CH263603A - Heiz- und Kochofen für flüssige Brennstoffe. - Google Patents
Heiz- und Kochofen für flüssige Brennstoffe.Info
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Description
Heiz- und Kochofen für flüssige Brennstoffe. Die Erfindung betrifft einen Heiz- und Kochofen für flüssig-e Brennstoffe mit einem V erdampfungsbrenner, der aus einem oder mehreren Paaren koaxialer, gelochter Zylin dermäntel besteht, die eine ringförmige Brennkammer einschliessen. Bei den bisherigen Brennern dieser Art sind die Zylinderpaare auf federartige Erhöhungen einer mit Mulden versehenen Verdampfersehale aufgeschoben. Die solcher Art mögliche Wärmeleitung an die Verdampferschale wird wohl für leichte, aber nicht für schwere Destillatöle, z. B.
Dieselöle, genügen, was sich in langer Anheiz- dauer, Verbrennungsverschlechterung und Lei stungsverminderung auswirkt. Die erwähnte lose Verbindung zwischen Verdampferschale und den aufgeschobenen Zylinderpaaren wird namentlich bei forciertem Betrieb vielfach Öl- dampf nach aussen durchtreten. lassen, welcher dort mangelhaft verbrennt und den Brenner verrusst.
Diese Nachteile sind gemäss der Erfin dung dadurch vermieden, dass die beiden gleichachsigen, gleichhohen, am Mantel ge lochten, eine ringförmige Brennkammer ein schliessenden Zylinder des Brenners vom obern Rand bis ungefähr auf Zweifingerbreite vom untern Rande perforiert sind und paarweise an den untern Rändern durch je eine ringför- riige Bodenplatte zur Bildung einer den zu verdampfenden flüssigen Brennstoff aufzu nehmenden Mulde verbunden sind. Das ge lochte Zylinderpaar mit seinem ringförmigen Boden bildet somit ein homogenes Stück, das, da es vorteilhaft aus Blech hergestellt ist, eine geringe Masse bildet.
Dadurch kommt die bisherige, gewöhnlich aus Gusseisen gefertigte Verdampferschale vollständig in Wegfall, die wegen ihrer verhältnismässig grossen Masse und Ausdehnung erhebliche Wärmemenge ab sorbiert und abstrahlt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des erfindungsgemässen Heiz- und Koch ofens für flüssige Brennstoffe in Fig.1 im mittleren Längsschnitt dargestellt; Fig. 2 bis 4 zeigen verschiedene Brennerausführungen im Längsschnitt, Fig. 5 und 6 im Längsschnitt und teilweiser Vorderansicht eine Einzelheit an einer Brennerausführung, Fig. 7 den Heiz- aufsatz am. obern Teil des Ofens im Längs schnitt, Fig. 8 und 9 gleichfalls im mittleren Längsschnitt und im grösseren Massstab das am Auslauf des Ölbehälters vorgesehene Selbst schlussventil bzw.
das mit dem Brenner ver bundene Niveaugefäss in einer besonderen Aus führung.
Mit 1 und 2 sind die beiden den Brenner des Ofens bildenden, gleichachsigen, mit Lo chungen versehenen Zylindermäntel bezeich net (Fig. 1 bis 4), die eine ringförmige Brenn- kammer 3 bilden, aus Blech gefertigt und am untern Rande durch eine ringförmige Boden platte 4 aus Blech durch Sehweissung verbun den sind. Der untere Teil der Zylindermäntel bleibt über eine gewisse Höhe von Lochungen frei, so dass durch diese vollwandigen Teile 5 und 6 und der Bodenplatte 4 eine Mulde 7 zur Aufnahme des zu verdampfenden flüssi- gen Brennstoffes gebildet wird.
Die Verdamp- fermulde und die gelochten Zylindermäntel bilden somit ein einziges homogenes Stück mit geringer Masse. Der innere Zylindermantel 2 ist oben durch eine Deckelplatte 8 geschlossen.
