CH262300A - Blechblasinstrument mit drei Ventilen. - Google Patents

Blechblasinstrument mit drei Ventilen.

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CH262300A
CH262300A CH262300DA CH262300A CH 262300 A CH262300 A CH 262300A CH 262300D A CH262300D A CH 262300DA CH 262300 A CH262300 A CH 262300A
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Brand Gottfried
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Brand Gottfried
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns

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Description


  Blechblasinstrument mit drei Ventilen.    Bei der bis heute üblichen Bauart der  Blechblasinstrumente mit drei Ventilen ergibt  sich aus folgenden Gründen ein     Intona-          tionsfehler    bei der Verwendung der Ventile  1     +    3 und 1     -f-    2     -1-    3: Ein Blechblasinstru  ment weist - entsprechend seiner     Grund-          stimmung    - eine bestimmte Rohrlänge auf.

    Mit Hilfe der in diesem Rohr schwingenden  Luftsäule können der Grundton des Instru  mentes und - in Abständen von einer Quinte,  Oktave, Dezime,     Duodezime,        Quartdezime    und  Doppeloktave (bei tieferen Stimmungen noch  höher) - die sogenannten Obertöne erzeugt.  werden. Mit Hilfe der Ventile, welche durch  ein     Ilebelsystem    betätigt werden können, wer  den Rohrverlängerungen - Ventilbogen ge  nannt - ein- und ausgeschaltet, welche die  Gesamtlänge des Instrumentes verlängern,  das Instrument also tiefer stimmen. Auf jeder  mit Hilfe der Ventilbogen erhaltenen Grund  stimmung kann nun die oben erwähnte Ton  skala erzeugt werden.  



  Normalerweise werden Blechblasinstru  mente mit drei Ventilen ausgerüstet, wovon  das erste Ventil (das dem Mundstück am  nächsten angebrachte) das Instrument um  einen     Ganzton,    das zweite Ventil um einen  Halbton und das dritte Ventil um anderthalb  Töne vertieft. Jedem dieser Ventile ist ein  Ventilbogen zugeordnet, wobei jeder einzelne  dieser Ventilbogen in seiner Länge auf die  Normallänge des Instrumentes (Rohrlänge  ohne Ventilbogen) Bezug nimmt und deshalb  - einzeln angewendet - rein klingt.

      Werden nun die Ventilbogen kombiniert  eingeschaltet, so ergeben sieh (insbesondere  bei der Verwendung der Ventile 1     -j-    3 und  1<B>+21</B>     +    3, da dann das Instrument am stärk  sten von seiner     Normalstimmung    aus vertieft  ist) Fehler in der Rohrlänge, und     zwar    aus  folgendem Grunde:  Durch das Niederdrücken des Gestänges  des ersten Ventils wird der erste Ventilbogen  eingeschaltet und damit die     Normalrohrlänge     des Instrumentes um die Länge des ersten  Ventilbogens vergrössert.

   Es ergibt sich also  die Gesamtlänge L ;     Vb1    (vgl.     Fig.1).    Wird  nun der Bogen     Vb2    noch zu     Vb2    zugeschaltet  (vgl.     Fig.    2), so ergibt das Instrument einen  unreinen, das heisst zu hoben Ton, da der neu  hinzugefügte Bogen nicht - wie es in diesem  Falle sein sollte - auf die Länge L     -i--        Vb1     bezogen ist, sondern nur auf die Normallänge  L des Instrumentes. Der Bogen     Vb2    ist also  bei Kombination mit     V1    zu kurz.

   Dasselbe  gilt für die Kombinationen V1     -I,-        j'3    und       V1        +    V2     -;-    V3. Die Unreinheit des Tones ist  bei der Kombination     V1        -E-    V 2 weniger spür  bar als bei den     Kombinationen        V1        -j-    V3 oder  V     1+    V2     -f-    V3. Bei dem den Gegenstand der  vorliegenden Erfindung bildenden Blechblas  instrument ist dieser Nachteil vermieden.  



  Die Erfindung betrifft ein Blechblas  instrument mit drei Ventilen und besteht  darin, dass an einem der Ventilbogen ein des  sen Luftweg verlängerndes, mittels einer der  drei Drücker steuerbares Zusatzrohr ange  bracht ist, das beim gleichzeitigen Betätigen      sowohl des ersten und dritten Ventils als     aueh     aller drei Ventile eingeschaltet wird     Lid    da  mit die Länge des Luftweges des Instrumen  tes vergrössert, zum Zwecke, bei der Anwen  dung der genannten     Ventilkombinationen     einen reineren Ton des     Instrumentes    zu er  reichen.

