich denn Aussendurchmesser d( Nabe des Hebels 38,
41 und der Höhe dc Rahmens 39 ist. In der Wie; e 31 ist ferner ein fedei belasteter Bolzen 43 vorgesehen, der in i Abständen voneinander alieordnete Raste des Magazins eintritt. Dabei sind so viel Rasten vorgesehen, als das Magazin Patrone fassen kann.
Schliesslich sind am obern unl untern Ende des 1la'gazins Ansätze 37 mi federbelasteten Bolzen vorgesehen, welch er stere das ununterbrochene Aufsetzen von wen teren llal.:azinen gestatten.
An der Seitenwand der Führen; 30 ist den schon erwähnte federbelastete Kolben 90 vor. nIeselien, welcher durch die eine Wand clei FUhrun, 30 hindurchgeht, wenn sieh vor ihm kein Magazin befindet und der umgekehrt vom Ma azin zurückgestossen wird, wenn es vor ihn ,e liegen kommt, wobei er bei dieser Bewegung die vorerwähnte Stange 91 verstellt.
Solange sich ein Magazin zwischen den Füh- runen befindet, bleibt der Kolben 90 zurück gedrückt.
<I>B. Die</I> jVirlcuiigsii-eise.
Die Teile befinden sieh in der geschlos senen Stehuri; gemäss Fig. 3. Der Schlag bolzen 13 hat die Zündkapsel des Geschosses zur Explosion gebracht.
Sofort nach dem Schuss wird der V ersehlusszylinder 1 gemein sam mit dem Rohr unter Wirkung der Ex plosionsgase sich entgegen der Wirken; der auf die Muffe 13;i wirkenden Federn 21 nach rückwärts bewegen. bis die Wirkung der Ex- plosionsnase aufhört, wobei die Ausreisser 3 mit dein Boden 5 der Hülse in I:inrriff sind.
Da der vordere Teil llti der Führung 11 parallel zur Rohrachse verläuft, ,;leitet die Rolle 10 in derselben, ohne eine Drehung des Verschlusszylinders 1 zu bewirken. Die Füh rungen lla bis llc sind so ausgebildet, dass in dem Augenblick, #o die Rolle 10 auf den Führungsteil 11b auftrifft, auch die Wirkung-
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der <SEP> Pulverase <SEP> auf <SEP> den <SEP> Verseblusszylinder <SEP> 1
<tb> auf1-eliört <SEP> hat.
<SEP> Sobald <SEP> die <SEP> Rolle <SEP> 10 <SEP> auf <SEP> den
<tb> Teil <SEP> l <SEP> l <SEP> h <SEP> auftritt, <SEP> beginnt <SEP> die <SEP> Entrie,elun <SEP> g
<tb> des <SEP> Verschlusses: <SEP> beim <SEP> Gleiten <SEP> der <SEP> Rolle <SEP> 10
<tb> auf <SEP> < lein <SEP> Teil <SEP> 11b <SEP> wird <SEP> der <SEP> Arni <SEP> 9 <SEP> und <SEP> mit
<tb> ihni <SEP> der <SEP> Verschlulizvlinder <SEP> um <SEP> 120" <SEP> ver seliwenkt.
<SEP> Dabei <SEP> wird <SEP> der <SEP> Arm <SEP> 9 <SEP> aus <SEP> der
<tb> Lücke <SEP> 1-1a <SEP> der <SEP> Führung <SEP> 14 <SEP> hinausgeschwenkt.
