CH263603A - Heiz- und Kochofen für flüssige Brennstoffe. - Google Patents

Heiz- und Kochofen für flüssige Brennstoffe.

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CH263603A
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Roedl Walter
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Roedl Walter
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/02Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel

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Description


  Heiz- und Kochofen für     flüssige    Brennstoffe.    Die Erfindung     betrifft    einen Heiz- und  Kochofen für     flüssig-e    Brennstoffe mit einem  V     erdampfungsbrenner,    der aus einem oder  mehreren Paaren koaxialer, gelochter Zylin  dermäntel besteht, die eine ringförmige       Brennkammer    einschliessen. Bei den bisherigen  Brennern dieser Art sind die Zylinderpaare  auf federartige Erhöhungen einer mit Mulden  versehenen     Verdampfersehale    aufgeschoben.  Die solcher Art mögliche Wärmeleitung an  die     Verdampferschale    wird wohl für leichte,  aber nicht für schwere     Destillatöle,    z. B.

    Dieselöle, genügen, was sich in langer     Anheiz-          dauer,    Verbrennungsverschlechterung und Lei  stungsverminderung auswirkt. Die erwähnte  lose     Verbindung    zwischen     Verdampferschale     und den aufgeschobenen Zylinderpaaren wird  namentlich bei forciertem Betrieb vielfach     Öl-          dampf    nach aussen durchtreten. lassen, welcher  dort mangelhaft verbrennt und den Brenner  verrusst.  



  Diese Nachteile sind gemäss der Erfin  dung dadurch vermieden, dass die beiden  gleichachsigen,     gleichhohen,    am Mantel ge  lochten, eine     ringförmige    Brennkammer ein  schliessenden Zylinder des Brenners vom     obern     Rand bis ungefähr auf Zweifingerbreite vom  untern Rande perforiert sind und     paarweise     an den untern Rändern durch je eine     ringför-          riige    Bodenplatte zur Bildung einer den zu  verdampfenden flüssigen Brennstoff aufzu  nehmenden Mulde verbunden sind. Das ge  lochte Zylinderpaar mit seinem ringförmigen  Boden bildet somit ein homogenes Stück, das,    da es vorteilhaft aus Blech hergestellt ist, eine  geringe Masse bildet.

   Dadurch kommt die  bisherige, gewöhnlich aus Gusseisen gefertigte       Verdampferschale    vollständig in     Wegfall,    die  wegen ihrer verhältnismässig grossen Masse  und Ausdehnung erhebliche Wärmemenge ab  sorbiert und abstrahlt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des erfindungsgemässen Heiz- und Koch  ofens für flüssige Brennstoffe in     Fig.1    im  mittleren Längsschnitt dargestellt;     Fig.    2 bis  4 zeigen verschiedene     Brennerausführungen     im Längsschnitt,     Fig.    5 und 6 im Längsschnitt  und teilweiser Vorderansicht eine Einzelheit  an einer     Brennerausführung,        Fig.    7 den     Heiz-          aufsatz    am. obern Teil des Ofens im Längs  schnitt,     Fig.    8 und 9 gleichfalls im mittleren  Längsschnitt und im grösseren Massstab das am  Auslauf des Ölbehälters vorgesehene Selbst  schlussventil bzw.

   das mit dem Brenner ver  bundene Niveaugefäss in einer besonderen Aus  führung.  



  Mit 1 und 2 sind die beiden den Brenner  des     Ofens    bildenden, gleichachsigen, mit Lo  chungen versehenen Zylindermäntel bezeich  net     (Fig.    1 bis 4), die eine ringförmige     Brenn-          kammer    3 bilden, aus Blech     gefertigt    und am  untern Rande durch eine ringförmige Boden  platte 4 aus Blech durch     Sehweissung    verbun  den sind. Der untere Teil der Zylindermäntel  bleibt über eine gewisse Höhe von Lochungen  frei, so dass durch diese vollwandigen Teile 5  und 6 und der Bodenplatte 4 eine     Mulde    7  zur Aufnahme des zu verdampfenden flüssi-      gen Brennstoffes gebildet wird.

