CH263158A - Einrichtung zur Erzeugung einer den in vorausbestimmten Zeitintervallen gegebenen Augenblickswerten einer Zeichenspannung entsprechenden Spannung. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung einer den in vorausbestimmten Zeitintervallen gegebenen Augenblickswerten einer Zeichenspannung entsprechenden Spannung.

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CH263158A
CH263158A CH263158DA CH263158A CH 263158 A CH263158 A CH 263158A CH 263158D A CH263158D A CH 263158DA CH 263158 A CH263158 A CH 263158A
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Description


      Einrichtung    zur Erzeugung einer den in vorausbestimmten Zeitintervallen  <B>gegebenen</B>     Augenblickswerten   <B>einer Zeichenspannung entsprechenden Spannung.</B>    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Erzeugung einer den in vorausbestimmten  Zeitintervallen gegebenen Augenblickswerten  einer Zeichenspannung entsprechenden Span  nung. Derartige Einrichtungen können bei  spielsweise in sehr empfindlichen     Synchroni-          sieranordnungen    verwendet werden, um die  mit ihnen erzeugte Spannung mit einer Nor  malspannung zu vergleichen und auf diese  Weise eine von den Phasenunterschieden der  miteinander verglichenen Spannungen ab  hängige Regelspannung zu erhalten.

   Weiter  hin kann eine solche Einrichtung in Fernseh  empfängern dazu     verwendet    werden, mit  Hilfe eines einer bestimmten Helligkeit, z. B.  dem Schwarzwert, entsprechenden Teils     des     empfangenen zusammengesetzten Zeichens  den richtigen Schwarzwert im wiedergege  benen Bild zu bestimmen.  



  Eine bekannte Anordnung dieser Art ent  hält eine     Mehrgitterröhre,    deren einem Gitter  die Zeichenspannung zugeführt wird, wäh  rend ein anderes Gitter     Auslöseimpulse    er  hält. Die Röhre ist während der Dauer der       Auslöseimpulse    leitend und überführt in ih  rem     Anoden-Kathodenkreis    den auf diese  Zeitdauer entfallenden Teil des Zeichens.  Mit dem genannten Kreis ist ein Gleich  richter verbunden, welcher eine dem erwähn  ten Teil der Spannung entsprechende Span  nung liefert.

   Diese Anordnung hat den Nach  teil, dass die ausgewählten Teile der Zeichen-         spannung    nur dann die erwünschte gleiche  Zeitdauer haben, wenn die Dauer der Aus  löseimpulse genau gleich ist. Überdies müssen  diese     Auslöseimpulse    zur Erreichung der ge  wünschten Wirkung äusserst kurz sein, und  die Erzeugung derartig kurzer Impulse ist  mit ziemlichen Schwierigkeiten verknüpft.  Die übrigen bekannten Anordnungen dieser  Art haben im allgemeinen dieselben Nachteile  und sind überdies viel zu kompliziert und  kostspielig.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung  umfasst eine zumindest eine Anode und eine  Kathode enthaltende elektrische Entladungs  röhre, wobei die Zeichenspannung an eine  der genannten Elektroden der Röhre zuge  führt ist und eine den genannten Augen  blickswerten entsprechende Spannung wäh  rend der Entladungen der Röhre abgenom  men wird und ist gekennzeichnet durch eine  mit der Röhre verbundene Schaltanordnung,  welche auf das Einsetzen einer Entladung in  der Röhre anspricht und die Entladung nach  Verlauf einer vorbestimmten Zeitdauer un  terbricht.  



  Im folgenden sind Ausführungsbeispiele  der Erfindung an Hand der Zeichnungen nä  her erläutert. Die     Fig.    1 bis 3 stellen ver  schiedene Ausführungsbeispiele der erfin  dungsgemässen Einrichtung dar,     Fig.    4 ist  die Schaltskizze eines eine solche Einrichtung  enthaltenden vollständigen Fernsehempfän-           gers,    und     Fig.    5 stellt ein die     Wirkungsweise     dieser     Einrichtung    erläuterndes     Diagramm     dar.  



