CH261970A - Verfahren zur Reinigung von durch feste bzw. flüssige Bestandteile verunreinigten gasförmigen Medien und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von durch feste bzw. flüssige Bestandteile verunreinigten gasförmigen Medien und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH261970A
CH261970A CH261970DA CH261970A CH 261970 A CH261970 A CH 261970A CH 261970D A CH261970D A CH 261970DA CH 261970 A CH261970 A CH 261970A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
filter
liquid
centrifugal wheel
mixture
solid
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Application number
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English (en)
Inventor
Kaufmann Walter
Original Assignee
Kaufmann Walter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • B01D47/08Spray cleaning with rotary nozzles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D50/00Combinations of methods or devices for separating particles from gases or vapours

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Reinigung von durch feste bzw. flüssige Bestandteile verunreinigten gasförmigen Medien und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Es ist bekannt, durch feste bzw. flüssige Bestandteile verunreinigte   gasförmige    Medien mit einer Flüssigkeit zu mischen. Die festen Bestandteile treten in die Flüssigkeit über, worauf die Flüssigkeit vom gasförmigen Medium getrennt und die festen Bestandteile gegebenenfalls durch geeignete Einrichtungen niedergeschlagen werden.



   Es ist auch schon   vorgesehlagen    worden, die Flüssigkeit mittels des gasförmigen Mediums mindestens teilweise zu zerstäuben (hydraulische Zerstäubung), wodurch die   wird    same Oberfläche der Flüssigkeit erheblich vergrössert werden kann.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Reinigung von durch feste bzw. flüssige Bestandteile   verunreinig-    ten gasförmigen   Medien,    welche mit einer Flüssigkeit gemischt werden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die   lVIisehung    einem die Zerstäubung derselben bewirkenden Sehleuderrad und von da einem Filter zugeführt wird und dass dafür gesorgt wird, dass nach dessen Verlassen das mindestens teilweise gereinigte gasförmige Medinm und die Filterflüssigkeit getrennte Wege gelen.



   Ferner bezieht sich die   Erfindung    auf eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens, welche durch ein einem Filter vorgesehaltetes   Schleuderrad    gekennzeichnet ist.



   Das Schleuderrad kann Flügel aufweisen, mittels welchen es durch die Strömungsenergie des   Gas-Flüssigkeits-Gemisehes    angetrieben wird. Es kann aber auch ein besonderer Antrieb für das   Schleuderrad    vorgesehen sein.



   Die Anordnung kann so getroffen sein, dass das Gemiseh waagrecht in den Filter gelangt und in diesem nach unten oder oben umgelenkt wird.



   Die Flüssigkeit kann gegebenenfalls in einem Kreislauf herumgeführt werden, indem sie nach dem Passieren des Filters wieder in den Behälter, dem sie entnommen wurde, zurückläuft.



   Das Sehleuderrad kann zum Beispiel an den Flügeln Lamellen aufweisen, auf welche mindestens ein Teil der   fliissigen      BIisehung      auiprallt,    wodurch der Zerstäubungseffekt erhöht wird.



   Das Lager des Sehleuderrades wird vorteilhaft ausserhalb des   A5wteges    der Filtrierflüssigkeit angeordnet.



   Falls ein besonders hoher Reinigungsgrad des gasförmigen   Äledinnis    verlangt wird, kann dasselbe durch ein   zusätziiches    Reini  gungsa ggregat      hindurehgeleitet    werden, das zum Beispiel aus einer perforierten Platte und einem darüber angeordneten, von der Platte durch ein Sieb getrennten Filter besteht, wobei das Sieb den Zweck hat, die Löeher der Platte vor Verstopfung durch das Filtriermaterial zu schützen.



   Der Filter kann zum Beispiel als   Ringfil-    ter   ausg & il det    sein, oder er könnte   aneh    aus  einzelnen sternförmig angeordneten Teilfiltern bestehen.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 den Aufriss der Vorrichtung im Schnitt, die linke Seite von Fig. 2 den Grundriss der Vorrichtung mit sternförmig angeordneten Teilfiltern und die rechte Seite von Fig. 2 den Grundriss der Vorrichtung mit ringförmigem Filter.



   Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie   II-II    der Fig. 1.



