CH263197A - Vorrichtung zum Verabreichen von rollfähigen Leckkörpern an Vieh, insbesondere an Rinder. - Google Patents

Vorrichtung zum Verabreichen von rollfähigen Leckkörpern an Vieh, insbesondere an Rinder.

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CH263197A
CH263197A CH263197DA CH263197A CH 263197 A CH263197 A CH 263197A CH 263197D A CH263197D A CH 263197DA CH 263197 A CH263197 A CH 263197A
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Flesch Von Brunningen Rudolf
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Flesch Von Brunningen Rudolf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/015Licking-stone holders ; Other dispensers for minerals

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Verabreichen von rollfähigen Leckkörpern an Vieh, insbesondere an Rinder.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Vor-    richtung zum Verabreichen von rollfähigen   Leekkörpern,    z. B. aus Salz, sonstigen   Nähr-    stoffen, chemischen, medizinischen Beifutterstoffen (Futterkalk) und dergleichen, an Vieh insbesondere an Rinder, die gekennzeichnet ist durch einen muldenförmig ausgenommenen, innenseitig zumindest teilweise mit vorstehenden Rändern versehenen Lagerkörper, zum Zwecke, nur ein   Ablecken    des eingelegten   Leckkörpers    mit der Zunge bis zum völligen Aufbrauch zu gestatten, wobei die vorstehenden Ränder dazu bestimmt sind, den Leekkörper gegen Herausfallen zu sichern.

   Die Lagerkörpermulde ist bei rinnenförmiger Ausbildung im besonderen für die Einlage stangenförmiger bzw.   zylindriseher    Leckkörper geeignet. Für kurze stangenförmige   Leckkorper    und ebenso für eine fallweise erforderliehe Einlage von ovalen oder kugeligen Leekkörpern kann die Lagerkörpermulde auch kugel  sehalen-oder    ovalförmig bzw.   napfförmig    ausgebildet sein. Die Verabreichungsvorrichtung für diese Leekkörper ist vorteilhafterweise am viehstandseitigen Futterbarrenrand eingesetzt.



  Bei vorhandenem Fressgitter wird die erfindungsgemässe Vorrichtung (viehstandseitig gesehen) vorteilhaft vor diesem angebracht, so dass sie auch bei versperrten Fressschlitzen dem Tier zugänglich ist.



   Die bisher übliche Verabreichung von Nährstoffen bzw. Beifutterstoffen erfolgt ge  wöhnlieh    im Wege einer   Mischfütterung,    das heisst die Stoffe werden im Futtertrog dem gewöhnlichen Futter meist in zerkleinerter oder pulverisierter Form beigemengt. Dadurch geht der dem Vieh gewohnte, natürliche Geschmack des Futters verloren, anderseits ist durch diese Art der Fütterung eine restlose Auswertung der verhältnismässig sehr kost  spieligen    Beifutterstoffe   nieht    gewährleistet.



  Salz wird in zerkleinerter Form im Futtertrog oder in Form von   Leckkörpem    verabreicht. Für die letzte Verabreichungsart stehen   versehiedene    Leekkörperformen mit dazugehöriger   Lagerungsvorriehtung    in Anwendung, die aber in keiner Weise befriedigen können. Die bekannten   rollfähigen    (zy  lindrischen)    Leekkörperformen erfordern me  tallische    Einspann-oder   Festhaltevorriehtun-    gen, die bei längerem Gebrauch rosten, bald sehadhaft werden und häufig Verletzungen von Zunge und Maul der Tiere nach   sieh    ziehen.

