CH262403A - Elektronengesteuerte Schaltanordnung zum Auslösen und/oder Unterbrechen von Arbeitsvorgängen, insbesondere bei Gewindewalzmaschinen. - Google Patents

Elektronengesteuerte Schaltanordnung zum Auslösen und/oder Unterbrechen von Arbeitsvorgängen, insbesondere bei Gewindewalzmaschinen.

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CH262403A
CH262403A CH262403DA CH262403A CH 262403 A CH262403 A CH 262403A CH 262403D A CH262403D A CH 262403DA CH 262403 A CH262403 A CH 262403A
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CH
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switching
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relay
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Mapre Machines Et Appareils An
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Mapre Machines Et App De Preci
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description


  Elektronengesteuerte Schaltanordnung zum Auslösen     und;!oder    Unterbrechen  von Arbeitsvorgängen, insbesondere bei     Gewindewalzmaschinen.       Sollen auf     Gewindewalzmaschinen    in     gro-          13en    oder kleinen Serien genau gleiche     C'Te-          winde    hergestellt werden, so ist das Einhalten  einer für jedes Stück genau gleichen Walz  zeit wichtigste Vorbedingung.  



  Das Einbalten dieser besonders bei Präzi  sionsgewinden auf Bruchteile der Sekunde ge  nauen Walzzeit ist mit den zur Zeit für diese  Zwecke bekannten und angewandten Mitteln  nicht einwandfrei     durehführbar.    Es     ergeben     sich beispielsweise mit den heute meist  benutzten     sy-nchronmotorangetriebenen    Zeit  schaltern, unter Berücksichtigung der betriebs  mässigen Periodenschwankungen, schon Zeit  differenzen von     '.#,'tfiek    zu     Stüek    in der Grössen  ordnung bis     zti    20 %.  



  Diese Ungenauigkeitsfaktoren, die bei der  Herstellung präziser Serienarbeit auf     Ge-          windewalzmasehinen    nicht tragbar sind, wer  den durch Anwendung der nachstehend be  schriebenen, elektronengesteuerten Schaltan  ordnung beseitigt..  



  Drei Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes zeigen schematisch die     Fig.    1, 2  und 3.  



  Die Arbeitsweise der Anordnung nach       Fig.    1, welche dieselbe in Arbeitsstellung  zeigt, ist wie folgt:  Der     Dr        uckv        erteilungssclialter    9 einer mit  tels     öldruck    arbeitenden     Gewindewalzmascbine     ist von Hand oder mechanisch in     Pfeilrichtung          niedernedrüekt    und wird in dieser Stellung    durch einen Sperrhaken gesichert. In dieser  Stellung gelangt der     öldruck    an die verschie  denen Arbeitsstellen der Maschine.

   Der als       Druekschalter    ausgebildete Schalter 1 schliesst  sieh beim Erreichen eines bestimmten     (evtl.     einstellbaren) Arbeitsdruckes. Der Kondensa  tor 3 wird über den entsprechend der ge  wünschten Walzzeit einstellbaren Widerstand  2 so lange aufgeladen, bis seine Spannung dazu       ausreicht,    die     Gasentladungsröhre    5 zu zünden.  



  Nach erfolgter Zündung entlädt sieh der  Kondensator 3 über die Spule des Relais     4-,     dessen Anker das Kontaktpaar 7 schliesst, wo  durch der     Auslösemagnet    6 durch Anziehen  des Sperrhakens den     Druckverteilungsschalter     9 auslöst und dadurch den     N%'alzvorgang    durch  Abschalten des Druckes unterbricht; gleich  zeitig wird auch der Druckschalter 1 druck  frei und fällt in seine Ruhestellung zurück.  Durch erneutes Betätigen von 9 wiederholt  sich das Spiel von neuem.  



  Durch ein Kontaktpaar 8 am Relais 4 wird  bei jedem Ansprechen der Kondensator 3  unter     I'berbrückung    der Entladungsröhre 5  weit unter die Löschspannung der letzteren  entladen zwecks Erzielung besonders langer  Steuerzeiten und     gleielizeitig    eines länger an  dauernden und stärkeren Stromimpulses durch  Relais 14.  