  Die     Einrichtung    gemäss     Fig.    1 dient zur  Erzeugung einer den in vorausbestimmten  Zeitintervallen gegebenen     Augenblickswerten     der aus der Zeichenquelle 10 stammenden       Zeichenspannung    entsprechenden Spannung.  Die     Einrichtung    enthält eine Entladungs  röhre 11, welche entweder luftleer oder  dampf- bzw. gasgefüllt sein kann und eine  Anode 12, eine Kathode 13 und zwei     Zwi-          schenelektroden    14 und 15 enthält. In der  Zeichnung ist eine gasgefüllte Röhre darge  stellt.

   Die Kathode ist über einen Widerstand  <B>1.6</B> geerdet, und die Spannungsquelle 10 ist  an die Kathode angeschlossen, so dass sich an       dieser    die     Zeichenspannung    ergibt. Die     Anode     der Röhre ist über eine Spule 18 und einen       Widerstand    19 an eine Spannungsquelle     +B     angeschlossen,     und    zwischen die Verbindungs  leitung und Erde ist ein Kondensator 17 ein  geschaltet. Die Spule 18 kann ganz oder zum  Teil aus der     Streuinduktivität    des Anoden  kreises der Röhre bestehen.

   An die Eingangs  elektroden 13, 14 der Röhre ist über einen  Kondensator 21 und einen Widerstand 22  eine     Synchronisierklemme    20 zur Zuführung  von     Auslöseimpulsen    zur Röhre angeschlos  sen. Mit der     Zwischenelektrode    15 der Röhre  ist ein geerdeter Kondensator 23 und eine       Ausgangsklemme    24 verbunden.  



  Die Röhre 11 ist normalerweise nicht lei  tend, so dass der Ladestromkreis des Konden  sators 23     zwischen    der Kathode 13 und der  Zwischenelektrode 15 unterbrochen ist. Unter  der     Voraussetzung,    dass der     Kondensator    17  durch die Spannungsquelle     -f-B    voll aufge  laden ist, ruft die Zuführung eines positiven       Auslöseimpulses    zur     Synchronisierklemme    20  eine Entladung in der Röhre     hervor,    wodurch  die Röhre leitend wird, so dass sich ein ge  schlossener Ladestromkreis für den Konden  sator 23 ergibt.

   Dieser Kondensator wird da  her mit einer Spannung geladen, welche der  während des leitenden Zustandes der Röhre  gegebenen     Kathodenspannung,    d. h. dem  Augenblickswert der Zeichenspannung der    Zeichenquelle 10 entspricht. Infolge der Ent  ladung in der Röhre wird der Kondensator  17 entladen, und diese Entladung     bestimmt          die    Zeitdauer der Entladung in der Röhre,  d. h. die Zeitdauer des leitenden Zustandes  der Röhre.

   Die Zeitdauer gleicht der Hälfte  der Resonanzperiode des aus dem Konden  sator 17     und    der Spule 18 bestehenden Se  rienresonanzkreises,     @    da die Anodenspannung  der Röhre am Ende dieser Zeitspanne so weit  vermindert ist, dass sie zur Aufrechterhaltung  der Entladung in der Röhre nicht mehr aus  reicht. Durch die Unterbrechung der Entla  dung in der Röhre wird auch der Ladestrom  kreis des     Kondensators    23 unterbrochen, und  der Kondensator behält daher eine dem wäh  rend der Entladung der Röhre gegebenen  Augenblickswert der     Zeichenspannung    ent  sprechende Spannung, welche an der Aus  gangsklemme 24 abgenommen werden kann.

