CH261895A - Kartoffelgraber. - Google Patents

Kartoffelgraber.

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CH261895A
CH261895A CH261895DA CH261895A CH 261895 A CH261895 A CH 261895A CH 261895D A CH261895D A CH 261895DA CH 261895 A CH261895 A CH 261895A
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CH
Switzerland
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reel
coulter
shaft
pins
potato digger
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Application number
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English (en)
Inventor
Co Aebi
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Aebi & Co
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Publication date
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Publication of CH261895A publication Critical patent/CH261895A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/04Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
    • A01D19/06Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with scoop wheels or drums

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description


  



  Kartoffelgraber.



   Bisher gebräuchliche Kartoffelgraber waren vorwiegend so   eingeriehtet,    dass sie die Kartoffeln nur nach einer Seite hin auswarfen. Dies hatte den Nachteil, dass die Maschine nach dem   Ausgraben    einer Reihe jedesmal leer zurückfahren musste, wenn das Ausgraben einer weiteren Reihe erfolgen sollte.



   Diesen Nachteil beseitigt der den   Gegen-    stand vorliegender Erfindung bildende Kartoffelgraber, der ermöglicht, die Kartoffeln abwechselnd nach der einen oder andern Seite   auszuwerfen,    und von welchem die   beiliegende    Zeichnung ein Ausführungsbeispiel darstellt.



   Fig.   1    ist eine Seitenansicht des Grabers,
Fig. 2 ein Grundriss desselben ;
Fig. 3 ist ein Aufriss des Getriebes,   teil-    weise im Schnitt ;
Fig.   4    ist ein vertikaler   Querselmitt    durch das Getriebe ;
Fig.   5    ist eine Seitenansieht des Haspels, teilweise im Vertikalsehnitt ;
Fig. 6 ist ein zur Haspelwelle senkrechter Schnitt durch den Haspel ;
Fig.   7    zeigt die Haspelzinken in anderer Wurfstellung:
Fig. 8 stellt eine Variante des Haspels im   Vertikalsehnitt    dar, und
Fig. 9 zeigt eine Detailvariante.



   Der gezeichnete Kartoffelgraber weist ein   Haupttragstück      1    auf, das mit dem Getriebekasten ein   Stüek    bildet und das die Fahrachse 3 sowie die Haspelwelle 4 trägt. Das Ganze ruht auf den Fahrrädern 5, welche mittels   Klinkenscheiben    6 bekannter Kon  struktion    mit der Fahraehse 3 verbunden sind.



  Der Abstand der Räder 5 entspricht der Breite von zwei Kartoffelfurchen, doch   kön-    nen diese Räder auch verstellbar angeordnet sein, damit Ungleichheiten in der Reihendistanz der Kartoffeln   ausgegliehen    werden können.



   Zum Ziehen des Grabers dient die Zugvor  richtung 7 mit Deichselsehuh    8, der mittels der Stellsehraubenspindel 9 verstellt werden kann, damit, zusammen mit der Änderung des Radabstandes, die Fortbewegung des Grabers bei der Arbeit gewissen Abweichungen in der Reihendistanz der Kartoffeln angepasst werden kann.



   Das zum Antrieb des Haspels dienende Getriebe ist vollständig im Gehäuse 2 eingeschlossen und läuft im Ölbad. Es besitzt ein konisches Zahnrad 10, welches auf der Fahrachse 3   festgekeilt    ist. Mit diesem Zahnrad 10 stehen zwei auf der Haspelwelle drehbar angeordnete Zahnkolben 11 und 12 in Eingriff, die abwechselnd, je nach dem   gewünsch-    ten Drehsinn des Haspels, mit dessen Welle gekuppelt werden können. Die Verbindung dieser Zahnkolben mit der Haspelwelle erfolgt über   Kupplungsringe    13 bzw. 14, die auf der Haspelwelle axial versehiebbar aufgekeilt sind und mittels einer Gabel 15 geführt werden.



  Diese Gabel 15 (Fig.4) kann  ber einen im Innern des Gehäuses 2 angeordneten Hebel 16 und einen in der Gehäusewandung drehbar ge  lagerten    Zapfen 17 mittels eines aussen am  Gehäuse angeordneten Schalthebels 18 längs der   Haspelwelle 4 hin und    her bewegt werden.



  Dabei können die Zahnkolben 11 bzw. 12 wahlweise mit der Haspelwelle gekuppelt werden.



  Je nachdem also der eine oder andere Zahnkolben mit dem Zahnrad 10 in Eingriff gebracht wird, dreht sich der Haspel nach rechts oder nach links.



