CH261963A - Grille-pain. - Google Patents

Grille-pain.

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CH261963A
CH261963A CH261963DA CH261963A CH 261963 A CH261963 A CH 261963A CH 261963D A CH261963D A CH 261963DA CH 261963 A CH261963 A CH 261963A
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CH
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sep
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vat
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Inventor
J Noirot Cie Comptoir Limitee
Original Assignee
Noirot & Cie Comptoir Du Chauf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/08Bread-toasters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zum Fixieren von     Küpenfarbstoffen    beim Drucken  auf     Cellulosegeweben       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum Drucken von     Küpenfarbstoffen    auf     Cellulose-          gewebe,    wie     z.B.    Baumwolle, Leinen und Viskose.  



       Küpenfarbstoffe    werden gewöhnlich mittels  eines Verfahrens auf     Cellulosegewebe    gedruckt, welches      das Dämpfen des Gewebes während eines Zeitraumes von  ca. 5 bis 20 Minuten einschliesst. Viele Drucker  drucken jedoch heutzutage     Küpenfarbstoffe    auf     Cellulose-          gewebe    mittels des     sogenannten        Schnellfixierverfahrens,     bei dem das Gewebe während eines viel kürzeren Zeit  raumes, gewöhnlich während ca. 20 - 40 Sekunden, gedämpft  wird. Ein solches Verfahren ist offensichtlich bezüglich  der Zeit und des Dampfverbrauches wirtschaftlich.  



  Im wesentlichen besteht das     "Schnellfixier"-          Verfahren    darin, eine verdickte Druckpaste auf das Gewebe  zu drucken, die eine     Küpenfarbstoffdispersion    und ein  Verdickungsmittel, das bei der Behandlung mit Alkali,  einem Elektrolyt oder Wärme koaguliert, enthält, und dann  das Gewebe mit Reduktionsmittel und Alkali zu klotzen und  ohne Zwischentrocknung ca. 20 - 40 Sekunden lang zu       dämpfen.    Obgleich ein derartiges Verfahrens bereits eine  gewisse Zeit lang bekannt war (siehe beispielsweise die       brit.    Patentschrift Nr. 304.787, wurde es erst in  jüngster Zeit reizvoll für die Drucker, da vorher eine  geeignete Dämpfvorrichtung nicht erhältlich war.  



  Bei dem     Schnellfixierverfahren    ist es notwendig,  ein Reduktionsmittel zu verwenden, das sehr schnell  reagiert, und aus diesem Grund wird gewöhnlich     Natrium-          dithionit    als Reduktionsmittel verwendet.     Dithionit    ist  sehr     unbeständig    und wird oxydiert,     wenn    das Gewebe nach      dem Klotzen der Luft ausgesetzt wird, selbst wenn dies  nur einige wenige Sekunden lang dauert.

   Die Dämpfeinrich  tung muss daher nahe bei der     Klotzmaschine    aufgestellt  werden, und dies führt zu einer     Erhitzung-der    Rollenwalzen,  die ihrerseits eine fortschreitende Temperaturzunahme der       Klotzflotte    und sehr schnelle Zersetzung des     Dithionits     zur Folge hat. In dem     Schnellfixierverfahren    können auch  andere Reduktionsmittel,     z.B.        Acetaldehydsulfoxylate          (Hydroxyalkylsulfinsäuren)    verwendet werden.

   Diese Pro  dukte besitzen eine bessere     Beständigkeit    als     Dithionit,     sind aber viel teuerer.     "Rongalit"        (Natriumformaldehyd-          sulfoxylat)    wurde bisher im     Schnellfixierverfahren    nicht  mit Erfolg verwendet, da er nicht schnell genug mit       Küpenfarbstoffen    reagiert.  



