Maschine, bei welcher eine Karte in eine Abfühlkammer geführt und darin durch einen periodisch betätigten Anschlag angehalten wird. Bei der Registrierung von statistischen Daten finden zwei verschiedene Lochkarten systeme Anwendung. Beim einen System wer den die Indexdaten in Form von kreisförmi gen Löchern registriert, während bei der andern Art schlitzförmige Löcher Anwendung finden. Es sind verschiedene Maschinentypen nötig, um im Zusammenhang mit den ver schieden perforierten Karten verwendet zu werden, und die Karten und Maschinen der einen Art lassen sich nicht für Maschinen und Karten der andern Art ver-Nvenden.
In einigen Fällen kann es nun aber nötig sein, dass der Benützer von Rundlochkarten und von durch solche gesteuerten Maschinen Checks auszustellen hat, die durch Banken auszuzahlen sind, die Checkformulare vom Schlitzkartentypus verwenden. Um nun die Daten auf diese Checks zu drucken, und zwar auf Grund von Angaben, die in den Rund lochkarten enthalten sind, müssen sowohl die Rundlochkarte wie die geschlitzte Karte in einen sogenannten Druckübersetzer eingeführt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, bei welcher eine Karte in eine Ab- fühlkammer geführt und darin durch einen periodisch betätigten Anschlag angehalten wird, um mittels einer Abfühleinrichtung in die erwähnte Karte eingelochte Daten auf mechanischem Wege abzufühlen, wobei die ab gefühlten Daten in einer Druckeinrichtung eingestellt werden, die dazu dient, die abge fühlten Daten auf eine nachfolgende Karte zu übertragen und wobei die Abfühleinrichtun eine Rückstelleinrichtung umfasst,
die bei ihrer Betätigung die Einstellung der Ab- fühleinriehtung aufhebt. Die erfindungsgemässe Maschine unter scheidet sich gegenüber bekannten Maschinen dieser Art durch eine durch die Abfühlein- richtung betätigbare Steuereinrichtung, welche die Stellung des Anschlages ändert, um eine auf eine Leitkarte folgende Zwischenkarte in einer für die Abfühlvorrichtung unwirksamen Stellung anzuhalten, wobei die Steuereinrich tung Mittel umfasst,
um die Betätigung der Rückstelleinriehtung von einer nachfolgenden Kontrolle der Abfühleinrichtung abhängig zu machen und überdies Mittel aufweist, um die Betätigung der Druckeinrichtung um einen Arbeitsgang zu verzögern, das Ganze derart, dass Kartenpaare durch die Maschine ge leitet und von der Leitkarte abgefühlte Daten auf eine Zwischenkarte, z. B. auf einen oben genannten Check vom Schlitzkartentypus, ge druckt werden können. Ein Beispiel des Gegenstandes der vorlie genden Erfindung soll nun an Hand der bei liegenden Zeichnung erläutert werden.
Fig. 1 und 2 ergeben kombiniert einen Vertikalschnitt, und zwar von der rechten Seite des Übersetzers gesehen. Aus dieser Figur ist die Abfühl- und Druckeinrichtung ersichtlich; Fig. 3 ist eine Ansicht der Druckeinrich- tung gemäss Fig. 2 in grösserem Massstab und zeigt einen Teil der Steuermittel für die Druckeinrichtung;
Fig. 4 ist eine Ansicht gegen die linke Seite des Übersetzers und zeigt die Maschi- nensteuereinrichtimg; Fig. 5 ist eine Ansicht der Steuereinrich tung gemäss Fig. 4 in grösserem Massstab, wo bei die Teile in der Lage gezeigt sind, welche sie einnehmen, wenn sich eine Leit- oder Datenkarte in der Abfühlkammer befindet;
Fig. 6 ist eine Draufsicht der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung; Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Einrichtung, wobei Teile weggebrochen sind, um die Kon- struktion zu zeigen;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht eines Teils der in Fig. 5 gezeigten Einrichtung und zeigt die Teile in der Kartenspeicherstellung; Fig. 9 ist eine der Fig. 8 ähnliche Ansicht und zeigt den Kartenanschlag in geöffneter Stellung und die Druckauslöseklinke in Druck stellung;
Fig. 10 ist eine vergrösserte Teilansicht der Abfühlkammer und zeigt eine Lochkarte in Abfühlstellimg; Fig. 11 ist eine der Fig. 10 ähnliche An sicht und zeigt eine Aufzeichnungs- oder Nachfolgekarte in angehaltener Stellung, in welcher die Lochungen nicht abgefühlt wer den können; Fig. 12 ist eine schematische Darstellung von vier Stellungen der Anhalte- und Klink steuermittel, welche die Tätigkeit der Ein richtung steuern;
Fig. 13 ist eine der Fig. 5 ähnliche An sicht und zeigt die Teile in der zum Druk- ken von Daten auf dieselbe Karte, von wel cher sie übersetzt wurden, benötigten Stellung; Fig. 14 ist eine Vorderansicht eines Ver bindungskastens, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind. Diese Figur erläu tert das Verfahren, um die obern und intern Anschläge zu verstellen und die Karten anschläge auszuwechseln;
Fig. 15 ist eine Seitenansicht zu Fig. 14 und erläutert die Betätigung der Mittel, welche das Verschieben der Anschläge ver hindern -und die Kartenanschläge steuern; Fig. 16 ist eine perspektivische Ansicht der Druckkartenanschläge und ihrer Steuer einrichtungen; Fig. 17 ist eine Tabelle eines Arbeitsspiels der Maschine und zeigt die Funktionen der Hauptteile der Einriehtung und den Zusam menhang der Kartenbewegung in bezug auf dieselbe.
Die Einrichtung des Druckübersetzers ge mäss Fig. 1 und 2 ist hinsichtlich der all gemeinen Anordnung entsprechend dem ameri kanischen Patent Nr. 2311471 vom 16. Februar 1943 sowie den Patenten Nr. 2044119 und 2323816 ausgebildet. Lochkarten werden je eine auf einmal aus einem Vorratsmagazin 10 durch Greifer 11 und Förderrollen 12 einer Abfühleinheit zugeführt, welche aus einem untern Abfühlstiftkasten 13 mit Abfühlstif- ten 14 und Sperrschlitten 15 für die Stifte besteht.
