CH263695A - Einrichtung zur Bildung und Integration einer zeitlich variablen Produktgrösse, insbesondere für Wärmemengenmessung. - Google Patents

Einrichtung zur Bildung und Integration einer zeitlich variablen Produktgrösse, insbesondere für Wärmemengenmessung.

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CH263695A
CH263695A CH263695DA CH263695A CH 263695 A CH263695 A CH 263695A CH 263695D A CH263695D A CH 263695DA CH 263695 A CH263695 A CH 263695A
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CH
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Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
    • G01K17/08Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature
    • G01K17/10Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature between an inlet and an outlet point, combined with measurement of rate of flow of the medium if such, by integration during a certain time-interval
    • G01K17/12Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature
    • G01K17/14Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature using mechanical means for both measurements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  



  Einrichtung zur Bildung und Integration einer zeitlich variablen   Produktgrölie,    insbesondere f r WÏrmemengenmessung.



   Multipliziereinrichtungen f r zwei bzw. drei Variablen, bei denen zwei vollkommen gleiche, einfache   Integriergetriel)    in Kaskade    geschaltet sind, sind an sieh bereits bekannt.   



  Insbesondere bei Mengenmessung eines flie ssenden Mediums wird dabei aus praktischen    Gründen meistens eine Badizierscheibe ver-    wendet, d. h. die   alineare Schwimmerbeweoung    eines Staugerätes wird  ber eine solche Radi  zierscheibe    und einen   entspreehenden    Tastarm linear auf einen Zeiger übertragen.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einriehtung zur Bildung und   Inte-    gration einer zeitlich variablen Produktgrösse, insbesondere   für Wärmemengenmes-    sung, welche   Einrichtung sich dadurch aus-      zeiehnet,    dass eine Achse in Abhängigkeit einer   variablen Messgrosse über    eine elektromagnetische Kupplung verdreht wird, welche Achse in Abhängigkeit von mindestens einer weiteren   variablen Messgrosse    ein Zählwerk steuert, derart, dass letzteres   verhältnisgleieh    dem Produkt der   variablen Messgrossen    anzeigt.



   In der Zeichnung ist eine   heispielsweise    Ausf hrungsform der Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    eine schematische Darstellung der Einrichtung,
Fig. 2 ein   Detail der Fig. l    in Ansicht und
Fig. 3 einen Seitenriss zur Fig. 2.



   In der Fig.   1    bedeutet   I    einen Hilfsmotor, z. B. einen Elektromotor oder ein Uhrwerk, dessen Drehzahl durch ein Getriebe 2 reduziert auf ein Zahnrad 3 übertragen wird. Auf der Achse des Zahnrades 3 ist ferner eine Scheibe 4 angeordnet, vor welcher ein Zeiger 5, der um eine Zeigerachse 6 drehbar ist, varbeischwenken kann. Auf der Seheibe 4 ist eine   Radizierscheibe    7 befestigt, die beim Durchdrehen unter dem Zeiger 5 gegen dessen Tastfortsatz 8 auftrifft und ihn von der Seheibe weghebt. Durch diese Bewegung wird eine Skala 9 vermittels eines am untern Teil des Zeigers 5 befestigten Bügels 51 um eine Skalenachse 10 verschwenkt, wobei eine elektrisehe   Kontakteinriehtung    11 gesehlossen wird.

   Es ist leicht ersichtlich, dass die   Betäti-      gung    der   Kontakteinriehtung    jeweils so lange dauert, bis der Tastfortsatz 8 des Zeigers 5 von der   Radizierscheibe    7 wieder abfällt.



   Das Zahnrad 3 treibt ein weiteres Zahnrad 12 an, welches auf seiner Welle längsversehiebbar angeordnet und mit einem Kronenrad   13    fest verbunden ist. Die Versehiebung des Zahnrades 12 und des mit ihm   gekup-    pelten Kronenrades 13 erfolgt vermittels eines   Kupplungshebels      14    durch einen Magneten 15.



  Bei erregtem Magneten 15 wird das Kronenrad 13 mit einem zweiten, ihm direkt gegen  überliegenden    Kronenrad 16 in Eingriff gebracht. Die Verdrehungen des letzteren werden einerseits über Zahnräder 17, 171 auf ein Zählwerk 18 und anderseits auf eine an Armen 19, 191 drehbar gelagerte Achse 26 übertragen. Letztere steht unter der Wirkung einer Feder 20, die an einem Federarm 21 angreift, und trägt einen Tastrollenarm 22 mit Tastrolle 23. Auf der nach rechts verlängerten Achse 26 ist eine Klinke 24 angeordnet, die über ein   Klinkenrad    25 mit einem Zählwerk 29 in Wirkverbindung steht.

   Zen  trisch    mit der nach rechts verlängerten Achse des Kronenrades 16 sind zwei drehbar gelagerte Steuerscheiben 27, 28 angeordnet, die am Umfang eine Zahnung aufweisen, mit welchen Zahnstangen 34 im Eingriff stehen, und welche Scheiben 27, 28 im Innern Leitkurven aufweisen, derart, dass bei ihrer gegenseitigen Verdrehung durch die Zahnstangen 34 eine Lücke entsteht, in die die Tastrolle 23 bei ihrer Umdrehung einfallen kann. Die Bewegungen der Zahnstangen 34 stehen unter dem Einfluss von   Ausdehnungs-    Temperaturfühlern 31, die über Kapillarröhren 32 mit   Ausdehmmgsgefässen    33 verbunden sind. Die eine Scheibe 27, 28 könnte feststehend und die andere nach Angabe der Tem  peraturdifferenz    verstellbar sein.