<tb> Die <SEP> Stei-um,- <SEP> des <SEP> Teils <SEP> 11b <SEP> einerseits <SEP> und <SEP> die jenige <SEP> der <SEP> Gewindebacken <SEP> 1a <SEP> bis <SEP> 1c <SEP> anderseits
<tb> ist <SEP> dabei <SEP> so <SEP> aufeinander <SEP> abgestimmt, <SEP> da13
<tb> selion <SEP> naeli <SEP> einer <SEP> kurzen <SEP> Drehung <SEP> des <SEP> Ver selilul3zvlinders <SEP> 1 <SEP> die <SEP> Gewindebacken <SEP> <I>la</I> <SEP> bis <SEP> 1c
<tb> des <SEP> letzteren <SEP> so <SEP> in <SEP> die <SEP> Zahnlücken <SEP> des <SEP> Boden stiiel:
es <SEP> 6 <SEP> zii <SEP> liegen <SEP> kommen, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> allseitig
<tb> Spiel <SEP> aufweisen, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> dass <SEP> allseiti- <SEP> Luft
<tb> vorbanden <SEP> ist. <SEP> Hierdurch <SEP> wird <SEP> die <SEP> ,Reibung
<tb> stark <SEP> lierab@,-esetzt <SEP> und <SEP> damit <SEP> die <SEP> weitere
<tb> Drehuz < - <SEP> des <SEP> Verschlusszvlinders <SEP> 1 <SEP> erleichtert.
<tb>
Die <SEP> , <SEP> Riiekwärtsbewegung <SEP> des <SEP> Versehluss zylinders <SEP> 1 <SEP> überträgt <SEP> sieh <SEP> auf <SEP> den <SEP> Schlag körper <SEP> 110, <SEP> da <SEP> der <SEP> Crewindeteil <SEP> 12 <SEP> keine
<tb> Selbstliemniun,#- <SEP> besitzt. <SEP> Infol;-edessen <SEP> führen
<tb> die <SEP> Teile <SEP> 135, <SEP> -1 <SEP> und <SEP> 12 <SEP> beim <SEP> Drehen <SEP> des <SEP> Ver selilul3zvlinders <SEP> 1 <SEP> gegenüber <SEP> diesem <SEP> eine <SEP> Re lativliewe--un#,y <SEP> in <SEP> axialer <SEP> Riehtun- <SEP> ans. <SEP> Gleich zeiti- <SEP> wird <SEP> der <SEP> Schlagbolzen <SEP> 13 <SEP> in <SEP> seine <SEP> rück wärti-e <SEP> Stellun- <SEP> zuriickgeschleudert.
<tb>
Sobald <SEP> siele <SEP> die <SEP> Rolle <SEP> 10 <SEP> am <SEP> Teil <SEP> 11b <SEP> der
<tb> Führun,- <SEP> 11 <SEP> vorbeibewegt <SEP> hat, <SEP> .wobei <SEP> der <SEP> Arm
<tb> 9 <SEP> die <SEP> Liid:en <SEP> 14a <SEP> verlassen <SEP> hat, <SEP> verläuft
<tb> sie <SEP> ini <SEP> geraden <SEP> Teil <SEP> 11c, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> verschie denen <SEP> Teile <SEP> ihre <SEP> gegenseitige <SEP> Stellung <SEP> bei behalten.
<tb>
Wie <SEP> später <SEP> ini <SEP> Detail <SEP> beschrieben <SEP> werden
<tb> wird, <SEP> wird <SEP> der <SEP> Versehlusszylinder <SEP> mit <SEP> der <SEP> in
<tb> den <SEP> Auszieliern <SEP> 3 <SEP> gehaltenen <SEP> Patronenhülse
<tb> noch <SEP> weiter <SEP> nach <SEP> hinten <SEP> bewegt <SEP> und <SEP> die <SEP> Hülse
<tb> in <SEP> das <SEP> Magazin <SEP> verbracht, <SEP> während <SEP> die <SEP> beweg lieben, <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> verbundenen <SEP> Teile <SEP> ihre
<tb> Vorwärtsbewegung <SEP> bereits <SEP> beginnen. <SEP> Vorerst
<tb> soll <SEP> die <SEP> Funktion <SEP> des <SEP> Verschlusses <SEP> fertig <SEP> be selirieben <SEP> werden.
