CH263640A - Verfahren zum Rösten von Kaffeebohnen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Rösten von Kaffeebohnen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.

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CH263640A
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Limited E Griffiths Hughes
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Limited E Griffiths Hughes
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F5/00Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts

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Description


  Verfahren zum Rösten von Kaffeebohnen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.    Bis     jetzt    wurde das Rösten der Kaffee  bohnen durch Erhitzung an der Luft bewerk  stelligt.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein  Verfahren zum Rösten von Kaffeebohnen, die  zur     Herstellung    von Kaffee-Extrakt     bestimmt     sind, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass  die Kaffeebohnen in einem hochsiedenden,  flüssigen,     gegen    Kaffeebohnen     chemisch    in  differenten     organischen    Medium geröstet  werden, welches den Zutritt von Luft zu dem       Röstgut    verhindert.  



  Die Erfindung bezieht sieh ferner auf eine  Vorrichtung zur Ausübung des erfindungs  gemässen Verfahrens, welche dadurch gekenn  zeichnet ist, dass sie einen Behälter für das  flüssige Medium, ein gelochtes Gefäss zur  Aufnahme und zum Einsetzen der Kaffee  bohnen in das flüssige Medium, Mittel, um  das flüssige Medium zu erhitzen und in Be  wegung zu setzen, sowie mechanische Mittel  für eine Befreiung der Kaffeebohnen vom  flüssigen Medium aufweist.  



  Um das flüssige     1V1        edium    in Bewegung zu  halten, kann man z. B. das genannte gelochte  Gefäss mit hoher Geschwindigkeit rotieren       lassen.     



  Zweckmässig     flüssige    Medien sind z. B.  geschmolzenes Wachs, geschmolzene höhere  Fettsäuren,     G1vzeride    höherer Fettsäuren,  andere Ester höherer Fettsäuren, Alkohole  grosser Dichte oder Mischungen der genann  ten Substanzen. Man wird selbstverständlich         darauf    achten, dass der Geschmack der  Kaffeebohnen durch das flüssige Medium  rieht nachteilig verändert wird.  



  Das flüssige Medium wird zweckmässig       vorer ,ärmt    und dann die Kaffeebohnen in  dasselbe eingetaucht und hernach das Ganze  auf die     Rösttemperatur    erhitzt, wobei das  Medium mit den sich darin befindenden  Kaffeebohnen in Bewegung gehalten wird.  



  Zum Entfernen des Mediums nach dem  Rösten können neben     mechanischen    Mitteln,  wie     Zentrifugieren,    Abreiben usw., auch Lö  sungsmittel oder Absorptionsmittel verwen  det werden. Zweckmässig erfolgt die Entfer  nung, solange die Kaffeebohnen noch in er  wärmten Zustande sind.  



  Das Verfahren kann z. B. wie folgt durch  geführt werden:  Paraffin, dessen Schmelzpunkt vorteilhaft  in der Nähe von 60  liegt, wird auf eine Tem  peratur von mindesten:; 180  erhitzt, und die  Kaffeebohnen werden in einem perforierten  Behälter oder Käfig in das Bad eingesetzt.  Durch Erhöhen der Temperatur des Wachses  wird dann die Temperatur der Kaffeebohnen  ziemlich langsam auf die Rösttemperatur er  höht und während er erforderlichen vor  bestimmten Zeit unterhalten. Die     maximale     Temperatur und die     erforderliche    Zeit sind  durch die '     Art    und Natur der zu behandeln  den Kaffeebohnen und den     gewünschtenRöst-          grad    bestimmt.

   Das Paraffin wird, während  dem die Kaffeebohnen sieh in demselben be-           finden,    bewegt, wodurch die Bohnen gerührt  werden. Es hat sich gezeigt, dass die Wärme  sich verhältnismässig rasch und doch gleich  mässig auf alle Kaffeebohnen verteilt.  



  Nachdem der Vorgang der Erhitzung be  endigt ist, werden die Kaffeebohnen im Käfig  oder Korb aus dem Bade gehoben und über  demselben     während        einer    kurzen Zeit, in der  das     äusserlich    anhaftende heisse Paraffin in  das Bad     zurückläiüt,    aufgehängt. Dann  werden die Kaffeebohnen in     Trockni-mgsappa-          rate    überführt, während eine weitere Charge  Kaffeebohnen in der gleichen Weise geröstet  wird. Das gleiche Paraffinbad kann mehr  mals nacheinander     verwendet    werden.

