CH262026A - Verfahren zur Herstellung eines Sinterwerkstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Sinterwerkstoffes.

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CH262026A
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carbides
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Mbh Metallwerk Pl Gesellschaft
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Plansee Metallwerk
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C33/00Making ferrous alloys
    • C22C33/02Making ferrous alloys by powder metallurgy
    • C22C33/0257Making ferrous alloys by powder metallurgy characterised by the range of the alloying elements
    • C22C33/0278Making ferrous alloys by powder metallurgy characterised by the range of the alloying elements with at least one alloying element having a minimum content above 5%
    • C22C33/0292Making ferrous alloys by powder metallurgy characterised by the range of the alloying elements with at least one alloying element having a minimum content above 5% with more than 5% preformed carbides, nitrides or borides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Sinterwerkstoffes.       Es hat sich gezeigt, dass gesinterter     Koh-          lenstoffstahl    selbst bei hoher Dichte und weit  gehender Porenfreiheit als Werkstoff für       hochlieanspruehte,    insbesondere verschleissfeste  Maschinen- und Geräteteile, wie z. B. für Kok  ken, Ventilsitze, Führungsschienen, Werkzeug  lehren, kleine Zahnräder für Feuerzeuge oder  dergleichen, den gestellten Anforderungen  nicht voll entspricht. Den Gegenstand der Er  findung bildet ein Verfahren zur Herstellung  eines     Sinterwerkstoffes,    der diesen Anforde  rungen, insbesondere in bezug auf hohe Bean  spruchung und Verschleissfestigkeit, besser ge  nügt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Her  stellung eines     Sinterwerkstoffes    ist dadurch  gekennzeichnet, dass eisenhaltiges Pulver mit       mindestens    einem Karbid der     4.,    5.     und    6.  Gruppe des periodischen Systems der Ele  mente vermischt wird und die höchstens 45%  (beispielsweise 20 bis<B>25%)</B> Karbid enthal  tende Mischung gepresst, gesintert. und nach  der     Sinterung    gehärtet wird.

   Die Eigenschaf  ten des erfindungsgemäss hergestellten Werk  stoffes können hinsichtlich seiner Härte und       Ausbärtbarkeit    verbessert werden, wenn einem  Eisenpulver bis zu 1,5     %    Graphit und     ,,!oder     entsprechende Mengen pulverförmigen     Guss-          eisens    oder Roheisens zugesetzt werden.  



  An Stelle von Eisenpulver kann auch  Stahlpulver verwendet werden. Die angeführ  ten Karbide können einzeln oder in Mischun  gen, in letzterem Falle bevorzugt in Form    ihrer Mischkristalle, verwendet werden. Es hat  sich ferner als besonders vorteilhaft erwiesen,  die hochschmelzenden Karbide in nass gemah  lenen     1-lisehungen    mit Nickel und bzw. oder  Kobalt, letztere in einer Menge bis zu     1_5        %,     wie dies in der Hartmetalltechnik üblich ist,  zu verwenden. Auch der Einsatz von pulveri  siertem, zweckmässig nass gemahlenem Sinter  hartmetall oder     Hartmetallsehrott,    bei welchem  die Karbide als besonders homogene Misch  kristalle vorliegen, hat sich ausgezeichnet be  währt.

   Die Eigenschaften des erfindungsgemä  ssen Werkstoffes können ferner durch Zusätze  der Metalle Nickel, Kobalt, Chrom,     Molybdän,     Wolfram,     @@-Iangan,        Vanadin    in Mengen bis     zu          40%    verbessert werden. Hierbei kann je eines  der genannten Metalle oder auch mehrere  gleichzeitig verwendet werden.    Die Güte des     erfindungsgemässen    Werk  stoffes kann im besonderen Masse noch verbes  sert werden, wenn das Sintern unter Druck       ausgeführt    wird oder eine mehrmalige     Wärme-          und    Druckbehandlung     erfolgt.     



  Die Aushärtung der gesinterten Legierun  gen kann in bekannter Weise durch     Abschrek-          ken    und Anlassen erfolgen. Im Sinne der Er  findung hat es sich wegen des langsamen Auf  lösungsvermögens der Karbide als vorteilhaft  erwiesen,     Abschrecktemperaturen    von 1100 bis       1350     C zu verwenden, da bei diesen Tempera  turen Karbide und     Karbidgemische    des Wolf  rams und     Molybdä.ns    leichter in Lösung gehen.

