CH262298A - Schaltvorrichtung an einem Dauerkalender zum Antreiben einer Wochentag-, einer Datum- und einer Monattrommel. - Google Patents

Schaltvorrichtung an einem Dauerkalender zum Antreiben einer Wochentag-, einer Datum- und einer Monattrommel.

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CH262298A
CH262298A CH262298DA CH262298A CH 262298 A CH262298 A CH 262298A CH 262298D A CH262298D A CH 262298DA CH 262298 A CH262298 A CH 262298A
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CH
Switzerland
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drum
date
switching
bracket
month
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Inventor
Christian Gleerup-Moe Magdalin
Original Assignee
Gleerup Moeller Magdalin Chris
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Description


  Schaltvorrichtung an einem Dauerkalender zum Antreiben einer Wochentag-,  einer Datum- und einer     Monattrommel.       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine       Sehaltvorrichtun;,    an einem     Datierkalender     zum Antreiben einer     Woelrenta-,--,    einer     Da-          turn-    und einer     Monattrommel,    bei welcher       Vorrichtung    die Tag- und     Datunrtrommel     durch je \eine     qelraltlzlirrlze    vorwärtsbewegt  werden,

   die an einem     zurr        Fortsehalten    des  Kalenders dienenden und dabei immer     um     den     gleichen    Winkel     versehwenkbaren    Bitgel       angeordnet    sind, wobei zum     zusätzlichen          Fortsehalten    der     Datumtrornmel    diese     unter          Wirkung    eines     Mitnehrners    steht,

   der irr     Ab-          hängigkeit    von der     Stellung-    der     -lorrattrom-          nrel    \ mit einem an der     Datumtrommel        an-e-          ordneten        Darmren        zusammen        wirkt.    um     beim          übergwrg    zu einem     neuen    Monat,

   die     Datum-          tromrnel    beim     Versehwenken    des Bügels um  die     erforderlielre        Sehrittzabl    auf einmal zu  drehen. Die     Erfinden-    ist.

       dadurch        gekenn-          zeiehnet,        class    der     Mitnehmer    eine biegsame  Platte aufweist, die einen spitzen     Winkel    mit  einer     Erldseheibe        der        Datumtromnrel    bildet,

    dass von den Teilen der Platte die Vorder  kante der Platte dieser     Endscheibe        am    näch  sten ist und mit dem an dieser     Seheibe    an  geordneten Daumen     zusammenarbeitet    und  dass letzterer die Platte beim     Fortsehalt.en    der       Daturntrornrnel    passieren kann, wobei er die  Platte von der     Endscheibe        wegbiegt;

      ferner  ist die     hlrfindung        claclurelr        gekennzeichnet,     dass der     Mitnehmen    der bei jeder     Selraltbe-%ve-          gung    des     Bügels    irr ein     -und    dieselbe     End-          stellung        vorgeführt    wird,     dureb    eine Feder in    eine von der jeweiligen     Stellung    der     ",1Monat-          tronImei    abhängige     Aus;

  angsstellung        zurüeh-          gezw@mgen        wird,    wobei der     Mitnehmer     einen     Arrn    mit einem Vorsprung besitzt, der  in den     Ausgangsstellungen    des     Mitnehmers,          abgesehen    von derjenigen des Februars in  jedem vierten Jahr,     gegen    eine mit der Mo  nattrommel verbundene     \oekenseheibe    an  liegt.  