<tb>
Unter <SEP> der <SEP> Einwirkun,- <SEP> der <SEP> Vorlioleinrich tun,, <SEP> 53 <SEP> beginnen <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> verbun denen <SEP> Teile <SEP> ihre <SEP> Vorwärtsbewe;-ung. <SEP> In <SEP> noch
<tb> zu <SEP> selüldernden <SEP> Weise <SEP> wird <SEP> die <SEP> Patronen liülse <SEP> der <SEP> verschossenen <SEP> Patrone <SEP> entfernt. <SEP> und eine neue Patrone vor den gleichzeitig als Ladeor2:
aii wirkenden Verselilul3zvlinder 1 gebracht und von den Auszieliern 3 ergriffen. Während dieser Be1ve--@ung wird die Rolle 10 auf dein geraden Teil 11c der Führun; 11. (Feg. 3 und 1.5) und hierauf der Arm 9 auf dem anschliessenden Teil der Führung 1-1 rollen.
Der schraubenlinienförmige Teil llb wird somit durch diese letztere Führung über- briiekt, lind zwar so lange, bis der Arm 9 in die Lücke 1.1a eintritt.
Im -gleichen Augen blick trifft die Sehulterfläehe des Verschluss- zviinders 1 auf die Gegenschulterfläche <B>75</B> des Bodenstückes 6 auf, so dass der Verschluss- zvIinder 1 zwar zur Ruhe kommt, der Sehla-- körper 110 sieh aber zufolge der lIassenträ-- lieit axial -eiter nach vorn bewe;
@t und mit ihni auch der Schlagbolzen 13.
Der Gewindeteil 12 versehwenkt dabei den Versehlusszylinder 1 um seine Län --,:Sachse, wobei die Schulterfläche 75 satt an die Geo-en- schulterfläche anzuliegen kommt.
Bei dieser Bewegung wird noch der Arm 9 in die Lücke 14a. eingeschwenkt. Bisher war immer noch das oben beschriebene Spiel zwischen den Backen la bis 1c und 2 vorhanden,
so dass dieser Drehung des Ver sehlussz@Ilinders keine nennenswerte Reibung entgegengesetzt wird. Infolge der Verschiedenheit der Steigung der Schulterfläche<B>75</B> einerseits und der Gewinde backen lca bis 1c und 2 anderseits - die erstere ist grösser als die letztere - werden die Teile in die Stellung gemäss Fig. 3 ge bracht, in welcher sich alles Spiel auf der hintern Seite der Backen 2 befindet,
während die- querverlaufende Vorderseite derselben satt auf ihrer Gegenfläche anliegt. Auf diese Weise wird eine einwandfreie Abdichtung er reicht.
Die Vorwärtsbewegung des Schlagkörpers 110 bewirkt ausser der Drehung des Ver- sehlusskörpers 1 auch, dass der Schlagbolzen 13 durch das Zündloeli 13' hindurch vorwärts geschlendert wird, so dass@ derselbe die Zünd kapsel des neu geladenen Geschosses mit Si cherheit zur Explosion bringt.
Man hat so die Sicherheit, class die Zündung immer erst statt findet, wenn der Versehluss geschlossen ist. Unter Bezugnahme auf die schematischen Fig. 7 bis 9, die ledig,lieli zur Erläuterung der Beweg-unzsvorgän2:e dienen, soll nun die oben erwähnte weitere Rückwärtsbewegung des Verschlussztlinders 1 beschrieben werden.
Dabei unterscheiden sich die schematischen Fi-. 7 bis 9 von den die tatsächliche Aus- führung zeigenden Fig. 1 und \? dadurch, dass statt der zwei Zahnräder 19 und einer auf der Unterseite mit einer Zahnung ver- sehenen Zahnstange 18, die mit der Oberseite des unteren Zahnrades 19 zusammenwirkt, ein einziges Zahnrad 19 gezeigt ist, dessen Unter seite mit einer Zahnstange 18 zusammenwirkt, deren Oberseite gezahnt ist.
In beiden Fällen hat aber die Rückwärtsbewegung der obern Zahnstange 15 eine Vorwärtsbewegung der untern Zahnstange 18 zur Fol;-e.