   Die     Verdamp-          fermulde    und die gelochten Zylindermäntel  bilden somit ein     einziges    homogenes Stück mit       geringer    Masse. Der     innere    Zylindermantel 2  ist oben durch eine Deckelplatte 8 geschlossen.  



       Zweckmässig    sind leide Zylindermäntel 1,  2 des     Brenners    im Bereich des     Ölspiegels    mit  je einer     Umfangssicke    9, 10     (Fig.    3) versehen,  die     ihre        konkave    Seite einander zukehren, so  dass dort die     Verdampferkammer    verbreitert  ist;

   dies hat den Zweck, eine     Verengung    der       Kammer    unter ihre durchschnittliche Weite  durch in der Höhe des Ölspiegels an deren  Wandungen sich absetzende Krusten (Ölkoks)  zu     verhindern.    Nahe ihrem obern Rande sind  die     Zylindermäntel    gleichfalls mit je einer       Umfangssicke    11, 12 versehen, die wiederum  ihre     konkave    Seite einander     zuwenden    und  eine gewisse Versteifung der Zylindermäntel  am     obern    Ende     bewirken,

      so dass Formände  rungen der beiden Mäntel zueinander und da  durch bedingte     Unregelmässigkeiten    im Ab  stand der Mäntel voneinander vermieden     sind.     Es     können    hier auch mehrere Sicken vorge  sehen sein.  



  In den     Fig.    1 und 3 ist die den innern  Zylindermantel 2 oben abschliessende Deckel  platte 8     kegelförmig    nach innen vertieft     und     am Grunde mit einer Öffnung 13 versehen,  so dass von einem auf die Ofenplatte aufge  stellten Kochgefäss etwa überkochende Flüs  sigkeit auf der     trichterförmigen    Deckelplatte  sich     sammeln    und durch den     innern    Zylinder  mantel abtropfen und so nicht in die     Brenn-          kammer    einfliessen kann.  



  Nach der     Fig.    4 weist der     Brenner    drei  Paar     koaxialer        Zylindermäntel    auf, von denen  drei Brennkammern 3 gebildet werden, die  unten durch ringförmige Bodenplatten 4 ge  schlossen sind, wodurch mit den untern     unge-          lockten    Mantelteilen die     Verdampfermulden    7  gebildet werden; diese stehen durch Rohrstut  zen 14 untereinander     in    Verbindung. Die  ringförmigen     ZwischenräLune    zwischen den  drei     Brennkammern    sind oben geschlossen,  desgleichen der innerste     Zylindermantel.     



  Zur     Reinigung    des Brenners verwendet  man     zweckmässig    einen in die ringförmige         Brennkammer        einzuschiebenden        Hohlzylinder,     dessen vorderer Rand     fräserartig    ausgebildet  ist und der bei Drehung von Hand oder ma  schinell unter gleichzeitigem Andrücken auf  den Grund der     Brennermulde    den dort abge  setzten Ölkoks abschabt.  



  Bei dem in     Fig.    5 und 6 dargestellten     Ver-          dampfungsbrenner    weist der äussere Zylinder  mantel 1 über dem     ungelochten    Muldenteil  eine Öffnung 15 auf, die aussen durch einen  an aufrechten Führungen 16 beweglichen  Schieber 17 in der Regel abgedeckt ist, der  zwischen den     Lufteintrittsöffnungen    des Zy  lindermantels 1 derart angeordnet ist, dass  deren Austeilung durch den Schieber nicht  gestört wird.

   Durch Anheben des Schiebers  17 wird die Öffnung 15 freigelegt, so dass in  sie eine schmale, leicht gebogene     Rinne    18  eingeführt werden kann     (Fig.5).    Auf die  Rinne werden einige     enis    Benzin, Alkohol oder  eines andern leicht     entzündbaren    Hilfsbrenn  stoffes aufgegeben und entlang der Rinne in  die vorher mit dem schwereren     Destillatöl    be  schickte     Brennermulde        einfliessengelassen.    So  lange die Rinne vom Hilfsbrennstoff noch  benetzt ist, wird dieser mit einem Streichholz  oder Feuerzeug entzündet,

   die Flamme wan  dert in der Rinne zu der     Brennermulde    und  zündet dort den angesammelten     Hilfsbrenn-          stoff;    in kurzer Zeit gelangt das     Destillatöl     zur Verdampfung, so dass sich der Brenner  rasch und ohne merklichen     übergang    voll in  Betrieb bringen lässt.  