Zweckmässig sind leide Zylindermäntel 1, 2 des Brenners im Bereich des Ölspiegels mit je einer Umfangssicke 9, 10 (Fig. 3) versehen, die ihre konkave Seite einander zukehren, so dass dort die Verdampferkammer verbreitert ist;
dies hat den Zweck, eine Verengung der Kammer unter ihre durchschnittliche Weite durch in der Höhe des Ölspiegels an deren Wandungen sich absetzende Krusten (Ölkoks) zu verhindern. Nahe ihrem obern Rande sind die Zylindermäntel gleichfalls mit je einer Umfangssicke 11, 12 versehen, die wiederum ihre konkave Seite einander zuwenden und eine gewisse Versteifung der Zylindermäntel am obern Ende bewirken,
so dass Formände rungen der beiden Mäntel zueinander und da durch bedingte Unregelmässigkeiten im Ab stand der Mäntel voneinander vermieden sind. Es können hier auch mehrere Sicken vorge sehen sein.
In den Fig. 1 und 3 ist die den innern Zylindermantel 2 oben abschliessende Deckel platte 8 kegelförmig nach innen vertieft und am Grunde mit einer Öffnung 13 versehen, so dass von einem auf die Ofenplatte aufge stellten Kochgefäss etwa überkochende Flüs sigkeit auf der trichterförmigen Deckelplatte sich sammeln und durch den innern Zylinder mantel abtropfen und so nicht in die Brenn- kammer einfliessen kann.
Nach der Fig. 4 weist der Brenner drei Paar koaxialer Zylindermäntel auf, von denen drei Brennkammern 3 gebildet werden, die unten durch ringförmige Bodenplatten 4 ge schlossen sind, wodurch mit den untern unge- lockten Mantelteilen die Verdampfermulden 7 gebildet werden; diese stehen durch Rohrstut zen 14 untereinander in Verbindung. Die ringförmigen ZwischenräLune zwischen den drei Brennkammern sind oben geschlossen, desgleichen der innerste Zylindermantel.
Zur Reinigung des Brenners verwendet man zweckmässig einen in die ringförmige Brennkammer einzuschiebenden Hohlzylinder, dessen vorderer Rand fräserartig ausgebildet ist und der bei Drehung von Hand oder ma schinell unter gleichzeitigem Andrücken auf den Grund der Brennermulde den dort abge setzten Ölkoks abschabt.
Bei dem in Fig. 5 und 6 dargestellten Ver- dampfungsbrenner weist der äussere Zylinder mantel 1 über dem ungelochten Muldenteil eine Öffnung 15 auf, die aussen durch einen an aufrechten Führungen 16 beweglichen Schieber 17 in der Regel abgedeckt ist, der zwischen den Lufteintrittsöffnungen des Zy lindermantels 1 derart angeordnet ist, dass deren Austeilung durch den Schieber nicht gestört wird.
Durch Anheben des Schiebers 17 wird die Öffnung 15 freigelegt, so dass in sie eine schmale, leicht gebogene Rinne 18 eingeführt werden kann (Fig.5). Auf die Rinne werden einige enis Benzin, Alkohol oder eines andern leicht entzündbaren Hilfsbrenn stoffes aufgegeben und entlang der Rinne in die vorher mit dem schwereren Destillatöl be schickte Brennermulde einfliessengelassen. So lange die Rinne vom Hilfsbrennstoff noch benetzt ist, wird dieser mit einem Streichholz oder Feuerzeug entzündet,
die Flamme wan dert in der Rinne zu der Brennermulde und zündet dort den angesammelten Hilfsbrenn- stoff; in kurzer Zeit gelangt das Destillatöl zur Verdampfung, so dass sich der Brenner rasch und ohne merklichen übergang voll in Betrieb bringen lässt.
Bei dem Heiz- und Kochofen gemäss der Fig. 1 ruht der aus den beiden Zylindermän- teln 1, 2 bestehende Brenner auf einer Trag platte 19, die im Innern des Ofenmantels 20 angebracht und für die Luftzufuhr mit meh reren Durchbrechungen versehen ist.