Der Abfühlstiftkasten wird von einer Hauptwelle 16 aus vertikal auf- und ab wärts so bewegt, dass die Abfühlstifte 14 durch die Lochungen einer Karte hin durchtreten, die in der Kartenkammer 17 durch Kartenanschläge 18 gehalten wird. Die Daten der abgefühlten Karten werden in einem obern ortsfesten Abfühlstiftkasten 19, der mit Einstellstiften 20 versehen ist, ein gestellt. Stiftkasten 19 weist Rückstellklin- kenscheiben 21 und Nockenscheiben 22 auf.
Die Betätigung der verschiedenen Teile er folgt durch geeignete Nocken und ist in der oben erwähnten bekannten Ausführung be schrieben.
Wenn die Daten in den obern Stift kasten eingestellt werden, werden die Bewe gungen der Stifte des letzteren über einett entfernbaren Verbindungskasten 23 (Fig.14) auf eine Dechiffriereinheit 24 übertragen, deren Anschlagschienen 25 vorstehen, um die Aufwärtsbewegung der Druckradzahnstangen 26 zu begrenzen. Diese Zahnstangen 26 stellen die Druckräder 27 in die zum Drucken auf eine darunter angehaltene Karte erforderliche Stellung, und zwar vermittels einer einstell baren Anschlageinrichtung 28, die durch eine Druckplatte 29 gehalten ist.
Die Zahnstangen werden zu ihrer Aufwärtsbewegung unter dem Einfluss ihrer Federn 35 freigegeben und durch einen vertikal hin- und herbewegbaren Zahnstangenbügel 30 in ihre Ausgangslage zurückgeführt.
Nach dem Drucken werden die Karten durch Rollen 31 einem Auswerferbehälter 32 zugeführt. Wenn sich eine Karte in der Ab- fühlkammer befindet, befindet sich die vor hergehende Karte in der Druckkammer. Die Reihenfolge der Betätigung der Maschine ist bei der einen Betriebsart im wesentlichen die selbe, wie bei der Maschine beim amerikani schen Patent Nr. 2311471, wo jede Karte ab gefühlt und mit einem Aufdruck entsprechend der darin eingelochten Daten versehen wird.
Nachfolgend beschriebene Maschine besitzt unter anderem eine Steuereinrichtung, die durch die Abfühleinrichtung beim Abfühlen einer Leitkarte betätigt wird, um das Abfüh len der Nachfolgekarte zu verhindern und um die Betätigung des Druckwerkes zu ver zögern, so dass die von der Leitkarte abge fühlten Daten auf die Nachfolgekarte über tragen werden können. Zu diesem Zwecke wird auf Fig. 3 des Patentes Nr.<B>2323816</B> Bezug genommen, wo der Kartenanschlag und die Stiftrückstelleinrichtung den in Fig. 4 und 5 der vorliegenden Beschreibung entsprechen.
Dabei ist eine Anschlagnocke 33 und eine Rückstellnocke 34 vorgesehen, wel che je auf der Hauptwelle 16 angeordnet sind, zusammen mit einer den Greifer be- tätigenden Nocke 36. Diese letztere be wirkt die Förderung einer Karte auf ein mal aus dem Magazin zur Abfühleinheit, wie in den erwähnten Patenten ausführlich be schrieben ist. Die Rüekstellnocke hebt nahe vor Vollendung einer jeden Drehung der Hauptwelle 16 vorübergehend einen Rollen hebel 37 und eine vertikale Stossstange 38.
Das obere Ende der letzteren hebt das eine Ende eines Hubfingers 39, der drehbar auf der Rückstellwelle 41 gelagert ist. Diese Welle ist in geeigneten Lagern des Maschinenrah mens drehbar gelagert. Neben dem Hubfin ger 39 ist die Rückstellwelle 41 mit einem aufgekeilten R.ückstellarm 42 versehen, in des- sein äussern Ende eine Rückstellsteuer-Klin- kenwelle 43 drehbar gelagert. ist. Die Welle 43 trägt Rückstellsteuerklinken 44 und 45.
Die von Hand betätigte Rückstellklinke 45 ist lose drehbar auf der Welle 43 angeordnet, wäh rend die durch die Karten gesteuerte Rück stellklinke 44 auf derselben befestigt ist. Beide Klinken zeigen Fortsätze 46 und Schultern 47 (Fig. 7). Diese letzteren stehen in Eingriff mit einem Begrenzungsstift 48, der auf dem benachbarten Arm 42 angeordnet ist. Klinke 45 besitzt eine Stift- und Schlitzverbindung 50 in einem vertikalen Fortsatz 49.
Es ist dabei ein Klinkeneinstellenker 51 (Fig. 4, 5 und 7) vorgesehen, der bei 52 gekerbt ist (Fig. 7), um in bezug auf die geschlitzte Aus löseplatte 52, die auf der Vorderseite der Maschine befestigt ist, eingestellt werden zu können. Der Lenker wird in Längsrichtung durch Verstellen des Knopfes 54 verstellt, wo bei diese Verstellung nach links entgegen dem Widerstand einer Feder 55 (Fig. 13) erfolgt. Bei der erwähnten Verstellung wird der Fort satz 46 der Klinke 45 über einen Hublappen 56 gebracht., der auf der Oberseite des Hub fingers 39 angebracht ist.
Bisher wurden bei der Betätigung des Übersetzers die Einstellstift-Klinkenplatten 21 bei jedem Arbeitsspiel der Maschine durch Bewegung des Hubfingers betätigt. Dieser letztere war unmittelbar auf der Rückstell- welle 41 angeordnet und wurde durch dieselbe verschwenkt, um die Ausklinkbewegung der Platten 21 zu verursachen.
Im vorliegenden Falle ist es nötig, dass die Maschine ebenfalls in gleicher Weise wirken kann, dass sie aber zusätzlich durch Verstellung des Klinkenein- stellenkers 51 so eingestellt werden kann, dass die Steuerung der Rückstelleinrichtimg in der Datenkarte, die abgefühlt wird, so eingestellt wird, dass die im obern Stiftenkasten 19 ein gestellten Daten gespeichert werden können, während die Nachfolge- oder Registerkarten eines Kartenpaares durch die Abfühleinricli- titng bewegt werden.
Zu diesem Zwecke ist die kartengesteuerte Rückstellklinke 44, die auf .der Welle 43 sitzt, so längs der Klinke 45 angeordnet; dass ihr Fortsatz 46 über den Lappen 56 des Hubfingers 39 geschwungen werden kann, wenn die Welle 43 an ihrem entgegengesetzten Ende durch einen Rück stellenker 57 verschwenkt wird (Fug. 4 und 7).
