CH263377A - Brennkraftmaschine. - Google Patents
Brennkraftmaschine.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Brennkraftmaschine. Die Erfindung betrifft eine Brennkraft- maschine, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens eine Kurbel mit drehbar ge lagertem Planetenrad vorgesehen ist, welches Planetenrad in einen fest angeordneten Zahn kranz von doppeltem Durchmesser eingreift und einen Zapfen aufweist, dessen Achse. parallel zur Kurbelwelle und zur Achse des Planetenrades ist, so dass der Zapfen sich auf einem Durchmesser des Zahnkranzes hin und her bewegt und dass der Zapfen in eine Kol benstange eingreift.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist sche matisch eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine Frontansicht im Schnitt und Fig.2 einen Schnitt nach der Linie 1-I der Fig. 1 einer Brennkraftmaschine mit zwei Arbeitszylindern.
In der Fig. 1 bedeutet 1 einen linken und 2 einen rechten Explosionszylinder, die durch ein Kurbelgehäuse 3 zu einem Motorblock in Boxerform zusammengebaut sind. In den bei den Arbeitszylindern 1 und 2 ist je ein Ar beitskolben 4 bzw. 5 in Richtung der gemein samen Zylinderachse hin und her verschieb bar. Die beiden Arbeitskolben sind mit einer Kolbenstange 6 fest verbunden, die in den Zylinderböden 7 und 8 in Stopfbüchsen 9, 10 geführt ist. In der Mitte der Kolbenstange ist ein Auge 11 vorgesehen, in welchem mittels eines Kugellagers 12 ein Zapfen 13 drehbar ist. Letzterer bildet mit zwei Planetenrädern 14 bzw. 15 ein festes Stück.
Diese Planeten räder sind koaxial zum Zapfen 13 in solchem Abstand angeordnet, dass der Zapfen 13 und zwei Abkröpfungen desselben zur Verbindung mit den beiden Planetenräder 14, 15 Platz finden. Die beiden Planetenräder greifen in je einen Zahnkranz 16 bzw. 17 mit Innen verzahnung ein. Diese Zahnkränze sitzen fest im Kurbelgehäuse 3. Die Achse des Zap fens 13 schneidet in der dargestellten Lage gerade die beiden Teilkreise der Planeten räder 14, 15. Der Eingriff der Planetenräder 14, 15 in die Zahnkränze 16, 17 wird dadurch sichergestellt, dass die Planetenräder auf je einer Stirnkurbel 18 bzw. 20 drehbar gelagert sind. Zwecks Erzielung eines ruhigen Laufes sind diese Kurbeln durch Gegengewichte 21 bzw. 22 ausgewuchtet.
Die Drehbewegungen der beiden Kurbeln werden auf die Kurbel wellen 23 bzw. 24 übertragen, die im Kurbel gehäuse 3 gelagert sind. Der Zapfen 13 ist parallel zu den beiden Kurbelwellen.
Die Arbeitskolben 4, 5 sind hohl ausge bildet. An zwei einander gegenüberliegenden Stellen ihrer zylindrischen Wandung weisen sie mehrere Schlitze 25 bzw. 26 auf. Diese Schlitze gelangen in der Mitte des Kolben hubes mit entsprechenden Schlitzen 27 bzw. 28 in den Zylinderwandungen zur Deckung ünd gestatten, das Kolbeninnere mit vorver dichteter Luft auszuspülen, wodurch eine wirksame Kühlung der Kolben erzielt wird. Die Schlitze in den Zvlinderwandun--en die- nen ausserdem auch noch als Zufuhröffnun- gen für das brennbare Brennstoff-Liütge- misch bzw. als Auspufföffnungen für die ver brannten Gase.
Die Steuerung dieser Öffnun gen erfolgt durch die Kolbenstirnwand.
Die Zylinderböden 7, 8 bedürfen ebenfalls einer Kühlung und sind deshalb auf der Kolbenstangenseite mit Doppelböden und Kühlrippen ausgebildet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Brennkraftmaschine ist folgende: Wenn der Kolben 4 in der gezeichneten Totpunktlage durch eine Explosion nach rechts geschleudert wird, so hat die Kolben stange 6 das Bestreben, den Zapfen 13 und damit die mit diesem fest verbundenen Pla netenräder 14, 15 ebenfalls nach rechts zu verschieben.
