CH263721A - Einrichtung zum Schneiden von Kegelrädern mit gekrümmten Zähnen nach dem Abwälz- und kontinuierlichen Teilverfahren. - Google Patents

Einrichtung zum Schneiden von Kegelrädern mit gekrümmten Zähnen nach dem Abwälz- und kontinuierlichen Teilverfahren.

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CH263721A
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knife
cutters
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Oerlik Werkzeugmaschinenfabrik
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Oerlikon Buehrle Ag
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • B23F21/22Face-mills for longitudinally-curved gear teeth
    • B23F21/223Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements
    • B23F21/226Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements in exchangeable arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description


  <B>Einrichtung zum Schneiden von Kegelrädern mit gekrümmten Zähnen</B>  nach dem Abwälz- und kontinuierlichen Teilverfahren.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zum Schneiden von Kegelrädern mit  gekrümmten Zähnen nach dem Abwälz- und  kontinuierlichen Teilverfahren. Erfindungsge  mäss besitzt ein Messerkopf mindestens eine  Gruppe von Messern, die mindestens einen  Hilfsschneider und zwei Fertigschneider um  fasst, welche Messer bestimmt sind, bei einer  Umdrehung des Messerkopfes eine Zahnlücke  des Werkstückes zu schneiden, wobei der eine  Fertigschneider mit einer innern Schneid  kante die konvexe Zahnflanke und der andere  Fertigschneider mit einer äussern Sehneid  kante die konkave Zahnflanke der Zahnlücke  bearbeitet,

   und die beiden in der Teilkegel  fläche der fertigen Verzahnung wälzenden  Punkte der innern und der äussern Schneid  kante der Fertigschneider ungleichen Abstand  von der Rotationsachse des     Messerkopfes    auf  weisen.    Verschiedene Ausführungsbeispiele der  erfindungsgemässen Einrichtung sind in der  beiliegenden Zeichnung schematisch darge  stellt.  



  Fig. 1 ist von einem ersten Ausführungs  beispiel eine Draufsicht auf einen Teil eines       Messerkopfes    mit in der Teilebene des Plan  rades geschnittenen Schneidmessern.  



  Fig. 2 ist ein Axialschnitt des Messer  kopfes.    Fig. 3 zeigt in einem Schnitt das Ineinan  dergreifen der Zähne zweier mit dem darge  stellten Werkzeug hergestellten Kegelräder.  



  Fig. 4 ist ein Zahntragbild eines nicht über  die ganze Zahnlänge tragenden Zahnes.  



  Fig. 5, 6 und 7 sind schaubildliche Darstel  lungen von Schneidmessern, die im Messer  kopfkörper nach Fig. 1 und 2 verwendet wer  den können, und zwar zeigen Fig. 5 und 6 je  einen Einstechschneider und Fig. 7 einen tra  pezförmigen Vor- bzw. Schruppschneider.  



  Fig. 8 bis 12 zeigen von weiteren Ausfüh  rungsbeispielen je einen Teil der Messerköpfe  mit verschiedener     Messeranordnung    in der  Fig.1 entsprechenden Darstellung.  



  Fig. 13 zeigt von einem weiteren Ausfüh  rungsbeispiel eine Messergruppe mit fünf auf  einanderfolgenden Messern im Querschnitt  und in ihrer gegenseitigen axialen Stellung  im Messerkopfkörper.  



  F!-. 14 zeigt in gleicher Darstellung von  einem andern     Ausführungsbeispiel    eine Mes  sergruppe mit sechs Messern.  



  Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Messer  kopf besitzt eine Messertragscheibe 1, die zur  Befestigung am rotierenden Werkzeugträger  einer Bearbeitungsmaschine zum Schneiden  von Kegelrädern mit gekrümmten Zähnen  nach dem     Abwälz-    und kontinuierlichen Teil  verfahren bestimmt ist. Längs     des    Umfanges  der     Messertragscheibe    sind mehrere     Gruppen         von je drei Nuten 2, 3, 4     bzw.    2', 3', 4' usw.  vorgesehen. In jede Nute ist ein Messer ein  gesetzt und     mittels    einer Schraube 5 an der  Messerscheibe festgestellt.

   Die Messer besit  zen einen prismatischen Schaft 6, welcher mit  einer Längsnut i versehen     ist,    durch die die  Schraube 5 dringt, um eine Längsverstellung  der Messer in Richtung der Messerkopfaxe  an der Scheibe     zu        ermöglichen.     



