CH261644A - Durchschreibegerät zur Durchschreibebuchführung auf losen Blättern. - Google Patents

Durchschreibegerät zur Durchschreibebuchführung auf losen Blättern.

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CH261644A
CH261644A CH261644DA CH261644A CH 261644 A CH261644 A CH 261644A CH 261644D A CH261644D A CH 261644DA CH 261644 A CH261644 A CH 261644A
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Hurdikova Vlastimila
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Hurdikova Vlastimila
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/06Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with movable clamping or guiding means for the elements of the manifolding assembly

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Description


      Durchschreibegerät   <B>zur</B>     Durchschreibebuchführung   <B>auf losen Blättern.</B>    Die Erfindung betrifft ein Durchschreibe  gerät für     Durchschreibebuchführung    auf losen  Blättern, deren Aufgabe es in bekannter  Weise ist, durch eine einmalige Niederschrift       des    Textes und Geldbetrages gleichzeitig im  Tagebuch, auf dem Personenkonto (Saldo  konto) und auf beiden Soll- und     Habenkonten     des     Hauptbuehes    zu buchen, das heisst eine  vollständige     Verbuehung    eines jeden Ge  schäftsfalles durch eine einmalige Aufzeich  nung durchzuführen.  



  Bei bekannten     Durchschreibebuchführun-          gen    wird entweder durch eine Niederschrift  gleichzeitig nur auf einem Konto, dem     Soll-          oder        Habenkonto,    und im Tagebuch gebucht,       das    heisst jeder Buchungsfall wird in die Ein  tragung auf dem Soll- oder     Habenkonto    zer  legt, oder es werden gleichzeitig beide Konten  beschrieben, was jedoch in der Praxis mit  verschiedenen Mängeln verbunden ist, die die  Buchung langwierig und mühsam machen und  ausserdem oft auch Fehler verursachen. Z. B.

    sind bei einem Teil der Konten, gewöhnlich  bei den sogenannten Sachkonten, die Bezeich  nungen Soll und Haben in den Spalten um  gekehrt angebracht, so dass man gleichzeitig  in der Soll- und in der entsprechenden Raben  spalte buchen kann, wobei nur das     Personen-          und    Sachkonto beschrieben wird, auf zwei  Sachkonten jedoch ein Buchungsfall gleich  zeitig nicht verbucht werden kann. Oder man  muss nach Eintragung des Textes eines der  Konten ausspannen und mit der Hand so ein  schieben, dass sich die Sollspalte des einen  Kontos mit der Rabenspalte des andern deckt,    oder das zweite Konto wird überhaupt nicht  befestigt, so dass die Gefahr besteht, dass die  ses Konto verschoben und dadurch die Ein  tragung unrichtig und unleserlich wird. Oder  man muss die Reihenfolge der Konten beach  ten, z.

   B. muss das     Habenkonto    immer oben  und das Sollkonto unterhalb liegen, wobei je  doch die Kontenblätter fortwährend     ausge-          wechselt    werden müssen. Diese Verfahren sind  nicht nur langwierig, sondern sie erfordern  auch die stete     Aufmerksamkeit    hinsichtlich  der mechanischen Durchführung der Bu  chungsarbeit, wodurch Zeit verloren geht und  die geistigen Kräfte des Buchhalters erhöht  in     .Anspruch    genommen werden.

   Schliesslich  ermöglicht zwar eine bekannte Schaltbuch  führungseinrichtung     (DRP.    646073) die auto  matische Anordnung des Soll- und Raben  kontos in der Weise, dass nach Eintragung  des Textes durch eine Schalteinrichtung die  Sollspalte des Debitorenkontos auf die Raben  spalte des     Kreditorenkontos    geschaltet wird,  das heisst, dass sich die Soll- und Rabenspalte  decken, aber diese Anlage hat kein einheit  liches, systematisch geführtes Tagebuch, wel  ches einen sehr wichtigen Kontrollbestandteil  der Buchhaltung darstellt und in manchen  Ländern von den entsprechenden Ämtern ver  langt wird, da es alle Buchungsfälle in chro  nologischer Reihenfolge enthält.