  Bei dem Heiz- und Kochofen gemäss der       Fig.    1 ruht der aus den beiden     Zylindermän-          teln    1, 2 bestehende Brenner auf einer Trag  platte 19, die im Innern des     Ofenmantels    20  angebracht und für die Luftzufuhr mit meh  reren     Durchbrechungen    versehen ist.

   Der über  der     Brennertragplatte    liegende Heizraum des  Ofens ist ungefähr in der Höhe des     obern          Brennerrandes    durch eine mit einer mittleren       Aussparung    versehene     Querwand    21 in zwei  Kammern I und     II    unterteilt, von denen die  untere den mit ihr ungefähr gleich hohen  Brenner aufnimmt, wogegen in der obern  Kammer     II    ein auf der Querwand 21 ruhen  der     aufrechter    Zylindermantel 22 angeordnet      ist, zwischen welchem und dem     obern    Rande  des Brenners ein Ringspalt 23     freibleibt,

       durch den Zweitluft zu der     Brennerflamme     gelangt und zur restlosen Verbrennung der  Brenngase mit diesen innig gemischt wird,  ehe sie durch den Rohrstutzen 24 in den  Kamin abziehen. Der Mischzylinder 22 bildet  mit seiner Tragplatte 21 ein Stück und letz  tere liegt lose auf ihren Auflagern 25. Der  Ofenmantel 20 ist oben durch eine mit Koch  ringen versehene abnehmbare Deckplatte 26  abgeschlossen, nach deren Abnahme der  Mischzylinder 22 mit seiner Tragplatte 21  ausgehoben werden kann, so dass man dann  auch den Brenner aus dem Ofen herausneh  men kann.  



  Um von den Brenngasen vor ihrem Abzug  in den Kamin noch einen beträchtlichen Teil  ihrer Wärme für die Raumheizung nutzbar  zu machen, kann nach Abnahme der Koch  ringe der Ofendeckplatte 26 in deren dadurch  freigelegte kreisförmige Öffnung ein     Heizauf-          satz    27 (Fug. 7) eingesetzt werden; dieser be  steht aus drei koaxialen Zylindermänteln 28,  29 und 30, von denen der innere Mantel 28 am  untern Rande durch eine Bodenplatte 31 ge  schlossen, am obern Rande durch eine ring  förmige Platte 32 mit dem äussern Zylinder 30  verbunden ist, der mit seinem untern, nach  aussen abgebogenen Umfangsrand auf der  Ofendecke 26 aufruht.

   Dadurch- entsteht eine  schmale, unten offene ringförmige Kammer,  die durch den mittleren     Zylip.dermantel    29  in zwei Räume 33, 34 unterteilt ist, die oben  über dem obern Rand des Zylinders 29 hinweg  miteinander verbunden sind. Der mittlere  Zylinder 29 reicht unten ausserhalb des Misch  zylinders 22 bis zur Querwand 21 heran, so  dass die aufsteigenden     Brenngase    gezwungen  sind, in dem innern Ringraum 33 des     Heiz-          aufsatzes    nach aufwärts und im äussern Ring  raum 34 nach unten zu streichen, ehe sie  durch den Rauchabzug 24 in den Kamin ab  ziehen.

   Die drei Zylindermäntel des     Heizauf-          satzes    sind im untern Teil von in einer oder  mehreren Umfangsreihen angeordneten Rohr  stutzen 35 durchsetzt, durch die Aussenluft  in den     innern    Zylindermantel 28 eintritt und    an diesen aufsteigend erwärmt wird. An dem  Aussenmantel des Heizaufsatzes vorgesehene  Handhaben 36 erleichtern das Aufsetzen und  Abheben des Aufsatzes.  