Von den schematischen Figuren zeit die Fig. 7 die Teile vor der Schussabgabe, Fig. 8 am Ende des Rüeklauies des Rohres und Fig. 9 mit dem Rohr beinahe ain Ende der Vorlaufbewegung, wobei der Verschlusszylin- der sich jedoch am hintern Ende seines voll ständigen Bewe,ung-swe,es befindet.
Nach der Sehussab-abe bewegt sieh das Rohr zusammen mit dein Versehlusszvlinder 1, der Platte 16' und der Zahnstange 15 (Fi,. 7 bis 9) nach rückwärts. Dabei wird das Zahnrad 19 verdreht und die mit ihm käni- inende Zahnstange 18 nach vorn verschoben. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis die Nase 20 der Zahnstange 18 unter die Klinke 17 zu liegen kommt, welche unter der Wirkung der sie belastenden Feder hinter der fase ein schnappt.
Die Anordnung ist. so getroffen, dass dieser Eingriff der Klinke 17 dann statt findet, wenn das Rohr einen gewissen, un bedingt erforderlichen, minimalen Rücklauf zurückgelegt hat. Bei der Vorlaufbewegung des Rohres (in Fi,. 7 bis 9 nach links), das heisst beim über an" aus der Stellung gemäss Fig. 8 in diejenige nach Fig. 9, nimmt das selbe mittels der Klinke 17 die Zahnstange 18 mit, so dass nun diese letztere über Zahnrad 19 die Zahnstange 15 weiter nach rückwärts verstellt.
Dabei werden selbstverständlich von dieser Zahnstange 15 die mit ihr fest ver- bundenen Teile 135, 4 und der Verschluss- zylinder 1 ebenfalls mitgenommen, und zwar so lange, bis der Vorsprung 28 der Platte 16' mit einer oder mehreren der Klinken '? 3 bis 25 in Eingriff kommt (Fig. 16).
Die Puffer 88 fangen dabei den Stoss der sich rücl@wärts bewegenden, mit der Platte 16' verbundenen Teile auf. Wenn der Vorsprung ?8 auf die Höhe der Teile ?3 bis ?5 zu liegen kommt (siehe insbesondere Fig. 16), trifft der Oberarm der federnden Klinke 17 gegen den Anschlag <B>'</B>9 (Fig. 7 bis 9)
der Wiege 31 und die Klinke wird von der -"Aase 20 der Zahnstange 18 abgehoben und bleibt während des ganzen übrigen Teils der Vorlaufbewe- gung des Rohres angehoben.
Inzwischen hat sich das Magazin (Fig. 1 -und 10 bis 13) um einen Schritt nach unten bewegt, die hülse der verschossenen Patrone entfernt und eine neue Patrone in die Rohr achse verbracht (Fig. 13). Im letzten Teil der Vorlaufbewegung trifft das Rohr auf den IIebel ?7 (Fil. 1, 2 und 16) und verschwenkt über die Teile 92 und 113 bis 115 die Nocke 23.
Dadurch wird der auell das Laden be wirkende Verschlusszylinder frei gegeben, so dass die neue Patrone verschossen wird, so bald der Verschlusszylinder das Ende seiner Vorwärtsbewegung erreicht hat.
Die mittlere Nocke 23 wird wie ersicht lich bei jedem Sehuss während des letzten Teils der Vorlaufbewegung des Rohres be- täti,-t. Die untere Nocke 25 ihrerseits gibt den Verschlusszylinder nur dann frei, wenn sich ein 'Magazin, das auf die Teile 90, 91 einwirkt, in den Führungen 30 befindet.
.Mit der beschriebenen Waffe kann nur dann gefeuert werden, wenn: 1. das Rohr seine Vorlaufbewe,-un@- be endet hat und der Verschluss -esehlossen ist, 2. die erste Patrone genau in die Rohr- achse verbracht worden ist, 3. die Geschützbedienung < las Feuerei zu lässt.