  Es ist bereits lange bekannt, dass Katalysatoren  verwendet werden können, um die Reaktionsgeschwindigkeit  von     Natriumformaldehydsulfoxylat    mit     Küpenfarbstoffen     zu erhöhen, und mittels dieses Verfahrens wurden Dämpf  zelten von ca. 3 - 8 Minuten erzielt. Es wurden nun  Mittel gefunden, durch die die Reaktionsgeschwindigkeit.  von     "Rongalit"    mit     Küpenfarbstoffen        genügend    erhöht wird,  um die Verwendung von     Formaldehydsulfoxylat    als Reduktions  mittel im     Schnellfixierverfahren    zu ermöglichen.

   Diese  Mittel bewirken auch Verbesserungen im     Schnellfixierver-          fahren,    wenn ein beliebiges Reduktionsmittel für den Küpen-           farbstoff,    insbesondere     Natriumdithionit    und     Acetaldehyd-          sulfoxylat,    verwendet wird.  



  In der französischen Patentschrift Nr.     1.2_12.907     wird die Färbung von     Cellulosematerialien    mit     Küperifarb-          stoffen    in alkalischem Medium in Gegenwart von     Borhydrid     als Reduktionsmittel und einem Reduktionskatalysator,  beispielsweise komplexe     Kobaltverbindungen,    wie Kalium  hexacyanokobaltat-(II), beschrieben.

   Die     erfindungsgemäss     verwendeten     Kobaltverbindungen    sind     als    Reduktions-  
EMI0004.0014     
  
    katalysatoren <SEP> weit <SEP> wirksamer <SEP> und <SEP> im <SEP> Vergleich <SEP> mit
<tb>  Kaliumhexacyanokobaltat-(II), <SEP> i@Zebes.c_.#.Äre <SEP> wenn <SEP> man
<tb>  Natriumborhydrid <SEP> als <SEP> a:@'@@ktonsmittel <SEP> vc:-wendet, <SEP> in
<tb>  hohem <SEP> Masse <SEP> überlege--"e <SEP> F.ärbunjen.
<tb>  Die <SEP> vorliege@:;'e <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> eise <SEP> Verfahren
<tb>  zum <SEP> Fixieren <SEP> von <SEP> KüpE@nf'a" bs <SEP> toff <SEP> en <SEP> beim <SEP> Drucken <SEP> auf <SEP> Cellu  losegeweben, <SEP> welches <SEP> dadtt.ir,.@h <SEP> gekennze <SEP> ichr@::

  ,It <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> ein
<tb>  Cellulosegewebe, <SEP> auf <SEP> das <SEP> verdickte <SEP> h,.i@c:ifarbstoff  dispersion, <SEP> ein <SEP> Alkali, <SEP> eiii <SEP> fte:#'uktior:sr <SEP> ittel <SEP> für <SEP> deri
<tb>  Küpenfarbstoff <SEP> und <SEP> e. <SEP> in <SEP> @eds.@@, <SEP> tion:-.'Ktalysator, <SEP> der <SEP> aus
<tb>  einem <SEP> Koba <SEP> ltkomplcx <SEP> c:-i <SEP> :es <SEP> oxyar_,'@rachi <SEP> @ <SEP> cns <SEP> besteht,
<tb>  aufgebracht <SEP> worde:t <SEP> nich-#; <SEP> n;ehr <SEP> als <SEP> - <SEP> Minute:, <SEP> lang
<tb>  gedämpft <SEP> wird.       
EMI0005.0001     
  
    Mittels <SEP> des <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Verfahrens <SEP> können
<tb>  Küpenfarbstoffe <SEP> der <SEP> Anthrachinon-, <SEP> indigoiden <SEP> und <SEP> thio  indigoiden <SEP> Reihe <SEP> auf <SEP> Cellulosegewebe <SEP> gedruckt <SEP> werden.
<tb>  