   Um die  kleinen Verluste, die durch die trotz dem Ab  tropfen     haftenbleibenden    kleinen Mengen  Paraffin entstehen, zu ersetzen, werden von  Zeit zu Zeit     kleine        Quantitäten        frischen    Pa  raffins zugefügt.  



  Weil     im        heissen    Paraffin     örtliche    Tempe  raturveränderungen praktisch nicht eintreten,       wird    so eine gleichmässige Erhitzung der  Kaffeebohnen erzielt. Die Kaffeebohnen sind  während des ganzen Röstvorganges im Pa  raffin eingetaucht und können die wertvollen  aromatischen Bestandteile einschliesslich der  Elemente, die unter dem Namen     Kaffeol    be  kannt sind, im Verhältnis zu dem normaler  weise - wenn der Kaffee nach der bekann  ten Methode geröstet wird - eintretenden  Verlust, nur in sehr     geringem    Masse verlieren.  



  Während der ersten Zeit der Erhitzung  verdampft die natürliche Feuchtigkeit der  Kaffeebohnen und verursacht regelmässig auf  steigende Blasen. In dieser Stufe des Verfah  rens haben sich jedoch die wertvollen     ver-          da.mpfbaren    Bestandteile noch nicht gebildet.  Erst in einer späteren Stufe, wenn fast alle  Feuchtigkeit durch Verdampfen entfernt wor  den ist, entwickeln sich die wertvollsten Sub  stanzen, welche in grossem Masse zum guten  Geruch und     Gesehmack    des Kaffees beitragen.  Da aber die Kaffeebohnen im flüssigen Me  dium eingebettet sind, ist die Möglichkeit der  Verdampfung wertvoller Bestandteile der  Kaffeebohnen stark reduziert.

      Beim üblichen Rösten können in der Luft  bzw. in den Röstgasen enthaltene Stoffe, wie  Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenmonoxyd, Koh  lendioxyd,     Sauerstoff-Stiekstoff-Verbindun-          gen,        Ammbniak,        Wasserstoff-Schwefel-Verbin-          dungen    und Schwefeloxyde,     unerwünschte     chemische Reaktionen, welche das Aroma be  einträchtigen, bewirken. Auch dieser Nachteil  ist bei dem erfindungsgemässen Verfahren,  wie sich zeigte, weitgehend behoben.

   In einer  Mehrzahl von Proben hat sich gezeigt, dass  Kaffee-Extrakte,     hergestellt    aus Kaffeeboh  nen, die nach dem erfindungsgemässen Verfah  ren geröstet wurden, Getränke von besserem  Geschmack ergeben     als        Kaffee-Extrakte,    her  gestellt aus Kaffeebohnen, die nach dem bis  anhin bekannten Verfahren geröstet worden  sind. Weitere Proben haben     gezeigt,    dass nach  dem     erfindungsgemässen    Verfahren geröstete  Kaffeebohnen durch die Lagerung eine weni  ger starke Einbusse erleiden, als Kaffeeboh  nen, die nach dem     bekannten    Verfahren ge  röstet wurden.  



  Ausser Paraffin können     aüeh    andere  wachsartige Stoffe mineralischer Natur, an  dere feste     Kohlenwasserstoffe,    pflanzliche  und tierische Wachse, ferner auch bei norma  ler Temperatur, flüssige Stoffe, wie z. B.  flüssige     Kohlenwasserstoffe    (flüssiges Pa  raffin oder andere Petroleumrückstände),  Alkohole grosser Dichte,     Fettsäuren,    nicht  oxydierende     Fettsäureglyzeride,    wie Kokos  fett, organische Lösungsmittel mit hohem  Siedepunkt oder Mischungen dieser Substan  zen, verwendet werden.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind verschie  dene zur Durchführung des erfindungsgemä  ssen Verfahrens geeignete Vorrichtungen dar  gestellt, und     zwar    zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt durch eine     Ausfüh-          rungsfoxen    im Aufriss,       Fig.    2 einen Schnitt durch eine andere       Ausfühi-.lngsform        ebenfalls    im Aufriss,       Fig.    3 einen Querschnitt- durch eine Vor  richtung zum Entfernen des     Mediums,    das  an den Kaffeebohnen     haftengeblieben    ist,  nachdem dieselben aus dem Bade entfernt  worden sind,

   während           Fig.    4 einen     Längsschnitt    durch eine an  dere zum gleichen Zweck dienende Vorrich  tung veranschaulicht.  