  Es sind Schneidmesserköpfe zur Bearbei  tung von     Kegelrädern    mit gekrümmten Zäh  nen nach dem Abwälz- und kontinuierlichen  Teilverfahren bekannt, bei denen eine grössere  Anzahl Messer längs des Umfanges einer  Messertragscheibe angeordnet sind und je       zwei        aufeinanderfolgende    Messer     ein.    Messer  paar     bilden.    Bei Drehung des     Werkzeuges     schneiden die Messer jedes der aufeinander  folgenden Messerpaare eine eigene Zahnlücke  des Werkstückes,

   wobei das eine Messer des  Paares mit     seiner        Innenkante    die konvexe  Zahnflanke der Lücke und das andere Messer  mit seiner Aussenkante die konkave Zahnflanke  der Lücke bearbeitet. Die beiden Messer jeder  Gruppe sind so angeordnet, dass die in der  Teilkegelfläche der fertigen Verzahnung wäl  zenden Punkte der innern und der     äussern     Schneidkante von sämtlichen Messern auf  einem Kreis liegen, der konzentrisch zur Dreh  achse des     Werkzeuges    ist. Bei dieser Anord  nung der Messer werden volltragende Ge  trieberäder mit geometrisch exakter Verzah  nung geschnitten, das heisst die miteinander  arbeitenden Flanken der Zähne zweier inein  andergreifender Räder berühren sich im we  sentlichen über ihre ganze Länge.  



  In     vielen    Fällen, z. B. wenn ein Getriebe  während des Laufes wechselnder Belastung       unterworfen    ist, wie z. B. bei Fahrzeuggetrie  ben, oder     wenn    der Einbau des Getriebes  nicht     mit    grosser Präzision erfolgen kann, ist.  es     vorteilhaft,    dass zur Vermeidung des     Kan-          tentragens    den Zähnen der Getrieberäder  in Zahnlängsrichtung eine gewisse Balligkeit  erteilt wird, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Es  entsteht dann ein Zahntragbild gemäss Fig. 4,  bei dem zwei     zusammenarbeitende    Zahnflan  ken sich nur über     einen    Teil 8 der Flanken-    fläche berühren.

   In diesem Falle wird durch  eine Deformation der Räder infolge Belastung  oder ungenauen Einbau das Zahntragbild ein  fach längs den Flanken verschoben, aber es  kann keine Klemmung eintreten.  



  Eine solche Balligkeit der Zähne wird dann  erhalten, wenn die oben     erwähnten    Punkte  der innern Schneidkante der die konvexe       Zahnflanke    bearbeitenden Messer und der  äussern Schneidkante der die konkaven Zahn  flanken bearbeitenden Messer nicht auf dem  gleichen, zur Werkzeugachse konzentrischen  Kreis liegen, sondern wenn diese Punkte der  innern Schneidkanten einen etwas kleineren  Radius als die betreffenden Punkte der äu  ssern Schneidkanten besitzen, das heisst wenn  die Punkte der innern Schneidkanten etwas  innerhalb und die Punkte der äussern Schneid  kanten etwas ausserhalb des zur Werkzeug  achse konzentrischen Kreises liegen, auf dem  alle diese Punkte der innern und äussern  Schneidkanten der Messer eines Messerkopfes  liegen,

       mit    dem volltragende Getrieberäder mit  geometrisch exakter Verzahnung geschnitten  werden.  



  In Fig. 1 der Zeichnung bedeuten 9 und  10 ein Messerpaar, dessen Messer 9 mit seiner  innern Schneidkante die konvexe Zahnflanke       und    das Messer 10 mit seiner     äussern    Schneid  kante die konkave Zahnflanke einer Zahnlücke  11 des     striehpiuiktiert    dargestellten Werk  stückes 12 fertigbearbeitet.

   Der auf der Teil  kegelfläche der fertigen Zahnlücke wälzende  Punkt     Ti    der Schneide des Messers 9 besitzt  einen etwas kleineren Radius in bezug auf  die Drehachse     11T    des     Werkzeuges,    und der  entsprechende Punkt     Ta    des Messers 10 be  sitzt einen etwas grösseren Radius     als    der  Radius des Kreises a, auf dem die beiden  Punkte liegen müssten, wenn volltragende Ge  trieberäder hergestellt werden sollten.  



