CH263079A - Vorrichtung zur Herstellung biegsamer endloser Rohre. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung biegsamer endloser Rohre.

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CH263079A
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Carl Bremer Rudolf
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Carl Bremer Rudolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
    • B21C37/124Making tubes or metal hoses with helically arranged seams the tubes having a special shape, e.g. with corrugated wall, flexible tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung biegsamer endloser Rohre.    Bei den bekanntgewordenen Vorrichtun  gen zur Herstellung biegsamer Schläuche aus  Bandmaterialien werden die Bänder auf einen       feststehenden    Dorn aufgewickelt und von  einem Gewindesystem vom feststehenden  Dorn abgezogen und die entstehende Wick  lung gleichzeitig     ineinandergerillt.    Durch das  Gewindesystem wird auf diese Weise ein ge  rilltes Rohr erzeugt, dessen Rillen noch einen  spitzen Flankenwinkel aufweisen und einem       Trapezgewinde    gleichen.

   Um nun die Ge  winderillen so zu gestalten, dass die Flanken  der einzelnen Gewindegänge aneinander zu  liegen kommen, und um beim Eindrücken der  Rillen in die Bänder die durch die Reibung  des sich drehenden     Werkzeuges    entstehende       Torsion    auf das Rohr, das sich nicht drehen  darf, aufzunehmen, wird das aus dem Ge  windesystem austretende Rohr mittels Brems  organen gegen Verdrehen und Vorschieben  gebremst und dadurch gestaucht. Diese  Bremsorgane bestehen in der Regel aus einem       in    der Achsrichtung genuteten feststehenden  Kern, über den das Rohr gestossen wird, und       mindestens    einem feststehenden, genuteten  oder     ungenuteten    Ring.

   Beide dienen zum       Aneinanderstauchen    der zwischen den Rillen  befindlichen Rohrfalten und zum Festhalten  des Rohres gegen die     Torsion.     



  Diese     Stauehorgane    haben sich nun in  der Fabrikation der Rohre nicht. bewährt       und    die Herstellung einwandfreier,     bieg-          samer    Rohre durch Aufwickeln von Band  material zu einem Rohr mit anschliessendem  Rillen des hergestellten Rohres     verunmög-          licht.    Dies liegt einerseits darin, dass die Di-         mensionierung    der     Stauchorgane    sehr schwie  rig ist und anderseits, dass diese Organe die       Torsionsbewegung    der Rohrwand bis zur  Stelle, an der das Rohr aus dem     Stauchorgan     austritt,

   zum     Verschwinden    zu bringen und  gleichzeitig den Vorschub des Rohres im rich  tigen Masse zu bremsen haben. Wird der  innere Kern so gewählt, dass die Falten des  Rohres richtig     aneinandergestaueht    und die       Torsionsbewegung    vollständig aufgehoben  wird, so wird die Reibung im Gewindesystem  so gross, dass das hinter dem Gewindesystem  austretende Rohr hinter dem Gewindesystem  bei Gier geringsten     Differenz    in der     Rohrmate-          rialstärke    vor dem Kern und dem Stauch  ring     entzweigedreht    wird, und ausserdem wird  jegliche zuverlässige Kühlung unmöglich.  Dieselben Schwierigkeiten treten auch am  äussern Bremsring auf.  



  Bei der Herstellung von rohrförmigen  Überzügen über feste Gegenstände, beispiels  weise beim Umwickeln von Kabeln, ist die  Anwendung eines Bremskernes überhaupt  nicht möglich, weil ja das Kabel das Rohr  ausfüllt. Die ganze     Bremsarbeit    fällt somit  dem     äussern    Bremsring allein zu. Da die  Rohrfalten auch in ihrem Durchmesser zu  sammengedrüekt werden müssen, weil der  Kerndurchmesser des Gewindes, auf dem die  Falten     erzeugt    werden, nicht so klein sein  kann wie der Durchmesser des zu umwickeln  den Kabels, muss vom     Bremsring    auch noch  die Arbeit zum Verengen des innern     Rohr-          durehmessers    übernommen werden.

   Der Wi  derstand des Rohres in dem Bremsring wird 70      daher so gross, dass trotz     Schrilleren    und       Kühlen    des Bremsringes ein Aufreiben der  Rohraussenwand     auf    die Dauer nicht zu ver  meiden ist.  



