CH262426A - Röntgenstrahlenschutzsalbe. - Google Patents

Röntgenstrahlenschutzsalbe.

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CH262426A
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Fabriken Knoll Ag Chemische
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Knoll Ag
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      Röntgenstrahlenschutzsalbe.       Es wurde gefunden, dass sich     wässrige,          Ligninalkalisulfonat    enthaltende Lösungen  hervorragend zur Herstellung von Röntgen  strahlenschutzsalben durch     Emulgieren    in  Salbengrundlagen eignen.  



  Man hat bereits     Extrakte    aus     gerbstoff-          haltigen    tropischen Pflanzen, z. B. von Semen       Terminaliae,        Folia        Psidii        piriferi,    zum Schutz  der Haut im Verlauf der Strahlenbehandlung  mit Röntgenstrahlen verwendet. Vor diesen  schwer zu beschaffenden exotischen Stoffen  haben die eingangs erwähnten     Ligninalkali-          sulfonate    den Vorteil, dass sie jederzeit. leicht  und in beliebigen Mengen zu gewinnen und       dementsprechend    auch weit billiger sind als  jene tropischen Pflanzenextrakte.  



       Ligninalkalisulfonate    werden dadurch her  gestellt, dass man z. B. die beim Aufschluss  des     Fichtenholzes    mit     Calciumsulfit    und  schwefliger Säure nach Abtrennung des ge  wonnenen Zellstoffes anfallenden Laugen  durch Eindampfen einengt, den Kalk ent  fernt und die Laugen mit Alkali neutralisiert  und eindampft. Das so erhaltene etwa 90%ige       Ligninalkalisulfonatpulver    wird zweckmässig  in 5- bis 10 %     iger    Lösung     verwendet.    Die Salbe  kann daraus mit. den üblichen Salbengrund  lagen, und zwar unter Verwendung von mi  neralischen, tierischen oder pflanzlichen Ölen  oder Fetten sowie Wachsen und Stearinen bzw.  deren Veredelungsprodukten, hergestellt wer  den.

      <I>Beispiele:</I>  7.. 20 g Vaseline werden mit 40 g     Adeps          lanae    zusammengeschmolzen, worauf 5     g        Li-          gninallzalisulfonatpulver,    gelöst in 35     em3     Wasser, in üblicher Weise eingearbeitet       iver    den.  



  2. 1.0 g     Ligninalhalisulfonatpulver,    gelöst  in 300     cm3    Wasser, werden mit einer Salben  grundlage     emulgiert,    die durch Zusammen  schmelzen von in 10 g     Paraffinum        liquidium     mit einer handelsüblichen veredelten Salben  grundlage für fette Salben erhalten wurde.  



  3.     ?5    g     Ligninalkalisulfonatpulver,    gelöst  in 50 ein" Wasser, werden mit einer Salben  grundlage     emulgiert,    die durch Zusammen  schmelzen von 10 g     Oleum        rapae,    10 g     Paraffi-          num        liquidum    und 15 g einer handelsüblichen  veredelten Salbengrundlage erhalten wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgenstrahlenschutzsalbe, bestehend aus einer Emulsion einer wässrigen, Ligninalkali- salfonat enthaltenden Lösung in einer Salben grundlage. UNTERANSPRMHE 1. Röntgenstrahlenschutzsalbe nach Patent ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Salbengrundlage pflanzliches Öl enthält. 2. Röntgenstrahlenschutzsalbe nach Patent- anspriich, dadurch gekennzeichnet, dass die Salbengrundlage tierisches Öl enthält.
    3. Röntgenstrahlenschutzsalbe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Salbengrundlage mineralisches öl enthält. 4. Röntgenstrahlenschutzsalbe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Salbengrundlage Fett enthält. 5. Röntgenstrahlenschutzsalbe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Salbengrundlage Wachs enthält. 6. Röntgenstrahlenschutzsalbe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Salbengrundlage mindestens ein Sterin. ent hält.
CH262426D 1942-07-28 1943-07-12 Röntgenstrahlenschutzsalbe. CH262426A (de)

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