CH261800A - Drehgestell für ein Schienenfahrzeug. - Google Patents
Drehgestell für ein Schienenfahrzeug.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F3/00—Types of bogies
- B61F3/02—Types of bogies with more than one axle
- B61F3/08—Types of bogies with more than one axle without driven axles or wheels
-
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- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/02—Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
- B61F5/16—Centre bearings or other swivel connections between underframes and bolsters or bogies
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Description
Drehgestell für ein Schienenfahrzeug. Die Erfindung betrifft ein Drehgestell für ein Schienenfahrzeug, und sie kann sowohl bei einachsigen, als bei zwei- oder mehrachsi gen Drehgestellen für Lokomotiven, Personen wagen und Güterwagen Anwendung finden.
Es hat sich gezeigt, dass bei der üblichen Ausbildung dieser Drehgestelle, wobei die zen trale Drehpfanne auf einem federnd im Dreh gestellrahmen gestützten Wiegebalken ange ordnet ist, für gewisse Geschwindigkeiten des Fahrzeuges Drehschwingungen des abgefeder ten Teils des Drehgestelles auftreten, um die durch den Schwerpunkt dieses Teils des Dreh gestelles gehende, sich in der Querrichtung des Fahrzeuges erstreckende Achse oder um eine infolge der Wechselwirkung zwischen dem Wagenkasten und dem Drehgestell ein wenig oberhalb dieses Schwerpunktes liegende Achse. Da die Drehpfanne meistens oberhalb dieser Schwingungsachse liegt, werden die betreffenden Drehschwingungen wechselnde waagrechte Kräfte auf die Drehpfanne in der Längsrichtung des Fahrzeuges erzeugen, wo durch hinderliche Schwingungen in der Längs richtung des Fahrzeugkastens entstehen.
Da ausserdem der Wiegebalken häufig mir wenig Spiel zwischen seinen seitlichen Führungen im Drehgestellrahmen hat, wird der Wiege balken und dadurch auch der untere Teil der Drehpfanne zum Teil an den Drehschwingun gen teilnehmen müssen, wodurch der untere Teil der Drehpfanne gegenüber dem obern Teil ins Schaukeln gelangt und vertikale Stösse hervorgerufen werden. Zum Zwecke, den Wiegebalken in die Lage zu setzen, diese Drehschwingungen ohne Erzeugung von Stössen auszuführen, hat man schon vorge schlagen, die Tragfläche der Drehpfanne ku- gelkalottenförmig auszubilden, und zwar der art, dass der Mittelpunkt der kugelkalotten- förmigen Fläche oberhalb der Tragfläche liegt.
Bei dieser Anordnung wird jedoch die Ent fernung des Mittelpunktes der kugelkalotten- förmigen Tragfläche von der durch den Schwerpunkt des Drehgestellrahmens gehen den Schwingungsachse gross, so dass auch die Schwingungen des Drehgestellrahmens ver grössert werden und dementsprechend grössere wechselnde Kräfte auf die Drehpfanne in der Längsrichtung des Fahrzeuges ausgeübt wer den.
Die Erfindung fusst auf der Erkenntnis, dass zum Aufheben der erwähnten Übelstände der bekannten Anordnungen der Mittelpunkt der kugelkalottenförmigen Tragflächen der Drehpfanne in oder nahe der durch den Schwerpunkt des abgefederten Teils des Dreh gestelles gehenden, sich in der Querrichtung des Fahrzeuges erstreckenden Achse liegen soll.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Drehgestelles nach der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig.1 eine Seitenansicht des Drehgestelles mit teilweisem Querschnitt nach der Linie I-I der Fig. 2, Fig.2 eine Draufsicht des Drehgestelles und Fig. 3 einen Querschnitt des Drehgestelles nach der Linie III-III der Fig. 2.