  Das Abziehen der aufgewickelten Bänder  ab dem     feststehenden    Wickeldorn erfordert  vom     Gewindesystem    eine grosse     Kraftleistiuig,     die so gross ist, dass die Verwendung der       einzelnen    Banddimensionen sehr eingeschränkt       wird    und es nicht gestattet, jeden Rohrdurch  messer mit der gewünschten Wandstärke her  zustellen, und ausserdem     wird        eine    so     grosse          Reibungswärme    erzeugt, dass ein Festfressen  von im Dorn drehenden Teilen nach kurzer  Arbeitsdauer nicht zu vermeiden ist.  



  Diese erwähnten Schwierigkeiten, insbe  sondere auch das Abreissen nach der Her  stellung     kurzer    Rohrstücke, waren auch durch  verschiedene bekannte, zusätzliche Einrich  tungen     nicht    zu überwinden, so dass es bis  heute nicht gelang, in einem ununterbroche  nen Arbeitsgang biegsame, endlose Rohre mit  den bekannten Vorrichtungen herzustellen.  



  Gegenstand     vorliegender    Erfindung ist  nun eine Vorrichtung, mit welcher un  beschränkt lange, biegsame Rohre hergestellt  werden können, wobei Bremsorgane der be  schriebenen Art zum Stauchen des Rohres  zwecks Elimination des Faltenabstandes und  zur Aufnahme der beim Erzeugen der Falten  entstehenden Drehungsabsicht nicht     erfor        der-          lie.h        sind.    Wie Versuche gezeigt haben, kann       nunmehr    nicht nur eine mehr oder weniger  oberflächliche     Rillung    des Rohres, sondern  vielmehr eine tiefgreifende     Faltung    desselben  erzeugt werden.  



  Unter  Rohren  im Sinne der vorliegen  den Beschreibung sind auch     rohrförmige     Überzüge, z. B. über elektrische Kabel, zu ver  stehen.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung     zur          Herstellung    biegsamer, endloser Rohre ist     nun     dadurch     gekennzeichnet,    dass der     Steigungs-          winkel    der Gewindegänge des Faltbolzens     und     der dazugehörigen Gewindematter am Ein  trittsende der Faltwerkzeuge grösser ist als  am Austrittsende derselben, wodurch im Be  triebe der Vorrichtung die Seitenflanken der    erzeugten Falten beim Durchlauf derselben       durch    die Faltwerkzeuge     gegeneinanderge-          schoben    werden.  



  In beiliegender     Zeichnung    ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der erfindungs  gemässen Vorrichtung veranschaulicht; es  zeigt:       Fig.l    eine schaubildliche Darstellung  einer Rohrmaschine,       Fig.2    einen Längsschnitt durch den  Werkzeugkopf und       Fig.    3 einen Schnitt durch die Faltwerk  zeuge zum Erzeugen von Rohren. .  



  Die in     Fig.1    veranschaulichte Rohrma  schine weist ein Gestell 1 auf, in dessen hin  terem Lager 2 der     Bandrollenträger    3 dreh  bar gelagert     ist;    auf dem     Bandrollenträger    3  sind auf Bolzen 4 Lagerarme 5     befestigt.    Die  selben     tragen    Bandrollen 6 sowie die     Band-          zuführ-    und Bremsorgane 7 und B.

   Die Bän  der werden     auf    den sich drehenden  Trans  porter  9 aufgewickelt, der mit einer Ge  winderille versehen ist, und anschliessend  wird das gebildete urigefaltete Rohr mit den  in dem Lager     i.0    angebrachten     Faltwerkzeu-          gen        gefaltet    und zu einem eine Faltung  aufweisenden Rohr 11 geformt, das auf  die     Trommel    12 aufgewickelt wird. Der  Transporter und der Faltbolzen können       aus    einem einzigen oder aus zwei geteilten  Teilstücken bestehen.

   Der Lagerarm 5, der  mit Schrauben 13 am     Bolzen    4 verstellbar       festgeklemmt    ist, trägt einen feststehenden  Bolzen 14, auf dem die Bandrolle 6 drehbar  gelagert ist. Das Band 17 wird     zweckmä-          ssigerweise    durch die Rolle 15, welche am  Hebel 16 befestigt ist, in die Rolle 6 gedrückt.  



  Werkzeuge zum Drücken der Faltung  sind in     Fig.    3 veranschaulicht. Der sich dre  hende  Transporter  50 ist mit einem flachen  Transportgewinde 50' versehen, von welchem  sich die aufgewickelten Bänder nach dem  nachfolgenden Faltbolzen 50" abschrauben.  Der     Faltbolzen    50" ist mit einer Gewinde  rippe 51 versehen, deren Steigungswinkel  gleichmässig abnimmt. in der Richtung vom  Eintrittsende gegen das Austrittsende der       Faltwerkzeuge.    Ausser dem     Steigungswinkel         der Gewinderippe am Faltbolzen nehmen auch  die Breite und die Höhe der Rippe ab, so  dass diese bei a vollständig verschwindet. Ana  log diesem Faltbolzen ist die zugehörige Ge  windemutter 52 ausgebildet.