Der über der Brennertragplatte liegende Heizraum des Ofens ist ungefähr in der Höhe des obern Brennerrandes durch eine mit einer mittleren Aussparung versehene Querwand 21 in zwei Kammern I und II unterteilt, von denen die untere den mit ihr ungefähr gleich hohen Brenner aufnimmt, wogegen in der obern Kammer II ein auf der Querwand 21 ruhen der aufrechter Zylindermantel 22 angeordnet ist, zwischen welchem und dem obern Rande des Brenners ein Ringspalt 23 freibleibt,
durch den Zweitluft zu der Brennerflamme gelangt und zur restlosen Verbrennung der Brenngase mit diesen innig gemischt wird, ehe sie durch den Rohrstutzen 24 in den Kamin abziehen. Der Mischzylinder 22 bildet mit seiner Tragplatte 21 ein Stück und letz tere liegt lose auf ihren Auflagern 25. Der Ofenmantel 20 ist oben durch eine mit Koch ringen versehene abnehmbare Deckplatte 26 abgeschlossen, nach deren Abnahme der Mischzylinder 22 mit seiner Tragplatte 21 ausgehoben werden kann, so dass man dann auch den Brenner aus dem Ofen herausneh men kann.
Um von den Brenngasen vor ihrem Abzug in den Kamin noch einen beträchtlichen Teil ihrer Wärme für die Raumheizung nutzbar zu machen, kann nach Abnahme der Koch ringe der Ofendeckplatte 26 in deren dadurch freigelegte kreisförmige Öffnung ein Heizauf- satz 27 (Fug. 7) eingesetzt werden; dieser be steht aus drei koaxialen Zylindermänteln 28, 29 und 30, von denen der innere Mantel 28 am untern Rande durch eine Bodenplatte 31 ge schlossen, am obern Rande durch eine ring förmige Platte 32 mit dem äussern Zylinder 30 verbunden ist, der mit seinem untern, nach aussen abgebogenen Umfangsrand auf der Ofendecke 26 aufruht.
Dadurch- entsteht eine schmale, unten offene ringförmige Kammer, die durch den mittleren Zylip.dermantel 29 in zwei Räume 33, 34 unterteilt ist, die oben über dem obern Rand des Zylinders 29 hinweg miteinander verbunden sind. Der mittlere Zylinder 29 reicht unten ausserhalb des Misch zylinders 22 bis zur Querwand 21 heran, so dass die aufsteigenden Brenngase gezwungen sind, in dem innern Ringraum 33 des Heiz- aufsatzes nach aufwärts und im äussern Ring raum 34 nach unten zu streichen, ehe sie durch den Rauchabzug 24 in den Kamin ab ziehen.
Die drei Zylindermäntel des Heizauf- satzes sind im untern Teil von in einer oder mehreren Umfangsreihen angeordneten Rohr stutzen 35 durchsetzt, durch die Aussenluft in den innern Zylindermantel 28 eintritt und an diesen aufsteigend erwärmt wird. An dem Aussenmantel des Heizaufsatzes vorgesehene Handhaben 36 erleichtern das Aufsetzen und Abheben des Aufsatzes.
Der Brenner 1, 2 ist unten durch ein Röhrchen 37 mit dem Niveaugefäss 38 starr verbunden (Fug. 1 und 9), durch das der Stand des Ölspiegels in der Brennermulde be stimmt und regelbar ist, wie später erläutert wird. Die Ofenseitenwand ist dort, wo sich aussen das Niveaugefäss 38 befindet, mit einer Durchbrechung 39 versehen (Fug. 1), und die ses ist vom Brenner in solchem Abstand an gebracht, dass es beim Verschieben des Bren ners von der mit der Ausnehmung 39 ver- sehenen Seitenwand weg in das Innere des Ofenmantels zurücktritt und dann zusammen mit dem Brenner ausgehoben werden kann.