  An Hand der beiliegenden     Zeiehmln-          wird    im folgenden ein     Ausführungsbeispiel     des     Erfindungsgegenstandes    näher erklärt. Es  zeigen       Fig.    1 einen Dauerkalender in der V     order-          ansieht,    ohne     Deeliel,        wobei    gewisse Einzel  heiten der     L\bersiehtliehkeit        halber    fortgelas  sen sind,

         Fig.    ? die     Sehaltvorriehtung    für die     Wo-          elrentagtrornmel    als Schnitt nach der Linie       ;--A    in     Fig.    1,       Fi-.    3 die     Sehaltvorriehtunfür    die     Da-          tunrtrornmel    (Schnitt     P-13    in     Fig.    1),

         Fig.        -1    die     Selraltvorrielrtuno-    für die Mo  nattrommel     (Schnitt        C-C    in     Fig.        1.),          Fig-.    5 in     orössererrl        -Massstab    ein Detail der       Vorsehubeinriebtung        der        -Monattrommel,

            Fig.    6 in     grösserem        -Massstab    einen Teil  der     Mitnebnrereinriehtung-    der     Datumtrom-          mel    (die Masse der Einzelteile entsprechen  teilweise nicht den in den     Fig.    1. bis 5     ge-          zekten;

  )    und       Fig.    7     irr        grösserem        -Massstab    eine     Seiten-          arrsiclrt    der     Datumtrommel..              Fig.    1 zeigt den Dauerkalender in Vorder  ansicht und ohne das Gehäuse, das dazu       dient,    die     Einzelteile    der     Vorrichtung    zu ver  decken und das mit Schaugläsern versehen  ist, durch welche der Wochentag, die     Datum-          zahl    und der Monat sichtbar     sind.     



  Eine Grundplatte 1 trägt zwei Lagerböcke  2 und 3, in welchen eine     durchgehende    Stahl  welle 4 gelagert ist,     iuu    die alle gleich  achsigen Räder     und    Trommeln sich drehen.  An einem Aussenende der Welle 4 ist eine       Wochentagtrommel    5, am andern Ende der  Welle eine     Monattrommel    6 gelagert. In der  Mitte ist ein     Datumzeiger    7 angeordnet, der  als     Klappentrommel    mit einunddreissig Klap  pen 8 ausgebildet ist, die in entsprechender  Reihenfolge sichtbar werden und wahlweise  das Datum vom ersten bis zum Einunddreissig  sten angeben.

   Die Klappen 8 sind mit einem  Rand, an je einem Zapfen 9 befestigt, die in  Löchern in zwei auf der Welle vorhandenen  Trommelscheiben 10 und 11 drehbar gelagert  sind. über der     Klappentrommel    7 liegt ein  die Böcke 2, 3 verbindender Streifen 12, der  die     Klappen    8 zurückhält, bis ihre freie, dem  Streifen zugekehrte Kante den     untern    Rand  13 des     Streifens    passiert, in welchem Augen  blick die freigegebene Klappe sich um 180   um ihren Zapfen 9 dreht     und    in eine Stellung       hinabfällt,    in welcher die     darauf    vermerkte  Zahl sichtbar wird.  



  Die     Tagtrommel    5 ist so eingeteilt, dass  die Tage von Montag bis Sonntag zweimal  auf dem Umfang. der Trommel angegeben  sind. Die Trommel 5 ist fest mit einem Schalt  rad 14     verbunden,    das vierzehn Zähne hat       und    von einer Schaltvorrichtung angetrieben  wird.     Auf    dem Umfang der     Monattrommel    6  sind die Monate Januar bis Dezember auf  gedruckt, und diese Trommel ist mit einem  Schaltrad 15 mit zwölf Zähnen fest verbun  den.

   Die     Klappentrommel    7 ist mit einem  Schaltrad 16 mit einunddreissig Zähnen fest  verbunden.     Führt    man die Trommeln mit       annähernd    gleichem Durchmesser aus, so  können die Namen der Tage und Monate mit  Typen annähernd gleicher Grösse wiederge  geben werden, während auf der Klappen-         trommel    Raum für die     Datumangabe    mit  grossen Typen ist.

   Wie     aus        Fig.    1 und 7 er  sichtlich, kann die das Datum angebende  Zahl geteilt sein, indem die untere Hälfte  der Zahl auf der Vorderseite einer Klappe  und die obere Hälfte der Zahl auf der     Rüek-          seite    der nächsten Klappe vermerkt ist. Klei  nere Zahlen können jeweils ungebrochen auf  der Vorderseite jeder Klappe, z. B. auf der  Klappe 17 (Fug. 1) angeordnet sein.  