  Die Vorrichtung gemäss     Fig.    1     weist.    ein       lzefäh    1 auf, das mit einem Gasbrenner 2  versehen ist. Oben am Gefäss 1 ist ein Ring 3  drehbar gelagert. Der Ring 3 ist durch Stifte  4 geführt, die in eine Nut im Ring hinein  ragen. Ferner weist der Ring 3 eine konische       Verzahnung    5 auf, welche mit einem koni  schen Zahnrad 6 im Eingriff steht, das auf  der Welle 7 befestigt. ist und mittels einer  Kurbel 8 gedreht werden kann. Die Welle 7  ist in einem Arm 9, der am Gefäss 1 befestigt  ist., gelagert. Ein aus Blech bestehender Korb  oder Käfig 10, der mit Löchern oder Per  forationen versehen ist, liegt mit dem Flansch  11 lose auf dem Ring 3 auf.

   Der Flansch 11  ist an einer Stelle durch den Spalt 12 unter  brochen; in diesen Spalt     wird    ein Keil 13  eingelegt, um eine treibende Verbindung  zwischen dem Ring 3 und dem Käfig 10 her  zustellen. Die Handgriffe 14 dienen zum Tra  gen des Korbes 10. Das Gefäss 1 dient zur  Aufnahme     des    Mediums,     das    mit dem Bren  ner 2 auf die erforderliche Temperatur er  liitzt wird. Vor dem Einsetzen in das flüssige  Medium wird der Korb 10     finit    Kaffeebohnen  16 bis zur dargestellten Höhe gefüllt.. Der  Käfig 10 wird dann in die auf der Zeichnung  dargestellte Lage gebracht und dadurch das  Niveau des Mediums bis zur strichpunktier  ten Linie 17 erhöht.

   Hierauf wird durch  Drehen der Kurbel 8 der Korb 10 in Rotation  versetzt, wodurch gleichzeitig auch das Me  dium bewegt wird. Dann wird der Korb 10  aus dem Medium gehoben und anhaftende  Flüssigkeit abtropfen gelassen. Der Korb 10  wird dann vollständig entfernt; er kann hier  auf durch einen zweiten Korb, der bereits mit       frischen    Kaffeebohnen angefüllt ist, ersetzt  werden, so dass die     Röstung    eines andern  Quantums von Kaffee vorgenommen werden  kann, während der entfernte Korb mit den  gerösteten Kaffeebohnen geleert wird und  mit einer neuen Ladung zu behandelnder  Kaffeebohnen gefüllt werden kann.

      Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2  ist ein Reservoir 17 vorgesehen, das im Innern  eine von Dampf durchflossene Heizspirale  oder ein elektrisches Heizelement 66 aufweist.  Darüber ist das Gefäss 18 angeordnet. Dieses  besitzt im Innern ein     spiralenförmiges    Dampf  heizrohr bzw. ein elektrisches Heizelement 19.  Eine Spindel 20, welche unten aus dem Reser  voir herausragt und Muffen 23 und 24 auf  weist, ist in den Lagern 21 und 22     gelagert:.     Die Welle ist in axialer Richtung durch einen       Ring    25     wegnehmbar    fixiert und wird durch  eine Antriebsscheibe 26 gedreht..

   Ein mit     Lö-          ehern        versehener    Tisch 27 besitzt am Umfange  einen Flansch und ist mit dem obern Ende  der Welle 20 fest verbunden. Ein Käfig 28  mit     runden    Löchern, der in das Gefäss 18  durch den offenen Oberteil eingesetzt und  aus     demselben    entfernt. werden kann, wozu  nach innen ragende Ansätze vorgesehen sind,  ist im Flansch des Tisches 2 7 gelagert.