Da die Planetenräder 14, 15 jedoch an den beiden Kurbeln 18, 20 drehbar gelagert sind, werden die Planetenräder 14, 15 dabei gezwungen, auf den Zahnkränzen 16, 17 abzurollen, wobei deren Zapfen 13, unter entsprechender Drehung im Lager 12, sich jedoch geradlinig auf dem Durchmesser der Zahnkränze 16, 17 bzw. in Richtung der Zylinderachse bewegt. Dadurch wird die hin und her gehende Bewegung der Arbeitskolben in eine drehende Bewegung der Kurbelwellen umgewandelt, und zwar, was einen Hauptvor teil des beschriebenen Getriebes bildet, ohne Pleuelstangen.
Besonders günstig ist die dargestellte An ordnung von zwei Arbeitszylindern in Boxer form. Bei mehreren Kurbeln können die Zy linder auch in Reihen oder in Stern ange ordnet sein.
Die beiden Seiten des Zylinders arbeiten nach dem 2-Takt-Verfahren. Die Luft zur Spülung der Zylinder und zur Innenkühlung der Kolben wird beim beschriebenen Motor in einem nichtdargestellten Kompressor ver dichtet, und das Brennnstoff-Lilft-Gemisch wird in die Zylinder eingeführt.
Die Kühlung der Zylinder, Zylinderköpfe und Zylinderböden kann durch Luft oder durch Wasser erfolgen. Bei Luftkühlung emp fiehlt sich ein Gebläse, um die Kühlluft mit tels Leitblechen zu führen. Die Abgase kön- nen in einer Abgasturbine verwertet werden. Die Maschinen könnten auch nach dem 4-Takt- erfahren arbeiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine Kurbel mit drehbar gelagertem Planetenrad vorgesehen ist, welches in einen fest angeordneten Zahnkranz von dop peltem Durchmesser eingreift und einen Zapfen aufweist, dessen Achse parallel zur Kurbelwelle und zur Achse des Planetenrades ist, derart, dass der Zapfen sich auf einem Durchmesser des Zahnkranzes hin und her bewegt und dass der Zapfen in eine Kolben stange eingreift.U NTERAN SPRü CHE 1. Brennkraftmaschine nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kol benstange über den Zapfen hinaus verlängert und auf beiden Seiten mit einem Arbeitskol ben verbunden ist, welche Kolben in Arbeits zylindern verschiebbar sind, die in Boxer form angeordnet sind.z. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Kurbelwelle mehrere Kurbeln hintereinander angeordnet sind, die mit Planetengetrieben und mit Kolbenstangen zusammenarbeiten, deren Arbeitskolben sich in in Reihen angeordneten Arbeitszylindern be wegen. 3. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Kurbelwelle mehrere Kurbeln mit Planetengetrieben hintereinander angeordnet sind, die mit Kolbenstangen zu sammenarbeiten, deren Arbeitskolben sich in sternförmig angeordneten Arbeitszylindern bewegen.4. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ar beitskolben als Hohlkörper ausgebildet ist. 5. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arbeitskolben an ge genüberliegenden Stellen Spülschlitze auf- weist, die in der Mitte des Kolbenhubes je weils mit entsprechenden Spülschlitzen im Arbeitszylinder zur Deckung kommen und der Kühlung des Arbeitskolbens vermittelst vor verdiehteter Luft dienen. 6. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ar beitszylinder auf der Kolbenstangenseite einen Doppelboden mit Kühlschlitzen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH263377T | 1947-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH263377A true CH263377A (de) | 1949-08-31 |
Family
ID=4474829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH263377D CH263377A (de) | 1947-09-24 | 1947-09-24 | Brennkraftmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH263377A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE875110C (de) * | 1950-12-02 | 1953-04-30 | Harald Schulze | Getriebe zur Wandlung einer drehenden in eine geradlinig hin und her gehende Bewegung |
-
1947
- 1947-09-24 CH CH263377D patent/CH263377A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE875110C (de) * | 1950-12-02 | 1953-04-30 | Harald Schulze | Getriebe zur Wandlung einer drehenden in eine geradlinig hin und her gehende Bewegung |
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