CH262529A - Streckwerk mit Belastungsvorrichtung. - Google Patents

Streckwerk mit Belastungsvorrichtung.

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CH262529A
CH262529A CH262529DA CH262529A CH 262529 A CH262529 A CH 262529A CH 262529D A CH262529D A CH 262529DA CH 262529 A CH262529 A CH 262529A
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Inventor
Limited Casablancas Hi Company
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Casablancas High Draft Co Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/56Supports for drafting elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Streckwerk mit Belastungsvorrichtung.    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf ein     Streekwerk    mit     Belastungsvorriehtung     und einer Mehrzahl von paarweise     aufeinan-          derfolgenden        Streek%valzen,    z. B. für Spinn  maschinen.  



  Es ist gelegentlich notwendig, während  des Betriebes die vorderste obere Walze zu  entfernen. Ein solches Entfernen ist beispiels  weise bei einer Spinnmaschine nötig, wenn  eine Lunte zerrissen ist und sich das     unge.     zwirnte Textilmaterial um die vorderste obere  Walze wickelt und das bildet, was man     ge-          wöhnlieh    ein     Walzen-,dies    nennt. In bestehen  den     Spinnmasehinen    ist es oft üblich, alle  obern     Streekwalzen    gemeinsam zu beschweren  mittels eines einzigen     Gewiehthakens,    wobei  Sättel vorhanden sind, die auf die Walzen  einwirken und die Belastung auf sie vertei  len.

   Wenn bei einer solchen Anordnung die  vorderste Walze entfernt werden soll,     muss     die Belastung von allen obern Walzen abge  hoben werden, und dies stellt in der Praxis  einen Nachteil dar, da die unbelasteten Wal  zen stillstehen können     init    dein Ergebnis,     dass     sieh zwischen den Walzen Textilmaterial an  häuft.

   Diese Anhäufung bewirkt einen Zeit  verlust nach dem Ersetzen der vordersten  obern Walze, und es ist ein Zweck der vor  liegenden Erfindung, eine     Vorriehtung    vor  zusehen, die gestattet, die vorderste Ober  walze freizumachen, ohne     dass    die übrigen       Oherwalzen    unbelastet sind, sondern,     dass    sie  weiter während der ganzen Zeit belastet wer-    den, in welcher die vorderste Walze z. B. ent  fernt ist. Auf diese Weise wird das Textil  material ohne Anhäufung an irgendeiner  Stelle innerhalb des Streckfeldes weiterlaufen.

      Gemäss der vorliegenden Erfindung weist  die Belastungsvorrichtung einen Untersattel  auf, der auf alle obern     Streekwalzen    ausser  auf die vorderste     drüekt,    ferner einen Ober  sattel, der auf die vorderste obere Walze und  auf den Untersattel     drüekt,    und der, um die  vorderste obere Walze freizumachen, aus der  Betriebsstellung nach rückwärts in eine Hilfs  stellung verschoben werden kann, in der er  durch den Untersattel, den er weiterhin be  lastet, zurückgehalten wird.  



  Damit die Erfindung richtig verstanden  und leicht zur Ausführung gebracht werden  kann, wird nun eine Ausführungsform im  einzelnen beschrieben mit Bezug auf die bei  liegende Zeichnung.  



       Fig.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, die die Anordnung der Sättel dar  stellt in der     Stelluno-    in welcher die Belastung       auf    drei     aufeinanderfolgende    obere Streck  walzen einwirkt, wobei der Walzenständer  teilweise     weggebroehen    ist.  



       Fig.    2 ist eine Seitenansicht, die die     Stel-          hino,    der Sättel darstellt, wenn die Belastung  <B>Z,</B>  nur auf die mittlere Lind hintere der obern  Streckwalzen einwirkt, wobei nur die     End-          zapfen    von diesen Walzen im Schnitt gezeigt  sind.           Fig.   <B>3</B> ist eine     Endansieht    entsprechend       Fig.    2.  



  Der dargestellte     Streekwalzenständer   <B>1</B>  trägt drei Paare von     Streekwalzen    2,<B>3</B> und 4.  Die mittleren Streckwalzen<B>3</B> sind mit einem  Paar endloser Riemen<B>5</B> ausgerüstet, gemäss  des     wohlbekaunten        Casablanea-Systems,    wo  bei die Schleife der Riemen<B>5</B> gerade lieben  den vordersten Streckwalzen 2 eine     Umbie-          g-ung    aufweist infolge der Streckglieder<B>6,</B> die  an einem von den Walzen<B>3</B> getragenen Wie  genstück<B>7</B> befestigt sind.  



  Ein Untersattel<B>8</B> drückt auf den     Entl-          zapfen    der obern Walze des mittleren Paares  <B>3</B> und auch auf den Endzapfen der obern  Walze des hintern Paares 4, und ein Ober  sattel<B>9</B> drückt     auf    den     Endzapfen    2a der  obern Walze des vordersten Walzenpaares     '22     und     auf    den zuerst erwähnten Sattel<B>8.</B>  



       Auf    seiner Vorderseite ist der Sattel<B>9</B> mit  einem Handgriff 9a versehen, womit er     ge-          fasst    und vom     Endzapfen    2a der vordersten  Oberwalze 2 weggehoben werden kann, -und  am hintern Ende ist der Sattel<B>9</B> mit einer  Nase<B>9b</B> ausgerüstet, die zwischen den vor  stehenden     Führangsteilen    8a auf den Sattel  <B>8</B> drückt. Am Sattel<B>9</B> ist in     -Lmgefähr    einem  Drittel seiner Länge von der Nase     9b    aus ge  rechnet ein     Beschwerungshaken   <B>10</B> drehbar  befestigt.