   Weiter ist, und namentlich bei solehen Vorriehtungen ohne metallische   Festhaltevor-    richtungen, ein restloser Verbrauch der Leckkörper nicht   möglieh.    Am häufigsten wird das Salz in Form von konischen Scheibenkörpern oder konisch abgeschrägten   Bechteckkörpern    in an der Stallwand befestigten konischen   Blechringen    oder   Blechschienen    auswechselbar eingespannt. Diese   Salzverabreichung    hat den Nachteil, dass durch die mittige   Leekabnützung    mit der Zeit ein Zerbröekeln der verbleiben den   Leckkörperränder    erfolgen muss, die der Verfütterung zum Grossteil verlorengehen.



  Das einfache Einlegen von Rolleckkörpern in den Futterbarren erweist sich als unzweckmässig, da die Rollkörper einerseits nicht   orts-    fest lagern können und anderseits neben der ständigen Auswurfgefahr ein Erfassen bzw.



  Zerbeissen der Körper nicht verhindert werden kann.



   Die erfindungsgemässe   Leckvorrichtung    behindert in keiner Weise die Anbringung eines Fressgitters am Futterbarren. Es ist auch möglich, die Vorrichtung bei bestehenden Fressanlagen mit Fressgitter nachträglich ohne jede Behinderung der Tiere vor diesem am viehstandseitigen Rand des Futterbarrens anzubringen. Dadurch sind die Leckkörper bei versperrtem Fressgitter dem Tiere jederzeit zugänglich. Durch Anordnung mehrerer   Leckmulden nebeneinander können    mehrere   Beifutterstoffe    getrennt gleichzeitig verabreicht werden.

   Die vorstehenden Ränder der   Leckmulde    verhindern ein Auswerfen der Leckkörper bis zu ihrem völligen Verbrauch, gleichzeitig aber auch ein Erfassen des   Leck-    körpers mit den Zähnen und damit eine Aufnahme grösserer und kleinerer Bruchstücke, die dem Tiere schädlich wären.



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen   Fig. 1    einen stangenförmigen Leckkörper mit kreisförmigem Querschnitt, Fig. 2-6 bevorzugte Querschnittsformen für   Leckmulden    und Fig. 7 eine Fressanlage mit Fressgitter und eingebauten Leckmulden.



   Mit   1    ist ein stangenförmiger, zylindrischer   Leckkörper    bezeichnet, der zweckmässig gegossen oder in der Strangpresse hergestellt ist. Er ist vorteilhaft durch Brechrillen la un  terteilt.    Die Vorrichtung für die Verabreichung dieser stangenförmigen Leekkörper 1 besteht aus einer in einem Lagerkörper 2 vorgesehenen Mulde, deren Bänder nach innen vorstehen. Der   Krümmungsradius der Leek-    rinnenbasis 3a ist grösser als der   Krümmungs-    radius der einzulegenden   Leekstange.    Mit 3b und 3c sind die nach innen vorstehenden, wulstartigen Ränder der Mulde 3 bezeichnet, welche ein Auswerfen der Leekstangen naturbedingt ausschliessen.

   Die Innenseite der   Leek-    mulde im Bereich der   Uberlappungen    ist aufgerauht oder mit Rillen versehen, um eine unbedingte   Zuriiekweisung    der beim Leckvorgang lageveränderten Leekkörper in ihre Ruhelage zu gewährleisten. Die Mulden-bzw.



  Rinnenöffnung (gebildet durch die Ränder   3b    und 3c) ist so bemessen, dass das Tier mit seiner Zunge die Innenflächen   belecken    kann.



  Sie ist in   zweekmässig    schräger Lage frontal zum Tier angeordnet. Die Öffnung der   Leek-    mulde 3 (Rinne) und die Berührungserzeugende 3a für die   Leckstange 1    in normaler Ruhelage nehmen eine   solehe    Lage zueinander ein, dass bei jeder Berührung oder Ableckung der eingelegten Leekstange dureh die Tierzunge ein Drehmoment auf diesen Leekkörper ausgeübt wird.

