CH263424A - Flüssigkeitszerstäuber. - Google Patents
Flüssigkeitszerstäuber.Info
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Description
Flüssigkeitszerstäuber.
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf einen Fiüssigkeitszerstäuber mit einer in ein (gehäuse mündenden Zerstäuberdüse und einer mit letzterer in Verbindung stehenden Ansaugleitung, die andernends in ein Gefäss zur Aufnahme der zu zerstäubenden Flüssigkeit hineinreicht. Bekannte Zerstäuber ähn- liefer Bauart weisen den Nachteil auf, dass die Düse sowie das Innere des Gehäuses nur schwer zugänglich sind.
Dieser Nachteil wirkt sieh besonders dann sehr stark ans, wenn es sich um die nacheinanderfolgende Zerstäubung von verschiedenen ZIedikamen- ten handelt, da die gründliche Reinigung des Gehäuses, welche jeweils vor der Zerstäubung eine6 nenen Aledikamentes vorgenommen werden muss, ausserordentlich erschwert ist und nicht exakt genug durchgeführt werden kann.
Diese Reinigung kann nämlieh nur durch eine enge Öffnung des Gehäuses erfolgen, die gleichzeitig zur Einfüllung der zu zerstäubenden Flüssigkeit dient.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesen Nachteil zu beheben. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Gehäuse aus zwei voneinander trennbaren Hälften zusammengesetzt ist, derart, dass sowohl die Düse als auch die Ansaugleitung und das Innere des Gehäuses direkt zugäng lich gemacht werden können. Vorteilhafterweise können die beiden Hälften je einen zylindrischen Teil aufweisen, welche Teile axial ineinanderpassen, und Ausnehmungen zur Aufnahme des Düsenkörpers aufweisen.
Auf der beiliegenden Zeichnnng ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargeste] lt, und n;var zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht des Zerstäubers und
Fig. 2 eine Draufsicht desselben mit teilweisem Schnitt,
Fig. 3 einen Vertikalsehnitt in grösserem Massstab und
Fig. 4 eine Einzelheit.
Der Zerstäuber weist zur Aufnahme des Düsenkörpers 1 ein Gehäuse auf, weiches aus zwei Teilen besteht. Jede Gehäusehälfte weist je zwei zylindrische Teile 2a, 2b und 4a, 4b sowie einen konischen Teil 3a bzw. 3b auf.
Der Aussendurchmesser des Teils 2a ist gleich gross wie der Ilmendurehmesser des Teils 2b, so dass die beiden Teile ineinandergeschoben werden können, wobei die genannten Zylinder 2a und 2b in ihrer Länge ungleich bemessen sind, indem der Teil 2a länger ist als der Teil 2b. Die beiden Stutzen 4a und 4b dienen zur Aufnahme eines Rohres 5 bzw. eines Behälters 6. Zwischen dem Teil 4a und dem Rohr 5 ist ein Verbindungsstüek 6', z. B. aus Gummi, angeordnet, welches die beiden Teile zusammenhält.
Der Stutzen 4a dient dabei als Führung für das Rohr 5, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das letztgenannte Rohr mit seiner untern Kante 5 < t in den von dem konischen Teil begrenzten Innenraum 7 hineinragt irnd dabei als Tropfenfänger dient, wie das später beschrieben wird.
Der zylindrische Teil 2a ist mit einer Aus nehmung S (Fig. 3 und 4) mit U-förmigem Rand und der Teil 2b mit einer entsprechenden kreisrunden-Öffnung 9 (Fig. 4) oder mit einer entgegengesetzt gerichteten Ausnehmung mit U-förmigem Rand versehen. Durch die Ausnehmung 8 und die Öffnung 9, welche eine durchgehende Öffnung bilden, ragt ein An schlussstück 10 des Düsenkörpers 1, welches mit einem Gewinde versehen und mit einem Fortsatz 11 verschraubt ist. Um die Verschraubung der beiden Teile leichter vornehmen zu können, ist der Fortsatz 11 mit einem Griff 12 mit verbreiterter Grifffläche versehen, deren Oberfläche rauh gehalten ist.
Vor der Düsenmündung lader Düse endet ein
Saugrohr 13, das mittels einer Gumndverlänge- rnng 14 bis nahe dem Boden des Behälters 6 reicht. Zweckmässigerweise ist das Saugrohr 13 am Düsenkörper 1 befestigt. Der Behälter 6 ist gegen sein geschlossenes Ende sich konisch verjüngend ausgebildet, aus einem durchsichtigen Material, wie z. B. Glas oder Kunststoff, hergestellt und an seiner Wand mit einer Masseinteilung 15 (Fig. 1) versehen, die das genaue Abmessen der zu zerstäubenden Flüssigkeitsmenge erlaubt. Ferner ist noch eine Gummidichtung 16 zu erwähnen, die zwischen das Stück 4b und dem Behälter 6 eingesetzt ist.