  Ausser dem Schaltrad 15 ist ferner eine       Nockenscheibe   <B>1.8</B> fest mit der     Monattrommel     6 verbunden, welche Scheibe entsprechend den  zwölf Monaten des Jahres in zwölf Sektoren ge  teilt ist, wobei jeder Radius des Sektors propor  tional der Anzahl von Tagen des dem Sektor ent  sprechenden Monates ist. In fester Verbin  dung mit der     Klappentrommel    7 ist eine     dureh     einen Teil einer Spirale begrenzte Scheibe 30  angeordnet.  



  In der Folge ist vorausgesetzt, dass der  Dauerkalender von Hand mittels eines Druck  knopfes bzw. eines Hebelarmes angetrieben  wird, der um etwa     45         verschwenkt    werden  muss, wenn das Datum wechseln soll. Die  Drehung erfolgt gegen die     Wirkung    einer  Feder 60. Dieser Druckknopf     bzw.    Hebel  arm ist in der     Fig.    1 nicht dargestellt, jedoch  sind an Hand der     Fig.    2 bis 6 seine Bau  art und     Wirkungsweise    nachstehend näher  erklärt.

      Um die Welle 4 ist ein Bügel 21 schwenk  bar, der mit einem Arm beispielsweise       zwischen    der Trommel 5 und dem Schaltrad  14 (siehe     Fig.    1), und mit dem andern Arm  zwischen dem Schaltrad 15 und der Sektor  scheibe 18 gelagert sein kann. Der die Arme  verbindende Steg des Bügels     ist    parallel     zur     Welle 4 ausserhalb des Umfanges der     Klap-          pentrommel    7 angeordnet.     Fig.    2 zeigt die       Vorrichtung    zur     Fortsehaltung    der Tag  trommel, die mit dem Schaltrad 14, das hier  vierzehn Zähne aufweist, fest     verbinden    ist.

    Der Bügel 21 wird mittels der Feder 60 in  ihrer Normallage gehalten, und seine     Ver-          sehwenkung    wird begrenzt durch die An  schläge 61 und 62, welche auf irgendeine be-      kannte Art am Gehäuse angeordnet sind.  Durch die gezeigte Bauart ist erreicht, dass  das Schaltrad 14 bei jeder Bewegung des  Bügels 21 nur um einen Zahn vorwärts  bewegt wird, trotzdem die Winkelbewegung  des Bügels 21 bedeutend grösser ist, als für  die     Fortsehaltbewegung    um einen einzigen  Zahn nötig wäre.

   Am einen Arm des Bügels  21 ist ein fester Zapfen 24 angeordnet, der  in einen kurvenförmigen Schlitz 23 in einem  um einen festen Punkt 25 schwenkbar ge  lagerten, starren, mit einer     Sehaltfeder    52  und einem Vorsprung 53 versehenen Schalt  organ 22 eingreift.. Der Schlitz 23 ist so ge  formt, dass die     Sellaltfeder    52 das     Sehaltrad     <B>1.4</B> bei jeder Drehung des Bügels 21 von 61  bis 62 gerade um einen Zahn vorwärtsbewegt.

    Der starre Vorsprung 53     -unter    der Schalt  feder 52 legt sieh am Schluss jeder Vorwärts  bewegung gegen einen der Zähne des Schalt  rades an und gewährleistet dadurch,     class    die       Tagtrommel    nicht um mehr als einen Tag  vorwärtsbewegt werden kann. Eine zweite  Feder 19 verhindert die Rückdrehung der       Tagtrommel    bei der Rückwärtsbewegung der  Schaltfeder 52. Am Bügel 21 ist eine weitere  federnde Schaltklinke 29 vorhanden, deren  vorderes Ende teils mit dem Schaltrad 16 der       Datunitrommel    (siehe     Fig.    3) im Eingriff ist  und beim Schalten teils an einem abgerun  deten Oberteil des Lagerblockes 2 zum An  liegen kommt.