   Er wird je nach der Richtung der Leekbewegung eine Bewegung gegen einen der   überlappten    Ränder   3b    oder 3c, die zweckmässig rund unterhöhlt sind, ausführen und bei jeder Unterbrechung der   Leekbewegung    in seine   Ursprungslage    in der   Beriihrungs-    erzeugenden   3a      zuriiekrollen.    Die Richtung der Leckbewegung der Zunge kann durch ent  sprechende Formgestaltung der Mulde    (Rinne)   bzw. der Muldenoffnung    vorbestimmt werden und dadurch die Bewegung der Leekstange nur gegen einen Anschlagrand gerichtet werden.   GFemäss    Fig. 3 wird die   Leekstange    beim Abdecken nur gegen den Bordrand 3c anschlagen.

   Nach Fig. 4 ist eine   Leckmulde    vorgesehen, die eine   Leckbewegung    mehr oder weniger senkrecht gegen die Leekstangenmit  telachse    erzwingt, weil der Vorderrand 3c sehr tief liegt. Ein Auswerfen der Leekkörper wird dadurch vermieden, dass die Leckrinne an   n    ihren Stirnseiten   3d    einander zugekehrt halbringförmige   Überbriickungsflanschen    3e aufweist. Hiebei ist erforderlich, dass die Länge der   Leckstange      1    so bemessen ist, dass sie von der Innenseite der Stirnwand 3d bis zum Innenrand des nächsten Uberbrückungsflansches   3e    reicht. Eine derart bemessene Leckstange lässt sich leicht in die   Leckmulde    einlegen.

   Ein Auswerfen wird trotz des tiefliegenden Randes   3c    dadurch verhindert, dass bei jeder Ableckung die Stange immer mit einem Ende, und zwar gegen das die Leekbewegung gerichtet ist, unter einen   Lfiberbrückungs-    flansch 3e zu liegen kommt. Nach Fig. 5 ist die Leckrinncn¯ffnung zur Lage der Leckstange und damit der tiefsten   Leckstangen-    erzeugenden schräg gekreuzt angeordnet. Das Tier wird instinktmässig an der Stelle, wo ihm die grösste LeckflÏche geboten ist, die Zunge ansetzen und seine   Leckbewegung    in der Richtung der   Muldenöffnung    ausführen.



  Dadurch ist ebenfalls die Richtung der Leckbewegung und damit die Richtung der Drehbewegung bzw. Rollbewegung vorbestimmt.



  Diese schräge Lage der Muldenöffnung ergibt aber auch gleichzeitig einen wirksamen Schutz gegen ein Auswerfen der   Leekstange.    In Fig. 6 ist eine Ausführungsform der Leekmulde dargestellt, wie sie für nahe am Boden gelagerte   Leckstangen    zweckmϯig ist. Fig. 7 zeigt die   Leckvorrichtung    in Verbindung mit einer   Fressanlage    mit Fressgitter dargestellt. Am Futterbarren 4 ist viehstandseitig das Fressgitter 5 angeordnet. Vor dem Fressgitter sind im Bereich der Fresssehlitze 5a je zwei in einem Lagerkörper 2 vorgesehene Leckmulden 3 angebracht. Der Lagerkörper 2, welcher vorteilhafterweise aus Steingut hergestellt ist, ist im Futterbarren 4 eingesetzt. Die Leckmulden können aber auch mit dem Futterbarren aus einem Stüek hergestellt sein.

   Zwischen den   Leckmulden    3 jedes Viehstandes ist im Barren eine Freifläche 4a für die   Anhänge-    vorrichtungen 6 und für die Anbringung der Fressgitter 5 und Tränken 7 vorgesehen.