   Eine  treibende Verbindung zwischen dem Tisch 27  und den     i    Korb 28 wird durch einander dia  metral gegenüberliegende     Ansätze    30 am  Innenumfang des Tisches 27 erreicht, welche  in entsprechende     Einschnitte    an der untern  Kante des Korbes 28 eingreifen. Eine auf dem  Gefäss 18 aufliegende, mit.     Ventilationslöchern     32 versehene Platte 31 dient     als    Abdeckung.  Im Reservoir 17 befindet sieh eine Pumpe 33,  welche durch ein Rohr 34 mit einem am Um  fang des Gefässes 18 vorgesehenen zylindri  schen Kanal verbunden ist, der seinerseits  mittels Kanälen 36 mit dem Innern des     CTe-          häuses    verbunden ist.

   Der Kanal 39 steht  über ein Filter oder Sieb 40 mit dem Reser  voir 17 in Verbindung. Das Ende des Kanals  39 ist an einen Sammler 41     angeschlossen,     der eine mit einer Abdeckung 43 versehene  Öffnung 42     aufweist.    Die     öffnung    42 dient  zum Entleeren des Sammlers 41. Ein mit  einem Hahn 45     versehener        Nebenkanal    44 ver  bindet die untern Teile des Kanals 39 mit  einander. In der Wandung des Reservoirs 1.7  ist. ferner eine Öffnung 46 vorgesehen. Beim  Betrieb der Vorrichtung wird das Medium im       Reservoir    17 auf die erforderliche Temperatur  erhitzt, indem das Heizsystem 66 in Betrieb      gesetzt wird, während das Gefäss 18 noch leer  ist.

   Der mit Kaffeebohnen bis     zur    mit der  strichpunktierten Linie 47 angedeuteten Höhe  gefüllte Korb 28 wird dann in das Gehäuse  18     hineingelassen,    bis er auf dem     Tisch    auf  sitzt. Der Hahn 45     wird    geschlossen     und    der  Deckel 31 in der vorgesehenen Lage aufge  setzt, worauf das Heizsystem 19 in Betrieb  gesetzt wird.

   Die Pumpe 33 wird dann eben  falls     in    Betrieb gesetzt; sie pumpt das flüssige       ?Medium    durch den Kanal 34, den zylindri  schen Raum 35 und die     Kanäle    36 in den  Korb 28, von wo es zwischen den Kaffeeboh  nen     und    durch die Löcher des Korbes 28 hin  durchfliesst und in den Kanal 39 gelangt, wo  bei es sich bis zu der Höhe der     iberlaufkante     49,

   das     heisst    bis zu dem mit der     strichpunk-          tierten    Linie 48 angedeuteten Niveau ansam  melt und dann durch den     äussern    Schenkel  des Rohres 39 und durch den Filter oder das  Sieb 40 zurück in das Reservoir 17     fliesst.     Feste Gegenstände können das Sieb oder den  Filter nicht passieren; sie     sammeln    sich im  Sammler 41 an. Durch     andauerndes        Pumpen     wird das Medium in konstanter     Zirkulation     gehalten. Gleichzeitig     wird    auch der Korb 28  langsam gedreht.

   Durch diese Rotation wird  eine gleichmässige Verteilung des durch den  Korb     fliessenden        Mediums    erzielt und das Me  dium im Gehäuse 18     umgerührt.    Nachdem der       gewünschte    Grad der     Röstung    erreicht ist,  wird die Pumpe 33 ausser Betrieb gesetzt lind  der Hahn 45 geöffnet, so dass das Medium  aus dem Gefäss 18 über den Kanal 44 in das  Reservoir 17 zurückläuft. Die Öffnung 46 er  möglicht das     Entweichen    der Luft, während  das Niveau des Mediums im Reservoir an  steigt.

   Wenn das Niveau des Mediums     unter     das Niveau der Bohnen im Korb 28     gesunken     ist,     wird    die     Gesehwindigkeit    des rotierenden  Korbes 28 so erhöht, dass das an den Bohnen  haftende Medium durch die     Zentrifugalwir-          kmg    herausgeschleudert wird. Der Deckel 31  wird dann abgehoben und der Korb 28, zum  Entleeren desselben, aufgezogen.  



  Die in     Fig    3 dargestellte     Vorrichtung    zur       BefreiLmg    der Kaffeebohnen von der Flüssig  keit weist ein Gehäuse 50 auf, das Paare von    rotierenden     Walzen    51 aufweist., die mit     dik-          ken        Überzügen    aus absorbierendem Material,  z. B. aus Filz, Baumwolle oder ähnlichem Ma  terial, versehen sind. Die Dampfröhren 53  dienen dazu, ein bei     normaler    Temperatur  festes Behandlungsmedium flüssig zu halten.  Weiter ist ein Schüttkanal 54 vorgesehen,  durch welchen die behandelten Kaffeebohnen  dem -Gehäuse, _50 zugeführt werden.