   Das Tage  buch ermöglicht auch die einfache Neuerstel  lung eines verlorengegangenen oder beschä  digten Kontos und schliesst eine nachträgliche  Verbuchung aus, wodurch bei Erfüllung aller  andern Bedingungen eine einwandfreie Be-           weislraft    der     Buchführung        auf    losen Blättern  verbürgt wird.

       Ausserdem    erfordert die oben  angeführte     bekannte        Schaltbuchführung,    dass  vor der     Eintragung    des Betrages eines der  beiden Konten nach     link    oder rechts gescho  ben     wird,    je nach dem, in welche Spalte die       Eintragung    vorgenommen werden soll. Falls  der Buchhalter das Schalten vergisst und den  Betrag verbucht, erscheint die Eintragung auf  beiden Konten in denselben Spalten und der  Fehler zeigt sich dann erst bei     Erstelliuig     der Rohbilanz. Um den Fehler zu finden,  mass man     alle    Konten überprüfen.

   Es gibt  hierbei keine Vorrichtung, die solche Fehler  vermeiden würde oder     durch    welche dieselben       festzustellen    wären. Ausserdem kommt es bei       Durchschreibebuchführungen    vor, dass der  Buchende das Kopierpapier     einzulegen    ver  gisst oder nur ein     einfaches    anstatt eines  - doppelten, oder     ein    einseitiges     Kohlenpapier     benützt, oder dieses     ünriehtig    einschiebt, so  dass es die zu beschreibende Zeile nicht     deckt.     Dann erscheint die Buchung nur auf einem  Konto. Das     Suchen    eines solchen Fehlers ist  noch mühsamer.  



  Im Gegensatz zu den oben angeführten  bekannten     Einrichtungen    ermöglicht der Ge  genstand der     Erfindung,    bei geeigneter     Aus-          büdung    Nachteile der beschriebenen Art zu  vermeiden.  



  Die     Zeichnung    stellt schematisch ein     Aus-          führungsbeispiel    des     .Erfindungsgegenstandes     dar. Es zeigen:       Fig.1    den     Grundruss    des Gerätes,

         Fig.    2 den     Schnitt        -nach    der     Linie        II        II     der     Fig.1.        Fig.    3 die     Ansicht    gegen die Rückseite der  verschiebbaren     Grundplatte    und       Fig.4    die Seitenansicht des Gerätes.  Bei dem dargestellten Gerät ist im Gestell  1     mit        sehrägen    Seitenwänden 2 eine     Griuid-          platte    3     verschiebbar    gelagert.

   Diese     Grund-          platte        kann    sich gegenüber dem Gestell 1     im     Bereiche s     (Fig.1)    verschieben, der der dop  pelten Breite der     Betragsspalte    (Soll- bzw.       Habenspalte)    entspricht. In der Grundplatte  3 ist die     Klemmschiene    4 für das unterste  Kontoblatt (Tagebuch) gelagert. Die Klemm-    schiene 4 ist in der     Grim.dplatte    3     längsver-          schiebbar,    so dass das Tagebuchkonto auf der  Grundplatte zeilengemäss leicht in die ge  wünschte     Stellung    eingestellt werden kann.

    



  In einem     .Ausschnitt    der     Griuidplatte    3       und    der     linken    Seitenwand des Gestelles 1 ist  ein Schieber 5 gelagert, der gegenüber der       Grundplatte    in dem der     einfachen    Breite der  Betragsspalte entsprechenden Bereich s/2 ver  schiebbar ist. Dieser Schieber 5 trägt die       Klemmschiene    6 für das zweite Kontoblatt,  z. B. das     Schuldnerkonto    des Hauptbuches.

    Die Klemmschiene 6 ist mittels des Knopfes 7       betätigbar.    An der Rückseite der Grund  platte 3 ist eine Blattfeder 8 befestigt, deren  freies Ende über das innere Ende des Schie  bers 5 ragt und dasselbe gegen die Grund  platte 3 andrückt, so dass bei der Verschie  bung der Grundplatte 3 nach rechts der Schie  ber von der Grundplatte mitgenommen wird.  Der Schieber 5 kann dagegen     umabhängig    von  der Grundplatte nach     links    verschoben wer  den.  