  Alle <SEP> Küpenfarbstoffe, <SEP> die <SEP> für <SEP> das <SEP> Drucken <SEP> mittels <SEP> bekann  ter <SEP> Schnellfixierverfahren <SEP> geeignet <SEP> sind, <SEP> können <SEP> mittels
<tb>  des <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Verfahrens <SEP> aufgebracht <SEP> werden.
<tb>  Derartige <SEP> Farbstoffe <SEP> sind <SEP> in <SEP> "Textile <SEP> Printing <SEP> with
<tb>  Caledon, <SEP> Durindone <SEP> and <SEP> Soledon <SEP> Dyes, <SEP> veröffentlicht1961
<tb>  <B>von</B> <SEP> Imperial <SEP> Chemical <SEP> Industries <SEP> Limited, <SEP> in <SEP> der <SEP> Tabelle
<tb>  auf <SEP> den <SEP> Seiten <SEP> 316 <SEP> und <SEP> 341 <SEP> angegeben. <SEP> Insbesondere <SEP> werden
<tb>  mit <SEP> den <SEP> folgenden <SEP> Farbstoffen <SEP> sehr <SEP> gute <SEP> Ergebnisse <SEP> er  halten:

  
<tb>  "Caledon" <SEP> Yellow <SEP> 4GL <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Yellow <SEP> 13-)
<tb>  "Caledon" <SEP> Gold <SEP> Orange <SEP> 3G <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Orange <SEP> 15)
<tb>  "Caledon" <SEP> Brown <SEP> R <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Brown <SEP> 3)
<tb>  "Caledon" <SEP> Brilliant <SEP> Red <SEP> 5B <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Red <SEP> 31)
<tb>  "Durindone" <SEP> Pink <SEP> FF <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Red <SEP> 1)
<tb>  "Durindone" <SEP> Red <SEP> 3BP <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Violet <SEP> 2)
<tb>  "Caledon" <SEP> Brilliant <SEP> Purple <SEP> 4R <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Violet <SEP> 1)
<tb>  "Caledon" <SEP> Blue <SEP> XRC <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Blue <SEP> 6)
<tb>  "Caledon" <SEP> Jade <SEP> Green <SEP> XBN <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Green <SEP> 1)
<tb>  "Caledon" <SEP> Olive <SEP> OMW <SEP> (C.I.

   <SEP> Vat <SEP> Green <SEP> 26)
<tb>  "Caledon" <SEP> Grey <SEP> B <SEP> (C.I. <SEP> Vat <SEP> Black <SEP> 16)         Die Abkürzung     C.I.    bezieht sich auf den     "Colour     Index" (zweite Ausgabe, gemeinsam von der     Society    of       Dyers        and        Colourists    und der     American        Association    of  Textile     Chemists        and        Colorists    veröffentlicht.  



  Die     Küpenfarbstoffdispersion    kann mit jedem be  liebigen Verdickungsmittel, z. B. Stärke und modifizierte  Stärken, modifizierte     Cellulosen,    wie     z.B.        Methyl-    und       Carboxymethylcellulose,        Dextrin,        Johannisbrotkernver-          dickungen    oder     Alginate,    verdickt werden.

   Zur Erzielung  scharf definierter Drucke ist es vorzuziehen, ein Ver  dickungsmittel zu verwenden, das mindestens einen Bestand  teil enthält, der bei der Behandlung mit Alkali, einem  Elektrolyt oder Wärme koaguliert,     z.B.    eine     Johannis-          brotkernverdickung    oder ein     Alginat,    Geeignete Ver  dickungsmittel sind in "Textile     Printing        with        Caledon,          Durindone        and        Soledon        Dyes"    auf den Seiten 136 und l37  beschrieben.

   Ausgezeichnete Ergebnisse werden mit dem  vor den Beispielen beschriebenen Verdickungsmittel erhal  ten.  



  Als Beispiele von Alkalien, die im     erfindungs-          gemässen    Verfahren verwendet werden können, seien die       Carbonate    und     Hydroxyde    von Natrium und Kalium erwähnt.

