CH262082A - Gleichstromlieferungsanordnung. - Google Patents
Gleichstromlieferungsanordnung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/02—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
- H02J7/04—Regulation of charging current or voltage
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/90—Regulation of charging or discharging current or voltage
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- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
Gleiehstromlieferungsanordnung. Zur Sicherstellung einer ununterbroelle- nen Gleielistromleistung (z. B. Telephonzen- tralen) sind Akkunlulatorenbatterien notwen dig. Ihren besondern Eigenschaften entspre chend, werden gewöhnlich zwei Batterien ver wendet, wobei die eine im Dienst steht, wäh rend die andere geladen wird.
Diese Lösung ist überall da angezeigt, wo der Aufwand all Arbeitszeit zur U niselialtun.g der Batterie und Ladestromquelle sowie atteli der Wirkungs- grad eine untergeordnete Rolle spielen. In der heutigen Zeit treffen diese Zugeständnisse immer weniger zu.
Es sind aus diesem Grunde mannigfaltige Lösungen vorgeschlagen und ausgeführt wor den, die den erwähnten Nachteilen Rechnung tragen. Nachstehend sind einige dieser Lösun gen skizziert: (t) Zwei-Batteriesystem mit automatischer Umschaltung, durch Ampere-Stundenzähler gesteuert ; b) Zwei-Batteriesystein mit Abbildbetrieb und manueller I-insehaltung (Pufferstrom -- Belastung) ;
c,) l:iri-Batteriesy stem mit fixer Pufferung und periodiselier automatiseller Starkladung (Steuerure- durell Zeitschalter und Kontakt v oltineter ), ; d) F:in-Batteriesvstem mit automatiseh- elastiseher Pufferung und Gegenzellen.;
e) Deiner Netzbetrieb mit automatischer Umschaltung auf Batterie und Lberbrüekung der stromlosen Schaltzeit durch Kondensator. Wenn auch diese erwähnten Betriebsarten: zuverlässig arbeiten, so sind doch gewisse Nachteile bekannt, die verbessert werden kön nen. Diese Nachteile bestellen darin, dass der Wirkungsgrad beim Lade-Entladebetrieb nie ein maximaler sein kann. Ausserdem wird die Lebensdauer durch die immer wiederkehrende Starkladung beeinträchtigt.
Beim Gen enzellenbetrieb sind Verluste und Spannungssprünge in Kauf zu nehmen. Ausserdem können die Gegenzellen nur mit kleineren Stromstärken befriedigend betrie- beii werden.
Der Abbildbetrieb bietet nicht jederzeit volle Reserve, weil die Spannung nicht hoch genug gehalten werden kann. Neuere Unter- sucliuil-en haben gezeigt, dass eine Spannung von etwa 2,3 Volt pro Element, die sogenannte Erhaltungsspannung , nötig wäre, um dies ztt erreichen.
Es bietet daher die Umsellaltung auf eine ständig hochgeladene Batterie alle bisher ver- missten Vorteile, nimmt aber die nielit sehr beliebte Kondensatorbatterie in Kauf. Abge sehen von diesem Schönheitsfehler dürfte die ser Ladungstyp als ideal bezeichnet werden.
Gegenstand des Patentes ist eine Gleich stromlieferungsanordnung mit zwei je eine konstante Nennspannung erzeugenden Gleieli- stromquellen und einer während des Normal betriebes ständig nachgeladenen und auf der Erhaltungsspannung gehaltenen Ersatzhatte-, rie sowie mit einer selbsttätigen Einrichtung, welche bei Störung des Normalbetriebes die Ersatzbatterie auf den Verbraucher schaltet.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Gleichstromweg, welcher bereits zu Be ginn der Umschaltung in den Verbraucher stromkreis geschaltet ist, so dass durch die Umschaltung kein stromloser Zustand ent steht. Ausführungsbeispiele werden an Hand der Fig.1 bis 3 beschrieben. In allen drei Beispie len beziehen die Gleichstromquellen ihre Energie durch Umformung aus dem Wechsel stromnetz.