Zii diesem Zweck ist auch das in die Auffang tasse 40 führende flberlaufröhrchen 41 geteilt, wie aus Fig.9 ersichtlich ist, in welcher der Teil 41' des Röhrchens sich in einer Quer wand 54 befindet. In das Niveaugefäss 38 ragen zwei Röhrchen 42 und 43 lose hinein, die beide nach dem Ölbehälter 44 führen. Die ser ist an. der einen Seitenwand des Ofens ausliebbar aufgehängt, so dass bei Abnahme des Ölbehälters 44 die beiden Röhrchen 42 und 43 ohne Lösen irgendeiner Verbindung aus dem. Niveaugefäss 38 gehoben und letzteres mit dem Brenner von dem Ofen abgenommen werden kann.
Das Röhrchen 42 ist im Ölbe hälter 44 bis über den höchsten Stand des Ölspiegels nach oben geführt, mündet somit stets in dem Luftraum des Behälters 44 aus, der durch die Füllschraube 45 luftdicht abge schlossen werden kann. Das Röhrchen 43 ist unter Zwischenschaltung eines Selbst.schluss- ventils 46 mit dem Ölbehälter 44 verbunden und vermittelt den Ölzulauf zum Niveaugefäss 38 und damit zu dein Brenner, wogegen das Röhrchen 42 den Luftzutritt in den Ölbehälter besorgt, damit aus diesem Öl nach dem Ni veaugefäss ausfliessen kann.
Dies geschieht so lange, bis sich das Niveaugefäss so weit gefüllt hat, dass die untere Mündung des Röhrchens 42 in das Öl im Niveaugefäss 38 eintaucht, so dä,ss die Luftzufuhr in den Ölbehälter 44 und damit der Ölablauf in das Niveaugefäss unter bunden wird.
Sobald der Ölspiegel im Niveau gefäss und im Brenner nach Massgabe des Öl- verbrauches in letzterem so weit sinkt, dass die Mündung des Röhrchens 42 von Öl frei gelegt wird, kann wieder Luft in den Ölbe hälter eindringen und dadurch Öl in das Ni veaugefäss nachfliessen, bis das Ende des Luft- röhrchens 42 wieder in den Ölspiegel taucht und geschlossen wird.
Um die Brennerleist-Ling während des Be triebes zu regeln, ist es nötig, den Abstand des in das Niveaugefäss reichenden Endes des Luftröhrchens 42 von dem Boden des Niveau gefässes 38 zu ändern, was entweder durch eine in der Höhenrichtung erfolgende Verschie bung des Brenners mit dem Niveaugefäss oder aber durch eine solche des Ölbehälters 44 samt den mit ihm verbundenen Röhrchen 42 und 43 erreicht werden kann, also durch eine rela tive Verschiebung in der Höhe zwischen Öl behälter und Niveaugefäss bzw. Brenner.
Das Verstellen des Brenners samt dem Niveaugefäss in der Höhe kann z. B. dadurch erfolgen, dass dessen Tragplatte 19 mittels seitlicher FührLingsleisten 191 im Ofenmantel parallel zu sich beweglich gelagert ist -und durch Drehen von Unrundscheiben 47 (strich- liert gezeichnet) angehoben oder gesenkt wer den kann. Mittels ähnlicher Unrundscheiben kann auch der Ölbehälter 44 in seinen Lagern an der Ofenseitenwand in der Höhe verschoben werden. Es kann dies aber auch durch Hub schrauben 48 geschehen.
Das in den Ölablauf aus dem Behälter 44 eingeschaltete Ventil 46 (Fug. 8) ist als selbst schliessendes Kugelventil ausgebildet, das eine starke Feder 49 nach oben in die Schliessstel lung zu heben versucht. Das Ventil 46 wirkt mit einem den Ölbehälter 44 durchsetzenden Stift 50 zusammen, dessen oberes Ende in die Füllschraube 45 eingesetzt ist und der bei hochgedrehter Füllschraube das Ventil frei gibt, so dass es die Ölauslauföffnung des Be hälters 44 abschliesst; es kann also z. B. beim Nachfüllen von Öl in den Behälter 44 aus diesem kein Öl durch das Röhrchen 43 aus- fliessen.