    Es ist wohlbekannt,     dass    bei gewissen     Küpenfarbstoffen     die Anwesenheit von Natrium- oder     Kaliumhydroxyd    erfor  derlich ist, während andere mit einem milderen Alkali,    
EMI0007.0001     
  
    wie <SEP> z.B. <SEP> Oarbonat, <SEP> fixiert <SEP> werden <SEP> können.
<tb>  We <SEP> Kobal <SEP> tkomplexe <SEP> von <SEP> ss-Hydroxyanthrachinonen
<tb>  können <SEP> r,.@ <SEP> ;.#,es!.:,lit <SEP> werden, <SEP> indem <SEP> die <SEP> ca. <SEP> 1,1-fache
<tb>  theoretische <SEP> Menge <SEP> Kobaltäulfat, <SEP> vorzugsweise <SEP> bei <SEP> ca.
<tb>  70 <SEP>  c, <SEP> <B><I>#"</I></B>><B><I>"</I></B> <SEP> wässerigen <SEP> Lösung <SEP> gegeben <SEP> wird, <SEP> die <SEP> durch
<tb>  AuflÖsezl <SEP> e\x:

  s <SEP> ss--Hydröxyanthrachinons <SEP> in <SEP> Wasser, <SEP> das <SEP> die
<tb>  theoretl..:i:k.; <SEP> Menge <SEP> an <SEP> kaustischem <SEP> Alkali <SEP> enthält,
<tb>  hergest= <SEP> : <SEP> 5.,,x <SEP> de. <SEP> Der <SEP> Komplex <SEP> wird <SEP> ausgefällt <SEP> und <SEP> kann
<tb>  abfiltr: <SEP> frei <SEP> von <SEP> löslichen <SEP> Kobaltsalzen <SEP> gewaschen
<tb>  werden.
<tb>  Wasserlösliche <SEP> Katalysatoren <SEP> können <SEP> in <SEP> Form
<tb>  wäniet4Lösungen <SEP> und <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> unlösliche <SEP> Katalysatoren
<tb>  können <SEP> ii: <SEP> @@. <SEP> Dispersa <SEP> onen <SEP> verw4@radet-, <SEP> werden. <SEP> '@
<tb>  verwendet.- <SEP> Mäei,ge <SEP> am <SEP> Katalysator <SEP> beträgt <SEP> <B>0,01</B> <SEP> - <SEP> 10 <SEP> Gew,%
<tb>  der <SEP> Dru: <SEP> .:

   <SEP> te, <SEP> wobei, <SEP> in <SEP> den <SEP> meisten <SEP> Fällen <SEP> <B><I>C).. <SEP> i</I></B> <SEP> angemes:" <SEP> : <SEP> s <SEP> i <SEP> A <SEP> . <SEP> Dämpfzeiten <SEP> von <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 40 <SEP> Sekunden <SEP> sind <SEP> ge  wöhnlich <SEP> -erreichend, <SEP> aber <SEP> ein <SEP> längeres <SEP> Dämpfen <SEP> bishu <SEP> zwei
<tb>  Minuten <SEP> k#"t <SEP> keine <SEP> schädliche <SEP> Wirkung.
<tb>  Bei <SEP> einer <SEP> Ausführungsform <SEP> des <SEP> erfindungsgemässen
<tb>  Verfahrene:,: <SEP> wird <SEP> der <SEP> Reduktionskatalysator <SEP> in <SEP> die <SEP> Druck  paste <SEP> einverleibt, <SEP> und <SEP> das <SEP> Gewebe <SEP> wird <SEP> nach <SEP> der <SEP> Auf  bringung <SEP> der <SEP> Druckpaste <SEP> mit <SEP> einer <SEP> alkalischen <SEP> Lösung
<tb>  eines <SEP> Recii_lla==ionsmittels <SEP> geklotzt <SEP> und <SEP> gedämpft.

           Bei einer zweiten     Ausführungsform    des     er-          findungsgemässen    Verfahrens enthält die Druckpaste ein  Reduktionsmittel, und das Gewebe wird nach der Auf  bringung der     Druckpaste    und dem     Trocknen    mit einer alkali  schen, den Reduktionskatalysator enthaltenden Lösung  geklotzt und gedämpft.

       Gewünschtenfalls    kann dieses Ver  fahren verwendet werden, um     Küpenfarbstoffe    auf ein     Gd-          webe    zu drucken, das vorher mit einem     ätzbaren    Farbstoff       gefärbt    oder geklotzt     gurden    war, so dass ein gefärbter       Aetzdruck    auf     einem    gefärbten Hintergrund erhalten wird.