  Bei bekannten Messerköpfen zum Schnei  den von volltragenden Getrieberädern sind  die Messer derart über den Umfang der     Mes-          sertragscheibe    verteilt, dass abwechselnd einem  innen schneidenden ein aussenschneidendes  Messer     folgt,    und je ein innen und ein aussen  schneidendes Messer schneiden bei der Dre-      hung des Werkzeuges und kontinuierlichen  Teilschaltung des Werkstückes aufeinander  folgende Zahnlücken des Werkstückes.  



  Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung  der Messer ist zwischen einem Messerpaar 9,  10, das zusammen eine Zahnlücke fertigschnei  det, und dem folgenden Messerpaar 9', 10',  das die nächstfolgende Zahnlücke des Werk  stückes fertigschneidet, ein grösserer Winkel  abstand vorhanden als zwischen den beiden       Messern    9, 10, bzw. 9', 10' usw., da sonst die  Zahnlücken des Werkstückes zu breit würden.

    Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, was be  sonders     vorteilhaft    ist, wenn es sich um Mes  serscheiben von grösserem Durchmesser han  delt, vor jedem Messerpaar 9, 10, bzw. 9', 10'  einen Hilfsschneider 13 anzuordnen, die als  drittes Messer jeder Messergruppe in der  Scheibennute 2 bzw. 2' eingesetzt sind und  zur Entlastung der beiden als Fertigschneider  arbeitenden Messer 9, 10 bzw. 9', 10' usw. die  nen. Sie schneiden beim Drehen des Messer  kopfes die gleiche Zahnlücke wie die ihnen  zugeordneten Fertigschneider 9, 10 bzw. 9', 10'.  



  In Fig. 5 bis 7 sind drei Typen von als  Hilfsschneider 13 verwendbaren     Messern    dar  gestellt. Fig. 5 zeigt einen Einstechschneider,  welcher mit seiner stirnseitigen Schneidkante  16 den Boden der Zahnlücken der herzustel  lenden Verzahnung zu bearbeiten bestimmt ist.  Fig. 6 zeigt einen Einstechschneider mit einer  stirnseitigen Schneidkante 16 zur Bearbeitung  des Bodens der Zahnlücke und zwei zurück  liegenden, zur Schneidkante 16 parallelen  Schneidkanten 17 und 17', die Material an  einer breiteren Stelle des trapezförmigen  Zahnlückenausschnittes herauszuschneiden be  stimmt sind. Fig. 7 zeigt einen trapezförmigen  Schruppschneider, welcher so ausgebildet sein  kann, dass er mit seiner stirnseitigen Kante 16  und beiden Seitenkanten 18 und 19 schneidet,  oder nur mit der Kante 16 und der einen oder  andern Seitenkante 18 bzw. 19.

   Im ersten  Falle würde der Schruppschneider den Boden.  der Zahnlücke und beide Zahnflanken bear  beiten, im zweiten Falle müsste jede Messer  gruppe zwei Schruppschneider aufweisen, die    den Boden und je eine der beiden Zahnflan  ken einer Zahnlücke bearbeiten würden.  



  Wenn bei dem in Fig.1 dargestellten Mes  serkopf die Hilfsschneider 13 trapezförmige  Schruppschneider nach Fig. 7 sind, sind also  beide Seitenkanten derselben als Schneiden  ausgebildet, welche gleichzeitig beide Zahn  flanken der betreffenden Zahnlücke bearbei  ten.  



  Die einzelnen Nuten 2, 3 und 4, bzw. 2', 3'  und 4' usw. zur Aufnahme der Messerschäfte 6  der Messer jeder Gruppe besitzen von der  vordersten Nut (2) nach der hintersten Nut  (4) zunehmende Nuttiefe und sind nicht ra  dial in bezug auf das Zentrum M der Messer  scheibe angeordnet,     sondern    die Mittelachse  14 jeder Nute verläuft tangential zu einem  Kreis 15 um das Zentrum M. Jeder Messer  schaft besitzt daher in bezug auf die von seiner       Querschnittmitte    nach dem Zentrum M gezo  gene Linie eine identische Schräglage, was  gestattet, die Fertigschneidmesser 9 und 10 in  jeder Messergruppe unter sich     auszutauschen,     so dass das mit seiner Aussenkante schneidende  Messer 10 in die Nut 3 und das mit seiner  Innenkante schneidende Messer 9 in die Nut 4  eingesetzt wird.

