CH263781A - Elektrische Entladungsröhre und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH263781A
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CH
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • H01J19/50Spacing members extending to the envelope
    • H01J19/52Spacing members extending to the envelope without fixed connection between spacing member and envelope
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0002Construction arrangements of electrode systems
    • H01J2893/0005Fixing of electrodes
    • H01J2893/0009Electrode system pressing against vessel wall

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  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description


      Elektrische    Entladungsröhre und Verfahren zur Herstellung derselben.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine elek  trische Entladungsröhre, bei welcher der Kol  ben mittels eines Bodens abgeschlossen ist., in  den Kontaktorgane eingeschmolzen sind, und  mit einem     Elektrodensystem,    das am obern  Ende mittels eines isolierenden Organes in  bezug auf den Kolben zentriert ist, sowie auf  ein Verfahren zur Herstellung einer derarti  gen     Röhre.     



  Bei neuzeitlichen Entladungsröhren wird  eine möglichst grosse Herabsetzung der Ab  niessungen angestrebt. Dies hat zur Folge,  dass die Toleranzen in den Abmessungen des  Kolbens und des Bodens stets geringer wer  den, da zur Vermeidung von Schwierigkeiten  die     zulässigen        Abmessungen    möglichst genau  einzuhalten sind. Da ausserdem Sockel und  dergleichen nicht länger angewendet werden,  so dass die     Anschmelzstelle        zwischen    Boden  und Kolben eine vorgeschriebene Gestalt an  zunehmen hat, ist, es nicht länger möglich, mit  einem     Glasüberschuss    zu arbeiten, weil da  durch der Rand der     Anschmelzung    unregel  mässig ausgestaltet würde.  



  Es soll auch die Länge des Kolbens nach  der Verbindung mit dem Röhrenboden einen  sehr bestimmten, gleichbleibenden Wert er  halten. Bei der     Zusammenschmelzung    von  Kolben und Boden muss daher     ein'sehr    be  stimmter Druck auf den Kolben ausgeübt  werden, damit die     Anschmelzstelle    stets auf  gleiche Weise ausgestaltet wird, das heisst dass    die weichen, geschmolzenen Glasränder über  eine genau bestimmte Strecke     aufgestaucht      erden müssen.  



  Auch falls Kolben und Boden durch Ver  mittlung von Glasur miteinander verbunden  werden, ist zwecks Erhaltung einer befriedi  genden     Verschmelzung    ein ganz bestimmter,  gleichbleibender Druck erforderlich. Ist der  Druck übermässig gross, so wird die Glasur  weggedrückt, so dass sich zwischen den zu ver  bindenden Teilen praktisch keine Glasur mehr  befindet, wodurch dann keine solide Verbin  dung erhalten wird. Ist der Druck zu gering,  so besteht die Gefahr, dass die Verbindung  nicht vakuumdicht ist und dass die Glasur  jene Teile, die     aufeinanderkommen    sollen,  nicht in genügendem Masse befeuchtet, so dass  sie nicht gut haften.  



  Bei modernen Entladungsröhren wird das       Elektrodensystem    im allgemeinen auf einem  zum Beispiel aus     Pressglas    bestehenden Boden  befestigt und am obern Ende starr mit, einem  zum Beispiel aus     Glimmer    bestehenden Zen  trierorgan verbunden, welches das     Elektro-          densystem    gegen die Wand des Kolbens ab  stützt und zentriert. Das     Zentrierorgan    ist so       eingepasst,    dass es bei Verschiebung an der  Kolbenwand reibt.

   Da die Reibungskraft nicht  leicht im voraus bestimmt werden kann, las  sen sich Kolben und Boden nur schwer unter  Wirkung einer bestimmten, gleichbleibenden  Kraft     aufeinanderbringen,    so dass das Her  stellen. einer vollkommen vakuumdichten und           zuverlässigen    Befestigung von Kolben und  Boden erschwert wird.  



  Dieser Nachteil kann nun ganz vermieden  werden,     wein    das     Elektrodensystem    erfin  dungsgemäss     mindestens    zwei den Boden       durchsetzende        Stützstäbe    aufweist, die wenig  stens nahezu reibungslos durch im Zentrier  organ vorgesehene     Öffnungen    geführt sind,  wobei eine     Verengung    des Kolbens vorgesehen  ist, durch die ein     Emporschieben    dieses     Zen-          trierorganes    verhindert ist.  



  Vor dem Einbringen des     Elektroden-          ss        ystems        in        den        Kolben        wird        zunächst        das        ge-          nannte        Zentrierorgan    an der erwünschten  Stelle im Kolben     angeordnet,    wobei durch die  gegen     Verschiebung    getroffenen Massnahmen,  z.

   B.     durch    das Anbringen einer Rille oder       Verjüngung    der Kolbenwand, verhindert wird,  dass dieses     Zentrierorgan    beim Einführen der  durchgehenden Stützstäbe in die Öffnungen  des Organes weiter in den Kolben eingescho  ben wird. Es kann dabei nämlich geschehen,       da,ss    man mit den Enden dieser Stützstäbe  gegen das     Zentrierorgan    stösst, wenn diese  Stäbe nicht sogleich in die Öffnungen im Zen  trierorgan gelangen. Auch nachher könnte  sich das     Zentrierorgan    zum Beispiel infolge  von Stössen weiter     iln    Kolben     emporschieben,     wenn dagegen keine Massnahmen getroffen  wären.