   Der Oberteil des     Lagerboekes     ist mit einem Einschnitt 28 versehen, durch  welchen das Ende der     Sehaltklinke    29 wäh  rend der Vorwärtsbewegung in Eingriff mit  dem     Sehaltrad    16 kommt und dieses jeweils  nur um einen Zahn vorwärtsbewegt. Hier  durch hat man die Gewähr, dass das     Sehaltrad     16, das einunddreissig Zähne aufweist, bei  jeder Schaltbewegung des Bügels 21 nur um  einen Zahn     vorwärtsgetrieben    wird. Die volle       Winkelbewegung    des Bügels 21 muss etwa  45  C betragen, damit die in     Fig.    6 gezeigte  besondere     Mitnehmervorrichtung    betätigt  wird, die am 28.

   Februar mittels eines       Mitnehmers    48 den     Datuinzeiger    7 bei dem  folgenden     Datttniweclisel        nm    vier     Stufen        vor-          wärtsf        üh        rt.            'Um    zu gewährleisten, dass das     Sehaltrad     1.6 der     Datumtroniniel    bei jedem     Datunlwech-          sel    jeweils nur um einen Zahn vorwärtsbewegt  wird, ist der Lagerbock 2 mit einem aufwärts  ragenden Teil 27 versehen, der auf der einen  Seite den Einschnitt. 28 begrenzt.

   Am  Schluss jeder     Fortschaltbewegung    wird das  Ende der Schaltfeder 29     durch    den aufwärts  ragenden Teil zwischen zwei Zähnen ganz  herabgedrückt und verhindert eine weitere  Drehung des     Sehaltrades    16, bis die Schalt  feder 29 zurückgezogen wird.  



       Fi-.    4 zeigt die     @Vorrielitung    zur     Fort-          schaltung    der     Monattrommel.    Die mit     der          Klappentroniniel    des     Datunizeigers    7 fest  verbundene Scheibe 30 bewegt im Laufe des  Monats einen     uni    einen. Zapfen 32 drehbaren  Arm 31 mittels einer Nase 33 entgegen der  Wirkung einer Feder 35 nach rechts. Am  Arm ist eine federnde Schaltklinke 34 vor  handen, die mit dem die     Monattrommel    an  treibenden Schaltrad 15 in Eingriff ist.

   Im  Laufe des Monats wird somit die Schaltklinke  34 langsam nach rechts zum Eingriff mit  einem neuen Zahn am Schaltrad 15 geführt  (Drehung der Scheibe 30 in Pfeilrichtung P  in die Lage 30;     Fig.4).    Beim Übergang vom  letzten Tag eines     Monats    zum ersten des fol  genden Monats springt die Nase 33 vom  höchsten bis zum niedrigsten Punkt     ain        LTnl-          fang    der Scheibe 30     und    die     Sehaltklinhe    34       wird    infolgedessen mittels der Feder 35 das       Sehaltrad    15 uni einen Zahn v     orwärtsbew    e  genund die Trommel 6 so drehen,

   dass sie den  folgenden Monat zeigt. Durch diese Anord  nung wird erreicht,     @class    für den Kalender  wechsel am Ende des Monats kein besonders       ;grosser    Kraftaufwand erforderlich ist, weil die       Monattrommel    bei jedem Tageswechsel     mit-          gedreht    wird und die     zum        Betä.ti-en    der  Trommel 6 erforderliche Kraft. im Laufe des  Monats in der Feder 35     allgesammelt    wird.