   Mit 1 ist ein Behälter bezeichnet, in dessen Boden sich ein Rohr 2 für die Zuleitung des zu reinigenden Mediums befindet. Eine Leitung 3 verbindet das Innere des Rohres 2 mit dem Raum, der die Filtrierflüssigkeit 4 enthält. Der Gasstrom reisst die aus der Leitung 3 austretende Filtrierflüssigkeit mit und führt sie von innen her in den mit nicht gezeichneten Antriebsflügeln versehenen, als   Schleuderrad    5 ausgebildeten Zerstäuber, dessen Lager mit 6 bezeichnet ist. Durch das Sehleuderrad wird das   Gas-Plüssigkeits-Ge-      miseh    zerstäubt, wobei zur Erhöhung des Zerstäubungseffektes am Umfang dieses Rades Lamellen 7 vorgesehen sind, auf welche   nun-    destens ein Teil der flüssigen Mischung aufprallt.

   Das   Schleuderrad    wird hier durch die Strömungsenergie des Gemisches gedreht; selbstverständlich kann auch ein elektrischer Antrieb vorgesehen sein. Das   Schleuderrad    ist vom Filter 8 umgeben, der entweder   ringför- -    mig, wie in Fig. 2 rechte Seite, ausgebildet ist oder aus sternförmig angeordneten Einzelfiltern 8a   (Fig.    2 linke Seite) besteht. Der Filter 8 ist auf ein Rohr 13   aufmontiert.   



   Der Eintritt des Gemisches in den Filter erfolgt im Ausführungsbeispiel ungefähr in waagrechter Richtung. Im Filter kann das Gemisch entweder nach oben oder nach unten umgelenkt werden. Auf der rechten Seite der Fig. 1 entweicht das gasförmige Medium nach unten, indem die Austrittsöffnungen aus dem Filter unten liegen. Die Filtrierflüssigkeit übernimmt während ihres Durchtrittes durch den Filter die Spülung desselben und fällt in den Behälter zurück. Auf der linken Seite der Fig. 1 tritt die Flüssigkeit und das gasförmige Medium waagrecht aus; es könnte aber auch nach oben umgelenkt werden.



   Das aus dem Filter 8 austretende gasförmige Medium wird zur weiteren Reinigung durch ein weiteres   Reinigungsaggregat    geleitet. Dieses besteht zum Beispiel aus einer mit Perforationen versehenen Platte 10, einem Sieb 11 und der daraufliegenden Filtermasse 12. Dieses zusätzliche Reinigungsaggregat kann auch wegfallen.



      PBTENTBNSPRVGHE :   
I. Verfahren zur Reinigung von durch feste bzw. flüssige Bestandteile verunreinigten gasförmigen Medien, welche mit einer Flüssigkeit gemischt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung einem die Zerstäubung derselben bewirkenden Schleuderrad und von da einem Filter zugeführt wird und dass dafür gesorgt wird, dass nach dessen Verlassen das mindestens teilweise gereinigte Medium und die Flüssigkeit getrennte Wege gehen.   

Claims (1)

  1. II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich- net durch ein einem Filter vorgeschaltetes Schleuderrad.
    UNTERAN8PRÜCRE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleuderrad durch die Störmungsenergie des Gas-Flüssigkeits-Gemisches angetrieben wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch in waagrechter Richtung in den Filter gelangt und dann nach unten umgelenkt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch in waagrechter Richtung in den Filter gelangt und dann nach oben umgelenkt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtrierflüssig keit einen : Kreislauf vollführt, wobei sie nach dem Passieren des Filters wieder in den Be Behälter, dem sie entnommen wurde, zurück- läuft.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleuder- rad Flügel aufweist, mittels welchen es durch die strömende Mischung angetrieben wird.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich- net, dass zwecks Förderung der Zerstäubung an den Flügeln des Sehleuderrades Lamellen derart angeordnet sind, dass mindestens ein Teil der strömenden Mischung darauf auf prallt.
    7. Vorriehtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager des Schleuderrades ausserhalb des Weges der Filtrierflüssigkeit liegt.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem mindestens ein zusätzliches Reinigungsaggregat vorgesehen ist, welchem das aus dem Filter austretende gasförmige Medium zur weiteren Reinigung zugeleitet werden soll.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Reinigungsaggregat aus einer perforierten Platte und einem dar über angeordneten, von der Platte durch ein Sieb getrennten Filter besteht.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter ringförmig ausgebildet ist.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere sternförmig angeordnete Teilfilter vorgesehen sind.
CH261970D 1945-08-27 1945-08-27 Verfahren zur Reinigung von durch feste bzw. flüssige Bestandteile verunreinigten gasförmigen Medien und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH261970A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0117084A1 (de) * 1983-02-14 1984-08-29 Imperial Chemical Industries Plc Gasbehandlung
FR2546610A1 (fr) * 1983-05-27 1984-11-30 Spinair Corp Dispositif pour collecter les emissions d'appareils de chauffage au kerosene

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EP0117084A1 (de) * 1983-02-14 1984-08-29 Imperial Chemical Industries Plc Gasbehandlung
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