   Der     Belastangshaken   <B>10</B> hat im we  sentlichen     L-Form,    wobei der längere Arm  nach unten hängt und mit einem Hebel<B>11</B> zu  sammenwirkt, der mit einem am Walzenstän  der<B>1</B> befestigten Belastungsmechanismus 12  verbunden ist.  



  Die untere Fläche des Sattels<B>9</B> ist ausge  schnitten, um einen querlaufenden Ausschnitt  <B>13</B> zu bilden mit einer     h#litern    Schulter 13a,  die in einer zur untern Fläche des Sattels<B>9</B>  ungefähr rechtwinklig stehenden Ebene liegt.  Ein querlaufender Ausschnitt 14 mit einer  vordern Schulter<B>15</B> ist     ili    der obern Fläche  des Sattels<B>8</B> ausgebildet an jenem     Teü,    der  normalerweise zwischen den mittleren Walzen  <B>3</B> und jener Stelle anfliegt, wo die Nase<B>9b</B>  des Sattels<B>9</B> auf dem Sattel<B>8</B> wirkt.  



  Wenn die vordere Walze ihre Betriebs  stellung einnimmt und das Streckwerk nor-    mal in     tetrieb    ist, wie in     Fig.   <B>1</B> dar  gestellt ist, überträgt der Haken<B>10</B> be  schwerenden Druck auf den Sattel<B>9,</B> der  seinerseits beschwerenden Druck auf die vor  dere Oberwalze und     auf    den Sattel<B>8</B> über  trägt, der daher beschwerenden Druck     auf     die mittlere und die hintere Oberwalze<B>3</B> und  4 überträgt. In dieser     Betriebsstell-Luig    liegt  die Schulter 13a des Sattels<B>9</B> wenig vor der  mittleren Oberwalze<B>3</B> und wirkt nicht mit  dem Sattel<B>8</B> zusammen.

   Wenn nun gewünscht  wird, die vordere Oberwalze 2 zu entfernen,  so wird der Handgriff 9a des Sattels<B>9</B>     ge-          fasst    und der Sattel<B>9</B> wird rückwärts über  den Sattel<B>8</B> geschoben, so     dass    er nicht mehr       atif    den Endzapfen 2a der vordern Ober  walze 2 drückt     und    dafür in jene Hilfsstel  lung kommt, die auf     Fig.    2 dargestellt ist,  wo die Schulter<B>13</B> des Sattels<B>9</B> hinter der  Schulter<B>15</B> des Sattels<B>8</B> eingreift. Auf diese  Weise kann die Walze 2 entfernt werden,  während der     besch-werende    Druck auf den  Sattel<B>8</B> ständig aufrechterhalten bleibt.

   Es  ist klar,     dass    der Sattel<B>9</B> leicht angehoben  werden     muss,    nachdem er nach hinten bewegt  worden ist, damit die Schultern<B>13</B> und<B>15</B>       ineinandergreifen    können, so     dass    die Vertei  lung des beschwerenden Druckes auf die  mittlere und hintere Walze<B>3</B> und 4     versehie-          den    sein wird im Normalzustand, -Lind wenn  der Sattel nach hinten bewegt worden ist.  Dies ist jedoch bedeutungslos, da während  der Zeit, wo die vorderste Oberwalze ent  fernt ist, tatsächlich kein Garn hergestellt  wird.  



  Natürlich kann der     Streckwalzenständer     auch mehr oder weniger als drei Paare von  Streckwalzen aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIH* Streckwerk mit Belastungsvorrichtung und einer Mehrzahl von paarweise aLdeiii- anderfolgenden Streekwalzen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Belastmigsvorrichtung einen Untersattel aufweist, der auf alle obern Streck,v#,alzen, ausser auf die vorderste drückt, ferner einen Obersattel, der auf die vorderste obere Streckwalze und auf den Untersattel (lrüekt, und der,
    um die vordere obere Streek- walze freizumachen, aus der Betriebsstellung naeh rüekwärts in eine Hilfsstelluno- verselio- c ben werden kann, in der er dureh, den -Unter sattel, den er weiterhin belastet, ziirüel,-ge- halten wird.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Streekwerk gemäss Patentanspr-Lieh, da durch gekennzeiehnet, dass die Sättel auf die Endzapfen der obern Streckwalzen drüelieii. <B><U>2.</U></B> Streekwerk gemäss Patentansprueh, ge- kennzeiehnet dureh einen Uförmigen Be- r_I lastungshaken,
    der drehbar am Obersattel be- festi-t ist und seinerseits mit einem Be- lastuno,siiieehanismus verbunden ist.
    <B>3.</B> Streekwerk gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Obersattel in seiner untern Fläelle einen querlaufenden Aussehnitt aufweist, der eine hintere Sehulter bildet, die in der Hilfsstellan,- hinter eine Sehulter eingreift, die vorn in einem quer laufenden Aussehnitt in der obern Fläehe des Untersattels ausgebildet ist. ZD
CH262529D 1947-04-09 1948-04-06 Streckwerk mit Belastungsvorrichtung. CH262529A (de)

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GB946647A GB626397A (en) 1947-04-09 1947-04-09 Improvements in or relating to drafting mechanism in textile spinning or like machines

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Publication Number Publication Date
CH262529A true CH262529A (de) 1949-07-15

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ID=9872516

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CH262529D CH262529A (de) 1947-04-09 1948-04-06 Streckwerk mit Belastungsvorrichtung.

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GB (1) GB626397A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3039149A1 (de) * 1979-10-16 1981-05-07 Murata Kikai K.K., Kyoto Hochverzugseinrichtung in einer spinnmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3039149A1 (de) * 1979-10-16 1981-05-07 Murata Kikai K.K., Kyoto Hochverzugseinrichtung in einer spinnmaschine

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GB626397A (en) 1949-07-14

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