   Die Gewinde  nute 53, die bei b noch so breit ist, dass die       Rohrwand    17' von der Rippe 51 nur durch  gebogen wird, wird immer schmäler, und die  Planken der Nute 53 stehen allmählich immer  steiler zur     Gewindeachse.    Die im ersten Ge  windegang in der Rohrwand 17' gebildete  Falte c wird im zweiten Gewindegang schon  fast zusammengedrückt. Beim Austritt der  Falte aus dem letzten Gewindegang des Falt  werkzeuges ist diese Falte so weit zusammen  gedrückt, dass sie einen quadratischen oder  rechteckigen Querschnitt aufweist.

   Die bisher  erforderlichen Brems- und     Stauchorgane    wer  den hierdurch     überflüssig,    wodurch nicht nur  der Ausschuss fast gänzlich vermieden wird,       sondern    auch die Produktionsleistung durch  Steigerung der      'iekelgeschwindigkeit    we  sentlich erhöht werden kann.  



  Je nach Art des verwendeten     Bandmate-          ria\ls    ist eine mehr oder weniger starke Ab  nahme des     Gewindesteigungswinkels    erforder  lich, was an Hand der     Fig.    3 ersichtlich ist.  



  Das Transportgewinde, das auf dem Trans  porter vor dem Faltgewinde angebracht ist,  weist eine derartige Steigung auf,     dass    die  Transportgeschwindigkeit der mit     Vorspan-          nung    aufgewickelten     Rohmaterialbänder    mit  der     Vorsehubgeschwindigkeit    des eigentlichen  Faltwerkzeuges je nach Rohmaterial genau  übereinstimmt oder grösser ist.. Die     Transport-          gewindegänge    sind so gestaltet., dass der  Transport der Bänder in die Faltwerkzeuge  zwangsläufig in der Arbeitsrichtung der       Transporterachse        erfdIgt.     



  Mit der beschriebenen Vorrichtung ist es  möglich, biegsame Rohre und Überzüge aus  allen möglichen Materialien in beliebiger  Länge und mit, beliebigem Durchmesser mit  grosser Geschwindigkeit herzustellen. Es kön  nen Bänder     aus        -Metall,    Fiber, Papier, Gewebe  oder Kunststoff in beliebigen Zusammen  setzungen zu Rohren und Überzügen verarbei  tet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung biegsamer endloser Rohre in fortlaufendem Arbeitsgang aus einem oder mehreren aufgewickelten, bandförmigen Werkstoffen, dadurch, dass die Werkstoffbänder zu einem rohrförmigen Kör per gewunden und mittels eines umlaufenden Faltbolzens und einer zugehörigen, ebenfalls umlaufenden Faltmutter mit einer nach einer Schraubenlinie verlaufenden Faltung verse hen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Steigungswinkel der Gewindegänge des Falt- bolzens und der dazugehörigen Gewindemut ter am Eintrittsende der Faltwerkzeuge grö sser ist als am Austrittsende derselben,
    wo durch im Betriebe der Vorrichtung die Sei tenflanken der erzeugten Falten beim Durch lauf derselben durch die Faltwerkzeuge gegen einandergeschoben werden. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steigungswin kel der Gewindegänge des Faltbolzens und der Gewindemutter vom Eintrittsende der Falt- werkzeuge gegen das Austrittsende derselben kontinuierlich abnimmt, derart, dass im Be triebe der Vorrichtung die Seitenflanken der erzeugten Faltung immer näher aneinander geschoben werden, bis sich die Flanken der Falten beim Austritt aus den Faltwerkzeugen aneinanderlegen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Breite und die Höhe der Gewindegänge des Faltbolzens und der Faltmutter gegen das Austrittsende der Faltwerkzeuge hin abnehmen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Breite und die Höhe der Gewindegänge von Faltbolzen und Faltmutter innerhalb der Faltwerkzeuge auf Null abnehmen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der das Transport gewinde tragende Transporter und der Falt- bolzen aus einem Stück bestehen.
CH263079D 1943-01-30 1943-01-30 Vorrichtung zur Herstellung biegsamer endloser Rohre. CH263079A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2893462A (en) * 1953-01-23 1959-07-07 Hussnigg August Carl Device for manufacturing continuous, spirally grooved tubing wound of band material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2893462A (en) * 1953-01-23 1959-07-07 Hussnigg August Carl Device for manufacturing continuous, spirally grooved tubing wound of band material

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