  Der Brenner 1, 2 ist unten durch ein  Röhrchen 37 mit dem Niveaugefäss 38 starr  verbunden (Fug. 1 und 9), durch das der  Stand des Ölspiegels in der     Brennermulde    be  stimmt und regelbar ist, wie später erläutert  wird. Die     Ofenseitenwand    ist dort, wo sich  aussen das Niveaugefäss 38 befindet, mit einer       Durchbrechung    39 versehen (Fug. 1), und die  ses ist vom Brenner in solchem Abstand an  gebracht, dass es beim Verschieben des Bren  ners von der mit der     Ausnehmung    39     ver-          sehenen    Seitenwand weg in das Innere des  Ofenmantels zurücktritt und dann zusammen  mit dem Brenner ausgehoben werden kann.

         Zii    diesem Zweck ist auch das in die Auffang  tasse 40 führende     flberlaufröhrchen    41 geteilt,  wie aus     Fig.9    ersichtlich ist, in welcher der  Teil 41' des Röhrchens sich in einer Quer  wand 54 befindet. In das Niveaugefäss 38  ragen zwei Röhrchen 42 und 43 lose hinein,  die beide nach dem Ölbehälter 44 führen. Die  ser ist an. der einen Seitenwand des Ofens       ausliebbar    aufgehängt, so dass bei Abnahme  des Ölbehälters 44 die beiden Röhrchen 42  und 43 ohne Lösen irgendeiner Verbindung  aus dem. Niveaugefäss 38 gehoben und letzteres  mit dem Brenner von dem Ofen abgenommen  werden kann.

   Das Röhrchen 42 ist im Ölbe  hälter 44 bis über den höchsten Stand des  Ölspiegels nach oben geführt, mündet somit  stets in dem Luftraum des Behälters 44 aus,  der durch die Füllschraube 45 luftdicht abge  schlossen werden kann. Das Röhrchen 43 ist       unter    Zwischenschaltung eines     Selbst.schluss-          ventils    46 mit dem Ölbehälter 44 verbunden  und vermittelt den Ölzulauf zum Niveaugefäss  38 und damit     zu    dein Brenner, wogegen das  Röhrchen 42 den Luftzutritt in den Ölbehälter  besorgt, damit aus diesem Öl nach dem Ni  veaugefäss ausfliessen kann.

   Dies geschieht so  lange, bis sich das Niveaugefäss so weit gefüllt  hat, dass die untere Mündung des Röhrchens  42 in das Öl im Niveaugefäss 38 eintaucht, so       dä,ss    die Luftzufuhr in den Ölbehälter 44 und           damit    der Ölablauf in das Niveaugefäss unter  bunden wird.

   Sobald der Ölspiegel im Niveau  gefäss und im Brenner nach Massgabe des     Öl-          verbrauches    in letzterem so weit     sinkt,    dass  die     Mündung    des     Röhrchens    42 von Öl frei  gelegt wird, kann wieder Luft in den Ölbe  hälter eindringen und dadurch Öl in das Ni  veaugefäss     nachfliessen,    bis das Ende des     Luft-          röhrchens    42     wieder    in den Ölspiegel taucht       und    geschlossen wird.  



  Um die     Brennerleist-Ling    während des Be  triebes     zu        regeln,    ist es nötig, den Abstand  des in das Niveaugefäss reichenden Endes des  Luftröhrchens 42 von dem Boden des Niveau  gefässes 38 zu ändern, was entweder durch eine       in    der Höhenrichtung erfolgende Verschie  bung des Brenners mit dem Niveaugefäss oder  aber durch eine solche des Ölbehälters 44 samt  den mit ihm     verbundenen    Röhrchen 42 und  43 erreicht werden kann, also durch eine rela  tive Verschiebung in der Höhe zwischen Öl  behälter     und    Niveaugefäss bzw.     Brenner.     



  Das Verstellen des Brenners samt dem  Niveaugefäss in der Höhe kann z. B. dadurch  erfolgen, dass dessen Tragplatte 19 mittels  seitlicher     FührLingsleisten    191 im Ofenmantel  parallel zu sich beweglich gelagert ist -und  durch Drehen von     Unrundscheiben    47     (strich-          liert    gezeichnet) angehoben oder gesenkt wer  den     kann.    Mittels ähnlicher     Unrundscheiben          kann    auch der Ölbehälter 44 in seinen Lagern  an der     Ofenseitenwand    in der Höhe verschoben  werden. Es kann dies aber auch durch Hub  schrauben 48 geschehen.  