    Es können     ätzbare        substantive    oder     Reaktivfarbstoffe     verwendet werden.     Wenn        Reaktivfarbstoffe    verwendet  werden, dient     die        alkalische        Klotzflotte    auch dazu,  die Umsetzung     zwischen    dem     Fai: ljstoff    und den     Cellulose-          fasern    zu fördern.  



  Im     erfindungsgemässen    Verfahren wird vorzugs  weise     "Rongalit"        als;        @i3dizkti:@nsmi        ttel    verwendet, da er  billig ist und bei     se.-        c@c    r     Verwendung    das Gewebe nach der  Aufbringung der     Dra.:,ki).äste    während eines beträchtlichen  Zeitraumes (wenn     die    erste     H"sfü:iru:zgsform    des Verfahrens  angewendet wird,     unbesc;Iränkt)        gela-e.,r,t    werden kann.

    Selbst     nach    dem Klotzen zeigt das     Reduktionsmittel    keine  ausgeprägte     Neigung,        oxydiert    zu werden, wenn es der Luft  ausgesetzt wird.     TJeberdies    ist die     Klotzflotte    beständig,  sogar wenn.

   sie     erwärmt    wird, beispielsweise durch die      Nähe der     Dämpfeinrichtung.    Drucke, die unter Verwendung  von     "Rongalit"    im     erfindungsgemässen    Verfahren erhalten  werden, besitzen mindestens die gleiche Stärke wie  Drucke, die unter Verwendung von     Natriumdithionit    unter       ähnlichen    Bedingungen, aber in Abwesenheit eines     Kataly-          sators,    erhalten werden.  



  Wenn das     erfindungsgemässe    Verfahren unter  Verwendung von     Acetaldehydsulfoxylat    oder     Natriumdithionit     als Reduktionsmittel     ausgeführt    wird, findet die Fixierung  des     Küpenfarbstoffes        äuf    dem Gewebe schneller statt, als  es der Fall ist, wenn kein Katalysator verwendet wird.  Infolgedessen ruft das erfindungsgemässe Verfahren eine  verbesserte Durchdringung und Fixierung hervor, indem es  dem reduzierten Farbstoff eine grössere Möglichkeit     bietet,     während der kurzen Dämpfoperation in das Gewebe zu diffun  dieren. Die Wirkung ist besonders bemerkenswert, wenn ein  schweres Gewebe bedruckt wird.

   Als     Kobaltkomplexe    von       ss-Hydroxyanthrachinonen    kommen     Kobaltkomplexe    von     2-Hydroxy-          anthrachinon,        Anthraflavinsäure    und     Isoanthraflavinsäure     in Betracht.  



  Nach dem Ausführen des erfindungsgemässen Ver  fahrens können die Drucke in bekannter Weise,     z.B.    durch  Spülen in Wasser, erforderlichenfalls Oxydieren in einer  verdünnten     nichromatlösung    und     endlich    Seifen, fertig  gestellt werden.      In den folgenden Beispielen sind Teile       gewichtsmässig    angegeben:  Das in diesen Beispielen verwendete Verdickungs  mittel wird     folgendermessen    hergestellt:  <U>Teil I:</U> 880 Teile     irländisches    Moos werden 16 Stunden  lang in 12.000 Teilen Wasser einweichen gelassen.  



  388 Teile Weizenstärke werden mit 4000 Teilen Wasser       angeteigt    und zu dem     irländischen    Moos gegeben. Das  Gemisch wird 15 Minuten lang gekocht, abgekühlt und  mit Wasser auf 20.000 Teile verdünnt.  



  <U>Teil</U>     1I:    186 Teile     Methylcelluloseäther    werden zu 3750  Teilen siedendem Wasser gegeben, und das Gemisch wird abge  kühlt und auf 4000 Teile verdünnt.  



  Die Teile I und     II    werden gemischt.  