        Durch nachfolgende Beispiele wird der In  halt der     Erfindung    näher erläutert  <I>Beispiel 1:</I>  25     %    eines     Mischkristalles    aus 80     %    WC+  20 %     TiC    werden mit<I>5</I>     i    Co und 70     %    Eisen  pulver vermengt. Die Mischung wird mit  6     t/cm=    gepresst     und    bei 1000  C gesintert. Der       Sinterling    wird anschliessend bei 1100 C durch       Drucksintern    verdichtet und ausgehärtet. Die  ser     Sinterwerkstoff    eignet sich z.

   B. für die       Herstellung    von     Schlagbolzen.     



       Beispiel   <I>2:</I>       Zur        Herstellung    eines Zündrädchens für       Feuerzeuge    wird eine Mischung aus     80 J%          Eisenpulver,    0,5     %    Graphit und 19,5     %    eines       Karbid-yIisehkristalles    aus     Molybdän-        und          Titankarbid        verwendet,    mit 6     tjcm2        verpresst     und bei 1300  C gesintert.

   Nach dein Sintern  werden die Rädchen in einer     Hartmetallma-          trize    nachverdichtet und einer zweiten     Sinte-          rung    bei 1200  C     unterworfen.    Im     Anschluss     an diese     Sinterung    werden die Plättchen in  bekannter Weise     ausgehärtet.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Zierstellung eines Sinter iverkstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass eisenhaltiges Pulver finit mindestens einem Karbid der 4., 5. und 6. Gruppe des periodi schen Systems der Elemente vermischt wird und die höchstens 45 % Karbid enthaltende Mischung gepresst, gesintert und nach der Sin- terung gehärtet wird. II. Nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellter Werkstoff. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Eisenpulver ver wendet wird, dem bis zu<B>1,5%</B> Graphit bei gemischt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass einem Eisenpulver Gusseisenpulver in einer solchen Menge zu- gemischt wird, dass der Kohlenstoffgehalt die ser Mischung höchstens 1,5 % beträgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Stahlpulver ver wendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Karbide der 4., 5. und 6.
    Gruppe des periodischen Sy stems der Elemente zLtgemischt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet., dass die Karbide in Form der Mischkristalle verwendet werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Karbide insgesamt in einer Menge zwischen 20 und<B>25%</B> der zu sintern- den Mischung verwendet werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Karbide vor ihrer Bei mischung nass gemahlen und mit Kobalt und Nickel, letztere in einer Menge bis zu 15 des dabei entstehenden Gemenges, vermengt werden. B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 4 und. 5, dadurch gekenn zeichnet, dass in zerkleinertem Sinterhartmetall enthaltene Karbide beigemischt werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 4, 5 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Hartmetall nass ge mahlen wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 4, 5, 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass Hartmetallschrott nass ge mahlen wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiteres Metall der Eisengruppe der Pulver mischung in Pulverform beigemischt wird, wobei die Menge dieses Zusatzes höchstens 40 % beträgt. 12. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Me tall der 6. Gruppe des periodischen Systems der Elemente der Pulvermischung in Pulver form beigemischt wird, wobei die Menge dieses Zusatzes höchstens 40 % beträgt. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Mangan in einer Menge bis zu 40% der Pulvermischung in Pulverform beigemischt wird. 14. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Mischung un ter Druck gesintert wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme- und Druckbehandlung mehr malig erfolgt. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Sinterprodukte durch Abschrecken von Temperaturen zwi schen 1100 und 1350 C gehärtet werden. 17. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die gehärteten Sinterprodukte angelassen werden.
    18. Werkstoff nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass er Stahl enthält. 19. Werkstoff nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er Karbide in Form von Mischkristallen enthält. 20. Werkstoff nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeich net, dass der Karbidgehalt 20 bis 25 Jo enthält.
CH262026D 1946-09-10 1947-05-31 Verfahren zur Herstellung eines Sinterwerkstoffes. CH262026A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275769B (de) * 1959-08-26 1968-08-22 Chromalloy American Corp Pulvermetallurgisches Verfahren zur Herstellung einer waermebehandlungsfaehigen harten Legierung auf Eisen-Wolframkarbid-Basis

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1275769B (de) * 1959-08-26 1968-08-22 Chromalloy American Corp Pulvermetallurgisches Verfahren zur Herstellung einer waermebehandlungsfaehigen harten Legierung auf Eisen-Wolframkarbid-Basis

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