   _  Die     beiliegende        Zeichnung    zeigt ein     Aus-          führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstan  des. Dabei zeigt     Fig.3    einen schematischen  Längsschnitt und     Fig.4    einen Grundriss.  



  Am Hauptrohr 1 des gezeichneten Blech  blasinstrumentes sind die drei Ventilbogen       Vb1,        Vb2        und        Vb3    angebracht, die durch die  drei Ventile     V1,    V2 und V3 steuerbar sind.  Jeder dieser Bogen ist in seiner Länge auf  die Normallänge des     Instriunentes    bezogen.  Zum Betätigen der Ventile dienen Bekannter  weise die Drücker Dl, D2 und D3 sowie ein  Hebelgestänge.

   Am Ventilbogen     Vbl    ist ein  Zusatzrohr     Zr    angebaut, welches mit dem Zu  satzventil     Zv,    das nach bekanntem Prinzip  arbeitet, ein-     und    ausgeschaltet werden kann  vermittels einer Übertragung durch Hebel,  die vom dritten Ventil V3 aus erfolgt (vgl.       Fig.    4).  



  Beim Niederdrücken des Hebelgestänges  des dritten Ventils öffnet sich ausser dem  dritten Ventil selbst auch das Zusatzventil     Zv,     so dass die bei der gleichzeitigen Betätigung  des ersten Ventils     V1    in den Ventilbogen     Vbl     einströmende Luft auch Eintritt in das Zu  satzrohr     Zr    erhält. Damit     wird    die Gesamt  rohrlänge um das Stück ergänzt, welches bei  der Kombination der Ventile     1+    3 und  1     -f-    2     +    3 fehlt, bedingt durch den Bezug  aller     Ventilbogenlängen    auf die einfache Nor  mallänge des Instrumentes.

   Bei der Betäti  gung nur des ersten Ventils ist durch das  Zusatzventil     Zv    das Zusatzrohr     Zr    ausge-    schaltet, so dass also nur die normale Länge  des Ventilbogens     Vbl    eingeschaltet ist. Bei  Betätigung nur des dritten Ventils öffnet  sich wohl auch das Zusatzventil     Zv    und schal  tet das Zusatzrohr     Zr    ein; da jedoch in die  sem Moment das Ventil     V1    nicht betätigt.

    wird,     kann    die Luft nicht in den Ventilbogen       Vbl        eindringen,    und das Zusatzrohr     Zr     kommt nicht zur     Auswirkung,    da es nach dem  Ventil     V1    eingebaut ist.  



  Auf diese Weise ist der Zweck erfüllt,  eine Zusatzverlängerung zu erhalten, die  nicht wirkt bei der Verwendung der Ventil  bogen einzeln     und    sich auswirkt bei der kom  binierten Anwendung der Ventile 1     -i-    3 und       l+2+3.     



  Die mit dieser     Ventilbogenkombination    er  zeugten Töne klingen nun nicht mehr - wie  bisher - zu hoch, sondern erklingen in nor  maler Tonhöhe. Wohl kann das Zusatzrohr     Zr     nur auf eine Länge (nämlich L     -f-        Vbl    oder       I.        +        Vbl        -[-        Vb2)    bezogen werden; die nach  der Einschaltung des Zusatzbogens sich bei  einer Kombination noch ergebende Differenz  ist jedoch so gering, dass sie praktisch in kei  ner Weise bemerkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blechblasinstrument mit drei Ventilen, da durch gekennzeichnet, dass am einen der Ven tilbogen ein dessen Luftweg verlängerndes, mittels einer der drei Drücker steuerbares Zusatzrohr angebracht ist, derart, dass beim gleichzeitigen Betätigen sowohl des ersten und dritten Ventils als auch aller drei Ventile das Zusatzrohr eingeschaltet und damit die Länge des Luftweges des Instrumentes verlängert wird, zinn Zwecke, bei der Anwendung der genannten Ventilkombinationen einen reine ren Ton des Instrumentes zu erreichen.
CH262300D 1947-11-06 1947-11-06 Blechblasinstrument mit drei Ventilen. CH262300A (de)

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CH262300T 1947-11-06

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CH262300A true CH262300A (de) 1949-06-30

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ID=4474299

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CH262300D CH262300A (de) 1947-11-06 1947-11-06 Blechblasinstrument mit drei Ventilen.

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CH (1) CH262300A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3554072A (en) * 1968-08-23 1971-01-12 Hirsbrunner P Wind instrument possessing at least three valves
US4974489A (en) * 1989-10-25 1990-12-04 Fishbaugh Franklin J Suppressor for firearms

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3554072A (en) * 1968-08-23 1971-01-12 Hirsbrunner P Wind instrument possessing at least three valves
US4974489A (en) * 1989-10-25 1990-12-04 Fishbaugh Franklin J Suppressor for firearms

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