Wenn der Übersetzer benützt wird, -uun eine Datenkarte abzufühlen und dann die darin eingelochten Daten direkt in die Da tenkarten einzudrücken, wird der Klinkenein- stellenker 51 nach einwärts gedrückt, tun den Fortsatz der Klinke 45 über den Hublappen 56 (Fug.
13) zu stellen, so dass bei jedem Arbeitsspiel der Maschine, wenn die Rückstell- nocke die Stossstange 38 hebt, diese letztere über Finger 39 und Klinke 45 die Welle 43 hebt und über Rückstellarme 42 die Rück stellwelle 41 verstellt.
Wenn die Datenkarte selbst die Rück- stelleinrichtung steuern soll (Fug. 7), wird Lenker 51 von der Platte 53 gelöst, und aus wärts bewegt und ein daran befestigter Steuer arm 58 mit einem freien Ende 59 wird so bewegt, iun das erwähnte Ende ausser Be rührung mit der Kante des Rückstellenkers 57 zu bringen. Durch die Feder 61 wird dabei das untere Ende des erwähnten Lenkers in Wirkungslage in bezug auf die Klinkenwelle 43 eingestellt.
Das untere Ende des Lenkers 57 ist mit einem bajonettartigen Schlitz 62 versehen, in dessen seitlichem schulterförmi- gem Teil 63 ein Stift 64 sitzt, der den Lenker 57 mit der Klinkenwelle 43 über einen auf dieser Welle angeordneten Arm 65 kuppelt. Auf dem erwähnten Arm ist der fragliche Stift 64 angeordnet.
Wenn Lenker 51 hinein gestossen wird, um über Kinke 45 die Rück stellwelle 41 einmal während jedes Arbeits spiels zu betätigen, stösst, wie erläutert, das freie Ende 59 des Armes 58 das untere Ende des Lenkers 57 nach links, so dass der Stift 64 ausser Eingriff mit dem seitlichen Schlitz teil 63 gelangt:
Stift 64 wird auf den ver tikalen Schlitzteil ausgerichtet, so dass eine vertikale Bewegung des Lenkers 57 die Klin kenwelle 43 nicht beeinflusst:
Während also ein Kontrolloch in der Datenkarte eines Paa res benützt werden wird, auf deren zugeord neter Registrierkarte die Angaben, die in der erwähnten Datenkarte eingelocht sind, ge druckt werden sollen, kann das Loch als Steuermittel auch unwirksam gemacht werden, wenn die in die Datenkarten eingelochten Angaben auf diese Datenkarten selbst über tragen werden sollen und diese letzteren ohne Registrierkarten durch die Maschine geleitet werden.
Es ist nun zweckmässig, die Tätigkeit und die Steuerung der Rückstellmittel zu beschrei ben, bevor mit der Umschreibung der koordi nierten Wirktang der Karten und der An schlag- und Drucksteuermittel, welche durch die Klinkeneinstellmit:
tel eingestellt werden, begonnen wird. Wenn eine Karte in die Kar- tenkammer 17, welche aus einem Durchgang im obern Stiftkasten 19 besteht, zugeführt wird, wird die Karte durch Kartenanschlag 18 entweder in der Abfühlstellung oder in einer Nichtabfühlstellung angehalten. Beim Einführen einer Karte werden die obere Stiftplatte 67 und die untere Stiftplatte 68 (Fug.
10) vermittels des Plattentrenners 69 (Fig.4) voneinandergetrieben. Der Kanten anschlag 18 weist einen Rahmen 71 auf, der mit einem Anschlagstreifen 72 versehen ist, auf welchem im Abstande voneinander An schlagblöcke 73 vorgesehen sind. Der Rah men 71 ist vertikal verstellbar, um den An schlagstreifen 72 in die Kar#tenanschlagstel- lung zu bringen, so dass die Indexpositionen auf einer Leitkarte sich in Übereinstimmung mit den Abfühlstiften 14 befinden.
Der Rah men 71 (Fug. 11) ist ebenfalls so bewegbar, dass die Anschlagblöcke 73 in eine die Karten anhaltende Stellung gebracht werden können, so dass die Indexpositionen auf einer Nach folgekarte nicht mit den Abfühlstiften über einstimmen. Eine Rundlochkarte kann somit zum Zwecke des Abfühlens. gegen den An schlagstreifen 72 anliegen, aber eine Schlitz karte kann durch die runden Abfühlstifte nicht abgefühlt werden, da sie durch die An- schlaglilöcke 73 angehalten wird.
Die festen Zonen der Karte zwischen den horizontalen Reihen von Indexpositionen befinden sieh dann in Übereinstimmung mit den Abfühl- stiften. Eine Beschädigung der Schlitze wird beim Durchgang der Karten durch die Ab- Z, vermieden.
Wenn der Übersetzer die Daten auf die selben Karten drucken soll, von welcher sie abgefühlt wurden (Fig. 13), befindet, sich der Einstellenker 51 in seiner innern Einstellage. Der Fortsatz der Klinke 45 liegt über dem Hublappen 56, und der kartengesteuerte Rückstellenker 57 wird durch Arin 58 in unwirksamer Lage gehalten.
Die Karten- Anhaltenocke 33 auf der Hauptwelle 16 (Fig. 4) stösst über Nockenarin 76 einen An haltelenker 77 nach abwärts, und zwar bei jedem Arbeitsspiel der -.Nlascliine nach einer Drehung der Hauptwelle um etwa 194 . Das obere Ende des Anhaltelenkers 77 ist bei 78 geschlitzt (Fig. 5 und 13), um einen Stift 80 aufzunehmen, der vom Ende eines An- haltewellenarnies 79 absteht.
Durch den Arm 79 wird eine Anhaltewelle 81 verschwenkt. Sie verschwenkt über einen Arm 82 und einen Lenker 83 und über den Anhalterahmen be- tätigende Hebel 84 den Rahmen 71 der ent sprechend der Sehwingbewegung der Stillsetz- welle gehoben und gesenkt wird. Das Aus mass dieser Schwingbewegung ist dasselbe bei jedem Arbeitsspiel der Maschine, wenn der Übersetzer dieselbe Karte abfühlt und be druckt.