Das Ventil 46 wird durch den Druck stift entgegen der Federspannung erst wieder niedergedrückt und dabei geöffnet, wenn die Füllschraube 45 niedergedreht wird.
Die Füllschraube 45 ist zweckmässig am Grunde einer trichterförmigen Einbuchtung 51 der ölbehälterdecke angeordnet, welcher Trichter das Nachfüllen von Öl erleichtert, was noch dadurch begünstigt wird, dass der Ölbehälter nicht wie bisher an der Ofenrück wand gelagert und daher beim Nachfüllen durch den Rauchrohrstutzen behindert, son dern an der einen Seitenwand des Ofens an geordnet ist.
Die Füllschraube 45 ist als eine oben geschlossene und mit einer Handhabe 52 versehene Hohlschraube ausgebildet, deren Mantelteil mit mehreren Löchern 53 versehen ist, die bei hochgedrehter Füllschraube über den obern Rand der Füllöffnung zu liegen kommen und das in den Trichter 51 eingegos sene Öl ins Behälterinnere einfliessen lassen. Die Füllschraube 45 schliesst in eingedrehter Lage den Behälter 44 luftdicht ab.
Das Lüften der Füllschraube und das da mit verbundene Verschliessen des Ölabflusses aus dem Behälter durch das Ventil 46 bietet auch die Möglichkeit, den Ölbrenner abzustel len; denn wenn das Lüften der Füllschraube während des Betriebes geschieht, so gelangt der Brenner nach Verdampfung des in der Brennermulde befindlichen Öls zum Stillstand, da ja kein Öl durch das Röhrchen 43 nach fliessen kann. Eine zweite Möglichkeit, den Brenner ohne Betätigung von Absperrorganen zum Verlöschen zui bringen, ist dadurch gege ben, dass entweder der Ölbehälter 44 selber z.
B. mittels der Hubschrauben 48 in seinen Lagern so weit gesenkt wird, dass das untere Ende des Luftröhrchens 42 den Niveaustand Null in der Brennermulde bewirkt oder dass der Brenner mit dem Niveaugefäss als Ganzes in der vorerwähnten Weise nach oben verstellt wird, so dass der gleiche Zustand eintritt. In beiden Fällen muss der Brenner zum Still stand kommen.
Das Niveaugefäss 38 kann, wie in Fig. 9 gezeigt, durch eine bis nahe an den obern Rand des Niveaugefässes -reichende mittlere Trennwand 54 in zwei Kammern unterteilt sein, in deren jede eines der Röhrchen 42, 43 mündet;
dadurch wird die Abstellung des Öl brenners durch Unterbrechung des Ölzuflus ses bei geringfügigem Anheben des Niveau gefässes erreicht, und zwar nur so weit, dass das untere Ende des Luftröhrchens 42 die Oberkante der Trennwand 54 nur um ein ge ringes Mass x unterragt. Dadurch senkt sich auch der Ölstand um ein Geringes unter die Oberkante der Trennwand ab, und es kann nun nicht mehr Öl über letztere hinweg in die andere Kammer des Niveaugefässes gelangen, sondern es wird das dort sich befindende Öl, das durch das Röhrchen 37 die Brennermulde erfüllt, allmählich darin abbrennen und der Brenner so zum Stillstand gelangen.