  In allen Beispielen kann dieses Verdickungsmittel  durch ein beliebiges anderes Verdickungsmittel, das ge  wöhnlich im Textildruck verwendet wird, ersetzt werden.  Eine gute Fixierung des     Fa:bstoffes    wird mit jedem be  liebigen     Verdickungsmittel,    erzielt. Wenn jedoch das  Verdickungsmittel keinen Bestandteil enthält, der mit  Alkali, einem Elektrolyt oder Wärme koaguliert, können  keine scharf definierten Drucke erhalten werden.  



  In den Beispielen 1 - 8 kann     zwischen    dem Klotzen  und dem Dämpfen eine Luftpassage von bis einer Minute vor  genommen werden, ohne     dass    die beschriebenen Ergebnisse  nachteilig beeinflusst werden.      <U>Beispiel 1</U>  Ein     Baumwollgewebe        wid    mit der folgenden Druck  paste bedruckt:

    50 Teile einer 12     %-igen    wässrigen Dispersion von       "Caledon"Jade        Green        XBN        (C.I.        Vat        (Teen    I)  1 Teil     Kobaltsulfat-heptahydrat     0,5 Teil     2,6-Dihydroxyanthrachinon     248,5 Teile Wasser  700 Teile     Verdickungsmittel     Nach dem Bedrucken und Trocknen wird der  Druck mit einer Flotte der Zusammensetzung:

    80 Teile     Rongalix        (C.I.    Reduktionsmittel 2)  75 Teile     wässrige        Natriumhydroxydlösung    (SG 1,34)  25 Teile wasserfreies     Natriumcarbonat     820 Teile Wasser  geklotzt.  Während das Gewebe noch feucht ist, wird es  20 Sekunden lang einer luftfreien Dampfatmosphäre ohne       Ueberdruck    ausgesetzt. Um den Druck fertigzustellen,  wird das Gewebe 2 Minuten lang in kaltem fliessendem  Wasser behandelt, in einer kalten wässerigen Lösung,  enthaltend einen Teil     Natriumbichromat    und einen Teil       40%-ige    Essigsäure in 1000 Teilen Wasser, oxydiert, ge  spült, geseift, erneut gespült und getrocknet.

        Ein lebhaft grüner Druck auf     einem    weissen  Hintergrund wird erhalten, der die gleiche Stärke wie  ein unter ähnlichen Bedingungen unter Verwendung einer       Klotzlösung    von     Natriumdithionit    und     Natriumhydroxyd     erhaltener Druck aufweist.  



  <U>Beispiel 2</U>  Eine     Katalysatordispersion    wird     folgendermassen     hergestellt:  100 Teile einer 25     %-igen    Dispersion von     Anthra-          flavinsäure    in Wasser werden mit 200 Teilen Wasser ver  dünnt und auf 60     OC    erhitzt. 20 Teile wässerige Natrium  hydroxydlösung (SG 1,34) werden dann zugegeben. Dann  werden 58 Teilen     Kobaltsulfat-heptahydrat    in Form einer  wässerigen Lösung (1:2) zugegeben. Der entstehende Nieder  schlag wird     abfiltriert,    mit siedendem Wasser gewaschen  und erneut     abfiltriert.     



  Der Rückstand wird dann in der Kugelmühle mit  2,5 Teilen eines sulfonierten     Naphthalin-Formaldehyd-          Kondensats    und genügend Wasser, dass insgesamt 250 Teile  erhalten werden, gemahlen.      Ein Baumwollgewebe wird mit der folgenden Druck  paste bedruckt:  100 Teile einer     12%-igen    wässrigen Dispersion  von     "Caledon"    Jade     Green        XBN        (C.I.          Vat        Green    1)  40 Teile einer     Katalysatordispersion,    die wie  oben beschrieben erhalten wurde  160 Teile Wasser  700 Teile Verdickungsmittel.  