Das Ausmass der Schwingbewegung wechselt aber in Arbeitsspielen, wo eine Leit- karte abgefühlt und die darin enthaltene Angabe auf eine Nachfolgekarte gedruckt werden soll. Die Einstellung für die letztere erfolgt durch Auswärtsbewegung des Len kers 51, wodurch Feder 61, Lenker 57 über einen Arm 65 finit der Klinkenwelle 43 kup pelt (Fig. 5 und 7). Wenn die Leitkarte in die Kartenkammer eintritt, trifft sie gegen den Anhaltestreifen 72, der durch den An haltelenker 77 in seine die Karte haltende Stellung herabbewegt wird.
Die Karte wird abgefühlt, und ein Kontrolloeli in derselben bewirkt über einen der Abfühlstifte 14 und einen Einstellstift 20 die Betätigung eines Steuerstiftes 85 (Fig. 1 und 7) in dem Ver bindungskasten 23. Stift 85 versehwenkt eine Steuerwelle 86, die in geeigneten Lagern der Deehiffriereinlieit drehbar gelagert ist. Die Welle 86 trägt sowohl den Arm 87, der mit. den Steuerstiften in Eingriff steht, wie aueti den Arm 88, der den Lenker 57 vertikal be wegt.
Der Stellstift 20, der dem Steuerloch der Karte entspricht, ist nicht eingeklinkt., da eine untere Auspressung, die finit der be- naehbarten Rückstellklinkenplatte 21 in Ein griff kommen könnte, fehlt, und da der Arin 87 breit genug ist, um von einem Stift 85 in jeder eingestellten Lage des C,lleitrah- mens ergriffen zu werden. Dieser letztere wird nachstehend beschrieben werden.
Wenn der Lenker 57 durch Arm 88 auf wärtsbewegt wird, verscliwenkt er die Welle 43 über Stift 64 und Arm 65 im Gegen uhrzeigerdrehsinne und stellt den Fortsatz 46 der Klinke 44 über den Lappen 56 des Rück stellfingers 39 ein. Zur gleichen Zeit betätigt ein anderer Arm 91 (Fig. 5, 6 und 7), der an der Welle 43 befestigt ist, über einen ge schlitzten Stosslenker 92, einen hakenförmigen Hebel 93, der an einem Nebenarm 94 drehbar gelagert ist.
Dadurch wird ein Haken 96 ent gegen dem Widerstand einer Feder 97 nach links bewegt, bis eine Klinke 98, die bei 99 am Hacken 96 angelenkt ist, über die Kante einer Halteplatte 101 gleitet, und zwar so weit, dass ein schulterförmiger Teil 102 der Klinke 98 in die Platte unter der Wirkung einer Feder 103 einklinkt. Die Bewegung des Hakens 96 spannt die Hakenfeder 104. Diese letztere verbindet den bakenförmigen Lenker 96 mit einem Hakenbolzen 105, der von einem Haken<B>107</B> durch einen Schlitz 106 im Len ker 96 ragt.
Der Haken l.07 ist bei 1.0S seliwenkbar an dem Stillsetzwellenarm 79 be festigt. Wenn der Steuerstift 85 in Tätigkeit ist, befindet sich der Stillsetzlenker 77 in seiner gesenkten Stellung, und der Karten anschlag 72 ist geschlossen. Wenn nun die Feder 104 gespannt wird, bewirkt sie, dass das Ende 109 (Fig. 5 und 12) des Hakens 107 gegen die innere Seite eines vertikalen Flansches 111 gedrückt wird, der an einer Seitenkante einer Verlängerung 112 des Still setzlenkers angeordnet ist.
Die fragliche Ver längerung ist vermittels Schraube 113 und einen exzentrischen Einstellbolzen 114 ein stellbar am Lenker 77 gesichert.
Wenn der Lenker 77 gehoben wird, um den Kartenanschlag züi öffnen und die Daten- oder Leitkarte freizugeben, wird seine verti kale Bewegung grösser sein als die vertikale Bewegung des Hakens. Dies wird durch die verschiedenen radialen Entfernungen, in wel chen sie am Arm 79 befestigt sind, von dem Mittelpunkt der Stillsetzwelle 81 bedingt.
Flansch 111 gleitet vom Ende 109 des Hakens 107 ab, und der letztere schnappt sofort unter der Einwirkung einer Feder 104 (Fug. 8 und 12) -unter den Flansch 111. Wenn die nächste Karte, das heisst die sogenannte Nachfolge karte in die Kartenkammer gelangt, wird sie in einer Stellung angehalten, die von der Stel lung der Leitkarte verschieden ist, und zwar weil das das Schliessen des Anschlages bewir kende Fallen des Lenkers 77 über Verlänge rung 112 den Haken 107 um eine Distanz herunterzieht, welche dem Fall des erwähnten Lenkers entspricht,
und der kürzere Dreharm des Hakens verdreht dann die Stillsetzwelle 81 zun ein genügend erhöhtes Ausmass, um die Kartenanschlagblöcke 73 in die Karten anhaltestellung zu bringen. Wenn der Haken 107 herabgezogen wird, erteilt er dem Stif ten 80 in dem Wellenarm 79 (Fug. 8) eine verhältnismässig grössere Abwärtsbewegung als der Abwärtsbewegung des Lenkers 77 ent spricht. Diese grössere Bewegung wird durch den Schlitz 78 im Lenker ermöglicht.
Der Stift bewegt sich somit weiter abwärts, wenn der Haken 107 am Arm 79 zieht, als wenn der Lenker 77 ummittelbar am Stift zieht. Dieser Unterschied in der Abwärtsbewegung des Stiftes 80 genügt, zum das Ende 116 der Klinke 98 abwärts zu drücken und den schul- terförmigen Teil 102 der Klinke von der Halteplatte 101 zu lösen.
Dabei zieht die Fe der 97 den hakenförmigen Lenker 96 nach rechts, und zwar so weit als es die Länge des Schlitzes 106 gestattet, wodurch die Klinke 98 in eine freie Lage oberhalb der Platte 101 ge langt (Fug. 8 und 12). Die Verlängerung 112 greift aber mit genügendem Druck in den Haken 107, um zu verhindern, dass der haken förmige Lenker 96, durch seinen Zug auf den Bolzen 105 den Haken 107 von der Platte 112 löst.
Wenn der Anhaltelenker 77 seine Auf- wärtsbewegung bei der nächsten Öffnungs bewegung des Anschlages beginnt (Fug.. 9 und 12), wird der Druck der Verlängerung 112 auf den Haken 107 vermindert, und der Hakenlenker 96 wird unter dem Einfluss der Feder 97, welche durch einen Schlitz 106 auf den Bolzen 105 drückt, den Haken vom Unterteil des Flansches 11 des Gliedes 112 Wegschwingen, so dass bei' der nächsten Ab wärtsbewegung des Lenkers 77 der Anhalte rahmen 71 seine kurze Schliessbewegung er fährt (Fug.
