CH263369A - Verfahren zur Herstellung einer Rohrisolierung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Rohrisolierung.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Rohrisolierung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Rohriso lierung mit Hilfe einer Form. Die Erfin dung besteht darin, dass man eine ans käl.te- bzw. wärmeisolierendem Material bestehende Isolierwhicht auf die Form aufbringt, die Aussenseite der Selricht durch Bestreichen mit einer Klebmasse mit.
einer wasser- undurchlässigen, isolierenden, luftdichten Schicht versieht, mittels der Klebmasse eine Hülle auf der zweiten Schicht aufklebt, das Ganze in Längsrichtung aufschneidet und nach Entfernen von der Form auf das zu isolierende Rohr aufbringt.
Auf der Zeichnung ist ein Isolierkörper bei der IIerstelilung gezeigt. An Hand der selben ist im folgenden auch das erfindungs gemässe Verfahren beispielsweise erläutert. Zur Bildung des Isolierkörpers wird ein Dorn 1 (Fug. 1 und 2) als Form verwendet, auf welchen vorerst eine aus wärme- bzw.
kälteisolierendem Material bestehende Schicht 2 aufgelegt wird. Letzteres kann aus Watte, Glaswolle, Schlackenwolle nsw. bestehen und in der Form einer biegsamen Platte aufge bracht werden, es kann auch ein aus Textil material bestehender Zopf sein, der in an einanderliegenden Sehraubenwindungen auf die Form aufgewickelt wird.
Auf die Aussen seite dieser Isoliermaterialschicht wird eine Klebemasse 3, vorzugsweise heisser Bitumen, derart aufgestrichen, dass die Masse eine wei tere Sehicbt bildet., und auf diese sofort eine lfülle 4 aufgelegt. In kadtern Zustand hält der Bitumen das Isoliermaterial der Sehieht 2 zu sammen und klebt gleiehzeitig die Hülle fest. Diese letztere kann aus Papier, Jute usw. be stehen.
Der Vorteil bei der Verwendung von Bitumen liegt darin, dass die mit ihm. gebil dete Schicht. isolierend, wasserundurchlässig und :luftdicht ist.. Das so hergestellte Isolier- rohr wird dann bei 5 der Länge nach auf < geschnitten, von der Form entfernt und auf.' das zu isolierende Rohr aufgebracht..
Das Ma terial. für die Hülle 4- lässt man mit dem End- teil. 6 mit parallel. zur Rohraxe liegendem Rand über das andere Ende vorstehen imd sieht die Schnittstelle 5 so vor, dass sie vom Endteil 6 überlappt wird. Nach dem Aufbrin- gyen des Isolierkörpers auf das zu isolierende Rohr wird der Teil 6 über die Stossstelle ge klebt.
Auch in Längsrichtung des Isolier- rohres lässt man. die pIülle 4 mit ihrem Teil 4a über die Isoliermaterialschieht 2 vor stehen. Zur Isolierung eines längeren Rohres wird eine entsprechende Anzahl vorstehend besehriebener, z. B. mit 1 m Länge ausge führter Isolierkörper aneinandergelegt, wo bei jeweils der Hüllenteil 4a über den näch sten Körper geklebt wird. Dadurch werden vom Rohr nach aussen gehende, zu Wärme verlusten führende Schlitze an den Stoss stellen der einzelnen Isolierkörper weitgehend vermieden.
Das beschriebene Verfahren ist sehr ein fach durehzuführen und ergibt, wie prak- tiKehe Verswehe gezeigt haben, eine gute, bil lige und dauerhafte Rohrisolierung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Rohriso- lierimg mit Hilfe einer Form, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine aus kä'1te- bzw.wärmeisolierendem Material bestehende Iso lierschicht :auf die Form aufbringt, die Aussen seite der Schicht durch Bestreichen mit einer Klebmasse mit einer wasserundurchlässigen, isolierenden, luftdichten Schicht versieht, m *ttels der Klebmasse eine Hülle auf der zweiten Schicht aufklebt,das Ganze in Längs- riehtimg aufschneidet und nach Entfernen von der Form auf das zu isolierende Rohr aufbringt. UNTERANSPRÜCHE 3.. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bieldung der Isoliermaterialschicht ein aus Textilmaterial bestehender Zopf in aneinanderliegenden Schraubenwindungen auf die Form aufge wickelt wird. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,dass zur Bildung der Isoliermateriaüchicht, Iso'liermateriail in Form einer biegsamen Platte um die Form gelegt wird. 3. Verfahren- nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Kleb masse Bitumen verwendet, welches heiss auf getragen wird und das nach .dem Erkalten einerseits das Isoliermaterial zusammenhält lind anderseits die Hülle festklebt.4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Hüllen material mit dem einen Endteil mit parallel zur Formaxe liegendem Rand über das an dere Ende vorstehen lässt, den Körper inner halb der überlappung aufschneidet und nach dem Aufbringen des Isolierkörpers auf das Rohr den vorstehenden Endteil über die Stoss stelle klebt. 5.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man .die Hülle in Längsrichtung der Form über die Ieo-her- materialschicht vorstehen lässt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH263369T | 1948-01-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH263369A true CH263369A (de) | 1949-08-31 |
Family
ID=4474823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH263369D CH263369A (de) | 1948-01-26 | 1948-01-26 | Verfahren zur Herstellung einer Rohrisolierung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH263369A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001070B (de) * | 1954-04-27 | 1957-01-17 | Josef Troxler | Isolierung zur Umkleidung von Rohren |
| DE1180587B (de) * | 1956-12-22 | 1964-10-29 | Denso Chemie Ges Mit Beschraen | Isolationsbinde fuer Lutten und aehnliche Rohrleitungen |
-
1948
- 1948-01-26 CH CH263369D patent/CH263369A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001070B (de) * | 1954-04-27 | 1957-01-17 | Josef Troxler | Isolierung zur Umkleidung von Rohren |
| DE1180587B (de) * | 1956-12-22 | 1964-10-29 | Denso Chemie Ges Mit Beschraen | Isolationsbinde fuer Lutten und aehnliche Rohrleitungen |
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