    Sollte sich die Zeichenspannung selbst wäh  rend der in der Regel ausserordentlich kur  zen Entladungszeit der Röhre ändern, so ent  spricht die an der Ausgangsklemme 24 zur  Verfügung stehende Spannung dem am  Ende der Entladungszeit der Röhre gege  benen Augenblickswert der     Zeichenspannung.     Da die neuerliche     Aufladung    des     Kondensa-          tors    17 infolge der Wirkung des Wider  standes 19 nur langsam vor sich geht, wird  die Gasfüllung der Röhre während dieser  Ladezeit vollständig     entionisiert.    Nachdem  der Kondensator 17 wieder aufgeladen  wurde, bewirkt die Zuführung eines weiteren       Auslöseimpulses    die Wiederholung des vor  hin beschriebenen Vorganges.  



  Zum     einwandfreien    Arbeiten der Anord  nung ist es natürlich erforderlich, dass die  der Kathode 13 zugeführte     Zeichenspan-          nung    sich innerhalb der durch die Eigen  schaften der Röhre gegebenen Grenzen hält.  Die positive Spannung der Kathode soll nicht  se gross werden, dass die Auslösung einer  Entladung     in    der Röhre durch den Auslöse  impuls verhindert wird, und ihre negative  Spannung darf nicht so weit anwachsen, dass  die Entladung auch ohne Einwirkung des       Auslöseimpulses    vor sich geht. Bei der Be-           messung    dieser Grenzwerte müssen natürlich  auch die sich am Kondensator 23 ergebenden  Spannungen berücksichtigt werden.  



  Der     wich\        tigste    Vorteil der in     Fig.    1 dar  gestellten Anordnung besteht darin, dass in  folge der Verwendung der dampf- oder gas  gefüllten Röhre die sich am Kondensator 23  ergebende Spannung ziemlich genau dem  Augenblickswert der Zeichenspannung ent  spricht, da der Spannungsabfall in einer sol  chen Röhre ausserordentlich klein ist. Wei  terhin hat die Anordnung den Vorteil, dass  die Natur der Entladung in der gasgefüllten  Röhre die Änderung der Ladung des     Kon-          densators    23 sowohl im positiven als auch im  negativen Sinne während der Entladungs  periode der Röhre zulässt.

   Dies ergibt sich  daraus, dass die     Ionisierung    in der Röhre je  nach der Änderung der Zeichenspannung  während der Entladung der Röhre positive  Ionen oder negative Elektronen für die La  dung des Kondensators 23 zur Verfügung  stellt. Diese Möglichkeit besteht bei der Ver  wendung einer Vakuumröhre nicht, da in die  ser nur Elektronen vorhanden sind, so dass  also hierbei die Spannung am Kondensator 23  nur durch Spannungsableitung ausserhalb der  Röhre vermindert werden kann, wodurch die  Geschwindigkeit, mit der die Anordnung Än  derungen der Zeichenspannung folgen kann,  herabgesetzt wird.

   Schliesslich hat die be  schriebene Anordnung den Vorteil, dass die  Dauer der Perioden der Spannungsentnahme  aus der Zeichenquelle 10 ausschliesslich durch  den Kondensator 17 und die Spule 18 be  stimmt wird und infolgedessen von der Zeit  dauer der     Auslöseimpulse    unabhängig ist.  Dieser Vorteil kann zwar auch bei Verwen  dung einer Vakuumröhre erreicht werden,  jedoch nur dann, wenn die Dauer der Aus  löseimpulse zumindest gleich der gewünsch  ten Periodendauer der Spannungsentnahme  aus der Zeichenquelle ist.  



  Da bei der Anordnung gemäss     Fig.    1 der  Kathodenwiderstand 16 einen Teil des Entla  dungsstromkreises des Kondensators 17 bil  det, muss dieser Widerstand sehr klein sein,  damit der Entladungsstrom des Kondensators    17 die sich am Kondensator 23 ergebende  Spannung nicht beeinflusst. Diese Notwendig  keit ist bei der Anordnung gemäss     Fig.    2 ver  mieden, da hier der Kathodenwiderstand 16  ausserhalb des Entladungsstromkreises des  Kondensators 17 liegt.  



