CH263580A - Belag für Böden und Wände. - Google Patents

Belag für Böden und Wände.

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CH263580A
CH263580A CH263580DA CH263580A CH 263580 A CH263580 A CH 263580A CH 263580D A CH263580D A CH 263580DA CH 263580 A CH263580 A CH 263580A
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CH
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cement
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Inventor
Emilio Comisso Adelino
Original Assignee
Emilio Comisso Adelino
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description


  Belag für Böden und Wände.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Belag für Böden und Wände,     welcher    in  einem Bindemittel verteilte     vegetabilisehe     Teile aufweist.  



  In bekannten Belägen dieser Art sind die       vegetabilisehen    Teile sehr kleine, lang  gestreckte,     dünne    und     biegsame        Ilolzteilehen,     welche durch     Zerfaserung        hero-estellt    wurden,  so dass also die Fasern     zerquetseht    waren.  Auf diese Weise     leergestellte    Beläge haben  wohl gute Isolationseigenschaften, sind aber  ziemlich porös und daher von schlechter me  chanischer Widerstandsfähigkeit, und die  kleinen im Bindemittel eingebetteten. Holz  teilchen sind nicht sichtbar. Sie sind daher  insbesondere für Böden ungeeignet.  



  Der Belag gemäss der Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass die vegetabilischen  Teile     unregelmässig    im Bindemittel verteilte,  nach allen     Riclitungeli    durch das     Bindemittel     verlaufende Fasern aufweisende Körner sind,  die an der Oberfläche sichtbar sind und zur       Erhöhung    der     Widerstandsfähigkeit    des Be  lages     gegen        Abnützung        beitragen.    Die Teil  chen können Körner aus Holz, Fasern,  Samen, Hülsen, Schalen oder andern vegeta  bilischen Teilchen sein     und    beispielsweise  auch aus Abfällen bestehen.  



  Wenn Holzkörner verwendet werden, so  haben die einzelnen Holzteilchen, die ange  nähert Würfelform haben können, vorzugs  weise Seitenlängen in der Grössenordnung von  4 bis 10 mm. Die Körner können z. B. auch    kugelförmig sein. Das Verhältnis der Holz  teilchen zum Bindemittel, z. B.     Portland-          zement,        Magnesitzement,    kann in der Grössen  ordnung von 2:1     sein.     



  In einer     beispielsweisen    Ausführungsform  des     Erfindungsgegenstandes    hat der     Belag          zwei    Schichten,     wovon    die untere aus Kork  körnern und Zement besteht und auf eine  Stützfläche, z. B. aus Stein, Holz oder Back  stein, gelegt werden kann und vorzugsweise  mindestens 1 ein dick ist. Der Zement kann       Portlandzement    oder     kalzinierter        Magnesit-          zement    sein, oder er kann durch ein warm.  abbindendes plastisches Material oder durch  Mörtel ersetzt sein. Der Kork kann vor  seinem Gebrauch in einem Bad von Silikat  und Kasein behandelt werden.  



  In dieser Ausführungsform dient die  untere Lage zur Schalldämpfung     und    als  Isolator. Auf ihrer obern, flachen     Pläehe    ist  die obere Lage aufgetragen, die aus im ganzen  Bindemittel (z. B. Zement) verteilten Holz  körnern besteht und einen idealen Belag für       Interieurs    von     Bureau:,    Läden, Ausstellungs  räumen, Korridors,     Wohnzimmern,        Essräu-          men,    öffentlichen Bauten, Spitälern, Klini  ken, Theatern, öffentlichen Bibliotheken und  öffentlichen     Verwaltungsgebäuden    ergibt.  



  Die obere Schicht bildet mit der untern  Schicht. ein homogenes, dichtes Ganzes, ist       hvgienisch    und besitzt eine hohe Wider  standsfähigkeit gegen Abnützung. Diese     'Vi-          derstandsfä.higkeit    ist zur     Hauptsache    der           Anwesenheit    der Holzkörner     zuzuschreiben,     deren Fasern nach allen Richtungen durch  die Zementschicht verlaufen.  



  Die obere Schicht aus in Zement,     wie          Portland-    oder     Magnesitzement,    oder in  plastischem Material, Mörtel oder syntheti  schem oder     natürlichem    Harz verteilten Holz  körnern     wird        vorzugsweise    in einer Dicke bis  zu etwa 1 cm aufgetragen. Die Holzkörner wer  den, bevor sie in den Zement oder eine  andere der     obgenannten    Massen gebracht  werden,     in        einem    Bad aus     Magnesiumsulfat     und Chlormagnesium. behandelt, um sie     un-          verbrennbar    zu machen.  