   Der Haspel   (Fig.    5 und 6) besitzt zwei fest mit der Haspelwelle verbundene, senkrecht zu ihr stehende Scheiben 19 und 20, in welchen in kreisförmiger   Anordomg    und in gleichmässigen Abständen Zapfen 21 parallel zur Haspelwelle und drehbar gelagert sind. Mit jedem dieser Zapfen 21 ist je eine Gruppe von mehreren, parallel zueinander verlaufenden Zinken 22 des Haspels mittels Briden 23 und Schrauben 24 fest verbunden. Zwischen den beiden Scheiben   19 und    20 ist auf der Haspelwelle 4 ein Käfig drehbar gelagert, der die beiden Scheiben 25 aufweist, die in Abstand voneinander angeordnet sind und auf einem innerhalb der Zapfen 21 gelegenen Kreis in gleichmässigen Abständen   angeord-    nete Zapfen 26 tragen, die zu den Zapfen 21 parallel, aber nicht drehbar gelagert sind.

   Diese Zapfen 26 befinden sich im Bereich der innern Enden der Zinken 22.



  Die Anzahl der Zapfen 26 ist gleich der Zahl der Gruppen von Zinken 22 bzw. der Zapfen 21.



   Bei der Arbeit mit dem Graber stellt sich nun der Haspel automatisch wie folgt ein : Durch den Widerstand, welchen die Zinken 22 im Boden finden, üben die innern Enden derselben auf die Zapfen 26 eine Kraft aus, durch welche der genannte Käfig so weit gedreht wird, bis immer zwei Zapfen 26 mit einer Zinkengruppe 22 in Berührung kommen, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist, so dass die Zinken 22 und der Käfig nunmehr in zwangläufiger Verbindung mit der Haspelwelle stehen. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind die Zapfen 26 des Käfigs gegenüber den Zapfen 21 derart versetzt, dass die Zinken 22 bei ihrer Betätigung durch die Haspelwelle in der günstigsten Lage für die Bearbeitung des Bodens gehalten werden.



   In Fig. 7 ist die Stellimg der Zinken 22 bezüglich der Zapfen 21 und 26 gezeigt, wenn sich die Welle 4 in entgegengesetztem Sinn dreht.



   Vor dem Haspel ist ein Scharblech 27 angebracht   (Fig.    1), welches durch einen Scharträger 28, der am untern Ende des Schararmes 29 befestigt ist, gehalten wird. Der Schararm ist mit dem   Haupttragstück      1    mittels Schrauben fest verbunden. Zur Verstärkung des Schararmes 29 ist dieser noeh mit einem horizontalen Bügel 30 verschweisst   (Fig.    2). Dieser Bügel kann auf der linken oder rechten Seite des Schararmes angebracht sein.

   Das Scharblech 27 ist so angebracht, dass seine vertikale Mittelebene genau mit der geometrischen Achse der Haspelwelle 4 zu  sammenfällt.    Mittels einer Schraube 31 kann die Stellung des   Scharbleches    27 bezüglich des Haspels verändert werden in dem Sinne, dass es hoher oder tiefer eingestellt werden kann.



  Der Scharträger 28 ist in der Mitte des Scharbleches 27 befestigt und befindet sich genau unterhalb der Achse der Haspelwelle 4. Dadurch entsteht die Gefahr, dass Kartoffeln von den Zinken 22 an den Scharträger angedrückt und dadurch beschädigt werden. Um dies zu verhindern, ist am Scharträger 28 ein kreisbogenförmiges Fiihrungsblech 32 angebracht, welches verhindert, dass Kartoffeln hinter dem Scharblech 27 hinunterfallen und von den Zinken 22 an den Scharträger gedrückt und dadurch verletzt werden können.

   Infolge der Anbringung des F'iihrungsbleches 32 werden die Kartoffeln, die auf dieses Blech gelangen, stets von den Haspelzinken 22 richtig erfasst und auf die Seite   befordert.    Das Scharblech hat den Zweck, beim Arbeiten des Grabers den   Kartoffelwalm      aufzureissen,    damit Kartoffeln und Erde von den Zinken leicht auf die Seite befördert werden können.



   An Stelle des   Führungsbleehes    32 kann am   Seharträger    28 auch ein Stabrost mit   Stä-    ben 33 angebracht sein,   wie-in Fig.    9 dargestellt. Dieser Stabrost kann zwei oder mehrere Stäbe, die zwischen die Zinken 22 zu liegen kommen, aufweisen. 



   Eine andere Ausführungsform des Haspels ist in Fig. 8   veransehaulicht.    Diese   unterschei-    det sich von derjenigen nach Fig. 5 dadurch, dass der Käfig 34 mit den Zapfen 26 fest auf die Haspelwelle 4 aufgekeilt ist, während die die Zapfen 21 tragenden Scheiben 36 drehbar auf der Nabe des Käfigs gelagert sind. Die übrige Konstruktion des Haspels ist die gleiche, wie mit Bezug auf Fig. 5 beschrieben.