In der Fig. 1 bedeuten G1 und G2 zwei Gleichstromquellen; B ist die Ersatzbatterie. Der Verbraucher ist an die Leiter a, b an geschlossen. Die Gleichstrommaschine G1 lie fert die Verbraucherspannung, während die Gleichstrommaschine C2 die für die Erhal tungsspannung der Ersatzbatterie B erfor derliche Zusatzspannung produziert. Beträgt die Verbraucherspannung beispielsweise 48 Volt, so umfasst die Ersatzbatterie 24 Zellen zu je 2 Volt. Da die Erhaltungsspannung einer solchen Zelle bei 2,3 Volt liegt, hat die Gleichstrommaschine G2 eine Spannung von 24 X 0,3 = etwa 7 Volt abzugeben. Die Er satzbatterie steht somit bei Normalbetrieb un ter einer Lade- und Erhaltungsspannung von 48 + 7 = 55 Volt.
Bei Ausfall des Wechselstromnetzes wer den - z. B. durch Ansprechen eines Null spannungsrelais - der Kontakt K1 geschlos sen und der Kontakt K2 geöffnet. In der Zwischenzeit, bis die Schliessung des Kontak tes KI vollzogen ist, geht der volle Verbrail- cherstrom, von der Ersatzbatterie geliefert, über die Gleichstrommaschine G2. Diese hat somit entsprechend kräftig bemessen zu sein, damit sie kurzzeitig diesen Strom aushält und keinen störenden Spannungsabfall hervor ruft.
Die beiden Gleichstromquellen G1 und G2 können -unabhängige Umformergruppen sein oder auch eine gemeinsame Umformergruppe bilden. Im letzteren Fall kann die Gleich stromquelle G2 aus einer Sonderwicklung der Maschine G1 bestehen. In den Fig. 2 und 3 ist die Ersatzbatterie in zwei Teilbatterien B1 und B2 unterteilt. Der Gleichstromerzeuger G1 liefert -wiederum, die Verbraucherspannung und hält zugleich den Teil B1 der Ersatzbatterie unter der Er haltungsspannung. Beträgt die Verbraucher spannung beispielsweise 48 Volt, so umfasst die gesamte Ersatzbatterie 24 Zellen zu je 2 Volt.
Während des Normalbetriebes, bei dem die Verbraucherspannung zugleich die Erhaltungsspannung der Teilbatterie B1 ist, umfasst somit die letztere 21 Elemente unter der Erhaltungsspannung von je 2,3 Volt. Die Gleichstrommaschine G2 hält lediglich die Teilbatterie von drei Zellen unter der Erhal tungsspannung und hat somit eine Spannung von etwa 7 Volt abzugeben.
Bei Netzausfall wird im Fall der Fig.2 eine Magnetwicklung K unter Strom gesetzt und betätigt entweder den Umschalter U selbst oder einen diesem zugeordneten Aus lösemechanismus. Der stromlose Zustand wird, wie in Fig.1, durch die Wicklung des Gene- rators G2 überbrückt.