  Die     Fig.    2 stellt eine Ausführungsform dar,  die es gestattet, die     Aussehalt-        bzw.    Arbeits  zeiten getrennt einzustellen, so dass das Ein-      schalten der Maschine von Hand     fortfällt    und  damit die Arbeitsfolge     automatisch    abläuft.  



  Die Arbeitsweise dieser     Anordnung    ist     wie     folgt:  In der in     Fig.    2 gezeichneten Ausschaltstel  lung gibt der Druckschalter 10, der in diesem  Falle z. B. als Umschalter ausgebildet ist, den  Stromweg über den Regelwiderstand 12, mit  welchem man die Ruhezeit einstellt, frei.  



  Der Kondensator 13 wird in der diesem  Widerstand proportionalen Zeit aufgeladen,  bis Zündung der     Gasentladungsröhre    15 und  damit Ansprechen von Relais 14 erfolgt. Das  Kontaktpaar 18 wird geschlossen und damit  das als     Fortschaltrelais    ausgebildete Schalt  relais 16     ziun    Ansprechen gebracht.  



  Dieses     Fortschaltrelais    ist hier so ausge  bildet, dass dessen Anker beim     jedesmaligen     Ansprechen das Sperrad 21 um einen Zahn  weiterdreht, während das     Kontaktpaar    19  durch ein entsprechend ausgebildetes Zahnrad  22 beim Vorrücken des Sperrades 21, einmal  geöffnet, das nächste Mal geschlossen wird.  



  Der Arbeitsmagnet des     Druckverteilungs-          schalters    17 wird beim ersten Ansprechen des  Relais 16 über Kontakt 19 erregt und geht in  Arbeitsstellung. Der Druckschalter 10 schaltet  nach Erreichen des Arbeitsdruckes auf Regel  widerstand 11 um. Das     Aufladen    des     Konden-          sators    13 erfolgt jetzt     in    der an diesem Wider  stand eingestellten Zeit.  



  Nach Zünden der Röhre 15 sprechen die  Relais 14 und 16 an. Während nach Entladung  des     Kondensators    13 über Röhre 15, Relais  spule von 14 und Kontakte 20, das Relais 14  wieder in die Ruhestellung     zurückfällt,    schal  tet das     Fortschaltrelais    16, dessen Spule über  die Kontakte 18 erregt wird,     einen    Schritt  weiter.  



  Die Kontakte 19 werden unterbrochen     und     der Magnet 17     wird    stromlos.  



  Die     Maschine    wird     druckfrei    und Schalter  10 geht in     Ruhestellung.    Der Arbeitsgang wie  derholt sich in den     jeweils    an den     _IViTiderstän-          den    11 und 12     eingestellten    Zeiten.

   Die     Be-          tätigung    des Schalters 10 kann sinngemäss  ebenfalls in Abhängigkeit von einer automati  schen     Zuführungs-    oder     Auswerfervorrichtung            für    das     Walzgrit    betätigt werden,     um.    einen  vollautomatischen Betrieb unter     Einhaltiuig     'genauester Walzzeiten zu sichern. Das Kon  taktpaar 20 an Relais 14 erfüllt hier denselben  Zweck wie bei     Fig.    1 die Kontakte B.  



  Die     Fig.    3 stellt eine weitere Ausführungs  form der Anordnung dar, die es ermöglicht,  ohne das immerhin empfindliche     Fortschalt-          relais    auszukommen, um mit unabhängig von  einander einstellbaren Ruhe- und Arbeits  zeiten automatisch arbeiten zu     können.     



  Zu diesem Zwecke werden ausser den in       Fig.    2 erwähnten Kontaktpaaren 20 und 18  ein weiteres Kontaktpaar 23 angebracht; der  Steuermagnet für den     Druckverteilungsschal-          ter    17 ist mit einem Haltekontakt 24 und der  Druckschalter 10 mit einem Kontaktpaar 25  versehen.  



  Die Arbeitsweise der Anordnung, die       Fig.    3 in     Ruhezeitstellung    zeigt, ist     wie    folgt:  Die     Aufladung    des Kondensators 13 er  folgt in der an Widerstand 12 eingestellten  Zeit, bis Röhre 15 zündet und Relais 14 zum  Ansprechen bringt. Über Kontakte 18 wird  der Steuermagnet des     Druckverteilungssehal-          ters    17 betätigt und in dieser Stellung über  Haltekontakt 24 gehalten.  