  Nach dem Bedrucken und Trocknen wird der Druck  mit einer Flotte der Zusammensetzung:  80     .Teile        "Rongalit   <B>4</B>  100 Teile wässriges     Natriumhydroxyd    (SG 1,34)  820 Teile Wasser  geklotzt.       Während    das Gewebe noch feucht ist, wird es  20 Sekunden lang     einer    luftfreien Dampfatmosphäre ohne  Druck ausgesetzt.  



  Der Druck wird dann wie in Beispiel 1 fertig  gestellt.  



  Ein lebhaft grüner Druck auf einem weissen  Hintergrund wird erhalten, der mindestens so kräftig ist,  wie ein unter ähnlichen Bedingungen unter Verwendung  einer     Klotzlösung    von     Natriumhydroxyd    und     Natriumdithionit     erzeugter Druck und sehr viel kräftiger ist als ein      unter den Bedingungen dieses Beispiels, aber unter Weg  lassen des Katalysators aus der Druckpaste erzeugter  Druck.  



  <U>Beispiel 3</U>  Ein Baumwollgewebe wird mit der folgenden  Lösung geklotzt:  30 Teile     "Procion"        Yellow        HAS        (C.I.        Reactive          Yellow    3)  50 Teile Harnstoff  10 Teile     Natrium-m-nitrobenzolsulforiat     910 Teile Wasser.  



  Nach dem Klotzen wird das Gewebe getrocknet  und     dann    mit einer Druckpaste bedruckt, die  100 Teile einer 6     %-igen    wässrigen Dispersion  von     "Caledon"        Brilliant    Red 5B       (C.I.        Vat    Red 31)  120 Teile     "Rorigalit"        (C.I.    Reduktionsmittel 2)  180 Teile Wasser,  600 Teile Verdickungsmittel  enthält.  



  Nach dem Bedrucken und Trocknen wird das Gewebe  mit einer Flotte geklotzt, die  40 Teile der     Katalysatordispersion    von Beispiel 2  100 Teile wässrige     Natriumhydroxydlösung    (SG 1,34)  860 Teile Wasser  enthält.    
EMI0015.0001     
  
    Während <SEP> das <SEP> ;... <SEP> _.-. <SEP> feucht <SEP> ist, <SEP> wird <SEP> es       20 Sekunden lang einer luftfreien     Dampfatmosphäre    ohne       Ueberdruck    ausgesetzt.  



  Der Druck wird     dann    wie in     Beispiel    1  fertiggestellt.  



  Es wird ein kräftig     bläulichroter    Druck auf  einem gelben Hintergrund erhalten, wobei der rote Farb  ton viel kräftiger ist als ein unter den gleichen Be  dingungen, aber unter Weglassen des Katalysators aus  der     Klotzflotte    erhaltener Farbton.  



  <U>Beispiel 4</U>  60 Teile     ss-Hydroxyanthrachinon    werden bei 70      C     in 2000 Teile Wasser eingerührt, bis sie     gründlich        ange-          teigt    sind. Eine Lösung von 10,7 Teilen     Natriumhydroxyd     in 100 Teilen Wasser wird zugegeben, und zu der so erhal  tenen dunkelroten Lösung wird eine Lösung von 41,2 Teilen       Kobaltsulfat-heptahydrat    in 150 Teilen Wasser gegeben.  Nach ca. 30 Sekunden beginnt sich ein     lederfarbener     Niederschlag zu bilden, und das     Rühren    wird eine weitere  Stunde lang fortgesetzt.

   Der Niederschlag wird filtriert,  mit 5000 Teilen Wasser gewaschen, und der feuchte Filter  kuchen wird mit Wasser und dem     Natriumsalz    eines     Form-          aldehyd-Naphthalinsulfonsäure-Kondensats    gemahlen.  



  Die so erhaltene Dispersion wird zum Drucken  von     KÜpenfarbstoffen    gemäss dem im letzten Teil von      Beispiel 2 gegebenen Rezept verwendet.  <U>Beispiel 5</U>  Beispiel 2 wird     wiederholt,_wobei    anstelle  von     Anthraflavinsäure        Isoanthraflavinsäure    verwendet  wird.  