  Das in den Ölablauf aus dem Behälter 44  eingeschaltete Ventil 46 (Fug. 8) ist als selbst  schliessendes Kugelventil     ausgebildet,    das eine  starke Feder 49 nach oben in die Schliessstel  lung zu heben versucht. Das Ventil 46 wirkt  mit einem den Ölbehälter 44 durchsetzenden  Stift 50     zusammen,    dessen oberes Ende in die  Füllschraube 45     eingesetzt    ist und der bei  hochgedrehter Füllschraube das Ventil frei  gibt, so dass es die     Ölauslauföffnung    des Be  hälters 44 abschliesst; es     kann        also    z. B. beim  Nachfüllen von Öl in den Behälter 44 aus  diesem kein Öl durch das Röhrchen 43 aus-    fliessen.

   Das Ventil 46 wird durch den Druck  stift entgegen der Federspannung erst wieder  niedergedrückt und dabei geöffnet, wenn die  Füllschraube 45 niedergedreht wird.  



  Die Füllschraube 45 ist zweckmässig am  Grunde einer trichterförmigen Einbuchtung  51 der     ölbehälterdecke    angeordnet, welcher  Trichter das Nachfüllen von Öl erleichtert,  was noch dadurch begünstigt wird, dass der  Ölbehälter nicht wie bisher an der Ofenrück  wand gelagert und daher beim Nachfüllen  durch den     Rauchrohrstutzen    behindert, son  dern an der     einen    Seitenwand des Ofens an  geordnet ist.

   Die Füllschraube 45 ist als eine  oben geschlossene und mit einer Handhabe 52  versehene Hohlschraube ausgebildet, deren  Mantelteil mit mehreren Löchern 53 versehen  ist, die bei hochgedrehter Füllschraube über  den obern Rand der Füllöffnung zu liegen  kommen und das     in    den Trichter 51 eingegos  sene Öl ins     Behälterinnere    einfliessen lassen.  Die Füllschraube 45 schliesst in eingedrehter  Lage den Behälter 44     luftdicht    ab.  



  Das Lüften der Füllschraube und das da  mit     verbundene    Verschliessen des Ölabflusses  aus dem Behälter durch das Ventil 46 bietet  auch die Möglichkeit, den Ölbrenner abzustel  len;     denn    wenn das Lüften der Füllschraube  während des Betriebes geschieht, so gelangt  der Brenner nach Verdampfung des in der       Brennermulde    befindlichen Öls zum Stillstand,  da ja kein Öl durch das Röhrchen 43 nach  fliessen kann. Eine zweite Möglichkeit, den       Brenner    ohne Betätigung von Absperrorganen  zum Verlöschen     zui    bringen, ist dadurch gege  ben, dass entweder der Ölbehälter 44 selber  z.

   B. mittels der Hubschrauben 48 in     seinen     Lagern so weit gesenkt wird, dass das untere  Ende des Luftröhrchens 42 den Niveaustand  Null in der     Brennermulde    bewirkt oder dass  der Brenner mit dem Niveaugefäss als Ganzes  in der     vorerwähnten    Weise nach oben verstellt  wird, so dass der gleiche     Zustand    eintritt. In  beiden Fällen muss der     Brenner    zum Still  stand kommen.  



  Das Niveaugefäss 38 kann, wie in     Fig.    9  gezeigt, durch eine bis nahe an den obern  Rand des Niveaugefässes -reichende     mittlere         Trennwand 54 in zwei Kammern unterteilt  sein, in deren jede eines der Röhrchen 42, 43  mündet;

   dadurch wird die Abstellung     des    Öl  brenners durch Unterbrechung des Ölzuflus  ses bei geringfügigem Anheben des Niveau  gefässes erreicht, und zwar nur so weit, dass  das untere Ende des Luftröhrchens 42 die  Oberkante der Trennwand 54 nur um ein ge  ringes Mass x     unterragt.    Dadurch senkt sich  auch der Ölstand um ein Geringes unter die  Oberkante der Trennwand ab, und     es    kann  nun nicht mehr Öl über letztere     hinweg    in die  andere Kammer des Niveaugefässes gelangen,  sondern es wird das dort sich befindende Öl,  das durch das Röhrchen 37 die     Brennermulde     erfüllt, allmählich darin abbrennen und der  Brenner so zum Stillstand gelangen.  