  Am     linken    Rand des Gestelles 1 ist eine       konsolartige    Platte 9 befestigt, die mit einem  Ausschnitt 10     für    die Bewegung des     Knopfes    7  versehen ist und die Klemmschienen 11 und  12     für    das dritte Kontoblatt, z. B. Gläu  bigerkonto des Hauptbuches,     und    das vierte  Kontoblatt, z. B.     Kundeneinzelkonto    des  Saldokontos,     trägt.    Diese zwei letztgenannten  Kontoblätter bleiben daher mit dem Gestell 1  fest verbunden     und    sind ortsfest.  



  Unter den Betragsspalten Soll     und    Haben  dieser zwei ortsfesten,     obern    Kontoblätter     ist     die     Grundplatte    3 durch ein     Fenster    durch  brochen,     in    welchem ein     Sinkbrett    13 angeord  net ist. Dieses     Sinkbrett    besteht beim darge  stellten Beispiel aus einer Leiste, die     mittels     der Scharniere 14 (Fug. 3:) an die Grundplatte  3 derart     angelenkt    ist, dass sie nach unten       ausschwenken    kann.

   An der     Rückseite    des  Schiebers 5 ist eine Zugstange 15 befestigt, die  an ihrem andern Ende eine     unter    den Füh  rungen 17 verschiebbare Stützplatte 16 trägt.  Die Deckplatte des Gestelles 1 besitzt Aus  schnitte 18 und 19 zur Ermöglichung der  Bewegung der Zugstange 15 beim Verschieben      des Schiebers 5. An der linken Kante des  Ausschnittes 19 ist eine Blattfeder 20 be  festigt, deren freies Ende bis zur Rückseite  der Grundplatte 3 abgebogen ist.  



  Mit dem beschriebenen Gerät wird wie       folgt    gearbeitet: In der     Klemmschiene    4 wird  z. B. das Tagebuchblatt eingespannt, das für  die Beträge nur eine einzige, sogenannte     Kon-          trollspalte    aufweist. In der Klemmschiene 6  wird z. B. das Erlöskonto, unter der Klemm  schiene 11 z. B. das Kundenkonto     und    unter  der Klemmschiene 12 das     Kundeneinzelkonto     derart eingespannt, dass die     gewünschten    Zei  len dieser Kontoblätter in Deckung kommen.

    Die Grundplatte 3     wird        in    die Mittelstellung  eingestellt, in welcher sie mit ihrer     linken     Kante gegen einen aaslösbaren Anschlag 21       (Fig.    1) anliegt.. Der Schieber 5 befindet. sich       gegenüber    der Grundplatte in seiner äusser  sten     rechten    Stellung. Bei dieser     Einstellung          decken    sieh genau die Soll- und     Habenspalten     der drei obern Kontoblätter und unterhalb  der Sollspalte derselben befindet sich die ein  zige Spalte des Tagebuches.

   Nun kann in die       betreffende    Zeile der ganze Text des einzu  tragenden Postens eingetragen werden. Wollte  man jedoch in     Fortsetzung    des Textes auch  den Betrag eintragen, z. B. in die Sollspalte  des obersten Kontoblattes, würde zwar der  Betrag auch auf dem zweiten Kontoblatt in  der Sollspalte und auf dem Tagebuchblatt  (untersten Blatt) in der einzigen Spalte rich  tig erscheinen, auf dem dritten Kontoblatt       würde    er jedoch     unrichtigerweise    ebenfalls in  die Sollspalte gelangen, während er auf die  sem Blatt richtigerweise in der     Habenspalte          erscheinen    soll.