5), um die Leiste 72 in eine Labe einzustellen, in welcher sie die nächste Leit- oder Datenkarte anhält.
Der Nebenrahmen 94 (Fug. 6 und 7) ist in geeigneter Weise an einem Teil des kla- schinenrahmens beim linken Ende der Ab fühleinrichtung befestigt und weist ein Lager für die Wellen 41, 43 und 81 sowie einen Träger für die Klinkenplatte 101 und eine Federplatte 117 auf, an welcher ein Ende der Feder 61 befestigt ist. Der Rahmen 94 trägt einen Block 118, in welchen ein Schrau benbolzen 119 eingeschraubt ist. Schrauben bolzen 119 liegt unter dem einen der Rück stellarme 42 und bildet eine einstellbare Rast für dieselben.
Der Maschinenrahmen trägt eine Führungsplatte 115 (Fug. 4), und zwar vermittels geeigneten Schlitzen, durch welche die Stossstangen 38, Stillsetzlenker 77 und Haken 107 hindurchgehen.
Die Druckeinrichtung des amerikanischen Patentes Ritzert Nr. 2311471 wird bei der beschriebenen Maschine im wesentlichen ver wendet und unterscheidet sich lediglich hin sichtlich Details, die mit Rücksicht auf die vorliegende Erfindung nötig sind. Eine Nok- kenwelle 120 (Fug. 2 und 3) trägt eine Reihe von Steuernocken, darunter eine das Druck rad hebende Nocke 121, eine das Druckrad zu- rückführende Nocke 122, eine Niederdruck- nocke 115 und eine Druckkissennocke 210.
Die Welle 120 wird synchron mit. der Hauptwelle 16 über das in Fig. 13 des amerikanischen Patentes Nr.2311471 dargestellte Selinecken- getriebe angetrieben, wobei die Wellen 121 und 172 den Wellen 16 bz-w. 120 der vorlie genden Beschreibung entsprechen. Die Zahn stangen 26 können durch geeignete Stangen, die von der Welle 16 betätigt werden und welche den Bügel 30 lieben und senken, unter dem Einfluss ihrer Federn 35 gehoben werden, und zwar in eine Lage, in welcher die Druck räder 27 in ihre Druekstellungen gelangen. Die erwähnten Zahnstangen werden durch Ab wärtsbewegung des Bügels in ihre Ausgangs lage zurückgebracht.
Die Zahnstangen sitzen rittlings auf einer festen Querschiene 123, unter deren einem Ende eine Druckauslöse- klinke 124 (Fig. 3 und 7) angeordnet ist. Die Klinke 124 ist mit dem obern Ende einer Verbindungsstange <B>12,6</B> bei 127 am einen Arm eines Winkelhebels 128 angelenkt. Der an dere Arm ist durch einen Rückstellenker 129 mit einem Schwingbügel 130 verbunden.
Die Schwingbügelstangen 131 des letzteren bewegt sich aus dem Weg von durch Federbügel be tätigten Fingern 135 heraus, welche die Druckräder 27 mit ihren Tragarmen 132 in ihre Druckstellung niederdrüeken, wenn die Finger durch den Bügel 133 freigegeben wer den. Der Bügel 133 wird durch Auslösearm 134, Winkelhebel 136, Zugstange 137, Nocken arm 138 und Nocke 121 betätigt, während die Rückführbügelstange 131, welche die Druck räder nach den Drucken in ihre Ausgangslage zurückführt, durch einen Noekenhebel 140 betätigt wird, der mit Stange 126 verbunden ist und durch Noeke 122 betätigt wird.
Der Winkelhebel 128 und die Auslöse klinke 124 sind durch eine Feder 142 mit einander verbunden, welche bestrebt ist, das obere Ende der Klinke 124 unter der Schiene <B>123</B> so zu halten, dass die Stange 126 am untern Teil der Steuernocke 122 vorbeibewegt werden kann. Die Stange 126 wird dabei an der Ausführung eines vollen Hubes verhin dert, welcher den Bügel 131 vollständig aus dem Bewegungsweg der Finger 135 heraus- bewegen würde. Wenn somit das obere Ende der Klinke 124 mit. der Unterseite der Schiene 123 in Eingriff stellt, kann kein Druck er folgen.
Wenn die Maschine eine Karte abfühlt, werden die Nockenscheiben 22 im obern Stiftkasten infolge des Eingriffes der Stell stiftverlängerungen 143 mit den Nocken öffnungen 144 der Nockenscheiben seitlich verschoben. Die Bewegeng der Nockenschei- ben verschwenkt den Bügelarm 146 (Fig. 4), und zwar über Bügel 147 und Welle 1.18. Feder 149 wird dadurch gespannt. Das obere Ende des Armes 146 besitzt einen Stift- und Schlitzverbindung 150 mit einem Druck steuerlenker 151. Der Stift ist mit einem Ende des Lenkers durch eine Feder 149 verbunden.
Die Spannung der Feder drückt Lenker<B>151</B> nachgiebig gegen sein eines Ende. Lenker 151 wird mit einem Ende durch einen parallelen Lenker 152 getragen, der lose drehbar auf der Welle 81 (Fig. 7) sitzt. Das Ende des Drucksteuerlenkers 151 trägt. die entgegen gesetzt abstehenden Stifte 7.55 und 156, wel che die herabhängenden Enden 157 und 158 des Drucksteuerarmes 159 bzw. der Auslöse klinke 124 ergreifen. , Der in Längsrichtung auf den Lenker 151 wirkende Druck wirkt auf die Druckauslöseklinke 124, und zwar über Stift 156.
Dieser Druck schwingt die Klinke von der Unterseite der Sehiene 123 weg und hält sie, solange die Noekenscheibe 22 sich in verstellter Lage befindet, so dass die Karten nicht nacheinander gedruckt werden können. Wenn der Einstellenker 51 dagegen vor dem Abfühlen von Leitkarten und dem Drucken der darauf enthaltenen Daten auf die '-\-aelifolgekarte gesenkt wird, wird es nötig, das Drucken so zu steuern, class es nur auf Naelifolgekarten erfolgt..