   Die  Kaffeebohnen kommen mit den Umhüllungen  52 in Berührung, welche die Reste des Me  diums aufsaugen. Nach diesem Vorgang ent  weichen die Bohnen aus dem Gehäuse 50  durch die Öffnung 55.  



  Bei der Vorrichtung gemäss     Fig.    4 ist eine  konische     Trommel    56 vorgesehen, die mit einer       auswechselbaren    Innenwandung 57 aus saug  fähigem Material versehen     und    auf     Walzen     58 gelagert ist. Die Trommel 56 weist einen  Zahnkranz 62 auf, der durch     ein,    auf der  Welle 59 sitzendes Zahnrad 61 angetrieben  wird. Die Welle 59 läuft     in.    den Lagern 60.  Eine weitere drehbare Welle 63 läuft im La  ger, 67, das am festen     Ausflüsskanal    65 am  weiteren Ende der Trommel 56 befestigt ist.  Auf der Welle 63 sind auswechselbare Gebilde  64 aus absorbierendem Gewebe aufgehängt.

    Diese Gebilde werden herumgeschleudert,  wenn die Welle 63 mit     ausreichender    Ge  schwindigkeit gedreht wird. Ein mit dem  stillstehenden Gehäuse verbundenes     Schütt-          becken    68     ragt;    in das kleinere Ende der Trom  mel 56. Die behandelten, abgetropften Kaffee  bohnen werden durch das Schüttbecken 68  der rotierenden Trommel 56     zugeführt,    wor  auf sie sich gegen das weitere Ende der Trom  mel 56 bewegen und sodann über die Rutsch  bahn 65 hinunterfallen. Auf ihrem Wege  durch die Trommel werden die Kaffeebohnen  umgerührt und kommen einerseits mit der  Fütterung 57, anderseits mit den Gebilden 64  in reibende Berührung, wodurch sie von den  letzten Resten der anhaftenden Flüssigkeit  befreit werden.

    



  Für denselben Zweck können ferner auch  Pressen oder Vorrichtungen     mit    endlosen  Riemen mit absorbierenden Oberflächen ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRtrCHE I. Verfahren zum Rösten von Kaffeeboh- z)en, die zur Herstellung von Kaffee-Extrakt bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet., dass die Kaffeebohnen in einem hochsiedenden, flüssigen, gegen die Kaffeebohnen chemisch indifferenten organischen Medium geröstet werden, welches den Zutritt von Luft zum Röstgut verhindert.
    1I. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen Behälter für das flüssige Medium, ein gelochtes Gefäss zur Auf nahme und zum Einsetzen der Kaffeebohnen in das flüssige Medium, Mittel, um das flüs sige Medium zu erhitzen und in Bewegung zu setzen, sowie mechanische Mittel für die Be freiung der Kaffeebohnen vom flüssigen Me dium aufweist. III. Geröstete Kaffeebohnen, hergestellt nach Patentanspruch I. UNTERANSPRtCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als flüssiges Me dium geschmolzenes Wachs verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als flüssiges Me dium nichtoxy dienende Glvzeride von höheren Fettsäuren verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als flüssiges Me dium geschmolzenes Kokosnussfett verwendet wird. .I. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kaffeebohnen in ein flüssiges vorgewärmtes Medium einge taucht und darin geröstet werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Paraffin mit einem Schmelzpunkt um 60 auf etwa 1800 erhitzt, dann die grünen Kaffeebohnen in das Bad ein- gesetzt, darauf die Temperatur des Bades un ter Rühren zum Rösten der Bohnen erhöht, und schliesslich die gerösteten Kaffeebohnen und das Medium voneinander getrennt wer den. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss sie aus Textil material bestehende Organe aufweist, welche zur Entfernung des flüssigen lvlediums von den gerösteten Kaffeebohnen dienen.
CH263640D 1946-06-29 1947-05-30 Verfahren zum Rösten von Kaffeebohnen und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. CH263640A (de)

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