    Das Aussenende der wie eine Blattfeder aus  gebildeten Sperrklinke 34 besitzt Zickzack  form, derart, dass von dem mit den Zähnen  des Schaltrades 15 zusammenarbeitenden  Aussenende der Blattfeder entfernt ein gegen  die     Oberseite    eines Zahns des     Schaltrades    ge-           richteter    Vorsprung 37 vorhanden ist, der  mit einem federnden Druck gegen den Zahn  ruht, zum Zwecke, das Festhalten des Schalt  rades am     Schluss    seiner Bewegung zu gewähr  leisten, ohne dass die manuelle Einstellung  des Schaltrades in der     FortschaltrichtLmg    ge  hindert wird.

   Eine     Gegenklinke    36 verhin  dert die     Rückdrehung    der     Monattrommel,     wenn die Sperrklinke 34 allmählich nach  rechts zum Eingriff     mit    einem neuen Zahn  geschoben wird.  



       Fig.    5 zeigt in grösserem Massstab die mit.  der     Monattrommel    6 verbundene Nocken  seheibe 18. Die verschiedenen Radien R I bis       RXII    jedes Sektors, die proportional der  Zahl der Tage der Monate sind, sind in der  Figur eingetragen. Es entspricht z. B. der  Sektor mit dem     Umfangteil    38 dem Monat  Februar     (RII)    mit nur     achtundzwanzig    Ta  gen, während. der Nocken 39 dem Monat  März     (RIII)    mit einunddreissig Tagen     und     der     Teil    40 dem Monat April (R IV) mit  dreissig Tagen entspricht usw.

   Die Nocken  scheibe 18 wird     zusammen    mit der Monat  trommel in     Richtung    des Pfeils 45 gedreht.  Ein um einen Zapfen 42 drehbarer     Mitneh-          mer    43 wird mit seinem Vorsprung 44 durch       eine    Feder gegen den Rand der     Nockenscheibe     gedrückt, wodurch die     Stellung    des     l@itneh-          mers    vom betreffenden,     -unter    dem Teil 44  befindlichen Radius der     Nockenscheibe    18 ab  hängt.  



       Fig.    6 zeigt den Lagerbock 3 und den Mit  nehmer 43, der sich um den am Lagerbock  3 befestigten Zapfen 42 drehen kann. Hinter  dem Lagerbock ist die Endscheibe 11 der       Datumtrommel    mit dem Daumen. 26 sichtbar.  



  Der     Mitnehmer    48 ist durch eine waag  rechte Brücke 57 am     Mitnehmer    43 befestigt  und als dünne, elastische Platte     ausgebildet,     die einen spitzen Winkel mit der Endscheibe  11 der     Datumtrommel    bildet, indem die Vor  derkante 46 des     Mitnehmers    48 der     End-          scheibe    am nächsten ist und mit dem Daumen  26 zusammenarbeiten kann.

   Anderseits kann  der Daumen 26 bei einer     Bewegung    in Rich  tung des Pfeils 49 infolge der Schrägstellung  des     Mitnehmers    48 unter die Platte gelangen         und        die    Vorderkante 46 passieren, wobei sie  durch den Daumen 26 von der Scheibe 11 ab  gehoben wird.  



  Bei jedem     Datumwechsel    dreht ein Zap  fen 50 am Bügel 21 den     Mitnehmer    48 in  Richtung des Pfeils 51 bis zu einer bestimm  ten     Endstellung.    Wenn der Daumen 26 sich  während dieser     Bewegung    des     Mitnehmers    48  unmittelbar vor dessen Vorderkante 46 be  findet, wird letztere mittels des Daumens 26  die     Datumtrommel    7 in eine dem Ersten eines  Monats entsprechende Stellung führen. Es  wird daher von der Ausgangsstellung des       Mitnehmers    48 und damit von der Stellung  des     Mitnehmers    43 abhängen, -um wie viele  Stufen die     Datumtrommel    vorgeschaltet wird.