  Der Ölbehälter ist gegen Wärmestrahlung  durch den Ofen durch eine Schutzwand 55  geschützt, während zum Schutze des Niveau  gefässes und seiner Röhrchen eine     Vorstell-          wand    56     vorgesehen    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heiz- und Kochofen für flüssige Brenn stoffe mit einem aus einem oder mehreren Paaren gleichachsiger, gelochter, eine ringför mige Brennkammer einschliessender Zylinder mäntel bestehenden Verdampfungsbrenner, da durch gekennzeichnet, dass die gleichhohen Zylindermäntel (1, 2) vom obern Rand bis un gefähr auf Zweifingerbreite vom untern Rand perforiert sind und paarweise an den untern Rändern durch eine ringförmige Bodenplatte (4) zur Bildung einer den zu verdampfenden flüssigen Brennstoff aufnehmenden Mulde (7) verbunden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Bodenplatte miteinander verbundenen Zy lindermäntel des Brenners in der Höhe des Ölspiegels mit je einer mit der konkaven Seite gegen die Brennkammer gerichteten Umfangs sicke (9, 10) versehen sind, wodurch die Brennkammer an dieser Stelle verbreitert ist, so dass etwaige Krustenbildungen an den Zy lindermänteln den wirksamen Querschnitt des Brennraumes nicht nachteilig verändern kön nen. 2.
    Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder mäntel seines Brenners nahe dem obern Rande mit mindestens einer die konkave Seite einan der zuwendenden Umfangssicke (11, 12) zur Versteifung der Zylindermäntel versehen sind. 3. Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den innern Zylindermantel (2) des Brenners oben abschliessende Deckelplatte (8) kegelförmig nach innen vertieft und am Grunde mit einer Öffnung (13) versehen ist, um etwa über kochende Flüssigkeit aus in die Ofendeck platte eingesetzten Kochgefässen an der Dek- kelplatte aufzufangen und abzuleiten und am Einfliessen in die Brennkammer zu verhin dern. 4.
    Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der äu ssere Zylindermantel seines Brenners oberhalb der Brennermulde eine durch einen Schieber (16) abdeckbare Öffnung (15) aufweist, in die nach Freilegung eine schmale Rinne (18) eingeführt wird, auf welcher eine geringe Masse eines leicht entzündlichen Hilfsbrenn stoffes in die zuvor mit dem üblichen Brenn stoff beschickte Brennermulde einfliessen ge lassen und in der noch feuchten Rinne ent zündet wird, wobei die Flamme in der Rinne nach dem Brenner hinwandert, wodurch in der Folge das Öl im Brenner verdampft und sich schliesslich entzündet. 5.
    Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizraum des Ofens durch eine mit einer mittleren Aussparung versehene Querwand (21) in zwei übereinanderliegende Kammern unterteilt ist, von denen die untere den mit ihr ungefähr gleich hohen Ölbrenner auf nimmt und oben durch die Querwand begrenzt ist, wogegen die obere Kammer einen von der Querwand getragenen, den obern Brennerrand mit Spielraum umgebenden aufrechten Misch zylinder (22) aufweist, in den ein Rauchab- zug mündet, und welcher Zylinder durch die Ofendeckplatte oben geschlossen ist. 6.
    Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Mischzylinder (22) tragende Querwand (21) mit diesem aus einem Stück besteht lind nach Abnahme des Ofendeckels zwecks Freilegung und Herausnahme des Brenners aus dem Ofen aushebbar ist. 7. Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die nach Abnahme der Koehringe der Ofendeckplatte freiliegende kreisförmige Öffnung derselben ein von den Heizgasen zu durchstreichender Heizaufsatz (27) lose eingesetzt ist. B.
    Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizauf- satz aus drei koaxialen Zylindermänteln (28, 29, 30) besteht, deren innerster (28) am un tern Rande durch eine Bodenplatte (31) ge schlossen und am obern Rande durch eine ringförmige Platte (32) mit dem äussern Zy lindermantel (30) verbunden ist, so dass zwi schen diesen beiden Mänteln eine oben ge schlossene, unten mit dem Ofeninnern in Ver bindung stehende ringförmige Kammer ent steht, die durch den mittleren Zylinder (29)