Die Noche 23 bestimmt die genaue Lage der Auszielier 3, so class sieh dieselben genau bei jeder Verstellung des lla,raziiis gegenüber dein Hülsenboden befindet. Im folgenden soll nun die Zuführung einer Patrone beschrieben werden. Die 10 zeigt ilie Teile bei Sehussbereitschaft des Rohres.
Die erste Patrone des Magazins befindet sieh im Rohr. Fir. 11 zeigt die Stellung der Teile, nachdem zwei Schüsse abgeschossen wurden und mit dem Rohr ain Ende des Rücklaufes. Fi,. 12 zeigt die Teile wiederum nach zwei Schüssen, aber mit dein Rohr, das sieh beinahe am Ende seiner Vorlaufbewegung befindet. Die Teile sind<B>in</B> (lein 'Moment dargestellt,
in dem der Hebel 38, 41 eben anfängt die fol;-ende Patrone in die Rohrachse zu ziehen. Die Fig. 13 zeigt bei denselben Verhältnissen die Stellung der Teile mit der dritten Patrone in der Rohrachse.
Es wird von derjenigen Stellung der Teile ausregangen, die in zig. 10 dargestellt ist. Das Rohr hat seinen Vorlauf beendigt, und die erste Patrone, das heisst diejenige, die sieh zu enterst im -Magazin befand, ist aus dem letzteren entfernt und in den Laderaum iles Rohres eingeführt worden (Fig. 10). Der Arm 41 des Winkelhebels 3S. 41 befindet sieh unter der untersten Rolle 36.
Der Federbolzen 43 greift in die unterste Rast des Magazins und sichert dasselbe --e-en Verschiebung. Bei dem auf die Sehussabgabe fol-enden Rücklauf des Rohres bewegt sieh zusammen mit dein letzteren aueli der Rahmen 39 und finit ihm der Winkelliebe' 38, 41 naeli rückwärts. Der Arm 38 wird von der über ihm liegenden Rolle 36 im Gegenuhrzei--erclrelisinn cer- sehwenkt, bis er schliesslich am Steg 44 an liegt.
Der Arm 41 wird dabei angehoben, und die an ihm angeordnete Nase 47 läuft über die Auflauffläche 120 auf die Oberseite der Führungswand -1:5 auf. Dadurch wird der Winkelhebel 38, 41 ,emcungen, in dieser cei- sehwenkten Stellen;
7.1i verharren und in dcr- selhen nach riiekwärts zii ,leiten, bis er auf flie Höhe des Ausschnittes 121 kommt (in Fir. 10 strieltpunktiert). Wenn < lies der Fall ist, wird sieh der Witikelliebel 38, 41 unter der l:itiwii-l:
itiir der erwülinten in der Zeielinung nicht dargestellten Feder im L'hrzeiuei:Snni cei:sehwenken. Bei der Vorwärtsbewegendes Rohres und damit des Rahmens 39 übergreift der Arm. 38 die nun vor ihin liegende Rolle 36 und drückt dieselbe und damit (las 'Mag:
azin mit seiner vordern untern Seite nach unten, wobei das Magazin ein einen Schritt weitergeschaltet wird. Bei dieser Weiterschaltung des Maga zins wird die Hülse der cersehossenen Pa trone, die durch den nach rückwärts geschleu derten Versehlusszvlinder zwischen aufein- anderfol-,ende Teile 33 eingeführt wurde,
nach unten verschoben und eine neue Patrone in die Achse des Versehlusszylinders geführt. Die Form der vordern untern Armfläche ist dabei derart gewählt, class das 'Magazin am Anfan.; und am Ende seiner Bewegung all- mähliehe Beschleunigungen und Verzögerun- gen erfährt. Der Federbolzen 43 sprnig't dann in die nächste Rast ein (Fig. 12).
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist der Aussendurchmesser der Nabe des Hebels <B>38,</B> 41 so gewählt, dass derselbe genau zwi schen zwei Rollen 36 hindurelurehen kann und dass infolgedessen die folgende Patrone genau in die Aelise des sieh nach vorn bewegenden Vei:sclilussz@-linclers 1 ;ebraelit wird.