In der Zeichnung sind mit 1 die Achs lader des zweiachsigen Drehgestelles angedeu tet, an welchem die Tragjoche 2 aufgehängt sind. Der Drehgestellrahmen 3 ist mittels vier Schraubenfedern 4 auf den Tragjochen 2 ab gestützt. Die Wiege 5 ist durch Gehänge 6 an den Querbalken 3a des Rahmens 3 aufge hängt. Der Wiegebalken 7 ist mittels ellip tischer Blattfedern 8 auf der Wiege 5 abge stützt und kann dadurch geringe Schwinginni- gen in der Querrichtung des Fahrzeuges aus führen.
Der Wiegebalken 7 wird dabei von am Balken 7 vorhandenen Führungsplatten 9 ge führt, welche längs an den Querbalken 3a des Drehgestellrahmens vorgesehener Füh rungsplatten 9' gleiten können.
Der Wiegebalken 7 trägt die untere Dreh pfannenhälfte 10, und am Fahrzeugkasten 11 befindet sich die obere Pfannenhälfte 10'. Der Mittelpunkt M der kugelkalottenförmigen Tragflächen der Pfanne liegt in oder nahe der Schwingungsachse X-X des abgefederten Teils des Drehgestelles. Die beiden Kugel- kalottenflächen sind so angeordnet, dass der Mittelpunkt<I>I1</I> unter denselben und nicht über denselben liegt, wie bei den bekannten An ordnungen.
Mit ausreichender Genauigkeit kann ange nommen werden, dass die Schwingungsachse durch den Schwerpunkt des ganzen Dreh gestelles mit Ausnahme der nicht abgefederten Teile geht, somit beim in der Zeichnung dar gestellten Ausführungsbeispiel die Radsätze, die Achslager 1, die Tragjoche 2 und etwa die Hälfte der Schraubenfedern 4.
Die Abmessungen der kugelförmigen Trag fläche sind derartig gewählt, dass ausser der vertikalen Belastung auch die beim Fahren g auftretenden waagrechten Belastungen sowohl in der Längsrichtung als in der Querrichtung des Fahrzeuges gut aufgenommen werden können. Falls jedoch besonders grosse waag rechte Belastungen auftreten würden, können, dieselben von dem stehenden Rande 10a der Drehpfanne aufgenommen werden. Ausserdem sind die beiden Teile der Drehpfanne noch mittels eines Sicherungsbolzens 12 miteinan der gekuppelt.
Die auf dem Wiegebalken 7 vorgesehenen Gleitstücke 13, die mit an der. untern Fläche des Wagenkastens 11 vorhandenen Gleit- stücken 14 zusammenarbeiten, sind vorzugs weise derartig gelagert, dass sie um eine mit der Schwingungsachse X -X des Drehgestel les zusammenfallende oder in der Nähe dieser Achse liegende Kippachse kippen können.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf ein Drehgestell, das mit einem federnden Wiegebalken versehen ist, da die Erfindung auch bei einem Drehgestell Anwendung fin den kann, bei dem die Drehpfanne unmittel bar auf dein Drehgestellrahmen angeordnet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehgestell für ein Schienenfahrzeug, wel ches Drehgestell mit einer zentralen Dreh pfanne mit kugelförmigen Tragflächen für den Wagenkasten versehen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mittelpunkt der kugel- kalottenförnügen Tragflächen der Drehpfanne mindestens nahe der durch den Schwerpunkt des abgefederten Teils des Drehgestelles ge henden, sich in der Querrichtung des Fahr zeuges erstreckenden Achse liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH261800T | 1948-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH261800A true CH261800A (de) | 1949-05-31 |
Family
ID=4474108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH261800D CH261800A (de) | 1948-02-02 | 1948-02-02 | Drehgestell für ein Schienenfahrzeug. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE479540A (de) |
| CH (1) | CH261800A (de) |
| NL (1) | NL68818C (de) |
-
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- BE BE479540D patent/BE479540A/xx unknown
-
1948
- 1948-02-02 CH CH261800D patent/CH261800A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE479540A (de) | |
| NL68818C (de) |
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