    Wenn der Vorsprung 44 des     Mitnehmers    43  z. B. gegen den Nocken des Monats Februar  der     Nockenscheibe    18     gedrüekt    wird, so wird  der     Mitnehmer    48 in seiner Ausgangsstellung  soweit entgegen der Pfeilrichtung 51 gedreht  sein, dass er bei seiner     Vorführung    in Rich  tung des Pfeils 51 bis in seine Endstellung       imstande    ist, mittels des Daumens 26 die       Datumtrommel    vier Schritte vorwärts zu dre  hen, entsprechend dem Wechsel vom 28. Fe  bruar zum 1. März.  



  Von Sparkalendern und ähnlichen mecha  nischen Kalendern her ist es bekannt, die Ka  lender mit einer     Schaltjahranordnung    zu ver  sehen, die alle vier Jahre     bewirkt,    dass der       Datumzeiger    Ende des Monats Februar nicht  vom 28. Februar zum 1. März, sondern vorn  29. Februar zum 1. März vorrückt. Eine sol  che Anordnung lässt sieh leicht mit der be  schriebenen Bauart kombinieren, indem die       Monattrommel    6 ein kleines     Schaltjahrrad    58  treibt, das einmal herumgedreht wird, wenn  die     Monattrommel    viermal gedreht wird. Für  diese Übertragung können z. B. die von Zäh  lerwerken her bekannten     Malteserkrenze    zur  Anwendung gelangen.

   Ein Daumen 59 ist an  dem     Sehaltjahrrad    so angeordnet, dass er alle       vier    Jahre mit dem Arm 54 des     Mitnehmers     43 in Eingriff     kommt,    so dass der     Vorsprung     44 des     Mitnehmers    43 im Monat Februar  nicht mit dem Teil 38 in Berührung kommt  und der     Mitnehmer    43 eine Stellung ein-      nimmt., die dem Umstand entspricht., dass der  Monat neunundzwanzig Tage hat.  



       Fig.    7     zeigt    in der     Seitenansicht    die     Da-          tumtromniel,    die hier als     Klappentrominel    mit  einunddreissig am Umfang der     Trommelsehei-          ben    10 und 11 verteilten Klappen 8 und 8'  ausgeführt.

   ist, die während der Drehung der  Trommel in der durch den Pfeil 55 angege  benen     Rielitung    durch den     Ansehlag    12 gegen  die Trommel gedrückt     werden.    Während     der          Fortsclialtbewegung    der     Datumtrommel    in  Richtung des Pfeils 55 werden die Klappen 8  unter dem Anschlag 12 über diesen hinaus  kommen und werden     durch    ihre Elastizität  und durch ihr Eigengewicht     um    die Zapfen  9 kippen und auf der Oberkante eines     Sehir-          mes    56 anfliegen,

       hinter    welchen die Klap  pen bei der weiteren     Fortsehaltung    gezogen  werden. Dieser Schirm ist     auf    der der     Da-          tumtrommel    zugewendeten Seite und     quer    zu  dieser Trommel geriefelt, so dass die Klappen  in Verbindung mit diesem Schirm wie selbst  sperrende Organe wirken, die das Rück  drehen der     Klappentrommel    hindern, wenn  die     Fortsehaltklinke    29     zurück,--ezogen    wird.