In der Fig.3 sind nicht rotierende Um former, sondern Gleichrichter als Gleich stromquellen vorgesehen. Der Hauptstrom wird über den Schalter - U geleitet. Dieser muss bei Netzausfall augenblicklich umlegen, damit die Gesamtbatterie zur Verfügung steht. Zur Vermeidung eines stromlosen Zu standes bei der Umschaltung ist die Magnet wicklung AI vorgesehen, welche bei Eintritt einer Störung durch einen Kontakt S in den Verbraucherstromkreis geschaltet wird und durch Lösung der Arretierung des Umschal ters die Umschaltung bewirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gleichstromlieferungsanordnung mit zwei je eine konstante Nennspannung erzeugenden Gleichstromquellen und einer während des Normalbetriebes ständig nachgeladenen und auf der Erhaltungsspannung gehaltenen Er satzbatterie sowie mit einer selbsttätigen Ein richtung, welche bei Störung des Normal betriebes die Ersatzbatterie auf den Verbrau- eher schaltet, gekennzeichnet durch einen Gleichstromweg, welcher bereits zu Beginn der Umschaltung in den Verbraucherstrom kreis geschaltet ist, so dass durch die Um schaltung kein stromloser Zustand entsteht. UNTERANSPRüCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch mit zwei Gleichstromerzeugern, von denen der eine die Verbraucherspannung und der an dere die für die Erhaltungsspannung der Er satzbatterie erforderliche Zusatzspannung lie fert, dadurch gekennzeichnet, dass der letzt genannte Gleichstromerzeuger eine Gleich strommaschine ist, die derart dimensioniert und mit der Ersatzbatterie in Serie geschal tet ist, dass sie bei Eintritt einer Störung so lange den gesamten von der Ersatzbatterie gelieferten Verbraucherstrom führen kann, bis sie auf Grund der erfolgten Umschaltung durch einen Schalter kurzgeschlossen worden ist. 2.Anordnung nach Patentanspruch, mit zwei Gleichstromerzeugern, von denen der eine die Verbraucherspannung liefert und zu- gleich einen Teil der Ersatzbatterie auf der, Erhaltungsspannung hält und von denen der andere den andern Teil der Ersatzbatterie auf der Erhaltungsspannung hält, dadurch gekennzeichnet, dass der letztgenannte Gleich stromerzeuger eine Gleichstrommaschine ist, ; die derart dimensioniert und mit der Ersatz batterie in Serie geschaltet ist, dass sie bei Eintritt einer Störung so lange den gesamten von der Ersatzbatterie gelieferten Verbrau cherstrom führen kann, bis sie auf Grund der erfolgten Umschaltung durch einen Schalter kurzgeschlossen worden ist. 3.Anordnung nach Patentanspruch, mit zwei Gleichstromerzeugern, von denen der eine die Verbraucherspannung liefert und zu- 9 gleich einen Teil der Ersatzbatterie auf der Erhaltungsspannung hält und von denen der andere den andern Teil der Ersatzbatterie auf der Erhaltungsspannung hält, gekenn zeichnet durch eine Magnetwicklung (i11), die 9 durch einen bei Eintritt einer Störung sich schliessenden Kontakt (S) in den Verbrau cherstromkreis geschaltet wird und ihrerseits die Umschaltung bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH262082T | 1947-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH262082A true CH262082A (de) | 1949-06-15 |
Family
ID=4474200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH262082D CH262082A (de) | 1947-12-11 | 1947-12-11 | Gleichstromlieferungsanordnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH262082A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926258C (de) * | 1951-09-21 | 1955-04-14 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von Fernmeldeanlagen mit konstanter Spannung, insbesondere von Verstaerkeraemtern |
| DE928722C (de) * | 1950-03-23 | 1955-06-10 | Siemens Ag | Anordnung zur Speisung von Verbrauchern mit Batteriereserve |
| DE1008349B (de) * | 1956-03-09 | 1957-05-16 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Abtasten der Stellung eines zweistelligen Umschalters, insbesondere zum Entzerren von Fernschreibsignalen |
-
1947
- 1947-12-11 CH CH262082D patent/CH262082A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928722C (de) * | 1950-03-23 | 1955-06-10 | Siemens Ag | Anordnung zur Speisung von Verbrauchern mit Batteriereserve |
| DE926258C (de) * | 1951-09-21 | 1955-04-14 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von Fernmeldeanlagen mit konstanter Spannung, insbesondere von Verstaerkeraemtern |
| DE1008349B (de) * | 1956-03-09 | 1957-05-16 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Abtasten der Stellung eines zweistelligen Umschalters, insbesondere zum Entzerren von Fernschreibsignalen |
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