   Im Gegensatz zu den üblichen Bau  arten ist das genannte     Zentrierorgan    also  nicht starr mit dem     Elektrodensystem    verbun  den. Da bei der Verschiebung des Kolbens in  bezug auf den Boden beim     Zusammenfügen     von Kolben     und    Boden das genannte Zentrier  argan nicht länger verschoben zu werden  braucht und die durchgehenden Stützstäbe in  den     Öffnungen    dieses Organes nahezu ohne  Reibung     auf-        und        abwärts    bewegt werden  können, lässt sich die Kraft,     mit    welcher der  Kolben zur Verbindung mit dem Boden auf  diesen     gedrückt    wird,

   genau bestimmen, wo  durch eine zuverlässige Verbindung von Kol  ben     und    Boden erzielt wird.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  der     beiliegenden    Zeichnung beispielsweise  näher erläutert, in welcher Zeichnung eine  Röhre dargestellt ist, bei der Kolben und Bo-    den durch Vermittlung von     Glasur    miteinan  der verbunden sind.  



  In der Figur bezeichnet 1 das Elektroden  system, das mittels der Kontaktstifte 3 auf  einem Röhrenboden 2 befestigt ist und     zwei     den Röhrenboden durchsetzende Stützstäbe 4  aufweist. Der Kolben 5 ist bei 6 verjüngt, so  dass ein Dom gebildet wird. Statt dieses Do  mes kann jedoch auch eine gegebenenfalls in  sich geschlossene Rille angewendet werden.  Der Kolben 5 ist durch Vermittlung von Gla  sur 7 am Boden 2 befestigt.  



  Im Kolben 5 ist. das     Zentrierorgan,    z. B.  eine     Glimmerplatte    8, angeordnet. Wird der  Kolben 5 über das System 1 geschoben, so wer  den die Stützstäbe 4 durch im     Zentrierorgan     8 vorhandene Öffnungen geführt. Der Dom 6  verhindert dabei das     Emporsehieben    des     Or-          ganes    B. Nach Erwärmung der Glasur 7 wird  der Kolben 5 mit einem bestimmten geringen  Druck in die Glasur 7 gegen den Boden 2 ge  drückt, wobei das Organ 8 nicht störend wirkt,  da die Stäbe 4 in den in diesem Organ vorhan  denen Öffnungen nahezu reibungslos auf- und  abwärts verschiebbar sind.

   Bei der Anwen  dung von geeigneter Glasur reicht in     vielen     Fällen das Gewicht des Kolbens dazu aus, die  sen Druck auszuüben. Die Stützstäbe können  gegebenenfalls von den Elektroden isoliert  sein, so dass jede Gefahr einer     Aufladung    der  Kolbenwand vermieden werden kann. Es kön  nen auch sowohl der Boden 2 als auch ein Teil  des Kolbens 5 aus Metall bestehen. Bei der       Anwendung    eines Kolbens, bei dem das Zen  trierorgan bereits in einem Dom gehaltert ist,  kann der Dom noch mit einer zweiten Verjün  gung versehen werden, die das     Emporschieben     des     Zentrierorganes    verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrische Entladungsröhre, bei welcher der Kolben .mittels eines Bodens abgeschlos sen ist, in den Kontaktorgane eingeschmolzen sind, und mit einem Elektrodensystem, das am obern Ende mittels eines isolierenden Zentrierorganes in bezug auf den Kolben zen triert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodensystem mindestens zwei den Boden durchsetzende Stützstäbe aufweist, die wenig stens nahezu reibungslos durch im genannten Zentrierorgan vorgesehene Öffnungen geführt sind, und dass eine Verengung des Kolbens vorgesehen ist,
    wodurch ein Emporschieben des Zentrierorganes verhindert ist. 1I. Verfahren zur Herstellung der elektri schen Entladungsröhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem das Elektrodensystem mittels der den Boden durchsetzenden Stützstäbe auf dem Röhren boden befestigt worden ist, ein Zentrierorgan in den Kolben eingeklemmt wird und dann das Elektrodensystem in den Kolben einge bracht wird, derart, dass die Stützstäbe durch im Zentrierorgan versehene Öffnungen hin durchragen, worauf Kolben und Boden unter einem vorbestimmten Druck miteinander ver bunden werden.
    UNTERANSPRÜCIlE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass, um das Emporsehieben des Zentrierorganes zLZ verhindern, der Kolben eine Rille aufweist. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass, um das Emporschieben des Zentrierorganes zu verhindern, der Kolben eine Verjüngung aufweist. 3.
    Elektrische Entladungsröhre nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierorgan in eine Verjüngung des Kolbens eingeklemmt ist und dass eine zweite Verjüngung das Emporschieben des Zentrier- organes verhindert.
CH263781D 1946-09-10 1947-10-23 Elektrische Entladungsröhre und Verfahren zur Herstellung derselben. CH263781A (de)

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