    in zwei Räume unterteilt ist, die oben über dem Rand des Mittelzylinders (29) hinweg miteinander verbunden sind, welcher Zylinder unten über den Rand des Mischzylinders (22) hinausreicht und so bewirkt, dass die Heiz gase in dem innern Ringraum des Aufsatzes nach aufwärts, im äussern Ringraum nach ab wärts streichen und dann erst durch den Rauchrohrstutzen abziehen. 9.
    Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Zy lindermäntel (28, 29, 30) von in mindestens einer Umfangsreihe angeordneten Rohrstutzen (35) durchdrungen sind, durch die Aussenluft in den innern Zylindermantel eintritt und an diesem aufwärtsstreichend erwärmt wird. 10.
    Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, bei dem die Höhe des Ölspiegels im Brenner durch ein Niveaugefäss geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Niveaugefäss (38) durch ein die Ofenseitenwand in einer Ausnehinung (39) durchsetzendes Zulaufröhr- chen (37) starr mit dem Brenner verbunden, und das Niveaugefäss so weit an den Brenner herangerückt ist, dass dasselbe bei seitlicher Verschiebung des Brenners durch die Ausneh- mimg (39)
    der Ofenseitenwand in das Ofen innere zurücktritt und so mit dem Brenner a.ushebbar ist. 11. Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in das Niveaugefäss (38) zwei mit einem Ölbe hälter (41) verbundene Röhrchen (42, 43) lose eintauchen, von denen das eine (43) den Ölzulauf in das Niveaugefäss vermittelt, das andere (42) über dem höchsten Ölspiegel im luftdicht abgeschlossenen Behälter mündet und beim Absinken des Ölspiegels im Niveau gefäss nach Massgabe des Ölverbrauches im Brenner am intern Ende freigelegt wird, so dass Luft in den Ölbehälter eintritt und da durch Öl durch das erstgenannte Röhrchen in das Niveaugefäss nachfliesst. 12.
    Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Ölstandes im Niveaugefäss und damit im Brenner der Ölbehälter samt den mit ihm verbundenen Luftzuführungs- und Ölabflussröhrchen in der Höhe verschiebbar angeordnet ist. 13. Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ölzulaufröhrchen (43) für das Niveaugefäss (38) an den Ölbehälter unter Zwischenschal tung eines federbelasteten Selbstschlussventils (46) angeschlossen ist, das sich beim Schliessen des Behälterverschlusses entgegen der Feder wirkung öffnet. " 14.
    Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Selbstschlussventil (46) mit einem den Ölbe hälter durchsetzenden Stift (50) zusammen wirkt, der an der Füllschraube (45) des Be hälters befestigt ist und beim Lüften dersel ben das Ventil freigibt, so dass dieses durch seine Feder an die Auslauföffnung des Ölbe hälters gepresst wird und diese verschliesst, beim Eindrehen der Füllschraube jedoch entgegen der Feder in Offenstellung gelangt. 15.
    Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die den auf das Selbstsehlussventil wirkenden Druckstift tragende Füllschraube (45) in eine trichterförmige Vertiefung (51) der Ölbehäl- terdecke eingesetzt und als oben geschlossene und mit einer Handhabe versehene Hohl schraube ausgebildet ist, deren Wandung meh rere Durchbohrungen (53) aufweist., die bei hochgedrehter Füllschraube über den Rand der Füllöffnung zu liegen kommen, so dass durch sie das in den Fülltrichter eingegossene Öl in das Behälterinnere abfliesst. 16.
    Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Niveaugefäss (38) durch eine aufrechte Scheidewand (54) in zwei Räume unterteilt ist, in welche je eines der beiden zum Öl behälter führenden Röhrchen (42, 43) mündet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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ITMO20130004A1 (it) * 2013-01-11 2014-07-12 Metalliq S R L Bruciatore a combustibile liquido per caminetti o simili

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