  Nach Ansteigen des Arbeitsdruckes im  Druckschalter 10     wird    die     Verbindung    über  Widerstand 12 aufgehoben und mit 11 herge  stellt, sowie gleichzeitig die Verbindung des  Minusleiters mit Haltekontakt 24 durch das  Kontaktpaar 25 getrennt. Der Haltekontakt  erhält jetzt nur noch Strom über die Kon  takte 23 des     inzwischen    in Ruhestellung ge  fallenen Relais 14.  



  Dieses spricht wieder an nach Ablauf der  an 11 eingestellten Ladezeit und unterbricht  Kontakte 23.     Relais    17     -wird    stromlos und  schaltet den Druck von der Maschine ab,  gleichzeitig geht nach Abfallen des Druckes  der Druckschalter 10 in     Ruhestellung.    Der  Arbeitsvorgang, Einschalten nach der an Wi  derstand 12 eingestellten Zeit, danach Ab  schalten der Maschine nach der an Widerstand  11 eingestellten Zeit,     wiederholt    sieh so lange,  bis durch einen Hauptschalter von Hand oder      in Verbindung mit einer     Werkstoffzuführung     der Stromkreis unterbrochen wird.  



  Es ist im Sinne der Erfindung gleich  gültig, ob die Regelung der Ein- und Aus  schaltzeiten durch einen einzelnen Regelwider  stand oder durch Widerstandsgruppen, die  zu- oder abgeschaltet werden, erfolgt, oder  aber ob durch Vergrössern oder Verkleinern  der Kondensatoren Kapazität, durch Ab- oder  Zuschalten einer oder mehrerer Kondensato  ren oder     Kondensatorgruppen.     



  Ebenso können die in den Beispielen 1-3  erwähnten Druckschalter ohne weiteres     durch     mechanisch oder elektrisch gesteuerte Schalt  organe ersetzt werden und     Kurzschlusskon-          takte    in der Art wie 8 in     Fig.    1 oder 20 in       Fig.    3 sinngemäss von diesem geschaltet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronengesteuerte Schaltanordnung zum Auslösen und/oder Unterbrechen von Arbeits gängen, insbesondere bei Gewindewalzmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass über einen regelbaren Widerstand ein Kondensator so lange aufgeladen wird, bis dessen Spannung ausreicht, eine Gasentladungsröhre zu zünden, wodurch entsprechende Steuerrelais erregt werden und sinngemäss in vorher einstellbaren Zeitabständen Steuervorgänge an der zu steuernden -.Nlasehine auslösen. UNTERAS SPRtrCHE 1.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung oder Unterbrechung des Ladevorganges des Kondensatorkreises mittels eines von der zii steuernden Maschine betätigten Organs in die Wege geleitet wird. ''.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwecks Verlängerung der Auflade- und damit der Steuerzeiten sowie zur Verstär kung der durch das Relais gehenden Strom impulse der Kondensatorkreis über besondere Kontakte unter Überbriiekung der Entladungs röhre beim Ansprechen des Steuerrelais über die Relaisspule entladen wird. 3.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltzeiten der ver schiedenen Schaltkreise von Sekunde zu Se kunde oder Bruchteilen bzw. Mehrfachwerten davon durch stufenweises Ab- oder Zuschalten von entsprechenden Widerständen bzw. Kapa zitäten eingestellt werden. Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Auslösung kontinuierlicher Ein- und Ausschaltvorgänge eines der verwen deten Steuerrelais als Fortschaltrelais ausge bildet ist. 5.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auslösung kontinuierlicher Ein- und Ausschaltvorgänge durch an die Steuerrelais angebaute Hilfskontakte erfolgt.
CH262403D 1946-12-23 1948-01-06 Elektronengesteuerte Schaltanordnung zum Auslösen und/oder Unterbrechen von Arbeitsvorgängen, insbesondere bei Gewindewalzmaschinen. CH262403A (de)

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