CH263354A - Schraubstock, insbesondere Maschinenschraubstock. - Google Patents
Schraubstock, insbesondere Maschinenschraubstock.Info
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- B25B1/06—Arrangements for positively actuating jaws
- B25B1/10—Arrangements for positively actuating jaws using screws
- B25B1/103—Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw perpendicular to the jaw faces, e.g. a differential or telescopic screw
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- B25B1/2431—Construction of the jaws the whole jaw being pivotable around an axis perpendicular to the actioning direction of the vice
- B25B1/2436—Construction of the jaws the whole jaw being pivotable around an axis perpendicular to the actioning direction of the vice around a vertical axis
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Description
Schraubstock, insbesondere Maschinenschraubstock. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet. ein Schraubstock, beispielsweise als Maschinenschraubstock ausgebildet, mit einer festen und einer verschiebbaren Spann backe, bei welchem Schraubstock die eine Spannbacke um einen vertikalen Achszapfen schwenkbar ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind ein als Maschinenschraubstock ausgebildetes Aus führungsbeispiel und eine Detailvariante des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig.l ist ein Längsschnitt des Beispiels, Fig.2 eine Draufsicht desselben, einzelne Teile im Schnitt, Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1 in grösserem Massstab, Fig. 4 eine Seitenansicht, aber mit gegen über Fig.1 gewendeten Spannbacken, Fig.5 eine Teildraufsicht mit schräg ein gestellter Kulisse ohne Spannbacke, Fig.6 die Detailvariante im Schnitt.
Der in Fig.1 bis 5 gezeichnete Schraub stock besitzt zwei parallele Führungswangen 1, die an den einen Enden, Fig.1 und 2 links, durch eine auf ihnen aufgesetzte Traverse 2 und an den andern :Enden durch an den Stirn flächen angeschraubte Querstäbe 3, 3a starr miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden Wangen 1 ist ein Schlitten 4 mittels Schraubenspindel 6 verschiebbar angeordnet, die in den Querstäben 3, 3a in der Längsrich tung axial unbeweglich, aber drehbar gelagert ist und mit Hilfe einer Kurbel 5 gedreht wer den kann. Der Schlitten 4 ist durch eine an seiner Unterseite mittels Schrauben befestigte Ankerplatte 7 gegen Abheben von den Wan gen 1 gesichert.
Der Schlitten 4 trägt nahe seinem hintern Endteil einen nach oben ragenden, abgesetzten vertikalen Achszapfen 8, um den eine quer zu den Wangen 1 auf diesen liegende Kulisse 9 begrenzt schwenkbar gelagert ist. Mittels einer in den Zapfen 8 geschraubten Schraube 10 mit scheibenförmigem, flachem und ver senktem Kopf ist die Kulisse 9 gegen Abheben vom Achszapfen 8 gesichert und auf dem letz teren so gehalten, da.ss sie vertikal kein Spiel hat.
Zu diesem letzteren Zweck weist der Kopf der Achszapfenschraube (Achszapfenkopf) 10 auf der Unterseite eine konisch sich nach un ten verengende Passfläche 10a auf, die auf einer entsprechend konischen Anpassfläche der den Achszapfenkopf aufnehmenden Ver tiefung der Kulisse 9 aufliegt. Die Traverse 2 und die Kulisse 9 haben die genau gleiche Querschnitts-Umrissform und nehmen je eine aus zwei schmalen Teilbacken bestehende Spannbacke 11 auf. Sie könnten auch nur je eine breite Spannbacke aufweisen.
Die Ver wendung von je zwei schmalen Teilspannbak- ken auf dem gleichen Träger 2 bzw. 9 hat gegenüber je nur einer einteiligen breiten Spannbacke den Vorteil, die Spann- resp. An griffsfläche für das @@7erkstück der Breite oder Länge desselben entsprechend verän dern, das heisst anpassen, oder ein rundes Werkstück an drei oder vier Stellen des Um fanges angreifen und festspannen zu kön- nen. Die in dem in Fig. 1 bis 5 gezeichneten Beispiel dargestellten Teilspannbacken 11 be stehen je aus zwei Stücken 11 und 11a,
die durch eine versenkte Schraube 11b lösbar mit einander verbinden sind. Die Schraube 11b kann mit Hilfe eines Steckschlüssels 12 an gezogen und losgeschraubt werden. Beim An ziehen der Schraube llb wird die betreffende Spannbacke auf ihrem Träger 2 bzw. 9 festgeklemmt -Lind bei zurückgeschraubter Schraube 11b kann die Spannbacke verscho ben und in die gewünschte Stellung eingestellt werden.
Auf beiden Längsseiten weisen die Spannbackenträger 2 und 9 je eine Längsnut 13 von trapezförmigem Querschnitt auf. In diese auf gleicher Höhe angeordneten Längs nuten 13 greifen an den Innenseiten der seit wärts am Spannbackenträger 2 bzw. 9 anlie genden Spannbaekenteile angeordnete Füh rungsleisten 11c, durch welche infolge ihrer schrägen Führungsflächen bei angezogenen Klemmschrauben llb die Spannbacken mit dem betreffenden Träger 2 bzw.