  Die untere Korkschicht kann weggelassen  werden, wobei man dann das     Holz-Zement-          Gemisch    oder ein Gemisch aus andern     obge-          nannten    Materialien direkt auf das den Bo  den bildende     Konstruktionsmaterial,    wie z. B.  Zement, Beton, Stein oder Backstein, bringt.  



  Die Verteilung der     Holzkörner    im Zement  oder einer andern Masse ergibt einen     Boden-          oder    Wandbelag, welcher die geschmeidigen  und weichen     Eigenschaften    von Holz auf  weist, aber ausserdem noch hohen Widerstand  gegen Abnützung hat.  



  Für den Belag können Holzabfälle ver  wendet werden, deren     Verteilung    in Form  kleiner Körner     im    ganzen Zement oder einer  andern Masse eine mörtelartige Masse ergibt,  die in plastischem Zustande auf     einer    flachen  oder     unregelmässigen    oder gekrümmten  Fläche     a3zfgetragen    werden kann.  



  Der Belag kann aber auch durch vertikal  verlegte     Holzleisten    -unterteilt werden. Diese  Leisten können     poliert    werden, um so     als        De-          korations-    und Expansionsverbindungen zu       wirken.     



  Aus der     obgenannten    oder aus     ähnlichen     Massen, Bindemittel mit darin verteilten  Körnern aus     Vegetabilien,    können auch ein  zelne Platten oder Tafeln hergestellt -und  dann zu einem Boden oder einer Wand zu  sammengesetzt werden. Solche Platten kön  nen z. B. durch Pressen mittels einer Presse  erhalten werden und eine Dicke von 2 bis  3 cm haben.

   Diese Platten können auch zwei  Schichten haben, wovon die eine aus Kork    oder ähnlichem Material vermischt mit Port  landzement,     kalziniertem        Magnesitzement,     einem andern plastischen Material, Mörtel  oder aus einem     ähnlichen    Stoff besteht,  während die andere Schicht aus     Holzkörnern,     die Seitenlängen von 4 bis 10 mm haben, und  aus     Portlandzement    oder einem andern     Ze-          rnent    oder Bindemittel besteht.  



  Diese Platten können nach dem Zusam  menbau     mittels    einer Maschine mit     einem     Zylinder aus     entglastem    Glas     geschliffen    wer  den, oder man kann sie separat vor ihrem       Zusammenbau    zu einem Boden oder derglei  chen schleifen.  



  Dem Belag kann irgendeine mit der Um  gebung harmonierende Farbe gegeben werden.  Vom Belag wird     mittels    eines Apparates  der     Oberflächenfilm    aus Bindemittel, Zement       usw.        entfernt,    was eine     umunterbrochene     glatte Holzfläche zum Vorschein bringt,  welche wie ein gewöhnlicher Parkettboden  gewichst werden kann. Die Holzkörper sind       also    sichtbar und tragen zur     Erhöhung    der       Widerstandsfähigkeit    gegen Abnützung bei.  



  Das Verhältnis zwischen vegetabilischen  Körnern und Bindemittel kann in weiten  Grenzen variiert werden,     und    die Mischung  der Bestandteile kann auf irgendeine Weise  geschehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Belag für Böden und Wände, welcher in einem Bindemittel verteilte vegetabilische Teile aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die vegetabilischen Teile unregelmässig im Bindemittel verteilte, nach allen Richtungen durch das Bindemittel verlaufende Fasern aufweisende Körner sind, die an der Ober fläche sichtbar sind und zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Belages gegen Ab nützung beitragen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Belag nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Bindemittel aus Zement und die Körner aus Holz bestehen. z.
    Belag nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die .Holzkörner min- destens angenähert Würfel von 4 bis 10 mm Seitenlänge bilden. 3. Belag nach Unteranspruch 1, ausgebil det als Bodenbelag mit zwei Schichten, da durch gekennzeichnet, dass die untere Schicht aus Korkkörnern und Zement besteht, die obere Schicht hingegen aus in einem Binde mittel verteilten Holzkörnern. 4. Belag nach Unteranspruch 2, ausgebil det als Bodenbelag mit zwei Schichten, da durch gekennzeichnet, dass die untere Schicht aus Korkkörnern und Zement besteht, die obere Schicht hingegen aus in einem Binde mittel verteilten Holzkörnern. 5. Belag nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Schicht eine Dicke bis zu 1 cm hat. 6.
    Belag nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Schicht eine Dicke bis zu 1 cm hat. 7. Belag nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einzeln hergestell ten Platten besteht. B. Belag nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er durch Holzleisten unterteilt ist. 9. Belag nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er durch Holzleisten unterteilt ist. 10. Belag nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er durch Holzleisten unterteilt ist.
CH263580D 1943-01-12 1947-12-31 Belag für Böden und Wände. CH263580A (de)

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ES150746X 1946-07-15

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