   Dieser Fehler kann jedoch  nicht vorkommen, da bei der Mittelstellung  der Grundplatte 3 und der äussersten Rechts  ,     stellung    des Schiebers 5 das     Sinkbrett    13' frei  ist (da es weder durch die Stützplatte 16  noch durch die in     Fig.1    ersichtlichen Vor  sprünge 22 der Deckplatte des Gestelles 1 un  terstützt ist), durch eigenes Gewicht nach  unten ausgeschwenkt ist und kein Schreiben  in die Betragsspalten Soll und Haben zulässt.

    Erst nach dem     Verschieben    des Schiebers 5  nach links um die Strecke s12, das ist um die    Breite der Betragsspalte, bei der     erwähnten     Mittelstellung der Grundplatte, gelangt auch  die Stützplatte 16 unter das     Sinkbrett    13, wie  in     Fig.    2 dargestellt, und hebt dieses Sink  brett in die Flucht mit der Schreibfläche der  Grundplatte 3, so dass nunmehr auch der Be  trag in die betreffende Spalte, im gewählten  Beispiel in die Sollspalte des     obersten    Konto  blattes eingetragen werden kann.

   Bei der er  wähnten     Verschiebung    des Schiebers 5 nach       links    wurde auch das Erlöskonto (drittes  Kontoblatt von oben)     um    die Breite der Be  tragsspalte nach     links    verschoben, so dass unter  der Voraussetzung, dass sich die Sollspalte an  allen drei obern Kontoblättern     links    und die       Habenspalte    rechts     befindet,    das Erlösblatt  mit. seiner     Habenspalte    unter die     Sollspalte     der beiden obern Kontoblätter gelangt.

   Der  in die Sollspalte der beiden obern Kontoblät  ter     eingetragene    Betrag erscheint     also    nun  richtig in der Gabenspalte des von oben drit  ten Kontoblattes (Erlösblattes). Gleichzei  tig wird dieser Betrag in die     einzige    Spalte  des untersten     Kontoblattes    (Tagebuch) durch  geschrieben.  



  Soll der Betrag in die     Habenspalte    der  obern zwei     Kontoblätter        eingetragen    werden,       mass        zuerst    die Grundplatte aus der Mittel  stellung nach rechts     in    die auf der     Zeichnung     dargestellte Stellung verschoben werden, da  mit die einzige Spalte des     Tagebueh.es    unter  die     Habenspalte    der beiden obern Blätter ge  langt.

   Bei der Verschiebung der Grundplatte  nach rechts wird der Schieber 5 mitgenommen,  wodurch das dritte Kontoblatt (Erlöskonto)  mit seiner Sollspalte selbsttätig unter die       Habenspalte    der beiden obern Kontoblätter  gelangt. Bei dieser Verschiebung     läuft    das       Sinkbrett    13 auf die Vorsprünge 22 der     Ge-          stelldeckplatte    auf und     wird    dadurch     in    die  Flucht mit der     Schreibfläche    der Grundplatte  3 gehoben, so dass in die Betragsspalten der  Kontoblätter geschrieben werden kann.  



  Soll auf das unterste Kontoblatt (Tage  buch)     ebenfalls    in zwei Spalten, Haben und  Soll, geschrieben werden, wird der lösbare  Anschlag 21 ausgeschaltet, so dass durch die  Verschiebung der Grundplatte 3 aus der Mit-           telstellimg    nach     links    oder rechts     itm    die  der Breite der Betragsspalte entsprechende  Strecke die betreffende Haben- bzw. Sollspalte  des Tagebuches     in    die richtige Stellung gegen  über den Betragsspalten der ortsfesten obern  zwei Kontoblätter eingestellt werden kann.

    Das     Sinkbrett    13 wird     in    der äussersten     Links-          stellung    der Grundplatte durch die starke  Feder 20     unterstützt.       Die     Klemmvorrichtungen    für die einzelnen       Kontoblätter        wurden        hier    nicht näher be  schrieben, da sie beliebig ausgeführt werden  können. Auch die übrigen Bestandteile des  Gerätes können anders ausgebildet werden,  als hier beschrieben     und    dargestellt. So kann  z.