   Die vorgeschlagenen   Leckvorrichtungen    lassen sich auch unabhängig vom Futterbarren in eigenen aufstellbaren Lagerkörpern aus Beton, Steingut, Holz und dergleichen selbständig verwenden. Für Weidevieh und Wild ist es vorteilhaft, die Lagerkörper   dachge-    schützt aufzustellen, und zwar zweckmϯig mehrere   LeekmuRden    in einem gemeinsamen Lagerkörper vereint. Namentlich für die Auslegung von Präparaten zur Bekämpfung von Seuchen beim   Schalenwild    sind diese Leckmulden besonders geeignet. Die Präparate können in Stangenform oder in sonstiger Rollkörperform hergestellt werden und nur durch   Ablecken    fast bis zum vollständigen Aufbrauch vom Tier aufgenommen werden.

   Beispielsweise für   arsenhaltige-Präparate ist es    wichtig, dass dem Tier ein   Abschaben    oder Ausbrechen von grösseren Mengen der Fressmasse mittels der Zähne unmöglich ist.



   Durch entsprechende Aussparungen im Futtertrogrand   und/oder    durch entsprechende Offnungen an den Stirnwänden der   Leckrin-    nen kann ein seitliches Einführen der Leckstangen erfolgen. Die Íffnungen können verschliessbar sein oder so versetzt in den Stirnwänden liegen, dass   Anschlagränder    längs der Muldenfläche stehenbleiben. Ebenso ist es möglich, die   Leckmulden    vor allem dann, wenn es sich   nicht um stangenförmige Leck-    körper handelt, sondern um kegelstumpfartige,   eiförmige,    kugelige Körper,   schalen-bzw.    napff¯rmig auszubilden,   ähnlieh    dem Quersehnittsprofil nach Fig. 5, wobei der Rand teilweise oder ganz nach innen vorsteht.

   Diese   Napfform    ist in der Schnittdarstellung gemäss Fig. 6 strichliert angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Verabreichen von rollfähigen Leekkörpern an Vieh, insbesondere an Rinder, gekennzeichnet durch einen mul denförmig ausgenommenen, innenseitig zumindest teilweise mit vorstehenden Randern (bei 3b, 3c, 3e) versehenen Lagerkörper (3), zum Zwecke, nur ein Ablecken des eingelegten Leekkörpers mit der Zunge bis zum völligen Aufbrauch zu gestatten, wobei die vorstehenden RÏnder dazu bestimmt sind, den Leckkörper gegen Herausfallen zu sichern.
    UNTERANSPRUCHE : l. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, an Fressanlagen mit Fressgitter, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper mit der Leckmulde im viehstandseitigen Futterbarrenrand vor dem Fressgitter eingesetzt ist, damit der Leckkörper auch bei versperrten Fress soblitzen vom Vieh geleckt werden kann.
    2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung der Leckmulde (3) in schräger Lage frontal zum Tier angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die tiefste Leck muldenerzeugende, auf welcher der Leekkörper während der Ruhelage aufliegt, gegenüber dem Leekmuldenrand eine solche Lage besitzt, dass bei jeder durch die Offnung möglichen Leekbewegung ein Drehmoment auf den Leckkörper ausgeübt wird.
    4. Vorrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandöff- n-long der Leckmmlde zur Ruhelage des Leckkörpers und damit zur tiefsten Leckk¯rpererzeugenden schräg gekreuzt angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, zur Verabreichung von stangenförmigen Leekkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass die Leckmulde (3) an ihren Stirnseiten (3d) ein ander zugekehrte, halbringiormige Überbrük- kungsflansche aufweist, welche dazu bestimmt sind, die Enden des Leekkorpers gegen ein Herauswerfen zu sichern.
    6. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Leckmulde (3) im Bereich des vorstehenden Randwulstes (3b, 3c) aufgerauht ist.
CH263197D 1947-01-22 1948-01-21 Vorrichtung zum Verabreichen von rollfähigen Leckkörpern an Vieh, insbesondere an Rinder. CH263197A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2754803A (en) * 1954-06-21 1956-07-17 Stammel Andreas Lever operated multiple stanchion release
CN107410060A (zh) * 2017-09-15 2017-12-01 王天湶 一种牲畜饲养营养物悬挂装置

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