       Fig.    3 zeigt die Anwendung eines weite  ren Ausführungsbeispiels der erfindungs  gemässen Einrichtung zur selbsttätigen Steue  rung des Taktgebers eines Fernsehsenders.  Die Einrichtung enthält eine gasgefüllte     Te-          trode    30, deren Anode über einen Widerstand  31 geerdet ist. Die Röhre erhält ihre Betriebs  spannung von einem mit. der Kathode über  eine Spule 34 verbundenen, geerdeten Kon  densator 32, welcher über einen Widerstand  33 mit der Spannungsquelle -Bin Verbin  dung steht. Zwischen die zweite Zwischenelek  trode der Röhre und Erde ist ein Konden  sator 35 eingeschaltet.

   Der Taktgeber 40, wel  cher in der Sekunde fünfzig Impulse liefert,  steht über einen Kopplungskondensator 41,  einen Gitterwiderstand 42 und eine     Vorspan-          nungsquelle        -E,    mit der Kathode und der  ersten Zwischenelektrode der Röhre 30 in  Verbindung. Die Betriebsfrequenz des Takt  gebers 40 wird von einer     Reaktanzröhre    45  geregelt, welche ihrerseits durch die sich an  Kondensator 35 ergebende und ihr über die  Leitung 44 zugeführte Spannung gesteuert  wird. Die Anode der Röhre 30 ist über die  Leitung 43 an die Netzspannung von 50 Peri  oden angeschlossen.  



  Die Einrichtung arbeitet in derselben  Weise wie diejenige gemäss     Fig.    1. Die  Anodenspannung der Röhre 30 ändert sich  in bezug auf Erde entsprechend der Netz  spannung, mit welcher der Taktgeber 40 syn  chronisiert werden soll. Die der Röhre zuge  führten Impulse des Taktgebers wirken als       Auslöseimpulse    und führen sekundlich 50  Entladungen in der Röhre herbei. Infolgedes  sen werden dem Kondensator 35 in der Se  kunde 50 Spannungsstösse zugeführt, welche  je einem Augenblickswert der Netzspannung  entsprechen. Solange die Impulse des Takt  gebers mit der Netzspannung in Phase sind,  bleibt daher die Spannung am Kondensator      35 -unverändert.

   Bei einem Phasenunterschied  zwischen den Impulsen des Taktgebers und  der     Netzspannung    ändert sich jedoch die       Spannung    am     Kondensator    35, da jetzt die  Augenblickswerte der     Netzspannung    an den       Zeitptuikten    des Erscheinens der Impulse des  Taktgebers 40 andere sind wie vorhin. Diese       Spannungsänderung    bewirkt über die     Reak-          tanzröhre    45 eine     Regelung    der Betriebsfre  quenz des Taktgebers in der Weise, dass der       Synchronismus    seiner Impulse mit der Netz  spannung     wiederhergestellt    wird.  



  Der in     Fig.    4 dargestellte Fernsehemp  fänger enthält einen mit der Antennenan  ordnung 51, 52 verbundenen Hochfrequenz  verstärker 50, an welchen eine Mischstufe 53,  ein     Zwisehenfrequenzverstärker    54, ein     De-          modulator    und selbsttätiger Kontrastregler  55, ein     Bildfrequenzverstärker    56 und ein       Bildwiedergabegerät    57 angeschlossen ist.

   Mit  dem Demodulator 55 ist ein     Synchronisierzei-          chentrenner    61     verbunden,    aus welchem die       Bildweehselimpulse    dem     Synchronisierkreis     des     Bildkippgenerators    59 zugeführt werden,  während die     Zeilenwechselimpulse    über die       Einrichtung    60 zum     Synchronisierkreis    des       Zeilenkippgenerators    58 gelangen.