   Bei einer solchen Vertau  schung ist der Schnittwinkel der beiden Mes  ser beibehalten, und es ändert sich nur die  radiale Distanz der Schneidenpunkte Ti und  Ta vom Zentrum 14T der Messerscheibe. Wenn  mit dem Messerkopf mit gegenüber der An  ordnung in Fig. 1 vertauschten Fertigschnei  dern 9 und 10 ein Zahnrad hergestellt wird,  so erhalten die Zähne desselben eine andere  Balligkeit als diejenigen eines Zahnrades, das  mit dein Messerkopf in.

       Fig.    1 vor Vertau  schung der Fertigschneider hergestellt wurde,  weil die Versetzung der     Schneidenpunkte        Ti     und     Ta    in bezug auf den Kreis a gegenüber  der in     Fig.    1 dargestellten Lage verändert       wurde.    Es können also mit dem gleichen Werk  zeug durch gegenseitige     Vertauschung    der  Fertigschneider jeder Messergruppe Getriebe  räder mit zwei     verschiedenen        Balligkeiten    der  Zähne hergestellt werden.  



  Gemäss     Fig.    8 besitzt der Messerkopf Mes  sergruppen von je vier     Messern,    wobei die      Messer einer Gruppe bei Rotation des Messer  kopfes eine Zahnlücke 11 des Werkstückes 12  bearbeiten. Die Messergruppe besteht aus  zwei Vorschneidern 20 und 21 und zwei Fer  tigschneidern 9 und 10.

   Der Vorschneider 20  ist zweckmässig ein Einstechschneider zur Be  arbeitung des     Bodens    der Zahnlücke und der  Vorschneider 21 ein trapezförmiger     Schrupp-          schneider,    der gleichzeitig die beiden sich ge  genüberliegenden Zahnflanken der Zahnlücke  bearbeitet     und    zum Fertigschnitt durch die       beiden    Fertigschneider 9 und 10 vorbereitet,  die je nur     mit    einer innern bzw. einer äussern  Schneidkante arbeiten.  



  Im Beispiel nach Fig. 9 besitzt jede Messer  gruppe des Messerkopfes fünf Schneidmesser,  die bei Rotation des     Messerkopfes        eine.Zahn-          lücke    11 des Werkstückes 12 bearbeiten. Die  Messergruppe besitzt einen Fertigschneider 9,  welcher mit einer innern Schneidkante die  konvexe     Zahnflanke    bearbeitet, und einen Fer  tigschneider 10, der mit einer äussern Schneid  kante die     konkave        Zahnflanke    bearbeitet.

   Das  erste Messer der Gruppe kann ein     Einstech-          schneider    20 sein, das folgende Messer ein dem  Fertigschneider 9 zugeordnetes trapezförmi  ges Schruppmesser 22, welches mit einer  Schneide an der     innern    Seitenkante den Fer  tigschnitt der konvexen     Zahnflanke    durch das  nachfolgende Messer 9 vorbereitet,     und    nach  diesem letzteren kann ein trapezförmiges  Schruppmesser 23 folgen, das mit einer       Schneide    an der äussern     Seitenkante    den Fer  tigschnitt der konkaven     Zahnflanke    durch das  nachfolgende Messer 10 vorbereitet.  



  Bei den Ausführungsformen nach Fig. 10       und    11 sind in der Messerscheibe 24 des Mes  serkopfes Messergruppen von je fünf Schneid  messern angeordnet. Jedes Messer einer  Gruppe ist mittels     seines    prismatischen Schaf  tes 6 in eine Nute 25, bzw. 26, 27, 28, 29 der       Messerscheibe    eingesetzt, die wieder von vorn  nach hinten bezüglich der     Drehrichtung    des  Messerkopfes zunehmende Tiefe aufweisen,  und darin, wie in Fig.1 und 2 dargestellt,  festgeklemmt.