   B. die     7VZitnahmefeder    8 durch eine Zahn  stange und eine abgefederte     Schaltklinke    er  setzt sein. Das     Sinkbrett    und seine Betäti  gung     können    ebenfalls verschiedenartig aus  geführt sein; das     Sinkbrett    kann z. B. aus zwei  Teilen bestehen, die an die gegenüberliegen  den Kanten des entsprechenden Ausschnittes  der Grundplatte aasgelenkt sind usw. Auch  kann es durch ein     Schieberlineal    ersetzt sein,  das     ähnlich    wie das     Sinkbrett    arbeitet, oder  aber von oben her die Betragsspalten des oben  liegenden Kontoblattes verdeckt.

   Das     Schie-          berlineal    deckt die Betragsspalte des obersten  Kontoblattes,     wenn    die Kontoblätter in der  Grundstellung sind     und    erst durch Verschie  ben des Schiebers oder der Grundplatte in die  richtige Stellung (Endstellung rechts oder  links um die Breite der Betragsspalte) wird  auch das     Schieberlineal    so verschoben, dass es  diejenige Betragsspalte freigibt, in welche ein  getragen werden soll.

   (Die Bewegung des       Schieberlineals    ist der des untern Konto  blattes     entgegengesetzt    und erfolgt ebenfalls       iun.    die Breite einer Betragsspalte.) Dadurch       wird    derselbe Zweck erreicht, dass nämlich in  die Betragsspalten nicht eingetragen werden  kann,     wenn    die Raster in der     Grundstellung     sind, wo sich alle Spalten decken; darüber  hinaus ist aber eine Spalte des obersten Kon  toblattes frei,     nämlich    diejenige, in welche  eingetragen werden soll.  



  Das beschriebene     Durchschreibegerät    er-         möglicht    eine Buchungsart, die folgende Vor  teile hat  1: Sie ist relativ schnell -     vier    Buchungen  auf einmal;  2. vollständig -     in    allen Büchern: Tagebuch,  Saldokonto, Hauptbuch auf beiden Konten;

    3.     einfach-die        Verschiebung    des Tagebuches  und eines Kontos in eine solche Lage, dass  sich die erforderlichen Spalten der gleich  zeitig benützten drei oder     vier        Kontenblät=          ter    decken,     wird    durch eine -einzige     Hebel-          schaltung    nach     links    oder rechts     erzielt;     4. automatisch sich selbst kontrollierend - es  ist unmöglich, den Geldbetrag     einzutragen,     ohne vorher den Schieber nach links oder  rechts zu schalten;

         ä.    bequem - die Einrichtung hat viererlei  selbständige Klemmvorrichtungen, so dass  man jedes Konto einzeln ausspannen kann,  z. B. nur das Personenkonto bei Eintragung  einer ganzen Reihe ausgestellter Rechnun  gen. Das Tagebuch     wird    nur einmal bei  Ingebrauchnahme eines neuen Blattes ein  gespannt, und man     kann    es nicht nur par  allel zur Zeilenrichtung bewegen, sondern  auch     senkrecht    dazu.  



  Die beschriebene Einrichtung ermöglicht  in Betrieben mit grösserer Anzahl der Bu  chungsposten, dass ein einziger Buchhalter die  ganze Buchhaltung besorgen kann, wobei  seine Arbeit durch das Tagebuch leicht kon  trollierbar ist. In grossen Betrieben können  gleichzeitig mehrere Buchhalter buchen, jeder  hat sein eigenes Tagebuch, welches sein Arbeit  nachweist. Sind mehrere Buchhalter vorhan  den,     ist    es möglich, noch eine weitere     Verein-          fachung    der Arbeit durchzuführen, indem der  jenige Buchhalter, welcher z.

   B. nur     Kunden-          Buchungen    zu buchen hat, das     Kundenhaupt-          konto        (Kimden-Sammelkonto)    nicht benötigt,  weil sein Tagebuch nur     diejenigen    Eintra  gungen     aufnimmt,    welche     auf    dem     Kunden-          Sammelkonto    erscheinen. In dem Falle     kann     man mit einem     Zweispalten-Tagebuch    arbeiten  (die erste Spalte Bezeichnung Haben, zweite  Soll).