   Die     Kipp-          generatoren    58 und 59 speisen die     Ablenk-          elektroden    des     Bildwiedergabegerätes    57. An  den     Zwischenfrequenzverstärker    54 ist ein       Tonwiedergabegerät    62 angeschlossen. Die Be  standteile des beschriebenen Fernsehempfän  gers, mit Ausnahme der     Einrichtung    60, ist  üblicher Art, so dass sich eine nähere Erläu  terung ihrer Wirkungsweise erübrigt.  



  Der     Zeilenkippgenerator    58 ist ein be  kannter selbstsperrender Schwingungserzeu  ger zur Erzeugung einer     sägezahnförmigen          Ablenkspannung.    Er enthält eine Triode 65,  deren Anode über eine Spule 66 und einen  Widerstand 67 an eine     Spannungsquelle        +B     angeschlossen ist. Die Kathode der Röhre ist  geerdet und ihr     Eingangskreis    besteht aus  einer zwecks Erzielung der erforderlichen  Rückkopplung mit der Spule 66 induktiv ge  koppelten Spule 68, einem Kondensator 69  sowie einem an die Anode einer weiteren  Triode 75 angeschlossenen Gitterwiderstand.    70.

   Im     Anoden-Kathodenkreis    der Röhre 65  liegt ein     Summierkondensator    71. Die Kathode  der Röhre 75 ist ebenfalls geerdet und ihre  Anode ist über einen Widerstand 76 mit     dem     Spannungsquelle     +B    verbunden. Diese Röhre  regelt über den Widerstand 70 die Gitterspan  nung der Röhre 65 und steuert dadurch die  Betriebsfrequenz dieser Röhre. Die im     Zei-          lenkippgenerator    58 erzeugte     sägezahnför-          mige        Ablenkspannulng    gelangt über die Aus  gangsklemme 72- zum     Bildwiedergabegerät    57.  



  Die Einrichtung 60 entspricht im wesent  lichen     .der    in     Fig.    2 dargestellten Einrich  tung, mit dem Unterschied, dass zum Katho  denwiderstand 16 ein     Kondensator    73 paral  lel geschaltet ist und mit ihm zusammen einen       Summierkreis    bildet, der über die Spulen 66  und 79 mit der Röhre 65 des     Zeilenkippgene-          rators    58 gekoppelt ist. Dieser     Summierkreis     führt der Kathode der Röhre 11 eine säge  zahnförmige Spannung zu, welche in Grösse  und Phase derjenigen entspricht, welche über  die Ausgangsklemme zum Bildwiedergabe  gerät 57 gelangt.

   Der Eingangskreis der  Röhre 11 ist über den Kondensator 21 an die  die     Zeilenwechselimpulse    liefernde Ausgangs  klemme des     Synchronisierzeichentrenners    61       angeschlossen,    während der Kondensator 23  über ein aus dem Widerstand 77 und dem  Kondensator 78 bestehendes Sieb mit dem  Eingangskreis der Regelröhre 75 in Verbin  dung steht.  



  Die Kurve A der     Fig.    5 stellt eine volle  Periode der von dem     Zeilenkippgenerator    58  erzeugten und dem     Bildwiedergabegerät    57  sowie der Kathode der Röhre 11     zugeführten          Zeilenkippspannung    dar, während die Kurve  B     einen    vom     Synchronisierzeichentrenner    61  dem Eingangskreis der Röhre 11     zugeführten          Zeilenwechselimpuls    darstellt.

   Bei richtigem  Phasenverhältnis zwischen der     Zeilenkipp-          spannung        und    dem     Zeiqenwechselimpuls     erscheint der letztere in zeitlicher Überein  stimmung mit dem     Halbierungspunkt    des ab  fallenden Astes der     Zeilenkippspannung.    So  lange dieses Phasenverhältnis besteht, hält  die sich am Kondensator 23 ergebende und  über das Sieb 77, 78 der Steuerelektrode der      Röhre 75 zugeführte Spannung die voraus  bestimmte     Vorspannung    und Frequenz der  Röhre 65 aufrecht.