   Die Schäfte 6 aller Messer be  sitzen unter sich gleiche     Abmessungen.    Die       fünf    Nuten jeder Messergruppe sind     in    bezug    auf das Zentrum der Messerscheibe wie in  Fig.1 dargestellt ist, angeordnet, das heisst  die Mittelachse 14 durch jede Nut ist tangen  tial zu einem Kreis um das Zentrum der Mes  serscheibe. Beim Messerkopf gemäss Fig.10  kann in der Nute 25 ein Einstechschneider 20  angeordnet sein, der beim     Verzahnen    des       Werkstückes    den Boden einer Zahnlücke be  arbeitet. In der Nute 26 kann sich ein trapez  förmiger Schruppschneider befinden, der die  konvexe Zahnflanke der Lücke zum. Fertig  schnitt vorbereitet.

   In der Nute 27 kann ein  trapezförmiger Schruppschneider 31 angeord  net sein, der entsprechend die konkave Zahn  flanke zum Fertigschnitt vorbereitet. In den  Nuten 28 und 29 befinden sich je ein Fertig  schneider 9 bzw. 10 zum Bearbeiten der kon  vexen und konkaven Zahnflanke. Die Punkte  Ti und Ta der Schneidkanten der beiden Fer  tigschneider besitzen ungleiche Abstände vom  Zentrum. der Messerscheibe 24, der Punkt Ti  des Messers 9 liegt etwas innerhalb und der  Punkt Ta des Messers 10 etwas ausserhalb des  um das Zentrum des Messerkopfes gezogenen  Kreises     a,    auf welchem die beiden Schneiden  punkte liegen müssten, wenn mit dem Messer  kopf geometrisch exakte     Verzahnungen    ge  schnitten werden sollten.

   Es werden also mit  der Messerscheibe nach Fig. 10 Kegelräder mit  gekrümmten Zähnen mit balligem Eingriff  der Getrieberäder geschnitten.  



  Infolge der beschriebenen Anordnung der  Nuten zur Aufnahme der gleichartigen pris  matischen Messerschäfte 6 in der Messer  scheibe sind sowohl die beiden Schruppmesser,  wie auch die beiden Fertigschneider jeder Mes  sergruppe unter sich und alle vier     Messer    un  tereinander austauschbar, so dass die Möglich  keit gegeben ist, mit ein- und demselben Mes  serkopf verschiedene Verzahnungen     mit    glei  chem Modul der Kegelräder, aber mit Zähnen  von verschiedener     Balligkeit    in Zahnlängs  richtung zu erzeugen.

       Fig.11    zeigt die gleiche  Messerscheibe 24 mit einer     beispielsweisen          Vertauschung    der Messer gegenüber der An  ordnung nach     Fig.10.    Der     Einstechschneider     20 zur Bearbeitung des Bodens der Zahnlücke  verbleibt natürlich immer am Anfang jeder      Messergruppe. In. die Nut 26 wurde der  Schruppschneider 31 eingesetzt, der mit seiner  äussern Schneidkante die konkave Zahnflanke  der Zahnlücke zum     Fertigschnitt    vorbereitet.

    Dann     folgt    in der Nut 27 der zugehörige  Fertigschneider 10; in der Nut 28 ist der  Schruppschneider 30 eingesetzt, der mit seiner  Innenschneidkante die konvexe Zahnflanke  zum     Fertigschnitt    vorbereitet, und in der fol  genden Nut 29 befindet sich der zugehörige  Fertigschneider 9. Da durch die Vertauschung  der innenschneidenden und aussenschneiden  den Messer die radialen Abstände der Schnei  denpunkte Ti und Ta der Fertigschneider vom  Zentrum der Messerscheibe 24 gegenüber der  Messeranordnung nach Fig.10 verändert wur  den, wird mit der     Messeranordnung    nach  Fig. 11 eine Verzahnung geschnitten mit Zäh  nen, die eine andere Balligkeit des Eingriffs  von Getrieberädern ergeben als bei mit der  Messeranordnung nach Fig.10 geschnittenen  Verzahnungen.  



  Zur Einstellung des genau vorgeschrieben  radialen Abstandes der Schneidkanten der  verschiedenen     Messer    vom Zentrum der Mes  serscheibe sind zwischen den Boden der Nuten  in der Messerscheibe     und    den Schäften 6 der  Messer Unterlagsscheiben 32 eingelegt. Zweck  mässig sind Unterlagsscheiben verschiedener  Dicke vorgesehen, so dass durch Einlage ent  sprechender Unterlagsscheiben die radiale Di  stanz der Schneiden der Messer beliebig ein  gestellt werden kann, wodurch die Möglich  keit besteht, mit einem einzigen Werkzeug eine  Mehrzahl von Getriebekegelrädern gleichen  Moduls, aber mit verschiedener Balligkeit der  Zähne herzustellen.  