Der Ölbehälter ist gegen Wärmestrahlung durch den Ofen durch eine Schutzwand 55 geschützt, während zum Schutze des Niveau gefässes und seiner Röhrchen eine Vorstell- wand 56 vorgesehen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heiz- und Kochofen für flüssige Brenn stoffe mit einem aus einem oder mehreren Paaren gleichachsiger, gelochter, eine ringför mige Brennkammer einschliessender Zylinder mäntel bestehenden Verdampfungsbrenner, da durch gekennzeichnet, dass die gleichhohen Zylindermäntel (1, 2) vom obern Rand bis un gefähr auf Zweifingerbreite vom untern Rand perforiert sind und paarweise an den untern Rändern durch eine ringförmige Bodenplatte (4) zur Bildung einer den zu verdampfenden flüssigen Brennstoff aufnehmenden Mulde (7) verbunden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Bodenplatte miteinander verbundenen Zy lindermäntel des Brenners in der Höhe des Ölspiegels mit je einer mit der konkaven Seite gegen die Brennkammer gerichteten Umfangs sicke (9, 10) versehen sind, wodurch die Brennkammer an dieser Stelle verbreitert ist, so dass etwaige Krustenbildungen an den Zy lindermänteln den wirksamen Querschnitt des Brennraumes nicht nachteilig verändern kön nen. 2.Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder mäntel seines Brenners nahe dem obern Rande mit mindestens einer die konkave Seite einan der zuwendenden Umfangssicke (11, 12) zur Versteifung der Zylindermäntel versehen sind. 3. Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den innern Zylindermantel (2) des Brenners oben abschliessende Deckelplatte (8) kegelförmig nach innen vertieft und am Grunde mit einer Öffnung (13) versehen ist, um etwa über kochende Flüssigkeit aus in die Ofendeck platte eingesetzten Kochgefässen an der Dek- kelplatte aufzufangen und abzuleiten und am Einfliessen in die Brennkammer zu verhin dern. 4.Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der äu ssere Zylindermantel seines Brenners oberhalb der Brennermulde eine durch einen Schieber (16) abdeckbare Öffnung (15) aufweist, in die nach Freilegung eine schmale Rinne (18) eingeführt wird, auf welcher eine geringe Masse eines leicht entzündlichen Hilfsbrenn stoffes in die zuvor mit dem üblichen Brenn stoff beschickte Brennermulde einfliessen ge lassen und in der noch feuchten Rinne ent zündet wird, wobei die Flamme in der Rinne nach dem Brenner hinwandert, wodurch in der Folge das Öl im Brenner verdampft und sich schliesslich entzündet. 5.Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizraum des Ofens durch eine mit einer mittleren Aussparung versehene Querwand (21) in zwei übereinanderliegende Kammern unterteilt ist, von denen die untere den mit ihr ungefähr gleich hohen Ölbrenner auf nimmt und oben durch die Querwand begrenzt ist, wogegen die obere Kammer einen von der Querwand getragenen, den obern Brennerrand mit Spielraum umgebenden aufrechten Misch zylinder (22) aufweist, in den ein Rauchab- zug mündet, und welcher Zylinder durch die Ofendeckplatte oben geschlossen ist. 6.Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Mischzylinder (22) tragende Querwand (21) mit diesem aus einem Stück besteht lind nach Abnahme des Ofendeckels zwecks Freilegung und Herausnahme des Brenners aus dem Ofen aushebbar ist. 7. Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die nach Abnahme der Koehringe der Ofendeckplatte freiliegende kreisförmige Öffnung derselben ein von den Heizgasen zu durchstreichender Heizaufsatz (27) lose eingesetzt ist. B.Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizauf- satz aus drei koaxialen Zylindermänteln (28, 29, 30) besteht, deren innerster (28) am un tern Rande durch eine Bodenplatte (31) ge schlossen und am obern Rande durch eine ringförmige Platte (32) mit dem äussern Zy lindermantel (30) verbunden ist, so dass zwi schen diesen beiden Mänteln eine oben ge schlossene, unten mit dem Ofeninnern in Ver bindung stehende ringförmige Kammer ent steht, die durch den mittleren Zylinder (29)in zwei Räume unterteilt ist, die oben über dem Rand des Mittelzylinders (29) hinweg miteinander verbunden sind, welcher Zylinder unten über den Rand des Mischzylinders (22) hinausreicht und so bewirkt, dass die Heiz gase in dem innern Ringraum des Aufsatzes nach aufwärts, im äussern Ringraum nach ab wärts streichen und dann erst durch den Rauchrohrstutzen abziehen. 