Dies wird vermittels eines Nichtdruck -Lenkers 161 (Fig. 7) erreicht, der das obere Ende des hakenförmigen Hebels 93 mit einem Sehwing- arm 162 verbindet, welch letzterer auf der Schwingwelle 163 befestigt ist. An der Welle 163 ist der Drucksteuer arm 159 gesichert. Wenn eine Leitkarte abgefühlt wird (Fug. 7), ist der hakenförmige Hebel 93 in seiner ausgeschwungenen Stellung eingeklinkt, und zwar vermittels des hakenförmigen Len kers 96 und Klinke 98.
Der hakenförmige Hebel 93 hat einen Nichtdruck -Lenker 161 betätigt und die Welle 163 über Schwingarm 162 verschwenkt. Auch der Drucksteuerarm 159 ist verschwenkt worden, so dass er den Drucksteuerlenker 151 daran hindert, eine Bewegung in seiner Längsrichtung auszufüh- ren, und die Druckausschlussfunktion der Klinke 124 wird durch die Feder 142 auf rechterhalten,
bis der Lenker 96 seine voll ständige Freigabebewegung erfahren hat. Wenn die Leitkarte abgefühlt wird, wird Feder 149 (Fug. 4) wie oben beschrieben unter Spannung gesetzt, aber die positive Wirkung des Steuerarmes 159, der mit Stift 155 in Ein griff steht, wird die Bewegung des Steuer lenkers 151 aufheben, welche Bewegung durch die Verstellung der auf den Arm 146 wirken den Nockenscheibe vorübergehend verursacht wurde. Wenn die Leitkarte in die Druck kammer gelangt, tritt die Nachfolgekarte in die Abfühlkammer (Fug.
8), und wenn der Kartenanhalteblock 73 vollständig abwärts bewegt ist, wird der Riegel 98 durch Stift 80 freigegeben. Dadurch ist eine leichte Frei gabebewegung des Lenkers 96 unter dem Ein- fluss der Feder 97 möglich. Die Bewegung genügt aber nicht, um den hakenförmigen Hebel 93 zu verschwenken und um die Klinke 124 vollständig von der Unterseite der Schiene 123 zu entfernen.
Wenn jedoch der Anhaltelenker 77 mit, der Öffnung des An- sehlages beginnt, wodurch die Nachfolgekarte in die Druckkammer gelangen kann, wird die Verlängerung 112 des Anhaltelenkers den Druck auf den Haken 107 vermindern. Haken 107 gestattet nun der Feder 97 den haken förmigen Lenker 96 in seine Grenzlage zu bewegen (Fug. 9). Der hakenförmige Hebel 93 erfährt dadurch einen vollen Hub und über Lenker 161 wird damit der Drucksteuerarm 159 aus dem Weg des Stiftes 155 heraus bewegt.
Die Feder 149 bewirkt infolgedessen, dass der Stift 156 auf dem Lenker 151 die Klinke 124 so verschwenkt, dass ihr oberes Ende von der Unterseite der Schiene 123 (Fug. 3) entfernt wird. Wenn sich die @ Ver bindungsstange 126 anhebt, kann sie infolge dessen einen vollen Hub ausführen, welcher den Bügel 131 vollständig aus dem Weg der Finger 135 herausbewegt, so dass die Nach folgekarte bedruekt wird, wenn der Bügel 133 freigegeben wird.
Wenn die Nachfolge karte die Abfühlmittel passiert, wird sie nicht abgefühlt (Fug. 11) und die Einstellung der Stifte, die durch die vorangehenden Leit- karten bewirkt wurde, wurde beibehalten, da der Steuerstift 85 (Fug. 7) nicht betätigt. wurde, um die Steuerklinke 44 in die zurück gezogene Stellung zu bewegen. Durch die Nockenscheiben 22 und Bügelarm 146 wird der Zug auf die Feder 149 (Fug. 9) aufrecht erhalten.
Wenn die Leitkarte des folgenden Kartenpaares abgefühlt wird, wird der Drucksteuerarm 159 durch die Wirkung des Steuerstiftes 85, erneut bewegt, um den Drucksteuerlenker <B>151</B> zurückzuhalten und um der Feder 142 zu gestatten, die Klinke 124 an ihrem Platz unter der Schiene 123 so zu halten, dass die Stange 126 keine vollständige Aufwärtsbewegung ausführen kann. Die Leit- karte wird somit nicht bedruckt, wenn sie durch die Druckkammer geführt wird.
Wenn der Einstellenker 51 eingestossen wird, ist der zeitliche Zusammenhang der wirksamen Teile der Einrichtung im wesent lichen derselbe wie in den Zeitdiagrammen der Fig.29 und 30 des amerikanischen Patentes Nr. 2311471 Ritzer t dargestellt.
Wenn der Lenker 51 auswärts bewegt wird, ergibt sieh das in Fig. 17 der beiliegenden Zeichnung dargestellte Zeitdiagramm, und wie beim Patent Ritzert sind zu Beginn eines Arbeits spiels die Abfühlstifte vollständig gehoben und bereit, ihre Abwärtsbewegung zu begin nen, und der Kartenanschlag der Abfühlein- richtimg ist geschlossen (Fug. 4).
Die Leit- oder Datenkarten und die Nachfolge- oder Registerkarten, die im Zeitdiagramm schema tisch angedeutet sind, sind in wechselnder Reihenfolge im Magazin 10 angeordnet und nach einer Drehung der Hauptwelle um 30 wird eine Leitkarte durch den Greifer ergrif fen und durch die Förderrollen in die Kar tenkammer geführt, wo sie auf den Leit- kartenanschlag 72 auftrifft, der bei etwa 200 schliesst. Der Kartenanschlaglenker 77 hat seine erste Abwärtsbewegung seines aus zwei Hüben bestehenden Arbeitsspiels ausgeführt.
Die Leitkarte wird nach einer Drehung der Hauptwelle uni etwa 240" abgefühlt, und der Steuerstift 85 bewirkt eine Verschiebung des hakenförmigen Lenkers 96 in seine einge klinkte Stellung und eine gleichzeitige Bewe gung des Drueksteuerarmes 7.59, um eine Be wegung der Auslöseklinke 12-1 unter der Schiene 123 unter dein Einfluss der Feder 142 zu sichern.
Die kartengesteuerte Klinke 44 überträgt die Bewegung an die Rückstellwelle 41 nach einer Drehung uni etwa 347 , aber das fortgesetzte Anheben der Abfühlstifte bewirkt eine neue Einstellung der Stehstifte, die bei 358 voll ausgeklinkt sind. In diesem Zeit punkt befinden sieh die Permutationsplatten in ihrer Decbiffrierstellung. Bei etwa 30 des nächsten Arbeitsspiels wird die Nachfolge karte durch den Greifer ergriffen und geför dert. Die Abfühlstifte bewegen sieh abwärts, und der Steuerstift fällt herab.