Zum Gebrauch wird der Behälter 6 mit der zu zerstäubenden Flüssigkeit gefüllt und Druckluft durch den Fortsatz 11 und den Düsenkörper 1 in das Gehäuse eingeführt, die Flüssigkeit durch die Leitungen 14 und 13 an gesangt und gegen den als Prallwand wirkenden, zylindrischen Teil 2a des Gehäuses geschleudert, so dass eine Zerstäubnng und innige Vermischung der Flüssigkeit mit der Druckluft erfolgt. Die Druckluft tritt durch das Rohr 5 aus dem Gehäuse heraus und reisst die zerstäubte Flüssigkeit ebenfalls mit. Die nicht vollständig zerstäubte Flüssigkeit, die kleinere oder grössere Tropfen bildet, kann nicht durch das Rohr 5 entweichen, sondern wird von der Kante 5a des Rohres, welche in beschriebener Weise in den Raum 7 hineinragt, aufgefangen und in den Behälter 6 zurückgeführt.
Zwecks Reinigung des Zerstäubers wird zunächst das Rohr 5 entfernt und anschliessend die Schraubenverbindung zwischen Düsenkörper 1 und Fortsatz 11 gelöst, so dass die obere Hälfte des Gehäuses, bestehend aus den Teilen 2a, 3 , 4a, von der intern Hälfte getrennt werden kann. Die weitere Demontiernng des Zerstäubers ist aus der Zeichnung ohne weiteres verständlich und besteht in der Entfernung des Behälters 6, so dass die beiden Lei tmtgen : 13 und 14 ebenfalls zugänglich gemacht sind. Die Zusammensetzung geht in der um- gekehrten Reihenfolge vor sich und ist ohne Werkzeuge in relativ kurzer Zeit zu bewerkstelligen.
Der beschriebene Zerstäuber ist insbesondere zur Zerstäubung von Medikamenten zwecks Zufiihrung derselben durch Einatmen in den menschlichen Körper zu gebrauchen.
Bekanntlich wirken die Medikamente in zerstäubter Form durch Einatmen viel schneller und besser, da die Kontaktnahme in der Lunge an einer viel grösseren Fläche erfolgt,-als dies der Fall ist bei der gewöhnlichen Einspritzung.
Es s ist aber immer ein erstes Erfordernis, die zur Zerstäubung dienenden Instrumententeile peinlieh sauber zu halten. Diesem Erfordernis besser und schneller nachkommen zu können, ist bei der Verwendung der beschriebenen Einrichtung wesentlich erleichtert.
Der beschriebene Flüssigkeitszerstäuber eignet sich auch zum Zerstäuben von Des infektionsmitteln.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Flüssigkeitszerstäuber mit einer in ein Gehäuse mündenden Zerstäuberdüse und einer mit letzterer in Verbindung stehenden Ansaugleitung, die andernends in ein Gefäss zur Aufnahme der zu zerstäubenden Flüssigkeit hineinreicht, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus zwei voneinander trennbaren Hälften zusammengesetzt ist, derart, dass sowohl die Düse als auch die Ansaugleitung und das Innere des Gehäuses direkt zugänglich gemacht werden können.UNTERANSPRÜOliE: 1. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Gehäusehälften je einen zylindrischen Teil aufweisen, welche Teile ineinanderpassen.2. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentan aspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Teile Aus- nehmungen zur Aufnahme des Düsenkörpers aufweisen.3. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentan aspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Ausschnitte so getroffen ist, dass sie eine durch gehende Öffnung bilden.4. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ausschnitt einen U-förmigen Rand besitzt..5. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeiehnet, dass die eine Ausnehmung als kreisrunde Öffnung ausgebildet ist.6. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäusehälften je einen sich konisch verjüngenden Teil aufweisen, wobei der eine mit einem Rohr für die zerstäubte Flüssigkeit in Verbindung steht und deren anderer über einen zylindrischen Crehäuseteil (4b) einen Behälter zur Aufnahme der zu zerstäubenden Flüssigkeit trägt.7. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeiehnet, dass die Unterkante (5a) des Rohres (5) als Tropfenfänger ausgebildet ist.8. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante (5a) des Rohres (5) in den Raum der obern Gehäusehälfte hineinreicht.9. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Düse aufnehmende Düsenkörper ]ösbar mit einem Fortsatz verbunden ist.10. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch und Unteransprueh 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper mit dem Fortsatz mittels eines Anschlussstückes verschraubt ist.11. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz durch die Ausnehmungen der Gehäusehä] ften ragt.12. Flüssigkeitszerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der zur Aufnahme der Zerstäubungsflüssigkeit dienende Behälter konisch verjüngt ausgebildet und mit einer Masseinteilung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH263424T | 1948-05-19 |
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| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2437839A1 (fr) * | 1978-10-06 | 1980-04-30 | Baxter Travenol Lab | Nebuliseur a aspiration |
-
1948
- 1948-05-19 CH CH263424D patent/CH263424A/de unknown
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