  Infolge der festen Lagerung des Käfigs   34    werden bei Drehung der Welle 4 die Scheiben 36 mit den Zapfen 21 mitgenommen, wobei sich die Zinken 22 bezüglich der Zapfen 26 und 21 ebenso einstellen, wie dies in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kartoffelgraber, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des zum Auswerfen der Kartoffeln dienenden Haspels über ein Wechsel- getriebe mit der Radachse des Grabers derart in Verbindung steht, dass je nach Einstellung des Wechselgetriebes der Haspel im einen oder andern Sinn gedreht wird, so dass er beim Betrieb die Kartoffeln abwechselnd nach der einen oder andern Seite auswerfen kann.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Kartoffelgraber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Radachse des Grabers ein Zahnrad festsitzt, mit welchem zwei auf der Haspelwelle angeordnete Zahnkolben in Eingriff stehen, die abwech- selnd, je nach dem gewünschten Drehsinn des Haspels mit dessen Welle gekuppelt werden können.
    2. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkolben drehbar auf der Haspelwelle gelagert und mittels Kupplungs- ringen, die auf der Haspelwelle axial verschiebbar aufgekeilt sind, abwechselnd mit der Haspelwelle gekuppelt werden können.
    3. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteransprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das das Zahnrad, die Zahnkolben und die Kupplungsringe aufweisende Wechselgetriebe in einem Gehäuse gelagert ist, das ausserdem mit Lagern für die Radaehse des Grabers und für die Haspelachse versehen ist und an seiner Aussenseite einen Hebel trägt, der mittels einer innerhalb des Gehäuses angeordneten Gabel die Betätigung der Kupplungsringe ermöglicht.
    4. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Haspelwelle zwei Scheiben angeordnet sind, in denen die Enden von parallel zur Haspelachse verlaufenden Zapfen drehbar gelagert sind, und zwar in gleichen Abständen auf einer zur Haspelachse konzentrischen Kreislinie, wobei jeder dieser Zapfen mit mehreren Haspelzinken fest verbunden ist, und gekennzeichnet durch einen innerhalb der Scheiben auf der Haspelachse gelagerten Käfig, in dessen parallelen Stirnwänden die Enden von ebenfalls parallel zur Haspelachse verlaufenden Zapfen fest gelagert sind, und zwar gleichfalls auf einer zur Haspelachse konzentrischen Kreislinie,
    deren Durchmesser kleiner ist als der der erstgenannten Kreislinie und wobei die Enden dieser Zapfen versetzt sind gegenüber den erstgenannten Zapfenenden und die innern Enden der Haspelzinken sich im Bereich der Zapfen des Käfigs befinden.
    5. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Scheiben fest auf der Haspelwelle gelagert sind, so dass beim Anlaufen des Haspels in der einen oder andern Richtung durch den Widerstand, den die Haspelzinken im Boden finden, der Käfig soweit gedreht wird, bis die innern Enden der Zinken an je zwei Käfigzapfen anliegen und nun der ganze Haspel von der Haspelwelle in der eingestellten Drehrichtung mitgenommen wird.
    6. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig fest mit der Haspelwelle verbunden und die Scheiben drehbar auf dieser Welle gelagert sind, so dass beim tlnlaufen des Haspels in der einen oder, andern Richtung durch den Widerstand, den die Haspelzinken im Boden finden, die Scheiben derart gedreht werden, dass die innern Enden der Zinken an je zwei Käfig- zapfen anliegen und nun der ganze Haspel von der Haspelwelle in der eingestellten Drehrichtung mitgenommen wird.
    7. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 4, dadurch gekennzeiehnet, dass an einem auf dem Lager der Haspelwelle befestigten Schararm ein Scharblech angebracht ist, das dazu dient, den Kartoffelwalm aufzureissen, um das vom Haspel zu erfassende Material zu lockern.
    8. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Längs- mitte des Scharblechs ein Scharträger angreift, der am Schararm befestigt ist und sich genau vertikal unter der Achse der Haspelwelle befindet.
    9. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4,7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharträger in der Hoche verstellbar mit dem Schararm verbunden ist.
    10. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Scharträger ein Führungsblech angebracht, ist das verhindert, dass durch die Zinken Kartoffeln an den Scharträger angedrückt werden.
    11. Kartoffelgraber nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4,7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Scharträger ein Rost angebracht ist, der verhindert, dass durch die Zinken Kartoffeln an den Scharträger angedrückt werden.
CH261895D 1948-01-07 1948-01-07 Kartoffelgraber. CH261895A (de)

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CH261895D CH261895A (de) 1948-01-07 1948-01-07 Kartoffelgraber.

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