9 so verbun den werden, dass sie auf die letzteren herun tergezogen werden -Lind weder in vertikaler noch in horizontaler Richtung Spiel haben. Da die Spannbackenträger 2 und 9 in bezug auf die Wangen 1 bzw. den Schlitten 4 kein Spiel aufweisen, sitzen die Spannbacken fest, sie können sich aufwärts nicht bewegen, auch wenn ein eingespanntes Werkstück nur mit den untern Rändern in die Spannbacken ein gespannt wird. Bei Maschinenschraubstöcken ist dieses absolute Festsitzen der Spannbacken auf ihren Trägern besonders wichtig, weil das geringste Spiel kein genaues Bearbeiten der Werkstücke ermöglichen würde.
Die Spann backen 11, 11a weisen, in bezug auf Fig. 1, auf der obern, ihrem Träger abgewandten Seite mehrere Stufen 14 auf, welche ermöglichen, dass bei der gleichen Spannweite des Schraub stockes verschieden grosse, massive Werk stücke oder nach Verdrehen der Spannbacken um ihre vertikalen Achsen um l80 hohle Werkstücke verschiedener Lichtweite einge spannt werden können, wie dies in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist.
Fer ner weisen die Spannbacken nahe an den Stu- fen 14 auf der obern Seite (Fig.l) je min destens eine Gewindebohrung 15 auf, um mit Hilfe von Schrauben auf den Spannbacken zusätzliche Hilfsspannorgane befestigen zu können. Die Schwenkgrösse der Kulisse 9 auf dem Achszapfen 8 ist atü ungefähr 10 beidseitig aus der Normalstellung (Fig.2) beschränkt.
Die Kulisse 9 weist auf der Unterseite eine längslaufende Ausnehmung (Nut) 16 auf, in welche vom Achszapfen 8 auf einander entgegengesetzten Seiten des Achszapfens 8 seitwärts abstehende, nach aussen seitwärts ab geschrägte Nocken 8a, 8b hineinragen. Auf der Seite des Nockens 8a ist in der Nut 16 der Kulisse 9 ein U-förmiges Sperrstück 17 längsverschiebbar geführt, welches durch eine in der betreffenden Stirnwand der Kulisse drehbar gelagerte Schraube 18 verschoben werden kann. Bei ganz einwärts geschobenem Sperrstück 17 greift dasselbe über den Lap pen 8a und verhindert dann das Schwenken der Kulisse 9 um den Achszapfen B.
Die Ku lisse steht dann mit ihren Spannbacken 11, Ilca mit Bezug auf den Schlitten 4 fest in der Normalstellung zu diesem. Soll ein konisches oder seitwärts abgestuftes Werkstück ein gespannt werden, so wird durch entsprechen des Drehen der Schraube 18 das Sperrstück 17 vom Nocken 8a wegbewegt, so dass sich die Kulisse 9 tun den Zapfen 8 drehen kann.- Da mit sich die Kulisse 9 bei Herausnehmen des Werkstückes aus dem Schraubstock selbsttätig in die Normallage zurückdreht,
ist mit ihren Enden eine Schraubenfeder 19 je in eine Ver- tief-Lmg des Nockens 8b und der betreffenden Stirnwand der Kulisse 9 eingesetzt (Fig.5). Statt der Schraubenfeder 19 könnte auch eine Rasthaltung, z. B. Federstift oder Kugelraste, verwendet werden.
Fig. 6 zeigt eine Variante der Spannbacke 11, bei welcher die eine Führungsleiste 11c derselben an einer Einsatzplatte 11d angeord net -Lind diese in einer seitwärts offenen Aus sparung lle der Spannbacke 11 längsver schiebbar eingesetzt ist. Eine mit geringem Spiel die Platte lld durchdringende Niete (oder Schraube) 21, die in der Spannbacke festsitzt, verhindert, dass die Platte 11d seit wärts herausgleiten kann.
Mittels einer in die Spannbacke versenkten Stellschraube 22 mit Sechseckvertiefung kann die Platte 11d gegen die Kulisse 9 gepresst werden, so da.ss die Spannbacke satt auf die Kulisse herunter gezogen wird. Nach Lockern der Schraube 22 kann die Spannbacke auf der Kulisse 9 seit wärts verschoben werden.
Diese Variante hat gegenüber der vor beschriebenen Ausführungsform den Vorteil, dass der Spannbackenkörper aus einem Stück hergestellt werden kann. Auf das äussere, mit einem Stirnzapfen 6a versehene Ende der Schraubenspindel 6 (Fig.l) ist die Kurbel 5 mit einer steckkronenartig ausgebildeten Nabe 5d axial versehiebbar aufgesetzt.. Eine auf den Zapfen 6a geschobene Schraubenfeder 23, die sich aussen gegen eine mittels Schraube 24 am Zapfen 6a befestigte Scheibe 25 stützt, hält die Nabe 5a. mit der Kronverzahnung 6b der Schraubenspindel dauernd im Eingriff.