9.Heiz- und Kochofen nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Zy lindermäntel (28, 29, 30) von in mindestens einer Umfangsreihe angeordneten Rohrstutzen (35) durchdrungen sind, durch die Aussenluft in den innern Zylindermantel eintritt und an diesem aufwärtsstreichend erwärmt wird. 10.Heiz- und Kochofen nach Patentan spruch, bei dem die Höhe des Ölspiegels im Brenner durch ein Niveaugefäss geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Niveaugefäss (38) durch ein die Ofenseitenwand in einer Ausnehinung (39) durchsetzendes Zulaufröhr- chen (37) starr mit dem Brenner verbunden, und das Niveaugefäss so weit an den Brenner herangerückt ist, dass dasselbe bei seitlicher Verschiebung des Brenners durch die Ausneh- mimg (39)der Ofenseitenwand in das Ofen innere zurücktritt und so mit dem Brenner a.ushebbar ist. 11. Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in das Niveaugefäss (38) zwei mit einem Ölbe hälter (41) verbundene Röhrchen (42, 43) lose eintauchen, von denen das eine (43) den Ölzulauf in das Niveaugefäss vermittelt, das andere (42) über dem höchsten Ölspiegel im luftdicht abgeschlossenen Behälter mündet und beim Absinken des Ölspiegels im Niveau gefäss nach Massgabe des Ölverbrauches im Brenner am intern Ende freigelegt wird, so dass Luft in den Ölbehälter eintritt und da durch Öl durch das erstgenannte Röhrchen in das Niveaugefäss nachfliesst. 12.Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Ölstandes im Niveaugefäss und damit im Brenner der Ölbehälter samt den mit ihm verbundenen Luftzuführungs- und Ölabflussröhrchen in der Höhe verschiebbar angeordnet ist. 13. Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ölzulaufröhrchen (43) für das Niveaugefäss (38) an den Ölbehälter unter Zwischenschal tung eines federbelasteten Selbstschlussventils (46) angeschlossen ist, das sich beim Schliessen des Behälterverschlusses entgegen der Feder wirkung öffnet. " 14.Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Selbstschlussventil (46) mit einem den Ölbe hälter durchsetzenden Stift (50) zusammen wirkt, der an der Füllschraube (45) des Be hälters befestigt ist und beim Lüften dersel ben das Ventil freigibt, so dass dieses durch seine Feder an die Auslauföffnung des Ölbe hälters gepresst wird und diese verschliesst, beim Eindrehen der Füllschraube jedoch entgegen der Feder in Offenstellung gelangt. 15.Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die den auf das Selbstsehlussventil wirkenden Druckstift tragende Füllschraube (45) in eine trichterförmige Vertiefung (51) der Ölbehäl- terdecke eingesetzt und als oben geschlossene und mit einer Handhabe versehene Hohl schraube ausgebildet ist, deren Wandung meh rere Durchbohrungen (53) aufweist., die bei hochgedrehter Füllschraube über den Rand der Füllöffnung zu liegen kommen, so dass durch sie das in den Fülltrichter eingegossene Öl in das Behälterinnere abfliesst. 16.Heiz- und Kochofen nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Niveaugefäss (38) durch eine aufrechte Scheidewand (54) in zwei Räume unterteilt ist, in welche je eines der beiden zum Öl behälter führenden Röhrchen (42, 43) mündet.
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| CH (1) | CH263603A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMO20130004A1 (it) * | 2013-01-11 | 2014-07-12 | Metalliq S R L | Bruciatore a combustibile liquido per caminetti o simili |
-
1947
- 1947-11-12 CH CH263603D patent/CH263603A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMO20130004A1 (it) * | 2013-01-11 | 2014-07-12 | Metalliq S R L | Bruciatore a combustibile liquido per caminetti o simili |
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