   Wenn sich jedoch dieses  Phasenverhältnis ändert, indem die     Zeilen-          kippspannung    beispielsweise die durch die  Kurve A' dargestellte Phase annimmt, dann  wird die sich am Kondensator 23 ergebende,  den in den Zeitpunkten des Erscheinens der       Zeilenwechselimpulse    gegebenen Augenblicks  werten der     Zeilenkippspannung    entspre  chende Spannung kleiner als vorher, wie  dies die     Ililfslinie    s erkennen     lässt.    Infolge  dieser verminderten Spannung am Konden  sator 23 nimmt die Durchlässigkeit der Röhre  75 zu, so dass ihre Anodenspannung und da  mit auch die     Vorspannung    der Röhre 65  sinkt.

   Dadurch wird die Frequenz der letzt  genannten Röhre vermindert, bis das ur  sprüngliche Phasenverhältnis zwischen dem       Zeilenwechselimpuls    und der     Zeilenkippspan-          nung    wiederhergestellt ist. Wenn statt der  obenerwähnten     Vorauseilung    der     Zeilenkipp-          spannung    gegenüber dem Zeilenwechsel  impuls eine     Nacheilung    der     Zeilenkippspan-          nung    eintritt, dann ergibt sich am Konden  sator 23 eine das normale Mass übersteigende  Spannung und infolgedessen wird die Vor  spannung und die Betriebsfrequenz der Röhre  65 entsprechend erhöht.

   Das Sieb 77, 78 dient  zur     Glättung    der der Röhre 75 zugeführten  Spannung. Beim Fehlen dieses Siebes kann  es vorkommen, dass diese Spannung eine der       Zeilenwechselfrequenz    entsprechende Kompo  nente enthält. Natürlich kann dieses Sieb,  wenn nötig, verwickelter sein, um eine     zufrie-          denstellende        Glättung    der der Röhre 75 zuge  führten Spannung zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung einer den in vorausbestimmten Zeitintervallen gegebenen Augenblickswerten einer Zeichenspannung entsprechenden Spannung mittels einer zu mindest eine Anode und eine Kathode ent haltenden elektrischen Entladungsröhre, wo bei die Zeichenspannung an eine der genann ten Elektroden der Röhre zugeführt wird und eine den genannten Augenblickswerten entsprechende Spannung während der Ent ladungen der Röhre abgenommen wird, ge kennzeichnet durch eine mit der Röhre ver bundene Schaltanordnung, welche auf das Einsetzen einer Entladung in der Röhre an spricht und die Entladung nach Verlauf einer vorbestimmten Zeitdauer unterbricht. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs röhre gasgefüllt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine in der Röhre zwi schen der Anode und der Kathode vorgesehene Zwischenelektrode und einen Kondensator, dessen Ladestromkreis den zwischen der Zwi schenelektrode und der an die Zeichenspan nung geschalteten Elektrode gelegenen Teil der Entladungsstrecke der Röhre umfasst. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen an die eine End- elektrode der Röhre angeschlossenen Wider stand, welchem die Zeichenspannung zuge führt wird. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Widerstand ausserhalb des Anodenkreises der Röhre liegt. 5.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der La destromkreis des Kondensators über den Wi derstand verläuft. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltanord nung aus einer mit der Anodenspannungs- quelle der Röhre zusammenwirkenden Induk- tivität und einer Kapazität besteht, welche beim Einsetzen der Entladung in der Röhre eine die Anodenspannung der Röhre herab setzende Schwingung durchlaufen und da durch diese Entladung unterbrechen. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine zur Zuführung eines die Entladung in der Röhre auslösenden Im pulses geeignete zusätzliche Elektrode in der Röhre.
CH263158D 1946-10-04 1947-09-22 Einrichtung zur Erzeugung einer den in vorausbestimmten Zeitintervallen gegebenen Augenblickswerten einer Zeichenspannung entsprechenden Spannung. CH263158A (de)

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