Durch Ziehen an der Kurbel in axialer Richtung kann sie mit der Kronverzahnung 6b ausser Eingriff und dann lose gedreht. und in jede beliebige, zu ihrer Betätigung bequeme Stel lung zur Spindel eingestellt werden, ohne sie von der letzteren abzunehmen. Der Steck schlüssel 12, welcher zum Drehen oder Schrau ben llb oder 22 stets griffbereit zur Hand sein soll, ist an der Rückseite des Kurbel armes 5 in einer Bohrung 26 und in einer Federklemme 2 7 gehalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schraubstock, mit einer festen und einer verschiebbaren Spannbacke, bei welchem die eine Spannbacke um einen vertikalen Achs zapfen schwenkbar ist, dadurch gekennzeich net, dass die schwenkbare Spannbacke auf einer auf Führungswangen (1) aufliegenden Kulisse (9) verschiebbar angeordnet ist, wel che um den vertikalen Achszapfen (8) be grenzt schwenkbar und mittels einer konischen, sich nach unten verengenden Passfläche (10a) auf den Führungswangen (1) gehalten ist. U N TERAN SPRüCHE 1.Schraubstock nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die PaBfläche (10a) an einer Schraube (10) vorgesehen ist, und zwar an einem in die Kulisse versenkten Kopf derselben, und da.ss die Passfläche auf einer Gegenfläche der Kulisse aufliegt. 2.Schraubstock nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (9) auf der Unterseite eine längslaufende Ausnehmung (16) aufweist, in die vom Achszapfen (8) zwei seitwärts ab stehende Nocken<I>(8a, 8b)</I> ragen, und da.ss mit dem einen Nocken (8a) ein mittels Schraube (1.8) verschiebbarer Sperrkörper (17) derart in Eingriff gebracht werden kann, dass die Kulisse auf dem Drehzapfen in ihrer Normal stellung festgestellt ist. 3.Schraubstock nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Ausnehmung (16) der Kulisse (9) ein mit dem andern Nocken (8b) zusammenwirkendes federndes Organ (19) vorhanden ist, durch welches die aus der Normalstellung herausgedrehte Kulisse (9) nach Freigabe derselben in die Normal stellung zurüekbewegt wird. 4.Schraubstock nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die an der Kulisse (9) angeord nete Spannbacke durch beidseitig auf glei cher Höhe angeordnete, im Querschnitt trapez- förmige Führungsleisten (11c) in an den Längsseiten der Kulisse ausgesparten Längs nuten (13) verschiebbar geführt ist. 5.Schraubstock nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannbacken auf der obern Seite zum Einspannen von Werkstücken von verschiedenem Durchmesser, bei gleicher Spannbackenentfernung, Stufen aufweisen und auch in um eine vertikale Achse um 180 verdrehter Lage befestigbar sind, damit in dieser Lage mit den nach auswärts gekehrten Stufen der Spannbacken offene Hohlkörper eingespannt werden können. 6.Schraubstock nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass die eine Führungsleiste (11c) der an der Kulisse (9) angeordneten Spann backe an einer Einsatzplatte (11d) angeord net ist, die in einer seitwärts offenen Ausspa rung (11e) der Spannbacke mittels einer Klemmschraube (21) von seitwärts an die Kulisse (9) gedrückt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH263354T | 1945-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH263354A true CH263354A (de) | 1949-08-31 |
Family
ID=4474813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH263354D CH263354A (de) | 1945-10-01 | 1945-10-01 | Schraubstock, insbesondere Maschinenschraubstock. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH263354A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2732745A (en) * | 1956-01-31 | Vise having stepped movable jaws lockable to fixed jaw | ||
| US2835156A (en) * | 1955-06-30 | 1958-05-20 | E N Eklunds Mek Verkst Ab | Machine-tool vise having workpiececlamping screw in proximity to base-clamping screw |
| US4750722A (en) * | 1985-08-07 | 1988-06-14 | Chick James P | Supplemental machine vise |
| FR2651707A1 (fr) * | 1989-09-11 | 1991-03-15 | Baudot Hardoll | Etau a deformation limitee. |
-
1945
- 1945-10-01 CH CH263354D patent/CH263354A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2732745A (en) * | 1956-01-31 | Vise having stepped movable jaws lockable to fixed jaw | ||
| US2835156A (en) * | 1955-06-30 | 1958-05-20 | E N Eklunds Mek Verkst Ab | Machine-tool vise having workpiececlamping screw in proximity to base-clamping screw |
| US4750722A (en) * | 1985-08-07 | 1988-06-14 | Chick James P | Supplemental machine vise |
| FR2651707A1 (fr) * | 1989-09-11 | 1991-03-15 | Baudot Hardoll | Etau a deformation limitee. |
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