Die Steuer klinke 44 (Fig. 7) wird aus ihrer zurückge zogenen Stellung freigegeben und bei etwa 65 auf die Klinke 45 (Fig. 5) ausgerichtet. Etwa zur gleichen Zeit haben sieh die Druck schienen 26 und Bügel 30 vollständig nach abwärts bewegt, und die Anschlagschienen 25 der Dechiffriereinrichtung bewegen sich auf wärts, um die Zahnstangen bei ihrer Auf wärtsbewegung anzuhalten. Diese Aufwärts bewegung wird durch die Aufwärtsbewegung des Bügels 30 ermöglicht, welche bei etwa 65 beginnt. Der Kartenanschlag 72 öffnet sieh, und gibt die Leitkarte bei 125" frei. In diesem Zeitpunkt selinappt der Haken<B>107</B> unter die Platte 112 des Lenkeis 77.
Nach etwa 165" heben sieh die Kartenanschläge in der Druckkammer (Fig. 3), um die Leit- karte bei etwa 220" anzuhalten und sie zu rückzuhalten, bis sie durch die Kammer 49 bei 234 ergriffen und unter die Druckräder 27 gehalten wird. Der Kartenanschlag in der Abfühlkammer ist von 194 bis 212 geschlos sen, und durch Bewegung des Hakens 107 erfahren der Arm 79 und sein Stift 80 ihre maximale Bewegung um die Blöcke 73 (Fig. 8) bei etwa 229 zum Anhalten der Nachfolgekarte in der Niehtabfühlstellung zu veranlassen.
Der Stift 80 gibt den Arm 96 über Klinke 98 teilweise frei. Es findet kein Abfühlen statt, und die Stifteinstellung wird nicht geführt. Der Steuerstift 85 und Klinke 46 werden nicht bewegt, und die Stoss stange 38 hebt den Finger 39, um die Rück stellwelle 41 zu betätigen. Die Betätigung der Drueksteuerbügel 137. und 133 erfolgt 7wi- sehen 220 und 250 , aber das Drucken auf der Leitkarte, welches normalerweise bei etwa 245 erfolgen würde, wird durch die Klinke 124 verhindert, welche die volle Freigabe bewegung des Bügels verhindert.
Die Leit- karte wird durch ein Druckkissen bei etwa 262 freigegeben, v erlässt die Druckkammer und wird in den Auswerferbehälter 32 ein gebracht. Die Nachfolgekarte wird in der Abfühlkammer gehalten, bis sich der Karten anschlag beim folgenden Arbeitsspiel bei 132 öffnet. Das Öffnen des Anschlages (Fig. 9) gibt den Haken 107 frei, und Lenker 96 führt unter dem Einfluss seiner Feder 97 eine volle Bewegung aus.
Er schwingt den Drueksteuer- arm 159 vom Stift 155 weg, so dass Stift 156 des Drucksteuerlenkers 151 das obere Ende der Klinke 124 vom Unterteil der Schiene<B>123</B> entgegen dem Widerstand der Feder 142 weg- seliwingen kann. Eine neue Leitkarte kommt in die Abfühlkammer, nachdem die vorbei gegangene Nachfolgekarte dieselbe bei 192 verlassen hat. Die neue Leitkarte wird wäh rend des Abfühlens gegen den Anschlag 72 gehalten.
Die Nachfolgekarte wird in der Druckkammer zurückgehalten und während des bei 245 erfolgenden Druckens festgehal ten. Während des übrigbleibenden Teils des Arbeitsspiels stellt das Abfühlen der neuen Leitkarte die Einstellung der vorangegan genen Leitkarte zurück, und die Tätigkeit des Steuerstiftes 85 bewirkt erneut die Ver hinderung des Druckens auf die neue Leit karte. Gleichzeitig wird das Abfühlen der Nachfolgekarte verhindert, dagegen das Be drücken der Nachfolgekarte ermöglicht.
Am Ende einer Kartenreihe wird eine letzte Karte verwendet, welche nur ein Steuerloch auf weist, so dass eine Rückstellung erfolgt und die Maschine geleert wird. In einem Arbeits spiel wird die Leitkarte abgefühlt und die Nachfolgekarte bedruckt, während im folgen den Arbeitsspiel die Nachfolgekarte durch die Abfühlkammer hindurchgeht, aber nicht ab gefühlt wird,
während die Leitkarte durch die Druckkammer hindurchgeht aber nicht be druckt wird. Bei der vorliegenden Maschine gelangen die Druckkammer-Kartenanschläge, Druckkis sen und Steuerungen gemäss den Fig. 7, 14, 27, 28 und 31 des amerikanischen Patentes Nr. 2311471 Ritzert mit geringen Abweichun gen zur Anwendung, und sie entsprechen den Fig. 3, 14, 15 und 16 des vorliegenden Paten tes.
Die Druckkammer 164 enthält eine Kar- tenträgerplatte 165 mit sieben Schlitzen, in welche beim, vorliegenden Ausführungsbei spiel nur z*ei Kartenanschläge 166 und 167 dargestellt sind. Die Anschläge sind entspre chend des abzufühlenden Kartenteils ange hoben, und sie halten die Karte in der Druck stellung, und zwar an zwei verschiedenen Stellen durch Eingriff mit der Leitkante der Karte. Anschlag 166 hält die Karte so an, dass ein Drucken von Daten in den obern Kartenteil nahe an der obern Kartenkante erfolgen kann, und Anschlag 167 hebt die Karte so an, dass ein Bedrucken auf dem untern Kartenteil erfolgen kann.
Die Steue rung der Anschläge erfolgt durch die Einstel lung eines Gleitrahmens 168, welcher die Zwischenstücke 169 des Verbindungskastens 23 verschiebt um die Bewegung der Einstell stifte 20, welche den obern und untern Kar tenteilen entsprechen, auf die Dechiffrierein- richtung 24 zu übertragen. Die Verstellung des Rahmens 168 in bezug auf den erwähnten Kasten erfolgt durch Betätigung der Winkel hebel und Griffkombination 170, die am Ka sten 23 drehbar gelagert ist.