  <U>Beispiel 6</U>  Ein Baumwollgewebe wird mit der folgenden  Druckpaste bedruckt:  100 Teile einer 18     %-igen    wässrigen Dispersion  von     "Caledon"        Printing        Blue        XRNS          (C.I.        Vat        Blue    4)  5 Teile der     Katalysatordispersion    (enthaltend  12     %    wirksames Mittel), die wie in  Beispiel 4 beschrieben erhalten wurde  195 Teile Wasser  700 Teile Verdickungsmittel.  



  Nach dem Bedrucken und Trocknen wird der Druck  mit einer Flotte mit der folgenden Zusammensetzung ge  klotzt:      100 Teile     Acetaldehydsulfoxylat    (50     %)          (C.I.    Reduktionsmittel 13)  120 Teile wässrige     Natriumhydroxydlösung          (S.G.    1,34)  200 Teile     Tragantgummilösung    (10     %)     580 Teile Wasser       Während    das Gewebe noch feucht ist, wird es  40 Sekunden lang einer luftfreien Dampfatmosphäre ohne       Ueberdruck    ausgesetzt.

   Um das Verfahren zu beenden, wird  das Gewebe 2 Minuten lang in kaltem fliessendem Wasser  behandelt, in einer kalten wässerigen Lösung oxydiert,  die einen Teil     Natriumbichromat    und einen Teil 40     %-ige     Essigsäure in 1000 Teilen Wasser enthält, gespült, ge  seift, erneut gespült und getrocknet.  



  Ein blauer Druck auf einem weissen Hintergrund  wird erhalten, der merklich leuchtender und kräftiger  ist als ein Druck, der erzeugt wird, wenn das Verfahren  dieses     Beispiels    unter Weglassen des Katalysators aus  der Druckpaste wiederholt wird.  



  <U>Beispiel 7</U>  Anstelle der 100 Teile des in Beispiel 5 ver  wendeten Farbstoffes werden      a) 100 Teile einer 15     %-igen    wässrigen Dispersion,  enthaltend ein Gemisch von gleichen  Teilen     C.I.        Vat    Orange 5 und     C.I.          Vat    Red 1.  



  b) 150 Teile einer 10     %-igen    wässrigen Dispersion  von     "Caledon"        Brown        RPS        (C.I.        Vat          Brown    3) oder  c) 100 Teile eitler 14     %-igen    Dispersion von       "Caledon"        Printing    Orange     6RS        (C.I.          Vat    Orange 3),       verwendet.     Die erhaltenen Drucke sind kräftiger als die  entsprechenden Drucke, die erzeugt werden, wenn der  Katalysator aus der Druckpaste weggelassen wird.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Verfahren zum Fixieren von Küpenfarbstoffen beim Drucken auf Cellulosegeweben, dadurch gekennzeich net, dass ein Cellulosegewebe, auf das ein eine verdickte Küpenfarbstoffdispersion, ein Alkali, ein Reduktionsmittel für den Küpenfarbstoff und ein Reduktionskatalysator, der aus einem Kobaltkomplex eines ss-Hydroxyanthrachinons besteht, aufgebracht worden ist, nicht mehr als 2 Minu ten lang gedämpft wird.
    Unteransprüche 1) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Reduktionsmittel Natrium- f ormaldehyd-sulfoxalat, Natriumdithionit oder ein Acetaldehydsulfoxylat verwendet wird. 2) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verdickungsmittel einen Bestand teil enthält, der bei der Bahandlung mit Alkali, einem Elektrolyt oder Wärme koaguliert. 3) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verdickungsmittel eine Johannis- brotverdickung oder ein Alginat enthält.
    4) Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Reduktionskatalysator vier Kobaltkomplex des 2-Hydroxyanthrachinons, der Kobaltkom- plex der Arittiraflavirisäure oder der KohiItkomplex der EMI0020.0008 wi <SEP> rd.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388860B (de) * 1983-01-14 1989-09-11 Philips Nv Brotroester
WO1991000043A1 (en) * 1989-06-28 1991-01-10 Black & Decker Inc. Toaster

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