   In der Fig. 2 und 3, in welcher Ansicht und Seitenriss der Scheibe 4, des Zeigers 5, der Skala   9 11sW. dargestellt worden    sind, wurden die gleichen Bezugszeichen verwendet wie in der Fig.   1,    so dass sich eine nochmalige Aufzählung erübrigt. Aus diesen Figuren ist gut ersichtlich, wie der Bügel 51 am untern Teil des Zeigers 5 hinter die Skala 9 greift und diese verschwenkt, wenn der Tastfortsatz 8 des Zeigers 5 auf die   Radizierscheibe    7 aufläuft.



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende :
Der   Hilfsmotor    1 versetzt die Scheibe 4 mit der darauf   angebracliten Radizierscheibe    7 in gleichförmige Drehung. Je nach der Stellung des Zeigers 5, der beispielsweise eine durch ein Rohr durchfliessende Menge anzeigt und durch die Zeigerachse 6 einer nicht gezeichneten   Gebereinrichtung    verstellt wird, wird derselbe für eine entsprechende Zeitdauer von der Radizierseheibe 7 gehoben und dreht dabei die Skala 9 um einen gewissen Betrag, derart, dass der Kontakt 11 für den gleichen Zeitintervall geschlossen wird.

   Bei geschlossenem Kontakt wird der Magnet   15    erregt und kuppelt das ständig laufende Kronenrad 13 mit dem Kronenrad 16, wodurch sich letzteres so lange dreht, wie der Zeiger 5 durch die Radizierscheibe 7 gehoben wird. Die dem Kronenrad 16 erteilten Vorschübe sind demnach im vorliegenden Falle   verhältnisgleich    der je Umga. ng der Scheibe 4 durchgeflossenen Menge und gesamthaft ver  hältnisgleich    der Totalmenge, so dass das durch das Kronenrad   16 über    das   Getriebe-    paar 17, 171 angetriebene Zählwerk 18 die totale   durehflossene    Menge anzeigt.

     Gleich-    zeitig werden die dureh das Kronenrad 16 übertragenen   Vorsehiibe    auch noch auf die Arme 19, 191 und damit auf den   Tastrollen-    arm 22 und die Tastrolle 23 übertragen, die somit im Innern der   Steuerseheiben    27 und 28 rotiert, während die verlängerte Achse 26 mit der Klinke 24 um das   Klinkenrad 25    sich dreht. Fällt die Tastrolle 23 dabei in die von den zwei Steuerscheiben 27, 28 gebildete Lüeke, so fällt auch die Klinke 24 in das   Klinkenrad    25 ein und nimmt dieses mit.



  Dabei bewirkt die Feder 20 über den   Fe-    derarm 21 ein sicheres Einfallen der Klinke 24. Die Lücke der beiden Steuerscheiben 27, 28 wird nun beispielsweise von den zwei   Ausdehnungsgefässen    33 gesteuert, die über die Kapillarröhren 32 mit je einem der   Aus-      dehnungs-Temperaturfühler    31 verbunden sind.



   Die beschriebene Einrichtung bezieht sich auf eine Wärmemengen-Zähleinrichtung, so dass die oben erwähnte   Lüeke    der   Steuer-    scheiben 27, 28 um so grösser ist, je grösser   die dureh    die Temperaturfühler 31   ermit-    telte Temperaturdifferenz ist. Um so grösser ist dann aber auch der Vorschub des dureh das Klinkenrad 25 angetriebenen Zählwerkes 29. Letzteres wird daher verhältnisgleieh zur Wärmemenge verstellt, bzw. dieses Zählwerk integriert   die Mengenteilbeträge    ab Kronenrad 16 multipliziert mit der Temperaturdifferenz. Selbstverständlich ist die   beschrie-    bene Einrichtung nicht auf die Messung einer Wärmemenge beschränkt.

   Ebensogut können mit ihr beispielsweise zustandsberieh   tigte    Dampf-und Gasmengen gemessen werden. Dabei treten einfach an Stelle der Tem  peraturfühler    auf Druck ansprechende Einrichtungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Bildung und Integration einer zeitlich variablen Produktgrosse, insbesondere für Wärmemengenmessung, dadurch gekennzeichnet, daB eine Achse in Abhängigkeit einer variablen Messgrosse über eine elektromagnetische Kupplung verdreht wird, welche Achse in Abhängigkeit von mindestens einer weiteren variablen Messgrosse ein Zählwerk steuert, derart, dass letzteres ver hältnisgleich dem Produkt der variablen Messgrossen anzeigt.
    UNTERANSPROCHE : ]. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zeiger, welcher nach Massgabe der ersten zeitlich variablen Messgrosse verstellt wird, durch eine Radi zierscheibe, welche durch einen Hilfsmotor ständig angetrieben wird, periodisch eine elektromagnetische Kupplung in Abhängigkeit von seiner Stellung einschaltet, wodurch der Hilfsmotor die gegenseitige Stellung zweier Steuerscheiben, die entsprechend der weiteren variablen Messgrosse gegeneinander verstellt werden, durch eine Tastrolle abtastet und dabei das Zählwerk fortsehaltet.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Steuerseheibe feststehend ist, während die andere durch die variable Messgrösse verstellt wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Steuerscheiben verstellbar r sind.
CH263695D 1948-03-05 1948-03-05 Einrichtung zur Bildung und Integration einer zeitlich variablen Produktgrösse, insbesondere für Wärmemengenmessung. CH263695A (de)

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