Diese neue Patrone, die nun in der Bahn der Ladevorrichtung und damit in der Rohr aelise liegt, wird durch die (-reifer 3 des V er- sehlusses ergriffen. Bei der weiteren Vor- wärtsbewc-un, der Ladevorrichtung wird das Clesehol3 geladen. Während des letzten Teils der V oi-laufbewegiln, des Rohres kommt der Arm wieder zwischen zwei aufeinanderfol- g-ende Rollen 36 zu lie-en.
Sollte die auf den Winkelliebe' 38, 41 wirkende,- in der Zeielinüng nicht darge stellte Feder aus irgendeinem Grunde un- wirksamsein, so würde die Führun,sfläehe 48 dennoch die Nase 47 nach unten lenken.
Ist aus irgrndeineni Grunde der Rücklauf nicht @genügend gross, so dass die Nase 47 den Aus schnitt 1'31 überhaupt nielit erreicht, so be wegt sich beim Vorlauf des Rohres der Win- kelhebel 38, 41 wieder nach vorn, wobei keine Weitei:schaffung des Magazins stattfindet.
Wenn inan Glas Magazin herausnehmen will, bevor es vollständig leer geschossen wor-
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den <SEP> ist, <SEP> t1111)3 <SEP> man <SEP> die <SEP> Hülse <SEP> -19 <SEP> verdrehen.
<tb> Dadurch <SEP> werden <SEP> auch <SEP> der <SEP> Rahmen <SEP> <B>139</B> <SEP> und
<tb> die <SEP> mit <SEP> ilnn <SEP> verbundenen <SEP> Teile <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf
<tb> das <SEP> Rohr <SEP> cerelioben, <SEP> was <SEP> so <SEP> laiwe <SEP> geselteheil
<tb> kann. <SEP> his <SEP> keine <SEP> Teile <SEP> mehr <SEP> mit <SEP> den <SEP> Rollen <SEP> 36
<tb> in <SEP> Eingriff <SEP> stehen.
<SEP> Die <SEP> Au,bildunz <SEP> der <SEP> Hülse
<tb> -19 <SEP> braucht <SEP> hier <SEP> nicht <SEP> näher <SEP> beschrieben <SEP> zti
<tb> werden, <SEP> da <SEP> sie <SEP> zum <SEP> Verstiindnis <SEP> der <SEP> l#.rfitt clun#u <SEP> nielit <SEP> crforderlielt <SEP> ist.
<tb>
Soll <SEP> das <SEP> Geschütz <SEP> ununterbrochen <SEP> schie ssen. <SEP> so <SEP> kann <SEP> nian <SEP> einfach <SEP> ein <SEP> weiteres <SEP> Jlaea zin <SEP> in <SEP> die <SEP> lla@azinfülnune <SEP> einsetzen, <SEP> wobei
<tb> der <SEP> Ansatz <SEP> <B>137</B> <SEP> 1n1(1 <SEP> der <SEP> in <SEP> letzterem <SEP> an;:eord nete <SEP> Federzapfen <SEP> nlit <SEP> den <SEP> entspreelienden
<tb> Teilen <SEP> des <SEP> bereits <SEP> einuesetzten <SEP> Magazins <SEP> zu saniinemvii-hen.
<tb>
Ziceel:niiil,'.i=erweise <SEP> ist <SEP> die <SEP> untere <SEP> vordere
<tb> Kante <SEP> des <SEP> Arines <SEP> 3S <SEP> so <SEP> ausgebildet, <SEP> dass <SEP> (las
<tb> Magazin <SEP> hei <SEP> -Ausführung- <SEP> einer <SEP> Schalthewe rung <SEP> allmählich <SEP> liesclilettni@;t <SEP> b7-w. <SEP> verzögert
<tb> wird.