Diese Teile heben und senken auch die vertikale Platte 1.71. Diese trägt an ihrem untern Ende einen Bolzen 172 und einen Lappen 173, an welch letzterem ein Hebel 174 angelenkt ist, der an einer drehbar gelagerten Hülse 175 ge sichert ist. An der Hülse 175 ist auch ein Arm 176 befestigt. Wenn bei einem Ar beitsgang die .Daten der obern Zone der Kar ten gedruckt worden sind, wird Griff 170 be wegt, um gleichzeitig den Gleitrahmen 168 zu verstellen, so dass die Daten der-untern Teile der Karten bei einer erneuten Durchführung gedruckt werden.
Durch Betätigung einer Querwelle 177 und über Arm 176, Lenker 178, Arm 179 werden auch die entsprechen den Anschläge in der Druckkammer- ausge wählt. Die Welle 177 trägt einen Anschlag arm 181, dessen Stift- und Schlitzverbindung mit einem Tastenlenker 182 eine Einstellung des letzteren gestattet, um Kerben 183 ent weder mit Anschlag 166 oder mit Anschlag 167 auszurichten, je nach der Stellung auf dem Rahmen 168. Die Anschläge werden durch einen Niederdrückarm 184 zurückge stellt.
Arm 184 wird durch eine Welle 186 und eine Nockenhebeleinrichtung 187 von einer Anschlagnocke 188 (Fug. 2 und 3) auf der Welle 122 in richtigem zeitlichem Ver hältnis betätigt, wie dies aus dem Diagramm in Fig. 17 hervorgeht. Jede Verstellung des Tastenlenkers 182 (Fug. 16) ist möglich, wenn die Anschläge niedergedrückt und nur, wenn sich in der Abfühllkammer keine Karte be findet. Diese Ausbildung erfolgt deshalb, um eine Beschädigung der Zwischenstifte durch eine Verschiebung des Rahmens 168 zu verhin dern, wenn die Abfühl- und Zwischenstifte an gehoben werden.
Zu diesem Zweck ist eine Sperreinrichtung vorgesehen, welche eine Ein stellung auf verschiedene Kartenzonen oder am Ende des Durchganges eines Kartensatzes gestattet. Bolzen 172 auf Platte 171 wird beim Laufen der Maschine durch einen Haken 189 ergriffen, weil der Stift 191 eines mit dem Haken 189 verbundenen, mit Hülse ver- sehenen Armes 192 auf einen Hebel 193 auf liegt, der in die in Fig. 15 dargestellte Lage durch die Wirkung des Kleinkartenstiftes 194 bewegt wird (Fug. 14).
Zu demselben Zwecke ist eine Reihe von Lenkern vorgesehen, welche mit den üblichen Anlass- und Stillsetzeinrieh- tungen zusammenwirkt, wie sie bei Powers- Tabulatoren üblich und im Patent Ritzert sowie im Patent Powers Nr. 2044119 beschrie ben sind. Die Hauptwelle 16 trägt eine Nocke 196 zum Anheben einer vertikalen Schiene 197 zwecks Lösung des Hakens 189 über einen Hebel 193, wenn sich in der Abfühlkammer keine Karte befindet.
Der Rahmen 168 kann verstellt werden, um auf diejenige Zone der Karte eingestellt werden zu können, von welcher die eingelochten Daten gedruckt wer den sollen, ohne dass die Zwischenteile 169 beschädigt würden. Das Drucken von Daten auf den obern Kartenteil erfolgt in der Nähe der obern Kartenkante, und da Anschlag 116 in gehobener Stellung mit den Typenrädern in Kollision kommen könnte, ist ein Druck kissen 29 vorgesehen, um die Karte mecha nisch auf die Druckplatte 185 zu drücken, bevor der Anschlag vor den Drucken zurück gezogen wird. Ein Druckkissen (Fig. 2 und 3) umfasst eine Schiene 199, die sich quer über die Platte zwischen den Armen 201 erstreckt und an ihrer Unterseite geeignete Ansätze aufweist, die auf der Karte zur Anlage kom men können.
Jedes Ende der Schiene trägt ausserhalb der Plattenkante einen Bolzen 202, der mit einem Stössel 203 zusammenwirkt, der entgegen der Wirkung einer Feder 204 nach Oden gedrückt wird, wenn die Rolle eines Nockenhebels 205 auf die tiefste Stelle der Nocken 210 auf der Welle 120 aufläuft. Ein nach abwärts geriehteter Druck auf jeden Stössel durch Bolzen 202 wird durch eine Feder 206 aufrechterhalten, welche das Ende eines jeden Armes 201 mit der benachbarten Wand des Druckrahmens 207 verbindet. Wenn also der Stössel an jeder Seite der Platte unter dem Einfluss der Nocke 210 ge senkt wird, bewirken die Federn 206, welche die Arme 201 mit dem Rahmen verbinden, dass diese Arme 201 um ihren Drehzapfen 209 abwärts bewegt werden.
Dadurch kommt das Druckkissen zur Anlage auf der Karte. Gleichzeitig fallen auch die Arme 208, die bei 209 am Arm 201 angelenkt sind, herab. Diese Arme 208 tragen die Führungen 211 für das Druckband.
Die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung kann mit Haken der Druckradzahnstange 26 in Eingriff kommen und umfasst eine Klinke 212 für jede Zahnstange, welche in Füh rungskämmen gehalten sind. Die Führungs kämme 213 sind auf der Schiene 214 ange ordnet, deren Arm 215 mit einer geeigneten Schwingwelle 216 befestigt sind.
Diese letz tere wird durch einen Niederdrücklenker 217 und einen Winkelhebel 218 unter dem Ein fluss einer N ocke 115 auf der Tipelle 120 ver- sehwenkt. Die Niederdrüekeinrichtung sichert ein geeignetes und genaues Mittel, um die Typenräder 27 aufeinander auszurichten, indem jedem Leergang zwischen den Teilen entgegengewirkt wird. Es wird auch erreicht, dass die Niederdrückeinrichtung die Zahn stange leicht senkt oder niedergedrückt und das Zurückziehen der Anschlagschienen 25 ohne Reibung und ohne Verklemmen ermög licht.
Nährend im vorstehenden eine als bevor zugt angesehene Ausführungsform der Erfin dung beschrieben worden ist, ist es offen sichtlich, dass konstruktive Änderungen mög lich sind, ohne vom Geist der Erfindung ab zuweichen, und die Erfindung soll deshalb nicht auf die beschriebene gezeigte konkrete Ausführungsform beschränkt sein, soweit eine Beschränkung nicht durch den nach stehenden Patentanspruch gegeben ist.