   Nach Auslösen eines     auslösbaren    An  schlaäes kann das Tagebuch in beiden     Rich-          tungen    bewegt werden, links und rechts,     -und         die Buchung wird auf dem Personenkonto  (Saldokonto), auf einem     Hauptbuchkonto     (Gegenkonto zum Personenkonto, z. B. Kassa  konto) und im zweispaltigen Tagebuch durch  geführt. Auf das zweite Konto des Haupt  buches (Kunden-Konto) wird nur die Summe  der in den Haben- und Sollspalten des Tage  buches befindlichen Beträgen periodisch,  z. B. täglich wöchentlich, monatlich, eingetra-    gen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durchschreibegerät zur Durchsehreibe- buchführung auf losen Blättern, bei welchem eines von mehreren übereinanderliegenden Kontoblättern mit seiner Haltevorrichtung um die Breite der Soll- bzw. Hagenspalte nach rechts und zurückverschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die im Ge stell (1) des Gerätes aus der Mittelstellung nach links und rechts jeweils um die Breite der Soll- bzw.
    Hagenspalte verschiebbar ge lagerte Grundplatte (3) einerseits die Klemm vorrichtung für das unterste Kontoblatt und anderseits einen Schieber (5) aufweist, der mit der Klemmvorrichtung (6) für das zweite Kontoblatt versehen und gegenüber der Grundplatte nach links und rechts verschieb bar ist, während die Klemmvorrichtungen (11 und 12) für die weiteren zwei Kontoblätter mit dem Gestell des Gerätes verbunden sind. UN TERANSPRttCHE 1. Durchschreibegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber mit der Grundplatte derart verbunden ist, dass bei der Verschiebung der Grundplatte (3) aus der Mittelstellung der Schieber (5) von der Grundplatte zwangläufig mitgenommen wird.
    2. Durchschreibegerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Schieber mit der Grundplatte mittels einer Mitnahmefeder verbunden ist. 3. Durchschreibegerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Schieber mittels einer Zahn stange und einer abgefederten Schaltklinke verbunden ist. 4. Durchschreibegerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen auslösbaren Anschlag (21), der eine Verschiebung der Grundplatte aus der Mittel stellung nur nach rechts und zurück zulässt, damit die Eintragungen der Beträge auf das unterste Kontoblatt nur in eine einzige Spalte zusammengefasst werden können.
    5. Durclischreibegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte unter den Betragsspalten Soll und Haben der ortsfesten obern Kontoblätter mit einem Sink brett (13) versehen ist, das bei Mittelstellung der Grundplatte und Rechtsstellung des Schie bers unter die Schreibfläche der Grundplatte versenkt ist und dadurch das Eintragen des. Betrages in die Betragsspalten aller Konto blätter so lange unmöglich macht, bis durch die Verschiebung des Schiebers bzw. der Grundplatte die Einstellung der untern zwei Kontoblätter in die richtige Stellung erfolgt.
    6. Durchschreibegerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das Sinkbrett (13) einerseits vom Schieber (5) und anderseits durch am Gestell des Gerätes angeordnete Anschläge (20 und 22) in die Flucht mit der Schreibfläche der Grundplatte hebbar ist.
    7. Durchschreibegerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Schieberlineal, das mit dem Schieber und der Grundplatte in Arbeitsverbindung steht und von oben her die Betragsspalten des oben liegenden Konto blattes verdeckt, bis durch die Verschiebung des Schiebers bzw. der Grundplatte die Ein stellung der untern Kontoblätter in die rich tige Stellung erfolgt. B. Durchsehreibegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvor richtung (4) für das unterste Blatt senkrecht zu den Zeilen der Kontoblätter verschiebbar in der Grundplatte gelagert ist.
    9. Durchschreibegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (1) des Gerätes schräge Seitenwände (2) aufweist, derart, dass die Schreibfläche der Grundplatte von hinten nach vorn abwärts geneigt ist.
CH261644D 1946-11-27 1946-11-27 Durchschreibegerät zur Durchschreibebuchführung auf losen Blättern. CH261644A (de)

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