  Bei der Ausführungsform des Messerkop  fes nach Fig.l2 besteht jede Messergruppe  aus zwei Hilfsschneidern 30 und 31, z. B.  Schruppschneidern, denen zwei Fertigschnei  der 9 und 10 nachfolgen.  



  Bei jeder Umdrehung des     Messerkopfes    ge  mäss einem der vorstehend dargestellten Bei  spiele bearbeiten die Messer jeder der längs  des Messertragscheibenumfanges angeordneten       Messergruppen    von drei oder mehr Schneid  messern eine von aufeinanderfolgenden Zahn-    lücken des herzustellenden Kegelrades, wobei  das Werkstück in aus der Zeichnung nicht er  sichtlichen Weise eine kontinuierliche Teil  schaltung erfährt. Der Messerkopf könnte na  türlich auch nur eine einzige Messergruppe       von    zwei Fertigschneidern und mindestens  einem Vorschneider aufweisen, wobei diese  Messer bei jeder Umdrehung des Messerkopfes  in einer einzigen Zahnlücke des Werkstückes  wirksam sind.  



  An Stelle eines oder mehrerer der in  Fig.5 bis 7 dargestellten Vorschneider oder  zusätzlich zu denselben könnten die Messer  gruppen auch z. B. ein oder mehrere     Entgra-          tungsmesser    aufweisen.  



  Beispielsweise zeigt Fig. 13 die fünf auf  einanderfolgenden Messer einer Messergruppe  in ihrer gegenseitigen axialen Lage, in der sie  an der Messertragscheibe anzuordnen be  stimmt sind. Die fünf     Messer    der Gruppe be  arbeiten bei einer Umdrehung des     Messer-          kopfes    eine Zahnlücke des Werkstückes. Das  erste Messer der Gruppe ist ein     Einstech-          schneider    20 zum Vorschneiden des Zahn  lückenbodens am Werkstück, das zweite Messer  ein trapezförmiger Schruppschneider 21 mit  zwei Seitenschneidkanten zur gleichzeitigen  Bearbeitung der gegenüberliegenden Zahn  flanken der Zahnlücke, worauf der eine Fer  tigschneider 9 zur Fertigbearbeitung der einen  Zahnflanke folgt.

   Zwischen diesem Fertig  schneider 9 und dem zweiten Fertigschneider  10 zur Bearbeitung der gegenüberliegenden  Zahnflanke ist ein Entgratungsmesser 33 an  geordnet, welches mit zwei Schneidkanten 34  und 34' ausgerüstet ist zum Entgraten der an  die Zahnflanken     anschliessenden    obern Kanten  der beiden die Zahnlücke begrenzenden Zähne,  wobei die beiden Schneidkanten gleichzeitig  zu der Nachbearbeitung der Stirnfläche dieser  Zähne über etwa ihre halbe Breite bestimmt  sind.  



  Der     Einstechsehneider    20, der     Vorschnei-          der    21 und die beiden Fertigschneider 9 und  10 sind alle in axialer Richtung gleich weit  von der nicht gezeichneten     Messertragscheibe     abstehend angeordnet, das heisst die Messer  enden besitzen gleichen axialen Abstand      von der     Stirnfläche    der Messerscheibe. Die  Schneidkanten des Entgratungsmessers 33 da  gegen sind mit geringerem     axialem    Abstand  von der Scheibenstirnfläche in der Scheibe  angeordnet, damit sie erst im letzten Teil der  Einwälzbewegung des Werkzeuges in das  Werkstück zur Wirkung gelangen.  



  Die     Messergruppe    des Ausführungsbei  spiels nach Fig.14 besitzt aufeinanderfolgend  einen Einstechschneider 20 und einen trapez  förmigen Schruppschneider 21 als Vorschnei  der, ein Entgratungsmesser 35 mit einer  Schneidkante 36 zum Entgraten der Aussen  kante der einen Zahnflanke der Zahnlücke,  den einen Fertigschneider 9, ein     Entgratungs-          messer    37 mit Schneidkante 38, welche die       Aussenkante    der andern Zahnflanke der Zahn  lücke zu entgraten bestimmt ist, und den zwei  ten Fertigschneider 10.