<tb>
Zusammenfassend <SEP> finden <SEP> alle <SEP> die <SEP> aufein anderfoluenden <SEP> runktionsphasen <SEP> während
<tb> des <SEP> Vorlaufes <SEP> wie <SEP> folzt <SEP> statt:
<tb> 1. <SEP> Während <SEP> des <SEP> Rüclclatites <SEP> des <SEP> Rohres
<tb> öffnet <SEP> sich <SEP> der <SEP> Verseliluss. <SEP> und <SEP> die <SEP> Hülse <SEP> wird
<tb> gelockert. <SEP> .
<tb>
?. <SEP> Während <SEP> des <SEP> ersten <SEP> Teils <SEP> (leg <SEP> Vorlaufes
<tb> des <SEP> Rohres <SEP> bewirken <SEP> die <SEP> 7alinstan-en <SEP> <B>15, <SEP> 18</B>
<tb> die <SEP> collständi-e <SEP> Rüel;wäi-tsl)elcegung <SEP> des <SEP> V <SEP> er sehlusszclinders.
<tb>
3. <SEP> Während <SEP> eines <SEP> zweiten <SEP> Teils <SEP> der <SEP> Vor laufbewegun2 <SEP> cersehieht <SEP> sich <SEP> (las <SEP> Magazin
<tb> um <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> nach <SEP> unten.
<tb>
-1. <SEP> Ini <SEP> dritten <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Vorlaufbewe-un-r
<tb> wird <SEP> der <SEP> Verselilusszvlinder <SEP> von <SEP> den <SEP> Klinken
<tb> ?3 <SEP> bis <SEP> ?:5 <SEP> frei#;e;eben, <SEP> und <SEP> er <SEP> ergreift <SEP> die
<tb> folgende <SEP> Patrone, <SEP> führt <SEP> sie <SEP> in <SEP> (las <SEP> Rohr <SEP> ein,
<tb> schliesst <SEP> den <SEP> Verschluss <SEP> und <SEP> bewirkt <SEP> die
<tb> Sehussauslösun2. <SEP> sobald <SEP> (las <SEP> Rohr <SEP> vollkommen
<tb> in <SEP> der <SEP> Selnil3stellnn, <SEP> angelangt <SEP> ist.
<tb>
Bei <SEP> einer <SEP> Variante <SEP> (Fi@;. <SEP> 17, <SEP> <B>18)</B> <SEP> ist. <SEP> es
<tb> auch <SEP> niöt,:licli. <SEP> < in <SEP> Stelle <SEP> der <SEP> 7ahnstangen <SEP> <B>15,</B>
<tb> 13 <SEP> eine <SEP> < _esehlossene <SEP> C;all'@che <SEP> Kette <SEP> zu <SEP> ver wenden. <SEP> Bei <SEP> dieser <SEP> Variante <SEP> ist <SEP> eine <SEP> (;
all wehe <SEP> Kette <SEP> 101, <SEP> die <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Nase <SEP> 10? <SEP> ver sehen <SEP> ist, <SEP> über <SEP> zwei <SEP> Ketteninder <SEP> 103 <SEP> gelegt,
<tb> während <SEP> sie <SEP> an <SEP> einem <SEP> Punkt <SEP> 104 <SEP> finit <SEP> der
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Platte <SEP> <B>16'</B> <SEP> fest <SEP> verbunden <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> 'Nase <SEP> 10?
<tb> entspricht <SEP> hier <SEP> der <SEP> -Nase <SEP> '_'0 <SEP> cler <SEP> oben <SEP> he sehriebenen <SEP> Ausführnn-#sforin, <SEP> und <SEP> aueli <SEP> hier
<tb> ist. <SEP> eine <SEP> federbelastete, <SEP> mit <SEP> dieser <SEP> Nase <SEP> zusam nienwirkende <SEP> Klinke <SEP> vorgesehen. <SEP> Die <SEP> Wir lcitn-:sweise <SEP> entspricht <SEP> ini <SEP> ühri#-en <SEP> sinn-emäss
<tb> der <SEP> oben, <SEP> beschriebenen <SEP> Variante.
