CH262881A - Verfahren zur Erzeugung von verstärkten, biegsamen Schläuchen. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von verstärkten, biegsamen Schläuchen.Info
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Description
Verfahren zur Erzeugung von verstärkten, biegsamen Schläuchen.
Die llerstellung von Gummischläuchen für verschiedene Verwendungszweeke ist an sich bekannt. Derartige Schläuche bestehen in der Regel aus einer Textilhülle, die zusammen mit einer Gummisehieht aufgewunden worden ist, wobei dieses Gebilde seinerseits von einem schraubenlinienförmig angeordneten Draht umgeben ist. Nachdem dieser Draht um die Gummischläuche gelegt worden ist, wurde der Schlauch mit einer weiteren Gummisehieht versehen.
Auf dieser Gummischicht wurde schliesslich eine Lage eines Textilmaterials angebracht, auf welchem zur Erzielung einer leichten Biegsamkeit Schnüre oder Bindfaden aus Hanf, Flachs, Baumwolle usw. zwischen die Windungen des Verstärkungsdrahtes eingepresst wurden, so dass eine spiralförmige Vertiefung in der Kautsehuksehieht erhalten wurde, während Vorsprünge den Draht auf beiden Seiten umgaben. Oberhalb der erwähnten Schnur- oder Bindfadenlagen wurde eine äussere Lage aus Textilmaterial angebracht, um zu verhindern, dass der Gummischlaueh während des nachfolgenden Vulkanisierens seine Form verliert, und um ihn gegen Abnützung zu schützen.
Es ist auch schon vorgesehlagen worden, die äussere Tex-- tilsehieht und die Sehnur-oder Bindfadenlage nach der erfolgten Vulkanisation zu entfernen, um den Sehlaueh biegsamer zu machen.
In diesem Falle muss aber die Textilsehieht die unterhalb der Schnur- oder Bindfadenlage angebracht ist, sehr stark und widerstandsfähig sein. Das Resultat war dann, dass die gewünschte Biegsamkeit nicht erreicht werden konnte, da die Textilsebicht, mit welcher die Vorsprünge und Vertiefungen be deckt wurden, den Schlauch steif und unbiegsam machte, da der Textilüberzug an der gesamten Aussenseite des Schlauches anlag.
Es ist ebenfalls bekannt, einen Schlauch zuerst mit Textilmaterial und dann mit Schnüren oder Bindfaden zu umwinden und hierauf beide nach erfolgter Vulkanisation zu entfernen. Dies bewirkt jedoch, dass die Vertiefungen zu wenig tief und ausgeprägt werden, um dem Schlauch die erwünschte Biegsamkeit zu geben.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen biegsameren Schlauch zu erhalten, und dies wird dadurch erreicht, dass Bindfaden nnmittelbar, das heisst ohne Verwendung einer Textilschicht, als Zwisehenlage auf die Gummiwand des Schlauches gewunden wird, und zwar mit einer solchen Spannung, dass ausgeprägte Vertiefungen zwischen den Aletalldrahtwindungen erhalten werden.
Hierauf wird der mit Bindfaden umwundene Schlauch mit einer äussern Textilhülle umgeben und kann dann vulkanisiert werden.
Nachdem dies geschehen ist, werden die äussere Textilhülle und der Bindfaden entfernt, und der vulkanisierte Schlauch wird mit einer Hülle überzogen, die nicht in die Vertiefungen eintritt.
Im folgenden wird das Verfahren an Hand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
In der, beiliegenden Zeichnung be- zeichnet 1 eine innere Textilschicht, 2 die Gummischicht, in welcher Metalldrahtwindungen 3 eingegossen sind. Mit 4 sind die durch die Entfernung des Bindfadens gebildeten Vertiefungen bezeichnet, während 5 eine Hülle bezeichnet, die über die um die Metalldrahtwindungen verlauf en- den Vorsprünge hinweg verläuft. Diese Ausbildung des Schlauches gestattet ein sehr scharfes Abbiegen, da der Überzug nicht in die Vertiefungen zwischen den Vorsprüngen eintritt.
PATETANSPflTICil:
Verfahren zur Erzeugung von verstärkten und biegsamen Schläuchen, die ein mit Metalldrahtwindungen verstärktes Gummirohr aufweisen, wobei zwischen den Metalldrahtwindungen Vertiefungen vorgesehen sind, die durch Aufwinden von Bindfaden und einer äussern Textilhülle gebildet werden, die nach erfolgter Vulkanisation entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindfaden unmittelbar auf die Aussenfläche des Gummirohres aufgewunden wird, und nach Entfer nung des Bindfadens und der äussern Textilschicht das Gummirohr mit einer Hülle überzogen wird, die nicht in die durch den Bindfaden gebildeten Vertiefungen eintritt.
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- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Im folgenden wird das Verfahren an Hand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.In der, beiliegenden Zeichnung be- zeichnet 1 eine innere Textilschicht, 2 die Gummischicht, in welcher Metalldrahtwindungen 3 eingegossen sind. Mit 4 sind die durch die Entfernung des Bindfadens gebildeten Vertiefungen bezeichnet, während 5 eine Hülle bezeichnet, die über die um die Metalldrahtwindungen verlauf en- den Vorsprünge hinweg verläuft. Diese Ausbildung des Schlauches gestattet ein sehr scharfes Abbiegen, da der Überzug nicht in die Vertiefungen zwischen den Vorsprüngen eintritt.PATETANSPflTICil: Verfahren zur Erzeugung von verstärkten und biegsamen Schläuchen, die ein mit Metalldrahtwindungen verstärktes Gummirohr aufweisen, wobei zwischen den Metalldrahtwindungen Vertiefungen vorgesehen sind, die durch Aufwinden von Bindfaden und einer äussern Textilhülle gebildet werden, die nach erfolgter Vulkanisation entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Bindfaden unmittelbar auf die Aussenfläche des Gummirohres aufgewunden wird, und nach Entfer nung des Bindfadens und der äussern Textilschicht das Gummirohr mit einer Hülle überzogen wird, die nicht in die durch den Bindfaden gebildeten Vertiefungen eintritt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH262881D CH262881A (de) | 1939-04-21 | 1948-07-01 | Verfahren zur Erzeugung von verstärkten, biegsamen Schläuchen. |
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| CH (1) | CH262881A (de) |
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1948
- 1948-07-01 CH CH262881D patent/CH262881A/de unknown
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