   Die Schneidkanten 36  und 38 der beiden Entgratungsmesser stehen  um ein derart geringeres Mass in axialer Rich  tung von der nicht gezeichneten Messertrag  scheibe ab als die     übrigen        Messer,    dass sie  erst am Ende der Einwälzbewegung des     Werk-          zeuges    in das Werkstück     wirksam    werden;  nachdem die übrigen Messer die Zahnlücke  fertig geschnitten haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schneiden von Kegel rädern mit gekrümmten Zähnen nach dein Abwälz- und kontinuierlichen Teilverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messerkopf mindestens eine Gruppe von Messern besitzt, die mindestens einen Hilfsschneider und zwei Fertigschneider umfasst, welche Messer be stimmt sind, bei einer Umdrehung des Messer kopfes eine Zahnlücke des Werkstückes zu schneiden, wobei der eine Fertigschneider der Messergruppe mit einer innern Schneidkante die konvexe Zahnflanke und der andere Per tigschneider mit einer äussern Schneidkante die konkave Zahnflanke der Zahnlücke bear beitet,
    und die beiden in der Teilkegelfläche der fertigen Verzahnung wälzenden Punkte der innern und der äussern Schneidkante der Fertigschneider ungleichen Abstand von der Rotationsachse des Messerkopfes aufweisen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Messerkopf eine Mehrzahl von Messergruppen mit je einer gleichen Zahl von Messern aufweist, wobei bei einer Umdrehung des Messerkopfes jede Messergruppe in eine andere Zahnlücke des Werkstückes einzugreifen bestimmt ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfsschneider ein vor den Fertigschneidern angeordneter Einstechschneider ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfsschneider ein vor den Fertigschneidern angeordneter, trapezförmiger Schruppschneider ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messergruppe einen trapezförmigen Schruppschneider und einen Einstechschneider aufweist, die vor den beiden Fertigschneidern angeordnet sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Messer gruppe des Messerkopfes aufeinanderfolgend einen Einstechschneider, einen trapezförmigen Schruppschneider, den einen Fertigschneider, einen zweiten trapezförmigen Schruppschnei- der und den zweiten Fertigschneider aufweist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Messer gruppe des Messerkopfes aufeinanderfolgend einen Einstechschneider, zwei trapezförmige Schruppschneider und die zwei Fertigschnei der aufweist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Messer gruppe des Messerkopfes aufeinanderfolgend zwei Schruppschneider und die zwei Fertig schneider aufweist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Messergruppe des Messerkopfes wenigstens einen Vorschnei der, die zwei Fertigschneider und ein Ent- gratungsmesser besitzt. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Entgratungs- messer zwei Schneidkanten besitzt, welche ztun Entgraten der Aussenkanten der beiden Zahn flanken der Zahnlücke bestimmt sind. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Messergruppe zwei Entgratungsmesser aufweist, von denen das eine die Aussenkante der einen Zahnflanke und das andere die Aussenkante der andern Zahnflanke der Zahnlücke zu entgraten be stimmt ist. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Fertig schneider einer Messergruppe des Messerkop fes unter sich vertauschbar im Messerkopf körper angeordnet sind. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrupp- schneider trapezförmig sind und unter sich austauschbar im Messerkopfkörper angeordnet. sind. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Messer der Messergruppe im Messerkopfkörper derart an geordnet sind, dass einer der Fertigschneider mit einem der Schruppschneider vertauschbar ist. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messer in Nu ten des Messerkopfkörpers eingesetzte, gleich artige Schäfte aufweisen, und dass in die Nuten einlegbare Unterlagsscheiben vorgese hen sind, um den Abstand der Messerschäfte von der Achse des Messerkopfes verändern zu können. 15. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Hilfsschneider und die Fertigschneider in axialer Richtung gleich weit vom Messerkopfkörper abstehend ange ordnet sind. 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Vorschneider und die Fertigschneider in axialer Richtung gleich weit vom Messerkopfkörper abstehend angeordnet sind, während die Entgratungs- messer weniger weit vorstehend angeordnet sind, um erst am Ende der Einwälzbewegung des Messerkopfes in das Werkstück wirksam zu werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2665472A (en) * 1950-07-06 1954-01-12 Oerlikon Buehrle Ag Cutter head
WO1991015323A1 (en) * 1990-03-30 1991-10-17 The Gleason Works Process for producing face hobbed bevel gears with toe relief

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