<tb>
Die <SEP> beschriebene <SEP> Konstruktion <SEP> eignet <SEP> sielt
<tb> namentliell <SEP> für <SEP> (;esehütze <SEP> voll <SEP> mittleren, <SEP> Ka liber <SEP> mit <SEP> grossen <SEP> _lnfan@:@@,es < h@t-indi@,l.eiten,
<tb> bei <SEP> welchen <SEP> die <SEP> 1,ä <SEP> nue <SEP> der <SEP> Patrone <SEP> und <SEP> der
<tb> Weg, <SEP> uin <SEP> dieselbe <SEP> in <SEP> (las <SEP> Rohr <SEP> einzuführen,
<tb> gross <SEP> sind, <SEP> bei <SEP> welchen <SEP> also
<tb> der <SEP> Rücklauf <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> ge#,etiül)er <SEP> der <SEP> Wiege
<tb> ein <SEP> Maximum <SEP> <B>Sein</B> <SEP> mu<B>ss,</B> <SEP> um <SEP> die <SEP> Rüeklauf lcrü <SEP> ,'ne <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Minimum <SEP> 7.u <SEP> reduzieren.
<SEP> Die
<tb> besonderen <SEP> Vorteile <SEP> der <SEP> beschriebenen <SEP> Waffe
<tb> kommen <SEP> namentlich <SEP> hei <SEP> Geschützen, <SEP> die <SEP> mit
<tb> raselier <SEP> Sehussfoke <SEP> schiessen <SEP> müssen. <SEP> zur <SEP> Aus wirkun <SEP> e. <SEP> Wie <SEP> ersiclitlieli, <SEP> sind <SEP> die <SEP> meisten
<tb> wiihrend <SEP> des <SEP> Rück- <SEP> und <SEP> des <SEP> Vorlaufes <SEP> auf tretenden <SEP> Bewe,rung-en <SEP> ncan-#,liinfi;Y <SEP> mestenert
<tb> und <SEP> jede <SEP> Möglichkeit, <SEP> dass <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Be wegungen <SEP> nicht <SEP> ini <SEP> riehti-en <SEP> Auzenhliek <SEP> statt finden, <SEP> ist. <SEP> ausgeschlossen. <SEP> Der <SEP> nötige <SEP> Rück lauf <SEP> des <SEP> Verschlusszy <SEP> linders <SEP> wird <SEP> auch <SEP> bei
<tb> langen <SEP> Patronen <SEP> #esiehert. <SEP> und <SEP> die <SEP> Gesehwin digi:
eit <SEP> der <SEP> bewegIiehen <SEP> Massen <SEP> ist <SEP> bei <SEP> jeder
<tb> Elevation <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> praktisch <SEP> gleich.
<tb>
l:in <SEP> weiterer <SEP> Vorteil <SEP> der <SEP> beschriebenen
<tb> Waffe <SEP> lie,rt <SEP> darin. <SEP> (lass <SEP> (las <SEP> mit <SEP> vollen <SEP> Pa tronen <SEP> in <SEP> sie <SEP> eingeführte <SEP> Magazin <SEP> <B>sie</B> <SEP> mit
<tb> leeren <SEP> Hülsen <SEP> gefüllt <SEP> cerlässt..
<tb>
Die <SEP> praktische <SEP> Ausführung <SEP> der <SEP> Waffe. <SEP> hat
<tb> gezei,-t, <SEP> dass <SEP> dieselbe <SEP> ein <SEP> 11.i11iliilni <SEP> der <SEP> Feuer geschwindirkeit <SEP> (Kadenz) <SEP> errreieht <SEP> und <SEP> der
<tb> zeitliche <SEP> Zwischenraum <SEP> zwischen <SEP> aufeinander folgenden <SEP> \ehüssen <SEP> genau <SEP> der <SEP> für <SEP> den <SEP> Vor laut <SEP> benöti-,ten <SEP> Zeit <SEP> entsprielit.