    In der Fis. 7     bezeielinet    8 die Klappe, die  bei der     näelisten        Fortschaltung    der     Datum-          trommel    ausserhalb der Kante des     Ansehlages     12 gelangt, und die Klappe 8' befindet sich  in der gekippten Stellung. Auf der Vorder  seite der Klappe 8' und gegebenenfalls auf  der Rückseite der Klappe 8 können die das  Datum angebenden Zahlen vermerkt sein, die  in der gezeigten Stellung der     Datumtrommel     von aussen sichtbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Schaltvorrichtung an einem Dauerkalen der zum Antreiben einer Wochentag-, einer Datum- und einer --NIoiiattrommel, bei welcher Vorrichtung die Tag- und die Datumtrommel durch je eine Schaltklinke vorwärtsbewegt werden, die an einem zum Fortsehalten des Kalenders dienenden und dabei immer uni den gleichen Winkel verscliwenkbaren Bügel.
    angeordnet sind, wobei zum zusätzlichen Fortsehalten der Datuintrominel diese unter Wirkung eines Mitnebniers steht, der in Ab- hängigkeit von der Stellung der Monattroifi- niel mit einem an der Datunitrommel ange ordneten Daumen zusammenwirkt,
    um beim L tiergang zu einem neuen l@onat die Datum trommel beim Versehwenken des Bügels um die erforderliche Sehrittzahl auf einmal zti drehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Mit nehmer eine biegsame Platte aufweist, die einen spitzen Winkel mit einer Endscheibe der Datumtrommel bildet,
    dass von den Tei len der Platte die Vorderkante der Platte dieser Endscheibe am nächsten ist und mit dem an dieser Scheibe angeordneten Daumen zusammenarbeitet und dass letzterer die Platte beim Fortschalten der Datumtrommel passie ren kann, wobei er die Platte von der End- scheibe wegbiegt, ferner dadurch gekennzeich net, dass der Mitnehmer, der bei jeder Schalt bewegung des Bügels in ein und dieselbe End- stellung vorgeführt wird,
    durch eine Feder in eine von der jeweiligen Stellung der Monat- tromniel abhängige Ausgangsstellung zurück gezwungen wird, wobei der Mitnelimer einen Arm mit einem. Vorsprung besitzt, der in den Ausgangsstellungen des Mutnehmers, abge sehen von derjenigen des Februars in jedem vierten Jahr, gegen eine mit der Monattrom- niel verbundene \oekenscheibe anliegt.
    UNTERANSPRVCHE: l.. Sehaltvorriehtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein von der Monattroni- mel angetriebenes Schaltjahrrad mit einem Daumen, der so angeordnet ist, dass der Arm des Mutnehmers alle vier Jahre im Monat Fe bruar gegen diesen Daumen ruht, der dadurch die Ausgangsstellung des Mutnehmers be stimmt.
    \?. Schaltv orrichtung- nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss wenigstens eine Schaltklinke der Trommeln als Blattfeder ausgebildet ist, deren Aussenende derart im Zickzack gebogen ist, dass vom Aussenende der mit den Zähnen eines Schaltrades zusam menarbeitenden Blattfeder entfernt ein gegen die Oberseite eines der Zähne des Schaltrades gerichteter Vorsprung (37) vorhanden ist., der mit.
    federndem Druck gegen den Zahn anliegt, zum Zwecke, ein sicheres Festhalten des Schaltrades am Schluss der Bewegung dessel ben zu gewährleisten, ohne dass die manuelle Einstellung des Schaltrades in der Fortschalt- riehtung gehindert wird. 3.
    Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein um einen festste henden Teil schwenktar gelagertes, starres Schaltorgan mit einer Schaltfeder, einem Vor sprung und einem kurvenförmigen Schlitz, durch den ein am Bügel befestigter Zapfen ragt, das Ganze so, dass das Schaltorgan bei jeder Schwenkbewegung des Bügels ein der Schaltfeder zugeordnetes Schaltrad nur um einen Zahn vorschaltet, wobei am Schluss einer Schaltbewegung der Vorsprung zwi schen zwei Zähne des Schaltrades auf dieses gedrückt wird und dadurch ein Fortschalten des Schaltrades um mehr als einen Zahn ver hindert ist.
    4. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die Trommeln mit. Anordnungen versehen sind, die eine Rückdrehung der Trommeln hindern, wenn die Antriebsklinken nach einer Schaltbewegung wieder zurück gezogen werden, und bei welcher ferner die Datumtrommel als Klappentrommel mit am Umkreis der Trommel entlang schwingbar an geordneten Klappen und darauf vermerkten Zahlen für die Datumangabe ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass einzelne Klap pen der Datumtrommel in Verbindung mit einem quer zur Datumtrommel geriefelten Schirm derart wirken, dass das Rückdrehen der Klappentrommel verhindert wird, wenn die Schaltklinke zurückgezogen wird.
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